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Full text of "DOS International 1988-04"

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6,50DM 52Ös 6,50 sfr 


D 0 G ' 7 
[-Volgliak-}:7:} 
2.Jahrgang, 

[P] VW I-TOE-Te] 
INTERNATIONAL 


Aıss DAS MAGAZIN FÜR AKTIVE PC-ANWENDER 






» Das bringt Starwriter 3.0 
» Wordstar-Werkstatt 





16 Farben mit 
CGA-Karten 


Nachbrenner: 
Inboard 386/PC 


Messen, 
Steuern, 
Regeln: 


» Grundlagen 
BET leid] Bilel-], 
dien Druckerport 





TextMaker auf dem Vormarsch! 


TextMaker setzt sich durch. Immer mehr PC-Besitzer schwören auf dieses Textprogramm. 
Kein Wunder: Was TextMaker bietet, läßt so manches Hochpreis-Produkt vor Neid erblassen. 


TextMaker 


Für Profis und Einsteiger gleichermaßen. TextMaker paßt sich Ihrem Wissensstand an. Bevorzugen Sie Pulldown- 
Menüs zur Texteingabe oder ziehen Sie Funktionstasten vor? Oder arbeiten Sie lieber mit einem WordStar-kompatiblen 
Befehlssatz? TextMaker unterstützt alle diese Editiermethoden. 


Cursor Löschen Block Suchen Platte Drucken Fenster Optionen Weiteres 


Urcenar LIRLERER, LISTERER Warussre Lern Werssags L/PPFRER, Leren 








Prme—geite 1=Zeile Spalte — 


Textfiaker auf dem Vormarsch! 


Textllaker setzt sich durch. Immer 


1 mehr PC-Besitzer schwören auf die: 
Kein Wunder: Was Textlaker bietet, läpt so manches Hochpreis-Produkt 





ee Neu! Version 1.1 


2 Txtpron” Jetzt auch Unterstützung der Hercules-Karte. 


s 
t vor Neld e 
« 


Ab sofort Steuerung auch mit der Maus und neue Befehle. 


alien : Auch auf 3,5”-Disketten lieferbar. 


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für Profis und Einsteiger gleichermapen. Textllaker part sich Ihren Wissensstand« 
'hen Sie Funktionsta: 


Pulldoun-t abe oder ziel 
Hi 


jerüs zur Texteing 
einem WordStar-kompatiblen Befchlasatz? Toxtitaker unterstüt, 





jen vor? Oder arbeit 
'zt alle diese Editie« 


Einige der Vorzüge von TextMaker: 


Neun Textfenster 


Textgröße nur durch RAM begrenzt 
Integrierter Druckerspooler 

26 Tastaturmakros für Texte und Befehle 
Hilfstexte auf Knopfdruck 

Rechnen im Text mit26 Variablen 
Adressenverwaltung und Serienbrieffunktion 
Phonetisches Suchen: Mayer? Meier? Maier? 
Die UNDO-Taste rettet bis zu 32000 Zeilen 
Layout auf dem Bildschirm zeigen 


Drucken auf Bildschirm: kursiv, fett, unterstrichen ... 

Frei wählbarer Zeilenabstand 

Integrierter Dateimanager 

Zwischendurch DOS-Befehle eingeben 

Einblendbare ASCII-Tabelle 

Stichwortverzeichnisse, Inhaltsverzeichnisse und Fußnoten 
AutomatischeTextsicherung in beliebigen Zeitabständen 
Viele Druckertreiber 

Für IBM-PC und Kompatible mit mindestens 256 KByte RAM 
Farbgrafikkarte, Monochrom, Hercules und EGA-Autoswitch 


TextMaker erhalten Sie direkt bei SoftMaker und zum Beispiel bei folgenden Fachhändlern: 


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Schicken Sie mir ein Exemplar! 





David 
gegen 
Goliath 


Einige große Namen der Softwarebranche haben in den 
letzten Jahren gehörig Federn lassen müssen. Unterneh- 
men, deren Produkte jahrelang den Standard im Bereich 
der professionellen Software markierten, sind beinah ins 
Aus abgerutscht. Andere wiederum stagnieren oder ver- 
kommen zu reinen Marketing-Unternehmungen ohne Ent- 
wicklungsabteilung. Derartige Tendenzen sind um so be- 
fremdlicher, als die Absatzzahlen im PC-Markt gerade in 
den letzten 12 Monaten schwindelerregende Höhen er- 
reicht haben. Keine andere Geräteklasse hat auch nur im 
entferntesten solche Zuwachsraten zu verzeichnen, wie 
die Klasse der IBM-kompatiblen PCs. 

Woher also, so fragt man sich, kommt es, daß einige ange- 
sehene Softwarehäuser gewisse Absatzprobleme haben 
oder Wachstumsraten deutlich unterhalb des Branchen- 
durchschnitts hinnehmen müssen? Einen ersten Hinweis 
zur Beantwortung dieser Frage erhält man, wenn man sich 
etwas näher mit der Software-Branche beschäftigt. 

Da gibt es einen kleinen, aber erlesenen Zirkel von Anbie- 
tern, der ohne Frage einen Meilenstein der Software-Ent- 
wicklung gesetzt hat. In diesem Zirkel ist man unter sich. 
Neulinge, die aufgenommen werden wollen, müssen eini- 
ge strenge Prüfungen ablegen: Beispielsweise dürfen sie 
ihre Software auf gar keinen Fall unterhalb von 1000 Mark 
anbieten, und wenn, dann muß durch entsprechende 
Werbung unmißverständlich klargestellt werden, daß es 
sich nur um »Low-Cost-Einstiegsversionen« ohne Support 
handelt. Andernfalls bestünde ja die Gefahr, daß man die- 
se preiswerte Software wirklich verkauft. 

An Werbung ist allenfalls Image-Werbung im Stern oder 
Spiegel gestattet, reine Verkaufsanzeigen gelten dagegen 
als »degoutant«. Gelockert wurden allerdings in letzter 
Zeit die Kopierschutz-Bestimmungen. Es können jetzt 
auch Software-Anbieter in den elitären Kreis aufgenom- 
men werden, die vom Anwender nicht verlangen, erst 
eine Originaldiskette einzulegen, ehe er das Programm 
von der Festplatte starten kann. Nicht alle Zirkel-Mitglie- 
der sind von dieser Verwahrlosung der guten Sitten aber 
wirklich begeistert. 

So weit wäre die Software-Welt ja noch in Ordnung gewe- 
sen, wenn nicht vor einiger Zeit bereits einige kleine, aber 
nicht auf den Mund gefallene Davids gegen die Goliaths 
der Branche angetreten wären. Das Rezept dieser Davids 


4'88 DOS 


Editorial 








ist so einfach wie wirkungsvoll: Man nehme ein Standard- 
Produkt eines großen Herstellers, verbessere die Lei- 
stungsdaten, erhöhe den Bedienungskomfort und biete 
das Ganze etwa 1000 Mark unter dem Goliath-Verkaufs- 
preis an. Dann rührt man kräftig die Werbetrommel und 
sagt dem Anwender, was das Produkt alles kann. Norma- 
lerweise verkauft man so monatlich deutlich mehr, als 
beim Hochpreis-Produkt jährlich möglich ist. 


Das alles ist noch einfach. Jetzt kommt der Trick: Das ver- 
diente Geld gibt man für die Entwicklung neuer Produkte 
aus. Was, so einfach ist das? Jawohl, so einfach ist das. Im 
Gegensatz zu Goliath, der neue Produkte vielfach nur ein- 
kauft, sich also auf das Marketing beschränkt, legt David 
beim Entwickeln noch selbst Hand an. Und im Gegensatz 
N Goliath hat David auch das Verkaufen noch nicht ver- 
ernt. 


Doch mittlerweile bahnt sich schon wieder eine neue Ten- 
denz an, die von allen PC-Anwendern ganz sicher einhel- 
lig begrüßt wird. 


Zumindest einige der ganz Großen in der Branche haben 
David offenbar über die Schulter geschaut und bringen 
mittlerweile preiswerte Software, die die volle Leistung 
bietet. Und entwickeln. Und verkaufen. 


(Volker Everts) 


Inhalt 


4 





Aktuelles: 


dBase-kompatible Datenbank 





Perfekter Datenschutz mit Intralock 


| S Text sichern =52 


24-Nadel-Drucker von Citizen 


68000er-Prozessor und OS/9 auch für den PC AINSUHLTKE : > 
h ‚‚ndei einem Textprogr tig, daß der Benutzer bei Bedarf 
Von Basic nach Pascal Der Star Writer kennt sarten der Textverarbeitung. Im P 
Im Gegensatz zu den Wo Layout nämlich nicht immer für d 
: Die Layout-Angaben ent darüber, in weiviele Spalten der 
Phoenix aus der Asche Ebenso wie der Star Wr /r Layoutdatei rechnet, erwartet e 


Die ASCIHI-Tabelle und 2 chenrechner (über eine Funktionst 
Die Anzeige des Directories läßt sich in fast jeder Situation in ein Bildschirmf 
Eine weitere Besonderheit, die es In dieser Form nur beim Star Writer gibt, ist 
‚‚zSchlagwort- und Inhaltsverzeichnisse schaffen Übersicht 

” = ‚‚nDie Funktionen »Stichwortverzeichnis« und »Inhaltsverzeichnis« wenden sich an 
Textverarbeitung L Ebenfalls ähnlich wie einen norsalen Textblock bindet der Star Writer Grafiken i 
Die integrierte Rechtschreibungskorrektur überprüft Ihre Texte auf Rechtschreibf 
Die Wordstar-Werkstatt ‚‚Ztar Writer PC 3.0: Die voll grafikfählge Textverarbeitung 
‚‚n Nun aber zu einen weiteren Schwuckstück des Star Writers: dem integrierten 6 


Bunt gemischt aus aller Welt 











Die Word 4.0-Werkstatt 26 h ; 2 
Mit dem Star Writer 3.0 gibt es ein neues Textverarbeitungssy- 

Marktübersicht Textverarbeitung 32 stem einer hohen Leistungsklasse. Der Preis bleibt aber mit 398 
Mark in der alten Klasse. Eine Herausforderung für die Konkur- 
renz. 

Messen, Steuern, Regeln: N 

Messen, Steuern, Regeln 34 

- Grundlagen 

Parallel-Schnittstelle als Ein-/Ausgabeport 40 


- Schnittstellenprogrammierung 


Robotersteuerung per PC 44 


Ab sofort finden Sie 
- Roboterbausätze von Fischertechnik 


alle Listings der DOS 
International mit ei- 

ner Checksumme ab- 
gedruckt. Wie Sie mit 


C: 











Jeder gegen jeden: Quick C, Turbo C, Zorlite C 48 dieser Angabe Fehler 
— Vergleichstest beim Eintippen ver- 

meiden, lesen Sie auf 
Hardware: S. 138 
Ein Nachbrenner für den PC 54 


- Intel Inboard 386/PC 


Star LC-10 58 
- das i-Tüpfelchen einer Druckerlegende 


Toshiba P 3215L 60 
- Luxusdrucker der Mittelklasse 








Bastelei: 

Einbau eines zweiten Diskettenlaufwerks 62 
Doppelte Taktfrequenz fast zum Nulltarif 63 
Digital-Joystick am Druckerport 63 
Software: 

Viel Textverarbeitung für wenig Geld 64 


- Access Word 


Star Writer 3.0: 66 
- Das Textsystem der Superlative 


Public Domain: 





Wo ist die Datei? 126 
— Whereis und Search 





Auch mit Ihrem PC können Sie Roboter oder Modelleisenbahnen 
Einsteiger: steuern. Wie das funktioniert, ist in der Theorie nur schwer zu 


verstehen. Mit Fischertechnik lernen Sie auch im heimischen 
Wohnzimmer die Faszination dieser Technik kennen. 





So kaufen Sie einen Lowcost-PC 71 


- Hilfe beim Kauf S.44 


DOS 4'88 















































“ Kurse: 
hbort Read Write eXi File dit 
A edit new file 
| Load AuRE a Pack’ den Tiger in das RAM (Teil 2) 76 
BEE VEERAL Ich ea - Assembler-Kurs 
Hinchude <stdfo.h+ Irite to u” Speicherresidente Programme selbstgemacht (Teil 3) 84 
Kinclude <do * ı| Directoru 
eine Buf hang dir Mehr Erfolg mit dBase II und III (Teil 5) 106 
union REGS Reg JS shel 
int nn 5li* wit  Alt-X E h 
ER Werkstatt: 
{+ 110) 
ae ee ne Die Open Access II-Werkstatt 110 
double x°7.90,972.9876; ee Programmaufrufe aus Turbo Pascal 114 
char buf EEE. char buffertB0],»fgets();« 
print£("\n Test läuft !\n printf("\n Test läuft An");« = = 
Ti Tricks: 
Schleife 160060 _. 1, 1eere Schleife 100800 m PB & 
EEE Koi tzczi00000:1.0:+ Tips & Tricks für Programmierer 120 
) a1 sek_aus(1);* -Help 75-Zoom F6-Edit 
Die DOS-Trickkiste 130 
Drei C-Compiler im Vergleich: Wer wird das Rennen machen? Utilities: 
Wie die Programme aus den Startlöchern gekommen sind, lesen 
Sie in dem Vergleichstest auf Geprüfte Eingabe 138 
S.48 - Prüfsummenprogramm 
Programmierung des Tastaturpuffers unter Turbo Pascal 144 
Mit »SPack« Daten komprimiert 146 
Grafik: 
Der Toshiba P 3215 L 
bietet eine ganze CGA statt EGA: 16 Farben auf der CGA-Karte 148 
Reihe interessanter 
Merkmale. Lesen Sie SForth: 
den Testbericht auf 
S. 60 System-Vocabulary für SForth 152 
Spiele: 
... und wenn Sie nicht mehr weiter wissen ... 160 
- Spiele-Corner 
Jagd auf roter Oktober 168 
Superstar Ice Hockey 169 
Kobayashi Naru 170 
DFU: 
Thomas Van-derbild 172 
- oder Big Mailbox-Business 
Einmal Sysop und zurück 174 
Mailbox-Test 
- Turbobox aus Hamburg 176 
- Snoopy aus Essen 176 
Rubriken: 
Editorial 3 
DOS-Forum 16 
— Leserfragen und -antworten 
Praxis Dr. Disk 100 
.- Rätsel-Ecke 
DOSsier A 127 
- dBase II, III und III Plus im Überblick 
\ R Ne _ DOS-Tip - die aktuelle Produktanzeige 101 
\ 
y xt Bu = Einkaufsführer 173 
a BP Kleinanzeigen 178 
—_e Inserentenverzeichnis 180 
Mit einer Steckkarte von Intel machen Sie aus Ihrem Computer ei- Impressum 180 
nen richtig rasanten Renner. Vorechan 182 


5.54 
488 DOS 5 


Aktuelles 


Struktur andern 
Komprimieren 
' Neu indexieren 


EFON (Satz 1 aus 3) 


Bild 1. Komfortable Benutzeroberfläche statt Datenbank-Program- 


mierung 


dBase-kompatible Datenbank 


Nach Textverarbeitung (»Star Writer«) und Tabel- 
lenkalkulation (»Star Planer«) stellt Star Division 
zur Cebit nun noch ein relationales Datenbanksy- 
stem vor. Das unter dem Namen »David« entwickel- 
te System bearbeitet dBase-Dateien, bietet aber an- 
stelle umständlicher Programmierung den Komfort 
einer mausbedienten Benutzeroberfläche. 


David ist funktions- und da- 
tenkompatibel zu dBase II, 
bietet also prinzipiell alle 
Möglichkeiten, die auch mit 
dBase III zu realisieren sind. 
Dabei operiert David mit dem 
Original-dBase-Datenformat. 
Unter David erzeugte Daten- 
banken lassen sich also auch 
in dBase-Applikationen be- 
nutzen und Sie können na- 
türlich umgekehrt vorhande- 
ne umfangreiche dBase-Da- 
tenbestände schnell und 
komfortabel bearbeiten. 


Im Gegensatz zu dBase, das 
in erster Linie eine Daten- 
bank-Programmiersprache 
ist, kommt David ohne Pro- 
grammierung aus. Der An- 
wender wählt die gewünsch- 
ten Funktionen einfach per 
Maus oder Tastatur aus über- 
sichtlichen, komfortabel zu 
bedienenden Pulldown-Me- 
nüs aus (Bild 1). Anstatt sich 
also zur Abfrage einer be- 
stimmten Information mit 
Programmiersprache und Re- 
portgenerator herumzuschla- 
gen, klickt der David-An- 
wender einfach einige Menü- 
punkte an, und schon hat er 
die gewünschten Informatio- 
nen am Bildschirm. 


Vor diesem Hintergrund 
wird die Aussage von Star 
Division-Geschäftsführer 
Marco Börries zu David ver- 


6 


ständlich: »Wir freuen uns 
über jedes dBase-Produkt, 
das Ashton Tate verkauft. 
Wir freuen uns auch über je- 
den dBase-Clone, den andere 
Anbieter verkaufen. Denn 
wir haben David.« In der Tat 
ist David ein optimales Hilfs- 
mittel für den schnellen Zu- 
griff auf dBase-Datenbanken. 
Die überwiegende Mehrzahl 
der dBase-Benutzer sind 
eben Anwender und keine 
Programmierer. In den mei- 
sten Fällen arbeiten dBase- 
Anwender mit fertigen Ap- 
plikationen, also mit dBase- 
Programmen. Was aber, 
wenn plötzlich bestimmte, 
außergewöhnliche Anforde- 
rungen an die Applikation 
gestellt werden? In solch ei- 
nem Falle gab es bisher nur 
zwei Möglichkeiten: Erstens 
die gewünschten Informatio- 
nen mühsam im dBase-Di- 
rektmodus zusammmenzu- 
stellen oder die Applikation 
in fehlerträchtiger Kleinar- 
beit entsprechend zu erwei- 
tern. 


Mit David wird das alles viel 
einfacher: Der Anwender ar- 
beitet nach wie vor mit seiner 
dBase-Applikation. Für 
schnelle Abfragen und kom- 
fortable zusätzliche Informa- 
tionszusammenstellung 
kommt dann allerdings Da- 
vid zum Einsatz. David ist 





——— pl ID Filelanger — 


Eingabe Abfrage Anzeige Ausgabe Optionen Macros 


bung: 


r_ Feldname Feldtyp 





Länge Dez 


Prüfung 
ändern 


Bild 2. Datenmasken können vom Anwender sehr einfach defi- 


niert werden 


weit mehr als der bekannte 
dBase-Assistent. David ist 
ein eigenständiges, relationa- 
les Datenbanksystem, das al- 
lerdings über komfortable 
Pulldown-Menüs gesteuert 
wird und somit auch Nicht- 
Programmierern Zugang zu 
den vielfältigen Funktionen 
von dBase IN bietet. 


Natürlich braucht man dBase 
IN nicht, wenn man mit Da- 
vid arbeiten will. David läßt 
sich auch als völlig eigen- 
ständiges Datenbanksystem 
einsetzen. Es bietet speziell 
dafür geschaffene Funktio- 
nen wie beispielsweise den 
sehr komfortablen Bild- 
schirmmasken-Generator. 
Damit stellen Sie sich ganz 
einfach die gewünschten 
Eingabemasken am Bild- 
schirm zusammen, indem 
Sie mit dem Cursor frei über 
die Bildschirmfläche fahren 
und an den entsprechenden 
Stellen die einzelnen Mas- 
kenbestandteile eintragen. So 
stellen Sie sich völlig frei 
Ihre Bildschirmmaske zu- 
sammen, mit der Sie dann 
anschließend arbeiten (Bild 2). 
Wie unter dBase IN üblich, 
können mehrere Arbeitsda- 
tenbanken gleichzeitig geöff- 
net und miteinander ver- 
knüpft werden. Auch das In- 
dizieren, Sortieren und Se- 
lektieren von Daten 
funktioniert wie unter dBase 
II, nur eben über das An- 
klicken von Menüpunkten 
anstelle der Befehlseingabe. 


Obwohl dBase-Programme 
unter David nicht laufen 
(und auch nicht notwendig 
sind) gibt es dennoch eine 
einfache, aber sehr effiziente 
Methode der Automatisie- 
rung komplexer Befehls- 
abläufe. David stellt ein aus- 


geklügeltes und sehr lei- 
stungsfähiges System von 
Tastaturmakros zur Verfü- 
gung. Über dieses Makrosy- 
stem lassen sich alle Arbeits- 
abläufe automatisieren und 
per Tastendruck starten. Ta- 
staturmakros können beliebig 
erweitert und editiert wer- 
den. Zusätzliche Kontroll- 
strukturen der Makrosprache 
machen aus David ein Sy- 
stem, das kaum noch Wün- 
sche hinsichtlich Flexibilität 
und Anwenderfreundlichkeit 
offen läßt. 


Für den Preis von 398 Mark 
erhält man ein komplettes 
Datenbanksystem, das in der 
Leistung durchaus mit dBase 
III vergleichbar ist, aber mit 
einem Bruchteil des unter 
dBase nötigen Aufwands be- 
dient werden kann. David ist 
ein äußerst nützliches Hilfs- 
mittel für jeden dBase-An- 
wender und insbesondere für 
die Anwender compilierter 
dBase-Applikationen so gut 
wie unverzichtbar, um direk- 
ten Zugriff auf die gespei- 
cherten Daten zu haben. Dar- 
über hinaus ist es ein eigen- 
ständiges, sehr komfortables 
und leistungsstarkes Daten- 
banksystem für jeden PC-An- 
wender, der größere Daten- 
mengen zu verwalten hat. 
Das dBase-Dateiformat sorgt 
in jedem Falle für den größt- 
möglichen Grad an Daten- 
kompatibilität. David ist so- 
mit ein wahrer Geniestreich, 
fast unverzichtbar sowohl für 
Datenbank-Anwender, die 
bereits mit dBase arbeiten, 
als auch für solche, die nicht 
mit dBase arbeiten. 


(ev) 


Info: 
Star Divison, Postfach 2830, 
2120 Lüneburg, Tel.:04131/70090 


DOS 4'88 


im Handumdrehen Anschluß an die Zukunft: 
Der FUJITSU-Einbaurahmen ist die Brücke 
von Ihrem XT/AT zum Standard-Betriebssystem 
von morgen, 05/2! 


=, Den Übergang dorthin kön- 
1SIe sich jetzt (leicht) sichern, 
Sie Ihre Daten im PS/2 For- 

] Tzeichnen. 
en Sie einfach Ihr 5 1/4" 
laufwerk gegen ein PS/2 


8 
S 
ni 
© 
{=} 


5 1/4" Rahmen mit 
3 1/2" FUJITSU Floppy-Laufwerk — 
zwei Welten in einem Gehäuse. 





Aktuelles 





Bild. Das System Intralock schützt Ihre vertraulichen Daten vor 


unberechtigtem Zugriff 





Perfekter Datenschutz 


mit intralock 


Mehr und mehr wird der PC 
auch für die Verarbeitung 
vertraulicher Daten einge- 
setzt, so daß sich zunehmend 
die Frage nach einem wirksa- 
men Schutz dieser Daten 
stellt. Das Abschließen eines 
PC allein reicht beispielswei- 
se nicht aus, um dessen Fest- 
platte vor dem Zugriff durch 
Unbefugte zu schützen. 
Schon ein Kreuzschlitz- 
Schraubendreher in Stan- 
dardgröße und eine Büro- 
klammer befähigen jeden 
nicht ganz ungeschickten 
Zeitgenossen, diesen ver- 
meintlichen Schutz durch 





Kurzschließen des Schlüssel- 
schalters zu umgehen. Einen 
sicheren Datenschutz bietet 
hingegen Interlog mit dem 
System Intralock/1. Das Sy- 
stem Intralock/1 besteht aus 
einer PC-Steckkarte, einem 
elektronischen Sicherheits- 
schlüssel in Form eines klei- 
nen grauen Kästchens und 
der für den Betrieb des Intra- 
lock-Systems notwendigen 
Software. 


Die Intralock-Software kann 
in Zusammenarbeit mit der 
Steckkarte auf Wunsch ein- 
zelne Dateien oder die ge- 
samten Daten eines Datenträ- 








Bild. Der Farbdrucker Citizien HQP 40 erlaubt den Anschluß von 


Schrift-Steckmodulen 


24-Nadel-Farbdrucker von Citizien 


Mit dem HQP 40 stellt Citi- 
zien einen weiteren Punkt- 
matrixdrucker vor, der mit 
einem 24-Nadel-Druckkopf 


8 


arbeitet. Das Besondere am 
HOQP 40 ist jedoch, daß 

der Drucker im Grafik- und 
Schönschriftmodus 





gers (beispielsweise einer 
Festplatte) verschlüsseln. Die 
Verschlüsselung der Daten 
übernimmt ein Mikroprozes- 
sor auf der Steckkarte, so daß 
der Vorgang für den Anwen- 
der unsichtbar abläuft. Beim 
Verschlüsseln eines Datenträ- 
gers muß dieser allerdings 
zuvor bei installiertem Intra- 
lock-System neu formatiert 
werden. 

Um die verschlüsselten Da- 
ten wieder lesen zu können, 
ist das Entschlüsseln not- 
wendig. Dafür sorgt ebenfalls 
der Mikroprozessor auf der 
Intralock-Steckkarte. 

Auch ein mehrfaches Ver- 
schlüsseln ist möglich. In 
diesem Fall müssen die Da- 
ten natürlich auch wieder 
mehrfach entschlüsselt wer- 
den. Das Ver- und Entschlüs- 
seln von Daten ist jedoch nur 
mit dem elektronischen Si- 
cherheitsschlüssel möglich, 
der zu diesem Zweck an ei- 
ner Buchse der Intralock- 
Steckkarte angeschlossen 
sein muß. 

Der Sicherheitsschlüssel ent- 
hält einen nichtflüchtigen 
56-Bit-Speicher, der bei der 
Installation von Intralock/1 
mit einer Codenummer ver- 
sehen wird. Diese Codenum- 
mer wird nur einmal wäh- 
rend der Installation des In- 
tralock-Systems angezeigt, so 
daß sie vom Anwender no- 
tiert und weggeschlossen 
werden kann. Falls einmal 
ein Sicherheitsschlüssel ver- 
lorengeht, kann beim Her- 
steller unter Angabe der Co- 


(360 Punkte pro Zoll) mit bis 
zu sieben Farben drucken 
kann, und damit auch für 
den professionellen CAD-Be- 
reich geeignet ist. Der 
Drucker kostet zusammen 
mit Farbkit und Farbband, 
das vom Anwender selbst in- 
stalliert wird, 1696 Mark. 
Die Zuführung von Endlos- 
papier erfolgt beim HQP 40 
über einen integrierten 
Schub-Traktor. Der Einzug 
von Einzelblättern über Frik- 
tion ist ebenfalls serienmä- 
Rig. Wahlweise können auch 
ein bis zwei Schächte für den 
Einzelblatteinzug montiert 
werden. 

Eine parallele und eine se- 
rielle Schnittstelle sowie ein 
großzügiger Druckpuffer mit 
einer Speicherkapazität von 
24 KByte gehören zur Grun- 
dausstattung beim HQP 40. 
Die Druckgeschwindigkeit 
des HQP 40 beträgt im Draft- 
Modus 200 Zeichen pro Se- 





denummer ein passender 
Schlüssel nachbestellt 
werden. 

Wird beim Entschlüsseln ein 
Sicherheitsschlüssel verwen- 
det, der die falsche Code- 
nummer enthält, so entsteht 
beim Entschlüsselungs-Vor- 
gang nur Datenmüll. 

Die Installation von Intra- 
lock/1 ist denkbar einfach. 
Sie müssen lediglich die 
Steckkarte in einen freien 
Steckplatz des PC stecken, 
den Sicherheitsschlüssel an 
deren freie Buchse anschlie- 
ßen und das Programm 
»enckey« starten. »enckey« 
initialisiert die Steckkarte 
und erzeugt eine 56 Bit lange 
Zufallsnummer, die einmal 
angezeigt und in dem ange- 
schlossen Sicherheitsschlüs- 
sel gespeichert wird. 

Beim Verschlüsseln der Da- 
ten verwendet Intralock/1 
übrigens einen Algorithmus 
nach dem Datenverschlüsse- 
lungsstandard, wie er vom 
ANSI (American National 
Standards Institute) und NBS 
(National Bureau of Stan- 
dards) definiert wurde. Die- 
ser Standard gilt in der Fach- 
welt als sehr sicher und nur 
mit aufwendigen Mitteln zu 
knacken. 

Das System Intralock/1 ist bei 
einem Preis von etwa 990 
Mark eine preiswerte und be- 
queme Alternative zur Auf- 
bewahrung von Disketten im 
Panzerschrank. (ma) 
Info: Interlog, Postfach 2210, 


Grabenweg 30, 8240 Schönau am 
Königssee, Tel. 08652/3545 


kunde, bei Korrespondenz- 
qualität 132 Zeichen pro Se- 
kunde und im Schönschrift- 
Modus 66 Zeichen pro Se- 
kunde. 
Der HQP 40 emuliert auf 
Wunsch die Druckermodelle 
Epson LQ und IBM-Proprin- 
ter. Diabolo- und Qume- 
Emulationen können mit ei- 
ner Steckkarte nachgerüstet 
werden. 
Für den HQP 40 sind auch 
fünf Schriftarten auf scheck- 
kartendünnen Steckmodulen 
verfügbar, alle Schriften las- 
sen sich in Pica oder Elite in 
variablen Gestaltungsmodi 
(verbreitert, komprimiert, 
fett, kursiv, proportional 
etc.) ausdrucken. Die Garan- 
tie für den HQP 40 beträgt - 
wie bei Citizien üblich - 
zwei Jahre. 

(ma) 
Info: Henschel + Stinnes, Ismaninger 


Str. 52, 8000 München 80, 
Tel. 089/474010 


DOS 4'88 


Die Careen-Steckkarte von LP 
Elektronik erweitert den PC 
um einen Motorola-Prozessor 
68000, der mit schnellen 16 








Bild. Die Gareen-Karte erweitert den PC um einen 68000-Prozessor 
und erlaubt den Ablauf des Betriebssystems OS/9 


68000-Prozessor und OS/9 
auch für den PC 


chern von Daten stehen 512 
KByte Arbeitsspeicher und 
64 KByte statisches RAM, 





u Datenfernübertragung ] 





mit FTZ-Zulassung 


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COMPUTERTECHNIK 


Andreas Krischer, Noppiusstraße 19 
5100 Aachen, Telefon (0241) 32896 


4’88 DOS 


MHz getaktet ist. Zum Spei- 








das batteriegepuffert ist, zur 
Verfügung, so daß sein Inhalt 
beim Ausschalten nicht ver- 
lorengeht. 

Die Steuerlogik der Careen- 
Karte befindet sich in einem 
speziellen Gate Array. Ferner 
ist die Steckkarte mit je einer 
parallelen und seriellen 
Schnittstelle, einem Inter- 
rupt-Controller und einem 
Timer ausgestattet. 

Das Wichtigste ist jedoch das 
Unix-ähnliche Multitasking- 
Betriebssystem OS/9, das ein 
Standard-Betriebssystem für 
Computer auf Basis des 
68000-Prozessors darstellt. 
OS/9 ist im Lieferumfang der 
Careen-Karte enthalten und 
kommt auf fünf 5 1/4-Zoll- 
Disketten zusammen mit 
zwei dicken Handbüchern, 
die in stabilen Kartonschu- 
bern Platz finden, ins Haus. 
Leider fehlen auf den 
OS/9-Disketten brauchbare 
Beispielprogramme für die- 
ses Betriebssystem, so daß 
sich der Kauf der Careen-Kar- 
te nur für diejenigen Anwen- 
der lohnt, die Zugang zu 


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Aktuelles 


OS/9-Software haben. 


Mit der Careen-Karte im PC 
ist der gemeinsame Betrieb 
von OS/9 und MS-DOS pro- 
blemlos möglich. Einerseits 
läßt sich während der Arbeit 
mit dem Computer einfach 
zwischen MS-DOS und OS/9 
hin- und herschalten, und 
zum anderen können beide 
Betriebssysteme auch gleich- 
zeitig ablaufen, indem OS/9 
unter MS-DOS als Task im 
Hintergrund läuft. 


Die Careen-Karte eignet sich 
nach Aussage des Herstellers 
als Steuer- und Rechenein- 
heit für den Bereich Messen, 
Steuern, Regeln und als Basis 
eines PC-gestützten Softwa- 
re-Entwicklungssystems für 
Motorola-Prozessoren. Trau- 
rig stimmt allerdings der 
hohe Preis der Careen-Karte: 
6805 Mark. 


(ma) 


Info: LP Elektronik GmbH, 
Ettishofer Str. 10c, 7987 Weingarten, 
Tel. 0751/52327 





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PATE 
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10 


Aktuelles 


Von Basic 
nach 
Turbo Pascal 


Das automatische Überset- 
zungsprogramm P-Tral kon- 
vertiert Basic-Programme, 
die mit Basica oder GW-Basic 
geschrieben wurden, in unter 
Turbo Pascal 3.0 lauffähige 
Pascal-Programme. Die Li- 
stings 1 und 2 zeigen ein Bei- 
spiel für einen solchen Über- 
setzungsvorgang. 


Bei den meisten Basic-Pro- 
grammen sind allerdings 
noch zusätzliche Vorarbeiten 
notwendig, ehe eine ein- 
wandfreie Übersetzung mög- 
lich wird. Dies liegt nicht an 
P-Tral, sondern an allgemei- 
nen Strukturunterschieden 
zwischen Basic und Pascal. 
Pascal ist bekanntlich deut- 
lich restriktiver als Basic, 
was sich natürlich in der 
Übersetzung niederschlägt. 
So können beispielsweise 
Programme, die Goto-Sprün- 
ge zwischen Unterprogram- 
men oder vom Unterpro- 
gramm ins Hauptprogramm 
enthalten, nicht übersetzt 
werden. Andere Probleme 
sind die unter Basic übliche 
dynamische Dimensionie- 
rung von Arrays und die Ver- 
wendung von Feldbezeich- 
nern bei Direktzugriffs-Da- 
teien. 


Immerhin bietet das Pro- 
gramm eine gute Grundlage 
für die Übersetzung von Ba- 
sic nach Pascal, wo immer 
dies notwendig werden 
könnte. Für den Preis von 
420 Mark ist allerdings das 
englische Handbuch mit ein- 
seitig kopierten Seiten und 
Schnellhefter-»Bindung« 
doch etwas mager. 


(ev) 


Info: Ingenieur-Büro Köhler, 
An den Postwiesen 13, 
6000 Frankfurt 90 












10 REM ERATOSTHENES SIEVE PRIME NUMBER PROGRAM 
20 SIZE = 8190 

30 DIM FLAGS(8191) 

40 PRINT "Only 1 iteration" 













50 COUNT = O0 
60 FOR I = O0 TO SIZE 
70 FLAGS(I) = 1 


80 NEXT I 


90 FOR I = 0 TO SIZE 
= 
I 


100 IF FLAGS(I T 
110 PRIME = I + 3 
120 K = I + PRIME 

130 IF K > SIZE THEN 170 
140 FLAGS(K) = O 

150 K=K + PRIME 

160 GOTO 130 

170 COUNT = COUNT + 1 

180 NEXT I 

190 PRINT COUNT;" Primes" 


Listing 1. Ein Beispiel-Programm in Basic... 


Z 
O THEN 180 
+ 





{ Translated from BASIC program SIEVE } 
PROGRAM sieve(input, output); 










{ ERATOSTHENES SIEVE PRIME NUMBER PROGRAM } 






LABEL 
10, 20, 30; 





VAR 
count, i, k, prime, size : real; 
flags : ARRAY [0..8191] OF real; 















PROCEDURE initialize; 






BEGIN 
count := 0; i :=0; k:=0; 
size := 0; 
fillchar(flags, sizeof(flags), chr(O)); 

END; 


prime := 0; 





BEGIN 

initialize; 

size := 8190; 

writeln('Only 1 iteration’'); 

count := 0; 

i :=0; 

REPEAT 
flagslround(i)] := 1; 
i:=i+tb; 












EN 








UNTIL i > size; 
i :=0; 
REPEAT 
IF flagslround(i)] = O THEN 
GOTO 30; 
prime := i +ti +3 
k := i + prime; 
10: 
IF k > size THEN 
GOTO 20; 
flagslround(k)] := 0; 
k :=k + prime; 
GOTO 10; 
20: 
count := count + 1; 
30: 
i:=i+l; 
UNTIL i > size; 
write(count); 
writeln(’ Primes'); 
D. 


Listing 2. ...und die Übersetzung in Pascal 


DOS 4'88 


Hochzeit der Originale 


Die original Super EGA HiRes'M von TIM. 
Mit den längst bekannten Vorzügen 
dieser Graphikkarte und der Super-Auf- 
lösung von 800x600 Punkten für hohe 
Ansprüche, z. B. im Desktop-Publishing 
mit GEMTM, 


Der original GEM Desktop Publisher'M von 
Digital Research. Ermöglicht leicht und 
schnell die Kombination von Text und Gra- 
phik im WYSIWYG, für Briefe, Broschüren 
oder Dokumentationen. Enthält GEM 
Desktop Ver. 2.2 mit allen Treibern für die 
Super EGA HiResTM, 


GEM GraphTM, das fast schon klassische 
Programm zur Erstellung hochwertiger 
Geschäftsgraphiken. Balken-, Säulen-, 
Torten- und Drei-D-Diagramme, Landkar- 
ten und Symbol-Darstellungen. GEMTM mit 
voller Maus-Unterstützung macht selbst 
Präsentationsgraphik zum Vergnügen. 


Die vier Originale zusammen zum originel- 
len Preis von sage und schreibe DM 
1790,—. Das Paket mit Super EGA 
HiResTM, dem GEM Desktop Publisher'M, 
GEM Desktop’M und GEM Graph’M: super 
im Preis, in der Farbe, in der Auflösung, in 
der Leistung. 





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Aktuelles 

















Bild 1. Die Phoenix-Benutzeroberfläche erinnert an MS Windows 


Phoenix aus der Asche 


Benutzeroberflächen für MS- 
DOS oder für die Bedienung 
spezieller Programme sind 
nicht neu. Mit Fug und Recht 
darf aber gesagt werden: Ein 
Programm wie Phoenix, das 
die Bedienung des PC durch 
Pulldown-Menüs, Fenster- 
technik und Mausunterstüt- 
zung zum Kinderspiel 
macht, gab es noch nie. 
Pünktlich zur Cebit-Messe ist 
Star Division mit seiner sen- 
sationellen MS-DOS-Benut- 
zeroberfläche am Markt. 


Phoenix arbeitet im Textmo- 
dus des PC und ist daher im 
Gegensatz zu Benutzerober- 
flächen wie GEM oder Win- 
dows rasend schnell. Von der 
äußeren Erscheinung her ist 
Phoenix sehr stark an das Mi- 
crosoft-Konzept der »zeichen- 
orientierten Fenster-Funktio- 
nen« (»ZOFF«) angelehnt, 
wie es bei den Compilern der 
Quick-Serie und bei Micro- 
soft Works verwirklicht ist. 
Gleichzeitig sind wesentliche 
Gestaltungs- und Bedienungs- 
elemente von MS Windows 
integriert. Wer also etwa mit 
Quick C oder mit Windows 
arbeitet, der hat keinerlei 
Probleme beim Umstieg auf 
Phoenix. Noch entscheiden- 


der aber ist natürlich der um- 
gekehrte Aspekt: Wer Phoe- 
nix einsetzt, der hat eine ein- 
heitliche Oberfläche auch bei 
den Produkten der Microsoft 
Quick-Serie und bei Micro- 
soft Works. Steht dann ir- 
gendwann einmal der Auf- 
stieg zu Windows oder gar zu 
0OS/2 ins Haus, dann braucht 
man nicht viel umzulernen: 
Phoenix wird fast genauso 
bedient wie Windows oder 
OS/2. Auch optisch ist die 
Anlehnung an das Windows- 
Konzept offensichtlich 

(Bild 1). 


Die eigentlichen Leistungen 
von Phoenix sind sehr viel- 
fältiger Natur. Zunächst ein- 
mal bildet Phoenix eine sehr 
komfortable MS-DOS-Benut- 
zeroberfläche. Die Bedienung 
erfolgt idealerweise mittels 
einer Maus, alternativ läßt 
sich aber jede Funktion auch 
per Tastatur aufrufen. Alle 
MS-DOS-Befehle stehen da- 
bei zur Verfügung. Sie kön- 
nen unter Phoenix also ganz 
normal arbeiten, Disketten 
formatieren und kopieren, 
Dateien verschieben, anse- 
hen oder löschen. Das Ganze 
läuft aber nicht über um- 
ständlich einzugebende Be- 


Luxus-PC für 2000 Mark 


Bei einen Preis von 1998 
Mark ist das PC-Modell von 
SKD ungewöhnlich üppig 
ausgestattet. Zwei 5 1/4-Zoll- 
Diskettenlaufwerke, eine 
Hercules-kompatible Grafik- 


12 


karte, je eine parallele und 
eine serielle Schnittstelle, 
ein Gameportadapter zum 
Anschluß eines Analog-Joy- 
sticks, eine batteriegepufferte 
Uhr und ein mit 640 KByte 


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E 
3 


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SARTSERSER 
HBEFABLHIRTFEESEN 


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69 bE 20 57 69 6E 64 bF 77 26 68 65 GC 70 


Help File PHOENT 
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(C) 1988 by sof 
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Main Window help 


0 A On N LO een On 
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61 69 6E 
79 61 67 
29 57 69 GE 











Bild 2. Der kombinierte Text/Hex-Editor ist ein nützliches Hilfs- 


mittel 


fehle mit diversen Parameter- 
angaben ab, sondern ge- 
schieht durch Anklicken ei- 
nes Menüpunktes in einem 
Pulldown-Menü. 


Darüber hinaus stellt Phoe- 
nix eine Vielzahl zusätzli- 
cher Funktionen zur Verfü- 
gung, die unter MS-DOS di- 
rekt nicht vorhanden sind. 
Hervorzuheben ist hier der 
integrierte Full-Screen-Edi- 
tor, der mit einem Hex-Editor 
kombiniert ist. Je nach Be- 
triebsart dieses Editors kön- 
nen Sie Textdateien ansehen, 
bearbeiten und neu schreiben 
oder binäre Daten, beispiels- 
weise Com-Programme, als 
Hexdump listen und in die- 
ser Form bearbeiten (Bild 2). 
Wem das nicht reicht, der 
kann direkt vom Pulldown- 
Menü aus den MS-DOS-De- 
bugger aufrufen. Weiterhin 
ist es mit Phoenix möglich, 
sämtliche Dateiattribute zu 
manipulieren. Sie können 
Dateien verstecken, zu Sy- 
stemdateien erklären, mit ei- 
nem Schreibschutz versehen 
und die Dateiparameter ab- 
fragen. Auch das Ändern von 
Datei-Datum und Datei-Uhr- 
zeit ist kein Problem. 


Phoenix kann darüber hinaus 
natürlich jedes beliebige aus- 
führbare Programm starten. 


voll ausgebauter Arbeitsspei- 
cher gehören zur Grundaus- 
stattung. Zusätzlich ist im 
Lieferumfang ein Monoch- 
rom-Monitor (amber) enthal- 
ten. Doch damit nicht genug, 
auch die Geschwindigkeit 
des SKD-PC kann sich sehen 
lassen, denn sein 


Dazu klicken Sie einfach den 
Namen des entsprechenden 
Com-, Exe- oder Bat-Pro- 
gramms an. Besonders inter- 
essant macht Phoenix aber 
die Möglichkeit, häufig be- 
nötigte Anwendungen (wie 
etwa die Textverarbeitung, 
die Datenbank oder eine Pro- 
grammiersprache) direkt im 
Pulldown-Menü zu installie- 
ren. Parameterangaben und 
Voreinstellungen für den 
Aufruf geben sie in Zukunft 
also nur noch ein einziges 
Mal, eben bei der Installa- 
tion, an. Anschließend kön- 
nen Sie Ihre wichtigsten Pro- 
gramme wie andere Phoenix- 
Kommandos durch einfaches 
Anklicken eines Menüpunk- 
tes starten. 


Phoenix ist ab 15.3.88 für 99 
Mark erhältlich. Angesichts 
des mehr als günstigen Preis-/ 
Leistungsverhältnisses und 
des durchdachten, vielfälti- 
gen Leistungsangebotes die- 
ser Benutzeroberfläche emp- 
fiehlt sich dieses nützliche 
Hilfsmittel jedem PC-Anwen- 
der uneingeschränkt. Phoe- 
nix sollte zur Serienausstat- 
tung jedes PC gehören. 


(ev) 


Info: 

Star Division, Postfach 2830, 
2120 Lüneburg, 
Tel.:04131/70090 


8088-Prozessor arbeitet mit 
einer umschaltbaren Taktfre- 
quenz von 4,77 oder schnel- 
len 10 MHz. 


(ma) 


Info: SKD EDV-Beratung, 
Karl Harald Meyer, Bahnhofstr. 9, 
8602 Wachenroth, Tel. 09548/8281 


DOS 4'88 


DM 2995.- 


20 MHz, 2 MB RAM bestückbar, Phoenix-Bios, Option 
(mathem. Coprozessor), 32 Bit Expansionsslot, Multi- 
layertechnik, O-Waitstate, 7 DMA-Kanäle, 16 Interrupts, 
Norton Sys-Info 23.0 (20/24 MHz-Version auf Anfrage) 





\ 


Testzitat - Datawelt: (Auszug) 

Einen Computer von HORNET kann man 
unbesorgt kaufen, auch wenn die 
Oberhausener eine recht kleine Firma sind 
Wie schon der HORNET XT, den wir in 


einer früheren »Datawelt« unter die Lupe 
genommen haben, gefiel uns der AT 1 
ausgesprochen gut. | 


u Intel-kompatibel, EMS-fähig, 


12 MHz-Version, 39 5 
0-kByte-Bestückung ab DM — 





ALR-Motherboard, 512 kB RAM (auf 2 MB be- 
stückbar, on Board), 6/8 MHz, TEAC 1,2 MB 
Disk-Drive, 20 MB Harddisk, AT-03 MF-Tastatur, 
Monochrom-Graphic-Printer, parallel-serielle 


Schnittstelle. 3 4A 9 5 
DM j— 


r . 3 = I ALR Motherboard 2 MByte 1245.- DM e 
DM - 14 + (618 MI, Priner Batterie, Serial TurpgiBaere, TO.MbE 222: DM 
en I j ALR Motherboard 2 MByte 1345.- DM | Floppy-Contr. (4 Dr.) 95.- DM 
DM - 1400 | (6110 MHz, Printer, Batterie, Serial) Floppy-Contr. 1.2 MB 245.- DM 
. R Motherboard 1 MByte 1295.- DM Iti i Ne 
Monochrom-Monitor 14 Zoll auf Schwenkfuß incl. Monochrom- (OM2 MHz. Printer, Batere, Serial) MA ee Fahr 
| Grafik-Printerkarte mit Utility-Software BE oppysOonin:2ME) 225.- DM | ultifunktionsk. 384KkB 245.- DM 
| Hr 3 Harddisk-Floppy-Contr, 345.- DM hr. Pri | 
(wahlw. grün oder bernstein), Ag = | (für 2 Harddisk & 2 Drives) le Kan oe 
R ; ; x je EGA-Card 256k Byte 495.- DM | Harddisk-Controller . 
ı DM-1400 s/w-Aufpreis 50.- DM DM | EGA-Card o. Hercules 445.- DM | (2x 32 Mega-Byte) 
. | Multifunktions-Card 495.- DM | Monochrome-Graphic 195.- DM 
| KEN en Serial) ER | (Hercules komp. m. Software) | 
-Card (4 MB) ‚ Color-ı ic- IE 
128 kB Erweiterungskarte 245.- DM SE s is Ei | 
RS 232 C (ar) 125.- DM yi % 
Above Board 2 MB 445.- DM | Above Board 2 MB 395.- DM 
| ' ] (12 MHz Vers., Intel komp. 16 Bit Datenbus) | (Intel komp. m. Software) 
[Im Tag | ) Prototype Board AT 65.- DM | Copy-Board incl. Software 295.- DM 
wu u , i ATGENENGR > 235.- DM | (kopiert jede Software analog) | 
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TEAC FD 55 GF/R 295..om | 40/DA Wandler REN 
DM y— var Prototype Board 65.- DM 
& Tastatur DIN 0. ASC Il 98.- DM 7 
’ Ser IUMEyie 895.- DM | Tastatur m, ext. Cursorblock 245.- DM 
\ Netzteil 185 Watt 245.- DM | XT-Gehäuse (Lautsprecher 145.- DM | 
A\\ | (XT-Abmessung) und Befestigungszubehör) 
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u n m (32 Bit-Bus) TEAC FD 55/FR 5.- DM 
. IIIdl-Sn7 m 1; ı ALR Motherboard 80386 3995.- DM ei 

j = 4 ) 15% i (16 MHz, 80287, 80387 Option) 


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Aktuelles 






























Bunt gemischt 
aus aller Welt 


Unter diesem Motto brin- 
gen wir monatlich interes- 
sante Neuigkeiten aus der 
Computerbranche; Kurio- 
sitäten, Zitate, Erfolge und 
Flops und Forschungser- 
gebnisse mit oder ohue 
Einfluß auf die Computer- 
technologie der Zukuntft, 
Diesmal hat die Fachpres- 
se wieder besonders fest 
zugelangt, allen voran die 
Briten, Commodore Com- 
puting International (CCI) 
scheint die Januar- mit der 
April-Ausgabe verwech- 
selt zu. haben, Unsere Aus- 
züge daraus sind nur ein 
kleiner Teil des kreativen 
Chaos. Das vermutlich 
größte Glanzstück der Zei- 
tungsbranche lieferte 
»Yow Computer« mit ei- 
ner Ausrede. Aber lesen 
Sie selbst. 





Der Clou mit dem variableu 
Hanptgewinn, so nennt man 
in der britischen Metropole 
bereits den neuesten Marke- 
ting-Trick der Firma Rulefor- 
mat aus Cambridge. Compu- 
terspiele, die durch hohe Ge- 
winne (für denjenigen, der 
als erster die Lösung meldet) 
locken, haben bisher für so 
manche Firma einen großen 
Finanzverlust bedeutet. Ver- 
kauft sich das Spiel nicht, 
sind irgendwann die bis zu 
20000 Pfund Sterling trotz- 
dem fällig. Der Bonus für die 
Lösung des netten Abenteu- 
erspiels »The Travel Game« 
hängt von den Verkaufszah- 
len des Spiels ab. Der garan- 
lierte Mindestgewinn beträgt 
5000 Pfund (Ständ 10. Okto- 
ber) und erhöht sich durch 
jedes verkaufte Exemplar um 
1 Pfund. Erste Lösungen er- 
wartet der Hersteller frühe- 
stens Mlitte 1988. 

Quelle: Your Computer Januar '88 und 
Anzeigen In englischen Sonntagszei- 
tungen Mitte Dezember '87 


Die schwarze Liste wird klei- 
ner Microprose’s Hubschrau- 
ber-Kampt-Simulation 

»Gunship«, das von der Bun- 


14 


desprüfstelle für jugendge- 
fährdende Schriften auf den 
Index gesetzt wurde, ist jetzt 
Pos sEohen: Microprose 
hofft, daß ihre anderen Pro- 
dukte nach Gesprächen mit 
der Prüfstelle ebenfalls aus 
der geschäftsschädigenden 
Liste entfernt werden. Dazu 
gehören auch das U-Boot- 
»Silent Service« und »F-15 
Strike Eagle«. Zu letzterem 
kommentierte »Your Compu- 
ter« lakonisch: »In Libyen 
läuft das Geschäft mit dem 
Strike Eagle auch nicht gera- 
de gut«. Wer sich noch erin- 
nert: Passend zum USA-An- 
griff auf Libyen kam ein ge- 
ändertes Handbuch zu die- 
sem Programm heraus, mit 
dessen Hilfe man den poli- 
tisch umstrittenen Akt nach- 
vollziehen konnte. 

Quelle: Your Computer Januar 'B8 und 
eigene Recherchen 


Ein mikrosköpisches Modem 
kommt von »Digital Matrix« 
(West Midlands, England). 
Das wohl kleinste Modern 
der Welt heißt »Datatronics 
Discovery 1200P pocket mo- 
deme und ist nur 2,5x5 In- 
ches groß. Es verfügt über ei- 
nen Standard-RS232D-An- 
schluß, wird von einer ein- 
zelnen 9-Vult-Batterie 
gespeist und paßt in jede 
Hemdtasche, Das 1200F ist 
ein Hayes-kompatibles Mo- 
dem und somit wie üblich 
nicht für den deutschen 
Markt zugelassen. 

Quella; Your Compuler Januar '88, 
Info: Digital Matrix, 

Tel.:0044/21/704 13-99 


Die »dümmste« Ausrede, die 
jemals eine (Computer)-Zeit- 
schrift für die Verspätung ei- 
nes Textes hatte, stammt 
auch aus der Januar-Ausgabe 
von »Your Computers: »Wir 
müssen uns entschuldigen, 
daß die Gewinner des Jeff- 
Minter-Wettbewerbes aus der 
August- Ausgabe nicht veröf- 
fentlicht wurden, Der Grund: 
Die Liste wurde von einem 
von Jetf’s Lamas gefressen. 
Glücklicherweise hat das 
Tier die Liste auf natürli- 
chem Wege wieder zurückge- 
geben. Unser Team indiani- 
scher Fährtensucher hat die 
Namen schließlich wieder 
entziftert«, Jeff Minter mag 
dem einen oder anderen 
CGamputerfreak ein Begrift 
sein: Schon seit dem europä- 
ischen Einstieg in den Spie- 
lemarkt programmiert er im- 
mer wieder Spiele, in denen 
Lamas, Kamele, Schafe und 
ähnliches Getier das zentrale 
Thema sind. 

Quelle: Your Computer Januar 'B8 


Grundlagen aus dem 19. 
Jahrhundert für einen 
schnellen Supercomputer 
Der mit NASA-Geldern fi- 
nanzierte Navier-Sto- 
kes-Computer würde an der 
Princeton-Universität für 
spezielle NASA-Anwendun- 
gen entwickelt. Die Parallel- 
architektur basiert auf der Ar- 
beit zweier Mathematiker aus 
dem 19. Jahrhundert und 
schlägt in einigen Anwen- 
dungen sogar die »Cray«. Das 
Besondere an der Architektur 
ist die Art und Weise, wie 
die Verbindung der einzel- 
nen 32-Bit-Bausteine je nach 
Problemstellung umgeschal- 
tet werden kann. Dies ge- 
schieht automatisch und in- 
nerhalb einer 50-Milliardstel- 
Sekunde. Damit ist ein neu- 
er, vielversprechender 

Schritt in der Technik der Pa- 
rallelcomputer getan, 
Quelle:CCi Januar 'BB 


Das größte Wörlerbuch der 
Welt ist im Computer der EG- 
Kommunikationszentrale in 
Luxemburg untergebracht, 
Das System verfügt über 
mehr als 400000 Wörter und 
Phrasen in acht europäischen 
Sprachen — monatlich kom- 
men 2000 Worte hinzu. Über 
das englische Netz »Micro- 
link« ist jetzt das Dictionary 
auch für jedermann zugäng- 
lich. 

Quelle: GC Januar '88, Info: Microlink, 
Tel.! 0044/61/456 83 83 


Ein praktisches kleines Ding 
ist der transportable Drucker- 
puffer eines deutschen Her- 
stellers; Statt übermäßig lan- 
ge Kabel zu verlegen, 
schließt man einfach den 
32KByte-Speicher an die 
Centronics-Schnittstelle des 
Computers an. Das batterie- 
ERBUMERE RAM füllt man 
urch »Ausdruckene und 
steckt den Puffer dann an ei- 
nen beliebigen Drucker, der 
den Text darm auf das Papier 
arugt: Dieser transportable 
Spafs soll etwa 300 Mark ko- 
sten, 
Info, Wiesemann & Theis GmbH, 
Winchenbachstr. 35, 5600 Wuppertal 2, 
Tel: 0202/50 50 77 


Zeit ist (nicht mehr) das 
Wichtigste in der Computer- 
branche Zumindest er- 
wecken die Aktivitäten eini- 
ger Firmen diesen Anschein. 
Die Versicherungsagentur 
Sturge Hold achat vor zwei 
Jahren begonnen, ihre Soft- 
ware neu zu organisieren, 
Das gesamte Projekt künnte 
zehn Jahre dauern - der mit 
Beratern abgeschlossene Ver- 
trag enthält kein Fertigstel- 
lungsdatum. Die Beratungs- 





firma Andersen, die bereits 
30 Leute nur für dieses Pro- 
jekt abgestellt hat, hilft bei 
der Implementierung eines 
Systems für IBMs DB2-Daten- 
bank auf einem Mainframe. 
Die Kosten gehen vermutlich 
in die Millionen (Pfund!), 
Nochmals Versicherungs- 
wirtschaft; Die britische Sun- 
Life-Versicherung investiert 
etwa 30 Millionen Pfund, um 
das Programm »CCA« und 
ein spezielles IBM-3090- 
Mainftrame zum Laufen zu 
bringen. Die halbe Software 
ist bereits fertig, arbeiten 
kann man damit aber erst 
nach Lieferung der zweiten 
Hälfte — irgendwann im 
nächsten Jahr, Sun-Life; 
»Wenn alles funktioniert, 
wird die Software sensatio- 
nell sein!«, Nicht ganz so op- 
Gmistisch der Kommentar 
der CC]: »30 Millionen und 
acht Jahre... Wir hoffen für 
euch, daß es sensationell 
funktionieren wirde! 

Quelle CCI Januar '88 


Yeecehhh! damit brachte ein 
Computerfreak unter der Ab- 
teilung »Opinion« (Meinung) 
eines Heimcomputer-Maga- 
zins seine Abscheu zur Per- 
sonal Camputer World Show 
(PCW) zum Ausdruck. Laut 
Aussage vieler Zeitschriften 
sei die britische Softwarein- 
dustrie erwachsen geworden, 
und jetzt »solid Sndsiche, so- 
lide und reich. Diese Mei- 
nung teilte der Autor auf an- 
dere Weise: »Yeah. Solid like 
constipation. Rich and hype, 
marketing claptrap, unorigi- 
nal licensing, deals and be- 
suited business-people...«. 
»Constipationzx übersetzen 
wir lieber nicht (vorsichtig 
umsthrieben ist es sein miß- 
glückter Gang aufs Ort- 
chen«.), »claptrap« und »un- 
original« sprechen wohl für 
sich. 

Quelle: GCl Januar '88 


Der Computer mit eigebauter 
Waschmaschine, Schnorchel 
für Unterwasser-Anwen- 
dung... und vielem mehr, ist 
die neueste Kreation der in- 

lischen CCI, Kater Felix. 
Der zusätzliche Mikrowellen- 
berd zum Einbau in das Ge- 
häuse dient übrigens dem 
Wiederaufkochen (k)alter 
Software. Desweiteren ver- 
fügt der Computer über eine 
8/16/32/64/127/242,5- 
Bit-Architektur, die jedes Bit 
einzeln — natürlich in Sil- 
berpapier verpackt — liefert. 
Umtausch ausgeschlossen. 
Alle Geräte werden D.O.A. 
(Dead on Arrival) geliefert 
Gefunden in CCI Januar ’86 


(Manfred Kohlen/as) 


DOsS 4'88 













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Damit das DOS-Forum 
noch interessanter und ak- 
tueller werden kann, bit- 
ten wir Sie, die folgenden 
Punkte zu beachten, mit 
denen Sie der Redaktion 
die Arbeit erleichtern: 

— Geben Sie bei Proble- 
men mit Hard- oder 
Software bitte genau 
an, mit welcher Geräte- 
ausstattung und wel- 
chem Programm Sie ar- 
beiten. 

— Schreiben Sie Ihren Na- 
men und Ihre Adresse 
vollständig nicht nur 
auf den Umschlag, son- 
dern auch auf das An- 
schreiben. 

- Wenn Sie auf eine Zu- 
schrift im DOS-Forum 
antworten, geben Sie 
bitte unbedingt die ent- 
sprechende DOS-Aus- 
gabe und den Namen 
des Fragestellers an. 
Herzlichen Dank! 





(as) 


Standards helfen allen... 


..hieß das Editorial der DOS 
International Ausgabe 2/88. 
Es hat mir gefallen, und ich 
möchte Sie bitten, das fol- 
gende nicht als Kritik, son- 
dern als zusätzliche Informa- 
tion zu verstehen: Sie haben 
ja recht positiv über unsere 
Bemühungen um die Softwa- 
re-Entwickler berichtet, aller- 
dings darauf verwiesen, daß 
es sich »aber nur um System- 
software, bitte schön« hande- 
le, was solche Unterstützung 
angeht. Das trifft nicht ganz 
zu, unsere Vorstellungen ge- 
hen weiter. 

1) Heißestes Thema 1987 und 
wohl auch in den kommen- 
den Jahren ist MS-OS/2, das 
heißt, unsere vorrangigen Be- 
mühungen im Rahmen des 
Microsoft Instituts sind, zu 
allererst OS/2 Programmier- 
kurse anzubieten. Zu Sy- 
stemsoftware gehört aller- 
dings weit mehr: nicht nur 


16 








| DOS-Forum 


SER 


| Das DOS-Forum dient Ihrem Gedanken- und 
austausch, liebe DOS 

haben Sie Gelegenheit, Ihre Meinung zu ak- R 
uellen En! cklungen : zu äußern und Fragen 





oftware zu stellen. Hier finden 

ıg bei den kleinen und großen 
des PC-Alltags, und hier können 
oßen Gemeinde der PC-Anwen- 








Selbstverständlich werden alle Briefe an das 


DOS-Forum von der Redaktion aufmerksam 
Seseraklier gelesen und entweder individuell oder im 

Rahmen des Forums beantwortet. Vielleicht 
haben Sie auch Antworten oder Ergänzungen 
zu den hier abgedruckten Problemen? Dann 
freuen wir uns über Ihre Zuschrift. 


Schreiben Sie an das 


nd Programmierer in Verbindung DOS-Forum, Redaktion DOS International, 
Elfenstr. 40, 8000 München 83. 


OS/2 Lan Manager, Presenta- 
tion Manager und was immer 
sonst an »Application Pro- 
grams Interface« (API) Kom- 
ponenten für die Anwen- 
dungssoftware-Entwicklung 
notwendig scheint, sondern 
auf der MS-DOS-Seite auch 
Windows (Tool Kit) und die 
zu MS-DOS und MS-OS/2 ge- 
hörenden Programmierspra- 
chen. All diese »Bausteine« 
helfen Software-Entwicklern 
(auch) in Deutschland, An- 
wendungsprogramme zu ‚er- 
stellen und sind damit Ge- 
genstand unserer Trainings- 
bemühungen für Software- 
Entwickler, 

2) Damit nicht genug: Sy- 
stemsoftware ist auch der 
kürzlich angekündigte OS/2 
SQL Server, das Server Da- 
tenbanksystem für PC-Netze 
unter OS/2 Lan Manager 
und/oder IBM Lan Server. 
Als offene Entwicklungsum- 
gebung für Datenbankanwen- 
dungen ebenfalls ein »API«, 
für das wir Entwicklertrai- 
ning und Unterstützung an- 
bieten werden. 

3) Das ist aber auch noch 
nicht alles: Im Rahmen der 
fortschreitenden Standardi- 
sierung der Systemarchitek- 
tur, ausgehend von der Hard- 
ware, über das Betriebssy- 
stem und seine Zusatz- und 
Erweiterungskomponenten 
im Netzwerk- und Daten- 
bankbereich, werden im zu- 
nehmenden Maße auch bis- 
her als Standardapplikatio- 
nen bezeichnete Programme 
zu Profi-Entwicklungswerk- 
zeugen. Frühe Ansätze hier- 
zu waren die »Keystroke-Ma- 
kro«-Eigenschaften etwa in 
Multiplan oder Lotus 1-2-3. 
Mit Excel für Windows ist 
aus meiner Sicht ein neues 
»Zeitalter der Programmie- 
rung« eingeläutet (entschul- 
digen Sie bitte die starken 
Marketing-Worte, aber ich 
glaube, dafür eine echte 
Rechtfertigung anbieten zu 
können): 

Excel bietet Applikationsent- 
wicklern eine Programmier- 


umgebung zur Herstellung 
vertikaler Anwendungssoft- 
ware mit der gleichen grafi- 
schen Benutzerschnittstelle, 
wie sie Excel selber auch hat. 
Mit anderen Worten: Excel 
kann man auch als einen 
speziellen Windows Tool Kit 
für Anwendungsentwickler 
sehen, die eben nicht auf der 
Systemebene mit der Ent- 
wicklung von Anwendungs- 
software starten möchten 
(oder nicht können, zum Bei- 
spiel aus Zeit- oder finanziel- 
len Gründen), sondern auf 
eine in der Systemarchitektur 
wesentlich höher liegende 
Schnittstelle aufsetzen möch- 
ten. Aus meiner Sicht ist dies 
für viele Software-Entwickler 
gerade in Deutschland die 
einzige Chance, sich dem 
Trend zu Software mit grafi- 
scher Bedieneroberfläche 
überhaupt anschließen zu 
können (Zeit- und Kapitalbe- 
darf!). Denn Programmierun- 
gen für Macintosh, Windows 
und Presentation Manager ist 
bisher Spezialisten vorbe- 
halten. 
Dieses Konzept der Applika- 
tionssoftware mit Program- 
mierumgebung ist unser Kon- 
zept für die Zukunft und 
nicht nur ein »Einzelgänger«. 
Hiermit machen wir ganz 
konkret Applikations- 
Know-How für Softwareent- 
wickler zugänglich und dem- 
entsprechend werden wir - 
im Fall Excel - auch ab dem 
zweiten Quartal Excel-Ent- 
wicklertraining anbieten, 
Christian Wedell, 
Geschäftsführer Microsoft 
Deutschland 


Adreßverwaltung selbst- 
gemacht.. 


.„.hat einigen Lesern viele 
Schwierigkeiten gemacht. 
Als erstes tauchte da der Feh- 
ler mit den abgeschnittenen 
Zeilen auf. Aber damit nicht 
genug: Es waren ein paar 
weitere kleine »Fußangeln« 
in diesem Listing enthalten, 
die wir nun an dieser Stelle 





endgültig beheben möchten: 
1) Der Menüpunkt »E« been- 
det nicht nur die Eingabe des 
aktuellen Datensatzes, son- 
dern auch das Programm. 
Wenn weitere Adressen ein- 
gegeben werden sollen, wäh- 
len Sie statt »E« mit »O« das 
Optionen-Menü und gehen 
dort mit »N« zur nächsten 
freien Adresse. 

2) Das Options-Menü verlas- 
sen Sie mit »A« für »Adresse 
ändern«, dann sind Sie wie- 
der im Eingabemenü. 

3) Zur korrekten Bearbeitung 
von Telefonnummern muß es 
natürlich in der Zeile 1170 
des Listings nicht 
»TELEFFONS$« heißen, son- 
dern richtigerweise 
»TELEFONS« 

4) Das gleiche gilt für die 
Zeile 1070, wo es statt 
(falsch) »SWWohnort$« na- 
türlich »SWohnort$« heißen 
muß! 

Herzlichen Dank an Herrn 
Wolfgang Fliedner, der die- 
sen lästigen Fehler aufge- 
deckt hat. 


Wer kennt »keybgr«? 


Ich habe ein Problem mit 
dem Tastaturtreiber »key- 
bgr«. Die beiden Akzentzei- 
chen bewirken keine Cursor- 
bewegung; es sei denn, man 
fügt einen Vokal hinzu, wo- 
bei dann Sonderzeichen ent- 
stehen. Nun kommen in den 
meisten Texten aber kaum 
Akzentzeichen vor. Viel öfter 
könnte ich das normale Apo- 
stroph-Zeichen gebrauchen. 
Gibt es einen Patch für »key- 
bgr«, damit aus diesen soge- 
nannten »Dead Keys« ganz 
normale Tasten wie bei der 
amerikanischen Tastatur 
werden? 

H.L. Philips 


Die Antwort darauf kann 
man in jedem DOS-Hand- 
buch unter »keybxx« nachle- 
sen. Dort steht: Die amerika- 
nische Tastatur wird durch 
Drücken der Tastensequenz 
[Ctrl] + [Alt] + [F1] aktiviert, 


DOS 4'88 





genauso wieder deaktiviert. 
Ein Patchen ist also überflüs- 
sig. Man muß lediglich be- 
achten, daß YundZnach 
US-Norm liegen. Der »backs- 
lash« ist dann auch wieder 
ohne den ASCII-Code »Alt 
92« erhältlich. Was die Ak- 
zente betrifft, so unterliegen 
diese auch der US-Norm, nur 
liegen sie anders. Allerdings 
ist das Apostroph (CHR$[39]) 
auch da. Die Akzente kann 
man auch mit der »Spa- 
ce«-Taste unterlegen. In Ba- 
sic ersetzen diese den Befehl 
»Tem«. 

Werner Rieck 


Das Problem mit den selten 
verwendeten Akzentzeichen 
im Tastaturtreiber »keybgr« 
kann so einfach wie wir- 
kungsvoll gelöst werden. 
Wünscht man anstelle der 
Akzente, die immer in Kom- 
bination mit Vokalen zustan- 
de kommen, das normale 
Apostroph, so kombinieren 
Sie die Akzenttaste mit der 
Leertaste. Zwar bleibt damit 
die Akzenttaste ein »Dead 
Key«, eine aufwendige Ände- 
rung des Tastaturtreiber ent- 
fällt jedoch. Hier beweist 
sich wieder die Regel: Versu- 
che zunächst die Möglichkei- 
ten des Systems voll auszu- 
schöpfen, bevor du eine Än- 
derung vornimmst! Ich den- 
ke, solange die Lösungen 
nicht zu bedienerunfreund- 
lich sind, kann man damit ar- 
beiten. 

Klaus Sommer 


Bei der »keybgr«-Version zu 
MS-DOS 3.2 braucht man 
keinen Patch, um einzelne 
Akzente zu schreiben. Durch 
Tippen der Akzenttaste in 
Verbindung mit der Leertaste 
wird automatisch ein Apo- 
stroph erzeugt, solange kein 
Vokal der Akzenttaste folgt, 
und auch wenn sich der Cur- 
sor zunächst nicht bewegt. 
Drückt man die Shifttaste 
und die Akzenttaste, passiert 
das gleiche, nur daß ein 
»Gravis« () erscheint. Sollte 
dies nicht funktionieren, 
weil die Tastatur inkompati- 
bel ist, kann die Funktions- 
taste auch mit einem Prompt- 
Befehl belegt werden: 
prompt$e[0;65;39p$n$g 

(F7 = Apostroph) 
prompt$e[0;66;96p$n$g 

(F8 = Gravis) 

Dabei steht »$e« für den Esca- 
pe-Code, »0;65« (Hex 4100) 
ist der Tastaturcode für »F7«, 
und »$n$g« am Ende, gibt es 
den normalen Prompt mit 


488 DOS 


Laufwerk und »>«. Eine an- 
dere Möglichkeit wäre auch, 
den ASCII-Code direkt einzu- 
geben: Man hält die Alt-Taste 
gedrückt und tippt auf dem 
Ziffernfeld den Code ein, das 
heißt [Alt] + [39] für das Apo- 
stroph und [Alt] + [96] für 
Gravis. Weitere Artikel zu 
Prompts finden Sie in DOS 
International 11/87. 

O’Neil V. Som 


Fremdmonitor am 
Schneider PC 1512 


Ist es möglich, an den 
Schneider PC 1512 einen Mo- 
nitor einer anderen Firma 
anzuschließen, wenn ich die 
Zentraleinheit über ein exter- 
nes Netzgerät betreibe, und 
wo erhält man ein passendes 
Netzgerät? 

Wolfgang Hoch 


Ein externes Netzgerät ist ei- 
gentlich nicht erforderlich, 
denn Sie können den Origi- 
nal-Monitor des Schneider 
PC weiterhin als Netzgerät 
benutzen. Allerdings bietet 
Vortex, Falterstr. 51-53 in 
7101 Flein, ein externes 
100-Watt-Schaltnetzteil für 
den Schneider PC an. 

Mit dem Anschluß eines 
Fremdmonitors an den 
Schneider PC 1512 wird es 
schon schwieriger, denn der 
Monitoranschluß an der Zen- 
traleinheit dieses PC ist nicht 
genormt, so daß Sie sich ei- 
nen speziellen Adapter ba- 
steln müssen. Unseres Wis- 
sens ist ein solcher Adapter 
im Handel leider nicht er- 
hältlich. 

Beim Schneider PC 1640 ist 
der Anschluß eines Fremd- 
monitors dagegen überhaupt 
kein Problem, denn die Zen- 
traleinheit dieses PC besitzt 
eine genormte 9polige 
DSUB-Buchsenleiste. 


Computer an Sonder- 
schulen 


In unserem Berufsbildungs- 
zentrum arbeiten wir seit vie- 
len Jahren mit dem Jugend- 
amt der Stadt Frankfurt für 
die Durchführung von berufs- 
vorbereitenden und -ausbil- 
denden Maßnahmen zusam- 
men. Da in vielen Ausbil- 
dungsbereichen bereits Com- 
puter und damit verbundene 
Technologien eingesetzt wer- 
den, sind wir der Meinung, 
daß auch Sonderschulabgän- 
ger an diese Technik heran- 
geführt werden sollten. Wer 
kann mir bei der Zusammen- 


Leserkontakt 


stellung von geeigneter Soft-, 
Hardware und Buchprogram- 
men für diese Bildungsstufe 
behilflich sein? Für Ratschlä- 
ge an folgende Anschrift 
wäre ich dankbar: 


Berufsbildungszentrum, z. Hd. Herrn 
G. Dickel, Gutleutstraße 110, 6000 
Frankfurt/M. 


DFÜ zwischen zwei ver- 
schiedenen Computer- 
typen? 


Ist Datenfernübertragung 
zwischen zwei unterschiedli- 
chen Computern (zum Bei- 
spiel PC - C64) möglich? 
Jürgen Latterkordt 


Welche Kriterien sind zu be- 
achten, wenn zwei verschie- 
dene Computer (IBM mit 
Sinclair oder C64) miteinan- 
der verbunden werden? Wel- 
che Hard- oder Software wird 
dazu benötigt? 
Albert Schulz 


Sidekick auf EGA-AT? 


Ich habe in einer Zeitschrift 
gelesen, daß es einen Patch 
geben soll, mit dem man Si- 
dekick auf einem AT mit 
EGA-Karte laufen lassen 
kann. Leider habe ich trotz 
eifrigem Nachfragen unter 
Bekannten auch keine nähe- 
ren Informationen erhalten 
können. Vielleicht hat ein 
Leser einen Tip parat? 

Gerd Kupper 


PC-Key-Draw im EGA- 
Modus 


Zum Bericht über PC- 
Key-Draw in der DOS 1/88, 
Seite 76: Es sind Versionen 
von PC-Key-Draw auf dem 
Markt, die sowohl auf einem 
EGA-Monitor einsetzbar 
sind, als auch eine Microsoft- 
Maus unterstützen. Darüber 
hinaus ist das Programm mit 
einem speziellen, vom Autor 
des Programms (Ed Kidera) 
entwickelten Zusatzpro- 
gramm auch auf einer Hercu- 
les-Karte lauffähig. 

Werner Esser 


Der PC glasklar — 
ScreenSaver (1/88) 


Die Routine zur Dunkelta- 
stung des Bildschirms funk- 
tioniert nicht bei allen Rech- 
nern wie beschrieben. Je 
nach verwendetem Bild- 
schirm ist die Portadresse un- 
terschiedlich. Die angegebe- 
ne Adresse gilt für die CGA- 
Karte. Für die Hercules- 


Fortsetzung Seite 20 


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Innovatives Engagement und der Wille 
zur Spitzenleistung sind Voraussetzung, 
um bereits heute Qualitätsansprüche von 
morgen zu realisieren. Wir von STAR- 
DIVISION sind uns dieser Tatsache bewußt 
— und der damit verbundenen Heraus- 
forderung. Unsere Software-Entwickler 
erarbeiten deshalb stets kreative Gesamt- 
lösungen, die höchsten individuellen 
Ansprüchen gerecht werden. 

Kein Wunder also, daß alle STAR- 
DIVISION-Programme ihre Anwendung 
sowohl unter professionellen Bedingungen 
bei härtesten Leistungsanforderungen als 
auch im nichtkommerziellen Bereich fin- 


den. Über 35000 verkaufte STAR-DIVISION- 


Programme sind der überzeugende Beweis 
für unseren Qualitätsstandard, der welt- 
weit zu den höchsten zählt. 

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich 
um das Textverarbeitungs-Programm 
„Star-Writer PC’, das Tabellenkalkulations- 
Programm „Star-Planer PC”, das Finanz- 
Management-Programm „‚Business-Star PC’ 
oder die kurz vor ihrer Vollendung 
stehenden Programme „Datenbank und 
„Geschäftsgrafiken’’ handelt. Zudem steht 
die Umsetzung der Programme auf das 
neue Betriebssystem 0/2 beziehungs- 
weise BS/2 vor ihrem erfolgreichen 





Lu. FEN GES SEE AR, 


ERtREDLICHE 


= Neues in 


Abschluß. Schon jetzt aber können Sie 
alle STAR-DIVISION-Programme auch auf 
3 '/ Zoll-Disketten erwerben. 

Symbol unserer auf Partnerschaft aus- 
gerichteten Firmenphilosophie ist die 
kostenlose „‚STAR-DIVISION-Kundenbe- 
treuung'” für die registrierten Benutzer 
unserer Programme. Ihnen gewähren wir 
schnell und unbürokratisch Hilfe, falls bei 
der Anwendung eines unserer Programme 
wider Erwarten ein Problem auftritt. 

Damit aber die Schnittstelle zwischen 
Anwender und Computersystem sich von 
Anfang an so unkompliziert wie möglich 
gestaltet, haben wir bereits vorgesorgt: 
mit deutschsprachigen Handbüchern, die 
durch ihren didaktischen Aufbau von der 
ersten Seite an überzeugen. Sie garantie- 
ren nicht nur dem Computer-Profi, son- 
dern auch dem Newcomer ein optimales 
Arbeiten — und leisten damit einen ent- 
scheidenden Beitrag zum sicheren Erfolg. 


Star-Writer Pr 
Das Textsystem 
‚für alle Fälle 





Das Textprogramm Star-Writer PC 3.0 
zählt zu den modernsten, leistungsstärk- 
sten und ausbaufähigsten Textprogram- 
men der Welt. Die extreme Bedienungs- 
freundlichkeit und der übersichtliche 
Programmaufbau des Star-Writer PC ge- 
währleistet auch einem Einsteiger den 
raschen Aufstieg in die höheren Sphären 
der professionellen Textverarbeitung. 

Star-Writer PC bietet zudem unzählige 
Extras, die nichts extra kosten: Proportio- 
nalschriften im Blocksatz und Feinaus- 
gleich (Microspacing) beispielsweise. Oder 


EM»: 


NACHRICHT 


E 


ÜR ALLE 


PC-ANWENDER 


Sachen PC-Software 


Variationen im Schriftschnitt (fett, 

kursiv ...). Außerdem können Sie mit 
dem Star-Writer PC eine Seite in bis zu 
fünf Spalten aufteilen und diese mit 
unterschiedlichen Kopf-, Fuß-, Außen- und 
Bundabständen positionieren. Das Setzen 
fester Tabulatoren wie rechte, linke, zen- 
trierte und Dezi-Tabs, erfolgt ebenfalls per 
Menü. Je nach Wunsch lassen sich diese 
dann in Zentimeter, Spalten oder Inch 
definieren. 

Selbstverständlich stehen Ihnen dar- 
über hinaus noch viele andere Funktio- 
nen zur Verfügung: eine Fußnoten- und 
Endnotenverwaltung sowie das Markieren, 
Verschieben, Kopieren, Suchen, Ersetzen 
und Löschen von einzelnen Zeichen, 
Wörtern und Textblöcken. Sogar das 
gleichzeitige Bearbeiten von bis zu sieben 
Texten in unterschiedlichen Fenstern ist 
kein Problem. 

Star-Writer PC 3.0 eröffnet vielfältige 
Möglichkeiten, das Zusammenspiel von 
Text und Grafik optimal zu gestalten. 

16 verschiedene Seitenlayouts und 

32 Absatzlayouts beispielsweise sind in 
einem Textdokument erlaubt. Mit dem 
integrierten Snapshot-Programm können 
Sie beliebige Fremdgrafiken ablichten und 
diese dann in einen Text einbauen. 

Große Arbeitserleichterungen verspre- 
chen auch die programmierte deutsche 
Silbentrennung, die mit einem Grund- 
wortschatz von 120000 Wörtern ausge- 
stattete Rechtschreibkorrektur und die 
Funktion zur automatischen Erstellung 
von Stichwort- und Inhaltsverzeichnissen. 

Es ist unmöglich, alle Funktionen von 
Star-Writer PC an dieser Stelle aufzuzäh- 
len. Deshalb sollten Sie ausführliches In- 
formationsmaterial mit 
dem INFO-COUPON 398 BEER, 
anfordern. B 


KB ET UND 


Star-Planer Pr 


Das deutsche . 

Die Leistungsfähigkeit unseres Star- 
Planer PC sucht unter Kalkulations- 
Programmen seinesgleichen. Das 
Tabellenkalkulations-Programm von STAR- 
DIVISION verfügt über ein elektronisches 
Arbeitsblatt, eine Datenbank und ein 
Grafik-Programm im selbständigen Modus. 
Darüber hinaus ist Star-Planer PC Files- 
und Makro-kompatibel zu Lotus 1-2-3, 
Version 1A — dem Standard in Sachen 
Tabellenkalkulation. Somit steht außer 
Frage, daß Star-Planer PC alle Funktionen 
beherrscht, die eine professionelle 
Tabellenkalkulation voraussetzt: Ein- 
fügen, Löschen, Radieren, Benennen, For- 
matieren, Justieren, Transferieren, Analy- 
sieren, Kopieren... Ein weiterer von den 
vielen bislang nicht aufgezählten Vortei- 
len: Das unglaublich preisgünstige Star- 
Planer PC-Programm ist nicht kopier- 
geschützt und läßt sich somit auch 
problemlos auf der 
Festplatte Ihres Perso- 
nal-Computers in- 29 S ” 
stallieren. 


Business-StarP/n 


Business-Star PC ist ein zukunftsorien- 


tiertes, modulares Büro-Organisations- 
Programm, mit dem Sie alle Arbeiten 


N El. SCH 


OL 
x -— gie 


schnell und sicher ausführen können, die 
für eine moderne Finanzbuchhaltung und 
Fakturierung unverzichtbar sind. 

Ein weiterer Vorteil unseres Pro- 
gramms gegenüber anderen Programmen 
ist die einzigartige Benutzerführung. Ein 
Höchstmaß an Übersichtlichkeit und 
Funktionalität ist die erfreuliche Folge. 
Und da wir Business-Star PC als modu- 
lares und dadurch ausbaufähiges Pro- 
grammpaket angelegt haben, das sich aus 
den Grundmodulen „‚Finanzbuchhaltung’, 
„Fakturierung‘' und beispielsweise dem 
Zusatzmodul „Offene Posten-Verwaltung’ 
zusammensetzt (weitere Module runden 
das Programm in Zukunft ab), sind auch 
Bedienung und Funktionstastenbelegung 
in den einzelnen Programmteilen identisch. 

Business-Star PC macht somit im 
Handumdrehen aus Ihrem IBM-kompa- 
tiblen PC ein hochmodernes und ebenso 
kommunikationsfähiges EDV-System, das 
auch in Zukunft hält, was es schon jetzt 
verspricht: multifunk- 


tionale Leistungs- 910 a; 
ab 9 


stärke. 





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Bitte schicken Sie mir 
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darüber); 





Intelligente Index/ 
Registerherstellung 


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Herstellung von Stichwort- 
verzeichnissen, Indizes, Sach- 
und Personenregistern 


Im Unterschied zu anderen 
Textverarbeitungen ‚„liest" 
ECOINDEX das fertige 
Dokument selbständig durch 
und erstellt einen „Vorschlag” 
für einen Index, der mit 
speziellen Editierfunktionen 
schnell und einfach modifiziert 
werden kann. 


ECOINDEX verarbeitet alle und 
beliebig viele ASCil-Textdateien, 
also auch eine ganze Daten- 
basis aus vielen Dokumenten; 


ECOINDKX verarbeitet auch 
Dateien von Text- 
verarbeitungssystemen wie 
WordStar (von MicroPro) und 
MS-WORD (von Microsoft); 


ECOINDEX kann auch auf 
Fotosatz „gerechneten” Text 
verarbeiten. 


ECOINDEX 


kostet nur DM 575,70 
Demo DM 28,50 


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D-8417 Lappersdorf 
Telefon (0941) 82509 





20 


Leserkontakt 


Karte muß die Adresse in 
Zeile 21 und 32 auf 
$3B8 geändert werden. Er- 
wähnenswert ist noch, daß 
die erste Eingabe von der Ta- 
statur bereits verarbeitet 
wird. Dies ist bei den mei- 
sten Programmen dieser Art 
nicht der Fall, hier wird mit 
dem ersten Zeichen zunächst 
nur der Bildschirm wieder 
aktiviert. 

Wolfgang Timm 


Schnittmuster mit dem 
PC? 
Ich suche ein Programm, mit 
dem ich am Bildschirm Be- 
kleidung entwerfen kann und 
das mir das dazugehörige 
Schnittmuster ausgibt. Wer 
kann mir Angaben über die 
Leistungsfähigkeit, den Preis 
und den Vertrieb machen? 
Jürgen Scholücke 


Easy nicht »easy«? 
Ich will auf meinem Schnei- 
der PC 1512 das Textverar- 
beitungsprogramm Easy ver- 
wenden. Leider will mein PC 
dieses Programm nicht la- 
den. Wer kann mir weiter- 
helfen? 

Karl-Heinz Wulfert 


Doppelte Tastenbele- 
gung verschwunden? 


Auf meinem Bondwell BW 8 
(MS-DOS) sind die doppelt 
belegten Cursor-Tasten 
(PgUp, PgDn, Home, End) 
unter Word nicht mehr ver- 
fügbar. Gibt es für dieses Pro- 
blem eine Rettung durch ei- 
nen speziellen Tastatur- 
treiber? 

H. Wünsche 


Turbo Pascal mit Grafik- 
karten? 


1)Ich möchte unter Turbo 
Pascal die Hercules-Grafik- 
karte ansprechen. Wie kann 
ich das realisieren? 

Martin Bauer 


2)Wie kann ich die Schneider 
PC 1512 Spezial-Farbgrafik 
(16 Farben; 640x200 Punkte 
Auflösung) von Turbo Pascal 
aus ansteuern? 

Michael Bradze 


3)Mein Epson PC ist mit ei- 
ner MGA-Karte ausgestattet. 
Wie kann ich unter Turbo 
Pascal Grafiken programmie- 
ren, die die Hercules- 
Betriebsart ansprechen? 
Michael Meining 


Drucker-Modus ändern 


Mein MX80-Drucker schaltet 
auf den Befehl »mode 
1pt1:132« hin lediglich auf 
Schmalschrift um. Leider 
bleiben aber 80 Zeichen pro 
Zeile erhalten. Wo kann ich 
den Hex-String 1pt1:132 än- 
dern, um die richtigen Hex- 
Codes zum Drucker zu 
senden? 

Breßer 


Syntaxprobleme bei 
Variablenbezeichnungen 
in Locomotive Basic? 


Ich arbeite mit einem Schnei- 
der PC 1512 mit einer Spei- 
chererweiterung auf 640 KBy- 
te. Nun stellt sich mir folgen- 
des Problem: Bei komplizier- 
ten Rechenvorgängen, zum 
Beispiel der Lösung von Glei- 
chungssystemen auf der Ba- 
sis irgendwelcher Algorith- 
men, stürzt der Computer ab. 
Eine vorgegebene Fehlerbe- 
handlungsroutine wird gar 
nicht beachtet. Sowohl bei 
der Arbeit mit indizierten 
Variablen (wohldimensio- 
niert etc.) wie a(1), b(2) ... als 
auch bei der Verwendung ei- 
gentlich erlaubter Variablen- 
namen wie »k4« oder »m3« 
kann sich ein Systemabsturz 
in der Verarbeitung längerer 
Terme ergeben. Geht man der 
Fehlerursache nach, so stellt 
man fest, daß bei Termbe- 
rechnung der Form 
s=m(3)*k(4)-m(2)*k(1) 
für »s« der Wert »- ad-E+ 1« 
oder » - ec - ae- entstehen 
kann. Damit erfolgt bei der 
Weiterverarbeitung ein 
Systemabsturz ohne jede Ein- 
griffsmöglichkeit und ohne 
Fehlermeldung. Allerdings 
ist genügend freier Speicher 
vorhanden. Zerlegt man je- 
doch das Problem zum Bei- 
spiel in Einzelschritte wie 
s=m(3)*k(4) 
und 
s=s-m(2)*k(1) 
so wird die Rechnung an- 
standslos ausgeführt. Wer 
kennt Syntaxbeschränkungen 
für solche Fälle? Gibt es er- 
kennbare Regeln eines solchen 
Rechnerverhaltens? Ich bin je- 
denfalls überfragt. 

Gerd Schneider 


Grafikbefehle des 
GW-Basic 

Ich arbeite mit einem PC/XT 
mit einem RESO-BIOS 3.24. 
Bisher funktionierte eine 
CGA-Emulation nur teilweise 


oder gar nicht. Nun möchte 
ich aber die Grafikbefehle 





des GW-Basic (mit einer Her- 
cules-Karte) nutzen. Kennt je- 
mand ein Programm, das 
diese Vorzüge hat, und das 
mit dem gleichen BIOS ar- 
beitet? 

Peter Mattern 


Reset-Taster für Sanyo 
MBGC 16 Plus? 


Mein Sanyo MBGC 16 Plus mit 
20 MB Festplatte und ATS 
Graphics Solution Bild- 
schirmkarte hat leider keinen 
Reset-Taster. Nun wollte ich 
einen Taster nach DOS-An- 
leitung (11/87) einbauen. Da 
der Computer aber keinen 
8284-Taktgenerator besitzt, 
griff ich auf die zweite be- 
schriebene Möglichkeit zu- 
rück, die aber daran scheiter- 
te, daß die Videokarte dann 
nicht mehr richtig arbeitete. 
Wer kann mir eine andere 
Alternative nennen, damit 
ich doch noch zu einem Re- 
settaster komme? Wo kann 
ich einen Schaltplan für mei- 
nen Rechner beziehen? 
Holger Severin 


MS-Windows auf dem 
Siemens PC-D 


Als Besitzer eines Siemens 
PC-D interessiere ich mich 
für einige Programme unter 
GW-Basic. Leider gibt es be- 
kanntlich Unterschiede zwi- 
schen dem GW-Basic von 
Siemens und dem von IBM. 
Da ich gern zeichne, habe ich 
mir MS-Windows für meinen 
PC zugelegt. Wie kann ich 
nun von »paint.exe« erstellte 
Dateien in GW-Basic laden 
(zum Beispiel mit »bload«)? 
Ist es überhaupt möglich, 
und wenn ja, wie? Geht dies 
auch in beide Richtungen? 
Thomas Edel 


EMS-kompatibles Above- 
Board unter MS-Win- 
dows? 


Ich habe meinen AT mit ei- 
ner Speichererweiterung auf- 
gerüstet, die Intel/Lotus-kom- 
patibel sein soll. Der zusätz- 
liche Speicher wird durch ei- 
nen mitgelieferten Treiber 
über »config.sys« initiiert 
und läuft dann sowohl mit 
Microsofts »ramdisk.sys« als 
auch mit Cache-Program- 
men. Das Problem: Ich möch- 
te den zusätzlichen Speicher- 
raum direkt unter MS-Win- 
dows nutzen. Wenn ich je- 
doch den Windows-Treiber 


DOS 4'88 





»emm.at« (nach Handbuch- 
anweisung) als »ernm.sys« in 
die »config.sys«-Datei einbin- 
de, erhalte ich nach dem Sy- 
stemstart die Meldung, daß 
eine Parameterangabe erfor- 
derlich sei. Mit welchem Pa- 
rameter muß ich nun 
»emm.sys« versehen? Wie 
muß EMS 4.0 mit Windows 
2.0 konfiguriert werden? 

Carl Schnurr 


Taktfrequenzen 


Was ist der Unterschied zwi- 

schen dem Mikroprozessor 

8088 und dem 8088-2? 
Johannes Seiler 


Der 8088-2-Prozessor ist für 
eine Taktfrequenz von 8 MHz 
geeignet. 


Taiwan-XT mit V30? 


Um meinem Taiwan-XT mit 
8088-Prozessor (8 MHz) zu 
noch mehr »Dampf« zu ver- 
helfen, liebäugle ich mit dem 
Einbau eines NEC V20-Pro- 
zessors. Kann man eventuell 
auch einen V30 einsetzen? 
Rainer Leißner 


Dies ist nicht möglich, da der 
V30-Prozessor nur zu 
8086-Prozessoren kompatibel 
ist. 


Toshiba Laptop mit NEC 
V30? 


Mein Toshiba T2100 ist mit 
einem 80C86-Prozessor aus- 
gerüstet. Ich möchte diesen 
gern gegen einen NEC V30 
austauschen. Hat jemand 
schon Erfahrungen mit einem 
solchen Austausch gemacht? 
Hartmut Obermann 


Datenmix aus unter- 
schiedlichen Pro- 
grammen? 


Kann man die Ausgabe eines 
Programms an den Drucker 
komplett, das heißt mit allen 
Steuerzeichen etc., in eine 
Datei umleiten, so daß diese 
Datei später ohne die Softwa- 
re ausgegeben (type) oder mit 
anderen Dateien kombiniert 
werden kann. Hiermit ließen 
sich die Texte und Grafiken 
verschiedener Programme 
zusammen ausdrucken. Es 
geht hierbei um kommerziel- 
le Software (Desktop, PC- 
Write, Chiwriter...), das 
heißt, es ist kein Eingriff in 
die Ausgaberoutinen des Pro- 
gramms möglich. 

Peter Linak 


488 DOS 


PC-Programm als 
Komponist? 
Ich besitze ein Yamaha 
PSR-70-Keyboard und möch- 
te meine darauf komponier- 
ten Lieder mit dem Computer 
aufbereiten. Kennt jemand 
ein Programm, das meine 
Stücke in eine zu bearbeiten- 
de Partitur umwandelt und 
das Ergebnis an das Keybo- 
ard zurücksendet? Welches 
Interface benötige ich dazu, 
genügt eine serielle Schnitt- 
stelle? 

Alexander Moll 


Probleme mit der Genius 
Mouse GM-6 PC 


Seit einiger Zeit besitze ich 
die Microsoft-kompatible Ge- 
nius GM-6 PC Maus, die mit 
drei Funktionstasten ausge- 
stattet ist. Leider hat diese 
Maus den Nachteil, daß bei 
jedem Einschalten des Com- 
puters eine der drei Tasten 
gedrückt werden muß. Ge- 
schieht dies nicht, so findet 
das aufgerufene Programm, 
das die Maus unterstützt, die 
angeschlossene Maus nicht. 
Kann man die Maus so ver- 
ändern, daß diese beim Ein- 
schalten des Rechners nicht 
immer extra betätigt werden 
muß? 

Jochen Bauer 


Schneider-Maus unter 
Microsoft Windows 


Für meinen Schneider 
PC-1640 möchte ich mir Mic- 
rosofts Windows kaufen. 
Nun soll aber Windows nicht 
mit der Schneider-Maus lau- 
fen. Angeblich funktionieren 
die angegebenen Maustreiber 
nicht. Wer kann mir bei die- 
sem Problem behilflich sein? 
Rolf Malkmus 


Einstiegsschwierigkeiten 
in Quick Basic? 


Kürzlich kaufte ich mir den 
Quick Basic-Compiler von 
Microsoft. Folgendes Pro- 
blem ergab sich nun: Das Ab- 
fragen meiner Maus (eben- 
falls von Microsoft) funktio- 
niert beim Compiler anders 
als beim Interpreter (der Call- 
Befehl ist unterschiedlich). 
Leider werde ich auch aus 
dem Handbuch nicht schlau. 
Des weiteren würde ich gerne 
eigene Programme schreiben, 
die während der Arbeit mit 
anderen Programmen im 


Leserkontakt 


Hintergrund verbleiben. Viel- 
leicht weiß ein Leser ein Bei- 
spiel für das Abfragen der 
Maus und zum Programmie- 
ren speicherresidenter Pro- 
gramme unter Quick Basic? 
Matthias Schietzel 


Akku-Probleme beim AT 


Bekannterweise ist die Sy- 
stemkonfiguration bei AT- 
Rechnern auf normalen 
RAMs, die mit einem Akku 
gepuffert sind. Wenn nun der 
Rechner eine längere Zeit 
nicht benutzt wird, so ist der 
Akku leer, die Konfiguration 
ist hinfällig: Es bleibt immer 
nur der Weg eines neuen Se- 
tup. Dazu folgende Frage: 
Kann der Akku (Varta 3/60 
DK) zwischendurch mit ei- 
nem normalen Ladegerät, 
wie es zum Beispiel für Ta- 
schenrechner benutzt wird, 
geladen werden, oder ist mit 
Schäden an der Hardware zu 
rechnen? Eine Messung hat 
ergeben, daß der Akku 3,88 
Volt und 300 mA abgibt und 
vom Rechner-Netzteil mit 
4,05 Volt und 400 mA gela- 
den wird. Ein handelsübli- 
ches Ladegerät liefert 4,5 
Volt bei 200 bis 500 mA. 
Paul Kohler 


Welche Grafikkarte hat 
der Commodore PC-1? 


Ich habe mir für den privaten 
Gebrauch einen Commodore 
PC-1 mit einem Bildschirm 
Typ 76 BM 13/005 gekauft. 
Merkwürdigerweise werden 
PC-Spiele nicht grafisch dar- 
gestellt. Ich habe ein Schach- 
spiel, bei dem der Grafikmo- 
dus vorgewählt werden muß. 
Wähle ich nun den Hercules- 
Modus, läuft dieses Spiel 
einwandfrei. Meine Frage ist 
nun, welche Grafikkarte 
mein Computer besitzt? Ich 
war bei diversen Händlern, 
von denen jeder eine unter- 
schiedliche Meinung vertrat. 
Bernd Otto 


Der PC-1 hat eine sogenannte 
AGA-Karte und kann damit 
die Hercules- und CGA-Gra- 
fik emulieren. Welchen die- 
ser Grafikmodi Sie verwen- 
den können, hängt von Ihrem 
Monitor ab. Ein Schwarz- 
weiß-Monitor arbeitet norma- 
lerweise nur mit Hercules- 
Grafik, für CGA-Grafik benö- 
tigen Sie einen speziellen 
Farbmonitor. 





... make it easy! 


Neueste Software-Version von 
der COMDEX, USA 


PC TOOLS de Luxe 
(Neu: Caching, Text, Data- 
Recovery, Tuning u.v.m.) 

mit dt. Handbuch DM 233,70 


COPY II PC 

(auch für 3'/2 *) 
Kopierprogramm 
OPTION BOARD 
(auch für 3/2 *) 


1 DIR Plus 


Benutzeroberfläche 


Automenue 
Menügenerator 


BackEZ 

Datensicherung MS-DOS-Format 
(auch für LAN u. Floppy-Tape) 

dt. Handbuch DM 298,00 


PrintQ 
Druck-Spooling auf Platte 


DM 273,60 









DM 111,70 






DM 273,60 





DM 313,50 





DM 199,50 










PrintMate 
res, Druckersteuerung (vertikal) 
DM 210,90 






LaserMate 


res, Druckersteuerung 
f. Laserdrucker 


pokiyn Drid e 
Desk-Top-Lap-Top, 5" "-3'/ “, ser. 
Kommunikation, einschl. Kabel 

DM 399,00 






DM 313,50 







Easy Flow 
Flowchart-Generator 
REFEREE 


Verwaltung res., Software 
DM 256,90 


DeskSet Pop Up 
Multifunktionspr., dt. Hilfstext 
DM 188,10 


DM 427,50 







DESQview 2.0 
Multitasking u.v.m. DM 399,00 


The DOCUMENTATOR 
(Wallsoft) Analyse u. Dokumenta- 
tion f. dBase, Clipper, Fox-Base, 

dt. Handbuch DM 855,00 


SPF/PC 2.0 

Editor MVS/TSO (Neu: Split- 

Screen, 43/50 Zeilenlänge, 

Macros wie TSO 2.2) orig. engl. 
DM 701,10 















(in Vorbereitung) zus. dt. 

Handbuch DM 758,10 

KEDIT 3.53 

Editor VM/CMS DM 541,50 

Pers. REXX 1.6 

Interpreter u. Sprache (IBM-SAA) 
DM 541,50 

GML/PC 

(DCF/Script-VS f. Postscript- 

Laser) DM a. Anfr. 





Fragen Sie ihren Händler oder 
direkt: 


MCS Werner Kortmann 
Wilh.-Reuter-Str. 12 
6239 Eppstein 

Tel. (06198) 32498 











21 


Textverarbeitung 


Die Wordstar- 
Werkstatt 


Eine der wichtigsten Aufgaben einer Textverarbei- 
tung ist das Verfassen und der Ausdruck von Doku- 
menten. Um seinen Text nun in der gewünschten 
Form auch auf Papier zu bekommen, muß man alle 
Wordstar-Funktionen beherrschen und am besten 
noch ein paar zusätzliche Tricks dazu. 


Rund ums Drucken geht es in dieser 
Wordstar-Werkstatt. Mit dem Pro- 
gramm »install« (oder »winstall«, je 
nach Wordstar-Version) wird Word- 
star für einen bestimmten Druckertyp 
installiert (Bild 1). Für 87 verschiede- 
ne Drucker lassen sich beispielsweise 
bei Wordstar Extra die Einstellungen 
direkt anwählen. Darüber hinaus 
werden die Einstellungen »Standard- 
drucker« und »Standarddrucker mit 
Rückschritt« angeboten. Versuchen 
Sie es doch einmal damit, sollte Ihr 
Druckertyp nicht im Menü zu finden 
sein. Verwenden Sie dabei die erste 
Einstellung für einen normalen 
Drucker, die zweite für einen Drucker 
mit Rückschritt (zum Beispiel NLQ). 
Besitzern eines Matrixdruckers, der 
nicht direkt unterstützt wird, leistet 
in der Mehrzahl aller Fälle auch die 
Einstellung Epson FX-80 gute Dien- 
ste. Die meisten Matrixdrucker arbei- 
ten nämlich mit Epson-kompatiblen 
Steuercodes. 


Nachdem Sie die Einstellung vorge- 
nommen haben, drucken Sie am be- 
sten erst einmal einen Probetext. 
Dazu finden Sie auf der Systemdis- 
kette die Datei »print.tst«. Alle Anga- 
ben in diesem Beitrag beziehen sich 
auf die Version Wordstar Extra 3.45, 
lassen sich aber sinngemäß auf so gut 
wie alle Wordstar-Versionen übertra- 
gen. Nachdem also nun der richtige 
Drucker eingestellt ist, steht dem 
Drucken nichts mehr im Wege. 


Die Handbücher zu Wordstar erläu- 
tern die üblichen Gestaltungsmerk- 
male einer Textverarbeitung wie 
Fettdruck, Kursivdruck, etc. ausrei- 
chend und sind den meisten Word- 
star-Anwendern bekannt. Der Voll- 
ständigkeit halber sehen Sie die da- 
zugehörigen Control-Befehle in Ta- 
belle 1 aufgeführt. 

Über die normalen Befehle hinaus 
gibt es ein paar kleine »Kunstgriffe«, 
die die Gestaltung optimieren. So un- 
terstreicht der Befehl [Ctrl-PS] nur 
Zeichen, aber keine Leerstellen. Es 


22 








Bild 1. Drucker-Installation mit Wordstar 


gibt nun zwei Wege, auch die Leer- 
stellen zu unterstreichen. Zum einen 
können Sie die Leerstellen zwischen 
Wörtern mit der Taste »Unterstrei- 
chen« (Minuszeichen mit Shift-Taste) 
ausfüllen. Dieses Verfahren hat je- 
doch den Nachteil, daß die Unterstri- 
che von [Ctrl-PS] als ganz normale 
Zeichen behandelt werden. Die Un- 
terstreichfunktion von Wordstar ver- 
sucht also, diese Zeichen nochmals 
zu unterstreichen, wodurch die be- 
treffenden Unterstriche plötzlich im 
Fettdruck erscheinen. Diesen Effekt 
umgehen Sie natürlich, wenn Sie vor 
und nach jeder Leerstelle wieder 
[Ctrl-PS] drücken. Allerdings ist die- 
ses Verfahren natürlich etwas müh- 
sam und unübersichtlich. 


Die Gestaltung der Seite 
sorgt für repräsentatives 
Aussehen 


Es gibt aber eine brauchbare Alterna- 
tive hierzu. Es handelt sich dabei um 
den Befehl [Ctrl-PP]. Nach der Zeile, 
die unterstrichen werden soll, fügen 
Sie einfach eine komplette Zeile mit 
Unterstreichzeichen ein, die durch 
[Ctrl-PP] über die vorhergehende Zei- 
le gedruckt wird, und schon haben 
Sie das gewünschte Ergebnis. 

Um die Zeichenbreite zu verändern, 
bietet Wordstar mehrere Methoden 
an. Um zwischen 10 und 12 Zeichen 
per Inch (cpi) umzuschalten, dienen 
die Befehle [Ctrl-PA] für 12 cpi und 
[Ctrl-PN] für 10 cpi. Reicht diese 
Möglichkeit nicht aus, kann man 
noch auf den Punktbefehl ».cw« zu- 
rückgreifen. Auf ».cw« folgt eine 
Zahl, die die Zeichenbreite in Einhei- 
ten von einem 1/120 Inch bestimmt. 
Geben Sie zum Beispiel ».cw10« an, 
so haben die Zeichen einen Abstand 
von 1/12 Inch zueinander. 

Den Zeilenabstand können Sie mit 
der Sequenz ».lh« beeinflussen. Wie 
beim Zeichenabstand folgt auch hier 
eine Zahl, die nun aber den Abstand 


zwischen zwei Druckzeilen in Ein- 
heiten von 1/48 Inch angibt. Die nor- 
male Einstellung entspricht dabei der 
Sequenz ».1h&«. 

Wichtige Stilelemente bei der Gestal- 
tung einer Seite sind Kopf- und Fuß- 
zeilen. Gehen Sie bei der Gestaltung 
wie folgt vor: Im Funktionsmenü von 
Wordstar drücken Sie zunächst [D], 
um einen Text auszuwählen. Geben 
Sie auf die Frage nach dem Dateina- 
men den Namen des Textes ein, den 
Sie drucken möchten. Nach dem La- 
den des Textes fügen Sie mit [Ctrl-N] 
am oberen Rand eine Leerzeile ein. 
Der Text für die Kopfzeile muß mit 
der Kennzeichnung ».he« beginnen. 
Mit dem Befehl [Ctrl-PS] wird die 
Zeile unterstrichen (siehe weitere Er- 
läuterungen oben). 

Eine weitere Leerzeile wird für die 
Fußzeile benutzt. Der Kennzeich- 
nung ».fo« folgt der Text für die Fuß- 
zeile. Hinter der Kennzeichnung soll- 
te die Anweisung [Ctrl-K] stehen, um 
die Seitennummern bei ungeraden 
Ziffern rechts, bei geraden Ziffern 
links zu drucken. Das Zeichen » #« 
ist das Symbol für die Seitennummer 
und kann wahlweise in der Kopf- 
oder in der Fußzeile verwendet 
werden. 


Auch Form- und Serienbriefe 
sind mit Wordstar kein Pro- 
blem 


Um mit Serienbriefen zu arbeiten, ge- 
ben Sie als erstes den Grundtext ein. 
Der Grundtext enthält den Brieftext, 
der in allen Briefen gleich sein soll. 
Die variablen Daten, die später indi- 
viduell in den Briefen eingefügt wer- 
den, geben Sie mit sogenannten 
Platzhaltern ein. Die Platzhalter er- 
setzt Wordstar beim späteren Druck 
automatisch durch die entsprechen- 
den Daten. 

Schreiben Sie den gewünschten Text 
genauso wie einen normalen Brief. 
Speichern Sie den Text beispielswei- 


DOS 4'88 


Textverarbeitung 












































| [cirtp. en 
5 P-Return] Zeile überdrucken Fl 
tri- ; & i 
[Gtri-PA] Eliteschrift ein # eldnamenbegrenzung in Steuersequenzen 
[Otrl-Pej Seitennummer 
ieh Fettdruck ein/aus Kommentar 
rI-PC .cs _ Bildschirm lö 
er Er Druck unterbrechen .cW ae 
r | h Inıeren 
Doppeldruck ein/aus S Mailmerge-Datei definieren 
R ] Anwöndertunktion e Eines einer Meldung am Bildschirm 
tri-PF R zeile 
[Otrl . Phantomleerzeichen ‚he _Kopfzeile 
a ] Phantomlöschzeichen " ae dafnlaren 
trI-PH] L ‚op eitennumerierun: ü 
& L K : g unterdrück: 
Kari ztes Zeichen überdrucken .pa  Seitenvorschub a 
Tabulator pl Seitenlänge in Zeilen 
A .pn j 
[Ctri-PJ] Zeilenvorschub n N Tee 
[otrkPLj . Variablen definieren 
£ Seitenvorschub .SV Variable setzen 
trl- j 
3 | PN] Pica-Schrift ein Tapas 2. Wichtige Steuersegqu 
3 enzen fü f ; 
PO) Hartes Leerzeichen Ordatar quenzen für den Serienbriefdruck mit 
Otrl- 
2 I-PQ] Anwörderfunktion ..Datei:Etikett Dateina 
tri-PR] A = Im 
nwenderfunkti gen i 
are ; unktion 4 ‚pl16 Se wird unterdrückt 
R A n i i i 
[Ctri-PT] nterstreichen ein/aus ‚mt? zahl kann nen BRESLE Zen Di Zellektärı- 
Exponentdruck ein/aus .mb6 EL RT OB R REN 
[Gtrl-PV] Indexdruck ein/a .df formi.dat et ist auf sechs Zeilen eingestellt 
ER, us RER TR I hr er Datei, die die Variablen enthält 
Anwenderfunktion 2 meusame ran: FUSS BOT DarBraptze 
Ctri-PX ‚plz,ort,anrede 
[ ] Durchstreichen ein/aus Ananas, 
[Ctri-PY] Su &strasse& 
weite Druckfarbe ein/aus er 
Tabelle 1 „.Dateiende 
. Control-Befehle für den Druck mit Wordstar T 
abelle 3, Steuers 
i equenz für den Etike > 
ttendruck auf Endlospapier 








Tarko 
























paper 40 


Di zeigt Sourcecode, Variablen- 
Der einzige werte, Moschinencode, Call- 
symbolische Debugger - Frames und mehr in bis zu zehn 
für TURBO Pascal V 2/3/4! frei konfigurierbaren Fenstern 
Installation für TURBO-Pascol 2.0, 3.0 und 4.0 WY unterstützt alle I!} Grafik-Modi 
in einem Poket (Hercules, CGA, EGA, VGA) 
wird entweder voll in das TURBO-Entwicklungs- kann mit zwei Bildschirm-Adop- 
system integriert oder kann als StandAlone- tern gleichzeitig arbeiten 
Version auch COM und EXE-Files beorbeiten spezieller 386-Modus erlaubt 
Nutzung der 80386-Debug- 














Ark Engine 1.0 









Der DeskTop-Manager im Pascal-Source-Code! 
vollständiger DeskTop-Manager mit folgenden 
Modulen: Cut & Poste, Notizblock, ASCI-Tafel, Kar- 
teikasten, DOS-Funktionen, Monitor, Calculator, 
Printer-Setup, Kalender, Terminverwaltung 
und mehr 
Ef alle Module wer 














den fix und fertig zum Kompilieren 


























im TURBO-Pascal-Source gelieten. 
& die Module baven auf einem Kernel-Modul auf, das arbeitet voll symbolisch auf Pascal- und 
u. a. schnelle Windows, kontextsensitive Hilfe, DOS- Moschinen-Ebene register 
Calls’und mehr zur Verfügung stellt. WW auch als symbolischer Debugger für Assembler WB kann optional mit PullDown- 
und C geeignet Menuoberflöche installiert 
werden 


IH die gesamte Interruptsteverung 
sowie die Behondlung von Video/ 
Tostatur- IO und mehr wird genau 
im Source und in der Dokumenta- 
tion erläuter! 

die einzelnen Module können 

ohne weiteres durch eigene 

Module ersetzt werden 

Er oder in eigene Applikationen inte- 
griert werden (z. B. Colculator 
oder Kalender) 

lieferbar für TURBO-Pascal 3.0 
und 4.0 


[H Programm und Dakumentation vollständig in 
deutsch, Demo erhältlich 
Brkomplett als COM-File und mit ollen Sourcen 


348 DM 


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volle 80 x 87-Überstützung, mit Registeronzeige deutsch, Demoversion erhältlich 

(X unterstützt Standard-MAP-Files und TPM-Format [Y nach wie vor 348 DM, günstiger 
Upgrade von TSD 2.0 möglich, 


(\ von TURBO 4.0 


























































488 DOS 
23 


Textverarbeitung 


se unter dem Namen »Text1«. Dann 
fertigen Sie über das Funktionsmenü 
ein Duplikat mit der Taste [D] an. Das 
Duplikat sichern Sie unter irgendei- 
nem anderen Namen, beispielsweise 
»text_dup«. Mit [Ctrl-N] fügen Sie 
am Anfang des Briefes eine Leerzeile 
ein (noch vor der Kopfzeile) und in 
diese Zeile tragen Sie »..da- 
tei:text__dup« ein. Die beiden füh- 
renden Punkte kennzeichnen die Zei- 

‘ le für Wordstar als Kommentar. Die 
Zeile erscheint dadurch zwar am 
Bildschirm, wird aber nicht mit aus- 
gedruckt und hat auch sonst keine 
Wirkung. Es handelt sich nur um 
eine Gedächtnisstütze für Sie selbst, 
damit Sie den Originaltext zu Ihrem 
Serienbrief später auch jederzeit rich- 
tig zuordnen können. 


Der Eintrag ».op« in einer darauffol- 
genden Leerzeile schaltet die automa- 
tische Seitennumerierung ab. In der 
dritten Leerzeile geben Sie mit ».df 
form1.dat« den Namen der Datei an, 
die die einzufügenden Daten enthält. 
Die nächste Zeile beinhaltet die Va- 
riablen, die verwendet werden sol- 
len. Diese Eintragung könnte so aus- 
sehen: 


.TV nummer, vorname,name,strasse,pl2, 
ort,anrede 


Nummer steht dabei für die laufende 

: Nummer des Datensatzes. Jetzt setzen 
Sie die Variablen in &-Zeichen einge- 
schlossen (zum Beispiel »&name&«) 
an den entsprechenden Stellen im 
Text ein. 


‚df adr.dat 


.TV nummer, vorname, name, strasse, plz,ort,anrede 


.sv datum, 7. Februar 1988 
&vorname& &name& 
&strasse& 


&plz& &ortk 


München, den &datum& 


Sehr geehrte&anrede& &name&, 


Nach Lektüre der Wordstar-Werkstatt in der neuesten Ausgabe der 
DOS International bin ich nun in der glücklichen Lage, mit Ihnen, 
sehr geehrte&anrede& &name&, auf diesem heute nicht mehr 
ungewöhnlichen Wege des Serienbriefes zu kommunizieren. 


Gerne würde ich das Schreiben von Serienbriefen, das mir 
inzwischen zu einem Herzensanliegen geworden ist, noch weiter 


ausdehnen. 


Vielleicht könnten daher Sie, geehrte&anrede& &name&, 
mich bei allen Ihren Freunden und Bekannten in &ort& als 


serienmäßigen Briefeschreiber weiterempfehlen. 


mit freundlichen Grüßen 


Martin Merge 
.pa 


. Bild 2. Die Steuerdatei für einen Serienbrief 


24 





Zum Abschluß der Bearbeitung wird 
in die letzte Zeile des Briefes der 
Punktbefehl ».pa« eingefügt, um 
Wordstar mitzuteilen, jeden Brief auf 
einer neuen Seite beginnen zu lassen. 
Tabelle 2 gibt Ihnen nochmals einen 
Überblick über die wichtigsten Be- 
fehle beim Zusammenstellen von Se- 
rienbriefen. 


Jetzt müssen Sie noch die Datei mit 
den Textvariablen anlegen. Die An- 
gaben für jeweils einen Brief werden 
mit [Return] abgeschlossen. Ein ent- 
sprechender Datensatz sieht zum Bei- 
spiel wie folgt aus: 


1, Thomas, van Toom, Elfenstraße 40, 
8000, München 83, r Herr 


In dieser Art und Weise können Sie 
beliebig viele Adressen erfassen. 


Wordstar ersetzt die 
Datenbank 


Wichtig ist nur, daß die Reihenfolge 
der einzelnen Felder in jeder Zeile 
gleich bleibt. Fehlt einmal ein Feld, 
dann tragen Sie an der betreffenden 
Stelle auch nichts ein, setzen aber 
dennoch ein Komma. Nach getaner 
Arbeit wird die Datei mit den Varia- 
blen unter dem Namen »form1.dat« 
gesichert. Um die Formbriefe jetzt 
auszudrucken, wählen Sie aus dem 
Funktionsmenü die Option [M], die 
die Mailmerge-Funktion aufruft. Auf 
die Frage nach der Datei, die ge- 


Marktplatz 13 
8000 München 


ausdehnen. 


Martin Merge 





druckt werden soll, geben Sie in un- 
serem Beispiel »text __dup« ein. Ein 
Druck auf [Esc] startet den Druck für 
alle angegebenen Adressen. Für den 
Fall, daß Sie einen Stop nach den 
einzelnen Seiten wünschen, drücken 
Sie [Return] und beantworten die an- 
schließende Frage mit |J]. : 


Bild 2 zeigt ein Beispiel für einen Se- 
rienbrief als Mailmerge-Steuerdatei, 
Bild 3 das versandfertige Ergebnis. 
Was nun noch fehlt, ist eigentlich 
nur noch die Unterschrift und natür- 
lich der Adreßaufkleber. Die Unter- 
schrift müssen Sie der Individualität 
halber schon selbst einfügen, beim 
Adreßaufkleber jedoch steht Ihnen 
Wordstar wieder hilfreich zur Seite. 


Wenn Sie Selbstklebeetiketten mit 
Adressen beschriften wollen, legen 
Sie wieder einmal eine neue Datei 

an. Die Datei für unser Beispiel nen- 
nen Sie der Einfachheit halber »Eti- 
kett«. Die Datei sollte in etwa wie die- 
jenige in Tabelle 3 aussehen. 


Die durch diese Datei definierten 
Werte entsprechen Etiketten, die 16 
Zeilen hoch sind. Der Anfangsab- 
stand ist mit sieben, der Endeabstand 
mit sechs Zeilen definiert. Wenn Sie 
die Druckfunktion mit [M] aktivieren, 
müssen Sie auf die Frage nach dem 
Dateinamen mit »etikett« antworten. 


(Christian Rogge/ev) 


Michael Stumpfenthaler 


München, den 7. Februar 1988 


Sehr geehrter Herr Stumpfenthaler, 


Nach Lektüre der Wordstar-Werkstatt in der neuesten Ausgabe der 
DOS International bin ich nun in der glücklichen Lage, mit Ihnen, 
sehr geehrter Herr Stumpfenthaler, auf diesem heute nicht mehr 
ungewöhnlichen Wege des Serienbriefes zu kommunizieren. 


Gerne würde ich das Schreiben von Serienbriefen, das mir 
inzwischen zu einem Herzensanliegen geworden ist, noch weiter 


Vielleicht könnten daher Sie, geehrter Herr Stumpfenthaler, 
mich bei allen Ihren Freunden und Bekannten in München als 
serienmäßigen Briefeschreiber weiterempfehlen. 


mit freundlichen Grüßen 





Bild 3. Der fertige Serienbrief 


DOS 4'88 














SCHIEB 
DAS GROSSE 























AT für Neugierige 

Der IBM PC/AT setzte bei seinem Erscheinen 
Maßstäbe, die alsbald zum Standard 
wurden. Im großen Buch zum AT erfahren 
Sie jetzt alles, was Sie schon immer über 
den AT wissen wollten: die Entwicklung, die 
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum 
Vorgänger PC/XT, das Installieren und 
Konfigurieren des Systems, die Verwendung 
der Betriebssysteme DOS und 05/2, die 
Programmierung der Tastatur, die Organi- 
sation der Festplatte, alles über Speicher- 
erweiterungen, die Unterschiede der ver- 
schiedenen Videokarten (MDA, CGA, EGA, 
VGA, PGA, Hercules) - kurz, nach der 
Lektüre werden Sie wissen, wie ein AT auf- 
gebaut ist, wie er arbeitet, wie er erweitert 
werden kann und wie Sie ihn am besten 
nutzen können. Zahlreiche Abbildungen und 
Programmbeispiele verdeutlichen die unge- 
sprochenen Thematiken. 

Jörg Schieb 

Das große Buch zum AT 

Hardcover, 389 Seiten 

DM 69; 

erscheint ca. 2/88 


DATA BECKER 


Merowingerstr. 30 - 4000 Düsseldorf - Tel. (0211) 310010 




















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DAS 
GROSSE BUCH 
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05/2 - das Betriebssystem 
der Zukunft 


Die gesamte Fachpresse spricht von 05/2 
als dem Betriebssystem der Zukunft für die 
PC-Welt. Das große Buch zu 05/2 zeigt 
Ihnen den Einstieg. Sie erfahren alles über 
die Eigenarten, die Benutzeroberfläche, das 
Installieren, die Befehle, das Erstellen von 
Batchprogrammen und das Konfigurieren 
des Systems durch die Datei CONFIG.SYS. 
Aber auch die Programmierer und weiterge- 
hend Interessierten kommen nicht zu kurz: 
was sind Threads, Prozesse, Semaphoren, 
Tasks, Prioritäten und Zeitscheiben, wie wird 
unter 05/2 programmiert, was muß beach- 
tet werden und was ist neu? So ist zum 
Beispiel Multitasking ein Schlagwort, das 
sicherlich jeden an 05/2 besonders interes- 
siert. Am besten, Sie lesen einfach mal 
rein, ins große 05/2-Buch! 

Jörg Schieb/Michael Tischer 

Das große 05/2-Buch 

Hardcover, ca. 350 Seiten, DM 49,- 
erscheint ca. 3/88 


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PC-KNOW-HOW vom Profi 


Wer die Intern-Bücher von DATA BECKER 
kennt, weiß, was ihn mit PC Intern 
erwartet: Information pur. Das gesammelte 
Wissen zum PC wird hier aufbereitet - sei 
es über Hardware, BIOS oder DOS. Nicht 
nur Lehrbuch, sondern auch Nachschlage- 
werk von bleibendem Wert. Ein kleiner 
Streifzug durch das über 700 Seiten starke 
Werk macht es deutlich: Aufbau der Haupt- 
platine, Registersatz des Prozessors, DMA- 
Controller, mathematische Coprozessoren, 
Hard- und Software-Interrupts, Aufruf von 
Interrupts in Assembler, BASIC, Pascal und 
C, die Funktionen des DOS, COM- und EXEC- 
Funktionen, RAM-Speicherverwaltung, DOS- 
Gerätetreiber, Booten des Systems, Zugriff 
auf die Festplatte, die Ports des PCs und, 
und, und. PC Intern - geschrieben von 
einem erfahrenen Software-Entwickler. 
Know-how aus erster Hand. 


Michael Tischer 

PC Intern 

Hardcover, 767 Seiten 
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STRASSE, ORT 


Textverarbeitung —_ 11100111111 


Verbesserungen und Meuersngenfl 
Yord 4.0 unterstützt nehr Grafikkarten 


ser 


Korrekturlesen jedes beliebigen Textabschnitts@ 
Verbesserte Gliederungsfunktion® 





Ausschnittsrahmen ausblendbar® 
Erstellen von Einzügen nit Hilfe von Tasten? 


Änderungen bei der Durchführung von Rechenoperat ionen 


Nein(TeilueiseAlle 
Normal 
JalNein) 
(Ja)Nein 
12124) +4) 
Zoll{Ca)1i8er-Teilung 1Zer-Teilung Punkt 
(Ja)Nein 
D:\WORD 
Wählen Sie bitte eine Dption? 
Sei Zei Spi [6] 





Bild 1. Das wesentlich erweiterte Zusätze-Menü von Word 4.0 


C) 
Sy 
u 


kord 4.0 nerkt sich den zuletzt gewählten Graf iknodus@ 


Erstellen eines Druckformats anhand eines Beispielst 


Fe. 
Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses anhand einer Gliederung 
Zoomen von Ausschnittentl 
Ausgabe von Serienbriefen in eine Datei 
Gemeinsame Nutzung von Informationen nit Hilfe von Windous@ 
Gestaltung der Bildschirmanzeiget 


(Ja)Mein 
(Sraphik)Text 

(Ja)Mein 

1,25 ca 

c» 

3 


Formulare 


Microsoft Word 


Word 4.0 nerkt sich den zuletzt gewählten Graf iknodus 
Word 4.0 unterstützt mehr Graf ikkarten 

Erstellen eines Druckformats anhand eines Beispiels 
Korrekturlesen jedes beliebigen Textabschnitts 
Verbesserte Gliederungsfunktion 


Zoomen von Ausschnitten 
Ausgabe von Serienbriefen in eine Datei 


Gemeinsame Nutzung von Inforsationen nit Hilfe von Windous 
Gestaltung der Bildschirmanzeige 


Ausschnittsrahmen ausblendbar 
Erstellen von Einzügen mit Hilfe von Tasten 
Änderungen bei der Durchführung von Rechenoperationen 


Änderungen bei der Bedienung nit der Maus 
Mehr Möglichkeiten bein Drucken 
Word 4 unterstützt mehr Drucker 


BILDER.TXT 





Bild 2. Seitenumbruch und ausgeblendeter Bildschirmrahmen 


Die Word 4.0-Werkstatt 


In der neuen Version 4.0 von Mi- 
crosoft Word sind eine Vielzahl 
neuer Funktionen hinzugekom- 
men und Änderungen und Ver- 
besserungen vorgenommen Wor- 
den. Wir zeigen Ihnen in dieser 
neuen Folge unserer Word-Werk- 
statt, worin sich das neue Word 
von der Vorgängerversion unter- 
scheidet und was bei Ihrer tägli- 
chen Arbeit damit zu beachten 
ist. 


Umfragen haben ergeben, daß Text- 
programme nach wie vor die gefrag- 
testen Programme für PCs sind. Das 
hat für die Programmschmieden eine 
ganz klare Konsequenz: Bereits er- 
oberte Marktanteile mit älteren Pro- 
grammen lassen sich nur dann auf- 
rechterhalten und ausbauen, wenn 
sie stets ergänzt und um neue Funk- 
tionen erweitert werden. Programme 
müssen also interessant für den An- 
wender sein. Microsoft hat diese Not- 
wendigkeit erkannt und ergänzt sein 
in Deutschland gut eingeführtes Pro- 
gramm Word laufend weiter. Begon- 
nen hat alles mit der Version 1.0. 
Jetzt ist Microsoft bei der Version 4.0 
angelangt, die die umfangreichsten 
Änderungen seit Markteinführung 
vorweisen. Und wieder einmal haben 
die Programmacher bewiesen, daß 


Word nach wie vor zu den Spitzen- 
reitern unter den Textprogrammen 
zählt und auch in Zukunft zählen 
wird. 


Nicht nur das Programm wurde ver- 
bessert, sondern auch die zugehörige 
Programmdokumentation. Berück- 
sichtigte das Handbuch bei der Ver- 
sion 3.0 die Druckformatvorlagen fast 
überhaupt nicht, widmete man die- 
sem Thema in der neuen Dokumenta- 
tion nun doch ein ganzes 36 Seiten 
umfassendes Kapitel. Sicher gäbe es 
hierzu noch mehr zu sagen, aber 
wozu gibt es die DOS International? 
In weiteren Folgen unserer Word- 
Werkstatt werden wir uns speziell 
mit diesem Problemkreis auseinan- 
dersetzen. 


Nach dem Start von Word fallen auf 
den ersten Blick kaum große Unter- 
schiede im Vergleich zur Vorgänger- 
version auf. Die auffallendste Neue- 
rung ist, daß jetzt die aktuelle Seiten- 
und Spaltenposition am linken unte- 
ren Bildschirmrand eingeblendet ist 
und nach dem Speichern eines Tex- 
tes jetzt im rechten, unteren Aus- 
schnittsrahmen noch der aktuelle 
Textname erscheint. Eine Verbesse- 
rung, die sich besonders bei gleich- 
zeitiger Bearbeitung von mehreren 
Texten (Ausschnitten) vorteilhaft 
auswirkt. 


Auch in punkto Bedienung hat sich 
einiges getan. So lassen sich Menü- 
punkte jetzt zusätzlich mit den Pfeil- 
tasten ansteuern, das spart Zeit. Im 
Hauptmenü wurde der Befehl »Text« 
entfernt, denn Word kehrt jetzt aus 
den Untermenüs automatisch in den 
Textmodus zurück. Dem Umsteiger 
von Vorgängerversionen bereitet die- 
se Änderung anfänglich Schwierig- 
keiten, da er sich einfach einen Ta- 
stendruck »zu früh« wieder im Text- 
modus befindet und somit uner- 
wünschte Eingaben im gerade 
bearbeiteten Text erscheinen. Und 
noch eine weitere Änderung in der 
Bedienung erregt den Unmut des 
langjährigen Wordbenutzers: Das ak- 
tuelle Inhaltsverzeichnis wird vom 
Menüpunkt »Laden« nicht mehr über 
die Cursortasten aufgerufen, sondern 
über die F1-Taste. Dem Umsteiger 
wird wohl in der Anfangszeit oft der 
zur Routine gewordene - jetzt aber 
falsche - Griff zur Cursortaste unter- 
laufen. Warum bei der Überarbeitung 
gerade so oft benötigte Funktionen 
geändert wurden, ist nicht einzuse- 
hen und daher doppelt lästig. 


Besonders sinnvoll und zeitsparend 
ist die mehrfache Belegung der Funk- 
tionstasten, die jetzt in Kombination 
mit [Alt] und [Ctrl] wirksam sind. Die 
Belegung ist in den Tabellen 1 bis 4 
aufgeführt. Auswahllisten werden 






















































































Taste/ Erklärung Word Word Taste/ Erklärung Word Word 
Kombination V3.0 Vv40 Kombination v3.0 V4.0 
(EL) nächster Ausschnitt . . Smiftj[FL letzte Aktion zurücknehmen ° . 
[E2) rechnen im Text . . Shıfej[F2 Gliederung Ansicht . . 
(F3) Textbaustein aufrufen . . Shaftj[F3 Makro aufzeichnen 0 . 
(Fa) Wiederholung . ° Smifejr4 Suche wiederholen . e 

(£5) Überschreiben . . (hift]es) Gliederung bearbeiten D . 
(F6) Cursor erweitern . e Shift]|F6 Spalte markieren O D 
(Fr) vorhergehendes Wort . . Shift]F7 vorhergehender Satz D . 

(F&) nächstes Wort . e Shift][F8 nächster Satz . ° 

LE9) vorhergehender Absatz . . Shiftjrg aktuelle Zeile markieren . ® 

F10 nächster Absatz . . Shift]F10) kompletten Text markieren . . 








Tabelle 1. Die Funktionstastenbelegung von Word 3.0/4.0 


26 


Tabelle 2. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Shift] 


DOS 4'88 





jetzt nicht mehr mit einer Pfeiltaste, 
sondern mit [F1] am Bildschirm dar- 
gestellt. Weiterhin überlappen sich 
die Statusmeldungen wie »ÜB« für 
Überschreiben und »MA« für Makro 
aufzeichnen nicht mehr. Für die An- 
zeige steht jetzt in der untersten Bild- 
schirmzeile genug Platz zur Verfü- 
gung, da die Anzeige des Textna- 
mens nun innerhalb des Ausschnitt- 
rahmens erfolgt. 


Word kann bis zu acht 
Textausschniitte gleichzeitig 
bearbeiten 


Bis zu acht Texte lassen sich mit 
Word gleichzeitig bearbeiten. Acht 
Textausschnitte bedeuten aber auch, 
daß für jeden Text nur wenig Platz 
am Bildschirm zur Verfügung steht. 
[Ctrl F1] behebt Platzprobleme, in- 
dem der aktuelle Ausschnitt auf volle 
Bildschirmgröße gezoomt wird. Die 
anderen Texte bleiben dann verbor- 
gen im Hintergrund. Noch einfacher 
geht es mit einer Maus: Einfach die 
Nummer des zu zoomenden Textaus- 
schnitts anklicken, und schon ver- 
schwinden die anderen Texte vom 
Bildschirm. 


Kritisiert wurde bei Word 3.0 häufig 
das unscheinbare Symbol für den 
Seitenumbruch nach dem manuellen 
oder automatischen Seitenumbruch 
(mit »Drucken Umbruch-Seite). End- 
lich signalisiert Word eine neue Seite 
mit einer deutlich erkennbaren, ge- 
punkteten Linie (Bild 1). In Bild 1 ist 
das Zusätze-Menü eingeblendet. Es 
wurde gegenüber der Version 3.0 we- 
sentlich erweitert. Die Neuerungen 
im einzelnen: 


Menüfarbe: Dieser Menüpunkt ist nur 
bei Verwendung einer Farbgrafikkar- 
te und eines Farbmonitors wirksam. 


Textverarbeitung 


BE DESMOBDN_ 


Suchweg: Di 
D:NWORD\WERK . TXT 


77 yHhHEEEESSEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE 
Nord 4.6-Werkstatt 


erner Breuer 


D0S International, Word 4.0, Werkstatt 
Dies ist die Word-Werkstatt... 
Geben Sie bitte Text eint 


Bild 3. Mit dem Da- > 
tei-Manager lassen 
sich Texte schnell 
auffinden 


DATEI-NANAGER 


Grafik- oder Textdarstellung: Um 
vom Text- in den Grafikmodus (oder 
umgekehrt), umzuschalten, ist es 
nicht mehr erforderlich, das Pro- 
gramm zu verlassen und neu zu star- 
ten. Die zuletzt gewählte Einstellung 
wird in der Datei »mw.ini« festgehal- 
ten, so daß beim nächsten Aufruf des 
Programms mit »word« der zuletzt 
gewählte Modus aktiviert wird. Ein 
Tip: Wer einen IBM-AT oder einen 
Kompatiblen einsetzt, kann nach der 
Programminstallation nicht auf die 
an den Tastenvorderseiten dargestell- 
ten Sonderzeichen zurückgreifen (sie 
werden normalerweise mit [Alt Gr] 
aufgerufen). Um sie dennoch nutzen 
zu können, starten Sie Word einmal 
mit »word /k«. Anschließend sind die 
sonst nur über Alt-Tastenkombinatio- 
nen aufrufbaren Zeichen verfügbar. 
Dieser Trick funktionierte auf einem 
Peacock Baby-AT. 


In die Trickkiste muß man ebenfalls 
greifen, wenn der Hercules-Modus 
von Word 4.0 aktiviert werden soll. 
In diesem Modus lassen sich mit aus- 


? Microsoft bord 





geblendetem Ausschnittsrahmen bis 
zu 86 Zeichen pro Zeile und 41 Zei- 
len am Bildschirm darstellen. Dieser 
Kleinstschriftmodus ließ sich mit 
dem Peacock Baby-AT mit 
»word/h/m« einstellen. Der Schalter 
»/h« teilt Word mit, daß der Hercules- 
Modus aktiviert werden soll und 
»/m«, daß) der Monochrom-Modus bei 
Verwendung einer EGA-Karte mit 64 
KByte und einem Enhanced Color- 
Display-Monitor zu wählen ist. Die 
Hercules-Karte hat zwar mit der EGA- 
Karte nichts gemein, aber zumindest 
erreicht man mit diesem Trick die 
hohe Textdarstellung. 


Ausschnittsrahmen ein- oder aus- 
blenden: Bei ausgeblendetem Rah- 
men gewinnt man zwei Spalten und 
zwei Zeilen (siehe Bild 2). 


Zeilennummern: Wahlweise lassen 
sich bei Bearbeitung eines Textes 
links unten am Bildschirm die Zei- 
lennummern einblenden. In Bild 2 ist 
diese Option aktiviert. 
















































































































































































| Tastey Erklärung Word Word 
Taste/ Erklärung Word Word Kombination v3.0 V4.0 
Kombination V3.0 Vv40 
GE Tabulator setzen o ° 
Geri]rt Ausschnitt zoomen . Alt][F2 Fußzeile definieren o ° 
CtrilF2) Kopfzeile bestimmen . Alel[e3 Kopie 0 . 
Cerijlfs Einzelschrittmodus für (Alt/[FA Bereichsdefinition ändern 0 . 
Makros aufrufen v . Alt][F5) Gehezu Bildschirmseite o O 
Cerijes Liste aktualisieren 0 D Alt][F6 Rechtschreibprogramm aufrufen 0 . 
Ctrijrs Linien zeichnen o o Altlr7 Darstellungsweise bestimmen 
Ctrilf6 nicht belegt o o Druckbild oder normal 0 ° 
Cerife? Text laden 0 . Alt]FB) Schriftart anzeigen 0 . 
Ctrilrs Text drucken o . Altj[Fg Text- oder Grafikmodus 
Ctri]ra Seitenumbruch 0 . aktivieren 0 e 
Cerıjrıo) Text speichern 0 . Druckformat festhalten 0 . 





Tabelle 3. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Ctrl] 


Tabelle 4. Die Funktionstasten in Verbindung mit [Alt] 


















































































































































Absatz- Word Word 
Zeichen- Word Word formatierung V 3.0 V40 
formatierung V3.0 Vv40 
— Linksbündig Ale]lt Alt]lL 
Unterstrichen Alt]lu Aclo Zentriert Alt][z Alt]iz 
Doppeit unterstrichen Ale]D Arco Rechtsbündig ANe]R) AIE)R 
Durchgestrichen Alt] GulE Blocksatz Alt][B Alt] 
Fett IE Alt][F Zweizeilig Ait]lz Ale] 
Kursiv Ale][t Atellı) Erste Zeile um einen Tabstopp einrücken Ale][E Alt]lE 
Kapitälchen Alt] Ale]k Negativer Erstzeileneinzug (Aitllr) LA1tv) 
Verborgener Text Altlls Alt][v Linken Einzug um einen Tabstopp reduzieren Alte) AlejH 
Hochgestellt Alcllh Alt]{h Linken Einzug um einen Tabstopp vergrößern 0 Alte 
Tiefgestellt Ale][t Alt][T Absatzabstand vergrößern Alt]o A1t][o 
Letzte Formatierung wiederholen (Fa) Fa Standard Alt]n Ale] 
Standard AltllLeertaste) Alt][Leertaste Letzte Formatierung wiederholen (E2) (ee) 



























































































































































Tabelle 5. Die verschiedenen Zeichenformatierungen 


4'88 DOS 


Tabelle 6. Die Absatzformatierungen 


27 


Textverarbeitung _ — ————  —  —————— 


s 183— 


ss 18% 


en in eine Datei 


” 
” 


äschirmanzeige 


nittsrahmen ausblendbar 
on Einzügen nit Hilfe von Tasten 
d 


as 08 


Zeichensymbol: Damit wird die 
Strichart bestimmt, mit der Rahmen 
und Linien gezeichnet werden. 
Kurzinformation: Steht dieser Schal- 
ter aufja, wird nach dem Speichern 
eines neuen Textes der Datei-Mana- 
ger (Bild 3) aufgerufen. Hier kann der 
Anwender eine Vielzahl von Informa- 
tionen zum Text angeben. 
Geschwindigkeit: Hier läßt sich die 
Cursorgeschwindigkeit regulieren. 
Zulässige Einstellungen liegen zwi- 
schen 0 (sehr langsam) und 9 (sehr 
schnell). 


Der Datei-Manager ist eine 
sinnvolle Hilfe beim Verwal- 
ten größerer Textbestände 


Ergänzungen wurden auch im Biblio- 
thek-Menü (Bild 4) vorgenommen. 
Neu sind Datei-Manager und Ver- 
knüpfen. Der Datei-Manager (Bild 3) 
bewährt sich besonders dann bestens, 
wenn verschiedene Personen mit 
Word an einem Computer arbeiten, 
oder wenn das Textprogramm im 
Netzwerk installiert ist. Da es schwie- 
rig ist, Vereinbarungen über die Ver- 
gabe von achtstelligen Textnamen zu 
treffen, vereinfacht der Datei-Mana- 
ger das Auffinden von Schriftstücken 
auch nach längerer Zeit. 

Es fallen zum Beispiel in einem Ver- 
sicherungsbüro hunderte von indivi- 
duellen Briefen an. Wenn ein Schrei- 
ben an Alfred Müller und ein anderer 
Brief an Hannelore Müller geschrie- 





Informationen nit Hilfe von Windous 


chführung von Rechenoperationen 


Bild 4. Im Biblio- 
thek-Menü sind 
»Datei-Manager« 
und »Verknüpfen« 
neu hinzuge- 
kommen 


ben wird, welche Namen soll man 
den Texten geben? »mueller.txt« und 
»„mueller2.txt« sind sicher nicht be- 
sonders aussagekräftig. Der Datei-Ma- 
nager gestattet es, Name und An- 
schrift des Empfängers sowie den Na- 
men des Sachbearbeiters und diverse 
andere Informationen an den Brief 
anzufügen. Bei Bedarf lassen sich 
dann Briefe anhand der Adresse, des 
Sachbearbeiters, der Versionsnum- 
mer etc. wieder auffinden. 


Ohne jegliche Umwandlung des Da- 
teiformats steht es Ihnen frei, mit der 
Funktion »Bibliothek Verknüpfen« 
Kalkulationstabellen von Microsoft 
Excel, Multiplan oder Lotus 1-2-3 
ganz oder teilweise in Word-Texte zu 
integrieren. Ein teilweises Integrie- 
ren ist von benannten Bereichen 
möglich. 

Ähnlich wie das Integrieren von Kal- 
kulationstabellen funktioniert auch 
das Einbinden von Grafiken in den 
Text. Dazu wird ein verborgen forma- 
tierter Code in den Text eingebun- 
den. Die Syntax lautet: 


.G.C: \grafik \bild.ext,10cm 


».G.« ist der Steuercode für Grafik. Es 
folgt der Dateiname (gegebenenfalls 
mit vorangestelltem Pfad) und die 
Höhe des Bildes. Die Höhe wird in 
der Maßeinheit angegeben, die im 
Zusätze-Menü eingestellt ist. Beim 
Ausdruck wird die gewünschte Gra- 
fik kombiniert mit Text ausgedruckt. 
Allerdings darf es sich nur um ein- 
spaltigen Text handeln. Wählen Sie 
keinen oder keinen 














an der entsprechenden Stelle einen 
Leerraum frei. 


Für ein übersichtlicheres Erschei- 
nungsbild von Tabellen sorgt die 
neue Funktion »Format Rahmen« in 
Verbindung mit »Format Tabulator 
Setzen Vertikal«. Mit diesen Funktio- 
nen lassen sich Textteile mit einem 
Kasten und mit zusätzlichen vertika- 
len Linien versehen. Bild 5 zeigt ein 
Beispiel für eine einfache Tabelle. 
Auch das manuelle Zeichnen von Li- 
nien gestattet Word 4.0. Diese Funk- 
tion läßt sich mit [Ctrl + F5] aktivie- 
ren und durch erneute Betätigung 
wieder ausschalten. 


Word 4.0 wurde durch Tasta- 
tur-Makros zu einer pro- 
grammierbaren Textverar- 
beitung 


Die wohl wichtigste Neuerung in 


"Word 4.0 ist die Makro-Funktion. Sie 


dient zum Automatisieren von um- 
fangreichen Formatierungen, 
Suchen- und Ersetzen-Vorgängen 
und komplexen Zusammenführen 
von Texten, um nur einige Beispiele 
zu nennen. In Word 4.0 werden Ma- 
kros in Textbausteinen gespeichert. 
Sie lassen sich somit auf eine von 
den Textbausteinen her gewohnte Art 
und Weise problemlos wiederfinden, 
ergänzen oder löschen. Bei Bedarf 
können Makros auch Tasten zugeord- 
net werden. So läßt sich dann ein 
Text mit [Ctrl-F] formatieren und neu 
umbrechen oder mit [Ctrl-T] mit Ta- 
bulatoren versehen. Fin einfaches 
Beispiel für ein Makro zeigt Bild 6. 
Es ersetzt sämtliche »man« in norma- 
ler Schrift durch »man« in fetter 
Schrift, Bei Bedarf läßt sich das Ma- 
kro beliebig erweitern und ergänzen. 


Sie können Makros auf unterschiedli- 
che Weise anlegen. Da wäre zunächst 
der integrierte Makro-Rekorder, der 
mit [Shift-F3] aktiviert wird. Sämtli- 
che Tastenbetätigungen werden an- 
schließend gespeichert. Wird [Shift- 
F3] ein weiteres Mal betätigt, wird 
der Rekorder ausgeschaltet und der 
Anwender nach dem Textbausteinna- 
men gefragt, unter dem das neue Ma- 
kro gespeichert werden soll. Sie ru- 
fen es wieder auf und starten es, in- 
dem Sie im Textmodus den Makrona- 
men eingeben, anschließend [F3] 




























































































































































































Cursor b ERS . ER sl op 
ka vas ven zulässigen Bildna- betätigen oder Einfügen vom Haupt- 
— men, so läßt Word menü aus anwählen. 
Nach oben ? 8) 
Nach unten Q) @) 
Nach links 0) G) Cursormarkierung Word Word 
Nach rechts ©) o) erweitern v3.0 v40 
Beginn der Zeile Home Home 
Ende der Zeile (ns) (End) Wort links En (7 
Oberer Ausschnittrand Ctri]Rone) Ctr \]Home) Wort rechts (3) (EB) 
Unterer Ausschnittrand Ctrileng) Ctrilleng) Vorhergehender Satz Shife][F7 Ser 
Nächster Ausschnitt (Ei) (E) Nächster Satz Shift]F8) Shift][F8 
Anfang nächstes Wort o Ctrile Vorhergehender Absatz (Es) (F3) 
Anfang vorhergehendes Wort o Ctril» Nächster Absatz (Fıo) (Fıo) 
Anfang aktueller Absatz 0 Ctrilt) Aktuelle Zeile Shift]fFa Shift][F9 
Anfang nächster Absatz o Ctrile) Kompletten Text Shift][F10) Shift][F10 
Textanfang Ctri]Pgup] Ctrifpgun Markierung erweitern ein/aus F6 LF6) 
Textende CtrilPgon) Ctri]pgon Spaltenmarkierung ein/aus Shift]F6 Shirt][F6 
— 





Tabelle 7. Tasten für Cursorbewegungen 


28 





Tabelle 8. Erweitern der Cursormarkierung 


DOS 4'88 






MS-DOS 


Peter Conrad 





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MS-DOS Einsteigerbuch 


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Prozessor bis zu den wichtigsten Befehlen für die 
tägliche Arbeit, die der Autor ausführlich erläu- 
tert. Das Arbeiten mit Stapeldateien, die Konfigu- 
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496 Seiten, mit Abb., Best.-Nr. 3686 
ISBN 3-88745-686-6 (1988) 
DM 49,-/ sFr. 45,10 / S 382,- 





MS-DOS 
ge) ileltte ,\ 


mit Harddisk-Management 






Jonathan Kamin 


Jonathan Kamin 


MS-DOS Profibuch 
mit.Harddisk-Management 


Eine wahre Fundgrube für denerfahrenen Anwen- 
der von MS-DOS: Sieenthälteine Vielzahl von Hin- 
weisen über wenig bekannte, sehr leistungsfähi- 
ge Features von MS-DOS bis Version 3.3. Viele 
Tips und Tricks zu bislang nicht dokumentierten 
PEN ERNEUT ELEIRATSETLEICH IR TEIU 
me helfen Ihnen, die Leistungsfähigkeit des Be- 
triebssystems zu erweitern. Hier ein Kurzabriß: 
Disketten, Dateien und Dateiverzeichnisse; alles 
DAN FENG ERGELNLEISTLNTZIEH 
Erstellung von Stapeldateien; DOS-Filter; Sy- 
stemkonfiguration; individuelle Anpassung von 
Bildschirm und Tastatur; Wiederherstellung zer- 
störter Dateien und Disketten; nützliche Tips zum 
EUNVELCHRVERER TUE BES TUN DTET ES 

ca. 450 Seiten / ca. 30 Abb., Best.-Nr. 3691 

ISBN 3-88745-691-2 (1988) 

DM 59,- / sFr. 54,30/ $ 460,- 











Textverarbeitung 


Artikel Bezeichnung 
Diskbox 
Diskette 
Monitor 
Tastatur 


10,00 
2,00 
100,00 
100,00 





Zeichen(Absatz)Bereich 


1 
Geben Sie bitte den Tastenschlüssel ein! 
Sei Ze41 Spi 10] 7 


Bild 5. Tabellen wirken übersichtlicher, wenn sie mit einem Rah- 


men versehen sind 


Optimal nutzen lassen sich Makros, 
wenn man sie eigenhändig schreibt, 
anstatt über den Rekorder zu gehen. 
Es stehen Ihnen dann Befehle zur 
Verfügung, die der Makro-Rekorder 
nicht unterstützt. Dazu zählen 
Schleifen, Kommentare, logische Ab- 
fragen etc. Das Speichern erfolgt wie 
bei den Textbausteinen. 


Möchte man ein Makro manuell ver- 
ändern, wählt man vom Hauptmenü 
aus »Einfügen«, wählt den entspre- 
chenden Makronamen aus und fügt 
am Ende das Zeichen »?f« an. An- 
schließend läßt sich der Makro-Text 
von Word aus ändern und wieder 
speichern. Zum Testen eines Makros 
empfiehlt es sich, den Einzelschritt- 
modus mit [Ctrl-F3] zu aktivieren. 
Das schrittweise Abarbeiten eines 
Makros erfolgt dann mit [Return]. Der 
Anwender wird so auf eventuelle 
Fehler aufmerksam gemacht, die er 
dann mit den zuvor beschriebenen 
Schritten korrigieren kann. 


Um ein Makro einer Control-Ta- 
sten-Kombination zuzuordnen, fügt 
man an den Makronamen die ge- 
wünschte Tastenkombination an. 
Möchten Sie beispielsweise das in 
Bild 6 abgebildete Makro der Tasten- 
kombination [Ctrl-K] zuordnen, ge- 
ben Sie ihm den Namen 

»demot <Ctrlk>«. Wird eine von 
Word vorbesetzte Tastenkombination 
gewählt, beispielsweise die Funk- 
tionstaste [F5], erhält das Makro eine 
höhere Priorität als die voreingestell- 


Bruttopreise 





ESCHE: 2 
«KOMMENTAR» 
Dieses 
fetter Schrift 
«EKOMNMENTAR» 
<ctri sno> 


«WIEDERHOLE 1606» 
[1 92:.711242.1.97 
<AWUENN Feld = 


«EWENN»<tab> 
«EUENN»<tab> 


«EUENN» 
<return?> 
<SONST»<alt f> 


« 
«EW1EDERHOLE> 


” 
” 
“ 


Microsoft Word Sei Ze?1 Spi (6) 


te Funktion. Um die voreingestellte 
Funktion dennoch nutzen zu können, 
betätigen Sie zuerst [Ctrl-X] und 
dann die gewünschte Makrotaste. 


Pro Textbausteindatei läßt sich auch 
ein Autoexec-Makro einfügen. Es be- 
wirkt ein automatisches Ausführen 
des Makros nach Aktivierung der ent- 
sprechenden Textbausteindatei. Soll 
ein Makro grundsätzlich nach Aufruf 
von Word ausgeführt werden, bauen 
Sie das Makro mit dem Namen »au- 
toexec« in der Datei »standard.tbs« 
ein. 


Druckformatvorlagen lassen 
sich bei Word 4.0 viel 
einfacher einsetzen als beim 
Vorgänger 


Verbessert und vereinfacht wurde 
auch der Umgang mit Druckformat- 
vorlagen. Ihre Definition bereitete 
zwar schon in der Version 3 keine 
großen Schwierigkeiten, aber ihr Ein- 
satz gestaltete sich für viele Anwen- 
der doch zu aufwendig und zu kom- 
pliziert. Somit kam der Menüpunkt 
»Muster« viel zu selten zum Einsatz. 
Das ändert sich sicherlich bei der 
neuen Version von Word. Um jeder- 
mann problemlos den Einsatz dieser 
hervorragenden Funktion zugänglich 
zu machen, besteht jetzt die Möglich- 
keit, Druckformate von bestehenden 
Absätzen, Zeichen oder Bereichen 
»einzufangen«. Druckformatvorlagen, 





«AWENN Feld = " 
<leertaste> 








KASNLTE FeonononererorenancjenunueuangenanaennsQane]e 


Makro ersetzt das Wort man in normaler Schrift durch man in 


"Nach-oben”» 
<leertaste> 


Ja" 


«AUENN Feld = "Mein”> 
<leertaste> 


<AMENN Nichtgefunden»«QUITI> 


Ausschnitt Bibliothek Druck Einfügen Format Gehezu Hilfe Kopie 
Löschen Muster Quitt Rückgängig Suchen Übertragen Wechseln Zusätze 
Bearbeiten Sie bitte Ihren Text oder unterbrechen Sie zum Hauptbefehlsnenü? 
7 


Nicrosoft Word 


Bild 6.Ein einfaches Makro zum Tauschen eines Wortes 


richtig eingesetzt, sparen dem Text- 
erfasser viel Arbeit. 

Wurde beispielsweise die Zeichenfor- 
matierung (Tabelle 5), Absatzforma- 
tierung (Tabelle 6) und das Setzen 
von Tabulatoren manuell vorgenom- 
men, kann man das gewählte Format 
mit »Format Druckformat Festhalten« 
in die Druckformatvorlage einfügen. 
Bild 7 zeigt den Vorgang beim Erfas- 
sen des neuen Eintrags. 

Zeit spart die neue Funktion Suchen 
oder Wechseln von Zeichen-, Absatz- 
und Druckformaten. Sämtliche unter- 
strichenen Wörter durch kursive 
Schrift zu ersetzen, erfordert jetzt le- 
diglich einige Tastendrücke. Mit 
»Format Suchen« oder »Format 
Wechseln« lassen sich solche Umstel- 
lungen blitzschnell durchführen. 

Bei der manuellen Absatzformatie- 
rung mit Alt-Tastenkombinationen 
(Tabelle 6) gilt jetzt nicht mehr 
grundsätzlich der Tabulatorabstand 
von 1,27 Zentimeter, sondern zu- 
nächst die von Hand gesetzten Tabs. 
Wurde in einem Absatz ein Tabulator 
bei 3 Zentimeter gesetzt, werden 
nach [Alt-Y] sämtliche Zeilen des Ab- 
satzes, bis auf die erste, um 3 Zenti- 
meter nach rechts eingezogen. Wur- 
den im Absatz keine Tabulatoren ge- 
setzt, gilt die im Zusätze-Menü (Ab- 
stand Tabstopps) vorgenommene 
Einstellung. 7 

Neu bei Word 4.0 ist auch die Überar- 
beitungsfunktion. Sie zeigt, welche 
Textpassagen hinzugefügt und wel- 















































































































































Absätze und Sonderfunktionen Word Word 

V3.0 v40 
Neuer Absatz e) =) Löschen und Einfügen Word Word ] 
Neue Zeile Shift Smrele—) v3.0 V4.0 
Neue Seite Cerishifele) (eerilsnirele—) 
Neuer Bereich Cere—) trife—) Zeichen links vom Cursor löschen GE) =) 
Trennstrich etrı]b) ctrıl-) Markierten Text in den Papierkorb löschen (be1) (De1) 
Geschütztern Trennstrich eerijshittle) Ctrijisharel-) Text endgültig löschen Shıft][pe1] Shift][be1) 
Geschützter Wortzwischenraum CtrifLeertaste) Ctrijleertaste) Inhalt des Papierkorbs einfügen Ins Uns) 
Tabulator +- U«-) Markierung durch den Inhalt des 
Sonderzeichen (Ait][code) It][code) Papierkorbs ersetzen i Shift]lins) ShiftlIins) 
Nächstes Kennfeld im Formular anspringen {) Ctrife) Textbaustein einfügen oder Makro 
Vorhergehendes Kennfeld im Formular ablaufen lassen (£3) EB) 
anspringen o Ctrile) Text überschreiben ein/aus (£5) (E5) 












































Tabelle 9. Absätze und Sonderfunktionen 


30 


Tabelle 10. Zeichen oder Textteile löschen und einfügen 


DOS 4'88 


che gelöscht wurden. Bei Bedarf las- 
sen sich eventuelle Änderungen zu- 


Neue Funktionen? 






























































































































































engen rücknehmen oder in den bestehenden 
Se oe missen Text aufnehmen. Bild 7 zeigt ein ein- 
» Linien-, Rahnen- und Kasteneinfassung faches Beispiel. Hinzugefügte Texte 
* Überarbeitungsfunktion ? 
»  Zeilennunsern (auf den Bildschirm und in gedruckten Text) sind fett und gelöschte Texte unter- 
“ Suchen und Ändern von Formaten £ 
= | Unschalten zwischen Graf ik- und Textnodus mit LAlt F91 strichen dargestellt. Zum schnellen 
2 Auffinden veränderter Texte fügt 
” Bedi 
= | Verbesserte Bedienung der Neniis Word neben der Druckformatspalte 
* a ae Jetzt nit [F11 einen senkrechten Strich ein. 
* Der Befehl Text : : : 
» Wählen von Befehlen Im Rahmen dieses Beitrags ist es 
= Die Anweisungen KONSTANTE und VARIABLE in Serienbriefen nicht möglich, auf sämtliche Neue- 
Eee rungen ausführlich einzugehen. Des- 
g er alien, el Beitenahıl halb werden in den nächsten Ausga- 
„IKT i i Tber- - j 
Ausschnitt Bibliothek Druck Einfügen Format Gehezu Hilfe Kopie Bild 7. Mit der Über ben der Word Werkstatt die Themen 
Löschen Nuster Quitt Rückyängig Suchen Übertragen Nechseln Zusätze arbeitungsfunktion Makros, Druckformatvorlagen und 
Bearbeiten Sie bitte Ihren Text oder unterbrechen Sie zum Hauptbefehlsnenüt B 0. » 0 a. D 
sel 2699 Hp 0 7 Microsoft Word wird das Redigieren Textgestaltung in eigenständigen Ar- 
erleichtert tikeln behandelt. (Werner Breuer/ev) 
Menüs und Befehle Word Word 
V3.0 V40 
Menübefehle anwählen Leertaste wie Version 3.0 
oder zusätzlich 
Ie-) 2,0,0,0 
oder 
Shift] «--) 
Option eines Befehls auswählen (Leertaste) 
Nächsten Befehl anspringen Ue-) 
Rechenfunktionen w W 
Vorhergehenden Befehl anspringen Gntlle>) I v 30 v 2° 
tlle-) 
Liste am Bildschirm darstellen 9,009, ®& Addition + (oderkein + (oder kein 
” s oder (Fi) ‚ Operator) Operator) 
Letzte Änderung wiederholen Ey) Subtraktion - (oder Zahl - (oder Zahl 
Suchvorgang wiederholen Shire]Fs Shifejlrs wisch zwischen 
n zwischen ei 
Befehl ausführen =) e) runden runden 
Befehl abbrechen (Ese) LEsc] Klammern) Klammern) 
Hilfeinformationen anfordern Atellz 1:2) Multiplikation j. « 
Befehl abbrechen, Befehlsmenü nicht Division 2 / 
verlassen Ctrillesc Ctrillesc Prozentrechnung % 
Tabelle 11. Bedienung der Word-Menüs Tabelle 12. Rechnen im Text bei Serienbriefdruck 





Word Know-How, Fragen und Probleme 


Sie arbeiten mit Microsoft Word und haben Probleme mit Druckformatvorlagen, Fußnoten oder Serienbriefen? 
Schreiben Sie uns, wo der Schuh drückt. Sie haben eine Lösung zu einem Problem gefunden? Schreiben Sie uns 
dann erst recht. In den nächsten Ausgaben unserer Word-Werkstatt werden wir Fragen und Antworten zu Word 
abdrucken oder Ihre Anregungen in den folgenden Artikeln berücksichtigen, denn DOS International ist das Ma- 
gazin für aktive PC-Anwender. Schreiben Sie an die 


Redaktion DOS International, Stichwort Word-Werkstatt, Elfenstr. 40, 8000 München 83 


®"‘ Pacific Technologies 
Wong & Co. GmbH 
Kurt-Schumacher-Str. 18 - 3000 Hannover 1 
TX 923438 pacif d 
Großhandel 
Import - Export 































* Gehäuse %* Laufwerke * Netzteile 
* Ram’s %* Interfacekarten 
S %* Tastaturen * Harddisks %* Monitore 








PREISE: ZUM KOPFSTEH'N ! 0511-15222 


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33 


4'88 DOS 


Messen, Steuern, Regeln 


Foto: Volkswagenwerk 


Messen, Steuern, 


Während der PC in Industrie und 
Wissenschaft bereits seit langem 
zum Messen, Steuern und Regeln 
eingesetzt wird, findet er im 
Heimbereich auf diesem Gebiet 
nur selten Verwendung. Dabei 
können Sie Ihren PC mit ein paar 
Grundlagenkenntnissen ohne 
großen Aufwand auch für diese 
Aufgaben benutzen. 


Obwohl als Schlagworte immer wie- 
der gebraucht, sind die exakten Be- 
deutungen der drei Begriffe »Mes- 
sen«, »Steuern« und »Regeln« den 
wenigsten, die diese Worte benutzen, 
klar. Selbst Fachleute verwechseln 
gelegentlich »Steuern« mit »Regeln«, 
so daß zuerst an einem praktischen 
Beispiel diese Begriffe eindeutig ge- 
klärt werden. 


Stellen Sie sich vor, Sie wollen mit 
Ihrem Privatflugzeug nach Moskau 
fliegen. Um nicht vom russischen Ra- 
dar entdeckt zu werden, müssen Sie 
sehr tief fliegen. Andererseits dürfen 


34 


Sie nicht zu sehr an Höhe velieren, 
weil Sie sonst eventuell höhere Ge- 
bäude, Kirchtürme, Hochspannungs- 
masten oder ähnliches streifen 
könnten. 


Ihre ideale Flughöhe beträgt 80 Me- 
ter, weil Sie der russische Radar bei 
einer Höhe von über 100 Meter ent- 
decken würde und Gebäude, Kirchen 
sowie Hochspannungsmasten in der 
Sowjetunion maximal 60 Meter hoch 
sind (zumindest auf Ihrer Flug- 
strecke). Aus diesem Grund darf die 
maximale Abweichung der Flughöhe 
jeweils 20 Meter nach oben und un- 
ten betragen. 

Sie haben als Pilot also die Aufgabe, 
Ihr Flugzeug während des gesamten 
Fluges nach Moskau auf einer Höhe 
von 80 Metern (Sollwert) zu halten. 
Ihre maximale Flughöhe beträgt 100 
Meter (oberer Grenzwert) und die mi- 
nimale Flughöhe 60 Meter (unterer 
Grenzwert). 

Um Ihre Flughöhe exakt einzuhalten, 
müssen Sie regelmäßig die Anzeige 
des Höhenmessers, der durch Ultra- 








Regeln 


schallmessungen die Flughöhe über 
Grund angibt, kontrollieren. Immer 
dann, wenn die tatsächliche Flughö- 
he (Istwert) mit dem Sollwert von 80 
Metern nicht mehr übereinstimmt, 
stellen Sie mit dem Steuerknüppel 
den Winkel des Höhenruders neu 
ein, so daß Ihre Flughöhe innerhalb 
der beiden Grenzwerte bleibt. Nur 
wenn Ist- und Sollwert geringfügig 
differieren (beispielsweise um weni- 
ger als 5 Meter), können Sie die Stel- 
lung des Höhenruders beibehalten. 


Das Beispiel zeigt deutlich, daß das 
Messen dem Aufnehmen einer physi- 
kalischen Größe (in diesem Fall die 
Flughöhe) und das Steuern dem Ein- 
stellen einer physiklischen Größe (in 
diesem Fall der Winkel des Höhenru- 
ders) entspricht. 


Doch beim Einhalten der Flughöhe 
durch Ablesen des Höhenmessers 
und Einstellen des Steuerknüppels 
liegt auch bereits ein kompletter Re- 
gelkreis vor, wie er in Bild 1 schema- 
tisch dargestellt ist. Der Höhenmes- 
ser ist das Meßgerät, das die Flughö- 


DOS 4'88 





he als physikalische Größe auf- 
nimmt. Den Sollwert von 80 Metern 
haben Sie (hoffentlich) in Ihrem Ge- 
hirn fest eingestellt. Als Pilot des 
Flugzeugs fungieren Sie selbst als Re- 
gler, der den Istwert des Höhenmes- 
sers mit dem Sollwert vergleicht und 
als Ergebnis dieses Vergleichs eine 
Steuergröße in Form der Aufwärts- 
oder Abwärts-Bewegung des Steuer- 
knüppels an das Höhrenruder weiter- 
gibt. Der Steuerknüppel bestimmt als 
Steuereinheit wiederum mit seiner 
Regelgröße (dem Winkel des Höhen- 
ruders) die Flughöhe. 

Kurz gesagt entspricht das Regeln 
dem Einhalten einer physikalischen 
Größe durch Vergleichen eines Meß- 
wertes (Istwert) mit dem Sollwert 
und einem daraus resultierenden 
Steuerimpuls, der den Istwert inner- 
halb des oberen und unteren Grenz- 
wertes hält. 


Für die Arbeitsweise eines 
Reglers existieren verschie- 
dene Verfahren 


Für das Reagieren eines Reglers auf 
Sollwert-Abweichungen gibt es ver- 
schiedene Verfahren, die sich eben- 
falls an dem Beispiel eines Flugzeugs 
recht anschaulich erklären lassen. 
Weil Ihre Konzentration nach mehre- 
ren Stunden Flug nachlassen würde, 
schalten Sie, nachdem Sie von der 
Ostsee kommend das Gebiet der So- 
wjetunion erreicht haben, den Auto- 
piloten ein. Der Autopilot ersetzt Ihre 
Funktion im Regelkreis, indem er als 
Regler die Kontrolle über die Flughö- 
he übernimmt. 

Der Autopilot mißt bei seiner Akti- 
vierung beispielsweise eine Flughöhe 
von 65 Metern. Weil diese Flughöhe 
sehr nahe am unteren Grenzwert 
liegt, kann der Autopilot nun den 
Winkel des Höhenruders um einen 
großen Betrag verstellen und diese 
Stellung so lange beibehalten, bis 
wieder eine Flughöhe von 80 Metern 
erreicht ist. In diesem Fall spricht 
man von einer »Proportionalrege- 
lung«, kurz P-Regelung genannt, 
weil sich der Grad der Verstellung 
des Höhenruders proportional zur 
Größe der Abweichung der Flughöhe 
vom Sollwert verhält. Das heißt, 


Steuergröße 
Proportionalregelung 


Sollwert 
Istwert 


test 
definiert 


| 


physikalische 
Größe 





0 — 
REGLER 


Regelkreis 


physikalischer 
Vorgang 


Messen, Steuern, Regeln 


Steuergröße 


Steuereinheit 


Regelgröße 


Bild 1. So läßt sich ein einfacher Regelkreis schematisch darstellen 


weicht die tatsächliche Flughöhe 
stark vom Sollwert ab, so wird auch 
das Höhenruder stark verstellt, und 
weicht die Flughöhe nur geringfügig 
vom Sollwert ab, so wird das Höhen- 
ruder nur leicht verstellt. 

Wenn der Autopilot dagegen den 
Winkel des Höhenruders zuerst um 
einen großen Betrag verstellt und 
dann den Winkel entsprechend zu 
der immer geringer werdenden Diffe- 
renz zwischen Soll- und Istwert ver- 
mindert, handelt es sich um die soge- 
nannte »Differentialregelung«, kurz 
D-Regelung. 

Die dritte Art der Regelung ist die 
»Integralregelung«, kurz I-Regelung 
genannt, weil hier die Sollwert-Ab- 
weichung über den Zeitraum bis zum 
Gleichstand von Soll- und Istwert in- 
tegriert wird. In diesem Fall würde 
der Autopilot bei einer Sollwert-Ab- 
weichung den Winkel des Höhenru- 
ders kontinuierlich verstellen, bis die 
Flughöhe wieder den Sollwert er- 
reicht hätte. R 

Bild 2 zeigt die drei beschriebenen 
Regelungsverfahren. Der Punkt t, be- 
zeichnet jeweils die Zeit, zu.der der 
Regler die Sollwert-Abweichung fest- 
stellt, und t, gibt den Zeitpunkt an, 
zu dem Soll- und Istwert wieder 
übereinstimmen. 

Doch dies sind nur die grundlegen- 
den Regelungsarten. Im professionel- 
len Bereich werden gewöhnlich 


Steuergröße 


Differentialregelung 





Bild 2. Die drei wichtigsten Regelungsverfahren im Vergleich 


488 DOS 


Kombinationen aus den drei Rege- 
lungsverfahren, die mit PD-, PI- und 
PID-Regelung bezeichnet werden, 
eingesetzt, weil die P-, D- und I-Rege- 
lung jede für sich alleine genommen 
Nachteile aufweisen. So arbeitet die 
P-Regelung für exakte Regler zu un- 
genau, die D-Regelung reagiert ge- 
wöhnlich zu heftig auf eine Sollwert- 
Abweichung, und die I-Regelung 
neigt zum Überschwingen, was eben- 
falls die Genauigkeit des Reglers be- 
einträchtigt. In der Kombination aus 
mehreren Regelungsverfahren wie- 
gen sich dagegen diese Nachteile ge- 
geneinander auf, so daß sich sehr 
präzise arbeitende Regler konstruie- 
ren lassen. 

Für einfache Regelungszwecke ist so 
viel Aufwand jedoch gar nicht nötig. 
Im Idealfall können sogar digitale 
Komparatoren (Vergleicher), die über 
zwei Eingänge einen Sollwert mit ei- 
nem Istwert vergleichen und ein digi- 
tales Signal ausgeben, einen Regler 
ersetzen. Doch dazu später mehr. 


Für das Regeln mit dem PC 
sind Analog/Digital- und Di- 
gital/Analog-Wandler nötig 


Wenn ein PC als Regler in einem Re- 
gelkreis eingesetzt werden soll, gibt 
es ein Problem, denn der Computer 
arbeitet mit dem Binärsystem, das 
nur die beiden digitalen Werte 0 und 


Steuergröße 


Integralregelung 


35 


Messen, Steuern, Regeln 


1 kennt, während physikalische Grö- 
ßen unendlich viele Zustände anneh- 
men können und deshalb analoge 
Größen sind. 

Damit nun der PC den analogen Ist- 
wert, den ein Meßgerät durch Erfas- 
sen einer physikalischen Größe lie- 
fert, verstehen und interpretieren 
kann, ist eine Umsetzung des analo- 
gen Signals in ein digitales Signal er- 
forderlich. Diese Umsetzung ge- 
schieht durch einen Analog/Digi- 
tal-Wandler (A/D-Wandler). Die Ar- 
beit dieses Bausteins kann man sich 
so vorstellen, daß der A/D-Wandler 
an den Pegel des analogen Signals ei- 
nen Maßstab, vergleichbar einem Li- 
neal, anlegt. Der A/D-Wandler liest 
den der Amplitudenhöhe entspre- 
chenden Wert ab, so wie es auch bei 
einem Lineal der Fall ist. 

Natürlich läßt sich der Wert des Sig- 
nalpegels nicht beliebig genau able- 
sen, weshalb sich kleinere Run- 
dungsfehler einschleichen können. Je 
feiner der Maßstab unterteilt ist, de- 
sto genauer ist der Meßwert des Sig- 
nals und kann desto exakter in seinen 
binären Gegenwert umgesetzt wer- 
den. Um bei dem Beispiel mit dem 
Lineal zu bleiben: Wenn Sie einen 
Gegenstand auf Zehntel Millimeter 
genau messen wollen, müssen Sie 
statt des Lineals eine Schieblehre ver- 
wenden, möchten Sie noch genauer 
messen, so benötigen Sie eine Mikro- 
meterschraube. 

Hat der A/D-Wandler die Höhe der 
Signalamplitude vom Maßstab abge- 
lesen, so muß er diesen Wert nur 
noch in das entsprechende binäre 
Äquivalent, das heißt in ein Bitmu- 
ster aus den Ziffern 0 und 1, über- 
setzen. 


1 
) 
BC 107C h 





Temperaturerfassung benutzen 


36 


10K0 i 
8 
1 O 


Bild 3. Mit einem kleinen Trick läßt sich auch ein Transistor zur 


Oft ist jedoch zur Meßwerterfassung 
mit dem PC gar kein A/D-Wandler 
nötig, weil der Computer nur erken- 
nen muß, ob ein bestimmter Schwell- 
wert oder Grenzwert erreicht wurde 
(ob es zum Beispiel so dunkel ist, daß 
das Licht eingeschaltet werden muß), 
oder welcher logische Betriebszu- 
stand vorliegt (zum Beispiel Gerät 
ein- oder ausgeschaltet). 

In diesen Fällen reicht bereits der 
Einsatz des vorher erwähnten Kom- 
parators aus. Ein Komparator ver- 
gleicht die an seinen beiden Eingän- 
gen liegenden analogen Signale 
(Sollwert und Istwert) miteinander 
und gibt je nach Ergebnis des Ver- 
gleichs das binäre Signal 1 (Span- 
nung) oder 0 (keine Spannung) zu- 
rück. Der Sollwert wird in der Regel 
über ein Potentiometer (regelbarer 
Widerstand) fest eingestellt, während 
ein Meßfühler das Signal für den Ist- 
wert liefert. 


Auch im Heimbereich gibt es 
Anwendungen für die Meß- 
werterfassung 


Die Industrie hat mittlerweile Meß- 
fühler für fast jede erdenkliche physi- 
kalische Größe entwickelt - sei es 
die magnetische Flußdichte in metal- 
lischen Werkstoffen oder der Moleku- 
larabstand in Kristallgittern. Im 
Heimbereich ist das Messen von 
Temperatur, Helligkeit und Feuchtig- 
keit besonders interessant und ein- 
fach zu verwirklichen. 

Daß das Erfassen von Temperatur, 
Helligkeit und Feuchtigkeit auch 
ohne teure Spezialbausteine möglich 
ist, beweisen die Schaltungen in Bild 


blatt geeignet 


10 oder 





3 bis Bild 5. In Bild 3 wird die Basis- 
Emitter-Strecke eines Standard-Tran- 
sistors zur Temperaturerfassung be- 
nutzt. Mit dem 10-kQ-Potentiometer 
läßt sich die Temperatur einstellen, 
bei der der Ausgang des Komparators 
LM 393 auf den jeweils anderen logi- 
schen Zustand (in diesem Fall +5 
Volt oder 0 Volt) wechselt. 

Bild 4 zeigt eine Schaltung, die über 
ein Löschblatt die Feuchtigkeit mißt. 
Das Löschblatt hat im trockenen Zu- 
stand einen Widerstand von vielen 
Megaohm, der bei zunehmender 
Feuchtigkeit bis auf 50 kQ sinkt 
(funktioniert nicht bei destilliertem 
Wasser). Über das 100-kQ-Potentio- 
meter läßt sich der Grad der Feuch- 
tigkeit einstellen, bei der der Aus- 
gang des Komparators seinen logi- 
schen Zustand wechselt. 

Bild 5 zeigt schließlich einen Hellig- 
keitsmeßfühler mit dem Standard- 
Fototransistor BP 103. Wird ein weni- 
ger empfindlicher Fototransistor be- 
nutzt, so ist der Kollektorwiderstand 
von 10 kQ gegebenenfalls auf 100 kQ 
zu erhöhen. Der 10-kQ-Widerstand 
am Eingang 3 des Komparators und 
der 1-MQ-Widerstand dienen zur po- 
sitiven Rückkopplung und verhin- 
dern, daß die Schaltung bei Neonbe- 
leuchtung, die im 50-Hertz-Rhyth- 
mus flackert, zu schwingen beginnt. 
Die Helligkeit, bei der der Kompara- 
torausgang seinen Zustand ändert, 
läßt sich wieder mit dem 10-kQ-Po- 
tentiometer bestimmen. 

Weil alle drei Schaltungen mit den 
Pegeln der TTL-Signale ( +5 Volt und 
0 Volt) arbeiten, lassen sie sich direkt 
an Bausteine mit TTL-Eingängen an- 
schließen. Sie können also die drei 
aufgeführten Schaltungen direkt 





Bild 4. Als Meßfühler für Feuchtigkeit ist schon ein simples Lösch- 





Bild 5. Hier dient ein Standard-Fototransistor zum Messen der 
Helligkeit 


DOS 4'88 















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Messen, Steuern, Regeln 


nachbauen und beispielsweise über 
die Eingänge der parallelen Schnitt- 
stelle in Ihrem PC abfragen (siehe 
auch entsprechender Beitrag in die- 
ser Rubrik). Tabelle 1 listet die in 
Frage kommenden Anschlüsse mit 
Pinnummer, Portadresse und Bit- 
nummer auf. 

Ebenso wie der PC im Regelkreis die 
analogen Signale eines Meßgerätes in 
binäre Werte umsetzen muß, damit er 
sie verarbeiten kann, ist auch die 
Umsetzung der vom PC errechneten, 
digitalen Steuergrößen in analoge 
Signale notwendig, weil eine Steuer- 
einheit gewöhnlich analoge Steuer- 
größen erwartet. 

Die Umformung der digitalen Signale 
in analoge Signale nimmt ein Digi- 
ta//Analog-Wandler (D/A-Wandler) 
vor, der einen analogen Signalpegel 
erzeugt, dessen Amplitude dem Wert 
des vom PC kommenden binären Bit- 
musters entspricht. 

Für Steuerungszwecke genügt es je- 
doch oft auch, ein Gerät (beispiels- 
weise eine Heizung oder ein Gebläse) 
nur ein- oder auszuschalten. Weil in 
diesen Fällen nur zwei verschiedene 
Zustände notwendig sind, kann der 
PC mit seinen binären Signalen diese 
Geräte direkt ansteuern, und der Ein- 
satz eines D/A-Wandler erübrigt sich. 
Für den Heimbereich ist besonders 
das Ansteuern von Leuchtdioden und 
Lampen über Transistorstufen, das 
Ein- und Ausschalten von Raumbe- 
leuchtungen und Großverbrauchern 
über Relais und Thyristoren sowie 
das Bewegen von Schrittmotoren 
durch kurze, binäre Impulse interes- 
sant. 

Bild 6 und Bild 7 zeigen die Ansteue- 
rung von Leuchtdioden, Lampen, 
Optokopplern und Relais über Tran- 
sistorstufen. Weil die gezeigten 
Schaltungen TTL-Signale verarbei- 
ten, bereitet es auch hier keine Pro- 
bleme, diese Schaltungen nachzu- 
bauen und an den Ausgängen der pa- 
rallelen Schnittstelle Ihres PC zu be- 
treiben. Tabelle 2 listet die acht 
Datenbits der parallelen Schnittstelle 
mit Pinnummer, Portadresse und Bit- 
nummer auf. Um die Ausgabe dieser 
Daten zu veranlassen, müssen Sie 
nur das Acknowledge-Signal an Pin 
10 auf Masse legen. 

Wenn Sie nun beispielsweise ein Pro- 
gramm schreiben, das eine Lampe 
über das Datenbit 0 der parallelen 
Schnittstelle einschaltet, sobald der 
Ausgang eines Helligkeits-Meßfüh- 
lers an Pin 32 (Error) der parallelen 
Schnittstelle wechselt, haben Sie Ih- 
ren PC in einen binären Helligkeits- 
regler verwandelt. 

Selbstverständlich können Sie den 
gleichen Effekt auch ohne Computer 
erzielen, indem Sie den Ausgang des 
Komparators in der Schaltung des 
Helligkeits-Meßfühlers direkt mit 


38 


Leuchtdiode 


10K0 








6V 
5W (max.) 


Bild 6. Die Ansteuerung von Leuchtdioden und Lampen geschieht über Transistorstufen 





Relais 


Bild 7. Um Optokoppler oder Relais zu schalten, ist ebenfalls die Ansteuerung über Tran- 


sistoren notwendig 


dem Eingang der Transistorstufe zur 
Ansteuerung der Lampe verbinden. 
Doch wie sieht es aus, wenn auch der 
Wochentag oder die Tageszeit be- 
rücksichtigt werden soll? Es ist zum 
Beispiel wenig sinnvoll, Sonntag 
abend um 19 Uhr das Licht in einem 
Bürogebäude einzuschalten, nur weil 
es draußen dunkel geworden ist. 


Mit einer leistungsfähigeren Beschal- 
tung kann der PC auch den Grad der 
Helligkeit einlesen und die Raumbe- 
leuchtung über eine Phasenan- 
schnittssteuerung dämpfen, Lampen 
selektiv schalten, oder Lampen nach- 
einander einschalten, um die Leucht- 
leistung stufenweise zu erhöhen. 
Komplizierte Regelkreise, die ohne 


Signal - Pin _Portadresse für LPT1 


Error 32 3BDhex 
Select 13 3BDhex 
Paper Out 12 3BDhex 
Acknowledge 10 3BDhex 
Busy 11 3BDhex 


Portadresse für LPT2 


379hex 
379hex 
379hex 
379hex 
379hex 


Einsatz eines Computers gar nicht 
mehr zu bedienen sind (und oft trotz- 
dem nicht richtig funktionieren) fin- 
den sich in Form von Klimaanlagen 
in jedem Firmengebäude. Abhängig 
von Außentemperatur, Luftfeuchtig- 
keit, Tageszeit, Wochentag und 
Raumgröße müssen hier für jeden 
Raum die günstigsten Bedingungen 
(durch den vorprogrammierten Soll- 
wert definiert) geschaffen werden. 
Lagerräume müssen beispielsweise 
ein kühles und trockenes Klima besit- 
zen, während Büroräume bei mittle- 
rer Luftfeuchtigkeit angenehm tem- 
periert sein sollten. Einsatzgebiete 
gibt es viele, und der Computer ist 
dabei eine unverzichtbare Hilfe. 

(ma) 


Portadresse für LPT3 Bit 


279hex 
279hex 
279hex 
279hex 
279hex 





Tabelle 1. Diese Anschlüsse der parallelen Schnittstelle sind für das Einspeisen von TTL- 


Signalen geeignet 


Pin _Portadresse für LPT1 


3BChex 
3BChex 
3BChex 


Signal 


3BChex 
3BChex 
3BChex 
3BChex 
3BChex 





Portadresse für LPT2 


378hex 
378hex 
378hex 
378hex 
378hex 
378hex 
378hex 
378hex 


Portadresse für LPT3 Bit 


278hex 
278hex 
278hex 
278hex 
278hex 
278hex 
278hex 
278hex 


SON POPD-—-O 


Tabelle 2. Über die acht Datenbits der parallelen Schnittstelle lassen sich Schaltungen 


mit TTL-Eingängen ansteuern 


DOS 4'88 


ER 
EINS 

TEEN 

N 


|| - N 
M 


al 


ne 
Sn nn un un 
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Architektur 





-Porgramm 


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Messen, Steuern, Regeln 


Parallel-Schnittstelle 
als Ein-/Ausgabeport 


Obwohl die parallele Schnittstelle des PC sehr vielseitig arbeiten 
kann, wird sie fast ausschließlich für den Anschluß eines Druckers 
verwendet. Daß man diese Schnittstelle aber auch als Ein-/Ausgabe- 
port für eigene Schaltungen benutzen kann, zeigt dieser Beitrag. 


Gegenüber der seriellen PC-Schnitt- 
stelle, die für den Anschluß verschie- 
dener Peripheriegeräte wie Akustik- 
koppler, Modem, Maus und Scanner 
eingesetzt wird, fristet die parallele 
Schnittstelle beinahe ein Schattenda- 
sein, denn sie kommt in der Regel 
nur für den Anschluß eines Druckers 
in Frage. Die daraus resultierende 
sprachliche Degradierung zum 
»Druckeranschluß« ist ein weiteres 
Indiz für die Geringschätzung dieser 
Schnittstelle. 

Dabei sind die Fähigkeiten der paral- 
lelen Schnittstelle weitaus vielseiti- 
ger, als es auf den ersten Blick den 
Anschein hat. So lassen sich bei- 
spielsweise über die Parallel-Schnitt- 
stelle nicht nur Daten ausgeben, son- 
dern (mit einem kleinen Trick) auch 
einlesen. Dadurch ist mit der Paral- 
lel-Schnittstelle wie bei der seriellen 
Schnittstelle ein echter bidirektiona- 
ler Betrieb, das heißt ein Datenaus- 
tausch in beide Richtungen, möglich. 
Nur bietet die parallele gegenüber 
der seriellen Schnittstelle den Vor- 
teil, daß ihre Handhabung unkompli- 
zierter ist, weil keine festen Daten- 
übertragungs-Geschwindigkeiten 
und -formate eingestellt werden 
müssen. 


Aus diesem Grund ist die parallele 
Schnittstelle ideal, wenn es darum 
geht, selbstgebaute Schaltungen an 
den PC anzuschließen und über den 
Computer zu steuern. Falls die Paral- 
lel-Schnittstelle Ihres PC bereits be- 







Ausgang 
Ausgang 
Ausgang 
Ausgang 
23 Ausgang 
24 Ausgang 
25 Ausgang 
26 Ausgang 
Ausgang 


10 . 28 Eingang 
11 29 Eingang 
12 30 Eingang 
13 - Eingang 
14 Ausgang 
15 Eingang 





Ausgang 
Ausgang 











*Data Strobe (STB) 
Data 0 (DO) 

Data 1 (D1) 

Data 2 (D2) 

Data 3 (D3) 

Data 4 (D4) 

Data 5 (D5) 

Data 6 (D6) 

Data 7 (D7) 
*Acknowledge (ACK) 
Bus 


y 
Paper Out 
Select 
*Autofeed 
*Error 
* Initial 
*Select Input 
Ground (GND) 


Die mit einem Stern (*) gekennzeichneten Signale arbeiten mit negativer Logik, 
das heißt, sie liegen im aktiven Zustand auf Masse 


legt ist, können Sie sich im Fachhan- 
del recht preisgünstig eine Steckkarte 
mit einer zweiten parallelen Schnitt- 
stelle nachkaufen, denn MS-DOS 
kann in einem PC bis zu drei Parallel- 
Schnittstellen problemlos verwalten. 


Eine parallele Schnittstelle wird im 
PC über sogenannte Portadressen an- 
gesprochen. Die Portadressen für die 
erste Parallel-Schnittstelle, kurz als 
»1pt1« bezeichnet, liegen im Bereich 
von 3BC bis 3BEhex, die Portadres- 
sen für die zweite Parallel-Schnitt- 
stelle »Ipt2« im Bereich von 378 bis 
37Ahex und die Portadressen für 
»1pt3« im Bereich von 278 bis 
27Ahex. 


Über die erste Portadresse (278, 378 
oder 3BChex) läßt sich jeweils das 
Datenregister, über die zweite Port- 
adresse (279, 379 oder 3BDhex) das 
Statusregister und über die dritte 
Portadresse (27A, 37A oder 3BEhex) 
das Steuerregister der parallelen 
Schnittstelle ansprechen. 


Das Datenregister der Parallel- 
Schnittstelle wird dazu benutzt, um 
8-Bit-Werte auszugeben. Die Funk- 
tion des Datenregisters ist auch zur 
Datenübergabe an selbstgebaute 
Schaltungen interessant und sollte 
daher beibehalten werden. 


Über das Statusregister der parallelen 
Schnittstelle wird regulär der Zu- 
stand der fünf Statussignale »Error«, 
»Select«, »Paper Out«, »Acknowled- 
ge« und »Busy« abgefragt. Diese 





Signale lassen sich über Bit 3 bis Bit 
7 einlesen (die Werte von Bit 0 bis Bit 
2 sind konstant) und haben folgende 
Bedeutung, sofern ein Drucker ange- 
schlossen ist: 


Bit 3=0: Fehler beim Drucken aufgetreten 
(Error) 

Bit 4=1: Drucker per »Online« ausgewählt 
(Select) 

Bit 5=1: Kein Papier vorhanden 

(Paper Out) 

Bit 6=0: Für nächstes Zeichen druckbereit 
(Acknowledge) 

Bit 7-0: Drucker ist beschäftigt (Busy) 


Wie Sie sehen, sind die Statussignale 
nur für einen Drucker notwendig. 


Wenn Sie dagegen Ihre selbstgebau- 
ten Schaltungen an die parallele 
Schnittstelle anschließen möchten, 
können Sie die fünf Bit getrost 
zweckentfremden, indem Sie sie bei- 
spielsweise zum Einlesen von Daten 
benutzen. Auf diese Weise können 
Sie über das Datenregister der paral- 
lelen Schnittstelle Werte bis zur Brei- 
te von acht Bit auslesen und über das 
Statusregister Werte bis zur Breite 
von fünf Bit einlesen. 


Das Statusregister der paral- 
lelen Schnittstelle läßt sich 
zum Einlesen von Daten 
zweckentfremden 


Über das Steuerregister der parallelen 
Schnittstelle lassen sich schließlich 
die vier Steuersignale »Data Strobe«, 
»Auto Feed«, »Initial« und »Select In- 
put« aktivieren. Diese Signale wer- 
den über Bit 0 bis Bit 4 angesteuert 
und haben folgende Bedeutung, falls 
ein Drucker angeschlossen ist: 


Bit 0=0: Nächstes Zeichen einlesen 

(Data Strobe) 

Bit 1=0: Automatisch Zeilenvorschub 
ausführen (Auto Feed) 

Bit 2=0: Drucker initialisieren 
(Initial) 

Bit 3=1: Drucker auswählen (Select Input) 




















13 





25 








Tabelle. Die Signale der parallelen Schnittstelle im PC 


40 


leiste 


14 








Bild 1. Die Pinnumerierung bei der 25poligen SUB-D-Buchsen- 


DOS 4'88 





Auch diese Signale sind wieder nur 
dann interessant, wenn ein Drucker 
angeschlossen ist. Ansonsten können 
Sie die vier Bit für Ihre eigenen 
Zwecke benutzen. 


Die Tabelle zeigt die Signale, mit der 
die parallele Schnittstelle arbeitet, im 
Überblick. Aus Bild 1 wird die Pin- 
numerierung der 25poligen SUB- 
D-Buchsenleiste, an der die Signale 
der Parallel-Schnittstelle zur Verfü- 
gung stehen, ersichtlich. 


Eine Alternative zur parallelen 
Datenein- und -ausgabe ist die seriel- 
le Datenübertragung über die Paral- 
lel-Schnittstelle des PC. Der Vorteil 
dieses Verfahrens ist, daß nicht eine 
Unmenge von Daten-, Steuer- und 
Statusleitungen für das Ein- und Aus- 
lesen der Daten erforderlich ist, son- 
dern prinzipiell je eine Datenleitung 
pro Übertragungsrichtung ausreicht. 


CLOCK DATA 





+--------------- 
| 





DECODER 








Wie bei jeder seriellen Übertragung, 
so ist auch in diesem Fall noch ein 
Taktsignal zur Synchronisation von 
Sender und Empfänger pro Übertra- 
gungsrichtung nötig, und ein drittes 
(optionales) Signal zeigt jeweils dem 
Empfänger die Verfügbarkeit eines 
neuen Datenbit auf der Datenleitung 
an (Strobesignal). 


Zur seriellen Datenübertra- 
gung sind nur zwei bis drei 
Signale je Übertragungsrich- 
tung notwendig 


Damit sind je Datenübertragungsrich- 
tung nur zwei bis drei Signalleitun- 
gen erforderlich: eine Leitung für die 
Daten, eine für den Takt und even- 
tuell eine weitere für das Strobe- 
signal. 





7- SEGMENT 

















Bild 2. Ein Beispiel für die serielle Ansteuerung einer Schaltung über die Parallel-Schnittstelle 


4'88 DOS 


Messen, Steuern, Regeln 


In der Praxis werden die Daten bei 
der seriellen Ausgabe über die Paral- 
lel-Schnittstelle per Software in die 
serielle Form gebracht, und über das 
Datenregister auf eine Datenleitung 
gelegt. Eine an der Schnittstelle an- 
geschlossene Schaltung kann nun die 
auf dieser Leitung eingehenden Da- 
tenbits in ein, zwei oder mehrere kas- 
kadierte (hintereinandergekoppelte) 
Schieberegister übernehmen. Das 
Taktsignal, das über eine zweite Da- 
tenleitung eintrifft, gibt den Rhyth- 
mus für die Aufnahme der Datenbits 
in das/die Schieberegister an. 


Zur Verdeutlichung dieses Prinzips 
ein kleines Beispiel, in dem eine 
zweistellige Siebensegmentanzeige 
über die parallele Schnittstelle ange- 
steuert werden soll. Dazu benutzt 
man ein 8-Bit-Schieberegister, das als 
Seriell/Parallel-Wandler arbeitet. Das 
heißt, die über die Datenleitung ein- 
gehenden seriellen Daten werden, ge- 
steuert durch das Taktsignal auf der 
zweiten Datenleitung, in das Schie- 
beregister übernommen und stehen 
dann an den acht parallelen Ausgän- 
gen des Schieberegisters zur Verfü- 
gung. Von dort aus können sie durch 
geeignete Hardware weiterverarbeitet 
werden - in diesem Fall von zwei 
Decodern für je eine Ziffer der Sie- 
bensegmentanzeige. 


Die Erweiterung der beschriebenen 
Schaltung ist denkbar einfach. Soll 
die Siebensegmentanzeige beispiels- 
weise auf vier Stellen ausgebaut wer- 
den, so müssen Sie lediglich ein wei- 
teres Schieberegister sowie die bei- 
den Segmentanzeigen mit den nöti- 
gen Decodern hinzufügen (Bild 2). 


Doch das beschriebene Prinzip be- 
schränkt sich nicht nur auf die Aus- 
gabe von Daten, sondern kann auch 
zum Einlesen serieller Daten über die 
Parallel-Schnittstelle verwendet wer- 
den. Der Hobbybastler wird für seine 
Bedürfnisse sicherlich eine Reihe von 
praktischen Anwendungsbeispielen 
finden. 


Zu guter Letzt noch ein Hinweis für 
Laptop-Besitzer: Fast alle Laptop-Mo- 
delle verwenden aus Gründen der 
Platzersparnis hochintegrierte Gate 
Arrays, die die Funktionen mehrerer 
herkömmlicher Peripherie-Bausteine 
des PC in sich vereinen. Da man beim 
Entwickeln dieser Bausteine oft eini- 
ge Funktionen der parallelen Schnitt- 
stelle für überflüssig hielt, wurden in 
diesen Fällen bei der Konstruktion 
der Gate Arrays einige Schaltungstei- 
le der Parallel-Schnittstelle ausge- 
spart. Aus diesem Grund trifft ein 
Teil der Angaben in diesem Beitrag 
auf viele Laptops nicht zu. 


(Dieter Adam/Hans-Peter Kröber/ma) 


41 





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Messen, Steuern, Regeln 





Robotersteuerung 
per PC in der Praxis 


Fischertechnik zielt mit seinen Produkten zwar auf die heranwach- 
senden Generationen, schielt aber sicher auch auf die Welt der Er- 
wachsenen. Insbesondere die Computing-Serie eröffnet dem an Steue- 
rungsaufgaben interessierten PC-Benutzer Tür und Tor zu neuen 


Computerwelten. 


»Wer seinen Computer liebt, schenkt 
ihm einen Baukasten«, lautet ein 
Werbespruch aus der Heimcomputer- 
welt. Gleiches gilt seit Mitte 1987 
endlich auch uneingeschränkt für 
alle Personalcomputer, die über we- 
nigstens eine parallele Schnittstelle 
(für Drucker) verfügen. An diese so- 
genannte Centronics-Schnittstelle 
paßt das Fischertechnik-Interface, 
das sowohl acht Schalterstellungen 
auf Ein/Aus abfragt als auch zwei 
Eingänge auf ihren Eingangswider- 
stand hin überprüft. 


Auf der Ausgabeseite können bis zu 
vier Gleichstrom-Motoren in zwei 
Laufrichtungen gesteuert werden. 


44 


Was man neben dem PC noch dazu 
braucht, ist ein Basic-Interpreter. Es 
eignen sich sowohl Basica als auch 
das bewährte GW-Basic. Die für die 
Bausätze notwendigen Programme 
befinden sich auf einer beiliegenden 
Diskette. 


Experimente in Sachen Robotik las- 
sen sich gut mit dem Inhalt des Com- 
puting Baukastens durchführen. Hier 
sind zehn verschiedene Aufgaben 
vorgegeben, die natürlich nach eige- 
nem Belieben variiert werden dürfen. 
Das Angebot umfaßt eine einfache 
Ampelanlage, eine Werkzeugmaschi- 
ne, einen Materialaufzug, einen An- 
tennenrotor, eine Sortieranlage, das 





Spiel »Türme von Hanoi, einen 
zweiachsigen Teach-In-Roboter, ein 
Grafiktablett, einen Plotter und eine 
Solarzellen-Nachführung. Mechanik 
und Programmierung kommen bei 
diesen Modellen etwa gleich stark 
zur Geltung. Durch gezielten Zukauf 
einzelner Elemente sind den Versu- 
chen nur durch den Geldbeutel Gren- 
zen gesetzt. 

Anders sieht die Sache bei dem Ende 
’87 vorgestellten Baukasten Compu- 
ting Experimental aus. Bei den Mo- 
dellen dieser Reihe steht eindeutig 
die Programmierung in Forschung 
und Industrie im Vordergrund, weni- 
ger die dafür notwendige mechani- 
sche Umsetzung. 

Auf dem Plan stehen folgende Aufga- 
ben: Experimente mit Tastern und 
Motoren, Schalten mit Licht, Messen 
und Auswerten von Licht, Messen 
und Regeln mit Wärme, Robotik in- 
klusive Geometrie und Sensorik, 
Schildkröte (mit Anflug von künstli- 
cher Intelligenz). 

Für den, der genau weiß, daß er ei- 
nen Roboter mit drei oder vier Ach- 
sen steuern will oder einen Plot- 
ter/Scanner für seinen PC haben 
muß, gibt es Spezialbausätze. Der 
Trainingsroboter bewegt sich über 


DOS 4'838 


drei Achsen und öffnet beziehungs- 
weise schließt seine Greifhand. Die 
Erfassung der Bewegung geschieht 
über Gabellichtschranken (Bild 1), 
die ihre Werte an das Programm lie- 
fern. Bild 2 und Bild 3 zeigen das 
Haupt- und das Steuermenü für den 
Trainingsroboter. Dieses errechnet 
daraus den Standort und den Befehl, 
der nötig ist, um ein gewünschtes 
Ziel zu erreichen. Hier arbeiten also 
drei Regelkreise quasi gleichzeitig. 
Auch ein Teach-In-Programm wird 
geliefert. Weiterführende Experimen- 
te sind in der Kombination mit dem 
erstgenannten Computing-Baukasten 
zu erzielen. 


Zwei spezialisierte Bausätze 
ohne Experimentier-Anima- 
tion 


Anders verhält es sich beim Bausatz 
Plotter/Scanner, der über zwei Ach- 
sen mit bipolaren Schrittmotoren ge- 
steuert wird. Ein elektromagnetischer 
Schreibkopf für den Plotter und (al- 
ternativ) ein Lesekopf mit Lampe und 
Fotozelle für den Scanner vervoll- 
ständigen das Gerät. Eine Positionier- 
genauigkeit von 0,5 mm ist ein ak- 
zeptables Ergebnis. 


Bindeglied zwischen dem PC und der 
zu steuernden Einheit ist das Interfa- 
ce, dessen Innenleben auf Bild 4 zu 
sehen ist. Seine Aufgaben kommen 
im folgenden anhand des Blockdia- 
gramms (Bild 5) etwas genauer zur 
Sprache, weil dieses Interface nicht 
nur zur Steuerung von Fischertech- 
nik-Modellen, sondern auch zur 
Durchführung jeder beliebigen ande- 
ren Regelaufgabe hervorragend ge- 
eignet ist. 


Am linken Rand sind die Verbindun- 
gen zur Parallel-Schnittstelle des 
Computers, unten die Eingänge und 
oben die Ausgänge gezeichnet. Dabei 


Bild 1. 

Drei Gabel- 
lichtschranken 
steuern den 
Trainingsroboter 


fällt die starke Diskrepanz zwischen 
den PC-Signalen und den Ein-/Aus- 
gabesignalen des Interfaces auf. Den 
zehn Ein- und acht Ausgängen ste- 
hen nur sieben Datenleitungen ge- 
genüber. Das liegt daran, daß eine 
parallele Schnittstelle nicht die benö- 
tigten achtzehn Signalleitungen lie- 
fert. Die wenigen vorhandenen Lei- 
tungen müssen deshalb geschickt 
mehrfach genutzt werden. Diese 
Mehrfachnutzung wird durch Schie- 
beregister realisiert. Auf diese Weise 
reichen zum Beispiel für die Ausgabe 
drei Datenleitungen (Load out, Data 
out, Clock). Bei reiner paralleler An- 
schlußweise wären dafür acht Daten- 
leitungen nötig. 


Die Übertragung der acht digitalen 
Eingänge E1 bis E8 geschieht ähnlich 
komprimiert. Über ein Schieberegi- 
ster werden die Werte nacheinander 
übernommen, auch wenn nur ein 
einziger Eingang abgefragt werden 
soll. Bleiben noch die zwei Analog- 
eingänge EX und EY. Durch Potentio- 
meter oder ähnliche veränderliche 
Widerstände wird ein zeitbestimmen- 
des Glied gebildet. Ein niedriger Wi- 


Messen, Steuern, Regeln 





derstand wird so in einen kurzen, ein 
hoher Wert in einen langen Impuls 
umgesetzt. Bild 6 zeigt das Impuls- 
diagramm der Interfaces. Ein Maschi- 
nenprogramm stellt die Impulsdauer 
durch Vergleich mit den Durchläufen 
einer Programmschleife fest. Der er- 
mittelte Wert wird an das Basic-Pro- 
gramm übergeben. Damit können 
nun recht exakt per Potentiometer 
Winkel, per Fotozelle Lichtstärken 
oder per wärmeempfindlichen Wi- 
derstand (Heiß- oder Kaltleiter) Tem- 
peraturen festgestellt werden. Die Da- 
ten der Eingänge EX und EY sind je- 
doch auch stark computerabhängig 
(Taktgeschwindigkeit etc.), und des- 
halb ist für absolute Messungen ein 
Eich-Vorgang unabdingbar, für relati- 
ve Werte kann man sich diese Mühe 
ersparen. 


Das zur Beschleunigung der Basic- 
Programme nutzbare (aber nicht un- 
bedingt notwendige) Maschinen- 
code-Programm wird auf Diskette 
mitgeliefert und als Call-Befehl auf- 
rufbar ins Basic eingebunden. Hier 
die technischen Daten zusammenge- 
faßt: 





Bild 2. 
Das Hauptmenü für den Trainingsroboter 


488 DOS 


Bild 3. Mit dem Steuermenü geben Sie dem Roboter Bewegungsan- 
weisungen 


45 


Messen, Steuern, Regeln 





Blockdiagramm 


Bild 4. 

Auf der Platine des 
Interfaces sind die 
einzelnen Bausteine 
genau zu erkennen 





+-+- ı 






Stromversorg 
Power supply 


LOAD OUT 
DATA OUT 


DATA I 
COUNT IN 


CLOCK 


TRIGGER Y 
TRIGGER X 





LOAD IN 





Bild 5.Das Blockdiagramm des Interfaces 


- 4 Ausgänge für Motoren, Lampen 
und Elektromagnete, Polarität 
steuerbar, Dauerlast 1 Ampere, 
Spitzenlast 1,5 Ampere. 

- 8 Eingänge für digitale Signale, 
über Taster, Schalter, Relais oder 
TTL-Signale ansprechbar und ge- 
gen Überspannung geschützt. 

- 2 Eingänge für analoge Signale, 
die Widerstandswerte der Geber 
sollten zwischen 0 und 5 Kiloohm 
liegen. 

Besonderheiten des Interfaces: 

- Überwachung des Datenstroms: 
Beim Ausbleiben von Datensigna- 
len des PC schaltet das Interface 
nach 0,5 Sekunden alle Ausgänge 
ab. Die Signalzustände zu diesem 
Zeitpunkt bleiben gespeichert. 


46 







ingabe 
Schieberegister 
Input 

Shiftregister 








E 12.37&9'6:.7,8 EX BY: 


- Überwachung der Steuersoftware: 
Gravierende Syntaxfehler führen 
ebenso zur Schnellabschaltung 
wie eine zu niedrige Spannung, 
etwa durch Überlastung der Aus- 
gänge hervorgerufen. 


Die erste Begegnung von Computer 
und Roboter fand in der Redaktion 
zwischen einem Schneider PC 1512 
und dem kleinen Teach-In-Roboter 
statt. 


Übrigens soll hier der Ausdruck Ro- 
boter nicht allzu eng ausgelegt wer- 
den: Wann ein Roboter diesen Na- 
men auch verdient, das entscheidet 
die Anzahl seiner sogenannten Bewe- 
gungsgrade, also seiner Achsen, um 
die er sich »windet«. Wir geben uns 
bereits mit zwei Achsen und einem 





Elektromagneten beim kleinen Te- 
ach-In-Roboter und drei Achsen plus 
einer Greifhand beim Trainingsrobo- 
ter zufrieden. Für die praktische Pro- 
grammierung ist dies auch nicht ent- 
scheidend, die Aufgabenstellung ist 
prinzipiell bei jeder weiteren Achse 
identisch. Es geht immer um die Fra- 
ge der relativen Position zur Aus- 
gangslage. Zu dieser Positionsermitt- 
lung werden Drehungen entweder 
mit dem Potentiometer (kleiner Robo- 
ter) oder über Gabellichtschranken 
(Trainingsroboter) erfaßt. Der »Poten- 
tiometerdreh« ist einfacher zu reali- 
sieren, läßt aber auf Grund der me- 
chanischen Beschaffenheit des Meß- 
wertgebers eine maximale Drehung 
um 45 Grad zu. Die Treffsicherheit 
bei der Wiederholung ist dafür aber 
recht groß, und ein im Lernmodus 
aufgezeichnetes Arbeitsprogramm 
läßt sich stundenlang mit hoher Prä- 
zision wiederholen. Und das ist ja 
der Sinn eines Roboter. 

Schöner wird die Sache, wenn die 
Drehung um eine Achse mit einer Ga- 
bellichtschranke über einer rotieren- 
den Segmentscheibe »gezählt« wird 
(Bild 1). Hier gibt es, von mechani- 
schen Gründen (etwa Kabellängen) 
einmal abgesehen, keine Begrenzung 
für Drehungen. 


Gabellichtschranken 
erhöhen die Freiheit 


Pro Achsenumdrehung erzeugt die 
Lichtschranke am Trainingsroboter 
32 Impulse. Auf dieser Achse sitzt 
ein Schneckentrieb. Bei einer vollen 
Umdrehung um die Hochachse sind 
beispielsweise 3600 Impulse zu zäh- 
len, also 1/10 Grad-Schritte realisier- 
bar. Von der sogenannten »Home-Po- 
sition« ausgehend, die als 0-Position 
zur Definition der Ausgangslage gilt, 
werden die Bewegungen über drei 
Achsen von je einer Lichtschranke 
gezählt. Damit läßt sich jede Position 
im Bewegungsraum des Roboters 
exakt beschreiben und, weitaus wich- 
tiger, automatisch ansteuern. Dazu 
wird der Roboter lediglich in die de- 
finierte Grundposition gefahren und 
dann per Programm um die ge- 
wünschten Schritte um alle Achsen 
bewegt. Ist die Ausgangslage 0:0:0, 
so kann die Zielangabe zum Beispiel 
1034:255:188 lauten. Müssen auf 
dem Weg in die Zielposition Hinder- 
nisse umschifft werden, dann wird 
einfach eine Zwischenposition einge- 
geben, die diese Barriere umgeht. So 
ist dann zum Umsortieren von vier 
Bauklötzen schnell ein Programm mit 
hundert Schritten entstanden. So et- 
was kann natürlich auch auf Daten- 
träger gesichert und später wieder ge- 
laden werden. Als vierter Wert 
kommt dann noch die Position der 
Greifhand mit »auf« oder »zu« dazu. 
Etwas ungenau wird die Angelegen- 
heit nur dadurch, daß die Grundposi- 


DOS 4'88 





tion über Endanschlagstaster vom Ro- 
boter selbst ermittelt wird. Die Me- 
chanik der Fischertechnik-Modelle 
läßt eine hundertprozentige Wieder- 
holgenauigkeit nicht zu, und so ist 
die Treffgenauigkeit von +/-1mm 
nur Theorie. In der Praxis erreicht 
man Werte so um die 3 mm, es kön- 
nen aber auch schon mal 5 und mehr 
sein. Das hängt unter Umständen 
auch vom ONDHEEEND, ab. Für einen 
PC mit 4,77 MHz Taktfrequenz ist die 
Gefahr eines Verzählens größer als 
für einen schnellen AT. Dies trifft 
auch für den Schneider PC zu, so daß 
der Roboter, wenn er leichtsinniger- 
weise unkontrolliert gelassen wird, 
sich zerlegt. Dank des robusten Inter- 
faces und der Unverwöästlichkeit des 
Plastikmaterials von Fischer entstan- 
den bisher jedoch keine teuren Folge- 
schäden. 


Computing Experimental mit 
Kompatibilitätsproblemen 


Für seinen Computing Experimental- 
Kasten hat sich Fischertechnik etwas 
Neues einfallen lassen: Ein komplet- 
tes Maschinencodeprogramm na- 
mens »fischer.com« muß vor dem er- 
sten Basic-Programmaufruf geladen 
werden. Vorab ist diese Software an 
den jeweils verwendeten Computer 
anzupassen. 

Uns gelang es jedoch nicht, die not- 
wendigen Schildkröten-Programme 
und die grafischen Auswertungen 
der Experimente mit Licht und Wär- 
me zum Laufen zu bekommen. Ein 
Hilferuf per Hotline an Fischertech- 
nik brachte auch noch kein Echo, ob- 
wohl dort die Unstabilitäten der er- 
sten Programmserie dem Kunden 
gleich mitgeteilt und Abhilfen in 
Aussicht gestellt werden. 

Frei nach dem Motto, IBM ist nur mit 
sich selbst kompatibel, tut es dann 
ein Original XT mit der CGA-Karte 
und Basica klaglos. , 
Eine reizvolle Aufgabe ist sicher die 
»Schildkröte«, auch gemeinhin als 
»turtle« bekannt (Bild 7). Hier rei- 
chen die Lernschritte von der einfa- 


Impulsdiagramm 


Ausgabe CLOCK 


Output 


Messen, Steuern, Regeln 


DArA0Uy. = 12] je TS Te > 


LOAD OUT | ] 


CLOCK 
DATA IN 


Digital-Eingabe 
Digital Input 


WELT 


LOAD IN | | 


Analog-Eingabe 


Analog Input 
um CLOCK 


mRiseeR || 


COUNT IN Er EEE EHE ER mager 


Bild 6. Aus dem Impulsdiagramm ist die Umsetzung eines Wertes in einen Impuls ersichtlich 





fischertechnik turtle navigation systen 





Dist, 151,8 
76 Steps 4563 


12:34:56 
Light 


chen Kurssteuerung über die automa- 
tische Kurskorrektur auf eine Licht- 
quelle hin bis zum vollautomatischen 
Wegsuchen in einem Labyrinth. So 
ganz nebenbei und spielerisch wird 
sogar vermittelt, wie ein Strichcode 
(Barcode) gelesen und ausgewertet 
wird. Klebt man so einen Code als 
Fahrspur auf den Tisch, so kann die 





Bild 7. Die »Schild- 
kröte« sucht sich 
selbständig ihren 
Weg 


compass 35 
X-Pos -123 
Y-Pos 89 


Schildkröte daraus fahrbahnbezogene 
Schlüsse ziehen und nötige Aktionen 
ableiten. Bei dieser Problemstellung 
endet das Handbuch und auch dieser 
Beitrag, aber sicher noch lange nicht 
das Experimentieren mit Fischertech- 
nik Computing. 


(Manfred-D. Kotting/hi) 









488 DOS 


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von 







— = 
— = 
— 
cc} 





TIL 
N 
ul 


u 
1 
= 

— um 
= 

— 








47 


an Erojeet Options NArT j1E dit ün 


Compile 


roject ptions 


Line 1 Col 1 Inse] Compile to OB) D:BENCH.OBS 
Make EXE file D:BENCH.EXE 
Link EXE file 





Make EXE file; This command invokes 
Projeet-Make. This item always displays the 
name of the .EXE File to be produced; für 
example, C:EXAMPLE.EXE. When yau select this 
item, it makes the file. The .EXE file name 
listed is derived from one of three names, in 
the following order: 


irectory 
jreh dir 


tt) the projert file (.PRI) specified in the 
Pro ject/Project name menu item or 

(2) if no ‚PR) file is specified, the Primary 
C file name or / 

(3) if no Primary © file is specified, the 
name of the last file you loaded into 
the Edit window. 





9-Main Nenu 


i-Help F5-Zoom F6-kdit -Make Fi 





Help index *+-Pick topic -60 to topic -Exit Help 


Bild 1. Die Art der Turbo C-Benutzeroberfläche kennt man von an- 
deren Turbo-Sprachen 


Bild 2. Die Texte der Hilfsfunktion von Turbo C sind ausführlich, 
aber englischsprachig 


Jeder gegen jeden: 
Quick C, Turbo C und Zorlite C 


Seitdem für den PC leistungsfähi- 
ge und zugleich preiswerte C- 
Compiler angeboten werden, ge- 
winnt diese Programmiersprache 
gegenüber Basic und Pascal zu- 
nehmend an Bedeutung. Quick C 
von Microsoft, Turbo C von Bor- 
land und Zorlite C von Zorlite 
sind die bekanntesten dieser 
preiswerten C-Compiler, doch 
welcher ist der beste? 


Im Herbst letzten Jahres brachte das 
Softwarehaus Borland als Ergänzung 
seiner Turbo-Reihe den C-Compiler 
Turbo C auf den Markt und bot damit 
den ersten, wirklich leistungsstarken 
Compiler unter 400 Mark an. Micro- 
soft folgte wenig später mit dem 
Compiler Quick C, der eine Unter- 
menge zu dem professionellen Ent- 
wicklungssystem MS-C 5.0 darstellt. 
Inzwischen hat auch Zorlite (ehemals 
Zorland) mit Zorlite C 2.0 eine neue 
C-Compiler-Version vorgestellt, die 
erstaunlich günstig angeboten wird 
und den Vergleich mit dem Borland- 
oder Microsoft-Konkurrenten nicht 
zu scheuen braucht. Damit buhlen 
nun drei sehr interessante C-Compi- 
ler um die Gunst des Käufers. Wo die 
Stärken und Schwächen der einzel- 
nen Compiler liegen, zeigt unser 
Test. 


Die Installation der C-Compiler berei- 
tet generell keine Schwierigkeiten, 
weil alle drei Softwarehäuser auf ei- 
nen Kopierschutz verzichtet haben. 
Quick wird mit einem speziellen Se- 
tup-Programm und Zorlite C mit ei- 


48 


ner Stapeldatei, die die Installation 
übernimmt, ausgeliefert. 


Das Setup-Programm von Quick C ist 
aufgrund der zahlreichen Parameter, 
die wahlweise angegeben werden 
können, etwas kompliziert, so daß 
eventuell mehrere Anläufe notwen- 
dig sind, bevor das Programm den ei- 
genen Wünschen entsprechend in- 
stalliert ist. 


Bei Turbo C ist eine derartige Instal- 
lation gar nicht vorgesehen. Anre- 
gungen und Tips zum Einrichten des 
Compilers auf Diskette oder Festplat- 
te sind jedoch im Handbuch über- 
sichtlich und informativ dokumen- 
tiert. 


Turbo C und Zorlite C verlangen als 
Minimal-Konfiguration je ein Disket- 
tenlaufwerk. Quick C benötigt dage- 
gen schon zwei Diskettenlaufwerke 
oder ein Diskettenlaufwerk und eine 
Festplatte. Ohne eine Festplatte wird 
jedoch bei allen drei C-Compilern das 
Arbeiten zur Qual, weil ständig die 
Disketten zu irgendwelchen Biblio- 
theksdateien (»libraries«) gesucht 
und ins Laufwerk geschoben werden 
müssen. 


Das Handbuch zu Zorlite C emp- 
fiehlt, eine möglichst große RAM- 
Disk für die Bibliotheksdateien ein- 
zurichten, um die Geschwindigkeit 
beim Compilieren zu erhöhen. Das ist 
leicht gesagt, denn der Zorlite-Com- 
piler benötigt nur einen freien Ar- 
beitsspeicher von 180 KByte. Quick C 
und Turbo C verlangen dagegen min- 
destens 384 KByte Arbeitsspeicher, 
so daß selbst mit vollem Speicheraus- 
bau bei der Arbeit an längeren Pro- 


grammen kaum Speicherplatz für 
eine RAM-Disk übrigbleibt. 


Bei allen drei C-Compilern 
ist ein voller Speicherausbau 
auf 640 KByte empfehlens- 
wert 


Alle drei Compiler arbeiten aber nur 
dann optimal, wenn der Speicher auf 
mindestens 512 KByte, besser 640 
KByte ausgebaut ist. Zusätzlich soll- 
ten alle speicherresidenten Utilities 
wie Sidekick oder der Norton Com- 
mander entfernt werden, weil sonst 
Meldungen in der Art »not enough 
memory« an der Tagesordnung sind. 
Um Turbo C zu starten, muß in der 
MS-DOS-Kommandoebene nur »tc« 
eingegeben werden. Es ist aber auch 
möglich, nach »tc« den Namen einer 
Datei anzugeben, so daß Turbo C au- 
tomatisch den Quelltext dieser Datei 
lädt und den Editor aufruft. Wird nur 
der einfache Aufruf verwendet, so er- 
scheint das Turbo-typische Auswahl- 
menü, in dem sich die einzelnen Me- 
nüpunkte mit den Cursortasten oder 
über die sogenannten »hot keys« an- 
steuern lassen (Bild 1). 

Der Menüpunkt »Options« erlaubt 
das Festsetzen einer Reihe von Vor- 
einstellungen für den Compiler. So 
ist es ohne großartige C-Kenntnisse 
möglich, das Speichermodell zu än- 
dern, Suchpfade für Dateien einzuge- 
ben oder verschiedene Warnungen 
für den Compilierungsvorgang abzu- 
schalten. 

Falls dennoch irgendwelche Fragen 
auftreten, hilft die Taste [F1] weiter. 


DOS 4'88 





N D:NGCNBINNbench.c — 


RBEBEDGHRRHRIESIBBEISEISE GE 


Open... erhalten der einzelnen Compiler «/ 


EBENE BZ 


double x=7.98,4=2.9876; 

char buffer[80],*fgets(); 

printf("\n Test läuft Min"); 
| 


Schleife 100000 mal w/ 





Wer allerdings nicht über ausreichen- 
de Englischkenntnisse verfügt, für 
den sind die Texte der Hilfsfunktion 
kaum nützlich (Bild 2). Scheinbar ist 
in Turbo C eine echte Hilfestellung 
für den deutschen Markt nicht vorge- 
sehen. Lediglich die Eigenschaft der 
Hilfsfunktion, zu jedem Problem- 
punkt das zugehörige Kapitel im 
Handbuch anzugeben, erleichtert bei 
Schwierigkeiten die Sache ein wenig. 
Quick C wird ähnlich wie Turbo C 
durch die Eingabe von »qc« in der 
MS-DOS-Kommandoebene gestartet. 
Auch bei Quick C läßt sich beim Auf- 
ruf ein Dateiname mit angeben, so 
daß der Quelltext dieser Datei auto- 
matisch geladen wird und editiert 
werden kann. Die Benutzeroberfläche 
von Quick C ist ähnlich wie die Ober- 
fläche von Turbo C aufgebaut (Bild 3). 
Sie wählen die einzelnen Menüpunk- 
te über eine Tastenkombination von 
[Alt] und dem Anfangsbuchstaben 
des gewünschten Menüpunktes an. 
Auch mit den Pfeiltasten, oder sehr 
bequem mit einer Maus, lassen sich 
die Menüpunkte ansteuern. 


Die Hilfsfunktion von Quick 
C ist so perfekt, daß ein 
Handbuch fast überflüssig 
wird 


Als wesentlicher Vorteil gegenüber 
Turbo C ist bei Quick C der Menü- 
punkt »Debug« zu bewerten. Diese 
Funktion stellt einen integrierten 
Quellcode-Debugger zur Verfügung, 
wie er sonst nur in professionellen 
Entwicklungssystemen zu finden ist. 


Bild 3. Die Benut- 
zeroberfläche von 
Quick C gleicht 
der bewährten 
Oberfläche von 
Quick Basic 


Der Debugger erlaubt das Überwa- 
chen von Variablenwerten während 
des Programmablaufs, das Setzen von 
Breakpoints und vieles mehr. 


Die Hilfestellung auf Tastendruck 
wurde von Quick C in nahezu opti- 
maler Weise gelöst. Auf Wunsch ste- 
hen dem Anwender über die F1-Taste 
alle wesentlichen Informationen 
komprimiert zur Verfügung: 


Bedienung des Editors 

— Sonderzeichen 

Priorität der C-Operatoren 

- ASCIH-Zeichensatz 

— Escape-Segenzen von C 
Formatangaben zu C-Variablen 

- Wertebereiche der Variablentypen. 


j 


Die Krönung der Hilfsfunktion stellt 
jedoch die Funktion der Tastenkom- 
bination [Shift-F1] dar. Bei Betäti- 
gung dieser Tastenkombination er- 
scheint ein Menü, in dem 24 Funk- 
tionsgruppen für C-Funktionen auf- 
geführt sind (Bild 4). Durch 
Anwählen einer Funktionsgruppe 
lassen sich sämtliche zu dieser Grup- 
pe gehörenden Standardfunktionen 
des Quick-C-Compilers auflisten, und 
bei erneuter Anwahl einer Funktion 
erscheint die Funktion mit Syntax 
und einer kurzen Beschreibung in ei- 
nem Hilfsfenster am oberen Rand des 
Bildschirms. 


Dieses Hilfsfenster bleibt auf Wunsch 
auch während des Editierens eines C- 
Programms geöffnet, so daß sich 
ständig kontrollieren läßt, ob die ver- 
wendete Syntax für einen Befehl der 
tatsächlich erforderlichen Syntax ent- 
spricht. Bedauerlicherweise sind die 














Speichermodell Bedeutung Quick C Turbo C Zorlite C 
tiny Maximal 64 KByte für Programmcode und Daten nein ja nein 
small Maximal je 64 KByte für Programmcode und Daten ja ja ja 
medium Maximal 1 MByte für Programmcode und 64 KByte für Daten ja ja ja 
compact Maximal 64 KByte für Programmcode und 1 MByte für Daten ja ja ja 

large Maximal je 1 MByte für Programmcode und Daten ja ja ja 

huge wie large, jedoch für statische Variablen mit mehr als 64 nein ja nein 

KByte 





Tabelle 1. Die verfügbaren Speichermodelle von Quick C, Turbo C und Zorlite C 


488 DOS 








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49 





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sp] IEPEERTI ER Bea SEE q 


IEKEREEERKERBRDDIENEEDEREEFRRTTEERRDTEREDERREBERERERKINN 


| omerı 





Bild 4. Die Hilfsfunktion von Quick C faßt die Standard-Funktio- 


nen in 24 Funktionsgruppen zusammen 


Erläuterungen der Hilfsfunktion so- 
wie das umfassende Handbuch zu 
Quick C nur in englischer Sprache er- 
hältlich. Eine deutschsprachige Ver- 
sion des Handbuchs ist allerdings in 
Arbeit. 

Zorlite C verfügt im Gegensatz zu 
Quick C über ein recht aufschlußrei- 
ches, deutschsprachiges Handbuch. 
Um Zorlite C zu aktivieren, ist die 
Eingabe von »zed« in der MS- 
DOS-Kommandoebene notwendig. 
Darauf meldet sich der Editor des C- 
Compilers mit einem etwas unüber- 
sichtlichen Menü (Bild 5). Lobens- 
wert ist die Fähigkeit des Editors, 


fläche dar 


eher verwirren als unterstützen. 
Sobald die Programmierfähigkeiten 
und -ansprüche jedoch steigen und 
das Standard-Speichermodell für die 
eigenen Zwecke nicht mehr aus- 
reicht, werden die ersten Schwach- 
stellen der Compiler sichtbar. So ist 
bei Quick C der Wechsel eines Spei- 
chermodells innerhalb der Benutze- 
roberfläche praktisch unmöglich. Bei 
der Installation des Systems wird 
nämlich eine ungefähr 250 KByte 
große Laufzeit-Bibliothek (»runtime 
library«) eingerichtet, die nur durch 
eine neue Installation an ein anderes 
Speichermodell angepaßt werden 





Bild 5. Bei Zorlite C stellt der Editor die Standard-Benutzerober- 


die Verfügbarkeit von Quelltexten zu 
gängigen C-Funktionen, wie zum 
Beispiel »printf«, »scanf« oder »sy- 
stem«, sehr lehrreich. Und spezielle 
Unix-Tools wie »wc« und »cat« fin- 
den sicherlich auch bei den MS- 
DOS-Experten Interesse. 

Darüber hinaus sind bei Zorlite C ei- 
nige Assembler-Routinen vorhanden, 
die in C-Programme integriert, bezie- 
hungsweise dazugelinkt werden kön- 
nen. Auch der leichte Einstieg in die 
Assembler-Programmierung mit dem 
Hilfsprogramm »objtoasm«, das den 
Objektcode eines C-Programmes in 

















Texte in verschiedenen Speicherbe- kann. Zwar lassen sich auch für sämt- Schlüsselwort Oulek E Turbo. © Zorlite © 
reichen quasi parallel zu bearbeiten liche Speichermodelle von Quick C EG = = = 
und zu übersetzen. Es lassen sich Laufzeit-Bibliotheken vorbereiten, asm nein ae 
auch auf einfache Weise Tastaturma- doch benötigt diese ein ganzes Mega- break ja ja ja 
kros definieren, die der Programmie- byte auf der Festplatte. ae ER en 
rer im Text über die Funktionstasten Bei Zorlite C bedarf es mehrerer Än- char ja ja ja 
aufrufen kann. derungen in verschiedenen Installa- rn 3a R E 
Wie Quick C und Turbo C besitzt tions-Stapeldateien, um einen Wech- default pr 1a na 
auch der Zorlite-Compiler eine Hilfs- sel des Speichermodells durchzufüh- do ja ja ja 
funktion (Bild 6). An das Vorbild von ren. Lediglich Turbo C bildet eine ee ee ia 5 
Microsoft kommen jedoch weder Zor- rühmliche Ausnahme, denn hier ge- enum ja ja ja 
lite C noch Turbo C heran. nügt ein Tastendruck, um im Op- antey nein nein ja 
Die drei C-Compiler besitzen allesamt tions-Menü das gewünschte Spei- a ja ja nein 
einen Wordstar-kompatiblen Editor. chermodell einzustellen. Tabelle 1 float ja ja ja 
Nur kleine Unterschiede zum Vor- zeigt die verschiedenen Speichermo- Rn 2 A 3 
bild, die aber nicht weiter von Bedeu- delle, die bei den einzelnen C-Com- Do ja © Er 
tung sind, werden gelegentlich pilern zur Verfügung stehen. huge nein ja nein 
sichtbar. Bei der Zahl der im Lieferumfang ent- 2 a a n 
haltenen Header-Dateien und deren interrupt nein ja nein 
Die C-Compiler arbeiten Funktionen bestehen zwischen den ron) ei a I 
wahlweikesniteiner Banutze: einzelnen Compilern große Unter- re 1a 1a Ham 
“ schiede. Neben den Standardfunktio- register ja ja ja 
roberfläche oder kommando- nen zur Arithmetik, Stringbearbei- return ja ja ja 
zeilenorientiert tung, Tastaturabfrage etc. bietet jeder nr k ‚s 
der drei Compiler weitere Spezial- sizeof ja ja ja 
Jeder C-Compiler kann entweder mit funktionen an. Eee ‚a ie ja 
0 A ; : ja ja a 
der menügeführten, fensterorientier- Zorlite C erlaubt dem Programmierer switch ja ja ja 
ten Benutzeroberfläche oder als kom- beispielsweise direkten Zugriff auf typedef ja ja R 
mandozeilenorientierte Version ar- den Bildschirmpeicher und stellt unerg ja ja je 
beiten. Letztere ist hauptsächlich für Funktionen zur Überwachung einer void ja ja ja 
den professionellen Programmierer angeschlossenen Maus bereit. Ein Nele ja ja ja 
von Bedeutung, weil die zahlreichen Sound-Paket zur Erzeugung von Tö- pin Bi 5 . 


verwendbaren Parameter dieser Ver- 
sion den Gelegenheitsprogrammierer 


50 


nen und Geräuschen rundet das An- 
gebot ab. Gerade für C-Neulinge ist 














Tabelle 2. Die Schlüsselworte der drei C- 
Compiler im Vergleich 


DOS 4'88 





Assembler-Form ausgibt, ist ein klarer 
Pluspunkt für Zorlite C. 


Der Lieferumfang von Quick 
C enthält eine spezielle 


Bibliothek für Grafikfunk- 
tionen 


Quick C ist speziell für den Zugriff 
auf die Daten der Hardwarekonfigura- 
tion sowie die Programmierung von 
Grafiken geeignet. Eine spezielle Hea- 
der-Datei namens »graph.h« enthält 
Funktionen, um einzelne Punkte zu 
setzen oder Linien, Kreise, Ellipsen 
und andere Figuren zu zeichnen. Die- 
ses C-Funktionspaket unterstützt so- 
wohl den CGA-, EGA- als auch VGA- 
Standard. Für Besitzer einer Hercu- 
les-Karte sind die Grafikfunktionen 
allerdings nicht verwendbar. Ein 
Nachteil, der angesichts der weiten 
Verbreitung dieser Grafikkarte hof- 
fentlich noch behoben wird. 


Turbo C kann mit den Grafikfunktio- 
nen von Quick C nicht mithalten 
(eine Version 1.5 mit Grafikbibliothek 
ist allerdings in Vorbereitung). Der 
Zugriff auf die Hardwarekonfigura- 
tion ist dagegen auch bei Turbo C 
möglich. Im Lieferumfang ist ein voll- 
ständiges elektronisches Rechenblatt 
im Quelltext enthalten, das den Ver- 
gleich mit kommerziellen Program- 
men nicht zu scheuen braucht. Die 


elel=3l=1lir4lfeist: | jelei=zl=1lir4 Tel sh; | 


Name: Quick C 

Preis: 339 Mark 

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- schneller Programmcode 

- komfortable Fehlerbehandlung 

— professioneller Quellcode-Debugger 

- Bibliothek mit Grafikroutinen für 
CGA-, EGA- und VGA-Karten 

— gute Mausunterstützung 

— hervorragende Hilfestellung während 
des Editierens 

— hohe Rechengenauigkeit 

- unterstützt Arithmetikprozessor 
8087/80287 

— direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und 
Prozessorregister 

— praktisches Installationsprogramm 

- Linker unterstützt Overlays 

- kein Kopierschutz 


Negativ: 

- vernünftiges Arbeiten nur mit 640 
KByte Arbeitsspeicher und einer Fest- 
platte möglich 





- Handbuch nur in Englisch 
- Handbuch für C-Einsteiger ungeeignet 








488 DOS 


9: 1: 1ÄINSERT d’N\ze\bin\bench,c) 


Bild 6. Auch Zorli- 
te C verfügt über 
eine integrierte 
Hilfsfunktion 


einzelnen Routinen wie das direkte 
Schreiben in den Bildschirmspeicher 
oder ein zeilenorientierter Editor las- 
sen sich bequem in eigene Program- 
me integrieren. 

Die drei C-Compiler Quick C, Turbo C 
und Zorlite C entsprechen mit ihren 
Schlüsselwortschätzen allesamt dem 
K&R-Standard und bieten darüber 
hinaus Erweiterungen, die zumindest 
den alten ANSI-Anforderungen genü- 
gen. Quick C und Turbo C werden 
wahrscheinlich auch die neuen 
ANSI-Bestimmungen erfüllen. Tabel- 
le 2 zeigt die Schlüsselworte der drei 
Compiler im Überblick. 


Name: Turbo C 

Preis: 397 Mark 

Voraussetzungen: 384 KByte Arbeitsspei- 
cher, PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.0, be- 
liebige Grafikkarte, ein Diskettenlaufwerk 
Info: Heimsoeth Software GmbH, Fraun- 
hoferstr, 13, 8000 München 5, Tel. 
089/264060 


Positiv: 

- menügeführte, fensterorientierte Benut- 
zeroberfläche 

- hohe Compilierungsgeschwindigkeit 

- schneller Programmcode 

- komfortable Fehlerbehandlung 

- vernünftige Hilfestellung auf Knopf- 
druck 

- hohe Rechengenauigkeit 

- unterstützt Arithmetikprozessor 
8087/80287 

- direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und 
Prozessorregister 

- keine besondere Installation nötig 

- exzellentes Handbuch 





- viele Speichermodelle möglich 

— interessantes Beispielprogramm im 
Source-Code 

— kein Kopierschutz 


Negativ: 

- vernünftiges Arbeiten nur mit 640 
KByte Arbeitsspeicher und einer Fest- 
platte möglich 








- Linker erzeugt keine Overl 
r erzeug verlays 





Auf Wunsch bieten alle drei C-Compi- 
ler Unterstützung für den Arithmetik- 
prozessor 8087 oder 80287 an. Der er- 
weiterte Befehlssatz des 80286- 
Prozessor im AT läßt sich dagegen 
nur von Quick C und Turbo C nutzen. 
Bevor ein C-Progamm compiliert 
wird, lassen sich verschiedene Warn- 
stufen setzen, So ist es zum Beispiel 
möglich, daß der Compiler beim 
Übersetzen von Quelltexten entweder 
bereits bei kleinen potentiellen Feh- 
lerquellen Warnungen ausgibt, oder 
aber erst bei schwerwiegenden Pro- 
grammiertricks, wie sie nur die C- 
Profis verwenden. 


jelel=j=1lir4lfejsl: 


Name: Zorlite C 2.0 

Preis: 199 Mark 

Voraussetzungen: 180 KByte Arbeitsspei- 
cher, PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.0, be- 
liebige Grafikkarte, ein Diskettenlaufwerk 
Info: CCP Software Entwicklungs GmbH, 
Am Grün 54, 3550 Marburg, Tel. 
06421/24081 





Positiv: 

- leistungsstarker Editor 

- schneller Programmcode 

- Hilfestellung während des Editierens 

- hohe Rechengenauigkeit 

- unterstützt Arithmetikprozessor 
8087/80287 

- direkter Zugriff auf MS-DOS, BIOS und 
Prozessorregister 

— praktisches Installationsprogramm 

- verschiedene nützliche Hilfspro- 
gramme 

- interssante Source-Codes von C-Funk- 
tionen 

— leistungsfähige Funktionen wie 
»sound«, »display«, etc. 

— übersichtliches Handbuch 

— wenig Speicherplatzbedarf 

— kein Kopierschutz 











Negativ: 

- keine Unterstützung des erweiterten 
Befehlsatzes vom 80286-Prozessor 

- Linker erzeugt keine Overlays 

- gravierender Fehler in Library-Datei 
vorhanden 











51 


C 


Quick C besitzt beispielsweise sieben 
verschiedene Warnstufen und über- 
prüft je nach aktiver Warnstufe 
Speicher- und Stapelüberläufe, Zeiger 
auf Überschreitung der Grenzwerte 
oder die Einhaltung des ANSI-Stan- 
dards. 


Turbo C erlaubt in diesem Fall eine 
wesentlich größere Zahl von Einstel- 
lungen für Warnungen. Allerdings ist 
fraglich, ob der Anwender die Vielfalt 
der möglichen Einstellungen jemals 
benutzen wird. 


Bei Zorlite C finden Sie dagegen nur 
eine einzige Warnstufe, die sich mit 
dem Parameter »-w« ein- und aus- 
schalten läßt. Diese Lösung ist im 
Vergleich zu den beiden anderen 
Compilern wiederum etwas zu spar- 
sam geraten. 


Bei der Compilierungs- und 
Link-Geschwindigkeit ran- 
giert Zorlite C weit abge- 
schlagen 


Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei 
den C-Compilern auf der Geschwin- 
digkeit für das Compilieren und Lin- 
ken. Hier liegen die Zeiten von Quick 
C und Turbo C etwa auf gleichem Ni- 
veau, So benötigt Turbo € für ein 
hundertzeiliges Programm knapp drei 
Sekunden Compilierungszeil und 
nochmals sieben Sekunden zum Lin- 
ken, während sich Quick C für das 
gleiche Programm beim Compilieren 
und Linken jeweils eine Sekunde 
mehr Zeit läßt. Dieser Umstand dürfte 
bei der praktischen Arbeit mit Quick 
C allerdings nicht weiter ins Gewicht 
fallen. 


Zorlite C rangiert mit.deutlichem Ab- 
stand hinter diesen Werten. Dieser C- 
Compiler benötigt für die Programm- 
übersetzung last doppelt so lange wie 
Turbo C, nämlich sieben Sekunden 
für das Compilieren und zwölf Se- 
kunden zum Linken. 


Auch bei der Fehlerbehandlung arbei- 
tet Zorlite C etwas umständlich und 
für den Anwender wenig hilfreich. 
Während Turbo G und Quick C sich 
biszu 25 Fehler merken können und 
diese in einem gesonderten Fenster 
auflisten, muft man bei Zarlite C für 
diesen Zweck eine List-Datei anlegen. 
Eine Warnung im Zorlite-Handbuch 
in bezug auf List-Dateien löst einige 
Beunruhigung aus: »Zur Zeit enthält 
Zorlib einen gravierenden Febler, 
Wenn Sie beim Aufruf keinen Namen 
für eine List-Datei angeben, zerstört 
Zorlib unter Umständen die File Allo- 
cation Table des aktuellen Lauf- 
werks.«, heißt es dort lapidar. Da die 
FAT (File Allocation Table) jedoch die 
Einträge für die Zuordnung der Datei- 
namen zu den Dateien auf Diskette 
oder Festplatte enthält, ist eine zer- 
störte FAT gleichbedeutend mit einem 
zerstörten Datenträger. Folglich soll- 


52 


Zeit 
5 


Geschwindigkeitsvergleich 

















DOS International 























z 
Schleifen Arithmetik Text Diskzugriff 
Benchmarktest 
BE Quick c 2 DG Turboc [Di] Zonite C 





Bild 7, Die Ergebnisse der Benchmarktests aus dem abgedruckten Listing im Vergleich 


ten alle Zorlite C-Besitzer diesen Hin- 
weis sehr ernst nehmen. 

Bei der Erzeugung der ausführbaren 
Exe-Programme bestehen hinsichtlich 
der Dateigröße bei den einzelnen C- 
Compilern einige Unterschiede, So 
ergibt die Übersetzung des Dummy- 
Programms 


main() 


N 


im Small-Speichermodell für die Exe- 
Dateien folgende Längen: 


Turba Or 1694 Byte 
Quiekt: 2311 Byte 
Zorlite 0: 2896 Byte 


‘Turbo C ist demnach eindeutiger Sie- 
ger in Bezug auf Kompaktheit der 
Programme, Der Unterschied bei den 
Längen der Exe-Dateien ist auf die 
Laufzeitbibliotheken zurückzufüh- 
ren, die bei Turbo C bestens optimiert 
würden. Bei größeren Programmen 
bleiben die aufgeführten Unterschie- 
de zwischen den Dateilängen der ein- 


zelnen Compiler prozentual gesehen 


in etwa gleich, 

Den Test auf Rechengenauigkeit ab- 
solvierten die drei Compiler mit Bra- 
vour. Selbst nach häufigen Wurzel- 
ziehen und anschließendem Quadrie- 
ren wurde in allen Fällen der Aus- 
gangswert wieder erreicht. 

Bild 7 zeigt die Ergebnisse einiger 
Benchmärktests, die die Stärken und 
Schwächen der verschiedenen Ü- 
Compiler dokumentieren. Die ver- 
wendeten Benchmarktests sind zu- 
sätzlich im Listing abgedruckt. 
Überraschend bei den Benchmark- 
tests ist, daß der beim Übersetzen so 
gemütliche Zorlite-Compiler die Kon- 


kurrenz teilweise deutlich abhängt. 
Beim Diskettenzugriff ist der Zeitvor- 
teil besonders auffällig und macht 
sich in Programmen, die größere Da- 
tenmengen lesen und schreiben, 
deutlich bemerkbar. 


Zusammenfassend weist keiner der 
drei C-Compiler einen schwerwie- 
genden Nachteil auf. Unter dem Ge- 
sichtspunkt der Benutzerfreundlich- 
keit müssen Quick C und Turbo C in 
einem Atemzug genannt werden. 
Während Quick C mit seiner Hilfe- 
stellung ein neues, extrem anwen- 
dungsnahes Konzept verwirklicht 
hat, kann das Handbuch zu Turbo C 
mil Fug und Recht als Standardwerk 
der C-Literatur bezeichnet werden. 
Leider erreicht Zorlite C dieses hohe 
Komfortniveau nicht. Der Editor ist 
allerdings ein wahrer Leckerbissen, 
wenn man erst seine Fähigkeiten be- 
herrscht. 


Bei der Übersetzungs- und Ausfüh- 
rungsgeschwindigkeit von C-Pro- 
grammen sind Quick C und Turbo C 
angenehm schnell, während Zorlite C 
den Zeitverlust beim Übersetzen 
durch die holie Ausführungsge- 
schwindigkeit wieder wettmacht. Le- 
diglich der bereits erwähnte Hinweis 
zu List-Dateien im Zorlite-Handbuch 
bereitet etwas Kopfzerbrechen. 

Bei den Anschaffungskosten führt 
Zorlite C klar mit 199 Mark, doch die 
wesentlich mächtigeren Fähigkeiten 
von Quick € sind den Preis von 339 
Mark voll und ganz wert. Nur Turbo 
C scheint mit fast 400 Mark im Ver- 
gleich zu den beiden anderen Compi- 
lern überteuert. 


(Harald Krause/ma) 


DOS 4'88 
































[598] Or: JE [cx3] 35: fortli=1;i<=1000; i++} 
A) [Wo4] 36: x=x/(y*2.98)+pi; 
[LPH] 1: /* BENCH.C testet Zeitverhalten der einzel [573] 37: sek_aus(3); 
nen Compiler */ [000] 38: 
[SK8] Zr PA [T86] 39: /* 4. Textausgabe #2 
/ [B83] 40: uhr_setz()}; 
[000] 3: [BTD] 41: forli=1;i<=100;i++) printf("\tDOS-Internat 
[TV5] 4: #include <stdio.h> ional"); 
[c85] 5: #include <dos.h> [T73] 42: sek_aus(4); 
[5x4] 6: #define BUFLEN 80 [000] 43: 
[3P5] 7: union REGS Register; [ZMC] 44: printf("\nSchleife : %02d:%02dX,sek[1],h 
[PG6] 8: int sek[5];int hunl5]: un[1]); 
[000] 9: [7PD] 45: printf("\nDiskzugriff: %02d:%02d",sek[2],h 
[OF1] 10: main() un[2]); 
[v30] II» [DSD] 46: printf("\nArithmetik : %02d:%02d" ,sek[3],h 
[2P5] 12: FILE *fpl,*fp2,"fopen(); un[3]); 
[372] 13: long i; [AgE] 47: printf("\nTextausgabe: %02d:%02d\n",sek[4] 
[c23] 14: float pi=3.14159; ‚hun[4]); 
[SS5] 15: double x=7.98,y=2.9876: [x30] 48: ) 
[U77] 16: char buffer[80],*fgets(): [000] 49: 
[INT7] 17: printf("\n Test läuft !\n"): [000] 50: 
[000] 18: [9cc] 5l: uhr_setz() /* setzt die Uhrzeit auf 00:00: 
[S48] 19: /* 1. leere Schleife 100000 mal */ Sam 
[B83] 20: uhr_setz(); [v30] BE: I 
[zxX4] 21: for(i=1:i<=100000; i++): [SY4] 53: Register.h,ah=45: 
[P73] 22: sek_aus(l); [6T9] 54: Register.h,ch=0;Register.h.cl=0; 
[000] 23: [71A] 55: Register.h.dh=0; Register.h.di=0; 
[637] 24: /* 2. Datei lesen ca. 45 KB ”/ [YD8] 56: int86(0x21,&Register,&Register); 
[B83]) 25: uhr_setz(); [x301 57: ) 
[KV6] 26: fpl=fopen("datei.C","r"); [000] 58: 
[217] 27: fp2=fopen("XXXXAX.KXX","w"): [OWH] 59: sek_aus({i) /* gibt die Sekunden und Hunder 
[PS9] 28: while(fgets(buffer,BUFLEN,fpi)!=NULL) dstel zurück */ 
[ABS] 29: fputs(buffer,fp2); [CM1] 60: int i; 
[6T6] 30: felose(fpl);fclose(fp2); [v30] 61: ( 
[R73] 31: sek_aus(2); [SY4] 62: Register.h.ah=44; 
[000] 32: [YD8] 63: int86(0x21,&Register,&Register); 
[H36] 33: /* 3. Arithmetik */ [1M6] 64; seklil=Register.h.dh; 
[B83] 34: uhr_setz(); [FN6] 65: hunlil]=Register.h.dl; 
[X30] 66: } 














Listing. Mit diesen Benchmarktests wurden die Geschwindigkeiten der drei Compiler getestet 











Maus 139.— 
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werk, deutsche Tastatur, serieller, ICO 20MB 1499. — 
paralleler Port. ICO AT-20 2599. — Der XT-Profi. Wie ICO 360 jedach mit einer 20 Me- 
Der Standard-AT: AT-| m. 20 Mega- YaBvte Festplatte eingebaut. 
byte Festplatte. 5 


1 4 se Andere XT-Konfigurationen 
ItO 386 40 MB 3995. Monachromkarte statt Hin +10. 




































































wie ICO 386-1 jedoch mit einer r __ Extra Drucker-, Serielle-, Game-Port, Uhr +70.- 

f schnellen 38mS 40 Megabyte Fest- Ic0 A T 30. mit „2699. — Ahremet (statt 4,77 MHz, VRR: 

platte und volle 2 MByte RAM. Höch- Platte. - - 

ste Rechenleistung für extreme MD208*Spaan-Karta dir XT 359.— 
Anforderung! 1 Sn OWer-aur Dem At z 

2 12-MHz-Speed NGA-Karle nn 

Monitor Grün 199— + 1 MByte 292.— var) PSI2-Moceh Sokamboihe 

(BAS-Anschluß für 12“) (statt der 640 KB) für obige ATs. Die er = An) Een 379.— 








299 — 12 MHz vertragen sich durch neuar- Super-EGA-Karte (saoxı00) 289,— 


14 Zoll-Monitor (sıw 14°) : 
tige Taktanpassungsschaltungen. Genoa kompatibel (XT, AT) 



































ERA Monitor 0a) 798.— (DSC) auch mit Zusatzkarte. Super-EGA-Karle gooson 200 _ Y 
Multisyne-Monitor 1199,— — — ——— _ Genoa kompatibel (XT, AT) : 

| AT- Konfiguration en Seriell-Parallel-Karte (xt, ar) 99.- 

Ill | || 696. Statt Color-, eine Monokarte + 10.— 22-MB Festplatte 628.— 























Barcodeleser ? n 2 
0 liest. EAN, le "Codabar (NW), 2.085 Inter. Statt Color-, eine EGA-Karte + 180, Mit Controller u. Kabel für XT 
lave, Code 3.0f9, Anschluß an Tastaturschnitistelle, Extra serielle + parallele 22-MB Festplatteohne Controler 498. — 
dadurch keine Anpassungsprobleme Schnittstelle + 99— 40-MB Festpl. (40 misek.) 999, — 


488 DOS 53 


Hardware 











Bild 1. Das Inboard 386/PC von Intel verwandelt einen gewöhnlichen PC in einen acht- 
mal so schnellen 386er-Computer 


Ein Nachbrenner für den PC: 
Intels Inboard 386/PC 


Mit dem Inboard 386/PC ist Intel der große Wurf geglückt. Diese PC-Er- 
weiterung in Form einer langen Steckkarte macht aus einem gewöhnli- 
chen PC einen echten 386er-Computer, der mit 16 MHz getaktet ist und 
ein volles MByte schnellen 32-Bit-Arbeitsspeicher besitzt - bei einem 


Preis von unter 2000 Mark! 


Viele PC-Besitzer geben es heimlich, 
wenige geben es offen zu: ihr Compu- 
ter ist zu langsam. Die einzige Alter- 
native (neben unbefriedigenden Auf- 
rüstungen durch sogenannte Turbo- 
oder Speed-Karten) war bislang der 
Umstieg auf einen AT, aber das be- 
dingte eben den Kauf eines komplett 
neuen Computersystems. 


Das Inboard 386/PC von Intel stellt 
nun eine zweite Alternative, die aus 
drei Gründen sehr attraktiv ist. Zum 
einen muß der PC-Besitzer beim Kauf 
des Inboard 386/PC seinen alten, aber 
liebgewonnenen PC nicht ausrangie- 
ren, zum zweiten kostet das Inboard 
386/PC mit 1995 Mark deutlich weni- 
ger als ein kompletter AT, und zum 
dritten ist ein PC mit dem Inboard 
fast doppelt so schnell wie ein 
10-MHz-AT. 


Die technischen Daten des Inboard 
386/PC sind dementsprechend beein- 
druckend: 


54 


- ein 32-Bit-Prozessor vom Typ 
80386, der mit 16 MHz und null War- 
tezyklen (zero waitstates) getaktet ist, 
- ein Sockel für die 16-MHz-Version 
des Arithmetikprozessors 80387, 


- 1 MByte echter 32-Bit-Arbeitsspei- 
cher, der sich über Huckepackmodu- 
le »Piggybacks«) auf 3 MByte aus- 
bauen läßt, 


— Betriebssoftware, die das System- 
und EGA- beziehungsweise VGA- 
BIOS in den schnellen 32-Bit-Spei- 
cher des Inboard kopiert, einen Disk- 
Cache anlegt und Speicher für den 
EMS-Standard reserviert. Hinzu 
kommt noch eine fünfjährige Garan- 
tie, die Intel auf das Inboard 386/PC 
gewährt. 

Für den Preis des Inboard 386/PC 
können Sie sich auch noch die 
16-MHz-Version des Arithmetikpro- 
zessors 80387 kaufen, der in den frei- 
en Sockel des Inboard 386/PC ge- 
steckt wird und rechenintensiven 





Programmen wie Autocad zu einer 
Beschleunigung um den Faktor 25 
verhilft. Bild 1 zeigt das Inboard 
386/PC mit Arithmetikprozessor. Für 
den 80387 gilt ebenfalls eine Garantie 
von fünf Jahren. 

Bei den ausgezeichneten technischen 
Daten des Inboard 386/PC können Sie 
natürlich eine hohe Arbeitsgeschwin- 
digkeit, wie sie im Bereich der 386er- 
Computer üblich ist, erwarten. Um 
zu beweisen, daß diese Erwartungen 
auch erfüllt werden, zeigt Bild 2 die 
Ergebnisse einiger Benchmarktests 
auf dem IBM-PC mit und ohne Inbo- 
ard 386/PC. 

Wie Sie sehen, erhöht sich durch den 
Einsatz des Inboard 386/PC die reine 
Rechengeschwindigkeit des IBM-PC 
etwa um den Faktor 8. Die Bild- 
schirmausgabe wird immerhin zwei- 
einhalbmal so schnell, und wer eine 
EGA- oder VGA-Karte besitzt, kann 
das BIOS dieser Grafikkarte auch in 
den schnellen 32-Bit-Speicher des In- 
board kopieren, so daß sich die Ge- 
schwindigkeit der Bildschirmaus- 
gabe nochmals verdoppelt. 


Die Ergebnisse der Bench- 
marktests zeigen die hohe 
Arbeitsgeschwindigkeit des 
Inboard 386/PC 


Beim Diskettenzugriff ändert sich da- 
gegen nichts. Wenn man allerdings 
die Fähigkeit des Inboard 386/PC 
nutzt, einen Disk-Cache (schnellen 
Zwischenspeicher) für Diskettenzu- 
griffe einzurichten, läßt sich abhän- 
gig von der Anwendung eine deut- 
lich schnellere Zugriffszeit auf die 
Daten der Diskette erzielen. 

Der Vollständigkeit halber sind in 
Bild 2 auch noch der Landmark-Wert 
und der Nortonfaktor aufgeführt. Der 
Landmark-Test ergibt noch einen 
halbwegs realistischen Wert von 9,8, 
während der Nortonfaktor mit 16,6 - 
wie gewohnt - über die Stränge 
schlägt. 

Was in Bild 2 fehlt, ist ein Bench- 
marktest der »PC Magazine Laborato- 
ries«, der für das Inboard 386/PC ge- 
genüber dem Compaq Deskpro 386 
einen Geschwindigkeitsfaktor von 
stolzen 0,8 ermittelt, so daß das Inbo- 
ard nur 20 Prozent langsamer als der 
Compaq Deskpro 386 ist - bei einem 
Bruchteil der Kosten. 

Doch bei so viel Licht gibt es auch et- 
was Schatten, der bei der Installation 
des Inboard 386/PC sichtbar wird. So 
paßt das Inboard 386/PC grundsätz- 
lich nicht in Computer, die statt des 
8088-Prozessors den 8086-Prozessor 
verwenden (beispielsweise der 
Schneider PC). Der Grund besteht 
darin, daß das Inboard nicht nur in 


DOS 4'88 





einen Steckplatz gesetzt, sondern 
auch über ein Flachbandkabel mit 
dem 40poligen Sockel des Prozessors 
auf der Mutterplatine des PC verbun- 
den werden muß. 

Dazu ist der Prozessor zuvor mit Hilfe 
eines im Lieferumfang zum Inboard 
386/PC enthaltenen Werkzeugs aus 
dem Sockel zu heben. Das Inboard 
wird dann über das beiliegende 
Flachbandkabel mit dem leeren 
Sockel verbunden. Weil das Inboard 
auf die Pinbelegung des 8088-Prozes- 
sors ausgelegt ist, erwartet es auch 
die entsprechenden Signale an den 
40 Leitungen des Flachbandkabels. 
Wird das Flachbandkahel aber am 
Sockel eines B086-Prozessors. der 
eine andere Pinbelegung als der 8088 
besitzt, angeschlossen, so erhält das 
Inboard die falschen Signale und 
funktioniert nicht. 


Das Flachbandkabel ist mit 
einer Länge von nur 18 cm 
die größte Hürde beim Ein- 
bau des Inboard 


Das Flachbandkabel selbst ist die 
zweite und zugleich größte Hürde 
beim Einbau des Inboard 386/PC, 
Weil über die 40 dicht nebeneinan- 
derliegenden Leitungen des Flach- 
bandkabels die Daten zwischen dem 
Prozessor-Sockel und dem Inboard 
mit einer Taktfrequenz von 16 MHz 
ausgetauscht werden, wirkt das Ka- 
bel wie eine kleine Hochfrequenzan- 
lenne. Um in den USA trotzdem die 
begehrte FCC-Zulassung zu erhalten, 
(entspricht in Deutschland der FTZ- 
Zulassung, nur wird die Störstrah- 
lung in den USA am offenen Gerät 
gemessen), mußte Intel die Länge des 
Flachbandkabels auf 18 cm beschrän- 
ken. Andernfalls wäre die »Antenne« 
zu lang und damit die Störstrahlung 
für die FCC-Zulassung zu groß ge- 
worden. 

Weil das Flachbandkabel am oberen 
Rand des Inboard 386/PC, der dem 
Platinenstecker gegenüberliegt, ange- 
schlossen wird, hat die Länge dieses 
Kabels zur Folge, daß sich der Pro- 
zessorsockel auf der Mullerplatine 
des PC höchstens 18 cm von diesem 
Punkt entfernt befinden darf. An- 
dernfalls ist der Einbau des Inboard 
386/PC in diesen PC. nicht möglich, 
Sie können sich allerdings behelfen, 
indem Sie die beiden Stecker vom 
Flachbandkabel entfernen und an ein 
neues, längeres Kabel mit einer gulen 
Abschirmung anschließen. Doch 
auch das neue Kabel darf nicht belie- 
big lang sein, denn die Störstrahlung 
des Flachbandkabels beeinträchtigt 
nicht nur den Radio- und Fernseh- 
empfang, sondern auch die Signal- 


488 DOS 


pegel der eigenen Leitungen, Hinzu 
kommt, daf3 durch längere Leitungen 
auch die Laufzeiten der Signale zu- 
nehmen, so daß ein zu langes Kabel 
fehlerhafte oder verspätete Signale 
zur Folge haben kann. Leider liegen 
zur Zeit noch keine Erfahrungswerte 
für eine maximale Länge des Flach- 
bandkabels, bei der noch eine zuver- 
lässige Funktion des Inboard 386/PC 
gewährleistet ist, vor, Der Einsatz ei- 
nes Flachbandkabels mit einer Länge 
von 20 bis 30 cm dürfte allerdings 
keine Probleme bereiten. 

Der dritte Punkt betrifft den Arbeits- 
speicher des PC. Weil das Inboard 
386/PC bereits 1 MByte Arbeitsspei- 
cher besitzt, muß der Arbeitsspeicher 
auf der Mutterplatine des PC ausge- 
blendet werden. Bei einigen Compu- 
tern reicht es aus, die Dipschalter 3 
und 4 auf »on« zu schalten (zum Bei- 
spiel beim IEM-PC), bei anderen PCs 
mul man die oberen 128 KBvte des 
Arbeitsspeichers entfernen, sc daß 
512 KByte auf der Mutterplatine ver- 
bleiben (beispielsweise beim Tandon 
XPC), und bei dritten Geräten muß 
man den Arbeitsspeicher bis auf ei- 
nen Rest von 256 KByte demontieren, 
Im Zweifelsfall probieren Sie die drei 
Varianten der Reihe nach aus. Glück- 
licherweise gibt das Inboard 386/PC 
eine kleine Hilfe. Ist beim Einschal- 
ten des PC nämlich zu viel Arbeits- 
speicher auf der Mutterplatine vor- 
handen, so piept das Gerät »SOS« im 
Morsecode (kein Aprilscherz), 
Unsere Versuche haben gezeigt, daß 


Hardware 


das Inboard 386/PC beispielsweise 
nicht in den College-PC von Zenith 
oder den Multitech 700 von Acer 
paßt, wohl aber im Tandon XPC und 
vielen Noname-Kompatiblen arbeitet. 
Funktioniert ein PC trotz korrektem 
Einbau des Inboard nicht, so ist even- 
tuell die Hardware der Mutterplatine 
inkompatibel. Weitaus wahrscheinli- 
cher ist allerdings, daß man verges- 
sen hat, auf der Mutterplatine den 
Arlihmetikprozessor 8087 aus dem 
Sockel zu entfernen oder den Dip- 
schalter 2 auf »on« zu setzen. (Ist auf 
dem Inboärd 386/PC ein 80387 vor- 
handen, so muß der Dipschalter in 
der Position »off« stehen.) 


Der Einbau des Inboard 386/PC wird 
im mitgelieferten Handbuch mit zahl- 
reichen Abbildungen ausführlich be- 
schrieben, Die Beschreibungen gel- 
ten allerdings nur für die Modelle 
IBM-PC, IBM-XT, Compaq Portable, 
Compaq Portable Plus und Tandy 
1200HD (in den LISA im Heimbereich 
weit verbreitet). Intel garantiert auch 
nur für diese Computer die einwand- 
treie Funktion des Inboard. 


Falls Ihr PC nicht zu den genannten 
Modellen zählt, oder der Einbau des 
Inboard 386/PC aus anderen Gründen 
nicht möglich ist; lahnt sich die 
Überlegung, ob nicht der Kauf eines 
gebrauchten IBM-PC mit dem In- 
hoard 386/PC eine gute Lösung ist, 
denn gebrauchte IBM-PCs werden 
teilweise sehr günstig angeboten. 





Faktor 


Pas EI nn le ıe en 
Geschwindigkeitsvergleich 























Prozessor Bildschirm 


ohne Cache 


BEE 1BM-Pc ohne Inboard 


DOS International 








Diskette 








Landmark Nortonfaktor 


4 1BM-PC mit Inboard 








— 





Bild 2. Die Benchmarktests für den IBM-PC mit und ohne Inboard 386/PC belegen die 


hohe Leistungsfähigkeit des Inboard 


55 


Hardware 


Version 1.8 11/82/87 
Intel Corporation Copyright 1987,1988 


Intel Corporation Copsright 187, 1988 regen Fe 17297777 


conventional wesory initialized: 648% 
extended memory detected: 256% 
extended wesory diagnosed: 256k . r 
functional extended memory: 256k initial operating speed 
bad extended mesory: &k ara Rn 


current wait-ztater 

system wait-ztater 

Floppy disk walt-stater 
hard disk wait-ztates | 


initial operating speed: very fast 
system BIOS: 32-bit BAM 
EGA BIOS: ROM 


default setting 
default setting 
default zetting 


The following people worked many long, hard hohes 
developing the Inboard 386/PC: 


Rob Bong, Jauhn Brasseur, Kathy Doherty, John Briscoll, 
Glenn Eisenach, Bob Farrell, Ted Forgeron, Glenn Griffeth, 
Marion Hansen, Mike Hudson, Noury Al-Khaledy, Al Hinney, 
Matt Langer, Nancy Merchant, Larry Park, Mick Stuscklen, 


Dave Taylor, David Tice 


We also thank the rest of Intel’s PCEO division. 





Bild 3. Nach jedem Boot-Vorgang zeigt das Inboard 386/PC die 
Computer-Konfiguration in einem Bildschirmfenster an 


Wie Sie sehen, ist der Einbau des In- 
board 386/PC in einen PC, der nicht 
ausdrücklich im Inboard-Handbuch 
erwähnt wird, unter Umständen pro- 
blematisch. Aus diesem Grund wür- 
den wir uns freuen, wenn in der DOS 
International Leser von ihren Erfah- 
rungen berichten und damit anderen 
Lesern weiterhelfen könnten. 


Falls Ihr PC für den Einbau 
des Inboard nicht geeignet 
ist, ist der Kauf eines 
passenden gebrauchten PC 
eine Lösung 


Die Software-Installation des Inboard 
386/PC gestaltet sich im Gegensatz 
zur Hardware-Installation sehr ein- 
fach. Sie starten dazu lediglich das 
mitgelieferte Setup-Programm und 
beantworten die gestellten Fragen 
und Vorschläge. Das Setup-Pro- 
gramm ergänzt dann automatisch die 
Config- und Autoexec-Datei des PC 
mit den erforderlichen Treibern und 
Programmen. 


Sie können aber auch auf die Benut- 
zerführung des Setup-Programms 
verzichten und die Installation ma- 
nuell vornehmen. Dazu schreiben Sie 
zuerst die Zeile 

device=inbrdpc.sys 

in die Config-Datei. Dadurch läßt 
sich die Arbeitsgeschwindigkeit des 
PC auf vier Stufen (bis hinab zur Ge- 
schwindigkeit des Schneider PC) ver- 
ändern. Zu diesem Zweck wird aber 
nicht etwa die Taktfrequenz umge- 
schaltet; vielmehr veranlassen die 
Tastenkombinationen [Shift- 
Ctrl-Alt-1], [Shift-Ctrl-Alt-2], 
[Shift-Ctrl-Alt-3] und [Shift- 


56 


Ctrl-Alt-4], daß das Inboard 386/PC 
mit 30, 16, 8 oder O0 Wartezyklen ar- 
beitet. 


Diese Umschaltung ist dann sehr 
wichtig, wenn man mit kopierge- 
schützten Programmen arbeitet. Viele 
dieser Programme lassen sich näm- 
lich nur laden, wenn die Arbeitsge- 
schwindigkeit des PC auf die unterste 
Stufe herabgesetzt ist. 


Einige kopiergeschützte Programme 
laufen sogar nur bei dieser Geschwin- 
digkeit. Wieder ein Minuspunkt für 
den Kopierschutz! 


Soll das BIOS der EGA- oder VGA- 
Karte in den schnellen 32-Bit-Spei- 
cher des Inboard 386/PC kopiert wer- 
den, so müssen Sie statt der oben auf- 
geführten Zeile die Zeile 


device=inbrdpce.sys egacache 


in die Config-Datei einfügen. Um ei- 
nen Teil des Inboard-Speichers für 
Software, die den EMS-Standard un- 
terstützt, zu reservieren, wird der In- 
board-Treiber für EMS 4.0 mit 
device=-ilim386.sys 

eingebunden. Wenn sie bereits eine 
EMS-Speicherkarte besitzen, können 
sie diesen Speicher nicht zusammen 
mit dem als EMS-Speicher definier- 
ten 32-Bit-Speicher des Inboard 
386/PC benutzen. Weil der Speicher 
des Inboard aufgrund seiner 32-Bit- 
Organisation schneller arbeitet, emp- 
fiehlt es sich, die EMS-Speicherkarte 
auszubauen, beziehungsweise deren 
Speicherbausteine auszublenden. Ein 
Disk-Cache mit der Größe von nn 
KByte läßt sich mit der Zeile 


icache.com /s:nn 

in der Autoexec-Datei einrichten. 
Ist die hard- und softwaremäßige In- 
stallation des Inboard 386/PC been- 


table of wait-ztater by speed (1-4) | 


default setting 
default setting 


system B108 
Zen BIOS |BoM 


extended wesory zize 

extended wesory diagnostics 
comwentional mewory initialization 
pause on 20 and error mezzages 


default zetting 
default setting 
default setting 





Bild 4. Das Dienstprogramm »istatpc.com« ermittelt Konfiguration 
und Betriebszustand des PC 


det, so erscheint nach jedem neuen 
Booten ein Bildschirmfenster mit den 
Angaben über die Konfiguration des 
PC (Bild 3). Etwas genauer läßt sich 
die Konfiguration und der aktuelle 
Betriebszustand des Computers mit 
dem Dienstprogramm »istatpc.com« 
feststellen (Bild 4), das ebenfalls im 
Lieferumfang zum Inboard 386/PC 
enthalten ist. 


Die leistungsfähige Betriebs- 
software des Inboard 386/PC 
erlaubt den optimalen Ein- 
satz der Karte 


Eine letzte Warnung müssen wir 
noch aussprechen: Das Inboard 
386/PC macht süchtig! Wenn Sie erst 
einmal eine halbe Stunde mit dem In 
board gearbeitet haben, werden Sie 
es nicht mehr missen wollen. Probie- 
ren Sie es deshalb im Geschäft nie 
länger als 10 Minuten aus, falls Sie 
das Board nicht kaufen möchten. 


ı 


Legen Sie dagegen Wert auf einen 
sehr schnellen Computer und möch- 
ten Sie das Multitasking-Betriebssy- 
stem OS/2 oder die Multitasking- 
MS-DOS-Erweiterung Windows/386 
auf Ihrem PC benutzen, dann gibt es 
zum Inboard 386/PC sowohl lei- 
stungsmäßig als auch preismäßig kei- 
ne Alternative. Überprüfen Sie vor 
dem Kauf jedoch, ob Ihr PC mit dem 
8088-Prozessor arbeitet und das 
Flachbandkabel mit seinen 18 cm für 
den Computer nicht zu kurz ist. 
Wenn alles paßt, ist Geschwindigkeit 
für Sie keine Hexerei mehr. 


(ma) 


Info: Computer 2000 AG, Garmischer Str. 6, 
8000 München 2, Tel. 089/519960 


DOS 4'88 








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Lassen Sie Ihren PC reden, oder sagen Sie ihm, 
was er sprechen soll. Source-Code ist enthalten. 
D 7285 — 3D CHESS 

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Partien abspeichern, Züge zurücknehmen und 
analysieren, u.v,m. Für Hercules und CGA. 

DO 7200 — CP/M Emulator 

CP/M-Progr. können Sie auf d. PC laufen lassen. 
0 9596 — CGA-Simulator für die Herculeskarte 
Endlich können Sie Spiele und andere farbige 
Graphiken ablaufen lassen. 

D 9563 — 747 JETSET Flugsimulator 

Nun endlich sind Sie Kapitän einer 747, fliegen 
Sie Ihrs Passagiere sicher in die unterschied- 
lichsten Länder, auch für Herculeskarte. 

D 7310 — Norton Adv. Utilities 

Disk-Editor, Disk-Testprogr., Disk-Optimiser, u.a. 
DO 69104 — CHI WRITER 

Eine leicht zu bedienende Textverarbeitung mit 
10 unterschiedlichen Schriftarten, menügesteuert 
mit Druckeranpassung. 

D 61201 — MS-DOS KERMIT 

Ein exzellentes Kommunikationsprogr., Über- 
mittlung von ASCII- und Binär-Files zwischen 
Computern aller Größen. 

0 9500 -- Astrologie u. Horoskop 
Ermittelt astrologische Daten u 
0 9505 — LABEL MASTER 
Adressenverwaltung, Sortiermöglichkeit, kornfor- 
tabler Aufkleberausdruck. 

2 9508 — Disk Catalog 

Erstellen Sie ein Inhaltsverzeichnis von allen 
Ihren Disketten 

D 9521 — Assembler + Prolog 

Einfacher Assembler, einfacher Prolog- Inter- 
preter und 8088 Disassembler. 

D 9531 — MUSIC EDUCATION 

Verwaändelt Ihren PC in einen privaten Musik- 
lehrer. Sie können lernen, wie man komponiert. 
0 9532 — Project Management 

Interaktives Programmsystem. Verwendet Critical 
Path Methode. 

D 9534 — PASCAL COMPILER 

Ein kompletter PASCAL-Compiler. 

DI) 9537 — C-Compiler und Utilities 

OD 9540 — Database Publisher 

Speichert bis zu 2000 Produkte oder andere Be- 
schreibungen und druckt ein Katalogbüchlein aus, 
oO 9541 — C-Editor 

Zum schreiben und editieren von C-Programmen. 
OD 9544 — Feinster Assembler 

Praktisch der beste Assembler unter Public 
Domain f. IBM-PC, ein Debugger ist m. enthalten. 
D 9545 — LO-FONT 

Zeichensatz Editor und Lader. 7 Zeichensätze für 
Epson LO-Drucker! 

D 9548 - FANCY PRINTING 

Letter Quality NLO auf Epson MX-Drückern od 
IBM-Grafik-Druckern. Banner in gothischer 
Schrift, Barcodes, Bradford und Imprint. 

Da 9556 — CREATE SCREENS for use in BASIC 
Utility Diskette zur Ermittlung von Bildschirmen 
und Abspeichern in BASIC. 

DO 9557 — BOSS — C-Window Manager. 

D 9558 —C Library für Lattice C-Compiler 

D 9560 — Arcade Games 1 

10 Action- u, Geschicklichkeitsspiele, 

OD 9561 — Arcade Games 2 

Action und Spaß mit 6 Spielen. 

DO 9562 — Arcade Games 3 

Nichts für schwache Nerven! Insgesamt ® Spiele. 
D 9564 — Naval War 

Erlaubt 2 Teilnehmern, einen konventionellen 
Seekrieg zu führen. 

0 9565 — Strategy Games 

Spielen Sie klassische Brettspiele auf dem PC 
(Backgammon, versch. Wirtschaftsspiele, u.a.m.). 


interpretiert. 


DO 9566 — 24 Levels Chess 

Schach Matt dem Computer. 24 Spielstufen. 

OD 9567 — Card Games 

Versch. Kartenspiele (Poker, Blackjack, u. a.). 
DD 9568 — Solitaire 

Gewinnen Sie ein Vermögen mit dem Spiel 
Solitaire. Schöne Grafikdarstellung. 

OD 9569 — Nackte Mädchen (Disk 5) 
Hochauflösende Grafik. Auch ohne Grafikkarte 
ausdruckbar. 

OD 9570 — Spielhallen-Hits 

In abgeänderten Versionen wie z. B. Skirennen, 
u. 3. Alle Spiele m. od. ohne Joystick spielbar. 
D 9572 — Geschäftsgrafiken 

Menügesteuertes Progr. f. CGA-Karte. Arbeitet 
mit Plotter u. Maus. Eigene Slide-Shows erstellen. 
o 9573 — Printshop Graphics 

0 9574 — SUPERGRAPH 3 

Neueste Ausführung des DCS-Systems. Dieser 
Wordprocessor nutzt die Funktionstasten, 

D 9575 — PC-Key Draw für CGA-Karte 
Beinhaltet alle Dateien, um Computergraphiken 
mit der Tastatur erstellen zu können. 

OD 9576 — PC-DRAFT Graphics f. CGA-Karte 
Man kann Zeichnungen bis zu 1280 Zeichen bei 
700 Punkten (bzw, 640 x 200) erst. Benötigte 
Drucker: Epson-Kompatibel od. HP-Laserjet. 
0 9578 — 3D-Graphics 

Unterstützt die CGA/EGA-Karte. Menügesteuerte 
Abläufe. 3D-Objekte versch. od. rotieren lassen. 
OD 9579 — Das Superprogr. Finger-Paint-Graphics 
Desk-Top Publishing Programm unterstützt CGA, 
Hercules, EGA-Karten. Einfachste Handhabung. 
0 9580 — MISC Utilities 

Hilfreiche u. wichtige Utilities f. Modems, Drucker 
u. Diskettenlaufwerke, Bildschirm u. Festplatte, 
die der Erfahrene, bzw. Neuling braucht. 

DO 9581 — Diskcommando Utility 

15 Utility Pakete z. selbst. Justieren d. Disk-Lauf- 
werke, zurückhalen versehentl. gel. Files, und 
Subdirectories auf Disk u. Fesplatte, u. v. m. 
0 9582 — IMP-SHELL 

Utilities f. ein schnelles u. leistungsfähiges Ex- 
pertensystem rund um den IBM-PC, 

0 9577 — WYSIWYG 

Menügest, Designer-Progr. f, alle Drucker. Extrem 
einfach um eigena Anzeigen zu setzen, u. a. 
D 9584 — WORDPERFECT AIDS 

Praktische Hilfsprogramme für die beliebte Text- 
verarbeitung. Wordperfect wird benötigt. 

0 9585 — Flight Simulator Adventures I 
Zubehör für den Microsoft-Flugsimulator 
D 9586 — Flight Simulator Adventures II 
Flugplanerstellung f. d. ernsthaften Ablauf ver- 
schiedener Flugstrecken m, reelen Bedingungen 
DO 9587, 0 9588, 0 9589 DROEGE CAD 
PROGRAMM -Disk 1,2,3 

Für manuelle Erstellung v. Leiterplatten-Vorlagen. 
Dokumentation, Einführung, Mustervorlagen sind 
enthalten. Erlaubt Leiterplatten-Vorlagen mit bis 
zu 20 chip-äquivalenten Bauteilen. 

DI) 9590 — PC-DRAFT 

Graphic-Progr. f. CGA-Karte. Hochaufl. Pixel- 
Graphik u. Zeichnungen mit versch. Schriftarten, 
können a. Epson-komp. Graphikdruckern u. HP- 
Laserjet ausgedruckt werden (sehr gut). 

0 9591 -— MODULA 2 TUTOR 

Ein kompletter Modula 2 Einführungskurs. 

DO 9592 — TRIGONOMETRIE TUTOR 

Ein Progr. incl. Math PAD (f.wissensch. Berechn.). 
DD 9593 — QUICKBASIC AIDS I (Disk 1) 
Maschinensprache Routinen bilden hier eine um- 
fangr. Bibliothek f. d. Quickbasic Programment- 
wickler. Dokumentation, Bibliotheken können 
a. m. anderen MS-DOS-Basic Comp. verw. werden. 
OD 9594 — QUICKBASIC AIDS II (Disk 2) 
Weitere interessante Hilfsprogramme. 


Ab 10 Stück 8. — DM pro Diskette. 
Ab 25 Stück 7. — DM pro Diskette. 
Ab 50 Stück 6. — DM pro Diskette. 


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Die Shareware Hits aus 1987: 
D (2-MS-789+) — ACE (2 Disketten) 

Ein Satz Astronomy Progr. f. d. Sternenbeob. 
GO (2-CM-809) — BOYAN 

Ein aufregendes Kommunikationsprogramm, 
welches die BBS Weit in Aufregung versetzt hat. 
O (2-GA-828) — DOMINO 

Ein Spiel zum Verlieben. Achtung Suchtgefahr! 
0 (2-GR-885+) — FLODRAW (2 Disketten) 
Zum Zeichnen y. Fluß- u. Organisationsprogr. 
Arbeitet nur mit Epson-kompat. Druckern. 


DO (2-S$-836) — INSTACALC 
Ein speicherresidentes Tabellenkalkulationsprogr, 


D (2-PR-777) —MR. LABEL 
Das beste, universale Aufkleber-Druckprogramm, 
das Nelson Ford jemals gesehen hat. 


0 (2-PB-1005) — PC-DEMO 
Utility-Paket f. Programmierer zur Erstellung v. 
Demoprogrammen der eigenen Software. 


O (2-CM-770) — TELIX 
Ausgezeichnetes, vollwertiges Kommunikaätionspr. 


D (2-PR-1064) — 3x3 
Druckt Listing des Directory a. einen Aufkleberf, 
3,5 u. 5,25”. Besticht.d. einzigartige Eigenschaften 


0 (2-MS-142) — WORLD 2 
Umrisse (Landkarten) v. allen Ländern oder dem 
gesamten Globus kann man damit zeichnen. 


CI (2-GA-882) - TWO-BIT POKER 
Progr, simuliert einen Poker-Automaten wie man 
ihn in Las Vegas im Casino findet. Super-Spiel. 


©) (2-MS-1059) — VEHICLE MAINTENANCE 
SYSTEM 

Progr. zur Verfolgung der 

Reparatur an Ihrem Fahrzeug. 


DI (2-BB-846+) — WILDCARD BBS (2 Disk’s) 
Leistungsfähiges Mailbox-Programm, Einfach zu 
installieren und einfach zu benutzen, 


D (2-LO-774) — WORDPLAN 
Kann Lotus 1-2-3 Dateien lesen. Gewünschte 
Reports können ausgedruckt werden. 


OD (2-WP-305) EZ-Forms Version D15 

Leistungsfähiges Progr. zur Erstellung von indi- 
viduellen Formularen. Diese können ausgefüllt 
u. ausgedruckt werden (z. B. Rechnung, u. a.). 


Kosten u. 


DO Alle 18 Disketten aus der Hitliste 1987 von 
Shareware sind zum Preis von 119,- DM 
erhältlich. 


(3 Disketten) 25.— DM 
Zum schnellen Kopieren v. kopierbaren sowie 
kopiergeschützten Programmen für nahezu alle 
Programmiersprachen (z. B. Lotus, Symphony, 
Framework, dBASE III, u. a.). Knacken Sie fast 
jeden Kopierschutz! 


D 9614 — QUICKBASIC TOOLS 15. — DM 
(2 Disketten) Tips und Tricks zu Quick-BASIC. 


D 9615 -- DANCAD 3D (5 Disk’s) 39. - DM 
Erstellen Sie Objekte Ihrer Wahl in 2D oder 3D. 
Sie haben jetzt die Möglichkeit, diese Objekte zu 
drehen, routieren zu lassen, zu vervielfältigen, 
zu verschieben, etc. Oder reihen Sie die Bilder so 
aneinander, daß ein Film entsteht. 


0 9616 — WAMPUM Vers. 3.0 15. — DM 
(2 Disketten) dBASE III Clone, eine voll Menüge- 
steuerte, dBASE Ill kompatible, sehr leistungs- 
fähige Datenbank. 


D 9617 — PC-WRITE Vers. 2.7 19. -— DM 
(2 Disketten) Eine der schnellsten und besten 
Textverarbeitungen überhaupt. Sie enthält ein 
Aussprache Wörterbuch m. vielen Einsatzmög- 
lichkeiten, das alleine schon einen Wert von 
200 — 300 $ hat. 


0 9618 — LOTUS 1-2-3 (7 Disks) 59.—- DM 
Einführungskurs in Lotus 1-2-3, Anwendungen, 
Tips und Tricks, vollständige Arbeitsprogramme 
wie z, B. Buchhaltung, Biorhythmus, Golf, etc. 


OD 9619 — Q-MODEM Vers. 2.3 15. — DM 
(2 Disketten) Eines der bekanntesten und besten 
Telekommunikationsprogr. die es gibt. Einfach 
zu bedienen und für Festplatte geeignet. 


OD 9620 — FONTASTIC (2Disk’s) - 15. — DM 
Ein Progr. m. Druckeranpassung und 16 versch. 
Schriftarten. Für die direkte Ausgabe auf einem 
kompatiblen Drucker geeignet. 


DD 9621 — MATH PAK (4 Disk’s) 29. -—DM 
Ideales Mathematik Paket für Schulen. Mit Ein- 
teilung f. die versch. Klassen. Berechnen der vier 
Grundrechenarten, sowie Statistik, Kalkulation, 
Logarithmus, Trigonometrie, 


DI 9622 — ENGLISH VOCABULARY + 

SPELLING (4 Disketten) 35. — DM 
Lernen Sie Englisch, m. einem Wortschatz von 
über 7500 Wörtern, Sie können die Vokabeln 
selbst ändern oder auch erweitern. (Auch andere 
Sprachen erhältlich.) 


DO 9623 — PICTURES (5 Disk’s) 39. — DM 
Eine riesige Menge d. unterschiedlichsten Bilder 
und Darstellung f. Ihren PC (von Snoopy u. Gar- 
field bis Elvis u. Supermann). Gut geeignet als 
Druckerdemo, für CGA und EGA. 


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Daten- und 


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- das i-Tüpfelchen einer Druckerlegende! 


Mehr als 650000 Star NL-10-Drucker fanden bisher weltweit ihre Ab- 
nehmer. Allein die Hälfte davon ging in Europa über den Ladentisch. 
Das Nachfolgemodell LC-10 überbietet nicht nur die Leistungen seines 
Vorgängers, es behält auch den Preis im Griff. 


Als 9-Nadel-Drucker hat man es nicht 
leicht. Zumal die 24-Nadel-Konkur- 
renten wie Pilze aus dem Boden 
schießen und 9-Nadel-Drucker in die 
Mauerblümchen-Ecke drängen wol- 
len. Was für eine Überraschung also, 
als der Verkaufserfolg des Star NL-10 
bekannt wurde: Mehr als 650000 
Drucker wurden weltweit an den 
Mann gebracht. 


Mit dem Star LC-10 wird der 
Druckerwelt nun ein Nachfolger prä- 
sentiert, der für 695 Mark ausge- 
zeichnete Leistungen erbringt. Für ei- 
nen Aufschlag von 100 Mark kann 
dieser Drucker mit Hilfe eines Vier- 
farbbandes sogar bis zu sieben ver- 
schiedene Farben zu Papier bringen. 
Im Gegensatz zum Vorgänger NL-10 
hat sich der Druckkopf etwas verän- 
dert: Er ist kleiner geworden. Aus 
diesem Grund haben sich nicht nur 
die mechanischen Teile verringert, 
auch die Lärmbelästigung ist aufein 
angenehmes Maß zurückgegangen. 
Das Druckgeräusch ist selbst bei zu- 
rückgeklappter Abdeckhaube erträg- 
lich und liegt laut Herstellerangaben 
bei einem Geräuschpegel von 53 dB. 


Nicht verändert hat sich die Anzahl 
der Nadeln, es sind nach wie vor 
neun Stück. Parallel untereinander 
angeordnet hämmern sie die ver- 
schiedenen Schriftarten in einer Auf- 


58 


lösung von 9x9 (Draft) bis 18x23 
(Courier) auf das Papier. Druckzei- 
chen-Auflösungen, die einem 
24-Nadel-Drucker zur Ehre gereichen 
würden! 


Die Farbbandkassette wird beim 
LC-10 auf den Druckkopf aufgesetzt 
und mit dem Kopf zusammen über 
das Papier bewegt. Diese Technik ist 
vor allem beim Farbmodell LC-10C 
wichtig, da hier je nach auszu- 
druckender Farbe das Farbband in 
exakter Höhe vor dem Druckkopf po- 
sitioniert wird. 


Die Schriftqualität verdient minde- 
stens die Bezeichnung NLQ und 
überrascht durch die für 9-Nadel- 
Drucker beachtliche Zeichenmatrix 
von bis zu 18x23 Zeichen. Im 
Drucker befindet sich ein Puffer-Spei- 
cher von 4 KByte, der auch als Down- 
load-Speicher für eigenprogrammier- 
te Zeichensätze schaltbar ist. Im letz- 
teren Fall steht zwar nur noch ein 
Puffer von 80 Zeichen zur Verfü- 
gung, dafür kann man aber 192 eige- 
ne Draft-Zeichen oder 78 NLQ-Zei- 
chen im Speicher ablegen und wie 
die internen Zeichensätze benutzen. 
Apropos interne Zeichensätze: Als 
internationaler Drucker kennt der 
LC-10 14 natürlich auch verschiede- 
ne nationale Zeichensätze. 





Wie bei Star gewohnt, läßt sich die 
Papierführung auch als Einzelblatt- 
einzug benutzen. Ganz neu ist der 
Komfort im Umgang mit randgeloch- 
tem Papier und Einzelblättern gleich- 
zeitig. Der LC-10 besitzt - nach dem 
Vorbild des Epson LQ-850 oder Man- 
nesmann Tally MT87 - eine Papier- 
Park-Einrichtung zur gleichzeitigen 
Verwendung von Endlos- und Einzel- 
blattpapieren. Bei dieser Technik 
wird wie gewohnt mit randgelochtem 
Papier gearbeitet. Sobald man ein 
oder mehrere Einzelblätter bedrucken 
möchte, schaltet man den Drucker 
auf Offline, drückt die Tastenkombi- 
nation für »Paper Park« und schon 
dreht sich die Walze rückwärts, bis 
das Papier in einer sicheren Stellung 
außerhalb der Transportwalze im 
Schubtraktor »parkt«. Jetzt steht der 
Arbeit mit Einzelblättern nichts mehr 
im Wege, selbst der halbautomati- 
sche Blatteinzug darf benutzt wer- 
den. Er bringt das eingespannte Pa- 
pier automatisch an die richtige 
Startposition zum Bedrucken. Soll 
wieder mit dem randgelochten End- 
lospapier gearbeitet werden, schiebt 
nach einer Umstellung des Hebels für 
Traktor- oder Friktionsantrieb der 
halbautomatische Papiereinzug auch 
das randgelochte Papier wieder auto- 
matisch an seine richtige Druckposi- 
tion. Eine tolle Sache, die sicherlich 
bald für jeden Drucker zur Standard- 
Ausstattung gehört! 


Das Bedienungsfeld des LC-10 bietet 
dem Anwender jedoch noch mehr 
Funktionen. Auf Tastendruck stellt 
man mit den unter der Folie ge- 
schützten Schaltern beispielsweise 
die Schriftart ein: Courier, Sans Serif 
oder Orator, oder wechselt zu 
Proportional- oder Schmalschrift. Der 
dem Handbuch beiliegende Aufkle- 
ber sollte unbedingt in der Nähe der 
Bedienungskonsole befestigt werden. 
Er zeigt, mit welchen Schaltern man 
die »versteckten« Sonderfunktionen 
des Druckers auslöst. Dazu gehört 
beispielsweise der Papiertransport in 
Mikroschritten vorwärts und rück- 
wärts oder die Einstellung des linken 
oder rechten Rands. 


Der Centronics-Anschluß befindet 
sich nicht wie üblicherweise an der 
Rückseite des Druckers, sondern an 
der rechten Seite. Auf diese Weise 
geht das Ein- und Ausstecken pro- 
blemlos vor sich, vor allem aber wird 
eine Behinderung des Papiertrans- 
ports ausgeschlossen. Außerdem sitzt 
auf dieser Seite auch das Handrad für 
den manuellen Papiertransport, so 
daß der rechten Seite etwas »Bewe- 
gungsfreiheit« nur zugute kommt. 
Anschließen läßt sich jedes Kabel mit 
einem Centronics-Stecker. Star bietet 
als Zubehör aber auch ein spezielles, 
nach hinten abgewinkeltes Kabel an, 
das besonders platzsparend konstru- 
iert ist. 


DOS 4'88 


(ÜGBIT 88 


Welt-Centrum Büro- Information -Telekommunikation 


16. - 23. MÄRZ 1988 
Halle 6 - Stand A 56 





Star LC-10 
Fropartiormal & 
NLQ Courier 
NLQ Sanserif 
NLQ ORATOR 1 ITALIC 
NLQ Orator 2 Italic 
aan elvyac\y zz 1 
Fica Elite Fettdruck 
Schnall Burer o neerıpe POR non 
AulAdu! BELKSOURDU! SH 


KLntane 
Italic 
Italik 











Im LC-10 findet sich der ESC/P-Zei- 
chensatz. Sowohl alle ASCII-Zeichen 
als auch die besonderen Zeichen der 
IBM und Kompatiblen (Grafikzeichen 
im Zeichensatz 1 und 2) sind vorhan- 
den. Sie lassen sich entweder über 
die Dipschalter oder - wie alle Fä- 
higkeiten des Drucker - softwaremä- 
Big bestimmen. Eine weitere Sonder- 
funktion ist beispielsweise der Befehl 
für »große« Buchstaben. Jedes Zei- 
chen aus dem Zeichensatz wird auf 
Wunsch in doppelter oder vierfacher 


488 DOS 










Höhe und Breite sowohl in Draft als 
auch in NLQ ausgedruckt. Eine tolle 
Funktion, um in einem Ausdruck ei- 
nen besonderen Blickfang zu setzen. 
Mit dem LC-10 zum Preis von 695 
Mark landet Star wieder einen echten 
Knüller. Da erfahrungsgemäß die 
Preise im Fachhandel und in den 
Kaufhäusern unter dem Listenpreis 
liegen werden, sollte man als Käufer 
die Augen offen halten. Aber Vor- 
sicht vor Grauimporten: Nur Drucker 
mit der FTZ-Prüfnummer unterliegen 
auch den Garantiebestimmungen von 
Star Deutschland. 


(zu) 








DOS-Drucker-Blitzlicht 


Hersteller: Star 

Typ: LC-10 

Preis: 695 Mark 

Druckkopf: 9 Nadeln 
Druckprinzip: Nadel-Matrixdruck 


Geschwindigkeit: Draft 144 Zei- 
chen/Sekunde 


(in Elite) NLQ 36 Zeichen/Sekunde 
Schrifttypen: Pica, Elite, Courier, Sans 
Serif, Orator 


Grafikauflösung: 60 bis 240 Punk- 
te/Zoll 


Papiersorten: DIN A4-Endlospapier, 
-Einzelblätter 


Farbdruck: Ja (LC-10 C für 795 Mark) 
Druckpuffer: 4 KByte 
Programmierung: 192 Draft Zeichen 78 
LQ-Zeichen 

Schnittstelle: Centronics parallel oder 
C64-seriell 

Maße (H/B/T): 108 x 384 x 287 mm 
Gewicht: 4,7 Kilogramm 

Wahlweise: Einzelblatteinzug für 245 
Mark 

Bemerkung: Nachfolgemodell des bei- 
nah legendären Star NL-10, druckt auch 
doppelt oder vierfach breit/hoch 2 











59 


Hardware 








informiert 











Toshiba P321SL 


Luxusdrucker der Mittelklasse 


Scharfe Schrift, Desktop-Publishing-fähige Grafikauflösung und an- 
genehm niedrige Geräuschentwicklung sind das Kennzeichen des 
Toshiba P321SL. Ein Drucker mit modernster Technik und einem sehr 
gefälligen Design für weniger als 2000 Mark. 


Der Genuß beginnt beim P321SL be- 
reits mit dem Auspacken. Nach dem 
Abnehmen der Schutzkappe für den 
Druckkopf und dem Entfernen der 
Schutzfolie ist der Drucker schon fast 
einsatzbereit. Nun ist nur noch das 
Farbband einzulegen, das sich ex- 
trem einfach auf den Druckkopf auf- 
setzen läßt, und das randgelochte 
Endlospapier in den Schubtraktor 
einzuspannen, was ebensowenig 
Schwierigkeiten bereitet. Zwei wich- 
tige Voraussetzungen für die pro- 
blemlose Bedienung im täglichen Ge- 
brauch. 

Auf der Rückseite wartet sowohl die 
serielle als auch die parallele Schnitt- 
stelle auf den Anschluß an den Com- 
puter. Per Interface läßt sich der Tos- 
hiba P321 SL sowohl mit IBM- als 
auch mit Apple- und Toshiba-Com- 
putern betreiben. 

Gedruckt wird mit einem 24-Nadel- 
Druckkopf, der mit seinen wuchtigen 
Dimensionen Eindruck macht. Noch 
beeindruckernder ist dabei die gerin- 
ge Geräuschentwicklung beim Druck- 
vorgang. Der Pegel der Druckgeräu- 
sche wird an allen Enden und Ecken 
von Schaumstoffpolstern nerven- 
schonend gedämmt. Und wer sich an 
dem mechanischen Säuseln trotzdem 
noch stört, für den gibt es den Quiet- 


60 


Modus. Ist er eingeschaltet, wird jede 
Zeile in einem zweifachen Durch- 
gang gedruckt. Die Qualität bleibt da- 
bei die gleiche, das Druckgeräusch 
jedoch verringert sich nochmals um 
ein gutes Drittel. 

Die Temperatur des Druckkopfes 
wird automatisch auf Überhitzung 
überwacht und bei thermischen Spit- 
zenwerten auf einen langsameren 
Druckmodus heruntergeschaltet. 
Eine Überhitzung kommt aber prak- 
tisch kaum vor, höchstens bei sehr 
umfangreichen Grafikausdrucken. 
Aus diesem Grund - und um die 
Gleichmäßigkeit eines Grafikaus- 
drucks zu erhalten - kann man den 
Drucker softwaremäßig vor dem Aus- 
druck einer komplizierten Grafik auf 
den 3-Pass-Grafikdruckmodus schal- 
ten. Der Ausdruck dauert dann zwar 
länger, bleibt dafür aber garantiert 
gleichmäßig. 

Im Druckkopf versehen 24 Nadeln ih- 
ren Dienst. Der gesamte Druckkopf 
wurde für mehr als 200 Millionen 
Anschläge ausgelegt und gehört da- 
mit zu den langlebigsten Druckköp- 
fen seiner Preisklasse. 

Ein ganz dickes Lob verdient das Be- 
dienungsfeld mit der 16-stelligen 
LCD-Anzeige. Statt der umständli- 
chen Dipschalter kommt im Toshiba 





P321SL ein gepufferter Speicherbau- 
stein zum Einsatz. Vier verschiedene 
Menüs sind mit der Select/Online-Ta- 
ste zu erreichen: das Configure-, Ex- 
tended-, Modify- und das Print- 
Menü. Das Configure-Menü ist bei- 
spielsweise für die Schriftqualitäten 
Courier, Prestige Elite oder Draft zu- 
ständig, oder man wählt den Emula- 
tionsmodus aus und stellt die Papier- 
länge ein. Das Extended-Menü ver- 
birgt Einstellungen wie beispielswei- 
se den Hex-Dump-Modus oder den 
oben genannten 3-Pass-Grafikdruck. 
Sind Veränderungen der bestehen- 
den Menü-Daten erwünscht, ruft man 
einfach das Modify-Menü auf. Im 
Print-Menü schließlich kann man 
entweder einen Demo-Ausdruck star- 
ten oder sich die eingestellten Para- 
meter des Druckers ausgeben lassen. 
Eine gewaltige Menge an Funktionen 
und Informationen, die sich über ei- 
nen einfachen Tastendruck erreichen 
lassen. 


Ein bitterer Wermutstropfen und da- 
mit ein herber Kritikpunkt ist die 
Emulation des Toshiba P321SL. Er 
emuliert nämlich nur IBM- und 
Qume-Drucker. Die gerade so wichti- 
ge Epson-Emulation, die auch in vie- 
len Low-Cost-Programmen angeboten 
wird, fehlt. Und der Umgang mit der 
IBM-Proprinter-Einstellung ist lange 
nicht so einfach wie die gewohnten 
Epson-Befehle. Zudem sind einige 
Druckoptionen nur in der Qume- 
Emulation verfügbar, beispielsweise 
der Schattendruck. 


Serienmäßig sind die Schriftarten 
Courier und Prestige Elite im 
Druckerbetriebssystem vorhanden. 
Ein gewaltiger Druckpuffer von 32 
KByte kann entweder als Daten- oder 
als Zeichensatz-Speicher genutzt 
werden. Bereits vom Betriebssystem 
ist die Möglichkeit vorgesehen, zwei 
verschiedene Zeichensätze gleichzei- 
tig vom Computer aus in den Drucker 
zu laden. Entsprechende Disketten 
(statt der Zeichensatz-Module) mit 
zwei bis vier Zeichensätzen pro Dis- 
kette sind als Zubehör zum Preis von 
148 Mark erhältlich. 


Wer lieber auf ein Hardware-Modul 
zurückgreift, findet eine Auswahl 
von mehr als zehn zusätzlichen Zei- 
chensätzen. Und wem das nicht ge- 
nügt, der kann sich selbst jede Menge 
eigener Zeichen programmieren und 
in den Drucker einspeisen. Verarbei- 
tet werden entweder Einzelblätter 
oder randgelochtes Endlospapier im 
DIN A4-Format. So komfortabel wie 
bei einigen anderen vorgestellten 
Druckern ist das Papierhandling 
beim P321SL jedoch noch nicht. 

Ein besonderes Bonbon sind die Gra- 
fikfähigkeiten des Druckers. Sie rei- 
chen von den gebräuchlichen 60 
Punkten pro Zoll bis zu einer Druck- 


DOS 4'88 





































>>DOS<<: Druck-Probe 
Toshiba P321SL 
LQ Courier 
LQ Prestige 
ABC: dwxYZ |! 
Pica Elite Fettdruck 


Schma 1 karl Sr Ar ERBEN = 


SSUAÄGU!SKHEFESUAÄOU! SH 


.DOS 


dichte von 360 Punkte pro Zoll. Mit 
dieser Auflösung arbeiten gewöhn- 
lich Laserdrucker, die im Bereich 
Desktop Publishing zur Grafik- und 
Textausgabe eingesetzt werden. Im 
Klartext bedeutet dies, daß der Toshi- 
ba P321SL als Ersatz für einen Laser- 
drucker fungieren könnte, wenn- 
gleich das Druckbild natürlich nicht 
ganz an das eines Laserdruckers her- 
anreicht. 

Das englische Handbuch ist sehr aus- 
führlich geraten. Viele Fotografien 














zeigen deutlich, wo bei eventuellen 
Veränderungen der Drucker einzu- 
stellen ist - vorausgesetzt man hat 
die entsprechende Stelle im Hand- 
buch gefunden. Denn die Übersicht- 
lichkeit läßt einiges zu wünschen 
übrig. Mit dem P321SL hat Toshiba 
einen technisch hervorragenden 
Drucker vorgestellt, der leider in der 
Emulation nicht das Gelbe vom Ei 
bietet. Dafür lassen Schriftarten und 
Schriftbild kaum einen Wunsch of- 
fen. Ein Drucker, der sehr viel Druck- 
spaß bringt. 

(zu) 














Hardware 


elolsin]dstei <=] [1A ltelai: 


Hersteller: Toshiba 
Typ: P321SL 
Preis: 1880 Mark 
Druckkopf: 24 Nadeln 
Druckprinzip: Nadel-Matrixdruck 
Geschwindigkeit: Draft 216 Zei- 
chen/Sekunde 

(in Elite) LQ 72 Zeichen/Sekunde 
Schrifttypen: Pica, Elite, Courier, Pre- 
stige 

Grafikauflösung: 60 bis 360 Punk- 
te/Zoll 

Papiersorten: 

- DIN A4-Endlospapier, 

- Einzelblätter 

Druckpuffer: 32 KByte 
Programmierung: 256 Draft Zeichen, 
256 LQ-Zeichen 

Schnittstelle: Centronics parallel und 
RS-232C seriell 

Maße (H/B/T): 98 x 380 x 417 mm 
Gewicht: 8 Kilogramm 

Wahlweise: zusätzliche Schriftarten- 
module; Einzelblatteinzug; 












Bemerkung: IBM- und Qume-Emula- 
tion, zwei Download-Schriftarten 
gleichzeitig ladbar, Schriftartenmodul 
Bold Face II, Letter Gothic II, Gothic 15 
I, Greek-Math. I, Scientific-Pi I, Orator 
I und II, Outline I, Script, Theme, 
Light Italic, OCR-B zu je 

165 Mark 

















fi. ueet 


Street Sports Basketball EPYX 69,90 
Starflight Electronic Arts 73,90 
Starglider Rainbird 58,90 
Sub Battle EPYX 79,90 


Sub Battle Simulator ssi 79,90 
Super Boulderdash Electronic Arts 59,90 
Superstar Ice Hockey Databyte 59,90 
Tai Pan Ocean 54,90 
Test Drive Accolate 84,90 
Tetris Mirrorsoft 54,90 
The fourth Protocoll 53,90 
The Guild of Thieves Rainbird 69,90 
The Newsroom Pro Springboard 279.00 
The Pawn Rainbird 69,90 
Thexder Sierra 64,90 
Thunder Chopper Sublogic 64,90 
Top Gun Ocean 49,90 
Tomahawk Digital Integration 69,90 
Tracker Rainbird 54,90 
Trivial Pursuit deutsch Domark 54,90 
UMS Simulator Rainbird 72.90 
Wizball Ocean 49,90 
Winter Olympics 88 Tynesoft 54,90 
World Games EPYX 69,90 


Tulpenstraße 30 
2870 Delmenhorst 

































Bestelltelefon 
04221/16464 


3-D Helichopper Sierra 
Academy CRL 


Airborne Ranger Microprose 

Arkanoid Imagine 49.90 
Asterix im Morgenland Coktel Vision 58,90 
Balance of Power Mindscape 79,90 
Blueberry, das Gespenst Coktel Vision 58,90 
Boulder Dash I First Star 29,90 
Boulder Dash Il First Star 29,90 
California Games EPYX 69,90 
Championship Golf Activision 64,90 
Chessmaster 2000 Electronic Arts 74,90 
Chuck Jaeger Flight Trai Electronic Arts 89,00 
Cyrus Chess Amsoft 69,90 
Dark Castle Mirrorsoft 69,90 
Defender of the Crown Mindscape 64,90 
Elite Firebird 69,90 
EPYX Greatest EPYX 69,90 
Falcon F-16 89,00 
Flight Simulator Sublogic 129.00 
Fußball Manager Addictive 69,90 
Gato Spectrum Holobyte 78,90 
Gunship Microprose 98,90 
Impact Audiogenic 44,90 
Indoor Sports Databvte 59,90 
I auf Roter Oktober Argus Press 69,90 
inxter Rainbird 69,90 
Jet Sublogic 129,00 
Kampfgruppe ssl 79,90 
Lucky Luke, Dynamit Coktel Vision 58,90 
Lurking Horror Infocom 79,90 
Macadam Bumper ERE 67.90 
Marble Madness Electronic Arts 74,50 
Metropolis Melbourne House 54,90 
Mind forever Voyaging Infocom 89,90 
Montezumas Revenge BCI Software 39,90 
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Operation Marketgarden SSI 89,00 
P.W.Schachschule Enlightenment 129,00 
Pirates Microprose 79,90 
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Portal Activision 68,90 
Print Shop US Gold 89,00 
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Psion Schach Psion 69,90 
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(ab 17.00 Uhr 
LaVa1d8n joT-t-Ta1a1TZelac-19] 














































* Computer 


TURBO-XT/HD DM 2.398,00 
4.77/8 MHz,640 KByte,Herkules/Printer-Karte, 
Multi I/O,Uhrzeit,Datum.20MByte HD.Reset. 

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GW-Basic,deutsche Handbücher 


TURBO-AT/HD DM 4.098,00 
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Flat Screen Monitor,MS-DOS 3.3 deutsch. 
GW-Basic,deutsche Handbücher 
































































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Turbo Pascal 4.0 Borland 298,00 
Turbo Basic 1.01 Borland 229,00 
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Norton Commander Peter Norton 













Alle Produkte auch gleich zum Mitnehmen bei: 
Firma Sound & Zubehör 
Bahnhofstraße 10 
2870 Delmenhorst 
















Hardwareanforderungen für PC-Spiele: 


1. IBM PC oder kompatibler Computer 
2. Mindestens 256KByte ‚peicherplatz 
3. Diskeltenlaufwerk 5.25” 

4. CGA - Graphikmöglichkeit 














>>>bbbbbbbbbbbbbb>>b>b>>>> 


Ja, senden Sie mir umgehend: 


> 


O per Nachnahme 
O Scheck anbei 
O baranbei 


Pb>bbbbb>>bbb>> 


Bastelei 


Einbau eines zweiten 
Diskettenlaufwerks 


Wenn Sie Besitzer eines PC mit nur einem Diskettenlaufwerk sind - 
gleichgültig ob mit oder ohne Festplatte - , dann haben Sie sich beim 
Kopieren von Dateien und ganzen Disketten sicher schon des öfteren 
ein zweites Laufwerk gewünscht. Das muß kein Wunschtraum bleiben, 
denn gute Diskettenlaufwerke sind schon für unter 300 Mark zu haben, 
und den Einbau können Sie selbst vornehmen. 


Auch wenn eine RAM-Disk eine Art Er- 
satz für ein zweites Diskettenlaufwerk 
ist, so benötigt man zum sinnvollen Ar- 
beiten mit dem PC einfach zwei Disket- 
tenlaufwerke. Informationen, welches 
Laufwerk Sie kaufen sollten und die 
Anleitung, es selbst einzubauen, finden 
Sie im folgenden beschrieben. 

Bevor Sie sich allerdings für den Selb- 
steinbau entscheiden, beachten Sie bit- 
te, daß Sie dadurch einen eventuell 
vorhandenen Garantieanspruch verlie- 
ren können. Zwar gehört nach neuester 
Rechtssprechung der Einbau von Er- 
weiterungen zur normalen Nutzung ei- 
nes Personalcomputers und darf des- 
halb nicht den Verlust der Garantie zur 
Folge haben; trotzdem kann der Händ- 
ler den Garantieanspruch verweigern, 
wenn ein Schaden am PC offensichtlich 
durch den unsachgemäßen Einbau ver- 
ursacht worden ist. 

Wer sich den Einbau eines Disketten- 
laufwerks nicht zutraut, und auch in 
seinem Bekanntenkreis niemand kennt, 
der (eventuell gegen eine kleine Gefäl- 
ligkeit) sich der Angelegenheit an- 
nimmt, sollte sich dann an seinen Fach- 
händler wenden und diesen mit dem 
Einbau beauftragen. 

Haben Sie sich dazu entschieden, ihren 
PC mit einem zweiten Diskettenlauf- 
werk auszurüsten, dann müssen Sie 
‚sich zuerst einmal das passende Lauf- 
werk kaufen. Für einen PC ist ein dop- 
pelseitiges 5 1/4-Zoll-Diskettenlauf- 
werk mit 40 Spuren erforderlich, das 
auch oft als »0.5-MB-Laufwerk«, 
»360-KB-Laufwerk« oder »40 Track/ 
double sided« bezeichnet wird. Fragen 
Sie gegebenfalls einfach nach einem 5 
1/4-Zoll-Laufwerk für einen IBM PC. 
Obwohl sich ein Preisvergleich lohnt 
und es teilweise recht große Preisunter- 
schiede gibt, nehmen Sie nicht das bil- 
ligste Laufwerk, das Ihnen angeboten 
wird. Denken Sie daran, daß die Si- 
cherheit ihrer Daten von dieser Kompo- 
nente des PC entscheidend abhängt 
und daß eine hohe Datensicherheit die 
50 Mark leicht wert ist. 

Entscheiden Sie sich deshalb für ein 
Diskettenlaufwerk von einem Marken- 


hersteller, wie beispielsweise Matsushi- 
ta, NEC, Panasonic, Tandon oder Teac. 
Eine weite Verbreitung hat das Lauf- . 
werk JA-551 von Matsushita oder Pana- 
sonic erlangt, das auch viele PC-Her- 
stellern in ihre Computer einbauen. 
Wichtig ist, beim Kauf darauf zu ach- 
ten, daß Sie die zum Einbau des Lauf- 
werks notwendigen Schrauben mitge- 
liefert bekommen. In der Regel können 
Sie zwar gewöhnliche M3x5 mm- 
Schrauben benutzen, aber es gibt auch 
Laufwerke mit zöllischen Gewinden; 
die dazu passenden Schrauben erhalten 
Sie meist nur in Einheiten zu 100 oder 
gar 1000 Stück, so daß Sie am Ende 96, 
beziehungsweise 996 Schrauben übrig 
haben. 

Für den Einbau des Laufwerks benöti- 
gen Sie nur einen Kreuzschlitz-Schrau- 
bendreher mittlerer Größe und einen 
Schraubendreher mit Flachklinge. 
Überprüfen Sie zuerst, ob auf der Bo- 
denplatine des Laufwerks eine Ab- 
schluß-Widerstandsdekade eingesetzt 
ist. Eine solche Widerstandsdekade 
sieht wie ein Speicher-Baustein aus 
und steckt, falls vorhanden, in einem 
IC-Sockel nahe des 34poligen Platinen- 
steckers für den Anschluß an den Dis- 
ketten-Controller. Wenn eine Wider- 
standsdekade vorhanden ist, hebeln Sie 
sie vorsichtig mit dem flachen Schrau- 
bendreher aus dem Sockel. 

Geben Sie acht, daß Sie bei dieser Pro- 
zedur nicht versehentlich Jumper 
(Steckbrücken) von der Bodenplatine 
entfernen, weil diese bereits vom Her- 
steller auf den Betrieb an einem PC ein- 
gestellt sind. Ist das nicht der Fall, so 
ist dieser Umstand in dem Begleitbrief, 
beziehungsweise dem Datenblatt geson- 
dert vermerkt. 

Nachdem Sie die eventuell vorhandene 
Widerstandsdekade entfernt haben, 
schrauben Sie den PC auf und lösen 
den Fronthalter (ein Metallplättchen, 
das ein Herausrutschen des Laufwerks 
aus dem Einschubschacht verhindert) 
sowie die Blende für das zweite Lauf- 
werk. In den dadurch offenstehenden 
Einschubschacht schieben Sie das Lauf- 
werk. Wenn zum Laufwerk auch Befe- 


Kerbe N E ; 


Bild 1. So finden Sie das Pin 1 an dem 34poligen Direktstecker des Diskettenlaufwerks 


62 








ee in Form von zwei Schie- 
nen geliefert wurden, müssen Sie diese 
zuerst an den beiden schmalen langen 
Seiten des Laufwerks montieren. 
Befindet sich das Laufwerk vollständig 
im Schacht, stecken Sie die freie Steck- 
verbindung des Flachbandkabels, das 
vom Diskettencontroller (Steckkarte) an 
das erste Diskettenlaufwerk führt, auf 
den Platinenstecker am hinteren Ende 
des zweiten Laufwerks. Dabei muß die 
farbig (meist rot) markierte Leitung des 
Flachbandkabels an Pin 1 des Platinen- 
steckers am zweiten Laufwerk führen. 
Pin 1 ist von oben gesehen der äußere 
Kontakt, der am nächsten zu der Kerbe 
im Platinenstecker liegt (Bild 1). 
Stecken Sie abschließend noch einen 
freien Versorgungsspannungsstecker 
vom Netzteil in die dazu passende 
Buchse am Laufwerk. Ein Verpolungs- 
schutz verhindet, den Stecker falsch 
herum anzuschließen. 


Im Nu ist Ihr PC wieder zu 
und das Laufwerk drin 


Zuletzt fixieren Sie das Diskettenlauf- 
werk seitlich mit je zwei Schrauben (bei 
manchen Laufwerksmodellen nicht vor- 
gesehen) und bringen den Fronthalter 
wieder an. Wegen der beengten Ver- 
hältnisse leistet ein Vergaser-Schrau- 
bendreher, der besonders kurz ist, beim 
Eindrehen der Schrauben gute Dienste. 
Um dem PC mitzuteilen, daß er ab jetzt 
über ein zweites Diskettenlaufwerk ver- 
fügt, stellen Sie auf der Mutterplatine 
den Dip-Schalter mit der 
Nummer 7 in die Position »off« (Bild 2). 
Besitzt Ihr PC keine Dipschalter, lesen 
Sie eben im Handbuch nach, wie bei Ih- 
rem Computer die Anzahl der Disket- 
tenlaufwerke eingestellt wird. Beim AT 
gibt es für diesen Vorgang keine Dip- 
schalter, sondern stattdessen wird mit 
dem Setup-Programm die Konfigura- 
tion im batteriegepufferten Systemspei- 
nn auf zwei Diskettenlaufwerke geän- 
ert. 
Damit ist die Installation des Disketten- 
laufwerks beendet. Schalten Sie Ihren 
PC ein und prüfen Sie mit den MS- 
DOS-Befehlen »dir« und »format«, ob 
das neue Laufwerk korrekt angespro- 
chen wird und einwandfrei funktio- 
niert. 


(Martin Hepp/ma) 






Oo 
z 


Fun AAul 


Bild 2. Den Dipschalter Nummer 7 müssen 
Sie auf der Position »off« stellen 


DOS 4'88 





Bild. Sie müssen 
lediglich die obere 
Hälfte des Quar- 
zes absägen, um 
die Taktfrequenz 
Ihres PC zu ver- 
doppeln 


Doppelte Taktfrequenz 
fast zum Nulltarif 


Wenn Sie der Meinung sind, daß 
Ihr PC ruhig ein wenig schneller 
arbeiten könnte, haben wir ge- 
nau die richtige Bastelei für Sie. 
Nur ein wenig Werkzeug, das 
sich in jedem Haushalt findet, ist 
nötig, um die Rechengeschwind- 
keit des Computers zu verdop- 
peln. 


Eine physikalische Gesetzmäßigkeit 
macht es möglich, die Taktfrequenz 
und damit auch die Rechengeschwin- 


digkeit Ihres PC ohne großen Auf- 
wand zu erhöhen. Sie benötigen dazu 
nur ein wenig handwerkliches Ge- 
schick, einen Lötkolben (maximal 30 
Watt), einen kleinen Schraubstock 
und eine Metallsäge mit scharfem Sä- 
geblatt. 

Der Trick der Bastelei besteht darin, 
daß der Quarz im PC, der direkt die 
Taktfrequenz des Computers be- 
stimmt, gekürzt wird. So wie die Sai- 
te eines Musikinstruments um so 
schneller schwingt, je kürzer sie ist, 
so schwingt auch der Quarz schnel- 


ler, wenn man ihn verkürzt. In der 
Praxis läßt sich am einfachsten eine 
Halbierung des Quarzes verwirkli- 
chen, was einer Verdopplung der 
Taktfrequenz entspricht. 
Besorgen Sie sich dazu zuerst einen 
Quarz mit einer Taktfrequenz von 
14,31818 MHz. Darauf markieren Sie 
mit einem Filzschreiber oder ähnli- 
chem die Trennungslinie zwischen 
der oberen und unteren Hälfte des 
Quarzes. Spannen Sie den Quarz mit 
seinen beiden flachen Seiten so in 
den Schraubstock ein, daß die einge-. 
zeichnete Markierung etwas aus den 
Backen des Schraubstocks heraus- 
schaut. 
Die Markierung kennzeichnet die Li- 
nie, an der Sie entlang sägen müssen. 
Gehen Sie beim Sägen nicht zu 
schnell vor, und kontrollieren Sie im- 
mer wieder den Verlauf der Sägelinie 
mit der vorgezeichneten Linie, um 
eine gerade und saubere Sägekante 
zu erhalten. Haben Sie die obere 
Hälfte des Quarzes komplett abge- 
sägt, dann öffnen Sie das Gehäuse Ih- 
res PC und tauschen den alten Quarz 
gegen den abgesägten neuen Quarz 
aus, 
Profis können natürlich auch versu- 
chen, zwei Drittel des Quarzes abzu- 
sägen, um die Taktfrequenz des PC 
zu verdreifachen. In der nächsten 
April-Ausgabe der DOS International 
verraten wir Ihnen dann, wie sich die 
Taktfrequenz Ihres PC vervierfachen 
läßt. 

(ma) 





Digital-Joystick am Druckerport 


Leider funktioniert die Joystick- 
Bastelei auf Seite 50 in der Aus- 
gabe 2/88 der DOS International 
nicht so ganz, wie wir uns das 
vorgestellt haben. Nun wissen 
wir es besser. 


Damit Sie auch in den Genuß eines 
funktionsfähigen Digital-Joysticks am 
Druckerport kommen, müssen Sie 
Pin 8 der 9poligen SUB-D-Joystick- 
buchse nicht mit Pin 7, sondern mit 
Pin 18 des 25poligen SUB-D-Drucker- 
steckers verbinden. Dadurch ändert 
sich auch das Testprogramm für die 
Abfrage des Joysticks, so daß wir das 
modifizierte Basic-Listing nochmals 
abgedruckt haben. 


Möchten Sie den Joystick in anderen 
Programmiersprachen abfragen, dann 
müssen Sie zuerst den dezimalen 
Wert 31 auf die Portadresse 378hex 
(beziehungsweise 3BChex oder 


488 DOS 


278hex) ausgeben, über die gleiche 
Portadresse den anliegenden Wert 
einlesen und mit dem Wert 31 über 
die Exklusiv-Oder-Funktion ver- 
knüpfen. 

Das Ergebnis bestimmt den Zustand 
der Joystick-Schalter. Jeder Schalter 
besitzt einen bestimmten Wert, der 
im Ergebnis enthalten ist, falls der 
Schalter betätigt wird. Die Richtungs- 
und der Feuerschalter haben folgen- 
de Werte: 

Rechts =8 

Links = 4 

Aufwärts=1 

Abwärts =2 

Feuer = 16 

Wird der Joystick beispielsweise 
nach links aufwärts gedrückt und 
gleichzeitig der Feuerknopf betätigt, 
so lesen Sie über die Portadresse den 
Wert 21 (4+1+16) ein. 

Für die beschriebene Bauanleitung 
eignen sich nur einfache Joysticks 





— 


[1N5] 5 WIDTH 80:CLS:DEFINT A-Z 

[AW5] 10 X=9: Y=9: FEUER=0 :ADR=&H78 

[WE2] 20 OUT ADR,31 

[PV7] 30 WERT=INP (ADR) :LET W2=WERT XOR 31 
UN6] 40 IF (W2 AND 1)=1 THEN LET Y=Y-1 
[4P6] 50 IF (W2 AND 2)=2 THEN LET Y=Y+1 
[BP6] 60 IF (W2 AND 4)=4 THEN LET X=X-1 
[2H6] 65 IF (W2 AND 8)=8 THEN LET X=X+2 
[T27] 70 IF (W2 AND 16)=16 THEN LET FEUER=1 
[VE3] 80 IFX<1 THEN=1 

[D24] 90 IFX>80 THEN X=80 

[EL3] 100 IFY<1 THEN Y=1 

[YX3] 110 IF Y>20 THEN Y=20 

[WMF] 120 LOCATE Y,X: PRINT "m" :LOCATE 1,1: 
PRINT " Feuerknopf ="; FEUER 

[UN7] 145 LET FEUER=0:LOCATE Y,X: PRINT ı " 
A22] 150 GOTO 30 


























ohne Dauerfeuer-Funktion oder ähn- 
liche Zusatzelektronik. 


(Martin Hepp/ma) 


63 


um Verändern der 

w-Konf iguration den 

or mit den Pfeiltasten 

auf die entsprechende Option 
und drücken Sie <do> 


Bitte beachten Sie, daß wir <do) 
nicht länger wit FiO bezeichnen. 
Der all - 
Toste W 


Composite 


Sie kon 


Nonochrome ? 
Monachrome 3 


Black A White 


Mit <do> bestätigen Sie diese Bild 
schirm-ID. Mit <undo> können Sie eine 
andere Konfiguration auswählen. 


EN] 





Bild 1. Das Installationsprogramm von Access Word ist sehr über- 


sichtlich aufgebaut 


| 


wirkungsvoll 


Textverarbeitung 
Anwendungen 
Hilfsprogramme 
Betriebssystem 


& 
n 


if Typ_änder 





Bild 2. Die Benutzeroberfläche von Access Word ist schlicht aber 


Viel Textverarbeitung für wenig Geld 


Preiswerte Textverarbeitungen 
bieten meist wenig Komfort, 
komfortable Programme sind 
meist teuer. Eine Ausnahme ist 
Access Word. 


Die Programmlawine in der Kategorie 
Textverarbeitung rollt weiter. Auch 
Access Word gehört diesem Genre 
an. Doch in der allgemeinen Pro- 
grammflut bildet es eine positive 
Ausnahme. Hier wird tatsächlich viel 
Leistung für wenig Geld geboten, 
was sich schon bei dem ausgezeich- 
neten Installationsprogramm zeigt 
(Bild 1). 

Grundvoraussetzung für Access 
Word ist eine minimale Speicherka- 
pazität von 256 KByte und zwei Dis- 
kettenlaufwerke beziehungsweise ein 
Laufwerk und eine Festplatte unter 
MS-DOS 2.11 oder höher. Die maxi- 
male Textkapazität beträgt 32 KByte. 
Bild 2 zeigt die Benutzeroberfläche 
von Access Word. 

Die Grundfunktionen einer Textver- 
arbeitung wie Verschieben, Kopie- 
ren, Suchen, Austauschen etc. sind 
wie bei fast allen Textverarbeitungen 
auch in Access Word enthalten. 
Auch eine Serienbrieffunktion ist in- 
tegriert. Während des gesamten Pro- 
grammbetriebes kann der Anwender 
Hilfetexte mit der Funktionstaste [F1] 
aufrufen (Bild 3). 


Abkürzungen ersparen Tipp- 
arbeit und vermeiden Fehler 


Doch ein gutes Textsystem zeichnet 
sich durch das »Drumherum« aus. 
Und hier zeigt Access Word seine 
Stärken. Neben Funktionen, die nur 
in teuren Textverarbeitungssystemen 
zu finden sind, beinhaltet das Pro- 
gramm einige »Bonbons«. Zu diesen 


64 


Bonbons gehört das Arbeiten mit Ab- 
kürzungen. 

Komplizierte und lange Worte bezie- 
hungsweise Standardeingaben kön- 
nen über Abkürzungen eingegeben 
werden. So kann man zum Beispiel 
für »Mit freundlichen Grüßen« das 
Kürzel »mfg« definieren. Wird jetzt 
im Text das Kürzel eingegeben, wird 
es automatisch durch »Mit freundli- 
chen Grüßen« ersetzt. Bis zu zehn 
Abkürzungsdefinitionen sind für ein 
Dokument zulässig. Die Definitionen 
können gespeichert und jederzeit 
wieder aufgerufen werden. 

Acht Absatzformate lassen sich in 
Formatvorlagen definieren. Als Para- 
meter werden linker und rechter 
Rand, Einrückung am Absatzanfang, 
Wortumbruch, automatische Ein- 
rückung und Justierung eingestellt 
(Bild 4). Die Justierung kann nach 
linken und rechten Rand, nach bei- 
den Seiten oder zentriert definiert 
werden. Der Seitenumbruch wird op- 
tional am Bildschirm dargestellt. Ver- 
schiedene Möglichkeiten zur Hervor- 
hebung von Texten stehen zur Verfü- 
gung und zwar normale, kursive und 
fette Schrift sowie Unterstreichungen 
und die Kombination aus allen die- 
sen Varianten. 

Für jedes Dokument sind zwei Kopf- 
und eine Fußzeile zulässig (nicht zu 
verwechseln mit Fußnoten). Kopf- 
und Fußzeilen werden beim Drucken 
auf jeder Seite mit ausgegeben. Für 
doppelseitig bedruckte Seiten steuert 
der Parameter »wechselnd« die Aus- 
gabe der Kopfzeile einmal auf der lin- 
ken, einmal auf der rechten Seite des 
Blatts. 

Nicht gerade alltäglich ist die Makro- 
programmierung für Textprogramme. 
Tastenkombinationen, die häufig bei 
der Arbeit auftauchen, können in so- 


genannten Makros zusammengefaßt 
werden. Die einzelnen Makros wer- 
den dann mit wenigen Tasten- 
drucken aufgerufen. Eine sinnvolle 
Anwendung für ein Makro wäre die 
Zusammenfassung folgender Einzel- 
schritte: 


- Laden eines Standardtextes 

- Laden einer dazugehörigen For- 
matvorlage mit Abkürzungsver- 
zeichnis 

- Aufruf einer bestimmten Text- 
stelle. 


Access Word erlaubt das Einbinden 
von Grafiken in den Text. Die Grafik 
wird über den Befehl »Text« und den 
jeweiligen Zugriffspfad aufgerufen. 
Sie erscheint nicht am Bildschirm, 
wird aber von dem Drucker entspre- 
chend eingefügt. Grafiken, die in den 
Text integriert werden sollen, müs- 
sen als Image-Dateien ».ima« vor- 
liegen. 


Kompatibilität zu anderen 
Programmen ist gewährlei- 
stet 


Neben Dateien von anderen Open Ac- 
cess-Modulen werden auch Datenfor- 
mate anderer Programme unterstützt. 
Zum Lieferumfang von Access Word 
gehört eine Diskette mit Hilfspro- 
grammen. Damit werden Daten aus 
anderen Programmen in das Format 
von Access Word umgewandelt. Ne- 
ben ASCII-Dateien können Sie auch 
mit Daten von Lotus 1-2-3, dBase II 
und III sowie Wordstar arbeiten. Die 
Umwandlung ist auch in umgekehr- 
ter Richtung möglich. 


Sicherheit beim Arbeiten mit Access 
Word bieten die Funktionen Reparie- 


DOS 4'88 


4 
Ctrl-Ireak 


fspr_rei ri-E <halt) 


.Yy 
D0S-Biitzlicht 
Name: Access Word 
Preis: 199 Nark 
ERSTER EA TE 256 KByte, zwei Diskettenlaufßerke beziehungsweise eilt 
Info: Software Products International Inc, Rosenkavalierplatz 14, 8006 Minet 
jPositiv 
niedriger Preis 
großer Leistungsumfang 
nützliche Hilfsprogramae 
Kompatibllität zu anderen Programmen 
Negativ: 
zu knappe und unübersichtliche Beschreibung der Funktionen 
= unübersichtliche Handbücher 
keine Fußnoten zulässig 


<spr_links) Ctri-Home 

<hume?) Iiome IXabsatz_vor> 135 
<end) End <satz_wor) 7? 
“zeil_einf) Ctri-Ret <absatz_rück)= alt-P5 
<zeil_lö> Ctri-Rück |<satz rück) alt-F? 
(wort _vor) Ctrl-Rechts |<format) alt-F6 
<waort_rlick) HNEATT 

<s.auf) Palp 

<s.,ab> Pgdn 

<benut#) Shift-Fa 


Textverarbeitungs-Nen 
Laden eines bestehenden Textes, um diesen zu bearbeiten 


| Laden 
| finlegen 
ndard_ändern 
ändern 
Ricksprung in das Optionen-Menü 


Funktionstaste [F1] aufgerufen 


ren und Prüfen, Es kommt vor, daß 
eine Datei beispielsweise bei Strom- 
ausfall beschädigt wird. »Prüfen« 
kontrolliert die Struktur einer Datei 
und gibt bei einer Beschädigung eine 
entsprechende Fehlermeldung aus. 
»Reparieren« versucht bei einem auf- 
getretenen Fehler, die Struktur einer 
Datei wiederherzustellen. 


Ein »Desk-Manager« rundet das An- 
gebot an Hilfsprogrammen ab. Darin 
finden sich verschiedene Utility-Pro- 
gramme wie ein Taschenrechner mit 
wissenschaftlichen und statistischen 
Funktionen, Stoppuhr, Wecker, Ter- 
minkalender und so weiter. Beson- 
ders erwähnenswert sind hierbei 
noch eine kleine Adreßverwaltung, 
auf die Sie bei der Serienbrieffunk- 
tion zurückgreifen können, sowie ein 
»Notizblock«, mit dem sich auch Ma- 
kros editieren lassen. 


Wo viel Licht ist, ist auch 
Schatten 


Neben so viel positiven Aspekten bei 
Access Word gibt es einige schwer- 
wiegende Mängel. Einer der augen- 


Anlegen eines neuen Toxtes mit Übernahme des Standards 
Angabe einer Standarddatei, die alle Parameter enthält 
Wechseln zuischen Text und Dokument Modus C.TXT 111170) 


Bild 2. Hilfetexte zur aktuellen Programmfunktion werden mit der 


zum Teil fehlende Druckoptionen 


|»»udiel Textverarbeitung für wenig Geld 


ID: DAWORD 





fälligsten Mängel betrifft die Doku- 
mentation. Die drei dünnen Heftchen 
im A5-Format mit insgesamt 242 Sei- 
ten für Textverarbeitung und die um- 
fangreichen Hilfsprogramme sind fast 
schon eine Zumutung. Die einzelnen 
Funktionen werden jeweils nur äu- 
ßerst knapp und oberflächlich be- 
schrieben. Sinnvolle Beispiele, unter 
denen man sich etwas vorstellen 
kann, fehlen völlig. Kreuzverweise 
zwischen den drei Handbuchteilen 
sind nicht zu finden. Sucht man zum 
Beispiel im Stichwortverzeichnis des 
»Tutorial Referenz«-Teil nach dem 
Begriff »Makro«, wird man ent- 
täuscht. Erst im Handbuchteil »Hilfs- 
programme« wird man fündig. 


Ein zweiter, genauso schwerwiegen- 
der Mangel betrifft die Druckoptio- 
nen. Selbst Optionen wie Kopf- und 
Fußzeilen täuschen nicht darüber 
hinweg, daß andere wichtige Punkte 
fehlen. So bietet Access Word zum 
Beispiel keine Möglichkeit, Fußnoten 
einzugeben, die zum Beispiel jeder 
Student für Studienarbeiten dringend 
benötigt. Zeilenabstände können nur 
ganzzahlig bestimmt werden. So ist 


Mi Tabulator Wortumbruch Autoeinrück 
2 Aus Ein 


Bild 4. Bis zu acht Formatvorlagen für Absätze können für jedes 
Dokument definiert werden. 


zum Beispiel ein anderthalbzeiliger 
Ausdruck nicht zulässig. 

Insgesamt hinterläßt Access Word ei- 
nen gemischten Eindruck. Zu emp- 
fehlen ist das Programm allen, die 
auf Funktionen wie Fußnoten und 
bestimmte Druckoptionen verzichten 
können. Für sie sucht dieses Textsy- 
stem im Preis-/Leistungsverhältnis 
seinesgleichen. (rg) 


eleici=jliedlteiai: 
Name: Access Word 


Preis: 199 Mark 

Voraussetzungen: 256 KByte, zwei Disket- 

tenlaufwerke beziehungsweise ein Lauf- 

werk und eine Festplatte, MS-DOS 2.11 

oder höher 

Info: Software Products International Inc, 

Rosenkavalierplatz 14, 8000 München 81, 

Tel. 089/921006-0 

Positiv: 

- niedriger Preis 

- großer Leistungsumfang 

- nützliche Hilfsprogramme 

- Kompatibilität zu anderen Programmen 

Negativ: 

- zu knappe und unübersichtliche Be- 
schreibung der Funktionen 

- unübersichtliche Handbücher 

- keine Fußnoten zulässig 

- zum Teil fehlende Druckoptionen 

















RAMfrei 


entfernt selektiv residente 
Programme (per Tasten- 
druck) und liefert freien 
Speicher (auch EMS) für 
hungrige Software. 


488 DOS 


DIE VIER ZUSAMMEN inkl. deutsche Anleitung DM 99, - 


"VIER neue Utilities für DOS 2.xx und 3.xx für PCI/XTI/AT-Kompatible 


Preis incl. Versandkosten, 2 Tage Lieferzeit 


DIE VIER* Utilities vermissen Sie sicher schon lange... 


Nottaste WS_PATH 


Rechner abgestürzt? 
Programm aufgehängt? Ein 
Tastendruck, und Sie kön- 
nen sicher weiterarbeiten! 
Ein Muß für Programmierer 
und RAM-Disk-User! 


erweitert Wordstars 


Horizont. Bearbeiten Sie 
Ihre Texte ab jetzt in allen 
angeschlossenen Lauf- 
werken und Verzeichnissen! 







Andreas Vehrenberg 
Krefelder Str. 290 
4156 Willich 1 





Treiber 


Universeller Druckertreiber. 
Einfache und flexible 
Zeichenkonvertierung für 
parallele und serielle 
Druckerausgabe. 






















65 


Software 


Star Writer 3.0 - 


ein Textsystem 
der Superlative 


Bereits in den ersten Versionen war der Star Writer 
ein Textverarbeitungsprogramm der Spitzenklasse 
und enthielt Funktionen, die selbst weitaus teurere 
Produkte nicht zu bieten hatten. Mit der Version 3.0 
ist der bewährte Star Writer nun vollends erwach- 
sen geworden. Star Writer 3.0 setzt einen neuen 
Textverarbeitungsstandard, an dem sich auch 
teurere Produkte in Zukunft messen lassen müssen. 


Die wichtigste Neuerung in der Ver- 
sion 3.0 des Star Writer PC ist die 
Umstellung von zeilenorientierter 
Textverarbeitung auf Layout-Vorla- 
gen, die den Druckformat-Vorlagen 
von Microsoft Word ähneln. Textsei- 
ten oder auch einzelne Absätze sind 
mit bestimmten Merkmalen wie 
Randbreiten, Einrückungen, Spalten- 
zahl oder Grundschriftart versehen 
(Seiten- und Absatz-Layouts). Wäh- 
rend der Arbeit an einem Text paßt 
sich die Darstellung am Bildschirm 
bereits so weit wie möglich an die im 
Layout vorgesehene Gestaltung an. 
Da der Star Writer PC aus Geschwin- 
digkeitsgründen im Textmodus arbei- 
tet, werden verschiedene Schriftarten 
nicht direkt am Bildschirm darge- 
stellt, sondern durch Steuerzeichen 
markiert. Das Gesamtlayout des Tex- 
tes jedoch wird exakt genug wieder- 
gegeben, um die Gestaltung einer 
Textseite am Bildschirm bis ins klein- 
ste Detail vorauszuplanen. 


Eine weitere wesentliche Neuerung: 
Star Writer 3.0 enthält nun eine inte- 
grierte deutsche Rechtschreibkorrek- 
tur mit einem Grundwortschatz von 
120000 Wörtern. Selbstverständlich 
ist der Wortschatz beliebig erweiter- 
bar. Weitere Neuheiten: Mehrspalti- 
ger Druck ist problemlos möglich, 
auch in Verbindung mit Blocksatz 
und Proportionalschrift. Die gesamte 
Menüführung der Vorgänger-Version 
wurde komplett überarbeitet und 
deutlich vereinfacht (Bild 1). Laser- 
drucker-Unterstützung, Tastaturma- 
kros, eine deutlich verbesserte Fuß- 
notenverwaltung und eine Unmenge 
kleiner Verbesserungen an praktisch 
allen Ecken und Enden machen aus 
der Version 3.0 ein Produkt, das 
deutlich über die bereits sehr lei- 
stungsstarke Vorgängerversion hin- 
ausragt. 

Der Lieferumfang des Star Writer PC 
umfaßt fünf Disketten sowie einen 
Ordner, der eine ausführliche Doku- 


66 


A:NSUB. TAT 

‚‚nBei einen Textprogr 
Der Star Writer kennt 
Im Gegensatz zu den Wo 
Die Layout-Angaben ent 
Ebenso wie der Star Ur 
Die ASCII-Tabelle und 


mentation beinhaltet. Das mit dem 
Star Writer PC verfaßte und gestalte- 
te, ausgezeichnete Handbuch ist die 
wohl beste Referenz für dieses Text- 
system. Doch der Star Writer ist nicht 
nur ein komfortables Textsystem, 
sondern er verfügt ebenso über ein 
leistungsfähiges Grafikprogramm, ei- 
nen Datenfernübertragungsteil, eine 
Adreßdatenbank und eine Menge 
nützlicher Zusatzprogramme. 
Angesichts dieses Leistungsumfangs 
ist der unveränderte Preis von 398 
Mark schlichtweg eine Sensation, 
und die Frage drängt sich unweiger- 
lich auf, wofür denn eigentlich ande- 
re Anbieter Preise verlangen, die 
1000 Mark und mehr über diesem Ni- 
veau liegen. 


Die Installation des Star 
Writer 3.0 erfolgt menüge- 
steuert und ohne Umwege 


Der Menüpunkt »Installation« gibt 
bereits ein erstes Anzeichen, das dar- 
auf hinweist, wie sehr die Autoren 
des Star Writer PC ins Detail gegan- 
gen sind. Wenn der Anwender keine 
Spezialwünsche hat, begnügt er sich 
damit, den passenden Druckertreiber 
anzugeben. Der Star Writer stellt 
übrigens 100 verschiedene Drucker- 
treiber zur Wahl, wobei auch ver- 
schiedene Laserdrucker berücksich- 
tigt sind. 

Darüber hinaus bietet das Installa- 
tionsmenü viele Untermenüs an, in 
denen man an Einstellungen vorneh- 
men kann, was das Herz begehrt. Das 
geht von der Anzahl der Mausknöpfe 
bis hin zum Zustand des Tastaturpuf- 
fers beim Programmstart (Bild 2). 
Sofern der Star Writer seine Installa- 
tionsdatei korrekt angelegt hat, bleibt 
dem Anwender die Wahl, ob er sich 
lieber dem Texteditor, dem Grafik- 
programm, der Adreßverwaltung 
oder der Datenfernübertragung wid- 
men möchte. 





tig, daß der Benutzer bei Bedarf 
sarten der Textverarbeitung. Im P 
Layout nämlich nicht immer für d 
darüber, in weiviele Spalten der 
r Layoutdatei rechnet, erwartet e 
chenrechner (über eine Funktionst 


Die Anzeige des Directories läßt sich In fast jeder Situation in ein Biläschirmf 
Eine weitere Besonderheit, die es In dieser Form nur beim Star Writer gibt, ist 
‚‚zSchlaguort- und Inhaltsverzeichnisse schaffen Übersicht 

‚.ndie Funktionen »Stichwortverzeichnise und »Inhaltsverzeichnise wenden sich an 
Ebenfalls ähnlich wie einen normalen Textblock bindet der Star Writer Grafiken I 
Die integrierte Rechtschreibungskorrektur überprüft Ihre Texte auf Rechtschreibf 
‚‚2Star Writer PC 3.0: Die voll grafikfähige Textverarbeitung 


‚‚n Nun aber zu einem weiteren Schmuckstück des Star Writers: dem integrierten 6 





Bild 1. Star Writer 3.0 bietet viel Textverarbeitung für’s Geld 


Beginnen wir mit der Textverarbei- 
tung. Spätestens dann, wenn der er- 
ste Text im Speicher ist, fällt zum ei- 
nen die hohe Geschwindigkeit des 
Star Writer und zum anderen seine 
Flexibilität in Sachen Befehlseingabe 
auf. Wordstar-Enthusiasten dürfen 
mit ihren bekannten Control-Codes 
arbeiten und auch auf Punktkomman- 
dos zurückgreifen, Word-Fans dage- 
gen machen sich die Menüleiste zu- 
nutze, die auch auf die Eingabe der 
jeweiligen Kennbuchstaben der 
Funktionen reagiert. Das ist aber 
noch längst nicht alles: Zusätzlich 
sind nämlich die Funktionstasten be- 
legt und die Cursortasten leisten zur 
Optionsauswahl in den Pulldown- 
Menüs hervorragende Dienste. Die 
Mausbesitzer unter den Star Writer- 
Anwendern dürfen sich auf einen ho- 
hen Eingabekomfort unter Zuhilfe- 
nahme der »grauen Tierchen« freuen. 
In Sachen Geschwindigkeit ist es für 
andere Programme so gut wie un- 
möglich, dem Star Writer gleichzu- 
kommen. Das Rollen des Bildschirms 
ist extrem schnell. Die Funktion »Su- 
chen/Ersetzen« tauscht in einem 30 
KByte-Text sämtliche »s« gegen »m« 
innerhalb von nur 19 Sekunden aus. 
Der Vergleichstest mit Word 4.0 war 
leider ein Schlag ins Wasser. Word 
brach den »Suchen/Ersetzen«-Ver- 
such nach 12 Sekunden mit der Bitte 
ab, den Text zu speichern, da Words 
Kapazität mit diesem Versuch deut- 
lich überfordert war. 

Im Texteditor des Star Writer PC 3.0 
sind sämtliche Standard-Funktionen 
der Textverarbeitung integriert. Dazu 
gehört unter anderem ein perfekter 
Umgang mit Textblöcken, Funktio- 
nen des Dateimanagements und eine 
komfortable »Suchen/Ersetzen«- 
Funktion. 

Weiterhin findet man Optionen, die 
Textpassagen verstecken, umfangrei- 
che Hilfefunktionen, Layoutverwal- 
tung, Textverarbeitung in mehreren 


DOS 4'88 








EASY - PC - TURBO 899,-- DM 


- 640K Turbo-Board, 4.77/8 MHz umschaltbar, 256K RAM bestückt 
\ - 150 Watt Netzteil, Metallgehäuse 
—— u - Herkules kompatible Grafikkarte, 1 Laufwerk 360K 
\ - Diskkontroller mit Kabelsatz für 2 Laufwerke 
- Parallele Schnittstelle . 
- Deutsche Tastatur 


EASY-AT-TURBO 1.998,.-DM EASY-XT-TURBO 1.348,-- DM 





























- Mini-AT Motherboard, 1 MB, 512k bestückt, 8 Slots - wie EASY - PC - TURBO, jedoch mit 10 MB Festplatte 
- 200 Watt Netzteil, Konfigurierbar auf 640K/384K RAM 
- 80286 CPU (6/10 MHz, 0 Waitstates), Batteriegepufferte Uhr Herkules kompatible Grafikkarte 99.-- DM 
- Herkules kompatible Grafikkarte Multi 1/O mit Software 199,-- DM 
-12 MB Diskkontroller, 1 Laufwerk 1.2MB/360K Floppy Diskkontroller mit Kabelsatz 39,-- DM 
- Parallele Schnittstelle 640K Turbo-Board 4.77/8 MHz, (256K be) 299,-- DM 
- AT Tastatur (Deutsch) Speichererweiterung auf 40K_  _ 249,-- DM 
HDD/FDD Kombikontroller 399,.. nm SPeichererweitsrung auf 512K Fa 
Diskkontroller mit Kabelsatz, 12MB 2%, DM |0 MB Festplatte mit WD-Kontroller 449,.- DM 
ee Nie 159,- DM Tastatur XT 99... DM 
peichererweiterung a 299,- DM @ 
Tastatur AT 99... pm Super XT/AT Tastatur 198,-- DM 
Super XT/AT Tastatur 198,-- DM 






Laufverk 12 MB »9..om (20 MBFilecard 679,-- DM) 


LW 35) T20KB,525 Rahmen (hincn) 299 0M [30 MB Filecard 849,-- DM 
LW 3.5", 720KB, 5.25" Rahmen (Chinon) 299,-. DM _ 
LW 3.5", 1.44MB, 5.25" Rahmen (TEAC) 499, DM utecar ; 


MB Festpl 2 
SE Ee 749... DM MS-DOS 32 (deutsch) mit GW-Basic 249,.- DM 

















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Software 


Fenstern, End-, Kopf- und Fußnoten- 
verwaltung, verschiedene Schriftar- 
ten, Optionen zum halbautomati- 
schen Generieren von Stichwort- und 
Inhaltsverzeichnissen, zur Floskel- 
verwaltung, zur Einbindung von Gra- 
fiken, eine Trennhilfe-Routine, eine 
residente ASCII-Tabelle, einen 
Druckerspooler sowie einen residen- 
ten Taschenrechner und eine Recht- 
schreibkorrektur. Alle diese Funktio- 
nen ausführlich zu beschreiben, wür- 
de den Rahmen eines Artikels spren- 
gen. Im folgenden sind einige 
Optionen gesondert herausgegriffen. 
Besonders angenehm sind die situa- 
tionsbezogenen Hilfefenster, die 
dann am Bildschirm erscheinen, 
wenn der Benutzer bei der Eingabe 
zögert (Bild 3). Welche Zeit der Star 
Writer als »Zögern« definiert, gibt die 
Installationsdatei vor. 

Der Star Writer kennt zwei verschie- 
dene Betriebsarten der Textverarbei- 
tung. Im Programmtext-Modus arbei- 
tet er wie ein komfortabler Pro- 
grammtexteditor, etwa wie der Turbo 
Pascal-Editor. Auch in diesem Modus 
steht aber die volle Leistung der Text- 
verarbeitung zur Verfügung. Im nor- 
malerweise verwendeten Dokumen- 
ten-Modus wird der Text immer mit 
einer Layout-Datei in Verbindung ge- 
bracht. In einer Layout-Datei sind 
sämtliche Angaben über die Textge- 
staltung abgelegt. Dazu gehören un- 
ter anderem Angaben wie linker 
Rand, rechter Rand, Schriftart, -größe 
und ähnliches (Bild 4). Auch die 
Ausgabe mehrspaltiger Dokumente 
bereitet keine Probleme. Überhaupt 
sind die Layout-Optionen ein weite- 
rer Beweis dafür, wie genau man sich 
bei der Entwicklung des Star Writer 
bemüht hat, jede Funktion perfekt 
auszuarbeiten. 

Im Gegensatz zu den Vorgängerver- 
sionen muß ein Layout nämlich nicht 
immer für den ganzen Text gelten. So 
sind Absatz-Layouts und Seiten-Lay- 
outs vorgesehen. Der Gültigkeitsbe- 


‚‚bBild 1. Star Writer 
‚‚bBild 2. Die Install 05 
‚‚bBild 3. Das automat 








reich von Ganzseiten-Layouts kann 
auch auf Seiten mit gerader oder un- 
gerader Seitenzahl begrenzt sein. Das 
ist beispielsweise dann von Bedeu- 
tung, wenn man einen Text später ab- 
heften muß, wobei dann sinnvoller- 
weise der linke Druckrand eines Do- 
kumentes bei geraden und bei unge- 
raden Seitenzahlen verschieden sein 
sollte. 


Die Layout-Angaben enthalten auch 
Informationen darüber, in wieviele 
Spalten der Text unterteilt sein soll. 
Die Spaltenzahl ist übrigens im Ab- 
satz-Layout definiert. Auf einer einzi- 
gen Seite kann daher problemlos zwi- 
schen verschiedenen Spaltenforma- 
ten gewechselt werden. Mittels einer 
Voranzeige-Funktion läßt sich das 
spätere Erscheinungsbild einer Text- 
seite bereits bei der Layout-Definition 
am Bildschirm überprüfen (Bild 5). 


Ebenso wie der Star Writer PC pro 
Text mit einer Layoutdatei rechnet, 
erwartet er zu jedem Text eine Flos- 
keldatei. Eine Floskeldatei enthält - 
wie der Name schon sagt - Floskeln, 
das heißt, vielbenötigte Wendungen 
oder Worte. Mit diesen Ausdrücken 
belegt man einfach einen der 26 


rbeitung für’s Geld 


tert die Arbeit 


‚‚bBild 4. Das Layout- Textbearbeitung 


schirm dargestellt 


nen 2.0 und 3.8 


ztern) 


ionalschrift 


-- Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung) 
-- Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten 


-- Dateiverwaltung integriert 





68 


Bild 3. Das automa- 
tische Hilfssystem 
erleichtert die Arbeit 


Bild 2. 
Die Installation ist 
völlig problemlos 


Buchstaben des Alphabetes. Im Text 
ruft man eine Floskel durch die Ta- 
stenkombination aus dem entspre- 
chenden Buchstaben mit der »Alt«- 
Taste ab. Die Phrase »Mit freundli- 
chen Grüßen, Ihr ... « läßt sich bei- 
spielsweise auf »Alt-M« legen. Eine 
Floskeltaste zu drücken, ist auf jeden 
Fall einfacher als das manuelle 
Schreiben der Phrase. Floskeltasten 
sind auch zur Makroprogrammierung 
einsetzbar, das heißt, beliebige Be- 
fehlsfolgen sind in Form von Control- 
Codes auf den Floskeltasten ablegbar. 
So lassen sich Funktionsmakros für 
häufig wiederkehrende Arbeitsabläu- 
fe schnell und bequem definieren 
und wieder abrufen. 

Die Anzeige des Directories läßt sich 
in fast jeder Situation in ein Bild- 
schirmfenster bringen. Im Gegensatz 
zu den Vorgängerversionen bleibt es 
beim Star Writer 3.0, aber nicht bei 
der reinen Anzeige. Per Cursortasten 
oder Maus fährt man im Inhaltsver- 
zeichnis herum, wechselt Directories 
und wählt schließlich eine ge- 
wünschte Datei aus. Eine Texteinga- 
be des Dateinamens ist nicht mehr 
notwendig. 

Eine weitere Besonderheit, die es in 
dieser Form nur beim Star Writer 
gibt, ist das Menü mit den Druck- 
funktionen. Dieses Pulldown-Menü 
ist variabel und enthält stets genau 
die Optionen, die mit dem gewählten 
Drucker möglich sind (Bild 6). Gene- 
rell paßt sich der Star Writer so weit 
wie nur irgend möglich an den zur 
Verfügung stehenden Drucker an. 
Ähnlich wie einen normalen Text- 
block bindet der Star Writer Grafiken 
in Texte ein. Das Star Writer-eigene 
Grafikprogramm stellt hierfür die 
Grafiken her, doch dazu später mehr. 
Alternativ befindet sich zur Textver- 
schönerung die Zusatzfunktion 
»Snapshot« unter dem Dateinamen 
»snap« auf einer der Star Writer-Dis- 
ketten. »Snapshot« ist ein speicherre- 
sidentes Programm, das bis zur Akti- 


DOS 4'88 








Seitenlayout ändern 





Annerkung:&rund — Seitemlagont 





Linker Rand >9 Spalten 
Rechter Band’5 Spalten 
Oberer Rand 9 Zeilen 

| Unterer Rand‘9 Zeilen 


Röpfehstand '& Zeilen 


I Fußubstand Ih Zeilen 


Tastenschlusser:Gs 

Layout gulkig Tur:alle Seiten 
Layout anzeigen 
Spa ltesaiandl 
Spa Ienabstand 
Kopltext eingeben: 4 
Fußtext eingeben Cd 


= 
= Spalten 








7 


Steuern Sie nun mit den Gusortasten den zu anderaden Nenupunklranz sie] 

Konnen daun nach der Bestätigung mit A 1rtaJ|1T den Henupimkt andern. | 

Zahlenangahen für Vertikalgraßen konnen durch Anfugen des entsprechen 

nem Zereheis inch zu (lnehrZoll, Zeilen, (Plunkten oder (On Angege- 
„werden. Zahlenangaben Für llorszantatgrößen in CI}inch, (8)palten 


(Ein: 


IEselrillisi für Seitenlagont-Bingahe beenden 





Bild 4. Das Layout-System für professionelle Textbearbeitung 


im Hintergrund verweilt. Es dient 
dazu, den aktuellen Bildschirminhalt 
in eine ».pic«-Datei zu kopieren und 
leitet praktisch eine Hardcopy des 
Bildschirms statt an den Drucker in 
eine Datei. Die von »Snapshot« ange- 
legten Dateien verwendet der Star 
Writer mit dem Menüpunkt »Grafik 
einbinden« wie eine normale Grafik 
weiter. 


Die integrierte Rechtschreibungskor- 
rektur überprüft Ihre Texte auf Recht- 
schreibfehler und wird selbst profes- 
sionellen Ansprüchen gerecht. Das 
Korrekturprogramm (Bild 7) kennt 
die Eigenheiten der deutschen Spra- 
che und bietet Ihnen, sobald es einen 
Fehler aufgespürt hat, eine Liste von 
Austauschwörtern an. Das Programm 
verfügt über einen Wortschatz von 
120000 Wörtern. Dieser Wortschatz 
ist während der Korrektur praktisch 
beliebig erweiterbar. Hat der Star 
Writer ein unbekanntes oder fehler- 
haftes Wort gefunden, stellt er Sie vor 
die Wahl zwischen Korrektur oder 
Neuaufnahme des Wortes in eines 
der Wörterbücher. Zum einen exi- 
stiert das bereits oben erwähnte 
Hauptwörterbuch mit 120000 Eintra- 
gungen, zum anderen greift der Star 


Writer bei Bedarf auch auf zwei indi- 
viduelle Benutzerwörterbücher zu- 
rück. Es handelt sich dabei um das 
Benutzerwörterbuch zur Aufnahme 
von Wörtern, die in Ihren Texten 
häufig auftreten und um das Text- 
wörterbuch, das der Star Writer spe- 
ziell für einen bestimmten Text an- 
legt. 


Star Writer PC 3.0: Die voll 
grafikfähige Textverarbei- 
tung 


Nun aber zu einem weiteren Schmuck- 
stück des Star Writers: dem integrier- 
ten Grafikprogramm (Bild 8). Nach 
der Anwahl des Menüpunktes »Gra- 
phikeditor« verzweigt der Star Writer 
in sein Grafikprogramm. Dieser Pro- 
grammteil ist dazu gedacht, Grafiken 
zur Einbindung in Star Writer-Texte 
zu produzieren. Außerdem ist erin 
der Lage, Bildschirmkopien, die 
»snapshot« erzeugt hat, zu bear- 
beiten. 

Der Grafikeditor gestattet in der neu- 
en Version auch die Verwendung von 
Farbe. Natürlich kommt dieser 
Aspekt nur im Zusammenhang mit 
einem Farbdrucker voll zum Tragen, 





A Anfangsfont 
Nie Apt 
Dre ie 
U Eıca Der 
B Fila Apr 
E lic föpt 
ae let 
N Uran Add 
rin Hapı 
J Piz Sayıl 


Klon Alıpl 

U Bon. löpr 

A Tıgalis zul 
LENZ ENTE 

I nun uk 
I Ameleskl or 
d Conrieri Bot 





4'88 DOS 


Bild 6. Das Drucker- 
Menü erscheint stets 
optimal an den 
Drucker angepaßt 


Software 





Bild 5. Das Seitenlayout wird direkt am Bildschirm dargestellt 


da das Endziel in diesem Falle ja kei- 
ne schöne Bildschirmgrafik, sondern 
eine druckreife Grafik in einem Text- 
zusammenhang ist. Der Grafikeditor 
kennt sämtliche Standardfunktionen 
eines handelsüblichen Grafikpro- 
grammes wie das Zeichnen von Li- 
nien, Punkten, Rechtecken und Krei- 
sen und deren Invertierung. Der Gra- 
fikeditor zeichnet ebenso Strahlen 
(Linien mit einem gemeinsamen Aus- 
gangspunkt) oder Rundecke (»abge- 
stumpfte« Rechtecke). Natürlich ist 
auch ein Raster zur Feineditierung 
vorhanden. Als Ergänzung zu den 30 
Standard-Pinselformen und den 30 
Standard-Mustern (für Fill-Funktio- 
nen) beinhaltet der Grafikeditor so- 
wohl einen Pinsel- als auch einen 
Mustereditor. 

Unter der Überschrift »Objekte« sind 
verschiedene grafische Operationen 
zusammengefaßt, wie beispielsweise 
das Drehen, Verschieben, Spiegeln 
oder Kopieren von Grafikausschnit- 
ten. Ein weiteres Zusatzprogramm - 
»snapshot« wurde oben bereits er- 
wähnt - ist ein Zeichensatzeditor für 
das Grafikprogramm, nämlich »cha- 
red«. Es ermöglicht die komfortable 
Anderung und Definition von Zei- 
chensätzen. 

Wie die Einbindung eines Grafikedi- 
tors schon zeigt, folgt der Star Writer 
dem Konzept der »integrierten Text- 
verarbeitung«. Dadurch erst sind vie- 
le Funktionen für den Endanwender, 
der mit möglichst wenig verschiede- 
nen Programmen arbeiten möchte, 
überhaupt sinnvoll. Zum Beispiel die 
Option »Grafikeinbindung« - was 
wäre sie ohne das nötige Grafikpro- 
gramm wert? 

Die Autoren des Star Writer haben ihr 
Programm mit einer Serienbrief- 
Funktion versehen, die beispielswei- 
se Adressen aus einer Datei in einen 
Werbebrief einsetzt. Dazu muß der 
Anwender eine Datenstruktur als 
Grundlage der Datenbank definieren, 
so wie es von anderen Datenbanksy- 


69 


Software 


A:NTEST.TAT . 
Absatzlayouts (bis 32 pro Text) und Seitenlayouts 


Rechtschreibkorrektur (Wörterbuch mit 128.080 Wörtern) 


schrspaltiyer Satz 








wehrspaltiger Satz auch in Blocksatz und Proportionalschrift 


wchrspaltiger Satz auch mit Grafikeinbindung 
Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung) 





Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten 


Dateiverwaltung integriert 
deutsche Trennhilfe 
Auto-Dial-Modems werden vom DFU-Teil unterstützt 


neue Nenustruktur bringt mehr Übersicht 

bestmögliche Druckerunterstützung, bis zu 58 verschiedene 
Schriftarten pro Drucker, die mit allen Schriftattributen kombiniert 
werden können 

Laserdrucker-Unterstützung 


Bild 7. Die Rechtschreibkorrektur arbeitet zuverlässig und 


schnell 


stemen, wie beispielsweise dBase, be- 
kannt ist. Diese Struktur legt für eine 
Datenbank die Namen der Datenfelder 
fest, in die der Benutzer Daten einträgt. 
Sobald die Felder definiert sind, fordert 
der Star Writer Sie dazu auf, eine Ein- 
gabereihenfolge festzulegen, nach der 
er bei der Datenabfrage verfährt. 


Diese Dateien muß man vor der Bear- 
beitung öffnen und danach wieder 
schließen. Außerdem läßt der Star Wri- 
ter die Verwendung von Indexschlüs- 
seln zu, nach denen er eine Datei sor- 
tiert. Sie behandeln dabei eine Star 
Writer-Datenbank wie eine vollkommen 
normale Datei: Sie dürfen darin Daten 
löschen und änderen, Informationen 
ansehen und einfügen. Die Star Writer- 
Dateiverwaltung läßt eine schnelle Re- 
cherche zu; das Auffinden selektierter 
Datensätze bereitet keine Probleme. 
Eine weitere Option des Adreßverwal- 
tungs-Menüs sorgt für die Datenkonver- 
tierung zwischen den Star Writer-Ver- 
sionen 2.0 und 3.0. Auch hier hält das 
Programm dieselben nützlichen Hilfen 
für Sie bereit, die schon vom Texteditor 
her bekannt sind. Dazu zählt der resi- 
dente Taschenrechner genauso wie die 
Floskel-/Makroverwaltung. 


Sämtliche Daten werden durch Punkt- 
und Kreuzbefehle in Ihre Texte einge- 
bunden. Darüber hinaus existieren 

auch Punktbefehle, die beispielsweise 
einen Seitenvorschub erzwingen oder 




















sogar das Rechnen mit Variablen zu- 
lassen. 


Als vierter Programmteil sei schließlich 
noch die Datenfernverarbeitungs-Funk- 
tion erwähnt. Mit dem DFÜ-Programm- 
teil hat der Benutzer ein hochwertiges 
Terminalprogramm für die serielle Da- 
tenübertragung von Computer zu Com- 
puter und für die Kommunikation mit 
Mailboxen und Datenbanken zur Verfü- 
gung. 

Star Writer PC 3.0 zeigt, was heutzuta- 
ge in Sachen Textverarbeitung machbar 
ist. 

Das Programm überzeugt durch hohe 
Flexibilität und eine ungewöhnliche 
Menge nützlicher Funktionen. Die 
Möglichkeiten zur Textgestaltung lie- 
gen deutlich über dem Durchschnitt an- 
derer, selbst wesentlich teurere Pro- 
gramme, und das zu einem Preis, zu 
dem man andernorts höchstens Junior- 
versionen bekommt. 

Star Writer ist dabei in der Lage, so- 
wohl Umsteiger von anderen Program- 
men als auch völlige Neulinge ebenso 
wie den fortgeschrittenen Textverarbei- 
tungsprofi zufriedenzustellen. 

Star Writer 3.0 hat durch konsequente 
Weiterentwicklung ein Leistungsnive- 
au erreicht, das Vergleiche allenfalls 
noch mit Word 4.0 erlaubt. Diesem 
Textprogramm steht eine große Zu- 
kunft bevor. 


(Ulrich Spranger/ev) 








I 


mehrspaltiger Satz 


— Dateiverwaltung integriert 
— deutsche Trennhilfe 


— Laserdrucker-Unterstützung 





Absatzlayouts (bis 32 pro Text) und Seitenlayouts 
Rechtschreibkorrektur (Wörterbuch mit 120.000 Wörtern) 


mehrspaltiger Satz auch in Blocksatz und Proportionalschrift 

— mehrspaltiger Satz auch mit Grafikeinbindung 

— Endnotenverwaltung (verbesserte Fußnotenverwaltung) 

— Aufforderung zur Datensicherung in vorgegebenen Zeitabschnitten 


— Auto-Dial-Modems werden vom DFÜU-Teil unterstützt 

—- neue Menüstruktur bringt mehr Übersicht 

— bestmögliche Druckerunterstützung, bis zu 50 verschiedene Schriftarten pro Drucker, 
die mit allen Schriftattributen kombiniert werden können 














Tabelle der wesentlichen Unterschiede der Versionen 2.0 und 3.0 


70 


Bild 8. Der integrierte Grafikeditor unterstützt auch EGA-Karten 


[elei=2=jlirAlfelai: 


Name: Star Writer PC 3.0 
Preis: 398,- Mark 


Voraussetzungen: 256 KByte RAM, 
PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.11, 
beliebige Grafikkarte, mindestens 
ein Diskettenlaufwerk 


Info: 

Star-Division, Zum Elfenbruch 5-7, 

2120 Lüneburg, Tel.: 04131/70090 

Positiv: 

- detailliert ausgefeilte Funktionen 

- sehr hohe Geschwindigkeit 

- Textbearbeitung in mehreren Fen- 
stern 

- deutsches Korrekturprogramm 
(120.000 Wörter) und Trennhilfe 

- Seiten- und Absatzlayouts für pro- 
fessionelle Textgestaltung 

- durchdachtes automatisches Hil- 
fesystem 

- Stichwort- und Inhaltsverzeich- 
nis-Anlage 

- Programm-Modus schreibt reine 
ASCII-Dateien 

- umfangreiche Makro-/Floskelver- 
waltung 

- komfortable und flexible Bedie- 
nung 

- Grafikprogramm, Adreßverwal- 
tung und DFU-Teil integriert 

- viele Hilfsprogramme im Liefer- 
umfang 

- »snapshot« macht »Fotos« in an- 
deren Programmen 

— komfortable und umfangreiche In- 
stallationsroutine 

- vollständige Ausnutzung jedes 
Druckers ohne Einschränkungen 

- ausgezeichnetes deutsches Hand- 
buch 

- kein Kopierschutz 

- ungewöhnlich gutes Preis-/Lei- 
stungsverhältnis 

Negativ 

- Umwandlung der Dokumente in 
reine ASCII-Datei nur über 
Umweg 

- In der Dateiverwaltung keine pho- 
netische Suche möglich 














DOS 4'88 





Einsteiger 


























So kaufen Sie einen Low-Cost-PC 


In jedem Computermagazin finden 
Sie Anzeigen für PCs, die unter 
klangvollen Phantasienamen zu 
Dumping-Preisen angeboten werden. 
Diese preiswerten PCs müssen nicht 
unbedingt »billig« sein, aber schwar- 
ze Schafe gibt es auch hier. Worauf 
müssen Sie nun beim Kauf achten? 


An jeder Ecke, in jedem Schreibwa- 
ren-, Bastel- oder Rundfunkgeschäft 
stehen sie im Schaufenster: die typi- 
schen »Clones«, auch IBM-Kompsati- 
ble genannt, die fast hundertprozen- 
tig mit dem Vorbild identisch sind 
und von kleinen asiatischen, meist 
taiwanesischen Firmen mit Niedrig- 
löhnen, bei geringen Bauteilekosten 
hergestellt werden. 

Viele Fachhändler wittern (manch- 
mal etwas blauäugig) beim Verkauf 
dieser Computer ein Bombenge- 
schäft, fordern Komplettgeräte oder 
Komponenten zu fantastisch niedri- 
gen Preisen (300 bis 500 Mark für ei- 
nen kompletten PC) an, bauen die 
PCs in Deutschland zusammen, ver- 
sehen alle Computer mit einem eige- 


488 DOS 


nen Logo und bieten sie dann zu den 
bekannt günstigen Preisen an. 


Eigentlich für den potentiellen Käu- 
fer ein erfreuliches Angebot, denn 
die PC-Baugruppen aus Taiwan sind 
in der Qualität meistens mit den ent- 
sprechenden PCs der Markenherstel- 
ler vergleichbar, zumal ein Großteil 
der Komponenten für Marken-PCs 
(IBM, Commodore, Schneider, Multi- 
tech etc.) ebenfalls aus taiwanesi- 
scher Fertigung, — wenn auch von 
größeren Firmen -,, stammt. 


Doch der Händler an der Ecke birgt 
gegenüber den Markennamen zwei 
große Risiken: Zum einen kann er bei 
fehlendem Sachverstand seine PCs 
falsch, nicht vorschriftsmäßig oder 
schlampig zusammenbauen, und 
zum zweiten ist von ihm nach dem 
Kauf in der Regel keine Beratung 
(Support) zu erwarten. Auch eine Re- 
paratur bei einem eventuellen Defekt 
am PC kann zum reinsten Glücks- 
spiel ausarten. 


Noch mehr Risiken bieten obskure 
Versandhändler, die schon vor Ab- 
lauf der halbjährigen Garantiefrist 
pleite gehen, oder die Geräte im Re- 
paraturfall oft erst nach Monaten 
(zum Teil unrepariert) zurück- 
schicken. 


Zugegeben, die schwarzen Schafe der 
Computerbranche sind gegenüber 
den engagierten, fachkundigen 
Kleinhändlern und den schnellen, 
kulanten Versandhändlern in der 
Minderheit, doch es gibt sie. Um sich 
vor ihnen schützen zu können, verra- 
ten wir Ihnen, wie Sie die Qualität ei- 
nes Computers und Fachhändlers 
auch ohne große PC-Kenntnisse fest- 
stellen können. 


Bevor Sie sich für einen bestimmten 
PC entscheiden, überlegen Sie sich 
jedoch generell gut, wozu Sie den 
Computer benutzen möchten. Etwa 
für 


Textverarbeitung, 
- Dateiverwaltung, 
— Kalkulation, 

- Geschäftsgrafiken, 


71 


Einsteiger 


- Konstruieren und Zeichnen, 

- Programmieren oder Program- 
mieren lernen oder 

- den allgemeinen Einstieg in 
die Computerei. 


Bedenken Sie, daß beispielsweise für 
Textverarbeitung ein hochwertiger 
Monochrom-Monitor, für Dateiver- 
waltung eine Festplatte, für Kalkula- 
tion eine hohe Rechengeschwindig- 
keit (hohe Taktfrequenz), für alle Ar- 
ten von Grafiken eine monochrome 
Hercules-Grafikkarte oder eine EGA- 
Farbgrafikkarte und für das Program- 
mieren sowie den Einstieg in die 
Computerei ein hohes Maß an Bedie- 
nungsfreundlichkeit sinnvoll ist. 


Die Qual der Wahl aus dem 
Angebot der unüberschauba- 
ren Zahl von PC-Anbietern 


Wenn Sie sich über die ungefähre 
Ausstattung Ihres Wunsch-PC im 
Klaren sind, müssen Sie sorgfältig 
auswählen. Weil eine fast unüber- 
schaubare Zahl von Anbietern mit 
breiten Modellpaletten vorhanden 
ist, und es beachtliche Unterschiede 
in Leistung, Ausstattung und Preis 
gibt, nehmen Sie sich dafür ruhig ei- 
nige Wochenenden Zeit und verglei- 
chen Sie die verschiedenen Ange- 
bote. 


Dazu suchen Sie sich aus den Anzei- 
gen der Computerzeitschriften inter- 
essante Anbieter aus und schreiben 
diese mit der Bitte um Zusendung 
weiterer Informationen und Preisli- 
sten an. Nach einigen Wochen (bis zu 
drei Wochen sind üblich) müßten Sie 
dann über die gewünschten Unterla- 
gen verfügen. 


Für den Fall, daß Ihnen der eine oder 
andere Anbieter nichts zugesandt hat 
- was auf den ersten Blick natürlich 
einen sehr negativen Eindruck hin- 
terläßt - fragen Sie bei der entspre- 
chenden Firma am besten nochmals 
telefonisch um das Informationsmate- 
rial an. Bei einer großen Anzahl von 
Posteingängen kann es schon einmal 
vorkommen, daß eine Anfrage verlo- 
ren geht. 


Bei dem lokalen Computerangebot 
hilft Ihnen das Branchen-Fernsprech- 
buch (»Gelbe Seiten«) weiter. Hier 
können Sie sich bei den Fachhänd- 
lern vor Ort über deren Angebot in- 
formieren. 


Jetzt geht es an die konkrete Entschei- 
dung in punkto Ausstattung Ihres 
Wunsch-PC. Soll er mit einer mo- 
nochromen Hercules-Grafikkarte, ei- 
ner CGA-Farbgrafikkarte (nur für 
Spiele geeignet, erfordert teureren 
Farbmonitor) oder gar einer EGA-Kar- 
te (hochauflösende Farbgrafik, erfor- 


72 





MANCHE SIND GANZ 
SCHON UBERSPOILERT. 





DOS 4'88 


ECHT SCHNELL DAGEGEN: 
MICROSOFT QUICKBASIC 4.0. 


Eine Schnecke bleibt eine Schnecke - auch 
wenn sie sich durch allerlei Mimikry - Spoi- 
ler, wohlklingende Namen und ähnliches - 
ein rasantes Outfit schneidert. 

Werfen Sie dagegen bei der neuen deutschen 


Ein Compiler, so 
schnell, daß Sie 
wie mit einem 
Interpreter arbei- 
ten. Integrierte 
Entwicklungsum- 
gebung: Compi- 
ler, Editor und 
Debugger in 
einem. Syntax- 
überprüfung hei 
der Eingabe und 
kontextsensitive 
Hilfe. 








couPoN 


Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zu: 


ZUKUNFT DER SOFTWARE 


Version von Microsoft QuickBASIC 4.0 
mal einen Blick unter die Haube: Da 
gibt es statt Show-Tuning einen völlig 
neu überarbeiteten Compiler. So sensa- 
tionell schnell, daß Sie damit wie mit 
einem Interpreter arbeiten können: 
Programm ausführen, anhalten zum 
Debuggen und Verändern, einfach wei- 
terlaufen lassen — ohne lästige Warte- 
zeit. Programmaänderungen baut Micro- 
soft QuickBASIC 4.0 um die 150.000 
Zeilen pro Minute ein - eine echte 
Revolution! Revolutionär auch die 
automatische Syntaxüberprüfung direkt 


beim Eintippen des Programmcodes. Fehler 
werden sofort angezeigt — die integrierte 
Hilfefunktion liefert dazu schnellstens 
Antworten. 

Und hier das absolut neue Fahrgefühl: Aul- 
rufe der Microsoft Sprachen C 5.0, Quick, 
FORTRAN 4.0, Makroassembler und 
PASCAL 4.0 werden ebenso unterstützt wie 
die Herkules Graphikkarte und die Intel 
8087/80287 Koprozessoren. 

Also umsteigen, bei uns einsteigen und ab 
geht die Post. Eine Probefahrt wird Sie rest- 
los überzeugen. 


ms/nos] (me 320/um) 31754 











[] Microsoft QuickBASIC 4.0 


U System Journal, die spezialisierte PC Fachzenschrift für Software- Entwicklung 








Ich nutze Software: TO privat DI beruflieh/ Branche 








Mein Rechner: IMS D0OS DIMS0S/2 TI Macintosh 
Bitte senden Sie den Coupon an: Miciosolt GmbH + Erdinger Landstraße 2 - BOT Aschheim-Dnrnach 





Absender nicht vergessen. 


D0S 4/88 











Einsteiger 


dert aber teuren EGA- oder Multi- 
scan-Monitor) ausgerüstet sein? 


Passend zur Grafikkarte müssen Sie 
den Monitor wählen. Den preisgün- 
stigsten Einstieg (ab 250 Mark) bietet 
ein Monochrom-Monitor, der unbe- 
dingt einen TTL-Eingang und eine 
Bandbreite von mindestens 18 MHz 
besitzen muß, jedoch nicht mit einer 
CGA- oder EGA-Farbgrafikkarte ar- 
beitet. Ob Sie einen grünen, bern- 
steinfarbenen (amber) oder papier- 
weißen Monitor wählen, bleibt Ihnen 
überlassen, Die beste Bildqualität bie- 
ten aber immer noch die Grün-Moni- 
tore, dicht gefolgt von den Amber- 
Monitoren. Eine absolut ruhige Text- 
oder Grafikdarstellung auf einem pa- 
pierweißen Monitor läßt sich dage- 
gen kaum erreichen. 


Oft steht Ihnen auch noch die Ent- 
scheidung bevor, ob Ihnen eine Dis- 
ketten-Controllerkarte, eine Kombi- 
Controllerkarte oder eine sogenannte 
Multi-l/O-Karte, beziehungsweise 
Multi-Disk-V/O-Karte lieber ist. Eine 
Disketten-Controllerkarte ist in der 
Lage, zwei bis vier Diskettenlaufwer- 
ke zu verwalten, während die Kombi- 
Controllerkarte gleichzeitig die Kon- 
trolle über je zwei Disketten- und 
Festplattenlaufwerke übernehmen 
kann. 


Die Multi-1/O-Karte besitzt 
die Funktionseinheiten von 
mehreren konventionellen 
Steckkarten 


Auf einer Multi-/O-, beziehungswei- 
se Multi-Disk-V/O-Karte, sind dage- 
gen mehrere Funktionseinheiten von 
PC-Steckkarten zusammengefaßt, in 
der Regel 


- ein Disketten-Controller, 


— eine parallele Drucker-Schnitt- 
stelle, 


— eine serielle Schnittstelle, 


- ein Gameportadapter zum An- 
schluß eines Analog-Joysticks, 


— eine Echtzeituhr mit Kalender, 
sowie 

- ein Sockel zum Nachrüsten einer 
zweiten seriellen Schnittstelle. 


Weil diese Karte gewöhnlich schon 
für einen Aufpreis von etwa 150 
Mark zu haben ist, der Gesamtpreis 
der vergleichbaren Einzel-Steckkar- 
ten jedoch mehrmals so hoch liegt, 
lohnt sich der Kauf einer Multi- 
V/O-Karte immer, solange deren Kom- 
ponenten nicht schon größtenteils se- 
rienmäßig im PC vorhanden sind. 


Auch wenn in den Katalogen und 
Anzeigen die Supersonderangebote 
unter den PCs immer nur mit einem 


73 


Einsteiger 


Diskettenlaufwerk angeboten wer- 
den, erordert ein sinnvolles Arbeiten 
mit dem Computer entweder zwei 
Diskettenlaufwerke oder ein Disket- 
tenlaufwerk und eine Festplatte. 
Bevorzugen Sie beim Kauf einen PC, 
der mit Laufwerken eines Markenher- 
stellers (beispielsweise von Matsushi- 
ta/Panasonic), NEC, Tandon oder 
Teac) ausgestattet ist. Von irgendwel- 
chen taiwanesischen Noname- 
Glückskauf-Laufwerken können wir 
Ihnen nur abraten, denn Ausfälle 
sind hier nicht selten. Außerdem hat 
ein solches Laufwerk nach einem De- 
fekt nur noch Schrottwert, weil nie- 
mand Ihnen für diese exotischen Ty- 
pen den nötigen Reparaturservice 
bieten kann. 

Eine Festplatte rentiert sich dann, 
wenn Sie Wert auf große Datenmen- 
gen und schnellen Zugriff legen. 
Eine 20-MByte-Festplatte mit Con- 
troller kostet jedoch immer noch zwi- 
schen 700 und 1000 Mark, so daß un- 
ter Umständen eine nachträgliche 
Aufrüstung die bessere Alternative 
ist. Bevorzugen Sie auch hier Mar- 
kenfabrikate wie Microscience, NEC, 
Seagate oder Tandon. 

Daß ein ordentlicher PC mit 640 
KByte, mindestens jedoch mit 512 
KByte Arbeitsspeicher ausgestattet 
sein sollte, hat sich mittlerweile her- 
umgesprochen. Die Zugriffszeit des 
Speichers darf bei PCs nicht über 150 
ns (Nanosekunden), bei ATs mit 
Taktfrequenzen ab 10 MHz nicht über 
120 ns und bei 386er-PCs nicht über 
100 ns liegen. 


Durch einen Telefonanruf 
erhalten Sie einen ersten 
Eindruck von den Händlern 


Haben Sie einige Anbieter gefunden, 

die die von Ihnen gewünschte PC- 

Konfiguration zu einem vernünftigen 

Preis anbieten, ist der nächste Schritt 

eine telefonische Kontaktaufnahme. 

Erkundigen Sie sich dabei, 

- ob es möglich ist, den PC zu be- 
sichtigen und zu testen, 

- ob Selbstabholung durchführbar 

ist, 

welche Reparaturmöglichkeiten 

Sie bei Defekten vor und nach Ab- 

lauf der Garantiezeit haben, 

- in welchem Umfang Unterlagen 

‚ (Handbücher etc.) mitgeliefert 

werden, und 

- ob Sie mit dem Computer ein li- 
zensiertes Betriebssystem (MS- 
DOS und GW-Basic) bekommen 
beziehungsweise kaufen können. 

Bei dieser Gelegenheit können Sie 

gleich die Bereitschaft des Händlers, 

Auskünfte zu erteilen, testen. Wenn 

Sie auf Ihre Fragen nur Antworten, 


74 


wie »Das kann ich Ihnen leider nicht 
(so genau) sagen«, »Da müssen Sie 
unseren Techniker fragen, aber der 
ist zur Zeit nicht da«, »Das wissen 
wir selbst nicht so genau«, oder »Das 
müssen Sie in Ihren Handbüchern 
nachlesen«, erhalten, ist ein gesun- 
des Mißtrauen angebracht. Im Zwei- 
felsfall wird Ihnen dieser Händler bei 
späteren Fragen und Problemen - 
nachdem Sie seinen PC gekauft ha- 
ben - auch nur unzureichend behilf- 
lich sein. 

Weil Sie vorhaben, ein Gerät von 
nicht unbeträchtlichem Wert zu er- 
werben, sollten Sie den Kauf per Ver- 
sand mit Nachnahme von vornherein 
ausschließen. Allenfalls bei Periphe- 
riegeräten wie Druckern, Monitoren 
oder ähnlichem mag dieses Verfahren 
noch akzeptabel sein. Das Grundgerät 
holen Sie sich jedoch in jedem Fall 
selbst ab. 


Lassen Sie sich Ihren PC 
nicht zusenden, sondern 
holen Sie ihn selbst ab 


Auch wenn dies für Sie einige Hun- 
dert Kilometer Fahrt bedeuten kann, 
ist es der mit Abstand sicherste Weg, 
einen auf Anhieb voll funktionsfähi- 
gen Computer zu erhalten, denn ge- 
wisse Anfangsdefekte sind für Ver- 
sand-PCs geradezu symptomatisch 
und meist mit einem nicht unerhebli- 
chen Papierkrieg und hohen Portoko- 
sten verbunden. 


Vereinbaren Sie also mit den Firmen 
Ihrer engeren Wahl einen Termin zur 
Besichtigung der Computer. Teilen 
Sie möglichst schon vorher mit, wo- 
für Sie sich interessieren. Wenn Sie 
vorhaben, ganz bestimmte Program- 
me auf Ihrem PC zu benutzen, sollten 
Sie sich diese entweder schon vor 
dem Erwerb des Computers kaufen 
oder von Bekannten ausleihen. 


Bemühen Sie sich außerdem um das 
Programm »IBM Erweiterte Diagnose 
PC/XT«, beziehungsweise »IBM Ad- 
vanced Diagnostics for PC/XT«, weil 
dieses Programm Ihnen einen recht 
eingehenden Test der Computerhard- 
ware erlaubt. Einen »Mainboard«- 
Fehler mit der Nummer 101 (BasicA 
im ROM fehlt) dürfen Sie allerdings 
getrost ignorieren. 

Bringen Sie zum vereinbarten 
Besichtigungs- beziehungsweise 
Testtermin neben der angesprochene- 
nen Software auch ausreichend Zeit 
mit, um die Tauglichkeit des Compu- 
ters wirklich in Ruhe auszuloten. 
Schreiben Sie sich noch offene Fra- 
gen auf, und gehen Sie diese mit dem 
Verkäufer Punkt für Punkt durch. Te- 
sten Sie die mitgebrachte Software 
auf einem PC, der Ihrer gewünschten 





Konfiguration so nah wie möglich 
kommt. 
Unterziehen Sie auf diese Weise je- 
den Ihrer Favoriten einer Prüfung 
und machen Sie sich bei den Gesprä- 
chen und Tests ausreichend Notizen, 
um diese später in aller Ruhe mitein- 
ander vergleichen zu können. 
Haben Sie dann Ihren optimalen PC 
gefunden, so vereinbaren Sie einen 
zweiten Termin mit dem entspre- 
chenden Händler. Erkundigen Sie 
sich, ob der Computer in der von Ih- 
nen gewünschten Konfiguration tat- 
sächlich zu diesem Termin lieferbar 
ist, damit Sie nicht etwa umsonst 
eine lange Anfahrt machen. Fragen 
Sie bei dieser Gelegenheit auch 
gleich nach der gewünschten Zah- 
lungsart. Die meisten Händler wer- 
den Ihnen anbieten, die Ware entwe- 
der bar oder in Euroschecks zu je 400 
Mark zu bezahlen. Besorgen Sie sich 
also entweder ausreichend Bargeld 
oder die entsprechende Anzahl von 
Euroschecks. 
Wenn Sie dann Ihren PC in die Hand 
gedrückt bekommen, prüfen Sie 
gleich, ob alles funktioniert. Lassen 
Sie sich nicht von der vermutlich 
recht spärlichen Dokumentation ab- 
schrecken. In der Regel erhalten Sie 
nämlich nur einige englischsprachi- 
ge Heftchen. Doch Informationen 
rund um Ihren PC erhalten Sie auch 
aus anderen Quellen - zum Beispiel 
in der DOS International! 
Zum Betreiben Ihres PC benötigen 
Sie das Betriebssystem MS-DOS oder 
PC-DOS. Der Unterschied zwischen 
MS-DOS und PC-DOS liegt darin, 
daß PC-DOS eine von Microsoft spe- 
ziell an den IBM-PC angepaßte Ver- 
sion von MS-DOS ist, die einige klei- 
ne Änderungen gegenüber dem nor- 
malen MS-DOS enthält. PC-DOS ist 
für den Besitzer eines kompatiblen 
PC nicht zu empfehlen, weil der mit- 
gelieferte Basic-Interpreter nur auf 
IBM-PCs läuft. 
Versuchen Sie, MS-DOS gleich beim 
Kauf in einer aktuellen Version (3.2 
oder 3.3) zu erwerben, weil es später 
unter Umständen schwierig sein 
kann, MS-DOS einzeln, also ohne 
PC, zu bekommen. 
Abschließend nochmals zusammen- 
fassend die Vor- und Nachteile, die 
der Kauf eines Low-Cost-PCs mit sich 
bringt: 
Vorteile: 
- günstiger Preis 
- vielseitig erweiterbar 
- hohe Kompatibilität 
Nachteile: 
- knappe, englische Anleitung 
- in der Regel kein oder nur wenig 
Support vom Händler 
(Martin Hepp/ma) 


DOS 4'883 


KT für ATARI PC, Schneider 


GFA-FA 


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Software zu 
überschau ar, RESTE 
klar und dire Merle verständlich. 
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Nachdem Sie in der ersten Folge dieses Kurses die 
Grundlagen der Programmierung in Maschinenspra- 
che kennengelernt haben, steigt dieser Teil nun tiefer 
in die Geheimnisse der Assembler-Programmierung 
ein und verrät Ihnen die Tricks, die auch die Profis 
beim Schreiben ihrer Assemblerprogramme ver- 
wenden. 


Wenn Sie die erste Folge die- 
ses Kurses aufmerksam gele- 
sen haben, dann wissen Sie 
bereits, was der Unterschied 
zwischen Maschinen- und 
Assemblersprache ist, wie 
die verschiedenen Zahlensy- 
steme funktionieren und wie 
ein typisches Assemblerpro- 
gramm aufgebaut ist. 

Sicher erinnern Sie sich auch 
noch daran, daß der 
8086/8088-Prozessor seinen 
Speicher über Segmentregi- 
ster verwaltet. Dies ist nötig, 
weil sich mit den 16-Bit-Regi- 
stern des 8086/8088 nur 

2"6 - 65536 Speicherzellen 
(64 KByte) adressieren las- 
sen, während der maximale 
Speicherbereich des Prozes- 
sors 1 MByte beträgt. Deshalb 
geben die Segmentregister 
des 8086/8088 jeweils die 
Startadresse (Basis) für ein 
Speichersegment an, und die 
Adresse in einem der norma- 
len 16-Bit-Register (Offset) 
zeigt auf eine einzelne Spei- 
cherzelle innerhalb dieses 
Segments. Weil ein 16-Bit-Re- 
gister höchstens 64 KByte 
Speicherbereich adressieren 
kann, ist auch die Länge ei- 
nes Speichersegments auf 
maximal 64 KByte begrenzt. 
Ganz konkret wird die effekti- 
ve Adresse einer Speicherzel- 
le berechnet, indem die Seg- 
mentadresse in einem Seg- 
mentregister mit 16 multipli- 
ziert und zum Wert der 
Adresse eines normalen 
16-Bit-Registers addiert wird. 
Enthält beispielsweise das 
Segmentregister DS die 


76 


Adresse A000hex und das Re- 
gister DX die Adresse 
4000hex, so beträgt die effek- 
tive Adresse dieser beiden Re- 
gister A000hex x 10hex 
+4000hex = A4000hex. Mit 
dem DX-Register läßt sich da- 
mit der Speicherbereich von 
A0000hex (DX =0000hex) bis 
AFFFFhex (DX=FFFFhex) 
adressieren. 

Jedes Segmentregister des 
8086/8088 hat seinen eigenen 
Zuständigkeitsbereich. Das 
Segmentregister CS (code 
segment) ist für den Befehls- 
zeiger IP zuständig, SS (stack 
segment) gibt die Segment- 
adresse für den Stapelzeiger 
SP und den Basiszeiger BP 
an, und ES (extra segment) 
bestimmt das Speicherseg- 
ment für das Zielregister DI 
bei Zeichenkettenoperatio- 
nen. In allen anderen Fällen 
ist DS (data segment) ange- 
sprochen, so daß dieses Seg- 
mentregister für die Daten in 
den Registern AX, BX, CX, 
DX, SIund DI gilt. 

In Assemblerprogrammen 
müssen Sie sich um diese 
Feinheiten nicht kümmern, 
wenn Ihre Programme nicht 
länger als 64 KByte sind - 
und welches Assemblerpro- 
gramm ist das schon! Dann 
können Sie nämlich das 
Speichermodell für Dateien 
mit der Endung »com« ver- 
wenden, das mit einem einzi- 
gen Speichersegment arbei- 
tet. In diesem Speicherseg- 
ment sind Programmcode 
und Daten gemeinsam ent- 
halten. Der Programmcode 





Pack den Tiger 
in das RAM 


- Maschinensprache auf dem PC 













beginnt ab der Adresse 
0100hex mit einem Sprungbe- 
fehl auf den logischen Pro- 
grammstart, unmittelbar von 
den Daten des Programms ge- 
folgt. Daran schließt sich der 
eigentliche Programmcode 
an, und für den Stapel 
(Stack) reserviert MS-DOS 
automatisch 100hex Byte am 
oberen Ende des Speicher- 
segments. 


Wenn nun die Daten und der 
Programmcode zusammen 
weniger als 


64 KByte - 100hex Byte 


belegen und die Stapelgröße 
den Betrag von 100hex Byte 
tatsächlich nicht überschrei- 
tet, funktioniert das Verfah- 
ren einwandfrei. Überschnei- 
den sich dagegen die Bytes 
von Programm, Daten und 
Stapel, so führt dies in der 
Regel zum Absturz des Pro- 
gramms. 


Com-Dateien arbeiten 
mit einem 256 Byte 
langen Programm- 
vorspann, der als 
PSP bezeichnet wird 


Der Speicherbereich von 
Adresse 0000hex bis 
00FFhex innerhalb des Spei- 
chersegments einer Datei mit 
der Endung »com« wird für 
das Kennzeichen dieses Da- 
teityps benötigt: das PSP 
(Program Segment Prefix). 
Das PSP enthält Daten, die 
für die Verwaltung der Com- 
Datei durch das Betriebssy- 
stem erforderlich sind. Die- 
ser Programmvorspann wird 
beim Aufruf einer Com-Datei 
aus der MS-DOS-Komman- 
doebene von MS-DOS selbst- 
tätig angelegt, so daß sich 
der Programmierer darum 
nicht weiter kümmern muß. 


Teil 1 - Einführung in Assembler 
Teil2 - Dateitypen und MS-DOS-Funktionen 
Teil3 - SAM Il, der DOS-Assembler 

Teil 4 - Die Pseudobefehle des MASM 

Teil 5 - Arithmetik leicht gemacht 

Teil6 - Grafik und Musik 














Das Speichermodell für Com- 
Dateien wurde bereits in den 
beiden Assemblerprogram- 
men im ersten Teil dieses 
Kurses verwendet. 

Das Programmgerüst für Da- 
teien, die mit dem Speicher- 
modell der Com-Dateien ar- 
beiten, sieht immer gleich 
aus. Zuerst wird mit dem 
Pseudobefehl »assume« den 
Segmentregistern CS und DS 
ein gemeinsames Speicher- 
segment zugewiesen. 

Wenn das Programm keine 
Zeichenketten-Operationen 
enthält, muß das Segmentre- 
gister ES nicht initialisiert 
werden. Eine Zuweisung für 
das Stapel-Segmentregister 
SS ist sogar überflüssig, weil 
es automatisch initialisiert 
wird. Zu diesem Zweck re- 
serviert das Betriebssystem 
MS-DOS am oberen Ende des 
Speichersegments 100hex 
Byte und legt als Kennzei- 
chen für die Stapelspitze (top 
of stack) in den Speicherzel- 
len FFFEhex und FFFFhex 
die 16-Bit-Adresse 0000hex 
ab. Diese Adresse weist auf 
die erste Adresse im PSP, die 
wiederum die Rücksprung- 
adresse zum Beenden des 
Programms enthält. 

Weil das Speichermodell für 
Com-Dateien mit nur einem 
Speichersegment arbeitet, 
muß allen zwei oder drei 
Segmenttregistern das gleiche 
Segment zugewiesen wer- 
den. Das Segment trägt in der 
Regel die Bezeichnung 
»code«, so daß der komplette 
Assume-Befehl 


assume cs:code,ds:code 


oder 

assume cs:code,ds:code, 
es:code 

lautet. 


Der Linker »link« des MASM 
(Makro-Assembler) warnt in 
diesem Fall zwar mit 


Warning: no stack segment 


DOS 4'88 


daß kein Segment für den 
Stapel definiert wurde, doch 
diese Fehlermeldung können 
Sie getrost ignorieren, wenn 
Sie vorhaben, die vom Linker 
erzeugte Exe-Datei mit dem 
MS-DOS-Befehl »exe2bin« in 
eine Com-Datei umzuwan- 
deln. 


Der nächste Befehl im Pro- 
gramm muß mit 


code segment 


den Start des Speicherseg- 
ments definieren. In diesem 
Beispiel weist er gleichzeitig 
dem Segment den Namen 
»code« zu. 


Der sich anschließende Pseu- 
dobetehl 


org 0100h 


gibt dem Assembler die An- 
weisung, das Programm ab 
der Adresse 0100hex im 
Speichersegment abzulegen, 
so daß die ersten 100hex 
Byte für das PSP reserviert 
bleiben, 

Nun muf\ der unbedingte 
Sprungbefchl »jmp« folgen, 
der mit der Marke, die im Be- 
fehl »end« steht, versehen ist 
und den eigentlichen Pro- 
grammslart aufruft. Rin Pro- 
gramm, das mit dem Spei- 
cherinodell der Com-Dateien 
arbeitet, darf nämlich nicht 
gleich »loslegen«, weil zu 
Programmbeginn der Daten- 
bereich stehen muß, das 
heißt der Speicherbereich, in 
dem Variablen, Konstanten 
und Datenpuffer definiert 
sind. Dieser Datenbereich 
muß sich an den Sprungbe- 
fohl unmittelbar anschließen. 
Danach erst beginnt das Pro- 
gramm, das mit dem Sprung- 
befehl gestartet wird. 


Der Aufbau eines As- 
semblerprogramms 
für Com-Dateien er- 
folgt nach einem fe- 
sten Schema 


Um das Programm elegant zu 
beenden, empfiehlt sich die 
Funktion dChex des MS- 
DOS-Interrupt 21hex, die 
eine Rückkehr in die MS- 
DOS-Kammandoebene be- 
wirkt. Zwar schlielit auch der 
MS-DOS-Interrupt 20hex ein 
Programm ab, doch ist dieser 
Interrupt veraltet, sa daß er 
bei Dateien mit der Endung 
»exe« nicht korrekt arbeitet 
und aus Gründen der Auf- 
wärtskompatibilität nicht be- 
nutzt werden sollte. 


mov ah,4Ch 
int 21h 


488 DOS 


lautet die korrekte Befehlsfol- 
ge zum Beenden des Pro- 
gramms. 

Zu guter Letzt wird mit den 
beiden Pseudobefehlen 


code ends 


und 
end start 


das Segmentende von »code« 
sowie das Programmende 
festgelegt. Die Angabe von 
»start« im Befehl »end« mar- 
kiert die Zeile, in der die 
Sprungmarke »start« steht, 
als Einstiegspunkt beim Pro- 
grammstart. Listing 1 zeigt 
zusammenfassend den be- 
schriebenen Aufbau eines 
Assemblerprogramms nach 
dem Speichermodell der 
Com-Dateien. 

Wenn Sie Ihre Assemblerpro- 
gramme mit diesem Grund- 
gerüsl aufbauen, das heißt, 
anstelle der Kommentare und 
Punkte Daten und Befehle 
einfügen, können Sie am 
Ende die erzeugte Com-Datei 
problemlos aus der MS- 
DOS-Kommandoebene her- 
aus aufrufen. 

Natürlich existiert für Datei- 
en mit der Endung »exex ein 
eigenes Speichermodell. 
Beim Speichermodell der 
Exe-Nateien können Sie im 
Unterschied zum Speicher- 
müdell für Com-Dateien bo- 
liebig viele Speichersegmen- 
te delinieren. Listing 2 zeigt 
ein Beispiel, das mil einem 
Programınsegment, zwei Da- 
tensegmenten sowie einem 
Extrasegment und einem Sta- 
pelsegment arbeitet. Der 
Wechsel zwischen den Da- 
tensegmenten und die Initia- 
lisierung von zwei Stäpelzei- 
gern (System- und Pro- 
gramm-Stapelzeiger) geht 
aus diesem Beispiel ebenfalls 
deutlich hervor. 

Interessant ist, daß bei die- 
sem Speichermodell die Sag- 
mentregister DS, ES und SS 
einzeln initialisiert werden 
müssen. Während dies für 
das Segmentregister CS beim 
Programmstart automatisch 
geschieht (CS gibt schließt- 
lich mit dem Befehlszeiger IP 
die Startadresse des Pro- 
gramms an), muß die Initiali- 
sierung der übrigen Segmen- 
tregister durch den Program- 
mierer erfolgen. 

Zuerst wird jeweils das. AX- 
Register mit der Segment- 
adresse des entsprechenden 
Speichersegments geladen 
und anschließend dieser 
Wert in DS geschrieben. Ein, 
direkter Befehl in der Art 


mov ds,segment 


Kurs 


ist beim 8086/8088-Prozessor 
leider nicht möglich, so daß 
der Umweg über das AX-Re- 
gister notwendig ist. 

Wie Sie sehen, ist beim Spei- 
chermodell für Exe-Dateien 
der Umgang mit den Seg- 
menten und Segmentregi- 
stern schon etwas kompli- 
zierter, so daß sich zumin- 
dest für den Anfang das Spei- 
chermodell der Com-Dateien 
empfiehlt. 


Der MS-DOS-Befehl 
»exe2bin«wandelt 
unter bestimmten 
Voraussetzungen 
Exe-Dateien in Com- 
Dateien um 


Wenn Sie mit dem MASM- 
Assembler arbeiten, verges- 
sen Sie nicht, die vom Linker 
erzeugten Exe-Dateien mit 
dem MS-DOS-Bafehl 
»exe2bin« in Com-Dateien 
umzuwandeln. Exe-Dateien, 
die nach dem Speichermo- 
dell der Com-Dateien aufge- 
baut sind, funktionieren 
nämlich nicht korrekt, Um- 
gekehrt lassen sich Exe-Da- 
teien, die mit mehreren Spei- 
chersegmenten arbeiten, von 
vornherein nicht in Com-Da- 
teien konvertieren. 

Listing 2 zeigt neben dem 
Aufbau des Speichermodells 
für Exe-Dateien auch den 
Pseudobetehl »dw« (define 
word). Dieser Befehl ähnell 
dem Befehl sdb+, nur defi- 
niert er nicht ein oder mehre- 
re Bytes, sondern ein Word 
beziehungsweise mehrere 
Words. Während ein Byte als 
8-Bit-Wert nur eine Speicher- 
zelle belegt, ist das Word ein 
16-Bit-Wert und nimmt dem- 
zufolge zwei unmittelbar auf- 
einanderfolgende Speicher- 
zellen ein. Dabei wird das 
niederwertige vor dem hö- 
herwertigen Byte im Spei- 
cher abgelegt, Dieses Verfah- 
ren ist als Intel-Format be- 
kannt. 

Listing 2 enthält auch eine 
neue Variante der Befehle 
»db« und »dw«. Hier bekum- 
men die vor den Befehlen 
stehenden Variablen keine 
absoluten Werte zugewiesen, 
sondern es werden nur Spei- 
cherbereiche initialisiert. 
Diese Inibialisierung ge- 
schieht über don Befehl 
»dupe. Sc inilialisiert bei- 
spielsweise der Befehl 

puffer db 100n dup(?) 


einen Speicherbereich von 
100hex Speicherzellen für 
die Variable »puffer«, Das 





Von 
Microsoft Word 
zum Fotosatz 


mit ECOMUCO 
und ECOTRANS 


ECOMUCO konvertiert alle 
Formatierungsanweisungen in einem 
WORD-Dokument in die gewünschte 
Fotosalz-Codierung. Das konvertierte 

Dokument kann anschließend 
unmittelbar durch die Folosatzanlage 
weiterverarbeitet werden, Sofern kein 
direkter Disketten-Austausch zwischen 

den Microcompufern und der 
Fotosatzanlage möglich ist, wird mit 
dem UÜbertragungsprogramm 
ECOTRANS eine Übertragung des 
Dokurnents über die RS-232- 
Schnittstelle ermöglicht. 


ECOTRANS erlaubt eine Übertragung 
von Microcomputern zum Fotosatz 
und umgekehrt. 


... Miı ECOTRANS können alle 
Ubertragungspafameter eingestellt 
werderı (Bauc, Parität, Stopbits, 
Wartlänge). Es können auch 
Dokumenten-Stapel. übertragen 
werden. 


SYSTEMVORAUSSETZUNGEN für 
ECOMUCO und ECOTRANS: 
IHM-PC kompalibler Microcomputer, 
Belriebssystem DOS 


Preis Iür ECOMUCO: 1140,— DM 
Preis für EGOMUICO-Demo: 11,40 DM 
Preis für ECOTRANS: 570,- DM 


Weitere Informationen: 


ECO Institut, 
Postfach 1158, 
D-83417 Lappersdorf, 
Telefon (0941) 82509 





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SEWordgtal-kompallbel). Freies Definieren der Rech- 
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Serollen der gesamlan Rachnung. Texte zwischen den 
Rertmungszellan, 


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77 


Kurs 


Fragezeichen gibt in diesem 
Fall an, daß der Inhalt von 
»puffer« bei der Initialisie- 
rung gleichgültig ist. Soll da- 
gegen nach der Initialisie- 
rung ein bestimmter Wert in 
»puffer« stehen, so muß die- 
ser Wert anstelle des Frage- 
zeichens in die Klammern 
gesetzt werden. So setzt bei- 
spielsweise der Befehl 


puffer db 100h dup(0) 


die 100hex Speicherzellen 
für »puffer« auf den Wert 0. 
Nun ist es an der Zeit, Ihnen 
die Bedeutung der MS- 
DOS-Funktionen zu erklären. 
Zuvor müssen Sie allerdings 
die wichtigsten Assemblerbe- 
fehle etwas genauer kennen- 
lernen, weil Ihnen sonst die 
Bedeutung unserer Pro- 
grammbeispiele verschlossen 
bleibt. 

Die Tabelle zeigt den gesam- 
ten Befehlssatz des 8086/ 
8088-Prozessors in alpha- 


Bezeichnung Funktion 


betischer Reihenfolge. Von 
diesen Befehlen ist der Be- 
fehl »mov« zweifellos der 
wichtigste. Mit »mov« (für 
englisch »move«, bewegen) 


"lassen sich Register und 


Speicherzellen auslesen und 
laden. Kein Programm 
kommt ohne den Mov-Befehl 
aus. Der Befehl 


mov bx,1 


setzt beispielsweise das BX- 
Register auf 1. Der Befehl 
flag,cl 
schreibt in die durch den 
Wert der Marke »flag« be- 
stimmte Speicherzelle den 


Wert des CL-Registers. Der 
Befehl 


mov 


mov 


dx,offset text 


lädt schließlich die Adresse 
der Variablen »text« in das 
DX-Register. Ohne die Anga- 
be »offset« würde der Prozes- 
sor den Inhalt der Variablen 


Die Befehle des 8086/8088-Prozessors und ihre Bedeutung 


Passe Ergebnis nach ASCIl-Addition an 
Passe Ergebnis nach ASCIl-Division an 


»text« in das DX-Register 
schreiben. 


Selten kommt es vor, daß ein 
Programm ausschließlich li- 
near verläuft. Immer wieder 
sind im Programmfluß Ver- 
zweigungen notwendig. 
Hierfür existieren beim 
8086/8088 die Sprungbefeh- 
le. Der Befehl »jmp« (für eng- 
lisch »jump«, springen), den 
Sie bereits aus den Pro- 
grammbeispielen kennen, ist 
ein unbedingter Sprungbe- 
fehl und entspricht dem 
Goto-Befehl in Basic-Pro- 
grammen. Dem Befehl »jmp« 
muß eine Sprungmarke (ein 
Label) folgen, damit der As- 
sembler weiß, auf welche 
Adresse sich dieser Befehl 
bezieht. Die Zieladresse des 
Sprungbefehls im Assembler- 
programm muß in der ersten 
Spalte mit dieser Sprungmar- 
ke und einem angehängten 
Doppelpunkt versehen sein. 


Bezeichnung Funktion 





Mit 

Jmp weiter 
text db "Dummy-Text" 
weiter: mov ax,offset text 


überspringt das Programm 
die Definition der Variablen 
»text« und fährt mit dem 
Mov-Befehl fort. 

Die zweite Sorte der Sprung- 
befehle sind die bedingten 
Sprungbefehle. Diese Befehle 
verzweigen nur unter be- 
stimmten Bedingungen und 
sind mit dem Basic-Befehl 
»if« vergleichbar. Die Angabe 
des Sprungziels erfolgt bei 
den bedingten Sprungbefeh- 
len wie beim Befehl »jmp« 
über Sprungmarken. 

Damit die Sprungbefehle 
auch einen Grund zum Ver- 
zweigen haben, muß zuvor 
ein Vergleich stattfinden, der 
die Statusbits (Flags), die ei- 
nen bestimmten Zustand des 
Prozessors anzeigen, entspre- 
chend setzt. Mögliche Zu- 


Verzweige, wenn 0 (entspricht JE) 
Lade untere 8 Statusbits in AH-Register 


Lade DS-Register und weiteres Register 

Berechne und lade effektive Adresse 

Lade ES-Register und weiteres Register 

Aktiviere Lock-Signal für nachfolgenden Befehl 

Lade Zeichenkette 

Lade Zeichenkette byteweise 

Lade Zeichenkette wortweise 

Wiederhole Schleife bis Zähler CX gleich O 

Wiederhole Schleife bis ungleich oder Zähler CX gleich 0 
Wiederhole Schleife bis gleich oder Zähler CX gleich 0 
Wiederhole Schleife bis gleich 0 oder Zähler CX gleich O 
Wiederhole Schleife bis ungleich 0 oder Zähler CX gleich 0 
Übertrage Zeichen 

Übertrage Zeichenkette 

Übertrage Zeichenkette byteweise 

Übertrage Zeichenkette wortweise 

Führe vorzeichenlose Multiplikation aus 

Negiere (2er-Komplement bilden) 

Keine Operation ausführen 

Invertiere (1er-Komplement bilden) 

Führe logische OR-Verknüpfung aus 

Gib über Port aus 

Lies Wort vom Stack 

Lies Statusbits vom Stack 

Lege Zeichen auf Stack 

Lege Statusbits auf Stack 

Durch Übertrag-Statusbit nach links rotieren 

Durch Übertrag-Statusbit nach rechts rotieren 

Wiederhole Zeichenketten-Operation bis Zähler CX gleich 0 
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis ungleich oder Zähler CX gleich 0 
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis gleich oder Zähler CX gleich O 
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis gleich 0 oder Zähler CX gleich 0 
Wiederhole Zeichenketten-Operation bis ungleich 0 oder Zähler CX gleich 0 
Von Unterprogramm zurückkehren 

Rotiere nach links 

Rotiere nach rechts 

Lade AH-Register in untere 8 Statusbits 

Schiebe arithmetisch nach links (entspricht SHL) 

Schiebe arithmetisch nach rechts 

Subtrahiere mit Übertrag 

Durchsuche Zeichenkette 

Durchsuche Zeichenkette byteweise 

Durchsuche Zeichenkette wortweise 

Definiere gültiges Segmentregister für nachfolgenden Befehl 
Schiebe logisch nach links (entspricht SAL) 

Schiebe logisch nach rechts 

Setze Übertrag-Statusbit 

Setze Richtung-Statusbit 

Setze Unterbrechung-Statusbit 

Speichere Zeichenkette 

Speichere Zeichenkette byteweise 

Speichere Zeichenkette wortweise 

Subtrahiere ohne Übertrag 

Vergleiche über AND-Verknüpfung 

Warte auf Test-Signal 

Tausche Registerwerte (und Speicherinhalt) aus 
Adressiere Tabelle und lade Zeichen 

Führe logische XOR-Verknüpfung aus 


Tabelle. Die Befehle des 8086/8088-Prozessors geben Aufschluß über dessen Leistungsfähigkeit 


Passe Ergebnis nach ASCII-Multiplikation an 

Passe Ergebnis nach ASCII-Subtraktion an 

Addiere mit Übertrag 

Addiere ohne Übertrag 

Führe logische AND-Verknüpfung aus 

Rufe Unterprogramm auf 

Wandle Byte in Wort um 

Lösche Übertrag-Statusbit 

Lösche Richtung-Statusbit 

Lösche Unterbrechung-Statusbit 

Invertiere Übertrag-Statusbit 

Führe Vergleich aus 

Vergleiche Zeichenketten 

Vergleiche Zeichenketten byteweise 

Vergleiche Zeichenketten wortweise 

Wandle Wort in Doppelwort um 

Passe Ergebnis nach dezimaler Addition an 

Passe Ergebnis nach dezimaler Subtraktion an 

Um 1 vermindern 

Führe vorzeichenlose Division aus 

Übergib an externe Einheit 

Halte Prozessor an 

Führe vorzeichenbehaftete Division aus 

Führe vorzeichenbehaftete Multiplikation aus 

Lies über Port ein 

Erhöhe um 1 

Unterbreche " 

Unterbreche bei Überlauf 

Kehre von Unterbrechungsroutine zurück 

Verzweige, wenn darüber (entspricht JNBE) 
Verzweige, wenn darüber oder gleich (entspricht JNB) 
Verzweige, wenn darunter (entspricht JNAE) 
Verzweige, wenn darunter oder gleich (entspricht JNA) 
Verzweige, wenn Inhalt von CX gleich 0 

Verzweige, wenn gleich (entspricht JZ) 

Verzweige, wenn größer (entspricht JNLE) 

Verzweige, wenn größer oder gleich richt JNL) 
Verzweige, wenn kleiner (entspricht JNG| 

Verzweige, wenn kleiner oder gleich (entspricht JNG) 
Verzweige 

Verzweige, wenn nicht darüber (entspricht JBE) 
Verzweige, wenn nicht darüber und nicht gleich (entspricht JB) 
Verzweige, wenn nicht darunter (entspricht J 
Verzweige, wenn nicht darunter und nicht ee (entspricht JA) 
Verzweige, wenn nicht gleich (entspricht J 

Verzweige, wenn nicht größer (entspricht JLI 
Verzweige, wenn nicht ef und nicht gleich (entspricht JL) 
Verzweige, wenn nicht kleiner (entspricht JGE) 
Verzweige, wenn nicht kleiner und nicht gleich (entspricht JG) 
Verzweige, wenn kein Überlauf 

Verzweige, wenn keine Parität (entspricht JPO) 
Verzweige, wenn positiv 

Verzweige, wenn nicht 0 (entspricht JNE) 

Verzweige, wenn Überlauf 

Verzweige, wenn Parität (entspricht JPE) 

Verzweige, wenn Parität gerade (entspricht JP) 
Verzweige, wenn Parität ungerade (entspricht JNP) 
Verzweige, wenn negativ 





78 DOS 4'88 





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Kurs 


stände, die durch ein Status- 

bit gemeldet werden, sind: 

- Übertrag ist aufgetre- 
ten/nicht aufgetreten (Car- 
ry Flag und Auxiliary Car- 
ry Flag) 

- Parität ist gerade/ungerade 
(Parity Flag) 

- Ergebnis lautet Null/nicht 
Null (Zero Flag) 

- Vorzeichen ist negativ/po- 
sitiv (Sign Flag) 

- Einzelschrittmodus ist ak- 
tiv/nicht aktiv (Trace Flag) 

- Unterbrechung ist aufge- 
treten/nicht aufgetreten 
(Interrupt Flag) 

- Richtung ist vor- 
wärts/rückwärts (Direction 
Flag) 

- Überlauf ist aufgetre- 
ten/nicht aufgetreten 
(Overflow Flag) 


Für Vergleiche, die die Sta- 
tusbits beeinflussen, ist der 
Befehl »cmp« (für englisch 
»compare«, vergleichen) vor- 
gesehen, der zwei Register 
oder ein Register und einen 
Operanden miteinander ver- 
gleicht. Die Befehlsfolge 


cmp b1,0 
jz fehler 
iv bl 


vergleicht beispielsweise den 
Inhalt des BL-Registers mit 0. 
Ist der Inhalt 0, so wird die. 
Routine »fehler« aufgerufen, 
im anderen Fall erfolgt die 
Division von AX durch BL. 
Für Unterprogrammaufrufe 
stehen die Befehle »call« und 
»ret« zur Verfügung. »call« 
(für englisch »call subrouti- 
ne«), ruft ein Unterprogramm 
über eine Sprungmarke auf, 
und mit »ret« (für englisch 
»return from subroutine«) 
kehren Sie aus dem Unter- 
programm in das Hauptpro- 
gramm zurück. Der Befehl 
»call« legt beim Aufruf eines 
Unterprogramms eine Rück- 
sprungadresse auf dem Sta- 
pel ab, damit der Befehl »ret« 
im Unterprogramm diese 
Adresse als Zieladresse für 
die Rückkehr in das Haupt- 
programm verwenden kann. 
Beispiel: 


call sub 
end 
sub: xor 
ret 


Jetzt besitzen Sie das Rüst- 
zeug, das Sie zum Verständ- 
nis der Arbeitsweise von MS- 
DOS-Funktionen benötigen. 
Alle MS-DOS-Funktionen 
(und auch die BIOS-Funktio- 
nen) lassen sich über pro- 
grammierbare Unterbrechun- 


ax,ax 


80 


gen, die als Software-Inter- 
rupts bezeichnet werden, 
aufrufen. Der 8086/8088- 
Prozessor kann maximal 256 
verschiedene Software-Inter- 
rupts mit den Nummern 
00hex bis FFhex erzeugen. 
Für die MS-DOS-Funktionen 
ist der Software-Interrupt _ 
21hex zuständig. Der Assem- 
blerbefehl zum Aufruf dieses 
Interrupts lautet 


int 2ih 


Wie Sie noch sehen werden, 
spielt der Int-Befehl beim PC 
eine äußerst wichtige Rolle, 
denn der Programmierer 
kann sich durch den Aufruf 
von MS-DOS- und BIOS- 
Funktionen über einen Soft- 
ware-Interrupt viel Arbeit er- 
sparen, weil diese Funktio- 
nen direkt auf die Routinen 
des Betriebssystems und des 
BIOS (Basic Input Output Sy- 
stem) zugreifen und deren 
Fähigkeiten nutzen. 

Durch das Konzept der Soft- 
ware-Interrupts müssen diese 
Routinen nicht über absolute 
Adressen angesprochen wer- 
den (die sich dann von MS- 
DOS- zu MS-DOS-Version 
und von BIOS- zu BIOS-Ver- 
sion ändern würden), son- 
dern lassen sich über Softwa- 
re-Interrupts mit festen Num- 
mern aufrufen. 

Mit dem Befehl »int« wird 
ein Wert im Bereich von 
00hex bis FFhex übergeben, 
der die Nummer des ge- 
wünschten Software-Inter- 
rupts bezeichnet. Zu jedem 
dieser Interrupts befindet 
sich im ersten KByte des PC- 
Speichers eine vier Byte lan- 
ge Adresse. Der Prozessor 
sucht sich selbständig die zu 
dem Interrupt passende 
Adresse (auch Interruptvek- 
tor genannt) und ruft diese 
Adresse, und damit die zu 
dem Interrupt gehörende Ser- 
viceroutine, auf. Wenn der 
Software-Interrupt beendet 
ist, kehrt er automatisch zu 
dem Befehl im aufrufenden 
Programm zurück, der dem 
Int-Befehl folgt. 


Ein Großteil der Soft- 
ware-Interrupts ist in 
Funktionen und Un- 
terfunktionen aufge- 
teilt 


Die meisten Software-Inter- 
rupts sind für einen bestimm- 
ten Bereich (Bildschirm, Da- 
tenträger, Tastatur und so 
weiter) zuständig. Weil nun 
zu jedem dieser Bereiche 
mehrere Betriebssystem- und 


BIOS-Routinen existieren, 
der Anwender jedoch immer 
nur eine bestimmte Routine 
oder Routinengruppe aufru- 
fen möchte, sind diese ein- 
fach von Null beginnend 
durchnumeriert. Jede Routi- 
ne oder Routinengruppe, der 
eine eigene Nummer zuge- 
wiesen ist, wird als Funktion 
bezeichnet. Um nun eine be- 
stimmte Funktion aufzuru- 
fen, muß vor dem Int-Befehl 
die Nummer der gewünsch- 
ten Funktion in das AH-Regi- 
ster geschrieben werden. 
Damit es auch möglich ist, 
die einzelnen Routinen einer 
Routinengruppe anzuspre- 
chen, sind diese oft ebenfalls 
von Null beginnend durch- 
numeriert. Um die Routine 
einer Routinengruppe, auch 
Unterfunktion genannt, auf- 


zurufen, müssen Sie vor dem ° 


Int-Befehl die Nummer der 
Funktion in das AH-Register, 
und zusätzlich die Nummer 
der Unterfunktion in das AL- 
Register schreiben. 

Benötigt eine Funktion oder 
Unterfunktion die Eingabe 
von Parametern oder gibt sie 
Parameter zurück (eines von 
beiden ist fast immer der 
Fall), so sind für diese Para- 
meter bestimmte Register 
speziell reserviert. In der 
DOS Extra, Ausgabe 1, sind 
die Software-Interrupts des 
PC mit allen Funktionen und 
Unterfunktionen sowie den 
für die Parameter reservier- 
ten Registern aufgeführt. 
Auch die Aufgabe und Be- 
deutung der Parameter wird 
erklärt. 

Ein typisches Beispiel für die 
Anwendung der Betriebs- 
system- und BIOS-Routinen 
ist der Aufruf der Funktion 
00hex des Video-Interrupts 
10hex. Diese Funktion stellt 
den Videomodus (Text- oder 
Grafikmodus) des verwende- 
ten Bildschirmadapters ein. 
So ruft beispielsweise die Be- 
fehlsfolge 

mov al,07h 

mov ah,00h 

int 10h 


den Videomodus 7 des 
Monochromadapters (MDA) 
auf. In diesem Beispiel ist 
der Videomodus ein Eingabe- 
parameter und wird im AL- 
Register übergeben. 

Ganz fixe Leser werden be- 
reits bemerkt haben, daß man 
das Beispiel auch kürzer 
schreiben kann, weil sich die 
Register AL und AH zum 
AX-Register zusammenfassen 
lassen: 

mov ax,0007h 

int 10h 





Ein weiteres Beispiel für die 
Nutzung einer Betriebssy- 
stemroutine ist der Aufruf 
der MS-DOS-Funktion 02hex 
über den Software-Interrupt 
21hex. Die MS-DOS-Funk- 
tion 02hex gibt ein einzelnes 
ASCII-Zeichen auf den Bild- 
schirm (oder das aktuelle 
Ausgabegerät) aus. Der Code 
des ASCIH-Zeichens muß sich 
als Eingabeparameter im DL- 
Register befinden. Diese Be- 
fehlsfolge gibt den Buchsta- 
ben »A« auf den Bildschirm 
aus: 

mov qal,41h 

mov ah,02h 

int 21h 


Die Verwendung von 
Betriebssystem- und 
BIOS-Funktionen 
statt eigener Routi- 
nen spart Entwick- 
lungszeit 


Die Funktionen der Software- 
Interrupts des PC reichen ei- 
gentlich zum Programmieren 
aller gängigen Routinen völ- 
lig aus. So stellen die Softwa- 
re-Interrupts Funktionen zur 
Dateneingabe und -ausgabe 
über Tastatur, Bildschirm 
und Drucker, Funktionen zur 
Datenträger- und Dateiver- 
waltung sowie Funktionen 
zur Programmverwaltung 
und -steuerung zur Verfü- 
gung. 

Nur wenn Ihre Programme 
besonders schnell arbeiten 
sollen (beispielsweise bei der 
Bildschirmausgabe), ist es 
sinnvoll, sich für die MS- 
DOS- und BIOS-Funktionen 
eigene Routinen zu schrei- 
ben, die direkt auf Bild- 
schirmspeicher, Tastatur 
oder Schnittstellen zugrei- 
fen. Das kostet dann aller- 
dings Entwicklungszeit und 
setzt fundierte Kenntnisse 
der Computer-Hardware und 
der Arbeitsweise von Be- 
triebssystem und BIOS 
voraus. 

Nachdem Sie im ersten Teil 
dieses Kurses bereits erfah- 
ren haben, wie sich in As- 
semblersprache Text auf den 
Bildschirm ausgeben läßt, 
lernen Sie nun das Gegenteil 
kennen, wie Sie nämlich 
Text über die Tastatur einle- 
sen können. Ganz konkret 
soll Ihr nächstes Assembler- 
programm dem Basic-Befehl 
input "Bitte geben Sie Ihren Na- 
men ein: ";name$ 


entsprechen, also zuerst den 
Text »Bitte geben Sie Ihren 
Namen ein: « ausgeben und 


DOS 4'88 





























CRT: 
14" 


Display: 
235 x 165 mm 


Schwenkbereich: 


von rechts nach links -180° 


in der Höhe - 30° 


Bandweite: 
20 MHZ (—3 dB) 


Auflösung: 
1000 Linien (innen) 
900 Linien (außen) 


Farben: 
Amber / Paperwhite 








Bedienungs- 
Elemente: 
vorn -Ein-/Ausschalter 
- Kontrast 
- Helligkeit 
hinten - Schalter für 
normale oder 


inverse Darstellung 


Frequenz: 
T-1418 - 18.432 KHZ 
T-1428 - 15.75 / 18.432 KHZ 


Takt-Netzteil: 
115V, 60 HZ / 
220 V, 50 HZ umschaltbar 


Abmessungen: 
345 (H) x 310 (T) x 324 (B) mm 





























GEOJOFT 


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Am Ungersgarten 20 Telefon 06202/25980 
D-6831 Plankstadt Telex 4 67 O11 geos d 


Distributoren in ganz Europa gesucht. 


Kurs 


darauf einen Text von der Ta- 
statur lesen, der unter einer 
Variablen gespeichert wird. 


Wie sich die Textausgabe auf 
den Bildschirm in Assem- 
blersprache lösen läßt, haben 
Sie bereits im letzten Kursteil 
erfahren. Sie benutzen wie- 
der den Software-Interrupt 
21hex mit der MS-DOS- 
Funktion 09hex. Im DX-Regi- 
ster übergeben Sie die Start- 
adresse der auszugebenden 
Zeichenkette, und das Ende 
der Zeichenkette markieren 
Sie mit einem Dollarzeichen. 
Im Programmbereich muß 
also 


mov dx,offset text 
mov ah,09h 
int 21h 


und im Datenbereich 


text db "Bitte geben 
Sie Ihren Namen 
ein: $* 
stehen. 


[3VK] 


[000] 
[TIF) 


[RWE] 


° 


assume 
ungen für CS und DS 


code segment 
ichersegments 

org 0100hex 
ab Adresse O1l00hex 
[000] 
[43E] start: 

8 aufrufen 
[000] 
[OM4] 
[000] 
[7B6] 
[000] 
[cıD) 


[M8O] 
[XXA] 


[000] 
[u69] 


[4K1] 
[000] 
[8PD] 
[290] 


[NFS5] 


m-OVONN U W De 


anfang: ... 
im Programm 


ı im Programm 


mov 
den 
int 21h 


: code ends 
chersegments 
5 end 
und Definition 


ktes 


es:code,ds:code 


jmp anfang 


ah,4Ch 


start 


Für die Eingabe von Text eig- 
net sich die Funktion OAhex 
des Interrupt 21hex. Diese 
Funktion läßt sich wie die 
Funktion 09hex aufrufen, 
nur enthält das DX-Register 
diesmal die Adresse eines 
Puffers, in den der eingelese- 
ne Text abgelegt wird. Die 
Funktion 0Ahex speichert 
alle über die Tastatur einge- 

ebenen Zeichen ab der 

urch das DX-Register defi- 
nierten Adresse. Das Einle- 
sen von der Tastatur wird 
durch die Enter-Taste been- 
det und läßt sich mit [Ctrl-C] 
abbrechen. 


Ein großer Vorteil der Funk- 
tion OAhex ist, daß alle ein- 
gegebenen Zeichen auch auf 
dem Bildschirm angezeigt 
werden und die Zeichenkette 
bis zum Drücken von [Enter] 
oder [Ctrl-C] frei editiert wer- 
den kann. Dies entlastet den 
Programmierer beim Schrei- 
ben einer Eingaberoutine 
deutlich. 


;Segmentzuweis 


:Start des Spe 


;Programmstart 


:Programmanfan 


; Datenbereich: 


n Programmbereich: 


;Erster Befehl 


‚Letzter Befeh 


;Programm been 


‚Ende des Spei 


;Programmende 


; des Startpun 


Listing 1. Der grundlegende Aufbau von Assemblerprogram- 
men, die mit dem Speichermodell der Com-Dateien arbeiten 


title 
assume 


uweisungen 


dataO 
segment 
a db 
b db 
c db 
dataO ends 


segment 


vosauı 2W N-O 


: datal 
segment 


segment 


ve 
Ba: 
: datal 


ı extra 
ment für 
: stringl db 
ximal 

ı string2 db 
es lange 


segment 


82 


exedatei 


es:code,ds:data0,es:extra,ss:stack 


;Segmentz 


;1. Daten 
;a=10 
;b=11 
;c=12 
;2. Daten 
:d=13 
se=14 
;f=15 
;Extraseg 
100h dup(?) ; 
100h dup(?) ı 256 Byt 


drei ma 





Der Eingabepuffer für die 
Funktion 0Ahex muß folgen- 
dermaßen aufgebaut sein: 

1. Byte: Anzahl der maximal 
folgenden Zeichen (legt die 
maximale Länge der Zei- 
chenkette -1 fest) 

2. Byte: Anzahl der tatsäch- 
lich eingegebenen Zeichen 
3. Byte: Erstes eingegebenes 
Zeichen 

4. Byte: Zweites eingegebe- 
nes Zeichen 

und so weiter. 

Beginnt der Puffer beispiels- 
weise mit dem Wert 21, so 
lassen sich maximal 20 Zei- 
chen eingeben, weil das 
zweite Byte bereits für die 
Anzahl der tatsächlich einge- 
gebenen Zeichen reserviert 
ist. 

Listing 3 zeigt das komplette 
Assemblerprogramm 
»name«. Das Programm ar- 
beitet wieder mit dem (einfa- 
cheren) Speichermodell für 
Com-Dateien. 


[P6C] 


[163] 

[000] : 

[LFD] : stack 
gment 


[SE9] 3 dw 
für System- 
[C7E] : tos label 
reservieren 
[SNA] : dw 
für Programm- 
[TSE] : tob label 
[4E3] 


reservieren 

ı stack ends 
[000] 
[CDE] 


[7RD] 


: string3 db 
ketten 
: extra ends 


segment 


: code segment 

segmentanfang 

ı start: mov 

atensegment 

: mov 

nitialisieren 
mov 

alisieren 

mov 

mov 


[KVC] 
[CNA] 


[KT3] 
[LSA] 


[wu3] 
[6BC] 


[94C] 


[000] 
[SH5] 
[5L5] 
[SK5] 
[000] 
[ocB] 


[KVc) 
[ASF] 


alisieren 
mov 
H mov 
alisieren 
‘ mov 
alisieren 


mov 
mov 
mov 


H mov 
atensegment 
: mov 
nitialisieren 

: assume ds:datal 
mentzuweisung 

[742] 
[5M5] 
[SL5] 
[5N5] 
[cvi] 
[288] 


[cvi] 
[DAB] 


[F59] 
[NSC) 
[MV9] 


mov 
mov 
mov 


"Befehle 


B mov 
über MS-DOS- 
B int 
n beenden 
: code ends 
segmentende 
B end 
ende 





Den aufmerksamen Lesern ist 
sicherlich nicht entgangen, 
daß die Befehlsfolge 


dx,offset adresse 
mov ah,nummer 
int 21h 


zum Aufruf einer Funktion 
des Interrupt 21hex zweimal 
im Programm »name« auf- 
taucht (wenn auch mit unter- 
schiedlichen Werten für die 
Zeichenkettenadresse »adres- 
se« und die Funktionsnum- 
mer »nummer«). 

In längeren Programmen 
kommt diese Befehlsfolge 
noch weitaus öfter zum Ein- 
satz, doch muß sie deshalb 
nicht jedesmal neu eingege- 
ben werden. Der MASM ist 
nämlich, wie schon sein voll 
ausgeschriebener Name »Mi- 
crosoft Makro-Assembler« 
verrät, in der Lage, soge- 
nannte Makros zu verwalten. 
Makros sind immer wieder- 
kehrende Befehlsfolgen, die 
der Programmierer bei der 


mov 


100h dup(?) ; Zeichen 


stack :Stapelse 


400h dup(?) ;1 KByte 


word ; stapel 


400h dup(?) :1 KByte 


word ; stapel 


;Programm 


ax,dataO ;DS für D 


ds,ax ; dataO i 


ax,extra ;ES initi 
es,ar 
ax,stack ;SS initi 
ss,ax 
sp,offset tos ;SP initi 


bp,offset tob ;BP initi 


bh,a 
bl.,b 
ch,c 


:BH=10 
:BL=1l 
:CH=12 


ax,datal ;DS für D 


ds,ax ; datal i 


;Neue Seg 


; für DS 
;CL=13 
;DH=14 
;DL=15 


el,d 
dh,e 
dl,f 
Mn ;Weitere 
ah ‚4Ch ;Programm 
21h ; Funktio 
;Programm 


start ;Programm 


Listing 2. Assemblerprogramme, die mit dem Speichermodell 
für Exe-Dateien arbeiten, sind im Aufbau komplexer als Com- 


Dateien 





DOS 4'88 





Arbeit mit einem Makro-As- 
sembler als Makro definieren 
kann und dadurch nur ein 
einziges Mal schreiben muß. 
Wenn er die in einem Makro 
enthaltenen Befehle an einer 
bestimmten Stelle in seinem 
Programm benötigt, setzt er 
lediglich den Namen des Ma- 
kros ein. Der Makro-Assem- 
bler fügt dann beim Überset- 
zen des Programms in Ma- 
schinencode den Inhalt des 
Makros automatisch an den 
entsprechenden Stellen ein. 


Anstelle eines Makros könnte 
man auch mit einem Unter- 
programm arbeiten. Doch im 
Gegensatz zum Makro muß 
das Unterprogramm jedesmal 
zeitraubend über den Befehl 
»call« aufgerufen und mit 
dem Befehl »ret« beendet 
werden, während das Makro 
direkt an der gewünschten 
Stelle im Programm vorhan- 
den ist und den Programm- 
lauf nicht bremst. 


Dafür hat ein Unterpro- 
gramm aber auch einen Vor- 
teil: Es ist nämlich nur ein 
einziges Mal im Programm 
vorhanden, während der As- 
sembler das Makro an jeder 
Stelle, an der es benötigt 












488 DOS 


[SW3) 0 title name 

-[v10] 1 ; 

[BUC] 2 ; Dieses Programm gibt auf den Bildschirm 

[WAC] 3 ; eine Zeichenkette aus und liest eine 

[YAS] 4 ; Zeichenkette ein 

[vıo] 5: ; 

[ERF] 6: assume cs:code,ds:code ;Seg 
mentzuweisungen 

[000] T: 

[AFB] 8: code segment ;Seg 
mentanfang 

[YHC] 9: org 100h ;Pro 
erammstart bei 100hex 

[000] 10: 

[WXF] ll: start: jmp anfang ;Spr 
ung zum Programmanfang 

[000] 12: 

[OM4] 13: ; Datenbereich: 

[000] 14: 

[HDD] 15: text db 13,10,"Bitte geben Sie Ihre 
n Namen ein: $” 

[T2C] 16: max db 21 ‚Erstes B 
yte des Eingabe- 

[MN7] 17: ; puffers 

(Pufferlänge) 

[0A9] 18: db 21 dup (?) ;Eingabep 
uffer 

[000] 19: 

[7B6) 20: d Programmbereich: 

[000] 21: 

[A6K] 22: anfang: mov dx,offset text ;Adr 
esse der Zeichenkette 

[5LB] 23: mov ah,O09h ;Zei 
chenkette ausgeben 

[7E2] 24: int 21h 

IMFC) 25: mov da,offset max ;Adr 
esse des Puffers 

[8KB] 26: mov ah,OAh ;Zei 
chenkette einlesen 

[7E2] 27: int 21h 

[000] 28: 

[GVA] 29: mov ah,4Ch ;Pro 
gramm beenden 

[DT1] 30: int 21h 

[000] 31: 

[8M9]) 32: code ends ;Seg 
mentende 

[6D8] 33: end start ;Pro 
grammende 


Listing 3. Das Assemblerprogramm »name« gibt eine Zeichen- 
kette aus und liest eine Zeichenkette ein 


wird, neu einsetzt. Bei lan- 
gen Makros, die oft verwen- 
det werden, kann dadurch 
ein Programm um ein ganzes 
Stück anwachsen. 

Legen Sie also Wert auf Ge- 
schwindigkeit, sind Makros 
geeignet, wenn Sie dagegen 
Speicherplatz sparen wollen 
(oder müssen), greifen Sie 
besser auf Unterprogramme 
zurück. 

Das Makro für den oben an- 
gegebenen Aufruf einer 
Funktion des Interrupt 21hex 
lautet beim MASM nun: 


funktion macro 
mov 


nummer,adresse 
dx,offset 
adresse 
ah,nummer 

21h 


mov 

int 

endm 
Das Makro trägt damit den 
Namen »funktion« und er- 
wartet die Übergabe der Para- 
meter »nummer« und »adres- 
se«. Der erste Parameter dient 
als Funktionsnummer für das 
AH-Register und der zweite 
Parameter als Speicheradres- 
se für das DX-Register. Die 
beiden Pseudobefehle »mac- 
ro« und »endm« kennzeich- 
nen Anfang und Ende des 
Makros. Wenn Sie dieses Ma- 
kro zum Beginn von Pro- 






































gramm »name« definieren, 
können Sie für den Aufruf 
der Funktion 09hex in Li- 
sting 3 

funktion O09h,text 


und für den Aufruf der Funk- 
tion 0Ahex 


funktion OAh,max 


schreiben. 

Der Assembler fügt dadurch 
beim Übersetzen des Pro- 
gramms in Maschinencode 
anstelle der beiden aufge- 
führten Zeilen jeweils das 
Makro »funktion« ein, und 
ordnet im ersten Fall dem Pa- 
rameter »nummer« den Wert 
09hex und dem Parameter 
»adresse« die Variable »text« 
zu. Im zweiten Fall wird 
»nummer« auf OAhex und 
»adresse« auf »nax« gesetzt. 
Das bedeutet, daß die Anga- 
ben, die in einem Makroauf- 
ruf hinter dem Makronamen 
stehen, an die symbolischen 
Parameter in der Makrodefi- 
nition (in der gleichen Rei- 
henfolge) übergeben werden. 
Listing 4 zeigt, wie Sie das 
Programm »name« für den 
Einsatz des beschriebenen 
Makros abändern müssen. 
Ein Programm, das mit Ma- 
kros arbeitet, ist übersichtli- 


[NL4] 
[v10] 
[uzc] 


[8LC] 
[7H9] 
[v10] 
[3PH] 


title 


e 


funktion macro 

rodefinition 
mov 
mov 
int 
endm 


[NO7] 
[LBS] 
[392] 
[111] 
[000] 
[ERF] 


vos nu2w N-O 


: assume 
mentzuweisungen 

[000] H 

[AFB] 


[YHC] 


[000] 
[WXF] 


ı code 
mentanfang 


segment 


: start: jmp 
[000] 
[OM4] : ; 
[000] 5 
[HDD] : text db 
n Namen ein: $" 
: max db 
yte des Eingabe- 


[T2C] 
. IMN7] 
[0A9] 
[000] B 
[7B6] : ; 
[000] 
[41H] 
[IFD] 


[000] 
[VA] 


[DT1] 
[000] 
[8M9] 


[6D8] 


(Pufferlänge) 
db 


"uffer 


: anfang: funktion 
chenkette ausgeben 
B funktion 
chenkette. einlesen 


H mov 
gramm beenden 
: int 
: code ends 
mentende 

: end 
grammende 


org 
erammstart bei 1lO0Ohe 


21 


21 dup (?) 


ah,4Ch 
21h 


start 


Kurs 


cher und benötigt bei häufi- 
gen Makroaufrufen erheblich 
weniger Tippaufwand, als 
ein Programm ohne Makros. 
Zudem lassen sich mit Ma- 
kros komplette Routinen-Bi- 
bliotheken aufbauen, die spä- 
ter bei der Entwicklung von 
neuen Programmen viel Zeit 
sparen helfen. Wenn Sie um- 
fangreiche Makro-Bibliothe- 
ken benutzen, wird das Pro- 
grammieren in Assembler so- 
gar fast so komfortabel, wie 
das Schreiben von Program- 
men in Hochsprachen. 

In der nächsten Folge dieses 
Kurses erwartet Sie ein be- 
sonderer Leckerbissen: 
SAMII, der DOS-Assembler. 
SAM IL ist die stark erweiter- 
te Version des leistungsfähi- 
gen Assemblers SAM, den ei- 
nige Leser vielleicht schon 
von der Leserservice-Diskette 
zur DOS-Extra Ausgabe 1 
kennen. 

In der kommenden Ausgabe 
der DOS International ist 
SAM II als GW-Basic-Listing 
im Quellcode abgedruckt 
und läßt sich mit Quick Basic 
oder Turbo Basic compi- 


u (Martin Althaus/ 
Markus Zietlow/ma) 


m_name 


; Dieses Programm gibt über ein Makro ein 


: Zeichenkette auf den Bildschirm aus und 
5 liest eine Zeichenkette ein 


funktion,adresse :Mak 
dx,offset adresse 

ah, funktion 

21h 


es:code,ds:code 


100h 
x 


anfang 


ung zum Programmanfang 
; Datenbereich: 


13,10,"Bitte geben Sie Ihre 


;Erstes B 
: puffers 


;Eingabep 


Programmbereich: 


09h ,text ;Zei 


OAh ‚max ‚Zei 


;Pro 


;Seg 


;Pro 


Listing 4. Das Assemblerprogramm »m_name« ist die Makro- 


Version von »name« 





83 


Kurs 














Speicherresidente 


Programme 


selbstgemacht 









Teil 1 - Grundlagen und Beispiele 

Teil2 - Pop-Up-Utilities selbstgemacht 
Teil 3 — Betriebssystem und TSR-Prozesse 
Teil 4 -— TSR-Prozesse für Fortgeschrittene 











Viele speicherresidente Programme tun alles, was 
solch einem Programm verboten ist: Sie holen Ein- 
gabe von der Tastatur, durchsuchen Verzeichnisse 
auf der Platte und lesen oder schreiben Dateien; 
kurz gesagt, sie benehmen sich, als ob sie die einzi- 
gen Programme im PC wären. In der dritten Folge 
dieses Kurses sehen Sie, wie so ein Programm aufge- 
baut ist und wie Probleme zwischen dem TSR-Pro- 
zeß und anderen Programmen vermieden werden. 
Fast nebenbei lernen Sie noch eine Reihe undoku- 
mentierter MS-DOS-Funktionen kennen. 


In den ersten beiden Folgen 
dieser Reihe wurde beschrie- 
ben, wie ein TSR-Prozeß 
grundsätzlich funktioniert. 
Bisher war es möglich, einfa- 
che speicherresidente Pro- 
gramme zu entwickeln, die 
mit der Tastatur und dem 
Bildschirm umgehen 
konnten. 

Auf diesen Grundkenntnis- 
sen aufbauend, lernen Sie 
jetzt einiges mehr. Die The- 
men in dieser Folge heißen 
BIOS und MS-DOS, genauer 
gesagt »wie kann man BIOS- 
Funktionen erweitern oder 
ersetzen« und »wie kann ein 
TSR-Prozeß MS-DOS-Funk- 
tionen (zum Beispiel, um Da- 
teien zu lesen oder zu schrei- 
ben) verwenden«. Dies sind 
komplexe, gefährliche The- 
men, weil ein Fehler in solch 
einem TSR-Prozeß nicht nur 
zu einem Absturz führen, 
sondern eine ganze Diskette 
beziehungsweise Festplatte 
zerstören kann. Deshalb er- 
fahren Sie einführend eine 
Menge über die notwendigen 
Vorsichtsmaßnahmen. 

In der Tat besteht der größte 
Teil unseres Beispielpro- 
gramms aus Routinen, die ge- 
wisse Fehler ausschließen. 
Der Aufwand lohnt sich aber: 
Wer ein speicherresidentes 


84 


Programm nach diesem Mu- 
ster entwickelt, kann sicher 
sein, daß der TSR-Prozeß 
»wasserdicht« ist! 


Das BIOS ist eine Sammlung 
von Routinen, die mit der 
Hardware des PCs umgehen 
können. Mit diesen Routinen 
kann man zum Beispiel Ta- 
statureingabe holen, Zeichen 
drucken, die seriellen 
Schnittstellen bedienen und 
so weiter. Wenn man das 
BIOS anstelle der Hardware 
selbst anspricht, ist die Be- 
dienung der Hardware we- 
sentlich einfacher. 


BIOS Routinen 
können von TSR- 
Prozessen aufgerufen 
werden 


Glücklicherweise können Sie 
die BIOS-Routinen fast ohne 
Bedenken in einem speicher- 
residenten Programm ver- 
wenden. Die Ausnahme bil- 
det der Interrupt 13hex, über 
den die BIOS-Routinen für 
Diskette oder Festplatte aufge- 
rufen werden. Diese Routinen 
sollten Sie zunächst vermei- 
den. Später in diesem Artikel 
lernen Sie eine Methode ken- 
nen, mit der Sie auch den In- 
terrupt 13hex von einem TSR- 


Prozeß aus anwenden 
können. 


Die BIOS-Routinen werden 
über verschiedene Interrupts 
aufgerufen. Wie Sie bereits in 
den früheren Folgen dieser 
Reihe wissen, ist es ohne 
weiteres möglich, einen Inter- 
rupt umzuleiten, so daß eine 
eigene Routine aufgerufen 
wird. Da die BIOS-Routinen 
die Basis der Software im PC 
bilden, stellt die Umleitung 
der BIOS-Interrupts einen 
einfachen Weg dar, um diese 
Basis zu erweitern. In Tabelle 1 
sind die BIOS-Interrupts auf- 
geführt. Sie sehen, daß prak- 
tisch die komplette Hardware 
des PCs über das BIOS ge- 
steuert wird. Da man beliebi- 
ge BIOS-Routinen ersetzen 
kann, läßt sich die Hardware- 
Steuerung des PC beliebig er- 
weitern. 


Ein Beispiel einer solchen Er- 
weiterung sind sogenannte 
Tastatur-Makros. Das Konzept 
des Tastatur-Makros ist ver- 
blüffend einfach: Sie drücken 
eine Taste (zum Beispiel [Alt- 
F1]) und anstatt des üblichen 
Zeichens erscheint eine gan- 
ze Zeichenkette (zum Bei- 
spiel »dir/w«). Am schönsten 
ist es natürlich, wenn es viele 
solche Makro-Tasten gibt, die 
Sie jederzeit beliebig pro- 





Interrupt Funktion 


grammieren können. Im fol- 
genden wird ein TSR-Prozeß 
entwickelt, der genau diese 
Funktionalität verwirklicht. 
Bevor Sie mit der Entwick- 
lung des Programms anfan- 
gen, müssen einige Anforde- 
rungen an das Programm fest- 
gelegt werden. Erstens sollen 
die Tastatur-Makros realisiert 
werden. Die Tasten sollen be- 
liebig umprogrammierbar 
sein. 


Die Arbeit mit 
Tastatur-Makros ist 
eine verblüffend ein- 
fache Angelegenheit 


Zweitens sollen die Tastatur- 
Makros nicht nur auf der MS- 
DOS Kommando-Ebene funk- 
tionieren, sondern auch in 
möglichst vielen anderen 
Programmen zur Verfügung 
steken. Drittens soll der TSR- 
Prozeß alle Vorschriften be- 
achten, um ein »bequemes 
Zusammenleben« mit ande- 
ren Programmen zu gewähr- 
leisten. Viertens soll es eine 
Möglichkeit geben, die Tasta- 
tur-Makros auf Diskette oder 
Festplatte zu speichern und 
gespeicherte Makros von der 
Diskette oder Festplatte ein- 
zulesen. Die Anforderungen 
an dieses Programm sind 











10H Bildschirm-Ausgabe 

11H Gerätetest 

12H Speichertest 

13H Diskette/Festplatte Ein- und Ausgabe 
14H Serielle (RS232C) Schnittstelle 

15H Kassetten Ein- und Ausgabe 

16H Tastatur-Eingabe 

17H Drucker-Ausgabe 











Tabelle 1. Die BIOS-Interrupts 


DOS 4'88 


—_ _ —_ ._ Kurs 


zahlreich, aber bestimmt er- 
forderlich, um einen hohen 
Grad an Komfort und Funk- 
tionalität zu gewährleisten. 
Dieser TSR-Prozeß wird in 
vier Schritten entwickelt, wo- 
bei jeder Schritt wichtige 
Prinzipien der Arbeitsweise 
eines speicherresidenten Pro- 
gramms darstellt. Zunächst 
bauen Sie eine erste Version, 
die die Tastatur-Makros im- 
plementiert. In der zweiten 
Version übernehmen Sie die 
Methoden aus den vorgehen- 
den Folgen dieses Kurses, um 
die Umprogrammierung der 
Tasten zu realisieren. Die bei- 
den nachfolgenden Versionen 
werden dieses Grundpro- 
gramm erweitern, bis alle An- 
forderungen verwirklicht 
sind. 


Nun stellt sich die Frage, wie 
man ein Tastatur-Makro reali- 
sieren kann. In Bild 1 sehen 
Sie den Ablauf der Tastatur- 
eingabe im PC. Wie das Bild 
zeigt, ist das BIOS dafür zu- 
ständig, Eingaben von der Ta- 
statur zu holen. Es gibt drei 
BIOS-Routinen, die über In- 
terrupt 16hex aufgerufen wer- 
den. Fast alle Programme ru- 
fen diese BIOS-Funktionen 
auf, um Eingabe von der Ta- 
statur zu holen, das heißt, 
wenn wir diese Routinen er- 
setzen oder erweitern, wer- 
den die neuen Funktionen 
nahezu aller Programme zur 
Verfügung stehen, was der 
zweiten Anforderung oben 
entspricht. Im farbigen Teil 
des Bildes sehen Sie, wie ein 
TSR-Prozeß BIOS-Funktionen 
abfangen kann. Dies ist dann 
der Weg, den Sie gehen 
werden. 


Listing 1 zeigt die erste Ver- 
sion des Programms. Im 
Hauptprogramm sehen Sie 
die gewohnte Initialisierung; 


hier wird der Interrupt 16hex 
umgeleitet, um in die neue 
Routine zu münden. »Get- 
Char«, die einzige andere 
Routine in dieser Version, ist 
der Ersatz für die BIOS-Tasta- 
tur-Routinen. Die drei Routi- 
nen, die über Interrupt 16hex 
aufgerufen werden, sind un- 
ter dem Titel »Die BIOS-Tasta- 
tur-Routinen« seperat be- 
schrieben. Hier erfahren Sie 
zunächst etwas über die tech- 
nischen Neuigkeiten in der 
Routine »GetChar«. 

Das erste Problem, wenn man 
eine BIOS-Routine durch 
eine Pascal-Routine ersetzen 
will, ist die Rückgabe der Re- 
sultate, BIOS-Routinen geben 
alle Resultate in Registern zu- 
rück, was von einer Hoch- 
sprache aus nicht ohne weite- 
res funktioniert. Jedoch muß 
diese Art der Rückgabe reali- 
siert werden, weil unser Pro- 
gramm genau wie das BIOS 
funktionieren muß. 


BIOS Routinen 
verwenden Register 
für die Rückgabe 
von Resultaten 


Die Rückgabe wird mit Hilfe 
der Struktur »UserRegs« erle- 
digt. Um zu verstehen, wie 
dies funktioniert, betrachten 
Sie zuerst genau, wie der 
Stack nach einem Interrupt 
aussieht. Wie Sie bereits wis- 
sen, werden von einer Int-An- 
weisung, wie von einem 
Hardware-Interrupt, die drei 
Register »Flags«, »CS« und 
»IP« in dieser Reihenfolge auf 
den Stack gerettet. Am An- 
fang der Routine »GetChar« 
werden zwei weitere Register, 
»BP« und »SP«, ebenfalls auf 
den Stack gerettet. Dies sehen 
Sie jedoch nicht, weil der 
Turbo Pascal-Compiler die 


entsprechenden Anweisun- 
gen automatisch eingefügt. 
Die Inline-Anweisung in 
»GetChar« rettet acht weitere 
Register, damit sind es insge- 
samt dreizehn gerettete Regi- 
ster, wie der linke Teil vom 
Bild 2 zeigt. 


Wenn Variablen in einer Pro- 
zedur angelegt werden, wie 
beispielsweise das Array 
»Dummy« in der Routine 
»GetChar«, reserviert Turbo 
Pascal im Stack Platz für die- 
se Variablen. Dies geschieht 
auch unmittelbar am Anfang 
der Prozedur. Für »Dummy«, 
das aus acht Integer-Variablen 
besteht, werden 16 Byte reser- 
viert. Der Stack nach diesen 
Aktionen ist im mittleren Teil 
von Bild 2 zu sehen. 


In der Inline-Anweisung wird 
die Stack-Adresse in SP mit 
dem Befehl 

add sp,16 

zurück zum Anfang dieses 
reservierten Bereichs gesetzt 
und anschließend »Dummy« 
durch die acht Push-Anwei- 
sungen mit den Werten in 
den acht Registern aufgefüllt. 


Die Struktur »UserRegs« wird 
als »Absolute« deklariert und 
steht damit an derselben 
Adresse wie »Dummy«, je- 
doch ist »UserRegs« um fünf 
Integer länger als »Dummy«. 
Die Lage von »UserRegs« auf 
dem Stack sehen Sie im rech- 
ten Teil von Bild 2, wo deut- 
lich wird, wozu der ganze 
Aufwand gut ist. Sie haben 
es nämlich geschafft, die Re- 
gister, die zur aufrufenden 
Prozedur zurückgegeben 
werden, als Turbo Pascal Va- 
riablen zu deklarieren, und 
damit ist das Problem der 
Rückgabe gelöst: Sie brau- 
chen nur die entsprechenden 
Variablen zu beschreiben, 
und schon bekommt die auf- 

















Interrupt und Tastatur-Interrupt- Zeichen 
Zeichen von Handler ——— 4 Puller 
der Tastatur Zeichen 

(nterrupt 9) 








Ei 





Anwenderprogramm 
oder DOS 

















Zeichen TSR-Prozess 














BIOS-Routinen 
(Interrupt 16H) 












et] 








Bild 1. Der Ablauf der Tastaturabfrage beim PC 


488 BOS 





durch den cs 
INT- Befehl 
geraltel 


von Turbo -— 
Pascal gerattet SP 





rufende Prozedur beim Ver- 
lassen der Routine »GetChar« 
die veränderten Register wie 
erwartet zurück. 


Falls das Ganze noch unklar 
ist, machen Sie sich keine 
Sorgen. Sie können die De- 
klarationen der Variablen 
und die Inline-Anweisung 
einfach übernehmen und be- 
nutzen. Diese Methode funk- 
tioniert in allen Fällen. 


Noch ein Trick, der in »Get- 
Char« verwendet wird, ist 
der Aufruf der ursprüngli- 
chen BIOS-Routine. Dies ge- 
schieht mit der Anweisung 


Intr (Neulnt,Regs) 


Im Hauptprogramm sehen 


Sie, daß die Adresse der 
BIOS-Routine in einen neuen 
Interrupt-Vektor kopiert 
wird. Dies ist ohne weiteres 
zulässig, weil die Interrupt- 
Vektoren 61hex bis ein- 
schließlich 67hex für An- 
wender-Software reserviert 
sind. Das heißt, diese Vekto- 
ren braucht MS-DOS gar 
nicht. Über einen Interrupt- 
Vektor zu gehen, vereinfacht 
den Aufruf der BIOS-Routi- 
ne, weil die eingebaute Tur- 
bo Pascal Funktion »Intr« das 
Laden von Registern erledigt. 
Die einzige andere Möglich- 
keit, solch eine Routine auf- 
zurufen, wäre eine Inline- 
Anweisung mit einigen As- 
sembler-Befehlen. 


Damit steht die erste Version 
des Programms. Diese Ver- 
sion wird unserer ersten An- 
forderung völlig gerecht: Die 
Tastatur-Makros stehen fast 
immer zur Verfügung, weil 
beinahe alle Programme 
BIOS-Aufrufe verwenden, 
um Tastatureingaben zu ho- 
len. Wie sieht es mit den an- 
deren drei Anforderungen 
aus? 


Flags 
cs 





Ip 


VaerRogs 








durch die 
Inline - Anwelsung- Dummy 
gerettet 











Ds Anfangradresse 
von Dumm) 


Register im Stack 





BP 
FF 
Re] 
BR 
en 
on 
E= 
I | 
[27 
y von UserRegs 


Wie Turbo -Pascal 
eine Variable anlegt 











Anfangsadrasse 





Die Lage der Variable 


UserRegs 





Bild 2. Register und Variablen unter Turbo Pascal 


85 


IMS ee ee on u nn HF m ir nee 





Bild 3. So werden Tastaturmakros mit »tasmak« programmiert 


Bisher wurde die Kompatibi- 
lität zu anderen Programmen 
sorgfältig berücksichtigt und 
damit ist der dritte Anforde- 
rung Genüge getan. Die Ta- 
statur-Makros sollen beliebig 
umprogrammierbar sein; in 
einem gewissen Sinn sind sie 
das. Jedoch ist es erforder- 
lich, das Programm zu än- 
dern und neu zu übersetzen, 
um die Makros neu zu defi- 
nieren. Dies entspricht nicht 
dem gewünschten Grad an 
Komfort. Hier müssen Sie 
das Programm erweitern. Mit 
dieser Erweiterung erhalten 
Sie dann die zweite Pro- 
grammversion. 


Frei programmierba- 
re Tastatur-Makros 
lassen sich durch 
einfache Anderungen 
des Programms 
erreichen 


Für diejenigen, die die ersten 
beiden Folgen dieser Reihe 
mitverfolgt haben, liegt der 
Gedanke nahe, daß die Um- 
programmierung der Tasten 
im klassischen TSR-Stil über 
eine »heiße Taste« erfolgen 
soll, und genau diese Metho- 
de wird jetzt implementiert. 


Der Mechanismus kam in der 
zweiten Folge ausführlich 
zur Sprache, deshalb werden 
hier nur ein paar Besonder- 
heiten erwähnt, die in die- 
sem Programm neu sind. 

In Listing 2 finden Sie die 
neuen Teile unseres Pro- 
gramms und Hinweise, wie 
die neuen Teil in das Pro- 
gramm von Listing 1 einge- 
fügt werden. Das Menü wird 
durch Drücken der beiden 
Umschalt-Tasten (Shift-Ta- 
sten) aufgerufen. Wie das 
Menü aussieht, sehen Sie in 
Bild 3. Wenn das Menü er- 
scheint, drücken Sie eine der 
30 programmierbaren Tasten, 
um das alte Makro für diese 
Taste zu löschen. 

Der leere Platz für ein neues 
Makro ist mit roten Linien 
unterstrichen. Ein Makro 
kann bis zu 16 Zeichen ent- 
halten. Die Eingabe des Ma- 
kros endet automatisch mit 
dem 16. Zeichen oder durch 
die Taste [F7]. Um das Menü 
zu verlassen, drücken Sie die 
Taste [F10]. Alle Tasten au- 
Rer [F7] und [F10] sind in 
Makros zugelassen, wobei 
Control-Zeichen in grafischer 
Form angezeigt werden. Sie 
können zum Beispiel die Ta- 
ste »Shift-F1« programmie- 





AKTION 


TASTEN 


BILDSCHIRM 





= 


1) Tatmak aufrufen 


2) zuprogrammleronde Makro - Taste <Shifl-Fl> 


salektleron 
3) neue Makro - Dafiniion singaben 
4) Makro Definition baendon <Fl> 


wahlwelse: 
5) weltere Makros dofinleren 
6) Eingabe beonden <FId> 


7) Makro verwenden 








glinke Shifl-Tasts> und 
<rechle Shift -Taste> gleichzeilig 


turbo <Relurn> etasmak<Relurn> 


Schrilte 2, 3 und 4 belleblg wiederholen 


beim DOS-Prompt. <Shill-FI> 


Tasmak Menue erscheint 

Makro bai «Shifl -FI> wird leer, 

das Eingabafald wird rofl unleratrichen 
Eingabs wird Im Eingabefeld aufgosnommen 


Eingabefeld wird blau; neus Makro- 
Dofinillon slahl Im Eingabateld 


siehe 2, 3 und 4 oben 
Tasmak Menue verschwindet 


Turbo-Pascal wird gaslarlel, das Programm 
"Tasmak‘ wird In den Editor geladen 





Bild 4. Ein Anwendungsbeispiel für die Tastaturmakro-Program- 
mierung 


86 










ren, um Turbo Pascal zu star- 
ten, das Programm »Tasmak« 
zu laden und anschließend 
in den Editor zu gelangen; 
die Tastenfolge dafür ist in 
Bild 4 erklärt. 

Mit der heißen Taste und 
dem Menü haben Sie die er- 
ste Anforderung, die beliebi- 
ge Umprogrammierung der 
Tasten, völlig verwirklicht. 
Da Sie auch die Regeln aus 
der zweiten Folge dieser Rei- 
he beachtet haben, ist die 
dritte Anforderung, das »be- 
queme Zusammenleben«, 
auch noch vollständig er- 
füllt. 

Jetzt widmen Sie sich der 
vierten und schwierigste An- 
forderung: Wie können Sie 
die Makros auf Diskette oder 
Festplatte speichern, bezie- 
hungsweise vom Massen- 
speicher einlesen, ohne das 
laufende Programm zu 
stören? 


Um komplexe TSR- 
Prozesse schreiben zu 
können, muß man 
wissen, wie MS-DOS 
intern funktioniert 


Eigentlich stellt sich zuerst 
eine einfachere Frage: Wie 
kann man überhaupt Dateien 
schreiben und lesen? Es sol- 
len ja keine eigenen Routinen 
zu diesem Zweck geschaffen 
werden, weil die Struktur der 
Dateien unter MS-DOS viel 
zu komplex ist. Die Routinen 
wären wesentlich größer als 
das restliche Programm! Am 
einfachsten wäre es, beim 
Umgang mit Daten ganz nor- 
male Betriebssystemfunktio- 
nen zu verwenden. Diese 
Routinen stehen in jeder 
Hochsprache, auch in Turbo 
Pascal, zur Verfügung und 
ermöglichen einen sehr kom- 
fortablen Umgang mit Datei- 
en, Verzeichnissen und ähn- 
lichem. Um diesen Weg zu 
gehen, müssen Sie sich aber 
bewußt sein, wie MS-DOS 
intern funktioniert. Genau 
dieses Thema wird nun er- 
klärt — bitte haben Sie etwas 
Geduld, wenn die Diskussion 
gelegentlich sehr theoretisch 
wird. Das Thema ist für TSR- 
Prozesse das wichtigste und 
komplizierteste, das hier zu 
bewältigen ist. 

MS-DOS stellt eine ganze 
Reihe von Funktionen zur 
Verfügung. Die meisten, ein- 
schließlich der Funktionen 


der Dateiverwaltung, werden 
über den Interrupt 21hex auf- 
gerufen. Wer eine dieser 
Funktionen unter die Lupe 
nimmt, sieht einige Vor- 
sichtsmaßnahmen, die von 
den Entwicklern des Be- 
triebssystems eingebaut wur- 
den. Erstens rettet die Funk- 
tion alle Register, die nicht 
für die Rückgabe von Resul- 
taten gebraucht werden. 
Zweitens ist eine MS-DOS- 
Funktion selten eine einfache 
Routine, sondern viel eher 
eine Hauptroutine, die wie- 
derum eine Menge Unterrou- 
tinen aufruft. In der Regel 
sind die Unterroutinen ge- 
nauso »höflich« wie die ei- 
gentliche MS-DOS-Routine: 
Auch sie retten viele Regi- 
ster, die nicht für Rückgabe 
gebraucht werden. Das alles 
bedeutet in erster Linie, daß 
ein MS-DOS-Aufruf einen 
sehr großen Stack braucht. 


Offensichtlich befürchteten 
nun die MS-DOS-Entwickler, 
daß Programme nicht immer 
genug Stack einrichten wür- 
den. Deshalb haben sie drei 
interne Stack-Bereiche in 
MS-DOS selbst eingebaut. 
Als allererstes rettet eine spe- 
zielle Routine die Stack- 
Adresse des aufrufenden Pro- 
gramms und schaltet auf ei- 
nen eigenen Stack um. Wel- 
cher interne Stack verwendet 
wird, hängt von der spezifi- 
schen MS-DOS-Funktion ab: 
Die Funktionen 00hex bis 
OChex benutzen einen von 
zwei Stacks, während Funk- 
tionen 0Dhex und größer den 
dritten benutzen. Die Konse- 
quenz hieraus ist einfach: 


Die Grundregel für 
TSR-Programmierer: 
MS-DOS-Funktionen 
dürfen nicht unter- 
brochen werden 


Eine MS-DOS-Funktion darf 
nie in der Ausführung durch 
eine zweite MS-DOS-Funk- 
tion unterbrochen werden, 
denn dann würde die zweite 
Funktion den gleichen Stack- 
bereich wie die erste benut- 
zen - mit tragischen Folgen 
für die erste Funktion, die 
dann nicht mehr zum Haupt- 
programm zurückkehren 
würde. In Normalfall kann so 
etwas auch nicht passieren, 
weil eine MS-DOS-Routine 
nur dann zurückkehrt, wenn 


DOS 4'88 





sie ihre Aufgabe fertig bear- 
beitet hat. Benutzt aber ein 
TSR-Prozeß MS-DOS-Funk- 
tionen, liegt die Sache ganz 
anders. Wenn der TSR-Pro- 
zeß abgerufen wird, kann es 
sein, dal} das Vordergrund- 
programım gerade eine Be- 
triebssystem-Funktion aufge- 
rufen hat. In diesem Falle 
wird dann die MS- 
DOS-Funktion durch den 
TSR-Prozeß unterbrochen. 
Ruft aber der TSR-Prozeß 
selbst eine MS-DOS-Funk- 
tion auf, wird der Stack, wie 
eben beschrieben, zerstört. 
Der Aufruf des TSR-Prozes- 
ses selbst klappt mit hoher 
Währscheinlichkeit, und 
auch mit den folgenden Auf- 
rufen gibt es keine Schwie- 
rigkeiten, Dies passiert aber 
auf Kosten des unterbroche- 
nen MS-DOS-Aufrufs, zu 
dem ja irgendwann wieder 
zurückgekehrt wird, und der 
dann weiterärbeiten will. 
Dann findet er aber erıtweder 
falsche Parameter oder die 
falsche Rückkehr-Adresse im 
Stack. Das letzie führt zu ei- 
nem Absturz, das erste ist 
unter [miständen viel 
schlimmer, weil die MS- 
DOS-Funktion die falschen 
Parameter liest und etwas 
ganz anderes tut, als das, was 
sie hätte tun sollen. Es kann 
sein, daß der Aufruf einfach 
eine Fehlermeldung zurück- 
gibt - esist aber auch mög- 
lich, daß eine Datei oder eine 
ganze Diskette oder Festplat- 
te zerstört wird. 

Aus diesen Überlegungen er- 
gibt sich die Tatsache, daß 
der TSR-Prozeß seinen 
Dienst am besten verweigern 
sollte, wenn eine MS-DOS- 
Funktion aktiv ist. Das Pro- 
blem ist; Wie kann der TSR- 
Prozel wissen, ob eine sol- 
che Funktion aktiv ist? Zu 
dieser Frage giht es drei Ant- 
worten, 

Die erste Methode um festzu- 
stellen, ob eine MS-DOS- 
Funktion aktiv ist, ist eine 
Variable im MS-DOS selber, 
das sogenatinte »In-DOS- 
Byte«. Dieses Byte ist ein ein- 
facher Zähler, der die Anzahl 
aktiver MS-DOS-Funktionen 
enibält, das heißt, wenn das 
»In-DOS-Byte« Null ist, ist 
keine MS-DOS-Funktion 
aktiv. 

Die Adresse des »In-Dos- 
Byte« erhält man über eine 
undokumentierte MS-DOS- 
Funktion, die Funktion 


488 DOS 


34hex. Der Segment-Teil der 
Adresse wird im ES-Register 
zurückgeliefert, der Offset- 
Teil kommt im BX-Register 
zurück. 


In einem TSR-Prozeß wird 
die Funktion 34hex norma- 
lerweise im Initialisierungs- 
teil aufgerufen (siehe den 
entsprechenden Teil von Li- 
sting 3) und die Adresse des 
»In-DOS-Byte« gespeichert. 
Nun aber muß der Tastatur- 
Interrupt-Handler anders 


. funktionieren. Wenn die hei- 


ße Taste gedrückt wird, darf 
der Tastatur-Handler nicht 
wie bisher den TSR-Prozeß 
eintach starten. Statt dessen 
setzt der Tastatur-Handler 
die Variable »Request« auf 
»wahr«;, um den Aktivie- 
rungswunsch zu speichern. 
Die Aktivierung findet nun 
im einem anderen Interrupt- 
Handler statt, nämlich im Ti- 
mer-Interrupt-Handler. Die- 
ser fragt »Request« ab; falls 
»Request« gleich »wahr« ist, 
wird überprüft, ob der TSR- 
Prozeß schon aktiv ist. Falls 
der TSR-Prozeß nicht aktiv 
ist, besteht der unerfüllte 
Wunsch, den Prozef zu akti- 
vieren. Jetzt wird das »In- 
Dos-Byte« abgefragt. Wenn 
dieses Byte auf Null steht, 
wird der TSR-Prozeß} akti- 
viert. Falls natürlich eine der 
eleei Bedingungen nicht 
stimmt, unterbleibt der Start 
des TSR-Prozesses, 


Jetzt fragen Sie vielleicht: 
»Warum findet das alles im 
Timer-Interrupt-Handler 
statt? Hätte nicht der Tasta- 
tur-Handler die ganzen Ab- 
fragen genauso erledigen 
können?« Diese Fragen sind 
berechtigt, weil es tafsäch- 
lich möglich wäre, das Ganze 
im Tastätur-Interrupt-Hand- 
ler zu bewerkstelligen. Dies 
hätteaber gegenüber dem Ti- 
rner-Handler einen Nachteil: 
Der Tastatur-Handler wird 
nur gestartel, wenn eine Ta- 
ste gedrückt wird, der Timer- 
Handler dagegen wird durch 
die Hardware 18mal pro Se- 
Kunde gestartet. Wenn wir 
rlie Abfragen im Tastatur- 
Handler angesiedelt hätten, 
müßte der Anwenderimmer 
wieder eine Taste drücken, 
wenn er den TSR-Prozeß ak- 
tivieren wollte. Mit den Ab- 
fragen im Timer-Handler 
muß der Anwender dagegen 
nur einmal die »heiße Taste« 
drücken, und der TSR-Pro- 


Kurs 


zeß wird möglichst schnell 
und völlig automatisch akti- 
viert. 


Die zweite Methode um fest- 
zustellen, ob eine MS-DOS- 
Funktion aktiv ist, ist der 
Weg über eine weitere undo- 
kumentierte MS-DOS-Funk- 
tion. Oben wurde bereits fest- 
gestellt, daß die Betriebssy- 
stem-Funktionen in zwei 
Gruppen aufgeteilt sind: Die 
Funktion 00hex bis OChex 
sind eine Gruppe, die haupt- 
sächlich mit Tastatureingabe 
und Bildschirmausgabe zu 
tun hat; alle anderen Funk- 
tionen bilden eine zweite 
Gruppe. Diese Aufteilung ist 
natürlich nicht zufällig. Weil 
ein Programm (und auch MS- 
DOS selbst) in den meisten 
Fällen auf Tastatureingaben 
warten muß, ist es möglich, 
andere Aufgaben während 
der Wartezeit zu erledigen. 


Undokumentierte 
MS-DOS-Funktionen 
lösen viele Probleme 
der TSR-Program- 
mierung 


Allerdings muß man genau 
wissen, daß auf eine 
Tastatureingabe gewartet 
wird. MS-DOS gibt genau 
diese Information dadurch, 
daß es wiederhalt eine »Int 
28H«-Anweisung ausführt, 
während es auf eine Tastatu- 
reingabe wartet. Während 
die Routine, die hinter dem 
Interrupt 28hex steckt, aufge- 
rufen wird, gewährleistet 
MS-DOS, daß alle Betriebssy- 
stem-Funktionen von ODhex 
aufwärts, ohne Bedenken 
verwendet werden dürfen. In 
diesem Fall sollte man das 
»In-Dos-Bytes unberücksich- 
tigt lassen; es ist in diesem 
Falle nämlich stets größer als 
Null. Jedoch sind die er- 
wähnten Funktionen »frei«, 
das heißt, ein anderes Pro- 
gramm kann diese Funktio- 
nen verwenden. 


Für unseren TSR-Prozeß be- 
deutet dies, daß nun ein In- 
terrupt-Handler für den Inter- 
rupt 28hex eingerichtet wer- 
den soll. Der Handler funk- 
lioniert ähnlich wie der 
Timer-Handler, aber ohne 
Abfrage des »In-Dos-Byte«: 
Wenn die Variable »Request« 
auf »wahr« steht, wird über- 
prüft, ob der TSR-Prozeß be- 
reits aktiv ist und im negati- 
















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— 512 KB Ram 

— 1,2 MB TEAC-Drive 
- Große Tastatur 

— Herc. komp. Grafik 
— Printerport 


obige Aus- 289 8 = 
stattung plus y 
— 30 MB Harddisk (Seagate) 

— 14" Monitor 


— serielle Schnittstelle 


30 MB 


Seagate WD 
Festplattenkit 


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87 


I ee m > um ee nn u En na m a a m 


ven Falle aktiviert. Falls eine 
der beiden Bedingungen 
nicht stimmt, geschieht gar 
nichts. Am Ende des Hand- 
lers wird zum alten Handler 
für den Interrupt 28hex ge- 
sprungen. Dies ist für die 
Funktion dieses Programms 
nicht notwendig; doch es be- 
steht ja der Wunsch nach 


und Komfort. Der Sprung 
zum alten Handler gewähr- 


Methode zum Laufen ge- 
bracht werden können, was 
mit Interrupt 28hex eine be- 
sondere Bedeutung hat: Das 
MS-DOS-Dienstprogramm 


weitgehender Kompatibilität 


leistet nämlich, daß auch an- 
dere TSR-Prozesse mit dieser 


»print.com« (Druckerspooler) 
verwendet diese Methode, 
um im Hintergrund zu 
drucken. Wenn Sie den Inter- 
rupt 28hex unterschlagen 
würden, hätte »print.com« 
keine Chance mehr! 

Die dritte Methode um fest- 
zustellen, ob eine Funktion, 
die nicht unterbrochen wer- 


den darf, aktiv ist, bezieht 
sich auf das BIOS. Dies ist 
notwendig, weil manche Pro- 
gramme eine Mischung aus 
MS-DOS- und BIOS-Funktio- 
nen verwenden. Zum Bei- 
spiel wird eine Datei mit der 
entsprechenden MS-DOS- 
Funktion erzeugt, danach 
aber mit BIOS-Funktionen 









Interrupt 9: 
Hardware - Tastatur 





Die Deaktiverungs - Logik 
Ist nicht abgebildet 





Warnton ausgeben 


TSR-PROZESS AKTIVIEREN TSR- Prozess aktivieren 





GetMakros aufrufen 


Aktiv <- falsch 
Request < - falsch 





Interrupt 13H: 


INTERRUPT 13H BIOS Disk - Routinen 


BlosDiskAktv <- wahr 





BIOS Disk - Routine aufrufen 





BlosDiskAktiv <- falsch 


Bra 
CE: 


Welt: 

















INTERRUPT 28H ) 


ei NEIN 


rer = wahr ? > — 











BlosDiskAktiv = wahr? 


JA 
TSR - Prozess aktivieren 
ENDE 









Interrupt 28H: 
Dos - Frei - Interrupt 


Interrupt 8: 
Hardware - Timer 








Bild 5. So ist die Aktivierungslogik eines komfortablen TSR-Prozesses aufgebaut 


88 


DOS 4'88 










Mit SHAMROCK SOFTWARE können Sie zum Beispiel ... 


.„..schaltbilder zeichnen, 










SHAMROCK-CAD ist dafür prädestiniert: Eine große Bibliothek an Standard- 
Schaltzeichen (z.B. TTL-Bausteine, diskrete Bauelemente nach DIN) wird 
mitgeliefert. Bibliotheken können nach Bedarf erstellt, erweitert oder modifi- 
ziert werden. Ganze Zeichnungsbereiche können verschoben, gelöscht oder 
kopiert werden. Die Zeichnung kann auf Plotter oder Drucker ausgegeben 
werden. Die Bedienung erfolgt über Tastatur und/oder (Microsoft-kompatible) 
Maus. Ein Signal-Analyse-Programm stellt die Verbindung zum AUTOROU- 
FE TERN A TE ern LEER A, 5 AR je 495 DM 














3 en 1901 
9 Enz sam 









Platinen-Layouts erstellen, 

















a m = 4 En N /% AUTOROUTER 3 ermöglicht die interaktive Plazierung der Bauelemente auf 
me ne u I a einer ein- oder zweiseitigen Platine bis zur Größe einer Doppel-Europakarte. 
De N P — 
— 7 a Fr: ge: 
ee u hervorragend optimierten Routing-Algorithmus erstellt werden, der beispiels- 
I Tas weise Busstrukturen bevorzugt behandelt. Eine von SHAMROCK-CAD aus 






dem Schaltplan erstellte Signal-Verbindungsliste kann direkt verarbeitet wer- 
GEN, una s aha we LAN ERS R RA Sa 







j Verbindungen können manuell vorverlegt oder automatisch mit Hilfe eines 


Literatur verwalten, 

























Nee nlattjlüneivorraasreleiuhleen suite > De atarop Das Programm BRAIN wurde — ohne die Kompromisse einer Universal- 
Por eagnlkiva Seriatte In bannad ne tätion Datenbank — speziell für die Verwaltung von Literaturstellen konzipiert: Menü- 
Univareity Medical Canter, Inetitüte or Rehabiiltation Hedicine- führung, variable Feldlänge, eingebauter Editor für Abstracts, komfortable 
a ae. ae nn ide ie Suche mit vielen Verknüpfungsmöglichkeiten, vielfältige Ausgabeformate, 

Auslagern und Mischen von Dateien »....2. 22 0 ev en 425 DM 














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Kurs 








Bild 6. Der Umschalt-Status der Unterfunktion 2 


6 5 4 3 2 1 
Caps Num | Scroll Chi Linke 
Lock Lock | Lock Shift 
Taste |Taste 






Rechte 





Shift 








FUNKTION 0 


NEIN 









InMakro > = 


JA 


Zeichen < - Makro[Next] 


Ende des Makros ? NEIN 
I 


JA 


. BIOS Funktion O aufrufen 


NEIN 








Makro Taste ? 


JA 


InMakro < - MakroNummer 











+ 
Next <- 1 








InMakro <- -1 | 


Next < - Next+1 





] L 











m 

















| 
um 





m Vu | 





Bild 7. Die Logik der erweiterten Unterfunktion 0 


geschrieben oder gelesen, 
weil die BIOS-Funktionen 
schneller sind. Wenn ein 
TSR-Prozeß auch eine Datei 
beschreiben oder lesen will, 
muß der TSR-Prozeß aufpas- 
sen, ob nicht ein anderes Pro- 
gramm zur gleichen Zeit über 
BIOS-Funktionen irgendwel- 
che Aktionen auf der Diskette 
oder Festplatte ausführt. 
Diese Sicherheit schaffen Sie 
direkt und einfach: Der 
BIOS-Interrupt für Platten- 
Funktionen wird in unserem 
Programm abgefangen. Der 
neue Interrupt-Handler setzt 
eine Variable auf »wahr«, um 
zu zeigen, daß das BIOS ge- 
rade mit der Platte arbeitet, 
und ruft das BIOS auf. Wenn 
die BIOS-Routine zurück- 
kehrt, wird die Variable auf 
»falsch« gesetzt, weil das 
BIOS nicht mehr mit der 
Platte beschäftigt ist. 

Den Handler für Interrupt 
13hex sehen Sie in Listing 3. 
Die Techniken, die hier ver- 
wendet werden, sind Ihnen 


von anderen Routinen bereits 
bekannt. Weiter werden in 
dem Handler für den Inter- 
rupt 28hex und im Timer-In- 
terrupt-Handler neue Abfra- 
gen eingefügt, nämlich, ob 
die Variable »BiosDiskAktiv« 
wahr ist. Wenn dies der Fall 
ist, wird der TSR-Prozeß 
nicht aktiviert. Da die Akti- 
vierungs-Logik in unserem 
TSR-Prozeß etwas kompli- 
ziert geworden ist, sind die 
vier Teile (Tastatur, Timer, 
Interrupt 13hex und Inter- 
rupt 28hex) nochmals in Bild 
5 zusammengefaßt. Mit die- 
sen aufwendigen Methoden 
haben Sie nun einen »bom- 
benfesten« TSR-Prozeß geba- 
stelt: Der TSR-Prozeß darf 
jede Menge MS-DOS- und 
BIOS-Funktionen verwen- 
den, ohne das Vordergrund- 
progamm zu stören. Probie- 
ren Sie es ruhig einmal aus. 
Wenn Sie die Teile von Li- 
sting 3 in den TSR-Prozeß 
eingefügt haben (und nur 
dann!), starten Sie einmal 








Nummer Funktion Eingabe Ausgabe | 
0 Taste einlesen =0 AX: Taste 
Tastatur-Status =1 Zero-Flag = 
1: keine Eingabe 
Zero-Flag = 
0: Eingabe in AX 
2 Umschalt-Tasten AH=2 AL: Umschalt-Status 
(Bild 6) 








— 





Tabelle 2. Die Unterfunktionen des BIOS-Interrupts 16hex 


90 








rn 


Das BIOS steuert die Hard- 
ware im PC und bietet eine 
Schnittstelle für Program- 
me, die die Details der 
Hardware-Steuerung ver- 
steckt. In dieser Art ist es 
möglich, die Hardware zu 
benutzen, ohne genau zu 
wissen, wie sie aufgebaut 
ist. Mit Vorsicht können 
BIOS-Routinen erweitert 
oder ersetzt werden, um 
die Leistung des PCs zu 
verbessern. 

Natürlich ist es erforder- 
lich, Kompatibilität zu den 
alten BIOS-Routinen zu ge- 
währleisten, wenn man die 
Routinen erweitert. Um 
dies zu schaffen, muß man 
genau wissen, wie die 
Schnittstelle zu den BIOS- 
Routinen funktioniert, und 
welche Ein- und Ausgabe- 
Parameter die Routinen 
brauchen und liefern. 

In dieser Folge unseres 
Kurses ändern wir die 
BIOS-Routinen, die die 
Eingabe von der Tastatur 
steuern. In der Tabelle 2 
sehen Sie die drei Routinen 
mit Parametern aufgeführt. 
Wie üblich bei solchen 
Routinen, werden Parame- 
ter in den Prozessor-Regi- 
stern übergeben. Im Haupt- 
teil dieser Kusfolge wird 
beschrieben, wie diese 
Übergabe in Turbo Pascal 
realisiert wird. Hier ist 
hauptsächlich die interne 
Funktionalität der Routi- 
nen interessant. 

Die wichtigste Routine der 
Tastatureingabe ist die 
Routine 0, »Tastendruck 
einlesen«. Im TSR-Prozeß 
in dieser Folge geht es dar- 
um, eine Makrotaste in 
mehrere Tastenbetätigun- 
gen umzuwandeln. Das 
heißt, wir müssen die Rou- 
tine 0 wesentlich erwei- 
tern. Wenn diese Routine 
zum ersten Mal aufgerufen 
wird, wurde noch keine 
Taste gedrückt. Die erwei- 
terte Routine ruft dann das 
BIOS auf, um eine Taste 
einzulesen. Das BIOS war- 
tet, bis eine Taste gedrückt 
wurde, und gibt das ent- 
sprechende Zeichen zu- 
rück. Wir überprüfen das 
Zeichen, um festzustellen, 
ob eine Makrotaste ge- 





Interrupt 16hex - die BIOS-Tastatur-Routinen 


drückt wurde. Wenn dies 
nicht der Fall ist, wird das 
Zeichen ans aufrufende Pro- 
gramm zurückgeliefert. Die 
Erweiterung bewirkt in die- 
sem Fall nichts. 


Erst wenn eine Makrotaste 
gedrückt wird, erweitert die 
neue Routine die BIOS- 
Funktion. In diesem Fall 
wird die Variable »InMa- 
kro« auf die Nummer des 
Makros gesetzt und die 
Routine gibt das erste Zei- 
chen im Makro anstelle des 
eingegebenen Zeichens zu- 
rück. Weitere Aufrufe lie- 
fern nachfolgende Zeichen 
aus dem Makro, bis alle Zei- 
chen zurückgegeben sind. 
Nach dem letzten Zeichen 
wird die Variable »InMa- 
kro« auf den Wert »-1« ge- 
setzt; dieser Wert hat die 
Bedeutung »nicht im Ma- 
kro«. Die Logik dieser Rou- 
tine ist im Bild 7 als Fluß- 
diagramm zu sehen. 


Die Routine 1 ist prinzipiell 
ähnlich zur Routine 0, je- 
doch wird das Zeichen nur 
abgefragt und nicht eingele- 
sen. Der Unterschied ist, 
daß bei der Routine 1 das 
Zeichen im Puffer bleibt. 
Sie brauchen deshalb nicht 
zu überprüfen, ob das Zei- 
chen irgendeine Auswir- 
kung (ein Makro starten 
oder beenden) hat, weil ein 
Zeichen erst dann wirkt, 
wenn es gelesen wird. 


Die BIOS Routine 2 gibt den 
Wert in dem Byte an der 
Adresse »$40:$17« zurück. 
Um Zeit und Aufwand zu 
sparen, ersetzen wir diese 
Routine durch die gleiche 
Zuweisung in unserem Pro- 
gramm. 


Ein Trick, der BIOS-Erwei- 
terungen sehr vereinfacht, 
ist in diesen Beispielen 
deutlich zu sehen: Nur die 
Erweiterungen werden neu 
geschrieben, an allen ande- 
ren Stellen wird das BIOS 
aufgerufen, um komplizier- 
te Hardware-nahe Aufgaben 
zu erledigen. Mit dieser 
Methode ist es sicher, daß 
neue Routinen mit den al- 
ten kompatibel bleiben, 
weil die alten Routinen die 
Basis für die neuen dar- 
stellen. 








DOS 4'88 





»Chkdsk« oder »Dir« und 
gleich danach drücken Sie 
die heiße Taste. Sie werden 
staunen: Der TSR-Prozeß 
wartet, bis DOS ihm mitteilt, 
daß nichts im Wege steht, 
und dann taucht er auf. 
Wenn Sie den TSR-Prozeß 
verlassen, geht »Chkdsk« 
oder »Dir« einfach weiter - 
die beiden wissen nämlich 
nicht, daß sie unterbrochen 
wurden! 


So werden Tastatur- 
Makros direkt vom 

TSR-Prozeß aus auf 
Diskette geschrieben 


Nun ist es soweit: Die Tasta- 
tur-Makros werden auf der 
Platte gespeichert und später 
eingelesen. Aber zuerst müs- 
sen Sie noch ein paar Sicher- 
heitsmaßnahmen implemen- 
tieren. Diese Maßnahmen 
sind nur erforderlich, wenn 
der TSR-Prozeß Dateien 
schreibt und liest, dann aber 
sind sie sogar unentbehrlich. 
Wenn ein Programm mit Da- 
teien umgeht, verlangt MS- 
DOS, daß das Programm ei- 
nen Bereich anlegt, worin 
Daten für Dateien zwischen- 
gespeichert werden. Dieser 
Bereich heißt DTA, »Disk- 
Transfer-Area« (deutsch: 
Plattenübertragungsbereich). 
Das Vordergrundprogramm 
hat einen eigenen Übertra- 
gungsbereich angelegt, den 
der TSR-Prozeß nicht benut- 
zen darf. Sie wollen die Da- 
ten des Vordergrundpro- 
gramms schließlich nicht mit 
anderen Daten überschrei- 
ben! Deshalb müssen Sie zu- 
erst die aktuelle Adresse der 
DTA retten und eine eigene 
Adresse (und damit einen ei- 
genen Übertragungsbereich) 
einrichten, bevor eine Datei 
gelesen oder geschrieben 
wird. Wenn der TSR-Prozeß 
abgeschlossen ist, muß er die 
gerettete Adresse wieder ein- 
richten, um den Übertra- 
gungsbereich des Vorder- 
grundprogramms wieder ver- 
fügbar zu machen. 

Die aktuelle DTA-Adresse 
wird von der MS-DOS-Funk- 
tion 2Fhex »Get Disk Trans- 
fer Address« in den Registern 
ES (Segment-Teil) und BX 
(Offset-Teil) zurückgeliefert. 
Bevor Sie in Ihrem TSR-Pro- 
zeß nun eine Datei anspre- 
chen, rufen Sie diese Funk- 
tion auf und speichern die 


4'88 DOS 


zurückgelieferte Adresse in 
den Variablen »AltDta« und 
»AltDtaS«. 

Die MS-DOS-Funktion 
1Ahex, »Set Disk Transfer 
Address« dient dazu, die 
Adresse des Übertragungsbe- 
reichs festzulegen. Diese 
Funktion wird mit der Adres- 
se des Bereichs in den Regi- 
stern DS (Segment-Teil) und 
DX (Offset-Teil) aufgerufen, 
gleich nachdem die alte 
Adresse gerettet wurde. Um 
die gerettete Adresse vom 
Übertragungsbereich des 
Vordergrundprogramms zu 
restaurieren, rufen Sie diese 
Funktion noch einmal auf, 
und zwar wenn Sie den TSR- 
Prozeß verlassen. 

Den Übertragungsbereich zu 
wechseln, reicht leider nicht 
aus, um den TSR-Prozeß vom 
Vordergrundprogramm zu 
isolieren. Es gibt noch einen 
Bereich, den PSP »Program- 
Segment-Prefix«, der häufig 
verwendet wird, um Dateina- 
men, Größe, Lage auf der 
Platte und ähnliche Angaben 
zu speichern. Dieser Bereich 
muß auch in genau der glei- 
chen Art gerettet, geändert 
und restauriert werden. Hier- 
für gibt es ebenfalls zwei spe- 
zielle MS-DOS-Funktionen, 
nämlich »Get PSP Address« 
beziehungsweise »Set PSP 
Address«. Wenn Sie von die- 
sen Funktionen bisher noch 
nie etwas gehört haben, dann 
hat das seinen guten Grund: 
Beide MS-DOS-Funktionen 
sind leider nicht dokumen- 
tiert. Doch für Sie als Leser 
der DOS International ist das 
natürlich kein Hindernis. 


Zwei weitere 
undokumentierte 
MS-DOS-Funktionen 
werden entschleiert 


»Get PSP Address«, MS-DOS- 
Funktion 51hex, liefert die 
aktuelle Adresse des PSP im 
Register BX zurück. Diese 
Adresse ist eine Segment- 
Adresse; der Offset-Teil ist 
stets 0. Sie retten die PSP- 
Adresse des Vordergrundpro- 
gramms in der Variablen 
»AltPsp«. »Set PSP Address«, 
MS-DOS-Funktion 50hex, 
setzt die aktuelle PSP-Adres- 
se auf den Wert im BX-Regi- 
ster. Diese beiden Aufrufe 
müssen, wie die beiden DTA- 
Aufrufe, stets vor irgendwel- 
chen Datei-Zugriffen erfol- 


Kurs 


gen. Ebenso wie bei der 
DTA-Adresse rufen Sie »Set 
PSP Address« noch einmal 
am Ende des TSR-Prozesses 
auf, um die Adresse für das 
Vordergrundprogramm zu re- 
staurieren. 


Nachdem Sie die DTA- und 
PSP-Adressen geändert ha- 
ben, dürfen Sie beliebige 
Operationen auf Dateien aus- 
führen. Erfreulicherweise 
kann man die bekannten Tur- 
bo Pascal-Prozeduren wie 
»Assign«, »Read«, »Write« 
etc. bedenkenlos benutzen: 
Die getroffenen Sicherheits- 
vorkehrungen haben eine 
völlig normale Umgebung 
aufgebaut, worin diese Auf- 
rufe problemlos funktio- 
nieren. 


Die verschiedenen Teile von 
Listing 4 beinhalten die Än- 
derungen zu Ihrem TSR-Pro- 
zeß. Das Menü wird vergrö- 
Bert, um den Namen der ak- 
tuellen Makro-Datei zu zei- 
gen, und das Programm 
erkennt nun zwei neue Ta- 
sten, [F8] und [F9]. Über [F8] 
werden die angezeigten Ta- 
statur-Makros in eine Datei 
gespeichert; das Programm 
verlangt hierzu die Eingabe 
eines Dateinamens. Am Ende 
des Namens tippen Sie einen 
Punkt; die Erweiterung 
»mac« wird automatisch hin- 
zugefügt. Mit [F9] werden 
die Tastatur-Makros aus ei- 
ner Datei geladen. Die Einga- 
be des Dateinamens erfolgt 
wie beim Speichern. 


In diesem Kursteil haben Sie 
eine Menge neuer Vorsichts- 
maßnahmen kennengelernt, 
jedoch bleiben immer noch 
genügend Themen für die 
nächste und letzte Folge die- 
ser Reihe. Da liegt zum Bei- 
spiel noch das Thema »Feh- 
ler bei Dateienzugriffen« an, 
das noch gar nie angespro- 
chen wurde, obwohl solche 
Fehler durchaus möglich 
sind. Diese Themen werden 
Sie das nächste Mal beschäf- 
tigen. In der Zwischenzeit 
können Sie mit den Metho- 
den und Routinen aus dieser 
Folge professionelle TSR- 
Prozesse entwickeln, die sich 
nicht wesentlich von bekann- 
ten Produkten wie »Side- 
kick« unterscheiden. 


(Thomas Little/ev) 










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67.20 Flirt Simulauor2 
62.30 ° Fuolballmanagsr 
76,60. ForthProtongl 
76.60 Gamma Oames 
62,30 Ganıma Gamns? 
73.30 : Gato 
6230  Geifysburd 
47,90  Grnmmns Ranger 
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29.30  Greeting Cärd Maker 
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61.0 Cunship 
29.30 . Hauler 
76,60 Häcksr? 
88.30. KiallTarAca 
91,00: Hiwslihikers Caude 
29.30 ° Hollywood Hin 
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61.90 .. Infidel 


62.30. inflltrator 
27.80° JewelsafDamess 
27.80. Kampfgruppe 
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62.80° Lurkıng Horror 
76.60  MacAdam Bumpar 
71.20 Mech Brigade 
62.30. Metropolis 
76,60. Mind Dance 
1.30 ° MindForever 
79.40° Voyagına 
62,30. Mind Shadow 
76,60° Mind Wheel 
 Missile Attack 
-:Montezumas 





= Revange 





: NordandBert 
_. Ogre 

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Passengers 

= onthe Wind 

° Passendgers 
onthe Wiha2 


66.30° Paul Wiitehead 
52.30. TeachesChess 
62,30  Porry Mason 
30,90. Pıtstop? 
123,90: Planeifall 
3,30  Paker 
62.30 Fortal 
43.30  ProGol! 
40.20. Psi 5 Trading Co 
82.10  Psion Chess 
91.00  FubPoole 
43,30  Handewwöus 
32,50 wit kame 
33.60 . Rıngsol2illin 
58,80 Roarwar 2000 
100,70  RockandWrestie 
62.30 ° Sabotauı? 
58.80 Seastälker 
52.50 Shanıhai 
88.30  Shoaun 
88.30  SideWalk 
66.60 Silicon Dreams 
08.30. Skyrunner 
66.60 Sal Mliglir 
57,20 Sorenrer 
77.4 Space Max 
62,30 SpaueQuast 
SI80  Spellhruaker 
27.80  Spiire Ace 
Stäreriss 
88.30 - Starulider 
58.80  Starını Pack? 
- Stahonkall 
57.20 ° Storm 
7120. Strestäpnrs. 
88.30 °. Basahall 
74.30 . Stnke 
91.00 - Strip Paker 
58,80. SubBattle 
33.60 Summer Games? 
SuperSunday 
99.10 ©. Superstar I:ehockey 
62.80  Suspeet 
76,60  Suspended 
47.0. Tag Team Wrestling 
- Tass time 
The pawen 


88.30 
76.60 


62.30 

76.60 
76.60 
88.30 


76.60 
62.30 


147.20 
62.30 
66.60 
30.30 
29,30 
71.20 
30.90 
52.60 
66,60 
33.60 


Thexdar 62,30 
. TopGun 52.60 
 ‚TracerSanction 62.30 
Tracker 58.80 
Trinity 99.10 
: Twoon Two 
. Basketball 76.60 
. Ultima3 57.20 
Ultima 4 74.30 
Vegas Casino 33.60 
. Wheelof Fortune 29.30 
Whereinthe Worl 77.40 
 Wilderness 91.00 
Wishbringer 88.30 
Witllnes 38,30 
Wizzard Crown 66,60 
World Glass 
Leadarboard 66.60 
Worltt Games 71,20 
 Worldöeries 
Baseball 52.50 
„Zorkt 91.00 
Zark2 91.00 
Zorki 91.00 
SOFTWARE JUNIOR 
Junlor-WordStar mit 
: MaılMergs DM 399, — 


62,30 
76.60 
66.40 
58.80 
43,30 
25.30 
57,20 
52.50 
62.30 
58.80 : 
58,80 
61.20: 
88,30 
119,70 
62.30 
38,30 
52.60 
88.30 
5720 
26.30 _ 
83.30 
27.80 


66.60 
27.80 
52.60 
66,60 
66.60 
47.90 
66.60 
88.30 
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“ Microsoft Wortl 

Junior DM 399, — 

Junior Ftame- 

work DM 399, — 

Gem Write DM 299, — 

Gem Word 

Chaıt DM 299,— 

Gam Graph DM 239, — 

Gem Draw DM 299, - 


Gem Programmers 


Toolkit DM 450,— 
Gem Draw Business 
Lıhrary DM 99,— 


Gem Fonts an Driver 


Paolt DM 399, — 
Gam Diary DM 99,— 
Gen Font 

Editor DM 299, - 
Gem Desktop 

Publisher DM 1395, — 
ist Word Plus 
Textverarbeitung 299,— 
AutoSketch 
Zeichenprogramm 279,- 
Delta 4 

Datenbank 299, — 
Office V 

Komplettpaket 299,— 
Programmiersprachen 
Gobol 189,— 
Fortran 189,— 


ed SONPUTER OWISIoN 


Vertragshandler 


Tarndon 


Computer 


Vertragshändler 





or 
ar IL 
a ri Vertrags- 
Stall händler 
CormputerDrunker 
gast IN ATARI 
ge 
System-Fachhändler 
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Pr} 
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P Vertiags Werkstatt 

NR 

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Va re RE & Dee BR 
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ve un BL BAR N LUJR EN 
ge ET Eee Rn 
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Computer 


Obere 
Münsterstraße 33-35 
4620 
Castrop-Rauxel 
2(02305) 37 70 9 
BTX 023053770 



















Tandon Festplatte 
20 MB 


Spezifikationen. 21,3 MB Speicherkapazität (for- 
matiert) Steckplatzkompatibilität zu PC-DOS 
und MS DOS ab Version 2 O. Temperaturkom- 


Laden- 
. Geschäftszeiten: 
Montag - Freitag 


9.00 — 13,00 Uhr 
15.00 — 18.30 Uhr 








pensiertes pseudo closed loop Positionierungs- Samstag 
verfahren. Fortschrittlichste ee 9.00 — 14.00 Uhr 
technik von Tandon. Widerstandsfähige hartbe- 
schichtete Datenträge, Verbeuserier Daten- et 
schutz durch gesicherte Parkzone des Schreibv r a 
Lesekopfes außerhalh der Datenträgeroberflä 
che, Geringer Strömverbrauch Versand 
— durchschnittlich 11. Wär 895 = per Nachnahme 

DM ) zuzügl. Versand- 

N kosten. 
= Oder Vorkasse auf 
Software für PC schon 

Starkontor PC — Adreßverwaltun Nr. 69422-460 
Soltwars ınit Handbüuch, Best-Nr.4010 DM 95, . PschA Dortmund 
StarKontor PC — Fakturierun . zuzügl. 5,- DM 
Software mitHandbuch, Best-Nr, 4011 DM175,— Versandkosten. 
StarKöntor PC — Datenverwaltung Ausland nur per 


Software mit Handbuch, Best -Nr.a005 DM 145, — 
Starkontor — DOS-Manager 


Software mit Handbuch, Best.-Nr 4015 


Vorkasse auf 
Psch,-Kto. zuzügl. 


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[000] 
[28L] 


[9U4] 
[8XA] 


[TMO] 
[000] 
[BKR] 


[000] 
[2R4] 
[FAC] 


[A7C] 


[TMO] 
[000] 
[7P5] 
[000] 
[RBY] 


[000] 
[v51] 
[v3G] 


[MTE] 
[ABH] 


[000] 
[NZ3] 
[000] 
[0D8] 
[UE7] 
[417] 
[717] 
[AL7] 
[DL7] 
[GL7] 
[LL7] 
[PL7] 
[TL7] 
[AG7] 
[K27] 
[M27] 
[P27] 
[527] 
[U27] 
[W27] 
[Y27] 
[037] 
[237] 
LVE7] 
[5F6] 
[EF6] 
[RF6] 
[066] 
[966] 
[KG6] 
[vG6] 
[4H6] 
[DH6] 
[HU6] 
[000] 
[HZM] 


[000] 
[MN3] 
[000] 
[000] 
[EEO] 
[WUK] 


[N78] 
[Z1L] 


[U98] 
[LGG] 


[000] 
[000] 
[N3C] 
[000] 
[NN4] 
[EEO] 
[GP7] 
[S99] 
[4L4] 
[B21] 
[HG1] 
[ZF4] 
[665] 
[yv4] 
[CW4] 


.. 


"O0 OS VUPWN-O 


{$0-,K-,I-,R-,V-) 


PROGRAM TastaturMakro; ( Datei tasmak.pas } 


Ü (c) Thomas Little und DOS International )} 
TYPE ( siehe Turbo-Pascal Manual, Funktion 
en "Intr" und "Msdos" } 
Register = RECORD 
ax,bx,cx,dx,bp,si,di,ds,es,f 
l: INTEGER; 
END; 


{ besondere Deklaration, um Register vom Au 
frufer zu ändern - siehe Text ) 


RetRegs = RECORD 


RetDS, RetES, RetSI, RetDI, 
RetDX, RetCX, RetBX, 
RetAX, RetSP, RetBP, RetIP, 
RetCS, RetFL: INTEGER; 
END; 
KbdStr = STRING[16]; 


{ alle Variablen, die im Interrupt-Handler 
verwendet werden, müssen als CONST angelegt 
werden )} 


CONST 

NextChar INTEGER = 0; ( nächstes Zeic 
hen im Makro ) 

InMakro INTEGER = -1; ( Makronummer w 
enn >= 0 Y 

Rebe REGISTER = (ax:0;bx:0;cx:0;dx: 
0:bp:0;5i1:0:di:0;ds:0;es:0;fl:0); 


{ Die Makros ) 


MakroStr : ARRAY [0..29] OF KBDSTR = 
('Shift-Fl-Taste', ne: 
'"Shift-F2-Taste’, { F2 
'Shift-F3-Taste', WESER} 
'Shift-F4-Taste', {F4 ) 
"Shift-F5-Taste', RES) 
"Shift-F6-Taste', ee) 
"Shift-F7-Taste', GER 
"Shift-F8-Taste', CIFezE} 
'Shift-F9-Taste', QUEIEN 
"Shift-Fi0-Taste', KELON} 
"Ctrl-Fil-Taste', GEL 
'Ctrl-F2-Taste’, KARZEE) 
’Ctrl-F3-Taste', IS ES) 
"Ctrl-F4-Taste', {F4 ) 
'Ctrl-F5-Taste', ESSEN 
'Ctrl-F6-Taste', kSEG 5} 
"Ctr1i-F7-Taste', ee! 
"Ctrl-F8-Taste', {FB >} 
"Ctrl-F9-Taste' IRSEH) 
"Ctrl-F10-Taste' t FIO } 
"Alt-Fi-Taste', GER) 
'"Alt-F2-Taste', KaEZEE 
"Alt-F3-Taste', SEES) 
"Alt-F4-Taste', {F4 ) 
"Alt-F5- Taste‘, GHESEn) 
"Alt-F6-Taste', G&E6* 2} 
"Alt-F7-Taste', WETTEN) 
"Alt-F8B-Taste', SEES} 
"Alt-F9-Taste', 0F9 ) 
"Alt-FlO-Taste'); { FIO ) 


{ Neuer Interrupt für die BIOS Tastatur Ro 
utinen - siehe Text )} 


Neulnt = $61; 
: VAR 
BiosKbd INTEGER ABSOLUTE $0:$58; { Ve 


ktor für Tastatur-Routinen )} 


BiosKbdS : INTEGER ABSOLUTE $0:$5A; 

NeuKbd INTEGER ABSOLUTE $0:$184; { Ne 
uer Vektor für BIOS Routinen } 

NeuKbdS INTEGER ABSOLUTE $0:$186; 

KbdStat BYTE ABSOLUTE $40:$17; { Ta 


statur Statusbyte ) 


{ Schale um die BIOS Tastatur-Routinen } 


PROCEDURE GetChar; 


VAR 
Dummy ARRAY [0..15] OF BYTE; 
UserRegs: RETREGS ABSOLUTE Dummy; 
LABEL MakroProc; 
BEGIN 
INLINE 
($FB/ { sti } 
$83/$C4/$10/ { add sp,16 } 
$50/ { push ax } 
$53/ { push bx } 
$51/ { push cx } 








[LW4] 
[8U4] 
[GW4] 
[wva] 
[NO5] 
[so3] 
[W07] 
[000] 
[5A8] 
[000] 
[ON7] 
[LEF] 


[8LC] 


[TG3] 
[ARO] 
[5U6] 
[DDO] 
[yYil 
[cc3] 
[ANA] 
[D77] 
[0Y6] 
[KA7] 
[8RA] 


[PB3] 
[ARO] 
[vv3] 
[MK4] 
[TMO] 
[TMO] 
[000] 
[MDB] 
[000] 
[1N7] 
[LEF] 


[2D5] 
[DDO] 
[yYi] 
[UW3] 
[AN4] 
[D77] 
[K57] 
[TMO] 
[000] 
[MWA] 
[000] 
[P68] 
[TMO] 
[000] 
[HG1] 
[2M4] 
[xG4] 
[FK4] 
[MH4] 
[KKA4] 
[SH4] 
[HK4] 
[HH4] 
[ZH4] 
[NV5] 
[ZH4] 
[vc4] 
[TMO] 
[000] 
[000] 
[B21] 
[000] 
[ENG] 


[000] 
[FH2] 
[000] 
[LAK] 


[000] 
[845] 
[1T5] 
[000] 
[7UG] 


[000] 
[BN7] 
[PN4] 
[000] 
[8S7] 
[000] 
[KH2] 
[000] 
[RYA] 
[000] 
[523] 
[y58] 
[913] 
[5LO] 


178: 


$52/ { push dx } 

$57/ { push di } 

$56/ { push si } 

$06/ { push es } 

SIE) { push ds } 
MakroProc: 


CASE Hi(UserRegs.RetAX) OF 
{ Funktion O: Zeichen lesen ) 
0: IF (InMakro>=0) THEN BEGIN 


UserRegs.RetAX := Ord(MakroStr[I 
nMakrollNextChan] )® 


R IF (NextChar=Length(MakroStr[InM 
"akro])) THEN 
InMakro := -1 
ELSE ; 
NextChar := NextChartl 
END 
ELSE BEGIN 


Regs.ax := 0; 
Intr (Neulnt, Regs); 
UserRegs.RetAX := Regs.ax; 
IF (Lo(Regs.ax)=0) THEN BEGIN 
InMakro := Hi(Regs.ax) - $54; 
IF (Length(MakroStr[InMakro])< 
>0) THEN 
NextChar := I 
ELSE 
InMakro := -1; 
GOTO MakroProc; 
END; 
END; 
{ Funktion I: Puffer-Status abfragen } 
ih IF (InMakro>=0) THEN BEGIN 
UserRegs.RetAX := Ord(MakroStr[I 
"nMakrol[NextChar]); 


UserRegs.RetFL := $0; 
END 

ELSE BEGIN 
Regs.ax := $100; 


Intr (Neulnt, 
UserRegs.RetAX 


Regs); 
:= Regs.ax; 


UserRegs.RetFL := Regs.fl; 
END; 
{ Funktion 2: Umschalttasten lesen } 
2: UserRegs.RetAX := KbdStat; 
END; 
INLINE 

($1F/ { pop ds } 

$07/ { pop es } 

$5E/ { pop si } 

$5F/ { pop di } 

$5A/ { pop dx } 

$59/ { pop cx } 

$5B/ { pop bx } 

$58/ { pop ax } 

$5D/ { pop bp } 

$89/ $EC/ { mov sp,bp } 

$5D/ { pop bp } 

$CF); { iret } 

END; 
BEGIN 


{ Interrupts sperren während Vektoren man 
ipuliert ) 


INLINE ($FA); 


{ Adresse der BIOS-Tastatur-Routine für A 
ufruf kopieren } 


NeuKbd 
NeukbdS : 


BiosKbd; 
BiosKbdS; 


{ Adresse der neue Routine in die Tabelle 
eintragen } 


BiosKbd 
BiosKbdS : 


Ofs(GetChar); 
CSeg; 


{ Interrupts freigeben ) 

INLINE ($FB); 

{ Terminate and Stay Resident }) 
Regs.ax := $3100; 

Regs.dx := MemW[Cseg-1:0003] + 1; 


MsDos (Regs); 
END. 


Listing 1. »tasmak.pas« - ein erstes Tastaturmakro-Programm 





DOS 4'88 





Kurs 















































[RFD] 0: ( Dieses Listing enthält Ergänzungen } 

[51B] 1: ( zu Listing | »tasmak.pas« und ist ) 

[ESC] 2: { alleine nicht lauffähig! Fügen Sie ) 

[17B] 3: ( die einzelnen Teile nach den mit ) 

[PSD] 4: { »***& gekennzeichneten Anweisungen } 

[GR7] 5: ( ins Listing I ein. } 

[000] 6: 

[000] 75 

[oP9] 8: { *** (A) Fügen Sie die folgenden } 

[PR8] 9: { *** Zeilen in den CONST-Teil } 

[v18] 10: { *** von Listing I ein } 

[000] 11%: 

[000] 12: 

[826] 183: DosHdlr : INTEGER = 0: 

[93H] 14: DosHdlrS : INTEGER = 0; { Tastatur 
-Interrupt-Handler } 

LANG] 158 TsrDSeg : INTEGER = 0; { Datenseg 
ment für "GetMakros" } 

[AYG] 16: Aktiv : BOOLEAN = FALSE; Ü "TRUE" w 
enn TSR-Prozeß läuft } 

[000] 107% 

[5A8] 18: { Attribute für das Menü } 

[000] 19: 

[5V5] 20: SerAttr : BYTE = $79; 

[BU5] 2% EditAttr : BYTE = $7C; 

[000] 22: 

[922] 23% { Das Menü } 

[000] 24: 

[5R8] 25: Menue : ARRAY [5..20,11..70] OF CHAR = 

[727] 26: [e3 

[TE] 27: : Shift ' Ctrı 

Alt Sn 

[547] 28: 

[ANH] 29: SE ö 

[9NH] 30: IRE2 En 

[ENH] 31: "F3 

[LNH] 32: "F4 er RE 

[SNH] 33: TREE re ae 

[XNH] 34: Een SUSE III ER 

[2PH] 35: Bun, : 

[7PH] 36: EEE 

[CPH] 37: ”F3 

[SRH] 38: ”FIO 3 

[547] 39% 

[547] 40: F 

[GC37] 41: 

a 

[000] 42: 

[000] 43: 

[000] 44: 

[oP9] 45: { *** (B) Fügen Sie die folgenden } 

[079] 46: { *** Zeilen in den VAR-Teil von } 

[746] 47: { *** Listing I ein } 

[000] 48: 

[000] 49: 

[UNK] 50: Kbdoff : INTEGER ABSOLUTE $0:$24; ({ Ve 
ktor für Tastatur-Hardware } 

[UR7] Sl: KbdSeg : INTEGER ABSOLUTE $0:$26; 

[000] 2% 

[uZ7] 53% { Der Bildschirmspeicher } 

[000] 54: 

[NNC] 99% Screen : ARRAY [0..24,0..79,0..1] OF CH 


AR ABSOLUTE $B800:0; 

[000] 56: 

[RNK] 57: { Monochrom-Adapter (Hercules): wie oben, 
aber $B000:0 statt $B800:0 } 


[000] 58: 
[40C] >9: { Puffer für alten Bildschirminhalt } 
[000] 60: 
[YOA] 61: SerBuff : ARRAY [5..20,11..70,0..1] OF B 
YTE; 
[000] 62: 
[000] 63: 
[000] 64: 
[T99] 65: { *** (C) Die folgenden Routinen } 
[E69] 66: ( *** sind neu in Listing | ein- } 
[PV7] 67: { *** zufügen. Die Routine } 
[oDA] 68: { *** »GetMakros« soll die erste } 
[SA9] 69: { *** Routine im Programm sein. ) 
[000] 70: 
[000] el 
[DB5] 72: PROCEDURE GetMakros; At ED TE TER ar 
[EEO] 73: VAR EEE ER ESTER MICROMON 
[P64] 74: i,j.k,m: INTEGER; RE EEE DR oD 
[B21] 75: BEGIN TR ROH FOREN 
[WY4] 76: FOR i := 5 TO 20 DO BEGIN ya 1er N RER 
[DLA] TER Move (Screenli,11,0], SerBuff[i,11,0], RI i‘ 
120); 

















488 DOS 95 


IST An en Sun m Ze Ze Fe 





96 





[73A] 
[TMO] 
[NH3] 
[DT3] 
[ou7] 
[BH3] 
[21A] 
[PL3] 
[zc4] 
[GCA] 


[LP9] 
[RP1] 
UTMO] 
[TMO] 
[xG1] 
[cc3] 
[ANA] 
[6K4] 
[R43] 
[KAC] 


[AZ1] 
[PL3] 
[2c4] 
[PM5] 
[c65] 
[TT8] 
[TMO] 
[KH4] 
[cD1] 
[xG1] 
[cc3] 
[ANA] 
[8H9] 


[oAC] 


[5R1] 
[F&K] 


[733] 
[A4Lc] 


[5K4] 
[L88] 
[R43] 
[TMO] 
[5W2] 
[NH3] 
[CTA] 


[TMO] 
[000] 
[TLF] 


[000] 
[7L4] 
[B21] 
[HG1] 
[MT6] 
[RTA] 
[000] 
[HG1] 
[1K4] 
[K35] 
[135] 
[v35] 
[145] 
[M25] 
[35] 
[K35] 
[D85] 
[000] 
[D47] 
[L55] 
[FG2] 
[EG2] 
[LG2] 
[762] 
[KS2] 
[LG2] 
[uv2] 
[DDO] 
[yYı] 
[8M3] 
[HG1] 
[9V4] 
[82B] 


[FO3] 
[CA4] 
[M14] 
[DDO] 
[TA9] 


[4LA] 
[N85] 
[XKK] 


[9B5] 


112: 
113: 


114: 


115: 


116: 
117: 
118: 
119: 
120: 
121: 
122: 


123: 
124: 
125: 


126: 


127: 
128: 


167: 


"rDSeg] } 


FillChar (Screenli,11,0],120,ScrAttr); ‚| 


END; 
FOR i := 5 TO 20 DO 
FOR j := 11 TO 70 DO 
Sereenli,j,0] := Menueli,jl; 
FOR i := 0 TO 29 DO 
TE (Length(MakroStr[i])>0) THEN BEGIN 
:= 8 + (i MOD 10); 
k := 17 + 18*(i DIV 10); 
FOR m := 1 TO Length(MakroStr[i]) DO 
BEGIN 
Screen[j,k,0] := MakroStrli][m]; 
krz=aktl,; 
END; 
END; 
REPEAT 
Regs.ax := 0; 
Intr (Neulnt, Regs); 
:= Hi(Regs.ax); 

:= Regs.ax; 

IF (Lo(Regs.ax)=0) AND (i>=$54) AND (i< 
=$71) HEN BEGIN 

i i-$54; 

j 8 + (i MOD 10); 

k 17 + 18*(i DIV 10); 

FOR m := k TO k+15 DO BEGIN 
Scereen[j,m,O] re 
Screenlj,m,1] 
END; 

MakroStrli] 2 Wir 

m := 0; 

REPEAT 

Regs.ax := 0; 
Intr (Neulnt, Regs); 
Screen[j,k+m,0] := Chr(Lo(Regs.ax)) 


Chr(Editättr); 


nu 


MakroStrli] := MakroStr[li]+Chr(Lo(R 
egs.ax)); 
:= mtl; 
UNTIL ((Lo(Regs.ax)=0) AND ((Hi(Reg 
s.ax)>=$41) AND (Hi(Regs.ax)<=$44))) OR (m>1 
5% 
IF (m<16) THEN 
MakroStr[i][O] 
iJlo])-1); 
FOR m := k TO k+15 DO 


= Chr(Ord(MakroStr[ 


Screenlj.m,1] := Chr(SerAttr); 
m := Regs.ax; 
END; 
UNTIL (m=$4400); 
FOR i := 5 TO 20 DO 
Move (ScerBuffl[li,11,0], Screenli,11,0], 
120): 
END; 


{ Handler für den Tastatur-Hardware-Interru 
pt ) 


PROCEDURE KbdHdlr; 


BEGIN 
INLINE 
($9C/ . € pushf } 
$2E/$FF/$1E/DosHdlr); { call DosHdlr } 
INLINE 
($FA/ t cli } 
$50/ { push ax } 
$53/ { push bx } 
$51/ { push cx ) 
$52/ { push d«k } 
$57/ { push di } 
$56/ { push si } 
$06/ { push es } 
$1E): { push ds ) 


IF ((KbdStat AND $FOOF)=3) THEN 
IF (Aktiv) THEN BEGIN: 
Sound (440); 
Delay (125): 
Sound (880); 
Delay (150); 
Sound (1760); 
Delay (175); 
NoSound; 
END 
ELSE BEGIN 
Aktiv := TRUE; 
INLINE 
($FB/ 
$2E/$8E/$1E/TsrDSeg); 


( sti ) 
{ mov ds, [Ts 


GetMakros; 
INLINE($FA); 
Aktiv 
END 
ELSE IF ((KbdStat AND $FOOF)=$E) THEN BEG 
IN 


Geliy 
:= FALSE: 


{ TSR-Prozeß komplett entfernen ) 


Kbdoff := DosHdlr; 

KbdSeg := DosHdlrS:; { alle Interrupt- 
Vektoren rücksetzen )} 

BiosKbd := Neukbd; 


[XM5] 
[PY4] 
[U04] 
[ECH] 


[913] 
[104] 
[G2F] 


[913] 
[TMO] 
[000] 
[wY3] 
[000] 
[000] 
[SE8] 
[XH7] 
[K78] 
[8V7] 
[000] 
[000] 
[GHG] 


[000] 
[oV4] 
[000] 
[000] 
[SE8] 
[608] 
[KD7] 
[6A7] 
[Y48] 
[000] 
[000] 
[XSK] 


[000] 
[2B5] 
[355] 
[000] 
[GEK] 


[000] 
[MC6] 
[WA4] 


Listing 2. Zusatz zu »tasmak.pas«, um Tasten beliebig umdefi- 


168: 
169: 
170: 


171: 


1722 


173: 
174: 


175: 
176: 
177: 
178: 
179: 
180: 
181: 
182: 
183: 
184: 
185: 
186: 
187: 


188: 
189: 
190: 
297; 
192: 
193: 
194: 
195: 
196: 
197% 
198: 
199: 


200: 
201: 
202: 
203: 
204: 


205: 
206: 
207: 


BiosKbdS := NeuKbdS; 

INLINE ($FB); { sti ) 

Regs.ax := $4900; 

Regs.es := MemW[Cseg:$2C]; { Umgebungss 


peicher freigeben } 
MsDos (Regs); 


Regs.ax := $4900; 

Regs.es := Cseg; { Programmspeicher fre 
igeben } 

MsDos (Regs); 

END; 


{$I intend.p) 


*x** (D) Die folgenden Zeilen } 
*** müssen am Anfang des } 
*x** Hauptgramms in Listing | ) 
*»** eingefügt werden 


mmmm 


{ Datensegment für die Interrupt-Routine 
aufheben ) 


TsrDSeg := DSeg; 


*** (E) Die folgenden Zeilen } 
*** müssen in Listing | } 
**%* zwischen »INLINE($FA)« } 
*** und »INLINE($FB)« im 3 
*** Hauptprogramm stehen } 


mmmnmm 


{ Adresse des DOS-Interrupt-Handlers für 
Aufruf kopieren ) 


DosHdlr 
DosHdlrS : 


Kbd0off; 
KbdSeg; 


{ Adresse der Interrupt-Routine in die Ta 
belle eintragen } 


Kbdoff := Ofs(KbdHdlr); 
KbdSeg := CSeg; 


nieren zu können 











[RFD] 
[51B] 
[ESC] 
[17B] 
[P5D] 
[GR7] 
[000] 
[000] 
[SEB] 
[WD8] 
[sSs8] 
[No5] 
[000] 
[000] 
[P16] 
[M2F] 


[RO6] 
[HMD] 


[F16) 
[GEF] 


[3x5] 
[8MD] 


[4SK] 
[T4K] 


[000] 
[000] 
[SE8] 
[TV7] 
[ss8] 
[No5] 
[000] 
[000] 
[4EH] 


[6B7] 


23: 


24: 
25: 
26: 
27: 
28: 
29: 
30: 
spla 
328 


33: 


VOSNUPWN-O 


{ Dieses Listing enthält Ergänzungen ) 
{ zu Listing | »tasmak.pas« und ist ) 
( alleine nicht lauffähig! Fügen Sie ) 
{ die einzelnen Teile nach den mit ) 
{ »***& gekennzeichneten Anweisungen ) 
t ins Listing | ein. ) 
{ *** (A) Die folgenden Zeilen } 
{ *** müssen in den CONST-Teil ) 
{ *** von Listing 1 eingefügt } 
{ *** werden ) 
AltTimer INTEGER = 0; 
AltTimerS: INTEGER = O0: { Timer-Interrupt 
-Handler ) 
AltFrei INTEGER = 0; 
AltFreiS : INTEGER = O; ( Interrupt 28H H 
andler } 
BiosDisk INTEGER = 0 
BiosDiskS: INTEGER = O0; { Interrupt 13H - 
BIOS Routinen } 
InDosoff INTEGER = O 
InDosSeg INTEGER = O0; { Adresse des In- 
Dos-Byte ) 
Request BOOLEAN = FALSE; { TRUE, wenn 
heiße Taste gedrückt ) 
BiosDiskAktiv: BOOLEAN = FALSE; { TRUE, w 


enn Int 13H Routine aktiv ) 


”** (B) Die folgenden Zeilen } 
*** müssen in den VAR-Teil } 
”“* von Listing | eingefügt )} 
**%* werden } 


mmmm 


Int13 INTEGER ABSOLUTE $0:$4C; { Ve 
ktor für BIOS Disk-Routinen )} 
Int13S INTEGER ABSOLUTE $0:$4E; 





Dos 4'88 





< 
re [e} ce _ © c 
© SIE S ® c 6 
c e ie ee FAMOS, TOM, °%, 9 
< o a v 
oc ” c c % o 
e © BE N nr o ENG ag 6 
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c 7” +1. 
o Po; o ce — IN > NS No 
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ECHTES nt ee WR ee a m te en 

















r 
[x4L] 34: TimerOff : INTEGER ABSOLUTE $0:$20; ( Ve [Fo3] 125: GetMakros; 
ktor für Timer-Hardware } [SA2] 126: INLINE($FA); 
[S88]l 35: TimerSeg : INTEGER ABSOLUTE $0:$22; [M14] 127: Aktiv := FALSE; 
[TFKl 36:  DosFrei INTEGER ABSOLUTE $0:$A0; { Ve [LY4] 128: Request := FALSE; 
ktor für "Dos-Frei" Routine } [TMO] 129: END; 
[ıa8l 37: DosFreiS : INTEGER ABSOLUTE $0:$A2; [RG1] 130: INLINE 
[000] 38: [WM4] 131 ($1F/ { pop ds } 
[000] 39: t6A5] 132: $07/ { pop es } 
[T99] 40: ( *** (C) Die folgenden Routinen } [MB5] 133: $5E/ { pop si ) 
[269] 41: { *** sind neu. Sie sollen nach )} [8B5] 134: $5F/ { pop di } 
[NM9] 42: { *** der Routine »GetMakros« } [RB5S] 135: $5A/ { pop dx ) 
[478] 43: { *** eingefügt werden. } [yA5] 136: $59/ { pop ck } 
[000] 44: [sB5] 137: $5B/ { pop bx } 
[000] 45: [TA5S] 138: $58/ { pop ax } 
[GWAl 46: { Schale um die BIOS Disk-Routinen ) [vE6] 139: $8B/$E5/ ( mov sp,bp ) 
[000] 47: [EB5]) 140: $5D/ { pop bp } 
[LL6] 48: PROCEDURE Int13Handler; [NK1]) 141: $2E/$FF/ 
[B21] 49: BEGIN [LZ8]) 142: $2E/AltFrei); ( jmp cs:AltFrei ) 
[000] 50: [TMO]J) 143: END; 
[RL4) 51:  ({$I intbegin.p ) [000] 144: 
[000] 52; [000] 145: 
[4D6] 53: BiosDiskAktiv := TRUE; [HK9] 146: ( *** (C) Folgende Zeile ersetzt } 
[HG1] 54: INLINE [NL9] 147: { *** die Aktivierungs-Zeilen in } 
(2M4] 55, ($1F/ { pop ds } [069] 148: { *** der Routine »KbdHdir« in } 
[XGA] 56: $07/ { pop es ) [965] 149: { *** Listing | ) 
[FK4] 57: $5E/ { pop si ) [000] 150: 
[MH4] 58: $5F/ { pop di } [TZ24] 151: Request := TRUE 
[KK4] 59: $5A/ Ü pop dx ) [000] 152: 
[SH4] 60: $59/ { pop ck } [000] 153: sr a, Ma 
[HK4] 61: $5B/ { pop bx } [5P9] 154: ( *** (D) Löschen Sie in Listing 2) 
[ON4] 62: $58); { pop ax } [5SL8] 155: ( *** die folgenden Zeilen: } 
[000] 63: [000] 156: 
[HG1] 64: INLINE [8M3] 157: Aktiv := TRUE; 
[N64] 65: ($9C/ { pushf ) [HG1] 158: INLINE i 
[21A] 66: $2E/$FF/$1E/BiosDisk); ( call BiosDisk [333] 159: ($FB/ € sti ) 
) [82B] 160: $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); { mov ds, [TsrDSe 
[000 67: gl } 
[RLAl 68: {$I intbegin.p ) [F03] 161: GetMakros; 
[000] 69: [SA2] 162: INLINE($FA); 
[GU6] 70: BiosDiskAktiv := FALSE; [M14] 163: Aktiv := FALSE; 
[000] IE [000] 164: 
[174] 72: ($I intend.p ) [000] 165: 
[000] 13% [BF9] 166: { *** (E) Folgende Zeilen müssen } 
[TMO] 74: END; [FZ9] 167: { *** in Listing 1 zwischen den } 
[000] 15% [B35]) 168: ( *** Zeilen } 
[000] 76: DEKTIL E89: 0% BioskbdS := NeukbdS; )} 
[BBB] 77: { Handler für den Timer-Interrupt ) [4M4] 170: { *** und } 
[LU75] 78: PROCEDURE TimerInt; EMGSır Et INLINE($FB); } 
[B21] 79: BEGIN [9P9] 172: ( *** in der Routine »KbdHdlr« ) 
[HG1] 80: INLINE [248] 173: { *** eingefügt werden } 
[N64] 8: ($9C/ { pushf ) [000] 174: 
[M4A] 82: $2E/$FF/$1E/AltTimer); { call AltTimer [000] 175: 
} [486] 176: TimerOff := AltTimer; 
[000] 83: [FR6] 177: TimerSeg := AltTimerS; 
[RLA4] 84: {$I intbegin.p ) [HTS] 178: DosFrei = AltFrei: 
[000] 85: [S56] 179: DosFreiS := AltFreiS; 
[2M4] 86: IF Request THEN [YB4] 180: Int13 := BiosDisk; 
[RFN] 87: IF ((NOT Aktiv) AND (NOT BiosDiskAktiv) [424] 181: Int13S := BiosDiskS; 
AND (Mem[InDosSeg: InDosOff]=0)) THEN BEGIN [000] 182: 
[8M3] 88 Aktiv := TRUE; [000] 183: 
[818] 89 INLINE ($FB/ { sti [BF9] 184: { *** (F) Folgende Zeilen müssen } 
} [vX8] 185: { *** in Listing | am Anfang des ) 
[UZA] 90 $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); { mov d [LF8] 186: { *** Hauptprgramms stehen } 
s,[TsrDSeg] } [000] 187: 
[FO3] 91: GetMakros; [000] 188: 
[SA2] 92: INLINE($FA); EZTET 189: { Adresse des In-Dos-Flags holen und spei 
[M14] 93: Aktiv := FALSE; chern } 
[LY4] 94: Request := FALSE; [000] 190: 
[TMO] 95: END; [R23]. „191: Regs.ax := $3400; 
[HG1] 96: INLINE [913] 192: MsDos (Regs); 
[6E5] 97 ($ıF/ { pop ds } EKLSI 193% InDosSeg := Regs.es; 
[7H4] 98: $07/ { pop es } [ALS] 194: InDosOff := Regs.bk; 
[HK4] 99: $5E/ { pop si } [000] 195: 
[MK4] 100: $5F/ { pop di } [000] 196: 
[MK4]J 101: $5A/ { pop dx } [BF9] 197: { *** (F) Folgende Zeilen müssen ) 
[WH4] 102: $59/ { pop ck } [vP8]) 198: { *** in Listing 1 zwischen ) 
[RK4] 103: $5B/ { pop bx } [KASIE 21 SITE INLINE($FA) } 
[TH4] 104: $58/ { pop ax ) [aM4] 200: ( *"* und } 
[665] 105: $8B/$E5/ ( mov sp.,bp ) [RAS] 201: ( *** INLINE($FB) ) 
[NK4] 106: $5D/ { pop bp } [149] 202: { *** im Hauptprogramm stehen } 
[L45] 107: $CF); { iret ) [000] 203: 
[TMO] 108: END; [000] 204: 
[000] 109: [SEK] 205: { Adresse der Anwender-Timer-Routine für 
[000] 110: Aufruf kopieren } 
[PDC] 111: ( Handler für den "Dos frei" Interrupt 28H [000] 206: 
} [AE6] 207: AltTimer = TimeroOff; 
[000). 112: [AG6]) 208: AltTimerS := TimerSeg; 
[VB6] 113: PROCEDURE DosFreeCall; [000] 209: 
[B21] 114: BEGIN [7UG] 210: { Adresse der neue Routine in die Tabelle 
[000] 115: eintragen )} 
[RL4] 116:  ($I intbegin.p ) [ooo] 211: 
[000] 117: [GU7] 212: TimerOff := Ofs(TimerInt): 
[CA4] 118:  INLINE($FA); ( cli ) [UR4] 213: TimerSeg := CSeg: 
[2M4] 119: IF Request THEN [000] 214: 
[SECIF 120: IF (NOT Aktiv) AND (NOT BiosDiskAktiv) [9RF] 215: { Adresse der DOS-Frei-Routine für Aufruf 
THEN BEGIN kopieren } 
[8M3] 121: Aktiv := TRUE; [000] 216: 
[HG1] 122: INLINE ISUSIE32177: AltFrei := DosFrei; 
[933) 123: ($FB/ ( sti ) [c66]1 218: AltFreiS := DosFreiS; 
[uzA]) 124 $2E/$8E/$1E/TsrDSeg); (mov ds,[ [000] 219: 
TsrDSeg] ) [7UG]) 220: { Adresse der neue Routine in die Tabelle 
eintragen } 
98 Dos 4'88 














eh u pain Ye. mE Deren " end Ben rn Zee Akne 





[000] 
[zs8] 
[MS4] 
[000] 
[Z2MH] 


[000] 
[yYX4] 
[595] 
[000] 
[3WG] 


[000] 
[846] 
[8x3] 


221: 
222 
223: 
224: 
225: 


226: 
227: 
228: 
229: 
230: 


231: 
232: 
233% 


DosFrei 
DosFreiS 


Ofs(DosFreeCall); 
CSeg; 


{ Adresse des BIOS-Disk-Interrupts für Au 
fruf kopieren } 


BiosDisk 
BiosDiskS : 


Int13; 
Int13S; 


nn 


{ Adresse der neuen Routine in die Tabell 
e eintragen } 


Int13 
Int13S 


Ofs(Int13Handler); 
CSeg; 


nl 


Listing 3. Ein Interrupt-Handler für den Interrupt 13hex als 
Erweiterung zu »tasmak.pas« 





[RFD] 
[51B] 
[ESC] 
[17B] 
[P5D] 
[GR7] 
[000] 
[000] 
[BF9] 
[K97] 
[CG9] 
[000] 
[000] 
[3A2] 
[MK2] 
[7M4] 
[PXB] 


[546] 
[B6M] 


[000] 
[000] 
[8N9] 
[809] 
[VRA] 
[nc9] 
[CF5] 
[000] 
[000] 
[x06] 
[R44] 
[ıyY8] 
[FES] 
[3D5] 
[FD5] 
[000] 
[000] 
[8N9] 
[8U9] 
[W2A] 
[HX5] 
[298] 
[000] 
[000] 
[517] 
[yY24] 
[913] 
[P65] 
[MH5] 
[FZ3] 
[913] 
[vA5] 
[v14] 
[KVA] 
[2T7] 
[913] 
[923] 
[5W4] 
[913] 
[D44] 
Luc5] 
[244] 
[KV8] 
[WT5] 
[4s5] 
[KS5] 
[UB1] 
[0x3] 
[xG1] 
[cc3] 
[xS4] 
[944] 





VOSNAUNPRWN-O 


Dieses Listing enthält Ergänzungen 
zu Listing 1 »tasmak.pas« und ist 
alleine nicht lauffähig! Fügen Sie 
die einzelnen Teile nach den mit 
»***& gekennzeichneten Anweisungen 
ins Listing | ein. 


mnmnnnam 
vun 


{ *** (A) Folgende Zeilen müssen )} 
{ *** in den VAR-Teil von } 
{ *** Listing l eingefügt werden } 


AltDta, 

AltDtaS, 

AltPsp : INTEGER; 

MakroName: KBDSTR; { Name der Makrodatei 


MakroFile: FILE OF KBDSTR; 
DiskBuffer: ARRAY [0..63] OF INTEGER;{ Pu 
ffer für Daten von der Datei } 


*** (B) Folgende Zeilen müssen 
*** in Listing I in die Routine 
*%% »GetChars« von der ersten 
*** REPEAT-Anweisung eingefügt 
**% werden 


anann 


i := Pos(',',MakroName); 
FOR j := 1 TO i-1.DO 
Screen[19, j+40,0] 
Sereen[19,50,0]:= 'M'; 
Scereen[19,51,0]:= 'A'; 
Scereen[19,52,0]:= 'C'; 


MakroNamelj]; 


*** (C) Folgende Zeilen müssen )} 
*** in Listing I in die Routine } 
**# »GetChars« vor der Zeile ) 
wa UNTIL (m=$4400); } 
*** eingefügt werden } 


IF (m=$4200) OR (m=$4300) THEN BEGIN 

Regs.ax := $2F00; 

MsDos (Regs); 

AltDta Regs.bx; 

AltDtaS := Regs.es; 

Regs.ax $5100; 

MsDos (Regs): 

AltPsp Regs.bx; 

Regs.ax $1A0O; 

Regs.ds DSeg: 

Regs.dx Ofs(DiskBuffer); 

MsDos (Regs); 

Regs.ax := $5000; 

Regs.bx CSeg; 

MsDos (Regs); 

FOR i := 41 TO 48 DO 
Screen[19,i,0] := '_'‘; 

FOR i := 41 TO 52 DO 
Scereen[19,i,1] := Chr(EditAttr) 


[} 





Sereen[19,50,0] „Ma: 
Screen[19,51,0] BAT: 
Screen[19,52,0] Aurer 
i := 41; 

MakroName := ''; 

REPEAT 


Regs.ax := 0; 
Intr. (Neulnt ‚Regs); 
j3 := Lo(Regs.ax); 


[909] 7 IF (Chr(j)>' ') AND (Chr(j)<>'’.') THE 
N BEGIN 

[SN6] 72: Screen[19,i,0] := Chr(j); 

[Z88] 73: MakroName := MakroName+Chr(j); 

L9P1] 74: = ir; 

[TMO] 715% END; 

[325] 76: UNTIL (i>48) OR (Chr(j)=’.'); 

[244] Tale: FOR i := 41 TO 52 DO 

[EP8] 78: Sereen[19,i,1] := Chr(SerAttr); 

[oB8] 79: MakroName := MakroName+’ .mac’; 

[T25] 80: IF (m=$4200) THEN BEGIN 

[AW8] 81: Assign (MakroFile,MakroName); 

[X56] 82: Rewrite (MakroFile); 

[BH3] 83: FOR i := 0 TO 29 DO 

[WY8] 84:. Write (MakroFile,MakroStr[i]); 

[NX4] 85% Close (MakroFile); 

[DDO] 886: END 

[HL5] Bil: ELSE IF (m=$4300) THEN BEGIN 

[AW8] 88: Assign (MakroFile,MakroName); 

[NY4] 89: Reset (MakroFile); 

[BH3] 90: FOR i := 0 TO 29 DO 

[PF8] 91: Read (MakroFile,MakroStrli]); 

[NX4] 92: Close (MakroFile); 

[TMO] 93% END; 

[v14] 94: Regs.ax := $1A00; 

[085] 95: Regs.ds := AltDtaS; 

[225] 96: Regs.dx := AltDta; 

[913] SE MsDos (Regs): 

[923] 98: Regs.ax := $5000; 

[T45] 99: Regs.bx := AltPsp; 

[913] 100: MsDos (Regs); 

[TMO] 101: END; 

[000] 102: 

[000] 103: 

[ZCA] 104: { *** (D) Folgende Zeilen müssen } 

[B2B] 105: { *** im Hauptprogramm von Listing 1 ) 

[TG9] 106: { *** vor der Kommentarzeile } 

[1P9] 107: (* Terminate and Stay Resident *) 

[P19] 108: { *** eingefügt werden } 

[000] 109: 

[000] 110: 

EBEBI NT" { Makrodateiname initialisieren } 

[000] 112: 

[LESE PLN MakroName := 'TASMAC.MAC'; 

[000] 114: 

[v3C] 115: { Makros von der Default-Datei lesen )} 

[000] 116: 


[AW8] 117: Assign (MakroFile,MakroName); 

[NY4] 118: Reset (MakroFile); 

[575] 119: FOR AltDta := 0 TO 29 DO 

[A9A]) 120: Read (MakroFile,MakroStr[AltDta]); 
[NX4] 121: Close (MakroFile); 


Listing 4. Die letzten Bausteine zur Vervollkommnung von 
»tasmak.pas« 














[85H] O0: { INTBEGIN.P - der Vorspann für einen Inter 
rupt-Handler } 

[000] 1: 

[3V6] 2: INLINE ($50/ { push ax ) 
[Y35] 3: $53/ { push bx ) 
[v35] 4: $51/ { push cx } 
[145] 5: $52/ { push dx ) 
[M25] 6: $57/ Ü push di ) 
[135] T: $56/ Ü push si )} 
[K35] Br $06/ { push es ) 
[Y45] 9: $1E/ { push ds } 
[TP4] 10: $FB); t sti } 


Listing 5. Include-Datei »intbegin.p« zu Listing 1 








[8GG] 0: { INTEND.P - der Nachspann für einen Interr 
upt Handler, 


[HBD] I: der den Interrupt nicht weiter 
gibt und 

[ZLC] 2: nichts mit der Hardware tun mu 
B } . 

[000] 32 

[v96] 4: INLINE ($1F/ { pop ds } 

[xG4] 5% $07/ { pop es } 

[FK4] 6: $5E/ { pop si } 

[MH4] 7: $5F/ { pop di } 

[KK4] 8: $5A/ { pop dx } 

[SH4] 9: $59/ { pop ck } 

[HK4] 10: $5B/ { pop bx } 

[HH4] 11: $58/ { pop ax } 

[ET5] 12: $8B/$E5/ { mov sp,bp } 

[ZH4] 13: $5D/ Ü pop bp } 

[vc4] 14: $CF); { iret } 


Listing 6. Include-Datei »intend.p« zu Listing 1 








488 DOS 














99 


Rätsel 





Dr.Disk brauchte bei seinem letzten 
Hausbesuch wie erwartet nicht lange, 
um auf den Grund der Beschwerden 
seines Patienten zu kommen. Ganz 
richtig vermuteten auch einige Leser, 
daß der Pfeil »- - >« der Übeltäter 
ist, der für die Schwierigkeiten ver- 
antwortlich ist. Das Zeichen »>« be- 
deutet die Umleitung der Ausgabe. 
Wenn das nun zutrifft, dann muß mit 
dem Echo-Befehl 

echo Bitte Diskette ...> A: legen! 

eine Datei namens »A« erzeugt wor- 
den sein. Ein Blick in das Inhaltsver- 
zeichnis bestätigt die Hypothese. Die 
Anzeige des Dateiinhaltes ergibt: 
C>typea 

Bitte Diskette — legen! 

Der restliche Text (ohne die Zeichen 
»A:«) ist also in die Datei »A« umge- 
leitet worden und daher am Bild- 
schirm nicht erschienen. Damit ist 
die Therapie einfach: Die Zeile wird 
in 

echo Bitte Diskette in A: legen! 
abgeändert. 

Sie können sich vorstellen, wie gück- 
lich der Besitzer des »maladen« PC 
war, als sich alles wieder im Lot be- 
fand, und er sich mit neuem Eifer auf 
seine Arbeit stürzen konnte. 


Doch kaum ist Dr.Disk von seinem 
letzten Hausbesuch zurück, da emp- 
fängt ihn schon seine Sprechstunden- 
hilfe ganz aufgeregt an der Haustür. 
»Herr Doktor, Herr Doktor, im 
Sprechzimmer sitzt ein gänzlich auf- 
gelöster Herr mit seinem Computer. 
Er hat schon dreimal angerufen und 
dann konnte er es wohl nicht mehr 
abwarten und ist selbst hergekom- 
men. Ich habe zumindest dem Besit- 
zer schon einmal eine Beruhigungsta- 
blette verabreicht.« 


»Das war sehr klug, Fräulein Mega« 
lobt Dr.Disk seine Assistentin. 
»Nichts ist schlimmer als ein entnerv- 
ter PC-Besitzer, der nicht einmal die 
auftretenden Symptome exakt be- 
schreiben kann«, und sodann begibt 
sich der Doktor - die Ruhe selbst - 
ins Sprechzimmer. 


Kaum sieht der gestreßte Computer- 
besitzer den Doktor, sprudelt es auch 
schon aus ihm heraus: »Ich weiß 
nicht mehr, was ich machen soll. Ei- 
gentlich ist alles o.k., bloß nicht an 
einer bestimmten Stelle. Ich hab’ 
schon probiert und probiert.« 


»Was soll das heißen? Jetzt zeigen Sie 
mir mal, was nicht stimmt!«, erwi- 
dert Dr.Disk beruhigend. 





Haben Sie bereits kniffelige PC-Probleme erfolgreich gelöst und hat es Ihnen Spaß 


Schicken Sie uns Ihre Anworten an 


Redaktionsbüro Everts & Hagedorn 
Redaktion DOS International 

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gemacht? Dann ist die Praxis Dr.Disk genau das Richtige für Sie! 

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen interessante Probleme aus der Arbeit von Dr. Laser 
Disk vor. Sie können dem Fachmann helfen, indem Sie uns Ihre Lösung (Diagnose 
und Therapie) schicken. Jeweils im darauffolgenden Monat finden Sie auf dieser Sei- 
te die Lösung, die ein Leser oder aber Dr.Disk vorschlägt. Aber auch später einge- 
hende interessante Lösungen werden auf dieser Seite veröffentlicht. 


Nicht nur Lösungen sind willkommen. Kennen Sie eine kleine Rätselaufgabe, so 
freuen wir uns auch auf deren Zusendung. Denn wir suchen immer neue Aufgaben, 
um sie den Tüftlern unter unseren Lesern zu präsentieren. 

Und noch ein Punkt interessiert uns natürlich brennend, nämlich wie Ihnen unsere 
neue Rätsel-Rubrik gefällt. Schreiben Sie also Ihre Kritiken, Wünsche und Anregun- 
gen, damit in der DOS International nur das steht, was Sie auch lesen wollen. (hg) 














Praxis 
Dr.Disk 


Hier finden Sie Dr.Disks Diagnose zu dem letzten 
Fall aus seiner Praxis, den Sie im ersten Teil 
unserer Kniffelseite miterlebt haben. Hätten Sie 
dieselbe Diagnose gestellt oder warten Sie schon 
gespannt auf die Lösung? 


»Hier, sehen Sie doch, eine Stapel- 

prozedur, die mich aus jedem Unter- 

verzeichnis immer wieder in das 

Hauptverzeichnis zurückbefördert, 

ohne daß ich umständlich nach dem 

umgedrehten Schrägstrich suchen 

muß! Passen Sie auf!«, und Dr. Disk 

konnte diese Eingaben auf dem Bild- 

schirm verfolgen. 

C: NBAT>type home.bat 

els 

ed N 

»Aha, Sie tippen also einfach »home« 

ein und nachdem der Bildschirm ge- 

löscht ist, befinden Sie sich wieder 

im obersten Verzeichnis! Wird denn 

die Prozedur immer gefunden? Sie ist 

doch selbst in einem Unterver- 

zeichnis?« 

»Klar, sehen Sie doch selbst - »bat« 

ist nämlich im Suchpfad enthalten!«, 

bestätigte der Benutzer und demon- 

strierte es auch sofort: 

C: NBAT>home 

C: NBAT>cd N 

C: \ >path PATH=\ ;C: NBAT;D: N 

In der Tat, »BAT« war also im Such- 

pfad enthalten. Wahllos ging Dr.Disk 

in ein anderes Unterverzeichnis und 

probierte »home« dort und - es 

klappte! »Und wo ist nun das Pro- 

blem?«, fragte der Doktor schon fast 

etwas ungeduldig. 

»Das Problem ist, daß es im Unterver- 

zeichnis »UTIL« eben nicht funktio- 

niert. Sehen Sie doch selbst: Es wird 

nur der Bildschirm gelöscht, das Ver- 

zeichnis aber bleibt das gleiche!« 

Und tatsächlich verschwand beim 

Aufruf mit 

C:; NUTIL>home 

der Inhalt des gesamten Bildschirms, 

doch oben links in der Ecke war wei- 

terhin die Meldung 

C: NUTIL> 

zu lesen. 

»Merkwürdig, merkwürdig!« brum- 

melte der Doktor und setzte sich nun 

endgültig vor den PC , um dem Pro- 

blem auf die Spur zu kommen... 
(Jürgen Beetz/hi) 


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Welcher Programmierer kennt das nicht: Das Pro- 
gramm ist fertig, und nach dem letzten Test möchte 
man endlich ins Bett gehen. Leider macht das der 
Computer nicht mit. An einer Stelle tritt ein völlig un- 
erwarteter Fehler auf und schon ist die Nacht dahin. 
Doch dBase kennt jede Menge von Hilfsmitteln, so daß 
Sie doch noch zu Ihrer wohlverdienten Nachtruhe 





Fehler gehören zu neuen Pro- 
grammen wie Wasser zum 
Meer. An dieser Regel kommt 
auch ein noch so perfekter 
Programmierer nicht vorbei. 
Entweder stimmt der Algo- 
rithmus nicht, oder es hat 
sich beim Eintippen ein Feh- 
ler eingeschlichen. 

Dieser Tatsache haben sich 
die Entwickler von dBase in- 
tensiv gewidmet. Es gibt jede 
Menge nützlicher Hilfsmittel, 
die die Suche nach der 
schwachen Stelle im Pro- 
gramm erleichtern. Der Kom- 
fort bei der Unterstützung 
steigt übrigens ständig mit 
der Versionsnummer der be- 
nutzten dBase-Version. 
Arbeiten Sie mit dem dBase- 
CLI (Command Line Interpre- 
ter), geben Sie also in der 
dBase-Befehlszeile Befehl für 
Befehl hintereinander ein 
und lassen ihn ausführen, 
dann werden viele Fehler al- 
lein dadurch vermieden, 
wenn Sie auf die dBase-Be- 
nutzeroberfläche »assist« zu- 
rückgreifen - allerdings nur 
bei dBase III und IN Plus. An- 
sonsten hat dBase aber auch 
über die F1-Taste oder den Be- 
fehl »help« eine umfangrei- 
che Hilfsfunktion parat. 

In Programmen hilft dieses 
Hilfsangebot natürlich nicht 
weiter. Schreiben Sie eine 
Routine, so sollten Sie sich 
die Anweisungen »set« — be- 
ziehungsweise »set to« - 
noch einmal vor Augen hal- 
ten. Sie helfen Ihnen näm- 
lich, Programmpfehler zu fin- 
den und Abhilfe zu schaffen. 
»alternate« hilft einen Fehler 
festzustellen, den ein Anwen- 
der verursacht. 
Angenommen, Sie haben ein 
Programm bei einem Freund 


106 


oder Angestellten installiert, 
und dieser beschwert sich 
darüber, daß das Programm 
hin und wieder abbricht und 
einfach einen Punkt auf dem 
Bildschirm ausgibt. Wann 
und unter welchen Umstän- 
den das Problem auftritt, 
kann Ihnen nicht gesagt wer- 
den. In solch einem Fall hilft 
eine Protokolldatei weiter. 
Als erstes müssen Sie die Da- 
tei definieren. 

set alternate to < Name> 
richtet unter dem angegebe- 
nen Namen eine Textdatei 
ein. Sofern der Name keine 
Erweiterung besitzt, versieht 
dBase den Dateinamen auto- 
matisch mit der Erweiterung 
»,txte. 

set alternate to prot 

richtet folglich eine Textda- 
tei mit dem Namen »prot.txt« 
ein. 

»set alternate on/off« beein- 
flußt die Protokollierung. 
Steht der Schalter auf »on«, 
so nimmt dBase die Protokol- 
lierung auf. Dementspre- 
chend wird durch 

set alternate off 

die Protokollfunktion abge- 
schlossen. Nach dem Befehl 
set alternate on 

nimmt die oben geöffnete Da- 
tei alle Tastatur-Eingaben des 
Benutzers auf. Eingaben, die 
maskenorientierte Befehle 


(zum Beispiel »...,... say«) 
hervorgerufen haben, bleiben 
unberücksichtigt. 


Mit dieser Protokolldatei 
können Sie die Eingaben des 
Anwenders nachvollziehen. 
Dazu rufen Sie unter einem 
Textverarbeitungssystem die 
Datei auf den Bildschirm. 
Auch mit »type« unter MS- 
DOS oder mit dem dBase III- 


kommen. 











Teil 1 - Aufbau einer Datenbank 

Teil2 - Dateien und Datentransfer 

Teil 3 - Einstieg in die Programmierung 
Teil 4 - Programmstruktur und Funktionen 


Teil5 - Dem Fehler auf der Spur 














Befehl »type« können Sie die 
Datei lesen. 


Set-Schalter sind 
auch zum Suchen 
von Programm- 
fehlern geeignet 


Aber auch Programmfehler 
sind mit Set-Anweisungen 
schneller zu finden. »set 
echo« hilft dabei. Auch die- 
ser Befehl kann nämlich mit 
anderen Anweisungen ge- 
koppelt werden. 

set echo on/off 

set step on/off 

set debug on/off 

»set echo arbeitet ähnlich 
»trace«, das Sie von Basic her 
kennen. dBase zeigt beim Be- 
arbeiten des Programms die 
jeweils aktuelle Programm- 
zeile an. 

»set step« versieht »set echo« 
mit etwas mehr Komfort: 
dBase stoppt nun die Pro- 
grammausführung nach je- 
dem Befehl und fordert den 
Benutzer auf, eine Taste zu 
drücken. »set debug« leitet 
sämtliche Ausgaben, die »set 
echo« hervorruft, an den 
Drucker. Die Wirkungen be- 
kommen Sie, indem Sie den 
entsprechenden Schalter auf 
»on« setzen. Die Standard- 
einstellung ist nämlich »off«. 
Häufige Fehlerquellen in 
dBase-Applikationen sind 
falsche Stellungen aller oder 
einiger Set-Schalter, die 
nicht überprüft wurden. So 
verursachen die Schalter »set 
exact« oder »set safety« (nicht 
bei dBase II) oft ungewollte 
Fehler, die in bestimmten 
Kombinationen nur schwer 
zu orten sind. Wie Sie wis- 
sen, unterbricht der dBase- 


Interpreter jedes Programm, 
wenn er einen Fehler findet. 
Die Kontrolle wird an den 
CLI abgegeben. dBase II mel- 
det die Fehlerursache und 
fordert Sie auf, den Fehler zu 
korrigieren. dBase III bietet 
an, die Bearbeitung der Be- 
fehlsdatei zu unterbrechen 
oder damit fortzufahren. 
dBase III Plus stellt die Wahl 
zwischen Abbruch, Ignorie- 
ren oder Unterbrechen zur 
Verfügung. 

Wenn Sie nun Ihr Programm 
in fremde Hände geben, sieht 
ein in Sachen Computer un- 
erfahrener Anwender 
schwarz, wenn eine derartige 
Meldung seinen Bildschirm 
schmückt. Ab der Version 

II Plus kommt dBase in der 
Fehlerbehandlung allerdings 
dem Komfort vieler Basic- 
Versionen ziemlich gleich. 
Mit »on error« wird Ihnen 
eine nützliche Hilfe zur Seite 
gestellt. 

Die Eingabe von »on error« 
sagt dem Interpreter, wie er 
sich im Falle eines Fehlers 
verhalten soll. 

on error ? "Das Programm hat 
einen Fehler gefunden!" 

gibt mit »?« die entsrechende 
Meldung auf dem Bildschirm 
aus, sobald ein Fehler gefun- 
den wird. Danach wird das 
Programm ohne eine weitere 
Fehlerbehandlung fortge- 
führt. Diese müßte extra be- 
rücksichtig werden. 

Die Funktionen »error()« und 
»message()« analysieren den 
Fehler. 

?error() 

gibt die Nummer des aufge- 
tretenen Fehlers aus und 

? message() 

die dazugehörige Fehlermel- 
dung. 


DOS 4'88 


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108 








Kurs 


Eine Kombinationen mit dem 
On error-Befehl 

on error ? error(),message() 
bringt die Nummer und die 
Beschreibung des Fehlers auf 
den Bildschirm, bevor das 
Programm weiter bearbeitet 
wird. 

Interessant ist die Kombina- 
tion mit »do«. »on error« ruft 
dann ein eigens für den 
Zweck der Fehlerbehandlung 
geschriebenes Programm auf. 
on error do fehler 

aktiviert das Programm »feh- 
ler.prg«. Listing 1 und 2 zei- 
gen entsprechende Routinen. 


Performance und 
Freiheit durch Com- 
piler - auch dBase 
kann schnell sein 


Haben Sie ein fehlerfreies 
Programm, so stellen Sie si- 
cher die Forderung nach ei- 
ner höheren Ablaufge- 
schwindigkeit ünd eventuell 
einem Weg der kommerziel- 
len Vermarktung. Dazu sollte 
das Programm ja ohne dBase- 
Interpreter arbeiten. 

Um das letztere Problem zu 
lösen, gibt es zwei Zusalz- 
programme. Ashton Tate bie- 
tet dBcode an. Damit werden 
dBase-Programme verschlüs- 
selt. Unabhängig von dBase 
laufen diese Programıne 
dann mit dBrun. In der Datei 
steht die notwendigen Runti- 
me-Bibliothek. Jede Runtime- 
Lizenz müssen Sie allerdings 
einzeln erwerben. dBrun gibt 
es deshalb in Paketen zu fünf 
oder zehn Stück. 

Besser ist aber der Kauf eines 
Zusatzprogramms für dBase 
- der Nantucket Clipper, mil 
dem sich beide Probleme lö- 
sen lassen. Der Compiler bin- 
det Ihr Programm und alle 
dazugehörigen Unterpro- 
gramme zu einer Objekt-Da- 
tei zusammen und konstru- 
iert daraus eine Exe-Dätei, 
die dann ohne ein weiteres 
Programm lauffähig ist. Sie 
ist deshalb auch wesentlich 
größer als der von dBase ge- 
nerierte Quellcode. Und da 
es sich bei dem generierten 
Code um Maschinensprache- 
Anweisungen handelt, ist 
das Programm natürlich be- 
deutend schneller als die in- 
terpretierte Version unter 
dem originalen dBase. 

Bisher haben Sie sich. allein 
auf das Einbinden van nume- 
rischen Feldern und Zei- 
chenfeldern in die Program- 
me beschränkt. Insgesamt 
stellt dBase ab Version III 
aber fünf verschiedene Fel- 
darten zur Verfügung: 


Zeichen, Numerisch, Datum, 
Logisch, Memo 

Noch nicht besprochen sind 
die sogenannten logischen 
Felder. Sie sind genau ein 
Zeichen lang und drücken ei- 
nen logischen Zustand aus — 
entweder »wahr« oder 
»falsch« (auf Englisch »true« 
oder »falser). 

Datumsfelder beinhalten ge- 
nau acht Zeichen, ausrei- 
chend, um ein Datum nach 
dem Format TT.MM.]] aufzu- 
nehmen. Ein Memo-Feld 
wird mit einer Länge von 
zehn Zeichen definiert. 
Schreiben Sie eine beliebige 
Struktur mit einem Memo- 
Feld. Mit 

append 

aktivieren Sie die Datenbank, 
Geben Sie die Daten wie ge- 
wohnt ein. Das Memo-Feld 
wird bei der Dateneingabe 
durch Drücken der Return- 
Taste übergangen, 

Gehen Sie nun in ein Memo- 
Feld. [Cirl-Home] ruft nun 
den van »modify command« 
her bekannten Texteditor 
auf. Sie dürfen einen beliebi- 
gen Text eingeben, der jedes- 
mal wieder zur Verfügung 
steht, sobald Sie den entspre- 
chenden Datensatz veräu- 
dern. Memo-Jelder sind also 
für die Aufnahme von ergän- 
zenden Informationen ge- 
dacht, die in der strengen Da- 
tenbankstruktur keinen Platz 
finden, [Ctirl-End] beendet 
die Texteingabe. 
Memo-Felder sind sehr flexi- 
bel, da sie nicht an das vor- 
gegebene Raster einer Naten- 
bankstruktur gebunden sind. 
Memo-Texte lassen sich mit 
dem dBase II-Texteditar 
nach bestimmten Informatio- 
nen durchsuchen. Die zu ej- 
ner Datei gehörigen Memo- 
Felder können Sie hingegen 
nieht gemeinsam nach einer 
Information durchsuchen. 
Beim Programmieren einer 
Applikation fallen ständig 
Routinearbeiten an, für die 
gleiche Anweisungen ofl 
mehrfach zu schreiben sind. 
Leichter fällt dies mit den 
Prozedurdateien von dBase 
II und II Plus, Eine solche 
Datei sieht aus wie ein nor- 
males dBase-Programm. Sie 
wird mit „modify cammand« 
geschrieben und modifiziert. 
Listing 3 zeigt ein derartiges 
Programm. 

Die Prozedurendatei umfaßt 
zwei Routinen. Die erste ist 
für das Bildschirmlayaut zu- 
ständig. Ein Programmkopf 
mit unterstrichenem Pro- 
grammnamen wird auf dem 
Bildschirm ausgegeben. Da- 
vor löscht der Befehl »clear« 
das Bild. Damit nach »clear« 
der Kopf erneut in den ersten 





Bildschirmzeilen steht, muß 
das Programm die Befehlsfol- 
ge zum Ausgeben dieser Zei- 
len ständig wieder enthalten, 
wenn die Routine nicht ein- 
gebunden wird. 

Die zweite Routine des Bei- 
spiels sendet den Kopf einer 
Liste an den Drucker. Dieser 
soll auf jedem Ausdruck er- 
scheinen. Wiederum erleich- 
tert die Prozedur die Pro- 
grammierarbeit. 

Jede Prozedur trägt einen Na- 
men. Das Befehlswort »pro- 
cedure« gefolgt von dem Pro- 
zedurnamen führt die Pro- 
grammzeilen an, die zu der 
Routine gehören. Dieser Aus- 
druck leitet den Programm- 
block ein, den die Anwei- 
sung »return« abschließt. 
prosedüure >nafe<s 

* Programmzeilen 


return 

lautet das Schema jeder Pro- 
zedur;, Im Hauptprogramm 
ruft »do« (gefolgt von dem 
Namen) die Routine auf. Die 
Prozedur selbst, auf die das 
Programm zurückgreifen 
soll, definiert vorher die Pro- 
grammzeile 

Set procedure t0o >name< 
Damit ist die Prozedurenda- 
lei geöffnet. Zum Abschluß 
müssen Sie sie mit 

close procedure 

oder mil 

set proceflüre to 

ohne Angabe eines Dateina- 
mens schließen. Nun kann 
die Prozedur wieder bearbei- 
tet werden, was bei einem 
Zugriff auf diegeöffnete Da- 
tei nicht müglich gewesen 
wäre, 

Folgende Besonderheiten 
sind fioch zu beachten. Wie 
bei Programmen erwartet 
dBase auch bei Prozeduren 
die Namenserweiterung 
»,prg«, Es dar! gleichzeitig 
immer nur eine entsprechen- 
de Datei geöffnet sein. Au- 
Berdem sind in einer Proze- 
dürendaätei nur maximal 32 
Prozeduren zulässig. 

Das Einsatzgebiet für Proze- 
Jurendateien ist groß, da die 
Routinen äußerst flexibel 
sind. Es ist sogar erlaubt, daß 
sich Routinen aus Prozedu- 
rendateien untereinander 
aufrufen, Variablen enthalten 
und mit Makros arbeiten. 
Somit ist os denkbar, sich 
eine eigene Programmier- 
sprache aufzubauen. Ein Be- 
fehl setzt sich aus »do« und 
dem Namen der Routine zu- 
sammen und führt die Arbei- 
ten aus, die sonst mehrere 
dBase-Anweisungen erfor- 
dern. Listing 4 zeigt ein Bei- 
spiel. 


DOS 4'88 





Aus dem Beispiel wird klar, 
welche Erleichterungen Ih- 
nen mit den Prozedurenda- 
teien geboten werden. Eine 
Prozedurenbibliothek läßt 


*fehler.prg 
* 


clear 

? "Fehler !!!" 

? error(),message() 
do case 

case error() = 16 


? "Unbekannter Befehl. 


endcase 
wait 


sich in jedes Programm ein- 
binden und ist auch im Di- 
rektmodus aktiv. 

Zum Abschluß des dBase- 
Kurses wollen wir noch auf 


Bitte prüf' doch mal die Syntax.” 


Listing 1. Eine Fehlermeldung für den Freund ... 


*fehler.prg 
* 


? "Leider hat das System einen Fehler gefunden.Bitte rufen" 
? "Bitte rufen Sie unseren Kundendienst an und geben Sie" 


? "folgende Zeile durch: 
? error().message() 
wait 


Listing 2. ... und für professionelle Programme 








488 DOS 


TEXTERKENNUNG + GRAFIKEINGABE 
ist nun mit dem bekannten HANDY-SCANNER möglich ! 


Hardware: Manueller Hand-Scanner, Scan-Breite 64mm, Auflösung 200 dpi (bei GER: 200 mal 400 dpi). 512 
Punkte/Zeile, schwarz/weiß. : Geschwindigkeit 3ms/Zeile, Stromversorgung erfolgt durch den Computer. 
Interfacekarte für IBM-PC/XT/AT-kompatible Computer im Lieferumfang. 


Grafikmodus:; Bedienung mittels Maus oder Tastatur. Zwei Programme erlauben die bequeme Grafikeingabe: Mit 
dem mitgelieferten Treiber können Sie direkt in zahlreiche Standard-Pakete (z.B. PC-Paintbrush, Dr. Halo etc.) 
einscannen. Das eigenständige Programm "Grafik" erlaubt Ihnen das Erzeugen von MS-kompatiblen 
Grafikdateien. Eine ausführliche Bedienungsanleitung ergänzt das Paket. 


Texteingabe: Das mitgelieferte Texterkennungs-Paket GCR (GERDES-CHARACTER-RECOGNITION) setzt neue 
Maßstäbe in Bezug auf das Preis/Leistungsverhältnis. Leistungsdaten des einzigartigen Leseverfahrens sind: 
Blockschrift und Proportionalschrift (sogr mit Kerning, d.h. Unterschneiden von Buchstaben!), 
schriftgrößenunabhängig (Mindestgröße: 10 Punkt), nahezu schriftartenunabhängig, lernfähig etc. Das 
mitgelieferte Anwendungsprogramm erlaubt Ihnen die Massentexteingabe. Dabei werden Standard-ASCII-Files 
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Kurs 


das DOSsier dieser Ausgabe Kurses der Befehl bespro- 
hinweisen. Hier finden Sie chen wird, stehen auch in 
eine Befehlsliste der dBase- der Tabelle. 

Anweisungen. Informatio- 

nen, in welcher Folge des (Ulrich Spranger/hg) 


*Prozedurdatei 

”* 

* läuft erst ab dBase III 
”* 

procedure bild 


clear 
? "Das Test-System" 
7?” “ 


return 


procedure druck 
clear 
? "Druckroutine ... 
? 


Bitte warten” 


eject 

set print on 

? datum 

? "Kopf für Ausdruck” 
? 


set print off 
return 


Listing 3. Eine Prozedurdatei 


*Prozedurendatei 
* 
procedure datei 


dir 
input "Welche Datei möchten Sie benutzen ?" to name 
? "(a)ppend, (c)reate, (d)elete, (i)nsert” 
wait to auswahl 
do case 
case auswahl = "a" 
use &name 
append 
case auswahl = "c" 


return 
Listing 4. Arbeitserleichterung mit Prozedurdateien 




















109 


Werkstatt 


Die Open Access II-Werkstatt 


Open Access ist ein leistungsstarkes integriertes Programmpaket, in 
dem sich die Daten eines Teilprogramms problemlos in einem ande- 
ren weiterbearbeiten lassen. Ein wichtiger Teil von Open Access sind 
seine Hilfsprogramme, mit denen sich dieser Werkstattbericht näher 


befaßt. 


Die Fähigkeiten, die das Programm- 
paket »Hilfsprogramme« bietet, ma- 
chen Open Acces II zu einer sehr lei- 
stungsstarken Software. Beim Arbei- 
ten mit unterschiedlichen Program- 
men stößt man oftmals an Grenzen, 
die das Programm selbst nicht mehr 
lösen kann. Zum Teil liegt das an der 
Konfiguration des PC, zum anderen 
an falschen Datenformaten. In Open 
Access II löst das Programmpaket 
»Hilfsprogramme« einen Großteil die- 
ser Probleme. Es bietet komfortabel 
ein großes Feld an Möglichkeiten, 
Open Access an seine persönlichen 
Wünsche und Gegebenheiten anzu- 
passen. 


Das erste Hilfsprogramm ist der soge- 
nannte »Desk-Manager«, der quasi 
ein kleines Komplettbüro darstellt 
und Ihnen aus jedem Open Access- 
Programm heraus zur Verfügung 
steht. Um damit zu arbeiten, betäti- 
gen Sie einfach die Funktionstaste 
[F8] und auf Ihrem Bildschirm er- 
scheint das »Desk-Manager-Menüc«, 
das Sie in Bild 1 sehen. 


Es enthält die aktuelle Uhrzeit (je- 
weils die Ortszeit MEZ sowie nach 
Wahl zwei Zeitangaben aus dem Aus- 
land, hier Las Palmas und San Diego) 
und das Datum mit Kalenderfunk- 
tion. Im eigentlichen Menüfenster 
können Sie weitere nützliche Hilfs- 
funktionen aufrufen. Eine davon ist 
der »Rechner«, ein zehn Register um- 
fassender, wissenschaftlicher Ta- 
schenrechner mit Statistikfunktio- 
nen. Außerdem bietet Ihnen der 
Desk-Manager über die Funktion 
»Adressen« die Möglichkeit, Namen, 
Adressen, Telefonnummern und ähn- 
liche Daten etc. zu speichern und bei 
Bedarf wieder aufzurufen. Daneben 
sind noch die Funktionen »Notiz- 


Ortszeit: Januar 
23:11:48 Wo Mo 

. 1 

=-=------- -----7----- = 2 


Las Palmas 


San Diego|3 ı1 


block«(Editorfunktion), »Stoppuhr«, 
»Terminkalender«(Terminplaner), 
»Umrechnung«(Währungsumrech- 
nung), »Wecker«(Erzeugt akustisches 
Signal), »Zeit«(Systemuhr) und »Da- 
tum«(Systemuhr) verfügbar. 


Probieren Sie doch alle Funktionen 
einmal durch, Sie werden feststellen, 
daß Sie eine Menge Nutzen daraus 
ziehen können. Mit [Esc] verlassen 
Sie den Deskmanager wieder. 


Hilfsprogramme - menüge- 
steuert geht alles einfacher 


Ein ganze Reihe von menügesteuer- 
ten Hilfsprogrammen erreichen Sie 
über das Hauptmenü von Open Ac- 
ces, indem Sie den Menüpunkt 
»Hilfsprogramme« anwählen und mit 
[F10] bestätigen, worauf ein kleines 
Untermenü mit folgenden Angaben 
erscheint: 


Konfigurieren 
Makro-Editor 
Anwender-Editor 
übernehme_Daten 
Installieren 
Graphik-Treiber 
Repariere Datei 
DB3==>DF/IF. 


Wählen Sie einfach den ersten Menü- 
punkt an, nämlich »Konfigurieren«. 
Mit diesem Hilfsprogramm leisten 
Sie ganz am Anfang, noch bevor Sie 
mit Open Access zu arbeiten begin- 
nen, die eigentliche »Pionierarbeit«. 
Es gibt Ihnen nämlich die Gelegen- 
heit, Programme an Ihr Computer-Sy- 
stem optimal anzupassen. Wenn Sie 
also mit [F10] »Konfigurieren« ge- 
wählt haben, sehen Sie das Konfigu- 


1988 
Di Mi Do Fr Sa So 
1 2 3 


Datum Umrechnung 


22:11:48 8:11:48 |4 18 
5 25 
6 
Desk - Manager - Menü 
Rechner Zeit ändern Wecker 
Stoppuhr Terminkalender Adressen Notizblock 


<suchen> <s.auf> <desk/alles> <s.ab> 


Bild 1. Das vollständige Menü des Deskmanagers von Open Access 


110 





rationsmenü. Die Funktionen, die Ih- 
nen das Konfigurationsprogramm zur 
Verfügung stellt, sind: 


Parameter 
Zeitparameter 
Funktionstasten 
Suchtabelle 
Standarddateien 
Drucker 


Ganz am Anfang Ihrer Arbeit mit 
Open Access sind hauptsächlich die 
Funktionen »Parameter« und »Such- 
tabelle« von Interesse. Nach Bestäti- 
gen von »Parameter« mit [F10] er- 
scheint eine Vorauswahl von: 


Standardausgabe (zum Beispiel Epson FX 
85) 

Format des Tagesdatums: (zum Beispiel 
TT.MM.JJIT) 

Dezimalzeichen: (zum Beispiel ‚) 
Bildschirm Identifikation: (zum Beispiel 
Color 1) 

Zwischendatei auf Laufwerk: (zum Bei- 
speil »B:«) 

Standardsuffix für Kalkulation und Text- 
verarbeitung. 


Achten Sie darauf, die Zwischendatei 
auf das richtige Laufwerk zu dirigie- 
ren. Alle Eingaben bestätigen Sie 
wiederum mit [F10]. 

Wählen Sie darauf »Suchtabelle« an, 
so wird hier abgefragt, in welchem 
Laufwerk sich das Programm befin- 
det und in welchem die Daten abge- 
legt werden sollen. Sie erhalten, je 
nach Konfiguration Ihres PC, eine 
Anzeige, wie in Bild 2 ersichtlich. 


Besonders wichtig ist hierbei, daß die 
Angaben, die Sie in den Menüpunk- 
ten »Parameter« und »Suchtabelle« 
eintragen, auch übereinstimmen, da 
es sonst zu Schwierigkeiten beim 
Programmablauf kommen kann. Ver- 
gessen Sie auch keinesfalls, alle An- 
gaben mit [F10] zu bestätigen, da die- 
se sonst nicht gespeichert werden. 
Bis jetzt haben Sie die Such-Reihen- 
folge von Verzeichnissen und Unter- 
verzeichnissen festgelegt, jetzt zu 
den anderen Funktionen des Konfi- 
gurationsmenüs. 


»Hilfsprogramme« bietet 

eine ganze Menge kleiner 
Utilities, die das Arbeiten mit 
Open Access erleichern 


»Zeitparameter« bietet Ihnen die 
Möglichkeit, zusätzlich zur System- 
uhrzeit zwei Zeitzonenangaben zu 
definieren. Diese können Sie dann 
über den Desk-Manager abfragen. De- 
finieren Sie sich doch einmal Ihre 
Zeitzonen, vielleicht mit den aktuel- 
len Zeiten Ihrer Lieblingsurlaubszie- 
le, oder mit den aktuellen Zeiten der 
Zeitzone Ihrer Geschäftspartner. Viel- 
leicht können Sie damit vermeiden, 
Ihren Geschäftsfreund aus San Diego 
nachts aus dem Bett zu holen. Mit 


DOS 4'88 





[F10] speichern Sie Ihre Angaben je- 
weils. 


Mit »Funktionstasten« ordnen Sie 
den benutzerdefinierbaren Funk- 
tionstasten eine bestimmte Zeichen- 
folge zu. So lassen sich zum Beispiel 
Sonderzeichen per Funktionstaste 
definieren oder aber auch Makros, 
die dann einfach über eine deklarier- 
te Funktionstaste aufgerufen werden. 
Es steht Ihnen frei, bis zu acht Benut- 
zerfunktionstasten festzulegen, und 
zwar über die Tastenkombination 
[Shift-F1] bis [Shift-F8]. 

Der Menüpunkt »Standarddateien« 
gibt die Standarddateien der einzel- 
nen Programmmodule vor. So kön- 
nen Sie für Textverarbeitung, Stan- 
dardmodem, Notizblock, Terminka- 
lender, Umrechnung und Adressen 
Standarddateien vorgeben, die auto- 
matisch beim ersten Programmaufruf 
ausgewählt werden. 


»Drucker« bietet die Möglichkeit, 
eine Druckerkonfiguration nach Ih- 
ren speziellen Bedürfnissen festzule- 
gen. Hier wird auch eine bereits be- 
stehende Druckerkonfiguration geän- 
dert oder gelöscht. Sämtliche Drucke- 
rinformationen befinden sich in der 
Datei »infoe.prt«. Um die Zusammen- 
arbeit von Open Access und Ihrem 
persönlichen Drucker bestmöglich zu 
gestalten, wählen Sie den Drucker 
aus dem Druckermenü, der dem Ihri- 
gen in den meisten Punkten ent- 
spricht und ändern nur die abwei- 
chenden Parameter. Finden sie in Ih- 
rem Menü keinen solchen Drucker, 
bleibt Ihnen nichs anderes übrig, als 
wohl oder übel alle Werte selbst ein- 
zugeben. Gespeichert wird Ihre Kon- 
figuration wieder mit [F10]. Für neue 
Druckerkonfigurationen bietet das 
Open Access II-Handbuch unter dem 
Punkt »Hilfsprogramme« wertvolle 
Hilfestellungen, die Sie bei Bedarf 


Werkstatt 


unbedingt in Anspruch nehmen soll- 
ten. Statt eines Druckers können Sie 
natürlich ebenso einen Plotter defi- 
nieren. Ihren Ansprüchen setzt Open 
Access hier kaum Grenzen. 

Sie haben nun die Möglichkeiten der 
»Konfiguration« im Griff und können 
sich dem nächsten Kapitel, dem Ma- 
kro-Editor und dem Anwender-Editor 
zuwenden. Makros »merkt« sich qua- 
si mehrere Einzelkommandos und 
fügt sie aneinander, so daß gleichsam 
ein Befehl eine Vielzahl von Aktio- 
nen auslöst. Wichtig ist es hierzu zu 
wissen, daß ein Makro immer von 
den gleichen Grundvoraussetzungen 
ausgeht, das heißt, immer vom glei- 
chen Punkt aus gestartet werden 
muß. 

Sie können im folgenden ein Makro 
Schritt für Schritt nachvollziehen, 
das Sie vom Anfang des Programms 
direkt zu einer vorher definierten 
Funktion führt, - vom Programm- 
start direkt zum Modul. 


Mit Makros steht Ihnen eine 
elegante Programmbedie- 
nung zur Verfügung 


Das Makro, das wir hier gemeinsam 
anlegen, ist wandelbar und mit klei- 
nen Änderungen für jedes Modul zu 
verwenden, in das man gerne gelan- 
gen möchte. 


- Starten Sie Open Access II mit 
»SPl« 

- Drücken Sie im Fenster »Datums- 
abfrage [Alt-F8] 

- Wählen Sie »Protokollieren« und 
geben Sie als Makroname »DIA« 
ein 

- Bestätigen Sie mit [F10] 

- Drücken Sie [Return] und wählen 
Sie »Kalkulation« 

- Drücken Sie [F10] und nach Wahl 
von »Laden« nochmals [F10] 


Laufwerk Suchtabelle 


Abkürzung 

#1: DATEN | C: \OA2\DATEN\ 
#2: PROG C: \0A2\ 

#3: B B:\ 

#4: A A:\ 


Laufwerk: \Verzeichnis\Unterverzeichnisse\ 


; Konfigurieren 

-] Parameter Zeitparameter Funktionstatsten Suchtabelle[- 
Standarddateien Drucker Optionen 
<do> <undo> <pfeile> 


Bild 2. Über die Suchtabelle wird angegeben, in welchem Laufwerk sich jeweils Pro- 


gramm und Daten befinden 


4'88 DOS 


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111 


Werkstatt 


TABELLE (TXT). 
TEXT (TXT) 

DOW JONES (TXT) 
2 DBII 

3 DBIII 


WORDSTAR 
SPI_DOC 
WKS (LOTUS) 
FMD 


DIF 
DIF 

DIF 

DIF. 

DIF 
SPI_DOC 
TXT 

‚FMD 

WKS (LOTUS) 


VVYVVVVVWVWV 





Bild 3. Die Funktion »Übernehme__Daten« ermöglicht Open Access-Anwendern die 
Übernahme von Dateien aus anderen Programmen 


- Beantworten Sie die Frage nach 
»ZIZINS« mit [F10] und ebenso die 
Frage nach »Sichern« 

- Wählen Sie im Kalkulationsmodell 
[F7] 

— Ist die Grafik dargestellt, drücken 
Sie [Esc] und [Alt-F8] 

- Wählen Sie Speichern 


Wenn Sie alle diese Schritte korrekt 
nachvollzogen haben, besitzen Sie 
jetzt ein Makro, das Sie vom Grund- 
menü des Programms in eine direkte 
Anwendung bringt. Probieren Sie es 
einfach aus. Verlassen Sie die Kalku- 
lation, so daß Sie sich wieder im Be- 
triebssystem befinden. Wählen Sie 
»SPl« und es erscheint die Datumsab- 
frage. Jetzt bestätigen Sie,aber nicht, 
sondern drücken die Tastenkombina- 
tion [Alt-F8] und wählen dann »Aus- 
führen«. Als Makronamen geben Sie 
»DIA« ein, was Sie mit [F10] bestäti- 
gen. Jetzt brauchen Sie nichts mehr 
zu tun, sondern nur abzuwarten, bis 
das Kalkulationsfenster und der Hin- 
weis »Makro beendet« erscheinen. 
Nun können Sie ganz normal weite- 
rarbeiten. Wie Sie sehen, können Ma- 
kros die Arbeit mit Open Access 
deutlich erleichtern. 


Die Funktion 
»Übernehme__Daten« macht 
Open Access II zu einem sehr 
kompatiblen Programm 


Doch jetzt zu unserem »Makro-Edi- 
tor«. Über den »Makro-Editor« kön- 
nen Sie Ihre bereits geschriebenen 
Makros in Textdateien umwandeln 
und dort weiterbearbeiten, um sie da- 
nach zurückzuwandeln und ausfüh- 
ren zu lassen. Die Umwandlung ei- 
nes Makros in eine Textdatei ge- 
schieht durch »MON = = >TXT«, das 
Umsetzen eines Textfiles in ein Ma- 
kro durch »TXT = = >MON». 


Die Funktion »Übernehme__Daten« 


bietet die Möglichkeit, Daten aus an- 
deren Programmen (mit anderer Pro- 


112 


grammstruktur) in Open Access II zu 
transferieren oder umgekehrt, Open 
Access-Dateien in andere Programme 
zu übertragen. Beispielsweise lassen 
sich mit dieser Funktion Daten aus 
der Kalkulationsgrafik zum Präsenta- 
tionsprogramm Chart hin transferie- 
ren, dort umwandeln und als hoch- 
auflösende Grafik darstellen. Dies ist 
besonders für professionelle Grafiken 
von Interesse, bei denen oftmals zu- 
sätzliche Beschriftungen für Eindeu- 
tigkeit sorgen sollen. 


Auch auf dem Grafiksektor 
beweist Open Access seine 
Flexibilität 


Hier bietet die Open Access Il-Grafik 
leider noch keine optimale Lösung, 
so daß es sich empfiehlt, auf ein an- 
deres Programm auszuweichen. Um- 
gekehrt arbeitet Open Access auch 
mit Daten aus den Programmen Lo- 
tus, Wordstar oder Word. Das ge- 
bräuchlichste Format zum Datenaus- 
tausch zwischen Programmen ver- 
schiedener Software ist das »Data In- 
terchange Format« mit der Endung 
»DIF«. Das Daten-Übernahme-Menü 
sieht verschiedene Umwandlungen 
vor, die Sie in Bild 3 sehen. 


Somit bleiben beim Anwender kaum 
Wünsche offen. Durch die Fähigkeit 
von Open Access, fremde Dateien in 
DIF-Dateien umzuwandeln, ist man 
nicht an Open Access II gefesselt, 
sondern kann sich ungebunden in 
der großen weiten Welt der Software 
tummeln. Open Access II ist im Ge- 
gensatz zu Open Access als offenes 
Programm zu bezeichnen. Es wäre 
wünschenswert, wenn auch andere 
Programmanbieter mehr Offenheit in 
ihren Programmen zeigten. 


Der Punkt »Installieren« fügt zu den 
bereits installierten Open Access II- 
Modulen neue Module hinzu. 


»Graphik-Treiber« installiert je nach 
System spezielle Grafiktreiber, wo- 
durch unterschiedliche Grafikkarten 
unterstützt werden. Die Wahl des 





Grafiktreibers richtet sich natürlich 
nach der jeweils benutzten Grafikkar- 
te. Nur dann können Sie auch hoch- 
auflösende Grafiken erzeugen. 


»Datenbank-Übernahme« übernimmt 
Daten aus dem alten Open Access in 
Open Access II-Datenbanken. Dieses 
Programm konvertiert sämtliche 
Open Access-Datenbanken, was fol- 
gendermaßen vor sich geht. 


- Dateien aus dem Kalkulationspro- 
gramm, also »fmd«-Dateien, brau- 
chen Sie lediglich unter Open Ac- 
cess II aufzurufen und können sie 
sofort weiterverarbeiten. Für das 
alte Open Access sind sie danach 
aber »unverständlich«. 


- »txte- und »doc«-Dateien der Text- 
verarbeitung können problemlos 
in Open Access I übernommen 
werden. 


- Bei der Datenbank wird die Sache 
komplizierter. Hier muß die 
DB3-Datei aus dem bisherigen 
Open Access in das neue Open Ac- 
cess-Datenbankformat konvertiert 
werden. Dazu rufen Sie in »Hilfs- 
programmen« die Option 
»DB3 = = >DF/IF« auf und geben 
den alten Dateiname ein. Für nu- 
merische Felder wird die Zahl der 
Nachkommastellen abgefragt. Um 
die dazugehörigen Druck- und 
Eingabemasken zu konvertieren, 
wählen Sie folgenden Weg: 


Sie rufen die Datenbank auf und la- 
den die zur Maske gehörende Datei 
(beziehungsweise Dateien bei Druck- 
masken), die sich auf die Verknüp- 
fung verschiedener Dateien bezieht. 
Dann rufen Sie im Kommando-Menü 
unter dem Befehl »Maske« die zu 
konvertierende Maske auf und spei- 
chern sie wieder ab. Dabei können je- 
doch Probleme auftreten: Ist nämlich 
ein Feld als Zähler definiert, muß 
diese Bedingung über »Aufbau« und 
»Datei ändern« neu gesetzt werden. 
Auch ist die Feldlänge von Datums- 
feldern in Open Access II von 8 Zei- 
chen auf 10 Zeichen zu vergrößern 
und die automatische Seitennumerie- 
rung in Druckmasken muß von »Sei- 
tenr» in »Seitennr« umbenannt 
werden. 


Alle weiteren Dateien, auch Grafiken, 
lassen sich nicht ins neue Open Ac- 
cess II übernehmen. 


Soweit zum Thema »Hilfsprogram- 
me«. Sie sehen, dieses Teilpaket bie- 
tet universelle Möglichkeiten zum 
optimalen Einsatz von Open Access 
II auf Ihrem PC. 


(Peter Schnoor/hi) 


DOS 4'88 


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Sie haben sich so viel vorgenommen. In der Werbung erschien alles so einfach: Programm einlegen und starten. 
Und jetzt sitzen Sie da. Schon hat sich ereignet, was laut Handbuch gar nicht hätte passieren dürfen: auf dem’ 
Bildschirm steht ein Fragezeichen. Und Sie wissen nicht mehr weiter. 
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jedem PC-Anfänger ermög- 



















Werkstatt 


Programmaufrufe 
aus Turbo Pascal 


PCs erfüllen eine Vielzahl verschiedenster Aufgaben. In einigen Berei- 
chen wie Textverarbeitung, Dateiverwaltung, Statistik oder Grafik 
gibt es spezielle Programme, für andere Problemstellungen muß man 
jedoch selbst Programmierer spielen. In diesem Werkstattbericht ler- 
nen Sie einige Tricks professioneller Software-Entwickler mit Turbo 


Pascal kennen. 


Hat man seinen Programmtext voll- 
ständig eingegeben, den Editor ver- 
lassen und den Text gesichert, so 
weist man Turbo Pascal durch 
Drücken auf die Taste [C] an, daß es 
jetzt mit dem Compilieren loslegen 
kann. Dabei wird der Programmtext 
(Source) auf Fehler überprüft und in 
Maschinensprache umgewandelt. 


Wichtig für den Programmierer ist es 
zu wissen, daß es drei unterschiedli- 
che Einstellungen des Compile-Kom- 
mandos gibt. Im Turbo-Menü (Bild 1) 
drückt man die Taste [O] (Compiler 
Options), worauf ein neues Menü er- 
scheint, mit dem man die Auswahl 
der Compiler-Einstellung vornimmt 
(Bild 2). [Q] (Quit) bringt einen wie- 
der ins Hauptmenü zurück. 


Die Voreinstellung ist »M« (Memory). 
Hierbei wird der beim Compilieren 
erzeugte Code im Hauptspeicher des 
Computers abgelegt und dessen Ab- 
lauf durch das »R«(Run)-Kommando 
gestartet. Schaltet man den Computer 
aus oder lädt ein anderes Programm, 
so ist zwar der Programmtext noch 
auf der Diskette vorhanden, doch 
muß das Programm erneut übersetzt 
(compiliert) werden. 


Wesentlich ist, daß beim Übersetzen 
ein ausführbares Programm auf die 
Diskette geschrieben wird, das den 
Namen der aktuellen Arbeitsdatei 
(Workfile) trägt und an der Namens- 


Logged drive: C 
Active directory: NIXT 


I - 
Main file! 


Edit Conpile Run Save 


Dir 


Quit compiler Options 


Text: 8 bytes 
Free! 62824 bytes 


> 





Bild 1. Das Turbo Pascal-Hauptmenü 


114 


erweiterung ».com« im Verzeichnis 
der Diskette zu erkennen ist. Ein sol- 
ches Programm läßt sich direkt vom 
Betriebssystem aus starten. 


Die dritte mögliche Einstellung ist 
[H] (für »Chain«). Sie bewirkt eben- 
falls, daß beim Übersetzen auf die 
Diskette geschrieben wird, jedoch 
enthält diese Datei nur den Maschi- 
nencode des Programms, nicht die 


Laufzeit-Bibliothek. Es wird ein soge-., 


nanntes Chain-Programm erzeugt, 
das im Unterschied zu Com-Program- 
men keine Pascal-Bibliothek enthält, 
das aber andere Turbo Pascal-Pro- 
gramme mittels der Chain-Prozedur 
aufrufen können. Im Verzeichnis der 
Diskette ist diese Datei an der Erwei- 
terung »chn« zu erkennen und merk- 
lich kleiner, als es die Com- 

Datei des gleichen Programmtextes 
wäre. 


Ärgerlicherweise stößt man bei Tur- 
bo Pascal schnell an die Speicher- 
grenzen. Der Turbo-Editor kann 
höchstens 64 KByte an Programmtext 
auf einmal im Speicher halten und 
ein Com-Programm ist normalerweise 
an die maximale Größe von 64 KByte 
gebunden. Integriert man einige ferti- 
ge Anwenderprozeduren, zum Bei- 
spiel aus der Turbo-Toolbox, in sein 
Programm, so kann es rasch zu einem 
Speicherüberlauf (Memory Overflow) 
kommen. 


> 


minimum cOde segment size! 
mininun Data segment size: 








Prinzipiell gibt es zwei Varianten, 
um die 64 KByte-Hürde zu über- 
winden: 

- Sogenannte Overlay-Prozeduren 
teilen sich den verfügbaren Haupt- 
speicher so ein, daß Programmteile, 
die nicht gleichzeitig benötigt wer- 
den, an die gleiche Stelle im Spei- 
cher plaziert werden. Wird eine Pro- 
zedur benötigt, so wird sie vom Mas- 
senspeicher nachgeladen und die 
nicht benötigte Prozedur im Haupt- 
speicher gelöscht. Wird die Overlay- 
Technik konsequent eingehalten, 
kann man praktisch beliebig große 
Programme schreiben. Nachteile sind 
jedoch der Zwang zum exakten 
Handhaben der Overlay-Technik, die 
erschwerte Fehlersuche sowie ein auf 
Dauer unübersichtliches, weil zu gro- 
Res Programm. 

Der Aufruf von Turbo Pascal-Pro- 
grammen mit »Chain« oder »Execute« 
aus einem Turbo Pascal-Programm 
heraus ist zwar einfach, schnell und 
übersichtlich. Das Verfahren hat al- 
lerdings den Nachteil, daß keine Un- 
terprogrammtechnik möglich ist. Wie 
Sie im folgenden sehen werden, läßt 
sich diese Einschränkung aber leicht 
umgehen. 

Beim Programmaufruf mit der Chain- 
Prozedur wird ein Programm, das mit 
der H-Compilereinstellung übersetzt 
und auf Diskette geschrieben wurde, 
von einem ausführbaren Turbo Pas- 
cal-Programm im Com-Format aus 
aufgerufen. Dies ist notwendig, da 
das ausführbare Programm die not- 
wendige Laufzeit-Bibliothek enthält, 
die das aufgerufene Programm be- 
nutzt. Da es sich beim Chain-Aufruf 
um ein Verketten von Programmen 
handelt, wird das Chain-Programm 
einfach angehängt und nicht mehr 
zum aufrufenden Teil zurückge- 
sprungen. Man muß dabei auf zwei 
Dinge achten: 

1) Variablen, die in beiden Program- 
men verwendet werden, müssen ent- 
weder in jedem Programm als erste 


Menoru 
conpile -> Com-file 
cHn-file 


BBB8 (max ADZB paragraphs) 
8888 (max BFDB paragraphs) 


nIninun free dunanic memory! @488 paragraphs 
nAximum free dynamic memory: ABBB paragraphs 


Find run-tine error Quit 


Bild 2. Das Optionen-Menü von Turbo Pascal 


DOS 4'88 





Variable nach dem Var-Bezeichner 
deklariert werden und in der glei- 
chen Reihenfolge stehen oder mit 
»Absolute« einer festen Adresse im 
Speicher zugeordnet werden. 


2) Zuerst sollte das aufzurufende 
Chain-Programm übersetzt werden. 
Am Ende des Übersatzens notiert 
man sich die Werte, die für Code und 
Datensegment auf dem Bildschirm er- 
scheinen. Diese hexadezimalen Zah- 
len geben die Anzahl der jeweils an 
ei benötigten Paragra- 
phen an (1 Paragraph entspricht 16 
Byte). Danach lädt man das aufrufen- 
de Programm als Workfile und ruft 
die Compiler-Einstellung auf, wählt 
[C] für »com« an und anschließend 
[O], um den vorher erhaltenen Wert 
für den minimalen »cOde« festzule- 
gen. Nun ist noch der Wert für die 
minimale Datengröße vorzugeben; 
Durch Drücken von [D] erscheint die 
Zeile, in die man die Werte aus der 
Lbersetzung des Chain-Programms in 
derselben Weise wie für den minima- 
len Code eingibt. Diese Prozedur ist 
wichtig, denn beim Nachladen von 
Chain-Programmen werden die Pro- 
zessor-Register für Code- und Daten- 
segment nicht verändert. Bei unter- 
schiedlichen Größen der Segmente 
könnte dann beispielsweise der Fall 
auftreten, daß der Anfang des Daten- 
segments des nachzuladenden Pro- 
sramms mitten im Programmcode zu 
liegen kommt — mit allen fatalen 
Folgen, die daraus resultieren, Bild 3 
veranschaulicht schematisch die Ver- 
hältnisse. 

Den ganzen Vorgang erläutert nun 
nochmals ein Beispiel, Führen Sie 
die folgenden Schritte nacheinander 
aus, um die viele Theorie in der Pra- 
xis nachzuvollziehen: 


1) Programmtext für Chain-Programm 
erstellen, Geben Sie dazu einfach das 
Programm nach Listing 1 ein. 

2) Chain-Programm übersetzen 

- Compiler Einstellungsmenü an- 
wählen: [O] 

— Compiler auf Chain-Datei umstel- 
len; [H 

— Einstellungsmenü verlassen: [Q] 

— Programm übersetzen: [C] 

— Anzahl der Paragraphen von Code 
und Data notieren 

- Programmtext des Chain-Pro- 
gramms sichern [S] 

3) Programmtext für ausführbares 

Programm schreiben. Geben Sie dazu 

den Text nach Listing 2 ein. 

4) Ausführbares Programm erzeugen 

— Compiler Einstellungsmenü an- 
wählen: [O] 

— Compiler-Einstellung ändern: 

[C] 

— [O] drücken und dann den in 
Schritt 2 notierten Wert für die mi- 
nimale Codegröße eingeben 

- [D] drücken und dann den in 
Schritt 2 notierten Wert für die 
minimale Datengröße eingeben 


488 DOS 





Werkstatt 


DATEN - 
BEREICH 


START DATENSEGMENT 


PROGRAMM - 
CODE 


START CHAIN-DATEI 
A mn mm mus 


START CODESEGMENT 
Tamm m. 


Bild 3. Schematischer Speicherplan eines 
Turbo Pascal-Programms 


- Programm übersetzen; [C] 
— Programmtext speichern; [S] 


5) Turbo Pascal verlassen und vom 
Betriebssystem aus das eben erzeugie 
Programm »kelte0.com« aufrufen. 
Sie werden feststellen, daß zwar das 
Programm »kette0« aufgerufen und 
das Ketle1-Programm ausgeführt 
wird, aber der zweite Writeln-Befehl 
des Kette0-Programms nichts be- 
wirkt. Das liegt daran, daß mit dem 
Aufruf »Chain(NeuesProgramm)« die 
Ausführung von »Kette0« beendet ist. 
Es existiert also kein Unterpro- 
gramm-Mechanismus. 


Wichtig ist noch zu wissen, daß jedes 
der beiden Programme so groß sein 
kann, daß sie zusammen größer als 
die magischen 64 KByte sind, 


Wenn Sie versuchen, mehrere Pro- 
gramme zu verketten, um sich mit 
dem Chain-Aufruf vertraut zu ma- 
chen, berücksichtigen Sie folgende 
Punkte. Im Beispiel 2 werden diese 
Punkte in die Praxis umgesetzt. 


1) Die gemeinsamen Variablen wer- 
den in einer speziellen Datei gehalten 
und mit einer Include-Anweisung 
unmittelbar nach dem Var-Symbol je- 
des Programms eingelesen. Sie ent- 
halten mindestens die Variablen für 
»ProgrammName« und die Dateiva- 
riable, wie im Beispiel 1 angegeben. 
Ein Beispiel: 


VAR 
[SI VAR.INGC] 


Dieses Vorgehen stellt sicher, daß 
wirklich die gleichen Variablen in 
der gleichen Reihenfolge in allen ver- 
ketteten Programmteilen vorhanden 
sind. Nicht gemeinsame Variablen 
gehen beim Aufruf des nächsten Pro- 
gramms verloren, lassen sich aber 
zwischenzeitlich in einer Datei spei- 
chern. 


In ähnlicher Form bieten sich auch 
spezielle Include-Dateien für gemein- 
same Konstanten- und Typvereinba- 
rungen sowie ganze Programmteile 
mit gemeinsam zu nutzenden Proze- 
duren und Funktionen an. 



























unicomal Er 
Das universelle u. fortschrittliche Program- 


miersystem für Industrie, Forschung, Ver- 
waltung und Unterricht. 


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Die leicht erlernbare, benutzerfreundliche 


und leistungsfähige Programmiersprache. 


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Schnelle und änderungsfreundliche Pro- 


grammerstellung aufgrund von Bedie- 
nungskomfort, Strukturiertheit und inter- 
aktivem System. 


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Definierte Schnittstelle zur Maschinen- 


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system für PC/MS-DOS und PS/2 (auch 
OS/2 im DOS-MODUS) mit interaktivem 
UniComal-System, interaktivem UniCo- 
mal-System für Coprozes5or 8087/80287, 
den Softwarepaketen »system«, »sound« 
und »graphics« (Unterstützung der EGA- 
und CGA-Grafik, aul Wunsch Hercules- 
Grafik, bei PS/2 auch VGA-Grafik), dem 
UniComal-Compiler-System (compilierte 
UniComal-Programme laufen auf allen 
PC/MS-DOS-Rechnern), dem Software- 
paket SCOM (Programmierung der RS- 
232C-Schnittstellen),vielen Übungs-,Hilfs- 
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115 


Werkstatt 


START 





Bild 4. Schematische Darstellung der Pro- 
grammkette 


2) Sehr empfehlenswert ist eine Pro- 
zedur, die vor dem Aufruf eines 
Chain-Programms prüft, ob das ge- 
suchte Programm existiert, ansonsten 
eine Meldung ausgibt und das Pro- 
gramm abbricht. 

3) Sinnvoll ist auch ein Verteilerpro- 
gramm als Hauptprogramm, von dem 
andere Programme aufgerufen wer- 
den, und in das nach Beendigung des 
jeweiligen Teilprogramms zurückge- 
sprungen wird. Der Name des Vertei- 
lerprogramms wird in allen beteilig- 
ten Kettenprogrammen als Konstante 
deklariert und ebenfalls mit der In- 
clude-Anweisung eingelesen, damit 
sich eine Änderung des Namens 
(zum Beispiel bei verschiedenen Ver- 
sionen) leicht durchführen läßt. 

4) Alle Initialisierungsaufgaben, also 
alle Routinen, die nur ein einziges 
Mal, nämlich beim Programmstart 
ausgeführt werden, sollten Sie in ei- 
nem einzelnen Com-Programm zu- 
sammenfassen. Im einfachsten Fall 
enthält ein solches Initialisierungs- 
programm nur den Aufruf des Vertei- 
ler-Programms. Beim Übersetzen ist 
jeweils der größte Code- und Daten- 
segmentwert einzusetzen, der bei den 
mit Chain-Einstellung compilierten 
Programmen ermittelt wurde. 

5) Und ein letzter Tip: Werden die 
Chain-Programme vor dem Start des 
Hauptprogramms mit einer Batch-Da- 
tei in eine RAM-Disk geladen, geht 
der Aufruf deutlich schneller als von 
Diskette oder Platte. 

Die Beachtung dieser Hinweise ge- 
währleistet ein fast endloses Verket- 
ten von Chain-Programmen, wobei 
jedes Programm für sich entwickelt, 
ausgetestet und übersetzt werden 
kann. Nur der Rücksprung mit »Chain« 
in das Verteilerprogramm (der mit 
der unter Punkt 2) beschriebenen 
Prozedur ausgeführt werden sollte) 
unterscheidet das Chain-Programm 
von einem normalen Programm. 
Spielen Sie an einem einfachen Bei- 
spiel die eben angesprochenen Punk- 
te zum Aufbau großer Programmsy- 
steme nun nochmals mit durch: 

Die Listings 3 bis 6 zeigen die Inclu- 
de-Dateien für Konstanten 
(»const.inc«), Typvereinbarungen 
(»type.inc«), Variablen (»var.inc«) 


116 


und Funktionen (»func.ince«). 

Die Datei »const.inc« (Listing 3) ent- 
hält auf jeden Fall mindestens den 
Namen des Verteilerprogramms. Dar- 
über hinaus empfichit es sich, hier 
alle häufig benötigten Konstanten un- 
terzubringen. Echte Konstanten bele- 
gen keinen Speicherplatz; es bedarf 
hier also keiner sonderlichen Zurück- 
haltung. 

Ähnlich verhält es sich bei »type.inc« 
(Listing 4), der Datei, die alle ge- 
meinsamen Typen enthält. Sinnvoll 


. ist hier insbesondere die Definition 


eines einheitlichen Stringtyps, der in 
allen Modulen Verwendung finden 
kann. 

Die Datei »var.inc« (Listing 5), die ge- 
meinsame Variablen enthält, die von 
Programm zu Programm übergeben 


. werden, wird ebenfalls mit der Inclu- 


de-Anweisung eingelesen und muß 
unmittelbar nach dem Var-Bezeich- 
ner in jedem Teilprogramm aufgeru- 
fen werden. Variable belegen Spei- 
cherplatz, und daher kommt es hier 
auf die identische Reihenfolge aller 
gemeinsamen Variablen in allen Teil- 
programmen an. 

Die Datei »func.inc« (Listing 6) 
schließlich enthält gemeinsam ge- 
nutzte Funktionen und Prozeduren. 
Sie sollte mindestens die Prozedur 
zum Aufruf von Chain-Dateien ent- 
halten. Da Funktionen und Prozedu- 
ren unter Umständen erhebliche 
Mengen an Speicherplatz benötigen, 
packt man besser in diese Include- 
Datei nicht zuviel hinein. Benötigt 
man aber eine bestimmte Funktion 
oder Prozedur in jedem Chain-Pro- 
gramm, dann ergibt es in jedem Falle 
Sinn, sie hier unterzubringen. 


Die Include-Dateien für Kon- 
stanten, Typvereinbarungen, 
Variablen und Funktionen 


Nach diesen ersten Vorarbeiten kön- 
nen Sie nun an die Konstruktion des 
Gesamtsystems gehen. Rein logisch 
würde man wohl am ehesten mit dem 
Initialisierungs- und Startprogramm 
beginnen, dann das Verteilerpro- 
ramm entwerfen und schließlich zu- 
etzt die einzelnen Chain-Module. 
Und tatsächlich werden auch die 
meisten Programme in dieser Reihen- 
folge entworfen. Für die Übersetzung 
allerdings geht man genau anders- 
herum vor. Das Initialisierungs- und 
Startprogramm ist in diesem Schema 
die einzige Com-Datei, die erzeugt 
wird. Um dieses Programm zu über- 
setzen, müssen aber die Code- und 
Datensegmentgrößen der einzelnen 
Chain-Programme bekannt sein. 
Denn das Com-Programm ist unbe- 
dingt auf die maximale Code- und 
Datensegmentgröße der umfangreich- 
sten Chain-Datei einzustellen (siehe 
oben), sonst ist ein Absturz des ge- 
samten Systems im wahrsten Sinne 





des Wortes vorprogrammiert. 
Es beginnt also mit den verschiede- 
nen Kettenprogrammen, die das Ver- 
teilerprogramm aufruft. Hier wird 
nur der wesentliche Aufbau dieser 
Chain-Programme gezeigt. Die Li- 
stings 7 bis 9 zeigen drei solcher Ket- 
tenprogramme mit den Namen 
»chain1« bis »chain3«. Das Verteiler- 
programm (Listing 10) hat eine ähnli- 
che Form, besitzt jedoch die Beson- 
derheit, daß es nur dazu dient, den 
Gesamtablauf zu steuern. Der physi- 
kalische Name, also der Dateiname 
des fertigen Chain-Programms muß 
der Konstanten »VerteilerProgramm« 
entsprechen (hier: main.chn). 
Zum Schluß folgt noch das ausführ- 
bare Com-Programm (Listing 11), das 
als Initialisierungs- und Startpro- 
gramm die Laufzeit-Bibliothek ent- 
hält und in diesem Beispiel zusätz- 
lich zum Initialisieren des Feldes 
»Aufruf« dient. Der physikalische 
Name, hier wurde »start.com« ge- 
wählt, muß sich natürlich von den 
anderen unterscheiden. Bild 4 zeigt 
schematisch den Ablauf der einzel- 
nen Teilprogramme. 
Beachten Sie bei der Konstruktion 
des Gesamtsystems folgendes: Tip- 
pen Sie die Listings 3 bis 11 nachein- 
ander ab, wobei Sie als Dateinamen 
die jeweils angegebenen Namen ver- 
wenden. Für die Listings 3 bis 6 wäh- 
len Sie als Namenserweiterung 
».inc«, um diese Dateien als Include- 
Dateien zu kennzeichnen. Bei den 
anderen Listings geben Sie keine Na- 
menserweiterung an; Turbo Pascal 
vergibt dann automatisch die Erwei- 
terung ».pas«. Die Listings 7 bis 10 
compilieren Sie dann nacheinander 
als Chain-Dateien. Notieren Sie sich 
nach jeder Übersetzung die von Tur- 
bo Pascal ausgegebenen Werte für die 
Größe des Code- und des Datenseg- 
mentes. Als letztes übersetzen Sie 
dann Listing 11, dieses jedoch in ein 
direkt lauffähiges Com-Programm, 
wobei Sie vorher die jeweils ermittel- 
ten Maximalwerte für die Größe des 
Code- und des Datensegmentes im 
Optionen-Menü einstellen. 
Der wichtigste Unterschied zwischen 
»execute« und »chain« ist der, daß 
hier ein ausführbares Programm, also 
eine Com-Datei anstelle einer speziel- 
len Chain-Datei aufgerufen wird. Das 
beim Aufruf im Speicher stehende 
ursprüngliche Programm wird dabei 
vollständig, einschließlich Laufzeit- 
bibliothek, durch das aufgerufene 
Programm ersetzt. Dazu müssen alle 
im Execute-Prozeß aufgerufenen Pro- 
gramme auf die minimale Größe von 
Code- und Datensegment des größten 
beteiligten Programms compiliert 
werden. Für den gegenseitigen Auf- 
ruf und die gemeinsamen Variablen 
ee die gleichen Bedingungen wie 
ei »chain«. 
Da jedes ausführbare Programm die 
gesamte Laufzeit-Bibliothek von 


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Turbo Pascal enthält (immerhin run- schwindigkeit vorzuziehen. che Fälle sind allerdings recht selten, 
de 11 KByte) und diese beim Aufruf Sinnvoll wird der Aufruf mittels so daß »execute« in der Praxis nicht 
durch »execute« jedesmal mit gela- »execute« jedoch dann, wenn einoh- allzu häufig Einsatz findet. 

den wird, ist die Verwendung von nehin vorhandenes, auch eigenstän- 

Chain-Programmen im Hinblick auf dig verwendetes Turbo Pascal-Pro- 

Disketten-Speicherplatz und Ge- gramm aufgerufen werden soll. Sol- (Michael Drauz/rg/ev) 





PROGRAM Kettel; 
BEGIN 


0: : PROGRAM Chain2; { Chain2.PAS } 
l: 

2: WRITELN('Das Kettenprogramm wurde geladen und ausgeführt’ 

3: 


: CONST {$I CONST. INC) 
: TYPE ({$I TYPE. INC) 













I: 
END. 
Listing 1. Programmtext für das Chain-Programm »kette1« ans ı SH WARSINEN 


{$1 FUNC. INC} 


PROGRAM Kette; : BEGIN 
AAN RSRES :  VRITELN('CHAIN 2: Dies ist Aufruf Nr. ’, Aufruf[Nummer]) 
TYPE , 
Zeile = STRING[255]; 5 RETURN; { Rückkehr zum Verteiler } 
VAR : END. 


PrögrammName : Zeile; Listing 8. »chain2« ist die zweite Chain-Datei 


NeuesProgramm: FILE; 


BE 


VOSMUNPUN-O 


GIN 

WRITELN('Dies ist das COM-Programm'): 
10: ASSIGN(NeuesProgramm, 'Kettel.CHN'); 
11: CHAIN (NeuesProgramn): ü 
12: WRITELN( 'Wieder im COM-Programm ?’); 
13: END. 


Listing 2. »ketteO« ruft die Chain-Datei »kette1« auf 


PROGRAM Chain3; { Chain3.PAS ) 
CONST {$I CONST.INC)I 

TYPE {$1 TYPE.INC) 

VAR {$1 VAR. INC) 


{ CONST.INC -- globale Konstanten-Vereinbarungen } {$1 FUNC. INC) 


=-OVONNAUNPWUN-O 





o 
1: 
2: Verteiler = 'main.chn’; 
3: BEL = #7; 


Listing 3. »const.inc« enthält die gemeinsamen Konstanten 


-_ 


BEGIN 
WRITELNÜ'CHAIN 3: Dies ist Aufruf Nr. ', Aufruf[Nummer]) 


B ‚ RETURN; { Rückkehr zum Verteiler } 

: END. 

Listing 9. »chain3« ist die dritte Chain-Datei 
0: { TYPE.INC -- globale Typ-Vereinbarungen } 

1: 

2: Str = STRING[255]: 

: Zeile = STRING[80]: 

Listing 4. »type.inc« enthält die gemeinsamen Typvereinba- 
rungen 





w 


PROGRAM Main; { Main.PAS, Verteiler } 
CONST {$I CONST.INC)} 

: TYPE {$1 TYPE. INC} 

{U VAR.INC -- globale Variablen-Vereinbarungen } 
VAR {$I VAR.INC) 
{$1 FUNC. INC) 


: BEGIN 
WRITELN('*** ', Verteiler, '***'); 


ProgrammName : Zeile: 
NeuesProgramm: FILE; 

Nummer : INTEGER: 

Aufruf : ARRAY [1..4] OF INTEGER: 


isting 5. »var.inc« enthält die gemeinsamen Variablen 


0: 
1: 
2: 
3: 
4: 
5: 
6: 
T: 
8: 
9: 








TTUBUN-O 


{ Es wird per Zufallszahl ein Aufruf ausgewählt ) 


Nummer := RANDOM(10); 
Nummer := (Nummer MOD 4) + 1: 
Aufruf [Nummer] := Aufruf[Nummer] + 1; 
CASE Nummer OF 
1 : ProgrammAufruf(’CHAINI.CHN’); 
2 : ProgrammAufruf('CHAIN2.CHN'); 
3 : ProgrammAufruf('CHAIN3.CHN'); 
ELSE 
BEGIN { Wenn 3 als Zufallszahl ermittelt wurde ) 
WRITELN: 
FOR Nummer := 1 TO 3 DO 
WRITELN( 'Kette' ‚Nummer, ' wurde ',Aufruf [Nummer], ' 


{ FUNC.INC -- globale Funktionen und Prozeduren } 



























o 

1 

2: 

3: PROCEDURE ProgrammAufruf(ProgrammName : Zeile); 
4: BEGIN 

5: ASSIGN(NeuesProgramm, ProgrammName); 

6: {$I-) CHAIN(NeuesProgramm) ($I+}: 

7 IF IORESULT <> O THEN 

8 BEGIN 

9: CLRSCR; GOTOXY(10,10); 

10: WRITELN(BEL, "Das Programm ', ProgrammName, ' habe ic 


h nicht gefunden’); mal aufgerufen’); 
11: HALT: ( Rückkehr ins Betriebssystem } END 
12: END: END; (case) 


: END: 29: END. 
Listing 10. »main« ist das Hauptprogramm, von dem aus die 


drei Chain-Dateien aufgerufen werden 





: PROCEDURE RETURN; { Rückkehr zum Verteiler-Programm } 
16: BEGIN 

17: ProgrammAufruf (Verteiler); 
18: END: 


Listing 6. »func.inc« enthält die gemeinsamen Funktionen 


PROGRAN Start: { Start.PAS ) 
PROGRAM Chain: { Chainl.PAS ) CONST 1$I CONST. INC) 

: CONST {$I CONST. INC) TYPE {$1 TYPE. ING) 
: TYPE  ($I TYPE.INC) 


: VAR {$I VAR. INC) 


: VAR {$I VAR. INC) 
{$I FUNC. INC) 


BEGIN 
WRITELN( "+++ StartProgramm +++'); 
FOR Nummer := 1 TO 4 DO Aufruf[Nummer] := 0; 
ProgrammAufruf (Verteiler); 

: END. 


($1 FUNC. INC) 





BEGIN 
WRITELNÜ'CHAIN 1: 


-OVONNUPWN-O 
mom 
BSWUN-OVONANBWUN-O 


._ 


Dies ist Aufruf Nr. ', Aufruf [Nummer)) 








12: RETURN: ( Rückkehr zum Verteiler ) 
13: END. 





7. »chain1« ist die erste Chain-Datei Listing 11. »start« ist das Initialisierungs- und Startprogramm 


118 DOS 4'88 













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Tips & Tricks 
























Oft sind es gar nicht große Programme, die ein Problem lösen helfen, sondern jene klei- 
nen Hinweise, kurzen Routinen und Hintergrundinformationen, die in dieser Rubrik 
von Lesern für Leser vorgestellt werden. DOS International ist schließlich das Magazin 
für alle aktiven PC-Anwender. Wenn Sie also einen Tip für andere Programmierer haben 
oder einen kleinen Trick für das Arbeiten in einer höheren Programmiersprache kennen, 
dann sollten Sie ihn nicht für sich behalten, sondern allen DOS-Lesern zugänglich ma- 
chen. Natürlich gibt es für jeden abgedruckten Beitrag ein angemessenes Honorar. Sen- 
den Sie Ihren Tip oder Ihre kurze Routine an: 


Redaktion DOS International, Stichwort Tips & Tricks, Elfenstr. 40, 8000 München 83. 











Tips & Tricks für Programmierer 


In dieser Rubrik finden Sie alles, was Sie über das Arbeiten mit den verschiedenen Programmiersprachen 
wissen müssen, um Ihren PC optimal einsetzen zu können. Ob Pascal, C, Basic, 
Prolog oder Assembler - zu jeder Sprache gibt es viele interessante Hinweise und Tips. 


Erste Hilfe für Codeview 


Der Codeview-Debugger von Microsoft ist ein leistungsfä- 
higes Werkzeug für Programmentwicklung und Fehlersu- 
che. Je nach verwendeter Grafikkarte kann es aber zu klei- 
nen Problemen bei der Bildschirmdarstellung kommen. 
Bei Verwendung von Codeview mit EGA-kompatiblen 
Grafikkarten ergeben sich ungewöhnliche Farben und ein 
mangelnder Kontrast bei der Bildschirmwiedergabe. Um 
dieses Phänomen abzuschalten, bietet sich für die Version 
1.10 des Codeviews der nachfolgende Patch an: 

ren ev,exe cev.dat 

debug av.dat < egain 

rename dV,dat cv.exe 

Der Inhalt der Datei »egain« ist dabei: 

e 2137 

{9} 

e 2f6h 

90 90 90 

W 


q 

In Einzelfällen kann sogar eine Darstellung schwarz auf 
schwarz auftreten, was natürlich besonders unangenehm 
ist. In diesem Fall verwenden Sie am besten diesen Patch: 
ren cv.exe cv.dat 

debug ev.dat <. egain 

rename cv.dat cv.exe 

Der Inhalt der Datei »egain« muß nun lauten: 


e 3385 
0 


e 3426 
90 90 90 
w 


q 
Es versteht sich bestimmt von selbst, daß Sie keinen der 
beiden angegebenen Patches an einem Codeview-Original 
ausprobiern. Stellen Sie sich also als erstes unbedingt eine 
Sicherheitskopie her und bewahren Sie die unveränderte 
Originalversion des Codeview für den Fall auf, daß Sie 
Computersystem oder Grafikkarte doch einmal wechseln 
sollten. 

(Michael Kleinweych/ev) 


Screensaver-Tips 

Das Programm »Screensaver« aus der DOS International, 
Ausgabe 1/88, Seite 104 (Kurs »Der PC - glasklar«) ist ein 
wirklich nützliches Utility. Jedoch schaltet mein Schnei- 
der PC nach erneutem Tastendrücken stets in den 40x25 
Zeichen-Textmodus. Dies verhindert eine Änderung der 


120 


Zeile 23: 

Port[$348] := VideoMode or 509 
Das erste Attribut-Bit des Modus-Auswahlregisters 
3D8hex muß nämlich zusätzlich auf 1 gesetzt werden. 
Hier half das Bild 1 im gleichen Kurs auf der Seite 99. 
Übrigens können Besitzer von Computern mit Hercules- 
Grafikkarte alle Listings des Kurses ebenfalls benutzen, 
wenn sie konsequent alle vorkommenden Portadressen 
»$3d8« durch »$3b8« und alle Bildschirmadressen 
»$b800« durch »$b000« ersetzen, 


Im übrigen läßt sich das Screensaver-Programm noch wei- 
ter verbessern. Das Programım löscht zwar den eigentli- 
chen Bildschirmbereich, jedoch nicht den Bildschirmrah- 
men. Wer nicht mit den Standard-Farbeinstellungen arbei- 
tet, sondern vielleicht auf einem hellen Hintergrund 
schreibt, der wird nämlich feststellen, daß bei aktiviertem 
Screensaver ein heller Bildschirmrahmen bestehen bleibt. 
Dem läßt sich aber in zwei Schritten leicht abhelfen: 

(1) In der Prozedur »tmrint« müssen die Zeilen 37 bis 38 
lauten: 

if (count=0) then begin 

port[$3d8] := videomode and $F7; 

graphbackground(0) end 

(2) In der Prozedur »kbdint« wird einfach vor die Zeile 
Port[$3d8] := videomode or 609; 

noch der Befehl »graphbackground(0)« eingefügt. Dieser 
Befehl ist eigentlich für den Grafikmodus vorgesehen, be- 
wirkt im Textmodus aber eine Änderung der Rahmen- 
farbe. 


(Andreas Morawietz/ev) 


Deutsche Umlaute mit Turbo Basic 


Jeder Anwender von Turbo Basic 1.0 hat sich bestimmt 
schon darüber geärgert, daß selbst in der deutschen Ver- 
sion beim Input-Befehl keine deutschen Umlaute ange- 
nommen werden. Dieser unhaltbare Zustand läßt sich je- 
doch mit der kleinen Patch-Routine nach Listing 1 behe- 
ben. Nach dem einmaligen Ablauf dieser Routine liest der 
Input-Befehl auch deutsche Umlaute einwandfrei ein, und 
zwar sowohl von der Tastatur als auch aus Textdateien. 
Dies gilt natürlich sowohl für den Direktstart eines Pro- 
gramms von Turbo Basic aus als auch für alle compilierten 
Programme, die als Exe-Dateien übersetzt werden. Übri- 
gens wird durch diesen Patch auch »line input« analog 
korrigiert. 


BOS 4'883 





Das Patch-Programm verändert die Datei »tb.exe«, also 
den Turbo Basic-Compiler selbst. Wenden Sie dieses Pro- 
gramm daher niemals mit Ihrer Originaldiskette an, son- 
dern nur mit einer Sicherheitskopie. 

(Peter Mandrella/ev) 


{[71A] ' TB.EXE-Patch für deutsche Umlaute 
" und Sonderzeichen bei INPUT 


* Achtung, nur bei Kopie von TB.EXE anwenden |! 
nop%=&h90:n$="TB.EXE” 


open "B”,1,n$ 
for i=1 to 6 
get$ 1.&h4000,a$ 
next 
close 1 
mid$(a$,&h24c)=chr$(nop%)+chr${nop%)+chr$(nop%) 
open "B",1,n$ 
for i=s1 to 3 
get$ 1,&h4000,x$ 
next 
put$ 1 ‚a$ 
close I 


Listing 1. Turbo Basic-Patch für deutsche Umlaute 


Grafik mit Hercules-Karte 
verbessert 

In der DOS International 2/88 wurde auf der Seite 43 ein 
Basic-Programım für Grafik mit der Hercules-Karte veröf- 
fentlicht. Das Problem bei diesem Programm ist offen- 
sichtlich die unzureichende Geschwindigkeit, die in er- 





Tips & Tricks 


ster Linie auf die Programmschleifen der Zeilen 190 bis 
210 beziehungsweise 2110 bis 2140 zurückzuführen ist. 
Diese Schleifen dienen zum Löschen des Grafikbild- 
schirms und werden zusammen rund 48000 mal durchlau- 
fen. Beide Schleifen lassen sich aber umgehen. 


Dazu benötigt man eine binär gespeicherte Datei von 32 
KByte namens »erase.pic«, die nur Nullen (Ohex) enthält. 
Ist eine solche Datei vorhanden, dann können die Zeilen 
190 bis 210 des Originalprogramms einfach durch eine 
einzige Anweisung ersetzt werden: 

bload "erase.pic! 

Die Datei »erase.pic« erzeugen Sie am einfachsten, wenn 
Sie im unveränderten Original-Programm nach der Zeile 
210 eine neue Zeile 

215 bsave "erase.pic",O,&h8000 

einfügen. Lassen Sie das Programm in dieser Form einmal 
laufen, und Sie haben die Erase-Datei zur Verfügung. An- 
schließend löschen Sie die Zeile 215 wieder und nehmen 
die beschriebenen Änderungen am Programm vor. 


“ Die zweite Programmschleife in den Zeilen 2110 bis 2140 


hingegen löscht lediglich den Bildschirm vor der Rück- 
kehr in den Textmodus. Diese Schleife dürfen Sie getrost 
gegen den Basic-Befehl »cls« austauschen. Mit diesen Än- 
derungen schaltet das Programm sehr schnell in den Gra- 
fikmodus und wieder zurück. Noch schneller geht es na- 
türlich, wenn »erase.pic« von einer RAM-Disk geladen 
wird. 

(Volkhart Vincentz/ev) 


alatziic@ete7E-JeT-T-1g-Telsit-1et-Tet-1sWDF-1r=1oYo).d-YaW= 18 --WploicHiatt-Teaerhıfeiaert 


Databox 8/87 

—- Turbo Lister — Breakout - Grafikkurs (unter Turbo 
Pascal) -— PC glasklar - ANSI Unterstützung für Turbo 
Pascal — Arithmetik mit Strings — Star-Writer PC 
(Demo) 


Databox 9/87 

— Bunte Daten - SForth — Terminplaner - Grafikkurs 
(unter Turbo Pascal) -— PC-Write (deutsche Version, 
Demo) 


Databox 10/87 

— Grafik unter Turbo Pascal — dBase Il Werkstatt — 
RTC-Utility in GW-Basic — MS-DOS.INC (Iniude-Datei 
zum Aufruf von DOS Funktionen) — SForth 

(Teil 2) — Grafiken — (unter Turbo Pascal) — Bewegte 
3D-Vektorgrafik in Turbo Pascal — Tips & Tricks für Pro- 
grammierer — Demo-Version des Compilers BCi- 
Pascal 


Databox 11/87 

- Grafik unter Turbo Pascal -— PC glasklar (Teil 4) — 
Cheddy, der Zeichensatzeditor — eine universelle Text- 
verarbeitung in Turbo Pascal -— Adressenverwaltung in 
Basic — Stapel-Dateien (Menüführung, Prompt, MS- 
DOS-Hilfe, Versteckspiel mit Dateien, Adressverwal- 
tung) — Tips & Tricks für Programmierer - Demo- 
Programm zu CGX 


Databox 12/87 

- Listings zu den Kursen: GW-Basic, Assembler, Co- 
mal, Pascal -— Batchdateien - Tips & Tricks - Demo- 
version der Sprache Comal 


488 DOS 


Databox 1/88 

— Utilities (Kopieren mit Komfort, Dateien direkt verän- 
dert, Menüabfrage für Stapeldateien) - Tips & Tricks 
für Programmierer (16-Farben-Grafik für PC 1512, Son- 
dertasten erkennen, Integerzahlen kontrolliert einge- 
ben, Zählerroutinen als Basic-Funktion, ROM- 
Zeichensatz auslesen, Druckerstatus feststellen, »tur- 
bo.msg« automatisch laden) — Sämtliche Beispiele 
aus unseren Kursen — SForth 30 (erweiterte Version) 
— Demo-Version Quick C von Microsoft 


Databox 2/88 

- Listings zu den Kursen: GW-Basic, dBase, TSR- 
Prozesse - Basic Werkstatt (Drucker-Installation, Cur- 
sor Gestaltung) -— MS-DOS-Hilfe auf Tastendruck — 
Hercules-Grafik mit GW-Basic — Backup-Dateien direkt 
lesen - Turbo Lister II -Batchdateien - Tips & Tricks 


Databox 3/88 

- Listings zu den Kursen: Assemblerkurs, Speicherre- 
sidente Programme selbstgemacht - Realisation ei- 
nes Druckerspoolers — Hilfe aus dem Computer - Li- 
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121 


Tips & Tricks 


Geschachtelte Kommentare 
in Turbo Pascal 


Bei der Entwicklung von Programmen ist es manchmal 
hilfreich, bestimmte Programmteile beim Probelauf auszu- 
blenden. Dies geschieht sehr einfach, indem der entspre- 
chende Programmteil in Kommentarklammern gesetzt 
wird. Allerdings kann es Schwierigkeiten geben, wenn 
der auszublendende Programmteil selbst Kommentare ent- 
hält. Nach einer schließenden Kommentarklammer wird 
nämlich die Übersetzung wieder fortgesetzt, unabhängig 
davon, wieviele öffnende Kommentarklammern voraus- 
gingen. 
Allerdings unterscheidet Turbo Pascal zwischen Kom- 
mentaren, die durch »(*« und solchen, die durch »(« ein- 
geleitet werden. Somit gibt es ein einfaches Rezept, um 
Programmteile sicher auszublenden: Verwenden Sie für 
Ihre normalen Kommentare grundsätzlich nur eines der 
beiden Zeichen. Das jeweils andere Zeichen benutzen Sie 
dann zum Ausklammern ganzer Programmteile. Listing 2 
zeigt ein Beispiel für diese Technik. 

(Manfred Weis/ev) 


program test; 
(* 
procedure dummy; 
begin 
{ erste Kommentarzeile in Dummy )} 


writeln(’ DOS International '); 


0: 
1: 
2: 
3: 
4: 
5: 
6: 
T: 
8: 
9: 


{ letzte Kommentarzeile in Dummy } 
3 end: { Dummy } 

9) 

: { Hauptprogramm ) 


: begin 
writeln(’Prozedur Dummy ist ausgeblendet 
); 


: end. 


Listing 2. Geschachtelte Kommentare mit Turbo Pascal 


Setup-Utility für AT-kompatible PCs 


Viele AT-kompatible Computer sind, serienmäßig bereits 
mit 1 MByte Speicher ausgestattet. Über das mitgelieferte 
Setup-Programm läßt sich die Aufteilung des Speichers in 
Hauptspeicher und Erweiterungsspeicher (»Extended Me- 
mory«) festlegen. Da unter MS-DOS die maximale Haupt- 
speichergröße auf 640 KByte begrenzt ist, stehen dann 
noch 384 KByte für den Erweiterungsspeicher zur Verfü- 
gung. In der Regel wird der Erweiterungsspeicher als 
RAM-Disk benutzt. Einen Haken hat die Sache allerdings: 
Bei vielen ATs erlaubt das Setup-Programm lediglich die 
Wahl zwischen 512/512 oder 640/0 KByte für Haupt- und 
Erweiterungsspeicher. Mit anderen Worten: Wer gerne 
den Maximalausbau des Hauptspeichers hätte, der muß 
bei diesen ATs auf die RAM-Disk verzichten, obwohl 384 
KByte Speicher noch ungenutzt zur Verfügung stehen. 
Aus dieser Problematik heraus entstand das Programm 
»setup.bas« (Listing 3). Dieses Programm schreibt die 
Konfigurationsdaten für 640/384 Kbyte Speicherauftei- 
lung direkt ins RTC-RAM. Dazu muß natürlich der Com- 
puter von der Hardware her auf diesen Wert einzustellen 
sein. Im Zweifelsfall schlagen Sie bitte in Ihrem Hand- 
buch nach. 

Die RTC-internen Prüfsummen stimmen nach Ausführung 
des Programms nicht mehr. Daher ist es unbedingt not- 

. wendig, direkt im Anschluß das Original-Setup-Pro- 
gramm zu fahren und zum Schein einige Änderungen vor- 
zunehmen. Beispielsweise können Sie das Diskettenlauf- 
werk erst deinstallieren und dann wieder installieren. Da- 
durch setzt das Setup-Programm die korrekten 


122 








Prüfsummen. Sie können Ihren AT anschließend neu star- 
ten und mit der neuen Speicheraufteilung betreiben. 

Die Idee und die notwendigen Informationen zu diesem 
nützlichen Hilfsprogramm stammen aus der DOS Extra 1, 
und zwar aus dem Beitrag »Real-Time-Clock im AT mani- 
pulieren« von Michael Bormann. (Boris Halter/ev) 


RTC-Setup 
' Programm, um AT-kompatible Rechner, 
’ deren Setup-Programm eine Speicher- 
aufteilung von 640/384 KByte nicht 
* zuläßt, auf diesen Wert einzustellen 


* Achtung, anschließend sofort das 
* Original Setup fahren, um die Prüf- 
summen anzupassen |! 


120 CLS 

130 ' 

140 OUT &H70,&H17 
Zugriff vorbereiten 
150 OUT &H71.,&H80 
160 OUT &H70,&H18 
Zugriff vorbereiten 
170 OUT &H71,&H1 


* Byte 23 im RTC-Baustein auf 


’ Byte 23 schreiben 
' Byte 24 im RTC-Baustein auf 


' Byte 24 schreiben 
180 ’ 


D 


1 

200 PRINT "Sie müssen jetzt zum Schein ein paar V 

eränderungen im ’SETUP’ machen," 

210 PRINT "damit die Prüfsummen im RTC-RAM wieder 
richtig gesetzt werden.” 

220.PRINT "Bitte drücken Sie die Leertaste, um in 
das Setup-Programm zu kommen” 

230 A$=INKEY$ 

240 IF A$<>" " THEN 230 

250 SHELL "setup" 

260 CLS - 

270. END 


Listing 3. »setup.bas« für AT-kompatible Computer 


Schneller Primzahlen-Generator 


Angeregt durch den Primzahlengenerator in SForth aus 
der DOS International 11/87 entstand ein optimierter, sehr 
schneller Primzahlengenerator in Turbo Pascal 3.0 (Li- 
sting 4). Der Generator berechnet Primzahlen im Integer- 
Bereich und benötigt für die Primzahlen bis 5000 auf ei- 
nem 10 MHz-AT nur 2,8 Sekunden einschließlich Bild- 
schirmausgabe. Die reine Rechenzeit ohne Bildschirmaus- 
gabe beträgt 0,3 Sekunden. Wer ist schneller? 

(Vojtech Terber/ev) 


: program PrimzahlGenerator; 

{ Berechnung von Primzahlen ) 
: ( im Integer-Bereich 

{ Turbo Pascal 3.0 


{ Benutzer-Unterbrechung abschalten 


: 1$0-) 
} 


: const 
OberGrenze = 5000; 
max: integer =. 2; 


: var 
z, 8, t: integer; 
: begin 
A elrser; 
prim{1] := 2; 
prim[2] := 3; - 
write(prim[1],' ',prim[2]); 
for s := 2 to OberGrenze div 2 - 1 do 
begin 
z := succ(s shl |); 
t :=1; 
repeat 
t := succ(t); 
: until (sqr(prim[t]) >= z) or (z mod p 
rimlt) = 0); 
13 if sqrt(prim{t]) > z then 
begin 
max := succ(max); 
prim[max] := z; 
write’ ',2); 
end; 





Listing 4. Ein schneller Primzahlen-Generator in Turbo Pascal 


DOS 4'88 


Tips & Tricks 








Verbesserter A>debug kbgr.sys 
Tastaturtreiber OST 1, TB 

für Toshiba T2100 | 2, 1. » 

Der Toshiba T2100 ist ein ed 
PC-kompatibler Portabler. us,” 

Wie bei den meisten Stan- Schreiben von 0679 Bytes 
dard-PCs wurde auch beim 








Toshiba die Anpassung an 
die deutsche Tastatur nur 
unvollkommen vorge- 
nommen. Zwar stehen alle deutschen Sonderzeichen zur 
Verfügung, aber als Programmierer ärgert man sich doch, 
wenn sich häufig benötigte Sonderzeichen wie beispiels- 
weise die geschweiften Klammern nur über umständliche 
Alt-Tastenkombinationen eingeben lassen. Mit einem klei- 
nen Patch in der Datei »kbgr.sys« läßt sich dem aber ab- 
helfen. Bild 1 zeigt das Protokoll einer entsprechenden 
Sitzung mit »debug.exe«. Wenn Sie nach diesem Patch Ihr 
System neu booten, erreichen Sie den senkrechten Strich 
mit [Ctrl-A] und die geschweiften Klammern mit (Ctrl-Ü] 
und [Eirl- +]. 


Bild 1. Eine Debug-Sitzung 
zum Patchen von »kbgr.sys« 


(Hartmut Obermann/ev) 


Eingabe-Editor in Turbo Pascal 


Bei der Gestaltung anwenderfreundlicher Programme ist 
es oft wünschenswert, Benutzereingaben mit Vorgaben zu 
versehen und sie editierbar zu gestalten. Die im Demo- 
Programm in Listing 5 enthaltene Prozedur »lesen« stellt 
diese Funktionen zur Verfügung. Die Prozedur erhält als 
Parameter einen Vorgabestring, die Bildschirmkoordina- 
ten, an denen die Eingabe erfolgen soll, und eine maxima- 
le Feldlänge der Eingabe. Der Vorgabestring wird an der 
angegebenen Position am Bildschirm ausgegeben und 
kann nun vom Anwender noch editiert werden, Mit den 
Cursortasten läßt sich jede beliebige Stelle im Vorgabe- 
string anfahren und editieren, Durch Drücken der Return- 
Taste wird die Eingabe beendet. Es handelt sich bei der 
vorliegenden Version um eins recht einfache Editiermög- 
lichkeit, Ohne großen Aufwand läßt sich dieser Ansatz 
aber bis zu fast jedem gewünschten Grad an Komfort ver- 
feinern. 

(Bernd Zimmermann/ev) 





[1H6] 0; program EingabeDemo; | 

[000] 1: 

[A21] 2: type 

[297] 3: zeichenkette = stringl20]: 

[000] 4: 

[EMO] 5: var 

[FM8] 6: demostring: zeichenkette; 

[000] SH 

IX6M] 8: procedure lesen{var kette: zeichenkette; x, 
y‚laenge: integer); 

[EMO] 9: var 

[SR3] 10: pos: integer; 

[HN4] 11: zeichen: char; 

[BHt] 12: begin 

[KPi] 13: pos := |; 

[893] 14: gotoxyix,y): 

[KM3] 15: write(kette): 

[893] 16: gotoxyix,y): 

[X52] 17: repeat 

[XF5] 18 read(kbd, zeichen); 

[26B] 19: if (zeichen=#27) and (keypressed) then 

[BH1] 20: begin 

[XF5] 21: read(kbd, zeichen); 

[GEB] 22: if (zeichen=#75) and (pos>1) then 

[E17] 23: begin ( Cursor links 

[out] 24: x ı= x-l; 

LYK2] 25: pos := pos-I: 

[TUO] 26: end: 

[0GB] 27: if (zeichen=#77) and (pos<=laenge) 
then 

{BR7] 28: begin { Cursor rechts ) 

[KTL] 29: x ı= atlı 

[SK2]) 30: pos := pos#l; 

[TUO] 31: end; 

[893] 32: gotory(x,.y); 

[DLO] 33: end 














Listing 5. Ein einfacher Eingabe-Editor in Turbo Pascal 


, Fortsetzung auf der nächsten Seite 
488 DOS 


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123 


Tips & Ticks =, — 


else 
if (pos<=laenge) and (zeichen<>#13) t 


begin 
gotoxy(x,y); 
write(zeichen); 
kettelpos) := zeichen; 
x := atl; 
:= postl; 


end 
B else if (pos=laenge+1) and (zeichen<>#1 
3) then 


begin 
write(zeichen); 
kettelpos] := zeichen; 
gotoxyIx,y); 
end: 
until zeichen = #13; 
: end; 


: begin { Hauptprogramm } 
elrser; 
demostring := "'DOS International’; 
lesen(demostring,10,10,16); 
writeln; 
writeln(demostring); 
59: end. 


Listing 5. Ein einfacher Eingabe-Editor in Turbo Pascal 


Funktionstasten-Tip 


In der DOS International 12/87 wurde im Rahmen der Tur- 
bo Pascal-Werkstatt eine Funktionstastenbelegung für Tur- 
bo Pascal 3.0 empfohlen. Dazu einige grundsätzliche An- 
merkungen. Falls Sie viel zwischen einzelnen PC-Pro- 
grammen hin und her wechseln, insbesondere also, wenn 
Sie viel mit speicherresidenten Programmen arbeiten, 
dann ist es von großer Wichtigkeit, die Belegung der 
Funktionstasten so konstant wie möglich zu halten, sonst 
kommt es ständig zu Fehlern bei der Bedienung. Stellen 
Sie sich nur einmal vor, was alles passieren kann, wenn 
ungleich liegende Löschbefehle auf den Funktionstasten 
vorhanden sind. 
Leider gibt es keinen Standard für die Belegung der Funk- 
tionstasten durch Anwenderprogramme. Einige wenige 
Regelmäßigkeiten sind aber in den meisten Fällen vorhan- 
den. Beispielsweise löst [F1] bei den meisten Programmen 
eine Hilfsfunktion aus, [F10] bedeutet meistens den Wech- 
sel der Betriebsart beispielsweise den Aufruf eines Menüs 
oder das Verlassen eines Programmteils. Bei vielen Pro- 
grammen (Star Writer, Sidekick, Turbo Pascal 4.0) wird 
mit [F7] der Anfang und mit [F8] das Ende eines Text- 
blocks markiert. 
Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich einerseits an diese Vor- 
gaben ungefähr zu halten, andererseits auf jeden Fall die 
Tastenbelegungen aller Programme, mit denen man häu- 
fig arbeitet, ungefähr gleich zu gestalten. Aus Sicherheits- 
gründen sollten Löschoperationen und ähnliches niemals 
auf Funktionstasten gelegt werden. Ein einziger falscher 
Tastendruck führt sonst möglicherweise zur Katastrophe. 
(Klaus Heydkamp/ev) 


»edlin« ohne Bak-Dateien 


Wer häufiger Dateien wie »autoexec.bat« oder »config.sys« 
verändert und sich dabei des guten alten »edlin« als Zeile- 
neditor bedient, der hat sich vielleicht auch schon darüber 
geärgert, daß »edlin« die geänderten Dateien neu anlegt 
und die alten Dateien mit der Endung »bak« kennzeichnet. 
Hier läßt sich allerdings leicht Abhilfe schaffen: Durchsu- 
chen Sie ganz einfach mit einem entsprechenden Werk- 
zeug wie den PC Tools oder »debug.exe« die Edlin-Datei 
nach der Zeichenfolge ».BAK«. Diese Zeichenfolge kommt 
nur einmal vor und ist daher eindeutig. Ersetzen Sie diese 
Zeichenfolge durch ».$$$«. Die Folge dieses Eingriffs: Es 


124 





werden keine Bak-Dateien mehr erzeugt, sondern alle neu- 
en Dateien besitzen die Original-Endung. 
(Bernd Köhler/ev) 


16 Farben beim Schneider PC 1512 


In der DOS International 1/88 wurden auf der Seite 114 ei- 
nige Routinen zum Ansprechen der 16-Farben-Grafik für 
diesen PC in GW-Basic angegeben. In Listing 6 finden Sie 
die grundlegenden Routinen hierzu in Turbo Pascal 3.0 in 
ein kleines Demoprogramm eingebunden. Die Kernrouti- 
ne ist die Prozedur »hiplot«, die einen Grafikpunkt in ei- 
ner beliebig wählbaren von 16 Farben setzt. Darauf auf- 
bauend ist es möglich, alle Grafikroutinen von Turbo Pas- 
cal für den 16-Farben-Modus neu zu programmieren. Ge- 
genüber der normalen Hires-Grafik von Turbo Pascal 
werden die entsprechenden Routinen aber deutlich lang- 
samer ausfallen, da die vier unterschiedlichen Bit-Planes 
der 16-Farben-Grafik berücksichtigt werden müssen. 


(Jochen Drexel/ev) 


program ColorDemo; 


ype 
register = record 
i case integer of 
1: (ax,bx,cx,dx,bp.,di,si,d 
integer); 
2: (al,ah,bl,bh,cl,ch,dl,d 


"s,es,flags: 


h: byte); 
} end; 
farbe = 0..15; 
page = 0..3; 


0: 
1: 
2: 
3: 
4: 
5 

6 

7: 
8: 
9: 
0: 


: var 
plane: page: 
reg: register; 
color: farbe; 
xl,yl,i: integer; 


: procedure hiresl1512; 
: begin 
hires; 
reg.ah := 3; 
intr(15,reg); 
: end; 


: procedure farbwahl(color: farbe); 
: begin 

reg.ah := 3; 

reg.al := color; 

intr(21,reg); 
: end; 


: procedure lesen(plane: page); 
: begin 
reg.ah := 4; 
reg.al := plane; 
intr(21,reg); 
: end; 


: procedure hiplot(xl,yl: integer; color: far 
be); 
: begin 
plane := 0; 
while plane < 4 do 
begin 
lesen(plane); 
farbwahl(1 shl plane); 
if (color and (1 shl plane) > O) then 
plot(xi,yl,1) else plot(xl,yl,0); 
plane := succ(plane); 
end: 
: end; 


: begin 
elrser; 
hiresi512; 
for i := 1 to 1000 do 
H hiplot(random(640), random(200), random 
(15)); 
: end. 





Listing 6. 16-Farben-Grafik für den Schneider PC 1512 


DOS 4'88 


Vortex-Supercards 


für 


PC-XT-AT und alle IBM-Kompatiblen. 


* unverbindliche Preisempfehlung 


Die Power: 


20, 30, 40, 60 oder 80 MegaByte. 
Bei einer mittleren Zugriffszeit zwischen 
80 ms (20 MB) und 28 ms (80 MB). 


Die Intelligenz: 


Zu jeder vortex-Supercard gehört ein Soft- 

ware-Paket mit 4 Programmen: 

@ MULTIPART, der Festplatten-Manager 
zum Betrieb von bis zu 4 Partitionen pro 
Platte und bis zu 32 MB pro Partition. 
Mit MULTIPART wird die Platte auch for- 
matiert (DEBUG, FDISK und FORMAT 
sind überflüssig). 

MULTIPART ist voll menügesteuert. 

@ VHDT.SYS, der MULTIPARTition-Treiber 
wird über CONFIG.SYS ins DOS einge- 
bunden. 





% vortex 


cOMP UUTERSYSTEME 





Kapazität 


Kapazität 


Kapazität 


Kapazität 


@ BACKDISK, das vortex Disketten-Backup- 
Programm. Auf einfachste Weise werden 
Daten parametergesteuert gesichert und 
rekonstruiert. 


® PARK, das Programm, um die vortex- 
Supercard zu parken. Die Schreib- und 
Leseköpfe werden dabei in einen Bereich 
gefahren, wo sie auch im Falle hoher 
Schockbelastungkeinen Schaden anrichten 
können. 


... UND PLÖTZLICH LEISTET IHR COMPUTER MEHR 


UND 
PLÖTZLICH 



































DOS 4/88 


r-- re ee En; > 
I-N-F-O-S-C-H-E-C-K 
Senden Sie mir umgehend weitere Informationen über 
Ihre Supercards: 








Wir arbeiten mit: 





vortex Computersysteme GmbH 
Falterstraße 51-53 - 7101 Flein - Telefon (07131) 52061 





Public Domain 


Wo ist 
die Datei? 


Haben Sie auch schon einmal verzweifelt nach 
einer Datei gesucht, die ganz bestimmt irgendwo 
auf der Festplatte stehen muß? Wenn ja, dann ist 
die Diskette PC-Sig 478 für Sie die Lösung sol- 


cher Probleme. 


Mit zunehmender Größe des Mas- 
senspeichers beginnen die Proble- 
me. Vernünftigerweise wird eine 
Festplatte in Directories und Subdi- 
rectories (Unterverzeichnisse) ein- 
geteilt. Zusammengehörige Dateien 
stehen in einem Subdirectory Zu- 
sammengefaßt und so findet man 
entlang einer Baumstruktur jedes 
gesuchte Programm — oder auch 
nicht! 

Haben Sie nämlich einmal eine Da- 
tei an eine falsche Stelle geschrie- 
ben, dann ist es schwierig, diese 
wiederzufinden. Besonders, wenn 
die Datei in kein Dirctory so richtig 
passen will, sind die Informationen 
nie dort zu finden, wo man sie 
sucht. 

Mit »whereis« von der PC-Sig-Dis- 
kette Nummer 478 läßt sich das Pro- 
blem lösen. Rufen Sie mit 


whereis Name 

die Suchroutine mit Übergabe des 
Namens der gesuchten Datei und 
Sie erhalten mit 

“ Directory “Subdireetorys... “ Datei- 
name 

den Pfad ausgegeben. Bei dem Na- 
men dürfen Sie die Joker »?« und 
»*« einsetzen. Falls Sie aber den 
Namen der Datei nicht mehr sicher 
wissen, dann müssen Sie sich mit 
search Text 

behelfen. Die Festplatte wird jetzt 
nach dem Text durchsucht. Anders 
als bei »whereis« durchsucht dieses 
Hilfsprogramm jetzt aber nur die in 
„path.dat« angegebenen Pfade. Ein 
solcher Pfad darf maximal 300 Zei- 
chen enthalten - beispielsweise 

= word 

“ word = texte 

“word = texte \privat 








alter verändert Dateiattribute 

blackstat zeigt Dateien an, für die kein Backup existiert 
catalog erzeugt sortiertes Directory 

cdsecret zeigt »unsichtbares« Subdirectory an 

diskpark bringt Lesekopf der Festplatte in Parkposition 
disrtn restauriert gelöschte erste Sektoren 

free zeigt den freien Speicherplatz auf der Diskette 
gcopy menügesteuertes Kopierprogramm 

gdel menügesteuerte Löschroutine 

mdsecret erzeugt »unsichtbares« Subdirectory 

ndoseldlit Editor für MS-DOS-Kommandos 

rdsecret löscht »unsichtbare« Subdirectories 

readonly setzt eine Datei auf »nurlesbar« 

readwrit setzt Datei auf »les-/schreibbar« 

sdir5 sortiert Dateien in einem Directory nach Type und Format 
treed gibt einen Directorybaum aus 

undel restauriert gelöschte Dateien 

vdi Löschutility 

viewdisk erlaubt direktes Anschauen einzelner Sektoren 
whereis sucht Datei 











Diese Stapeldateien sind alle auf der Festplatte 


126 








“word N texte * geschaef 
\db3 

.db3 daten 

N8y8 


Mit einer zusätzlichen Laufwerks- 
angabe lassen sich auch andere Da- 
tenträger durchsuchen. 


Die gesuchte Zeichenkette darf ma- 
ximal 20 Zeichen lang sein. Als Er- 
gebnis werden 40 Zeichen aus der 
Datei angezeigt: 


Die Daten werden normalerweise 
hintereinander ohne Stop am Ende 
des Bildschirms ausgegeben. Mit 
dem Filter 


more 


verhindern Sie diese unangenehme 
Eigenschaft. 


(hg) 


jelei-J=-]jir4lfeig: 





Name: Whereis und Search 
Preis: 18 Mark 


Voraussetzungen: 128 KByte RAM, 
PC-DOS/MS-DOS ab Version 2.11, Fest- 
platte 


Info: Kirschbaum Software, 
Kronau 15, 8091 Emmering, 
Tel.: 08067/1220, PC-Sig # 478 


Positiv 

—- Public Domain-Software 

— verschiedene Utilities auf einer 
Diskette 

- sinnvolle Routinen für verschie- 
denste Anwendungen 

Negativ 

- englische Anleitung 

- Aufruf von Search etwas um- 
ständlich 











DOS 4'88 





DOSsier 


dBase II, III und III Plus im Überblick 


Diesen Monat befaßt sich das 
DOSsier mit dem bekanntesten 
aller Datenbanksysteme: dBase. 
Eine Tabelle listet den gesamten 
Befehlssatz von dBase auf. Dabei 
werden die dBase-Versionen II, 
II und III Plus berücksichtigt. 


In dieser Ausgabe des DOSsiers sind 
sämtliche Befehle des Datenbanksy- 
stems dBase übersichtlich mit Bedeu- 


geben, in welchen dBase-Versionen 
der jeweilige Befehl existiert. Die Be- 
fehlstabelle enthält in der letzten 
Spalte zu jedem Befehl die Angabe, 
welche Folge des dBase-Kurses in der 
DOS International ausführlicher über 
diesen Befehl berichtet. 


Achten Sie darauf, daß Sie zur Ver- 
einfachung Ihrer Eingaben sowohl im 
Direkt- als auch im Programmodus 
auf die Befehlsabkürzungen zurück- 


tung aufgelistet. Zusätzlich ist ange- 








greifen können, die sich jeweils aus 


den ersten vier Buchstaben eines Be- 
fehlswortes zusammensetzen. Bei- 
spielsweise hat 


disp 
die gleiche Wirkung wie 


display 
In der nächsten Ausgabe des DOS- 
siers folgen drei Tabellen, die sämtli- 
che Funktionen von dBase, sowie 
alle »set« und »set to«-Schalter mit 
Voreinstellungen und Bedeutung 
aufführen. 


(Ulrich Spranger/ma) 














! Führt MS-DOS-Befehl aus und kehrt anschließend zu dBase zurück - x x 
h Beginn einer Kommentarzeile x x x 3 
7 Ausgabe von Ausdrücken x x x 3 
?? Ausgabe von Ausdrücken ohne Zeilenvorschub x x x 
@ .,.say koordinatengesteuerte Ausgabe eines Ausdrucks oder einer Variablen x x x 4 
@ .,. get koordinatengesteuerte Benutzerabfrage einer Variablen x x x 4 
accept schreibt Informationen vom Benutzer in eine Zeichenkette x x x 4 
append Anhängen von Datensätzen an bestehende Datei x x x 1 
append blank Anhängen eines leeren Datensatzes an eine Datenbank x x x 1 
append from Anhängen ausgewählter Daten aus einer anderen Datei an aktive Datei x x X 2 
assist ruft bildschirmorientierte »assist«-Benutzeroberfläche auf - x x 1 
average berechnet bei einer Datei Durchschnitte von Ausdrücken - x x 
browse einfaches Editieren und Erweitern einer Datenbank x x x 1 
cancel schaltet von Programm- in Dialogmodus um x x x 3 
change einfaches Editieren bestimmter Felder x x x 1 
clear löscht Bildschirm - x x 1 
clear schließt alle Dateien, löscht alle Variablen und wählt Bereich 1 aus x - - 1 
clear all schließt alle Dateien, löscht alle Variablen und wählt Bereich 1 aus - x x 
clear gets alle vorstehenden »@ .,. get«-Anweisungen werden desaktiviert x x x 4 
close + alternate schließt aktive Protokolldateien - x x 5 
close + databases schließt aktive Datenbankdateien - x x 1 
close + format schließt aktive Formatdateien - x x 
close + index schließt aktive Indexdateien - x x 2 
close + procedure schließt aktive Prozedurendateien - x x 5 
continue setzt »locate«-Suche nach Erfolg fort X x x 2 
copy kopiert Dateien oder Datensätze unter festlegbaren Bedingungen in eine andere 
Datei x x x 2 
copy sdf kopiert Dateifteile) in SDF-Format x x x 2 
copy file kopiert komplette Dateien - x x 2 
copy structure überträgt Datenstruktur x x x 2 
count gibt Anzahl von Datensätzen einer Datei aus x x X 
create Neuanlegen einer Datenbank x x x \ 
create from wie create, doch wird Struktur von bestehender Datei übernommen x x x 1 
create label Neuanlegen einer Labeldatei - x x 
create screen Neuanlegen einer Screendatei - - x 
create query Neuanlegen einer Querydatei - - x 
create report Neuanlegen einer Reportdatei - x x 
create view Neuanlegen einer Viewdatei - - x 
delete Löschmarkierung von Datensätzen einschalten x x x 1 
delete file löscht Datei x - - 1 
dir listet Disketteninhalt auf - x x 1 
directory listet Disketteninhalt auf - x x 
display zeigt Inhalt von Dateien an x x x 1 
display memory listet den aktuellen Variablenspeicher auf x x x = 
display status listet Arbeitsstatus auf x x x 
[Releplay structure zeigt Datenbankstruktur an x x x 1 
488 DOS 127 


| 
O 
un 
un 
oO 











do startet Befehlsdatei x x x 3 
do case startet Fallunterscheidungsprozedur x x x 3 
do while startet Befehlsblockausführung, bis Bedingung falsch wird x x x 3 
edit Editieren eines Datensatzes x x x 1 
eject Drucker führt Seitenvorschub aus x x x 4 
endcase beendet Fallunterscheidungsprozedur x x x 3 
enddo schließt Befehlsblock nach »do while« ab x x 3 
endif schließt »if«-Operation ab x x x 3 
endtext beendet Ausgabe eines Textblocks x x x 4 
erase löscht den Bildschirm x - - 1 
erase löscht Datei - x x 1 
exit verläßt »do while«-Schleife - x x 3 
find durchsucht Indexdatei nach angegebenen Kriterium x x x 2 
go verschiebt Datensatzzeiger an bestimmte Position x x x 1 
goto wie »g0« x x x | 
help Aufruf der dBase-Hilfsbildschirme x x x a) 
if vergleicht Terme und führt bei bestimmten Ergebnissen bestimmte Befehlsblöcke 

aus x x x 3 
index legt eine Indexdatei an, die eine geordnete Form der Satznummern einer Datei 

enthält x x x 2 
input liest Informationen vom Benutzer in numerische Variable ein x x x 4 
insert fügt Datensatz/-sätze in Datenbank ein x x x 1 
insert blank fügt leeren Datensatz in Datenbank ein x x x 1 
insert before fügt Datensatz/-sätze vor einer angegebenen Position in Datenbank ein x x x 
join legt neue Datei an und übernimmt bestimmte Datensätze aus existierender Datei x K x 
label druckt Etiketten aus - x x 
list zeigt Inhalt von Dateien an x x x 1 
list files listet Disketteninhaltsverzeichnis auf x x x 1 
list memory listet Variablenspeicher auf x x x 2 
list status listet Arbeitsstatus auf x x x 
list structure zeigt Datenbankstruktur an x x x 1 
locate durchsucht Datei nach angegebenem Kriterium x x x 2 
loop verschiebt Befehlszeilenzeiger an den Beginn einer »do while«-Schleife x x x 3 
modify command Editieren einer Befehlsdatei x x x 3 
modify label Editieren einer Labeldatei x x 
modify query Editieren einer Querydatei x 
modify report Editieren einer Reportdatei x 
modify screen Editieren einer Screendatei X 
modify structure Editieren einer Datenbankstruktur x 1 
modify view Editieren einer Viewdatei x 
note Beginn einer Kommentarzeile x x 3 
pack eliminiert zum Löschen markierte Datensätze x x 1 
parameters legt bei Programmaufruf die Belegung von Variablen fest x x 
private definiert Variablen in Unterprogrammen als lokal x x 
procedure Beginn einer Prozedur x x 5 
public definiert Variablen als global x x 
quit verläßt dBase und kehrt in die Betriebssystemebene zurück x x x 1 
read »@ .,. get«-Informationen werden in Variablen eingelesen x x x 4 
recall Hebt Löschmarkierungen auf x x x 1 
reindex Neuindizierung einer Indexdatei x x x 2 
release löscht lokale Speichervariablen x x x 2 
remark gibt unbegrenzte Zeichenkette aus x - - 
rename ändert Dateinamen x x x 
replace ändert Inhalt von Feldern x x x 1 
report Datenausgabe anhand von Reportdatei-Informationen x x x 
restore liest Speichervariablen aus einer »mem«-Datei ein x x x 2 
return beendet Unterprogramm x X x 3 
return beendet Prozedur - x x 5 
run führt Programm aus und kehrt anschließend zu dBase zurück - x x 3 
save erzeugt »mem«-Datei und speichert bestimmte Variablen x x x 2 
seek durchsucht Indexdatei nach angegebenem Kriterium - x x 2 
set setzt dBase-Schalter x x x 1 
set to definiert Parameter x x x 1 
select Wahl zwischen Arbeitsbereichen x x x 2 
skip verschiebt Datensatzzeiger um die angegebene Anzahl von Datensätzen x x x 1 
sort legt aktuelle Datei in sortierter Form neu an x x x 2 
store belegt Speichervariablen x x x 2 
sum errechnet Summe eines Ausdrucks mit dem Inhalt von numerischern Feldern x x x 
text Textblockausgabe auf Bildschirm x x x 4 
total Summe der Felder einer Datei wird in Zieldatei gespeichert x x x 
update Aktualisierung der aktiven Datei anhand einer anderen Datei x x x 
use nimmt Datenbank in Gebrauch x x x 1 
wait wartet auf Tastendruck und speichert diesen nach Wahl in einer Variable ab - x x x 3 
zap eliminiert alle Datensätze einer Datei - x x 

Inrabelle: Der Befehlssatz der Datenbanksysteme dBase II, dBase Ill und dBase III Plus a 








128 


DOS 4'88 








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Das leistungsstärkste und anwenderlrzundlichste Tabellenkallkula- 
tionsprogramm in der PG-SIG Library. Geeignet für zwei- und drel- 
dimensionale Recheriblätter mit bis zu 250000 Zellen. Aut Knopl 
druck werden die Werte eines Arbeilsblalles als Balkengrafik darge» 
stellt. Der Datenwürlel kann in verschiedene Lagen gndreht werden, 
dadurch ist eine ausgezeichnete Darstellungallervorhandenen Daten 
gewährleistet. Alle wünschenswerten Funktionen aus Mathamatik, 
Trigonometrie, Statistik usw. sind vorhanden, daher aselanet füralle 
Anwendungen. 
a 
PC-SIG 836 DISK COMMANDO DM 16,— 
Das ist die lange erwartete Sharswars-Antwort auf die NORTON UTI- 
LITIES. Enthält 17 unentbehrliche Utlllties für «le Arbeit mil Datsien 
auf Diskette und Festplalte. Z,B, Optimieren. des Diskspeicherplalzes 
und dadurch mehr Platz und kürzere Zugriftszeiten, Wlederherstel- 
lung von versehentlich gelöschlen Datelen, Zurockliölen von Daten 
nach ungewollter Formatierung der Disk, Disktsster usw. In derShare- 
ware-Version sind die Auswahlınenüs mit bllnkeniden Dollarzeichen 
eingerahmt. 

EEE En dr Me 
PC-SIG 873 WINDOW BÜOSS DM 16,,.— 
POP-UP WINDOWS und PULLDOWN MENDS tür den ernsthalten G-Pro- 
grammierer (alle wichtigen C-Compller werdan berücksichtigt), 


PC-SIG 885 MISCELLANEOUS UTILITIES 
Unentbehrliches Hilfsmittel furallo Pragrammerer 

—C Window Toolbox 

— 52 Utillty-Routinen iur TUHBO'PASCAL 

— Konvertierung von TURBO PASCAL Sourae In G- Source 
— 200 Funktionen In G und Assembief 


DM 16,— 





PC-SIG 893 WEAK LINK DM iti,-- 
‚Nach Verbindung von zwei IBM-Jrompatiblen Realinern über die se- 
rielle Schnittstelle lassen sinn (fe Diekeltenlaufwarke (auch Faal- 
platte) des anderen Rechners genauso benutzen, wie die am Mas- 
ter installierten Laufwerke On, einfache Übertragung von Datelen 
und Dateigruppen von,PG zu PC millals COPY-Bafenl, besonders 
nützlich bei Rechner mit unterschledlichem Diskätlenlormat 

(5 174" nach 3 1/2") Elvenfalls ideal für Systemhäuser zum Instal- 
lieren von vielen und großen Datelen direkt von Fastolafte zu Fest: 
platte, Natürlich auch lur Sackup-Zwecke bastens geslanel.Sahr 
hohe Übertragungsgeschwindigkeit Ibis zu 115200 vaud) Einfache 
Handhabung, da guta und auslünrliche Doklimentatlon aul Diskette 
mitgeliefert wird. Sourseoode In der registrierten Version verlugbar, 
TE HEN SETS BOLNETIUN DEF: 


PC-SIG INFORMATIONSPAKET 

enthält folgende Bestanttdtelle: 

1. Wissenswertes zu Sraraware und PUBLIC DOMAIN 
2. TOP 100+ (engl. Kurzbuschreiblng der Besiseller, 30 Sellen) 

3. Ein Ansichtsexemplar PC-31G MAGNZINE 

4. Unkosten für Verpaukung und Versand 

Da die PC-SIG Library Inzwischen auf mehr als 1000 Biskelten mil 
Software aus allen Aerauchen (Tesiverarbeitung, Dalanbanken, Kom- 
munikationsprogranıma, Progrämmiarsprachen, Glafkpiogramme. 
Utilities, Benutzernberllaohen, Spiele, Lernsoftware Lsw.) amte- 
wachsen ist, können wir leider eine umtassande Inlormatior nichl 
mehr kostenlos abgeben, Eine Kurzinformation auf einigen Blällern 
Papier nützt bei dieser Fulle an Soflware nur sehr wanıg 

Wirtdich umlassende und. Iomlaufende Intonnation ist ohnehin nur im 
Form einer PC-SIG Mitglladsonall-manlich, Wenn Sie blandr var PG- 
SIG oder Shareware noch mehL viel gehort haben, 8a glbt Innen die 

ses INFORMATIONSPAKET Auskunlt üherälle wichtigen Fräen In Ver- 
bindung mit Freier Software, Shareware und PURLIC DOMAIN Sall- 
ware. Sie erhalten sullardem eing Übersioht über die besten Pın- 


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—ab 5 Diskallen Mitglledarabart von DM 2,-— pro Diäk 
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Sahlohen Sie noch heute den Sopenk über DM 68,— Ir Ihr& 
elalahrıge PG-SIG Milalledachaft oder wanlen Sie‘ 


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Tips & Tricks 





Die DOS-Trickkiste ist eine Rubrik zum Mitmachen. Hier beschreiben DOS-Leser für 
DOS-Leser die kleinen (und auch die großen) Tips und Tricks, die den Umgang mit Be- 
triebssytem und Anwendersoftware erleichtern. Wenn Sie also Fragen, Anregungen 
oder Ergänzungen zu den hier abgedruckten Beiträgen haben oder selbst einen Hin- 


weis oder einen Trick für diese Rubrik parat haben, dann schreiben Sie uns doch ein- 
fach einmal ganz zwang- und formlos. Unsere Adresse: 


Redaktion DOS International, Stichwort DOS-Trickkiste, Elfenstr. 40, 8000 München 83 





Die DOS-Trickkiste 


Ab und zu hilft ein kleiner Trick viel weiter als stundenlanges Wälzen umfangreicher Handbücher. Auch 
diesmal bringen wir daher wieder eine Menge nützlicher Hinweise, Tips und Tricks rund um das MS- 
DOS-Betriebssystem und aus verschiedenen Bereichen der Anwendersoftware. 


Leise Laufwerke 
für Schneider PC 1640 


Beim PC 1640 mit Festplatten-Laufwerken erzeugt das 
Diskettenlaufwerk relativ laute Geräusche beim Disketten- 
zugriff. Dies rührt vom Festplattencontroller her und kann 
durch ein kleines Programm abgestellt werden. Da dieses 
Programm nur sechs Byte lang ist, läßt es sich ohne Pro- 
bleme selbst schreiben. Alles, was Sie dazu brauchen, ist 
die Datei »debug.exe« auf Ihrer MS-DOS-Diskette. Geben 
Sie auf der MS-DOS-Ebene folgenden Befehl ein: 
copy con e:fdstill.com 
123456 
Beenden Sie die Eingabe der zweiten Zeile durch Drücken 
der Tastenkombination [Ctrl-Z]. Nach Drücken der Return- 
Taste meldet der Rechner dann »1 Datei(en) kopiert«. 
Jetzt geben Sie ein: 
debug fdstill.com 
Nachdem der Debugger sich mit einem Strich gemeldet 
hat, geben Sie ein: 
e DS:0100 
Auf dem Bildschirm erscheint jetzt die Zeile »11CG:0100 
31.«. Die ersten Ziffern können auch unterschiedlich sein, 
das spielt keine Rolle. Drücken Sie jetzt einfach die Leer- 
taste und geben Sie folgende Werte, jeweils durch ein 
Leerzeichen getrennt, nacheinander ein: 
C0CD13CD20 
Beenden Sie die Eingabe durch Drücken der Return-Taste. 
Nun geben Sie noch den Befehl »W« ein, um die Datei zu 
sichern und schließlich »Q«, um den Debugger wieder zu 
verlassen. 
Nun können Sie das erzeugte Programm durch Eingabe 
von »fdstill« starten. Beachten Sie bitte, daß dieses Pro- 
gramm bei jedem Neustart des Computers aufgerufen wer- 
den muß. Zweckmäßigerweise sollten Sie es daher in die 
Autostart-Datei »autoexec.bat« einbinden. 

(Schneider Rundfunkwerke/ev) 


Externes Diskettenlaufwerk am 
Toshiba T2100 


Die portablen PC-kompatiblen Computer von Toshiba sind 
intern mit 3,5 Zoll-Laufwerken ausgerüstet. Da Software 
aber immer noch meistens auf den guten alten 5 1/4 Zoll- 
Disketten angeboten wird, wünscht sich der Anwender 
bald ein solches externes 5 1/4 Zoll-Laufwerk. Der Toshiba 
T2100 ist für einen solchen Anschluß auch ausgerüstet. 


130 


T2100 Laufwerk Signal 

Drive Ready 
Index Pulse 
Track O 
Write-Protect 
Read Data 
Drive Select 


Motor On 


Write Data 
Write-Gate 

Side Select 
Step-Direction 
Step-Pulse 
Ground 

Nicht anschließen! 





Tabelle 1. Anschlußbelegung des Ports »PRT/FDD« beim Toshiba 
T2100 


Im Handbuch allerdings findet sich leider nur der Hin- 
weis, wie man ein von Toshiba angebotenes 5 1/4 Zoll- 
Laufwerk anschließt. Die Anschlußbelegung des Steckers 
verrät aber das Handbuch nicht, damit niemand verse- 
hentlich ein anderes Laufwerk anschließen kann. 


Wenn jedoch vielleicht aus CP/M-Zeiten oder vom Tisch- 
PC noch ein 5 1/4 Zoll-Laufwerk vorhanden ist, dann kann 
man dieses aber doch nutzen, indem man ein »selbstge- 
stricktes« Anschlußkabel verwendet, das an den dafür vor- 
gesehenen Anschluß »PRT/FDD« am T2100 angesteckt 
werden kann. Die Anschlußbelegung dieses Ports finden 
Sie in der Tabelle 1. 


Für den Anschluß am PC brauchen Sie einen 25-poligen 
Sub-D-Stecker; am Laufwerk wird normalerweise ein 
34-poliger Kartenstecker verwendet. Nachdem Sie das Ka- 
bel fertiggestellt haben, können Sie das Laufwerk an- 
schließen. Bitte vergessen Sie dabei aber nicht, den Schal- 
ter »PTR/A/B« an der linken Seite des T2100 richtig einzu- 
stellen. Wenn der Schalter in Stellung »A« steht, dann 
wird das externe Laufwerk als Laufwerk A angesprochen, 
andernfalls als Laufwerk B. Die Stellung »PTR« darf nicht 
verwendet werden; das Betriebssystem geht sonst davon 
aus, daß an der Schnittstelle ein Drucker hängt. In Schal- 
terstellung »A« kann übrigens vom externen Laufwerk 


auch gebootet werden. (Hartmut Obermann/ev) 


Formulare bedrucken mit dBase 


Die leistungsfähige Datenbank-Software dBase III Plus ge- 
stattet zusammen mit einem Drucker prinzipiell den Aus- 
druck ausgewählter Daten an einstellbaren Stellen eines 


DOS 4'88 





vorgedruckten Formulars. Dies kann beispielsweise ein 
Überweisungsformular oder ein Abrechnungsbogen sein. 
Dabei treten jedoch zwei Probleme auf. Zum einen ist die 
Festlegung der einzelnen Druckkoordinaten mit dem Say- 
Befehl mittels DV-Lineal und mehrfachem Probedrucken 
sehr zeitraubend und mühsam, zum anderen erlauben die 
meisten Drucker nicht ohne weiteres das Bedrucken der 
obersten Randzeilen eines Formulars bei Einzelblatt- 
einzug. 

Das zu dBase III Plus gehörende Hilfsprogramm »dra- 
ster.prg« löst das erste Problem recht elegant: Es erzeugt 
eine Matrix von 80 Spalten mal 64 Zeilen, wobei bestimm- 
te Zeilen und Spalten laufende Koordinatenmarkierungen 
(Zehner- und Fünferteilung) erhalten. Wird diese Koordi- 
natenmatrix auf einen Formularvordruck gedruckt, dann 
lassen sich die Positionsangaben für die Say-Befehle di- 
rekt ablesen. 

Das Programm ist für eine volle DIN A4-Seite ausgelegt. 
Beim Bedrucken kleinerer Formulare empfiehlt es sich, 
ein zusätzliche Leerblatt unterzulegen, um ein Bedrucken 
der Druckwalze zu verhindern. Sie können sich das stän- 
dige Ausdrucken der Koordinatenmatrix ersparen, wenn 
Sie sie einmal auf ein weißes Blatt Papier drucken und im 
Copy-Shop daraus eine Transparentfolie für Overhead- 
Projektion herstellen. Diese Folie läßt sich dann für jedes 
beliebige Formular verwenden. 

Zur Lösung des zweiten angesprochenen Problems gibt es 
zumindest beim NEC P7 und bei vergleichbaren Druckern 
ebenfalls einen kleinen Trick. Normalerweise werden Ein- 
zelblätter erst ab der fünften Zeile bedruckt. Sie können 
aber folgendermaßen bereits ab der ersten Zeile drucken: 
Entgegen den Aussagen im Druckerhandbuch bringen Sie 
den Papierlösehebel nicht in die hintere, sondern in die 
mittlere Stellung. Es wird dann kein automatischer Ein- 
zug vorgenommen und die Rollen des Papierbügels liegen 
nicht an. Das Formular führen Sie dann entsprechend seit- 
lich positioniert hinter der Druckwalze ein. Dadurch wird 
das Papierendesignal gelöscht, und der Drucker kann auf 
Online geschaltet werden. Vor Druckbeginn wird durch 

' eine entsprechende Programmfolge für Vorschub ein Pa- 
piervorschub bis genau zur ersten Druckzeilenposition 
vorgenommen und dann in der entsprechenden Position 


gedruckt. (Gerhard Silbermann/ev) 


Star Writer mit NEC P6/P7 


Für alle Anwender der neuen Textverarbeitung Star Wri- 
ter PC 3.0, die mit einem Drucker NEC P6 oder P7 arbei- 
ten, hier ein interessanter Tip: Wenn Sie Wert auf beson- 
ders viele Schriftarten im NLQ-Modus legen, sollten Sie 
Ihren Drucker nicht als NEC-Drucker, sondern als Epson 
LQ 1500 installieren. Der Epson-Drucker ist mit den NEC- 
Druckern P6 und P7 voll kompatibel, auch im Grafikmo- 
dus. Die NEC-Drucker werden beim Star Writer 3.0 aber 
im Gegensatz zum Epson LQ 1500 nicht mit NLQ-Fonts 
installiert - unverständlicherweise, wie man hinzufügen 


muß. (Michael Boost/ev) 


Größe des MS-DOS Environments 
ändern 


Die Größe des von MS-DOS verwalteten Umgebungsberei- 
ches (Environment) wird beim Laden des Betriebssystems 
standardmäßig auf 160 Byte eingestellt. Bei intensiver 
Nutzung des Environments ist diese Kapazität aber 
schnell erschöpft. Durch einen entsprechenden Shell-Be- 
fehl in der Konfigurationsdatei »config.sys« läßt sich die 
Größe des Umgebungsbereiches aber in jeder Größe zwi- 
schen 160 und 32768 Byte frei wählen. Wenn der Kom- 
mandoprozessor »command.com« sich beispielsweise im 


488 DOS 


Tips & Tricks 


Hauptverzeichnis der Festplatte C befindet und ein Umge- 
bungsbereich von 4000 Byte gewünscht wird, dann muß 
die Datei »config.sys« die folgende Zeile enthalten: 
shell=c: \ command.com /e:4000 /p 

Die Größe des Umgebungsbereiches wird also durch die E- 
Option bei »command.com« übergeben. Der Parameter 
»/p« bewirkt die Ausführung von »autoexec.bat« beim 
Starten des Computers. Die Systemvariable »comspec« 
wird durch diesen Befehl allerdings nicht beeinflußt. 
Wenn »command.com« also in einem Unterverzeichnis 
steht, beispielsweise im Verzeichnis »c: \dos«, dann muß 
in die Autoexec-Datei noch die Zeile 

set comspec=c: \ dos \ command.com 


eingefügt werden. (Klaus Mank/ev) 


Programm-Menü mit dBase 


Wer viel mit dBase arbeitet, ist es bald leid, nach jedem 
Start des Datenbanksystems Befehlsfolgen wie 

set default toc 

setpathto... 

do... 

einzugeben, um eine bestimmte Applikation aufzurufen. 
Erheblich einfacher und komfortabler geht das Ganze mit 
einem kleinen Programm-Menü, das selbst natürlich in 
dBase geschrieben ist (Listing 1). Das Programm mit dem 
Namen »p.prg« besticht nicht durch tolle Aufmachung 
und vielfältige Funktionen. Bei falschen Eingaben steigt 


[eo] 


: *% p.prg für dBase III 
“* 


er 


2: do while t 

set carry on 
set talk off 
clear 

use 

list name 

? 


Mx Modify Command x’ 

Lx - Lösche Programm x’ 

N Neue Programme anfügen’ 
E Ende’ 


Va 2W 


accept 'Wahl ' to wahl 
count to z 
do case 
case substr(upper(wahl),1,1)='M' 
store val(substr(wahl,2,len(wahl)-1)) 
to nr i 
ifnr <=z 
go nr 
store laufwerk to | 
set default to &l 
store pfad to p 
set path to &p 
store name to n 
modify command &n 
endif 
case substr(upper(wahl),1,1)='L’ 
store vallsubstr(wahl,2,len(wahl)-1)) 
to nr 
ifnr <=z 
delete record nr 
pack 
endif 
case upper(wahl)='N' 
append 
case upper(wahl)='E' 
return 
case val(wahl) <= z 
go vall(wahl) 
store laufwerk to 1 
set default to &1 
store pfad to p 
set path to &p 
store name to n 
do &n 
E ** Laufwerk, auf dem dBase und p.prg 
sich befindet 
R set default to c 
** Pfad. unter dem dBase und p.prg zu 
erreichen ist 
set path to c:dbase 
endcase 
: enddo 





Listing 1. »p.prg« ist ein Menüprogramm für dBase 


131 


Tips & Tricks 


.create 
BITTE DATEINAMEN EINGEBEN: p 

SATZSTRUKTUR FOLGENDERMASSEN EINGEBEN: 
FELD 


NAME, TYP ,LANGE ,DEZIMALSTELLEN 
Name,c,8 

Laufwerk,c,1 

Pfad,c,40 


001 
002 
003 
004 
DATEN JETZT EINGEBEN? n 


Bild 1. Struktur der dBase-Datei »p.dbf« 


.use p 


.list 


00001 ADRESSEN A A:DBASE,ADRESSEN 


00002 TEST 
00003 TELEFON 


C C:DBASE,PROG,TESTDIR 
C C:DBASE,PROG, TELEFON 


Bild 2. Ein Beispiel für einen Datensatz in »p.dbf« 


es in der Regel einfach aus. Aber es erfüllt seinen Zweck 
mit einem Minimum an Aufwand. Die Feinheiten, die den 
optischen Eindruck angehen, kann sich jeder dBase-An- 
wender selbst dazuschreiben. 

Das Programm benötigt zum korrekten Arbeiten eine dBa- 
se-Datei mit dem Namen »p.dbf« und einer Struktur wie in 
Bild 1. Sie erzeugen eine solche Datei mit dem dBase-Be- 
fehl »create«. In dieser Datei erfassen Sie alle dBase-Pro- 
gramme, die per Menü aufzurufen sein sollen. Einzugeben 
ist jeweils der Name des Programms, das Laufwerk, auf 
dem es zu finden ist, und der Zugriffspfad, wobei anstelle 
des »Backslash« einfach Kommata verwendet werden. 
Bild 2 zeigt ein Beispiel für einen solchen Datensatz. 

Nach dem Starten des Menüprogramms »p.prg« werden 
alle gespeicherten dBase-Programme, versehen mit einer 
Auswahlziffer, angezeigt. Außerdem sind einige weitere 
Optionen vorhanden. Die Eingabe des Buchstabens »M« 
ruft den Befehl »modify command« auf, »L« löscht Pro- 
gramme aus der Menüdatei und mit »N« werden neue Pro- 
gramme aufgenommen. Der Menüpunkt »E« beendet das 


Programm. (Joachim Weber/ev) 


Backup-Bug ohne Konsequenzen 


Ein interessanter, aber zum Glück folgenloser Bug ist im 
Sicherungsprogramm »backup.com« des IBM PC-DOS 
3.21 enthalten. Bekanntlich müssen für »backup« benutzte 
Disketten formatiert, aber nicht zwingendermaßen leer 
sein, da »backup« bestehende Daten beim Kopieren über- 
schreibt. Außerdem arbeitet »backup« Disketten über- 
greifend; das bedeutet zum Beispiel, daß eine Datei unter 
Umständen auf der Backup-Diskette Nummer 1 angefan- 
gen und dann auf der Backup-Diskette 2 fortgesetzt wird. 
Befindet sich nun auf einer der für »backup« benutzten 
Disketten ein »Hidden-File«, also eine Datei mit dem Attri- 
but »versteckt« oder »System«, die bei der Auflistung des 
Directories nicht angezeigt wird, dann geschieht beim 
Backup-Programm des PC-DOS 3.21 etwas Seltsames: 
Eine etwaige Datei-Fortsetzung von der Diskette mit dem 
Hidden-File zur nächsten Backup-Diskette erscheint im 
Inhaltsverzeichnis nicht unter ihrem eigenem Namen, 
sondern unter dem Namen des Hidden-Files der vorherge- 
henden Diskette. 

Ein Beispiel verdeutlicht diesen Sachverhalt: Sie benutzen 
zwei mit System formatierte 360 KByte-Disketten für den 
Backup-Vorgang, und eine zu sichernde Datei von 400 
KByte Umfang heißt »beispiel.txt«. Nach dem Backup ent- 


132 














hält die Backup-Diskette 1 korrekt den Dateinamen »bei- 
spiel.txt«. Backup-Diskette 2 dagegen enthält anschlie- 
ßend den (falschen) Dateinamen »ibmdos.com« für den 
Rest der Beispiel-Datei, also den Namen der letzten Sy- 
stem-Datei der Ursprungs-Diskette 1. 

So interessant dieser kleine Fehler auch ist, er bleibt 
glücklicherweise völlig folgenlos. Mit »backup« gesicher- 
te Dateien sind nämlich keine einfachen Kopien, sondern 
enthalten in den ersten Bytes jeder Datei zusätzliche Infor- 
mationen wie ursprüngliches Laufwerk, Verzeichnis und 
Dateinamen. Beim Zurückladen mit »restore« werden die- 
se Angaben verwendet; der auf der Backup-Diskette im In- 
haltsverzeichnis erscheinende Name spielt dabei keine 
Rolle. Mit anderen Worten: PC-DOS 3.21 enthält einen 
kleinen Bug im Backup-Befehl, aber durch die interne Or- 
ganisation des Backup-Verfahrens ist automatisch sicher- 
gestellt, das dieser und ähnliche Fehler keine Folgen ha- 
ben. Trotz intensiver Tests war ein entsprechender Bug 
bei den aktuellen MS-DOS-Versionen und bei PC-DOS 3.3 
übrigens nicht festzustellen. 

Bleibt zu bemerken, daß das ob seiner Geschwindigkeit oft 
gescholtene Backup-Verfahren im PC-DOS und im MS- 
DOS extrem sicher ist und im Gegensatz zu vielen ande- 
ren, schnelleren Backup-Methoden insbesondere Dinge 
wie Datei-Attribute oder Namen stets korrekt wieder zu- 


zuckspeichert (Peter Graetsch/ev) 


Batch-Tricks 


Mit dem Shift-Kommando zur Stapelverarbeitung lassen 
sich viele Batch-Routinen eleganter, universeller und 
raumsparender schreiben. Dies wird deutlich an den bei- 
den im folgenden beschriebenen Batch-Dateien »ed« (Era- 
se Directory) und »save« (Sichern von Dateien von der 
RAM-Disk). 

Mit »ed« (Listing 2) lassen sich beliebig viele Unterver- 
zeichnisse (Directories) mit einem einzigen Aufruf voll- 
ständig löschen. Die Löschprozedur ist allerdings nur ein 
einziges Mal vorhanden, nämlich für den ersten Parame- 
ter. Mit »shift« wird nach dem Bearbeiten des ersten Para- 
meters der zweite Parameter zum ersten gemacht und an- 
schließend zum Anfang der Prozedur zurückgesprungen. 
Diese Schleife wird nur unterbrochen, wenn kein weiterer 
Parameter mehr vorhanden ist, wenn also nach einem 
Shift-Kommando der erste Parameter wegfällt und kein 
weiterer mehr an seine Stelle rückt. In das DOS-Verzeich- 
nis Ihrer Festplatte oder auf Ihre Systemdiskette aufge- 
nommen, ist »ed.bat« eine oft nützliche, aber natürlich 
nur mit sehr viel Vorsicht anzuwendende Utility. 

Auch »save.bat« (Listing 6) arbeitet mit dem Shift-Befehl, 
der hier sogar zweimal verwendet wird. Zusätzlich zur 
Hauptroutine zur Datensicherung gibt es nämlich noch 


: echo off 

: rem ed.bat 

if "%l==" goto memo 

if %1==7? goto memo 

echo j >ja.dat 

:start 

if "%l==" goto end 

: del %1\*.* <ja.dat >nul 

ı rd %l 

: shift 

: goto start 

: :memo 

: echo Löschen Sie ganze Verzeichnisse in bel 
iebiger 

: echo Zahl mit ED.BAT (Erase Directory) ! 

: echo SYNTAX: ED <dirl> <dir2> <dir3> ... <d 
irn> 

: echo Festplatten-Utility von C.A.Welling, n 
eue Version, Dez 87 


o 
1 
2: 
3: 
4: 
5: 
6: 
Te: 
8 
9 


: :end 
: del ja.dat 
Listing 2. »ed.bat« löscht mehrere Directories auf einmal 


DOS 4'88 


u 


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@ Monochr. Grafikkarte eielonansage sec. 
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w 
V 





Tips & Tricks 


: echo off 

: rem save.bat 

: if "%l==" goto memo 

: if %1==7? goto memo 

: els 

: goto start 

: rem RAM-Disk-Utility von C.A.Welling. neue 
Version, Dez 87 


Sicherungsbefehlsdatei SAVE.BA 


: echo Sichern Sie beliebig viele Dateien von 
RAM-Disk 

: echo auf die Festplatte Laufwerk C:\ 

: echo SYNTAX: SAVE <dateil> <datei2> ... <da 
tei n> 

: echo Dateien dürfen keine Extension haben ! 

: goto endneu 

: check 

: echo DATEI "%1” NICHT VORHANDEN ! 

: if not exist error.err echo x >error.err 

: shift 

ı :start 

: if *%l==* goto endws 

: if not exist %1 goto check 

: if exist c:\%l.bak del c:\%l.bak 

: if exist c:\%l ren c:\%1.bak 

: copy %l c:\ >nul 

: if exist %l.bak del %1.bak 

: echo DATEI %1 GESICHERT ! 

: shift 

: goto start 

: zendws 

: if not exist error.err goto wstar 

: echo KERRRHURRKURERKUHUUHUUUUHUUUUEEE 
--...nnn.n 

: echo Fehler beim Ablauf von SAVE: Bitte Neu 


eingabe ! 
B echo WERNER 


......... 


: del error.err 

: goto endneu 

: ıwstar 

: rem Statt WS beliebiges Programm eintragen 
ı Ws 

: :endneu 





Listing 3. »save.bat« sichert Dateien von der RAM-Disk 


eine weitere Routine zur Fehlerbehandlung. Durch diese 
Fehlerbehandlung wird erreicht, daß »save« bei einem fal- 
schen oder unmöglichen Parameter nicht einfach abbricht, 
sondern ihn im Rahmen einer Fehlerroutine gesondert be- 
handelt. Dabei wird der Fehler angezeigt und durch Anla- 
ge einer speziellen Datei für spätere Auswertungen festge- 
halten. Durch das besondere Verfahren der Fehlerbehand- 
lung ist sichergestellt, daß alle korrekten Parameter, egal 
an welcher Stelle sie auch stehen, in jedem Falle bearbei- 
tet werden. »save« wurde für die Sicherung von Wordstar- 
Texten von der RAM-Disk auf Festplatte entwickelt, kann 
aber natürlich auch für andere Dateien verwendet werden. 
Die zu sichernden Dateien auf der RAM-Disk dürfen aller- 
dings keine Namenserweiterung (Extension) haben. 

»save« befreit die RAM-Disk in einem Arbeitsgang von al- 
len Bak-Dateien und sichert gleichzeitig die aktuellen Ver- 
sionen der entsprechenden Dateien auf Festplatte. Sollte 
Ihre Festplatte eine andere Bezeichnung als C haben, oder 
wollen Sie anstelle der Festplatte auf ein Diskettenlauf- 
werk sichern, dann ersetzen Sie einfach im Listing 3 alle 
Zugriffe auf C durch Zugriffe auf das gewünschte Lauf- 
werk. Zum Schluß ruft das Save-Programm Wordstar auf. 
Diesen Aufruf können Sie entweder ganz entfernen oder je 
nach Belieben durch den Aufruf eines anderen Programms 


ersetzen. (C. A. Welling/ev) 


Deutschland-Flagge als Prompt 


Wie wäre es, wenn anstelle der langweiligen MS- 
DOS-Meldung »A > « einmal ein außergewöhnlicher 
Prompt zu sehen wäre? Mit wenig Aufwand können Sie 
beispielsweise die Deutschlandflagge als Prompt program- 
mieren (einen Farbmonitor natürlich vorausgesetzt). Dies 
ist kein Aprilscherz, es geht tatsächlich. Tippen Sie dazu 
einfach die Prompt-Zeile aus Listing 4 ein. Da diese Zeile 


134 








[CG4] O0: rem flagge.bat 


[105] an EEE : 
e[31m ERBE 24 ;3H$el 33m 


B$el30:31m $p$g 





Listing 4. Die Deutschland-Flagge als Prompt 


länger als 80 Zeichen ist und das Listing nur funktioniert, 
wenn alles komplett in eine Zeile geschrieben wird, ver- 
wenden Sie zum Eintippen am besten einen Texteditor 
(beispielsweise »edlin.com« oder den Turbo Pascal-Edi- 
tor). Die dunklen Balken im Listing geben Sie über die Ta- 
stenkombination [Alt-219] (bei gedrückter Alt-Taste auf 
dem Ziffernblock 219 tippen) als Sonderzeichen ein. 


Speichern Sie die so erzeugte Zeile dann einfach unter 
dem Namen »flagge.bat« auf Diskette oder Festplatte. 
Wenn Sie diese Stapeldatei anschließend mit »flagge« auf- 
rufen, dann erscheint die Deutschlandflagge tatsächlich 
als Prompt. Voraussetzung ist allerdings, daß Sie den 
Ansi-Treiber installiert haben. Dazu muß Ihre Datei »con- 
fig.sys« auf der Festplatte oder auf der Start-Diskette die 
Zeile »device = ansi.sys« enthalten, eventuell mit zusätzli- 
cher Pfadangabe. Nähere Einzelheiten zu »ansi.sys« fin- 
den Sie in Ihrem MS-DOS-Handbuch. Natürlich gibt es 
auch einen Weg, den normalen Prompt wieder einzu- 
schalten. Geben Sie dazu einfach den Prompt-Befehl ohne 


weitere Parameter ein. (Andreas Morawietz/ev) 


Bildschirmfarben ändern 


Mit der nützlichen Batch-Datei aus Listing 5 ändern Sie 
ganz nach Lust und Laune die Farben Ihres CGA- oder 
EGA-Bildschirms, und das ohne großartig programmieren 
zu müssen. Einige einfache MS-DOS-Befehle reichen völ- 
lig aus. Tippen Sie dazu einfach die Zeilen nach Listing 5 
mit einem Texteditor ab und speichern Sie sie unter dem 
Namen »farbe.bat«. Das Programm benutzt die Variablen- 
übergabe in Batch-Dateien, um die entsprechenden Farb- 
codes zu erhalten. Sie rufen das fertige Programm zum 
Beispiel so auf: 


farbe 30 47 


Der erste angegebene Farbcode bestimmt die Zeichenfar- 
be, der zweite die Hintergrundfarbe. Wenn Sie das Pro- 
gramm ohne weitere Parameter aufrufen, erhalten Sie eine 
Liste aller gültigen Farbparameter. Das Programm verwen- 
det den Prompt-Befehl, um die Farben umzuschalten. Als 
Nebeneffekt wird auch gleich noch die aktuelle Uhrzeit, 
das Datum sowie das gewählte Laufwerk und Directory 
angezeigt. Damit der Prompt-Befehl funktioniert, muß der 
Ansi-Treiber (Datei »ansi.sys«) installiert sein. Beachten 
Sie die Hinweise zu »ansi.sys« in Ihrem MS-DOS-Hand- 


buch. (Andreas Morawietz/ev) 


rem farbe.bat 

echo off 

if "%l==" goto fehler 

if "%2==" goto fehler 

prompt $e[lOm$e[l%1;%2m $t$h$h$h$h Uhr, Datum 
:$d $p$g 

goto ok 

:fehler 

echo Aufruf mit farbe farbel farbe2 

echo . 

echo z.B. farbe 33 46 

: echo . 

: echo farbel ist der Vordergrund (Schrift) 

: echo 30=schwarz, 31=rot, 32=grün, 33=gelb, 
34=blau, 

: echo 35=violett, 
: echo . 

: echo farbe2 ist der Hintergrund 

: echo 40=schwarz, 4l=rot, 42=grün, 43=gelb, 
44=blau, 

: echo 45=violett, 46=hellblau, 47=weiß 

: :ok 


0: 
1: 
2: 
3: 
4: 
5: 
6: 
T: 
8: 
9: 


36=hellblau, 37=weiß 


Listing 5. Bildschirmfarben einfach geändert 


DOS 4'88 





Passwort-Schutz unwirksam machen 


In diversen Computer-Zeitschriften wurden in letzter Zeit 
eine Vielzahl von Passwort-Programmen veröffentlicht, 
die den Zugang zum Computer nur autorisierten Personen 
gestatten sollen. Die meisten dieser Programme sind schlicht- 
weg unbrauchbar. Soll nämlich mit einer Passwort-Abfrage 
der Zugang zum Computer kontolliert werden, so reicht mei- 
stens schon das Abbrechen des Computer-Startvorgangs mit 
[Ctrl-C], um wieder auf die MS-DOS-Ebene zu gelangen. Ganz 
schlaue Passwort-Programmierer bauen daher als ersten Be- 
fehl der Autostart-Datei »autoexec.bat« das MS-DOS-Kom- 
mando »break off« ein, um die Möglichkeit des Abbruchs aus- 
zuschalten. Als DOS-Leser können Sie aber auch darüber nur 
müde lächeln. Sie brauchen nur während des Startvorgangs 
des PCs kontinuierlich die Tastenkombination [Ctrl-C] oder 
[Ctrl-Break] festzuhalten. Damit wird die Ausführung der Da- 
tei »autoexec.bat« bereits ganz zu Anfang, noch vor der Aus- 
führung des Kommandos »break off« angehalten. Sie können 
nun ganz normal weitere Befehle eingeben, beispielsweise 
die Datei »autoexec.bat« mit dem Type-Befehl auflisten 
und sich ansehen, wie der Passwortschutz arbeitet. Am 
einfachsten vollziehen Sie den Startvorgang nach, indem 
Sie alle in der Autoexec-Datei enthaltenen Befehle eintip- 
pen, mit Ausnahme von »break off« und der Befehle, die 
wahrscheinlich die Passwort-Abfrage auslösen. Beachten 
Sie aber: Wenn Sie die Autoexec-Datei nach der beschrie- 
benen Methode ganz zu Anfang abbrechen, dann ist nor- 
malerweise die US-Tastaturbelegung Ihres PCs aktiv. Eini- 
ge Tasten sind dann anders belegt, als es ihrer Beschrif- 
tung entspricht. Unter anderem sind die Buchstaben »z« 
und »y« vertauscht. Rufen Sie daher den deutschen Tasta- 
turtreiber »keybgr« so bald wie möglich manuell auf, um 
mit Ihrem PC normal arbeiten zu können. 


(Norbert A. Przesang/ev) 





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Tips & Tricks 


Schneider-Trick 


Der Schneider PC mit CGA- oder EGA-Grafikkarte bietet 
die Möglichkeit, beliebige Bildschirmfarben einzustellen 
und dauerhaft zu speichern. Wer nun mit dunkler Schrift 
auf hellem Hintergrund arbeitet, der stellt bei vielen Pro- 
grammen fest, das bei der Rückkehr zum Betriebssystem 
die Bildschirmfarben verändert sind. Der helle Bild- 
schirmrahmen aber bleibt in den meisten Fällen bestehen. 
Das ist oft ärgerlich und beansprucht darüber hinaus die 
Augen. Anstatt nun aber über die RTC-Utility des Schnei- 
der PC alle Farben neu einzustellen, reicht es auch aus, 
einfach den Texteditor »rped« von der Schneider System- 
diskette aufzurufen und ihn sofort mit der F4-Taste wieder 
zu verlassen. Dadurch werden die im batteriegepufferten 
NVR-RAM gespeicherten Bildschirmfarben wiederherge- 


stellt. (Andreas Morawietz/ev) 


Unterprogramme in Stapeldateien 


Auch bei MS-DOS-Versionen kleiner als 3.3 ist es mög- 
lich, Stapeldateien als Unterprogramme aufzurufen. Dazu 
wird einfach der Kommandoprozessor »command.com« 
als Programm aufgerufen und bekommt als Parameter ne- 
ben der Option »/C« den Namen und alle Parameter der 
aufzurufenden Stapeldatei übergeben. Ein Beispiel für ei- 
nen solchen Aufruf ist 


command /c name parameteri1 parameter2 


So wird die Datei »name.bat« als Unterprogramm mit den 
Parametern »parameter1« und »parameter2« aufgerufen. 
Danach wird der Ablauf der ursprünglichen Stapeldatei 
mit der nächsten Zeile normal fortgesetzt. 


(Klaus Mank/ev) 


r 


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135 


Tips & Tricks 


Der Prompt-Befehl und »ansi.sys« 


Die meisten PC-Anwender benutzen den Prompt-Befehl 
von MS-DOS wenn überhaupt, dann nur zum Setzen einer 
neuen Systemanfrage. Wie im MS-DOS-Handbuch ange- 
geben, kann der Prompt-Befehl jedoch auch dazu benutzt 
werden, um Escape-Sequenzen für den Ansi-Treiber zu er- 
zeugen. Der Ansi-Treiber, repräsentiert durch die Datei 
»ansi.sys« auf Ihrer Systemdiskette, stellt erweiterte Bild- 
schirmsteuerfunktionen zur Verfügung. Unter anderem 
lassen sich damit beispielsweise Cursorposition oder die 
Bildschirmfarben einstellen. Eine weitere wichtige An- 
wendung des Ansi-Treibers ist die Belegung von Funk- 
tionstasten. »Ansi« ist übrigens die Abkürzung für »Ame- 
rican National Standard Institute«. Die Steuersequenzen 
des Ansi-Treibers entsprechen also der US-Norm für Bild- 
schirmgeräte. 

Damit der Ansi-Treiber wirksam werden kann, muß er in 
der Konfigurationsdatei »config.sys« als Gerätetreiber ver- 
merkt sein. Die Config-Datei muß dann eine Zeile wie 


device=ansi.sys 

enthalten. Wenn die Datei »ansi.sys« sich in einem Unter- 
verzeichnis befindet, muß der entsprechende Zugriffspfad 
ebenfalls angegeben sein, also beispielsweise 

devicesc: \sys \ansi.sys 


Tabelle 2 zeigt die wesentlichen Funktionen des Ansi- 
Treibers. Jede Ansi-Sequenz beginnt mit dem Escape-Zei- 
chen (ASCII-Wert 27), unmittelbar gefolgt von einer ecki- 
gen Klammer. Nähere Informationen über den Ansi-Trei- 
ber finden Sie auch in Ihrem MS-DOS-Handbuch. Hier fol- 
gen nun einige Beispiele, wie man mit Hilfe des Prompt- 
Befehls Ansi-Steuerbefehle in Form von Escape-Sequen- 
zen eingeben kann. Der Prompt-Befehl ist dazu besonders 
geeignet, da er eine einfache Möglichkeit bietet, das Esca- 
pe-Zeichen einzutippen. Dieses Zeichen läßt sich norma- 
lerweise unter MS-DOS nicht direkt über die Tastatur ein- 
geben. Der Prompt-Befehl stellt dafür aber die Zeichenfol- 
ge »$e« zur Verfügung. Diese Zeichenfolge wird während 
der Ausführung des Prompt-Befehls in das Escape-Zei- 
chen umgewandelt. 

Eine der wesentlichen Eigenschaften des Ansi-Treibers ist 
seine Fähigkeit, Funktions- und Sondertasten mit beliebi- 
gen Zeichenfolgen zu belegen. In der entsprechenden 
Ansi-Sequenz wird dazu zuerst der Tastencode der zu be- 
legenden Taste angegeben, gefolgt von einem Semikolon 
und der in Anführungszeichen eingeschlossenen Zeichen- 
folge, mit der die Taste belegt werden soll. Anstelle der 
Zeichenfolge können auch die ASCII-Werte der einzelnen 
Zeichen, jeweils durch ein Semikolon voneinander ge- 
trennt, verwendet werden. Der Tastencode entspricht für 
die normalen Zeichentasten dem ASCII-Wert der Taste, 
wie er in Ihrem MS-DOS-Handbuch beschrieben ist. Die 
Sequenz zum Umdefinieren einer Taste schließt immer 
mit einem kleinen »p«. Um zum Beispiel auf Ihrer PC-Ta- 


Steuerzeichen Funktion 


ESC [xA Cursur um x Zeilen nach oben bewegen 

ESC [xB Cursor um x Zeilen nach unten bewegen 

ESC [xC Cursor um x Spalten nach rechts bewegen 
ESC [xD Cursor um x Spalten nach links bewegen 

ESC [x;yH Cursor in Zeile x, Spalte y setzen 

ESC [=xh Bildschirmmodus x festlegen 

ESC [2J Bildschirm löschen und Cursor-Home 

ESC IK Löschen bis zum Zeilenende 

ESC [=xI Bildschirmmodus auf x ändern 

ESC [x;...;ym Grafikparameter x bis y setzen 

ESC [6n Aktuelle Cursorposition abfragen 

ESC [x;y;...p Taste mit Code x mit Zeichenfolge y etc. belegen 
ESC [x;yR Aktuelle Cursorposition x,y anzeigen 

ESC [s Aktuelle Cursorposition intern speichern 

ESC [u Cursor auf intern gespeicherte Position setzen 


Tabelle 2. Die wichtigsten Funktionen des Ansi-Treibers 


136 








Scan-Code Sondertaste Scan-Code Sondertaste 













































3 Gıri-2 86 Shift-F3 
15 Shift-Tab 87 Shift-F4 
16 AIt-Q 88 Shift-F5 
H A 89 Shift-F6 
- 90 Shift-F7 
19 AI-R 91 Shift-F8 
20 A 92 Shift-F9 
a Au 93 Shift-F10 
23 All 94 Gri-F1 
24 Alt-O 95 Gtrl-F2 
25 Alt-P 96 Gtri-F3 
30 Alt-A 97 Otri-F4 
31 Alt-S 98 Gtri-F5 
32 Alt-D 99 Ctri-F6 
33 Alt-F 100 Cri-F7 
34 Alt-G 101 Ciri-F8 
35 At-H 102 Gtri-F9 
36 Alt-J 103 Cri-F10 
97 Alt-K 104 Alt-F1 
. A 105 Alt-F2 
- 106 Alt-F3 
45 Alt-X 107 Alt-F4 
= N, 108 Alt-F5 
% AB 109 Alt-F6 
” AIN 110 Alt-F7 
59 Fi 112 Alt-F9 
60 F2 113 Alt-F10 
61 F3 114 Ctrl-PrtSc 


Gtri-Cursor-links 
Otrl-Cursor-rechts 


62 F4 115 
63 F5 116 


64 F6. 117 Ctri-End 
65 F7 118 Ctrl-PgDn 
66 F8 119 Ctrl-Home 
87 F9 120 Alt-1 
En Fio 121 Alt-2 
71 Home 2 
122 Alt-3 
72 Cursor oben 
123 Alt-4 
2 Eaup 124 Alt-5 
75 Cursor links 125 ae 
77 Cursor rechts 
79 End 126 Alt-7 
80 Cursor unten 127 AIt-8 
81 PgDn 128 Alt-9 
82 Ins 129 Alt-O 
83 Del 130 Alt-e1- 
84 Shift-F1 131 Alt-’ 


Shift-F2 


Tabelle 3. Die Scan-Codes beim IBM-PC und kompatiblen Compu- 
tern 


statur aus einem »A« ein »X« zu machen, verwenden Sie 
einfach den folgenden Prompt-Befehl: 

prompt $e[65;88p 

Dabei ist 65 der ASCII-Wert für »A«, 88 derjenige für »X«. 
Eine etwas sinnvollere Anwendung ist die Belegung der 
Doppelkreuztaste » #« (ASCI-Wert 35) mit dem unter MS- 
DOS häufig gebrauchten »Backslash« (» \«, ASCH-Wert 
92): 

prompt $e[35;92p 

Wenn Sie diese Befehle direkt über die Tastatur eingeben, 
werden Sie feststellen, daß die normale Bereitschaftsan- 
zeige des Betriebssystems (»A >«) verschwunden ist. Der 
Prompt-Befehl dient nämlich in erster Linie dazu, die Art 
und Weise dieser Bereitschaftsanzeige zu verändern. Sie 
erhalten die normale Anzeige wieder, wenn Sie den 
Prompt-Befehl ohne jegliche Parameter eingeben. Durch 
Eingabe von 

prompt $p$g 

erhalten Sie eine etwas ausführlichere Bereitschaftsmel- 
dung, bei der auch das gerade aktuelle Unterverzeichnis 
angezeigt wird. 

Doch zurück zur Tastenbelegung mittels Prompt-Befehl. 
Wichtiger als die Möglichkeit, normale Zeichentasten um- 
zudefinieren, ist die Tatsache, daß Sie auf ähnliche Art 
und Weise auch die Funktions- und Sondertasten Ihres PC 
belegen können. Diese Tasten werden im Gegensatz zu 
den normalen Tasten mit einem aus zwei Zeichen beste- 


DOS 4'88 





henden Code angesprochen. Das erste Zeichen dieses Co- 
des ist bei allen Sondertasten stets eine Null. Das zweite 
Zeichen entnehmen Sie bitte der Tabelle 3. 

Wie Sie sehen können, ist der Code der Funktionstaste 
[F1] beispielsweise 59. Um die F1-Taste mit dem String 
»dir« zu belegen, dient daher die folgende Sequenz: 
prompt $e[0;59;"DIR";p 

Wenn Sie eine Taste mit einem MS-DOS-Befehl belegt ha- 
ben und die sofortige Ausführung dieses Befehls auf den 
entsprechenden Tastendruck hin wünschen, dann fügen 
Sie an den String einfach noch den Code der Return-Taste 
(13) an. Mit 

prompt $e[0;59;"DIR";13p 

wird beispielsweise das Dir-Kommando nach Drücken der 
F1-Taste sofort ausgeführt. Auf diese Art und Weise kön- 
nen Sie sich selbst nach Belieben eine ideale Funktionsta- 
stenbelegung zusammenstellen. Dabei sollten Sie es aber 
nicht übertreiben. Die Zeichenfolgen, mit denen Sie die 
Tasten belegen, werden in einem speziellen reservierte 
Datenpuffer abgelegt. Je nach Version des Ansi-Treibers 
kann die Größe dieses Puffers differieren. Normalerweise 
beträgt die Kapazität etwa zwei KByte, was im Schnitt für 
etwa 30 bis 40 Tastenbelegungen ausreicht. Ist die Puffer- 
kapazität überschritten, dann erfolgt keine Fehlermel- 
dung, aber weitere Definitionen haben ganz einfach keine 
Wirkung mehr. 

Ein weiterer Hinweis: So gut wie alle Anwenderprogram- 
me arbeiten mit eigenen Routinen zur Zeichenein- und 
Ausgabe und umgehen dadurch die mittels Ansi-Treiber 
gesetzten Tastaturumbelegungen. Ihre Tastenbelegungen 
sind also in der Regel nur auf der Betriebssystem-Ebene 
wirksam. Dennoch ist der Einsatz von Funktionstasten 


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:\dos;c:\dos\tools 
$e[0:63; "Lotus" ; 13p 
$e[l0:65; "Word": 13p 
$e[0;67;"dBase" ; 13p 


0: 
1: 
2: 
3: 
4: 
5: 
6: 
T: 
8: 
9: 


: echo F5: Lotus 
ı echo F7: Word 
: echo F9: dBase 





Listing 6. Ein Beispiel für Tastenbelegungen in der Autoexec-Datei 


durchaus sinnvoll, zum Beispiel im Rahmen eines einfa- 
chen Menüsystems. Arbeiten Sie zum Beispiel mit mehre- 
ren Programmen, die auf der Festplatte gespeichert sind, 
dann belegen Sie doch einfach die Funktionstasten mit 
den Namen dieser Programme. Das jeweils gewünschte 
Programm ist dann buchstäblich auf einen einzigen Ta- 
stendruck hin bereit. 
Damit Sie sich das ständig neue Eingeben der entspre- 
chenden Prompt-Befehle nach jedem Neustart Ihres PCs 
sparen, ist es sinnvoll, alle Befehle zur Tastendefinition in 
die Datei »autoexec.bat« zu übernehmen, wo Sie beim 
Starten des Computers automatisch ausgeführt werden. 
Listing 6 zeigt ein typisches Beispiel einer so erweiterten 
Autoexec-Datei. Die dort angegebenen Tastaturbelegun- 
gen und Pfadangaben sind natürlich nur Beispiele aus ei- 
ner ganzen Reihe von sinnvollen Möglichkeiten. Sie kön- 
nen die entsprechenden Tasten natürlich auch mit ganz 
anderen Befehlen belegen. 

(Jürgen Peters/ev) 


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137 


Utilities 


Geprüfte 
Eingabe 


Mit SCheck, dem Checksummenprüfprogramm der 
DOS International, werden alle Listings auf korrek- 
te Eingabe überprüft. Der eingebaute Editor erlaubt 
sofortige Fehlerkorrektur. Sie sparen damit jede 
Menge Zeit beim Abtippen von Listings. 


Immer mehr Leser der DOS International kaufen sich kei- 
ne fertige Software, sondern finden in der Zeitschrift Pro- 
gramme abgedruckt, die Ihren Wünschen voll entspre- 
chen. Nicht zuletzt Ihre Wünsche, doch einmal ein ganzes 
Heft voller Programme für den PC zu veröffentlichen, ha- 
ben zu der zweiten DOS Extra geführt. 

Damit nun aber die Eingabe möglichst schnell und fehler- 
frei erfolgen kann, finden Sie ab sofort in der DOS sämtli- 
che Listings mit Prüfsumme versehen. Mit Hilfe der Routi- 
ne SCheck (Listing 1) können Sie Ihre Zeilen mit dem ab- 
gedruckten Programm auf Fehler überprüfen. SCheck 
stellt Ihnen dazu zwei verschiedene Eingabevarianten zur 
Verfügung. 

Beim ersten Weg geben Sie mit dem Editor der entspre- 
chenden Programmiersprache - oder auch mit einem be- 
liebigen Texteditor, der ASCII-Dateien erzeugt - nur den 
Quellcode ein. Dieser steht hinter der Prüfsumme (in ecki- 
gen Klammern) und der Zeilennummer (Zahl mit Doppel- 
punkt). Listing 2 zeigt eine Pascal-Routine, wie sie im 
Heft abgedruckt ist, Listing 3 die gleichen Programmzei- 
len, so wie Sie sie in den Computer eingeben müssen. 
Eine Programmzeile wird immer durch die Zeilennummer 
angezeigt und kann dabei im Druck über mehrere Zeilen 
gehen. In solch einem Fall müssen Sie die Anweisungen 
durchgängig in einer Zeile in den Editor eintippen. 

Als nächstes starten Sie SCheck mit dem Dateinamen 
scheck <Name.Ext> 


Legen Sie sich bitte von der eingegebenen Datei eine Ko- 
pie an. Zwar arbeitet SCheck nicht mit dem Original, son- 
dern mit einer Kopie, die erst ganz zum Schluß als aktuel- 
le Datei verändert wird, doch wenn ein Fehler beim Spei- 
chern auftritt, so ist es nicht ausgeschlossen, daß die müh- 
sam eingetippten Daten verloren gehen. Also immer als 
erstes eine Kopie der Daten anlegen. 

Das Bild zeigt die aktuelle Zeile in dem oberen Fenster. 
Die Checksumme wird darunter links angezeigt. Diese 
vergleichen Sie mit der abgedruckten Zahl in den eckigen 
Klammern. Rechts daneben steht die Zeilennummer und 
der Name der aktuellen Datei. Im unteren Fenster werden 
Fehlermeldungen und Hinweise auf die weitere Bearbei- 
tung ausgegeben. Im hier abgebildeten Fall können Sie 
mit [Return] die Zeile unverändert übernehmen oder mit 
[E] den Editor aufrufen. 

Der Editor dient der Korrektur fehlerhafter Zeilen. Er ar- 
beitet immer im Einfügemodus, so daß fehlerhafte Einga- 
ben extra gelöscht werden müssen. Sie können also nichts 
versehentlich überschreiben. Mit den Cursortasten steuern 
Sie den Cursor im Editierfenster. [Home] bringt den Cur- 
sor an den Anfang der aktuellen Programmzeile und [End] 
ans Ende. Löschen können Sie das Zeichen links vom Cur- 
sor mit der Taste oberhalb der Enter-Taste (auf der 
Schreibtastatur). [Del] löscht das Zeichen genau an der 
Cursorposition. Mit [Return] übernehmen Sie die geänder- 
te Programmzeile. Die Leerzeichen vor der ersten gültigen 
Anweisung einer Programmzeile werden übrigens bei der 
Prüfsummenberechnung nicht berücksichtigt. Strukturen 
können Sie somit nach eigener Wahl einbauen. Weiter 


138 








Bild. Mit SCheck können Sie auch falsche Zeilen korrigieren 


hinten stehende Leerzeichen sind für die Prüfsummenbe- 
rechnung allerdings relevant. Die Tabulatorfunktion dür- 
fen Sie nicht verwenden, wenn Sie mit der Prüfsumme 
korrekt arbeiten wollen. 

Haben Sie so das gesamte Programm durchgearbeitet, so 
speichert ein letzter Druck auf [Enter] das korrigierte Li- 
sting. Das Programm wird beendet und das fehlerfreie 
Programm steht für die weitere Bearbeitung mit einem 
Compiler, Assembler oder Interpreter zur Verfügung. 
Listing 4 zeigt ein Basic-Programm, wie es in der DOS In- 
ternational abgedruckt wird. Die Eingabe erfolgt wieder- 
um ohne Prüfsumme, aber in diesem Fall mit Zeilennum- 
mer. Listing 5 zeigt, wie die Routine eingegeben werden 
muß. 

SCheck erlaubt aber noch einen zweiten Weg, das Listing 
korrekt einzugeben. Diesmal geben Sie die Prüfsumme mit 
ein. Starten Sie den Programmeditor (wieder gilt, daß die 
Dateien nur aus ASCIH-Werten bestehen dürfen) und geben 
Sie das Programm mit der Prüfsumme ein. Die eckigen 
Klammern lassen Sie weg und auch die Zeilennummer. 
Listing 6 zeigt, wie die Datei mit dem Programm aus Li- 
sting 2 aussehen muß. Listing 7 demonstriert das Ganze 
für das Basic-Programm aus Listing 4. 

SCheck starten Sie jetzt mit 


scheck <Name.Ext> /a 


Den Schrägstrich »/« können Sie auch durch » - « ersetzen. 
Desgleichen darf die Option auch als Großbuchstabe ange- 
geben werden. Der Checksummer verwandelt das Pro- 
gramm nun in eine Quelldatei für den entsprechenden 
Compiler. Dazu werden die ersten vier Zeichen abge- 
schnitten, die Prüfsumme berechnet und bei einem Fehler 
die entsprechende Zeile ausgegeben. Der Editor steht 
dann wieder zur Verfügung. An der Art, wie die Datei ver- 
ändert wird, sehen Sie, daß hinter der Prüfsumme (ohne 
Klammern eingegeben) immer ein Leerzeichen stehen 
muß. Danach folgt der Programmtext (nur in Basic mit 
Zeilennummer). 

Nach dem Durchlauf von SCheck steht wieder das fehler- 
freie Programm ohne Prüfsumme auf der Diskette. Und 
wieder gilt, daß Sie nicht mit dem Original Ihrer stunden- 
langen Eintipparbeit arbeiten sollten, sondern nur mit ei- 
ner Kopie derselben. 

SCheck verfügt aber noch über eine weitere Option. Die 
Hexdump-Listings können Sie jetzt nämlich auch ohne 
den Debugger eingeben. Sie tippen ein Hexdum-Listing 
wieder mit dem Editor ein und starten dann SCheck ohne 
Option. Nach 

scheck <Name.Ext> 


wird der Text wie im ersten Fall zeilenweise mit Prüfsum- 
me ausgegeben. Der Editor steht wiederum zur Korrektur 
zur Verfügung. 


DOS 4'88 


Utilities 





Befindet sich das Programm korrekt auf der Diskette, so 
wird SCheck mit 

scheck <Name.Ext> /b 

erneut gestartet. Für die Option gilt das schon oben Gesag- 
te. Auf der Diskette wird nun eine Binärdatei mit der Er- 
weiterung ».bin« erzeugt. Für direkt ausführbare Com-Da- 
teien müssen Sie das Programm nur noch mit 

ren <Name>.bin <Name>.com 


umbenennen. 

Doch auch bei dieser Eingabe werden Sie durch Prüfsum- 
men direkt unterstützt. Geben Sie den Programmtext mit 
Prüfsumme ein und starten Sie den Checksummer mit 
scheck <Name.Ext> /a 

so werden die eingegebenen Daten zeilenweise überprüft. 
Die so erzeugte Datei entspricht dem Hexdump ohne Prüf- 
summe. 

scheck <Name.Ext> /b 

erzeugt die entsprechende Binärdatei. 

Mit SCheck wird das Eingeben der Programme aus der 
DOS International bedeutend komfortabler und weniger 
fehlerträchtig. Wer allerdings kein Turbo Pascal besitzt, 
um das Programm zu starten, der findet auf der Databox 
zu der DOS Extra 2 und auf den Databoxen der DOS Inter- 
national ab der Ausgabe 3’88 das Programm als lauffähige 
Com-Datei. Ihren Listingeingaben steht nichts mehr im 
Wege. 






































(ev/hg) 
O: program check; 
r: 
2: { Ultra-Check-Utility von DOS International } 
3: 
4: { Volker Everts, 10.1.88 } 
5: { Version 1.31 } 
6: { Letzte Änderung: 20.1.88 } 
Hr® 
8: 
9: const 
10: ZEICHEN : string[32] = ’0123456789ABCDEFGHKLMNP 
RSTUVWXYZ’; 
11: SPACE = #32; 
12: BS = #8; 
13: TAB = #9; 
14: BEL = #7; 
153 CR = #13; 
16: EMPTY = ''; 
12: ESC = #27; 
18: 
19: type 
20: ZeilenTyp = string[255]: 
21: 
22: var 
23; Zeile: ZeilenTyp; 
24: ps, check: string[5]:; 
25: Name, TempName, Option: string[40]; 
26: Ext: stringl4]; 
21: t, temp: text; 
28: f: file of byte; 
29: Nummer, b, code: integer 
30: by: byte; 
31; ch: char; 
32: weiter, Auto, bin: boolean; 
33: 
34: 
35: procedure init; 
36: 
37; var 
38: i: integer:; 
39: 
40: begin 
41: Auto := false; 
42: bin := false; 
43: window(1,1,80,25); 
44: ClrSer; writeln: 
45: writeln('r 
S»: 
46: writeln(' vw..." SCheck 
1.31 ich 1; 
47: writeln(' 
(ce) 1988 DOS International ||'); 
48: writeln('|- 
1 
49: writeln(' 
I) 
50: writeln('|| 
=) 
51: writeln(' l 


























4'88 DOS 





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139 


Utilities 


133: 
134: 
135: 


writeln(’|| 
I: 


I: 


writeln(' rm 


1; 
writeln(’|| CHECK: 
DATEI: I: 
writeln (m 
m 3; 
GotoXY(1,20); 
writeln('r 


writeln('|| 


if ParamCount <> O then 
for i := I to ParamCount do 
begin 
Option := ParamStr(i); 
if (Option '-a’) 
or (Option '"-A') 
or (Option 'Ja') 
or (Option ’/Ak’) then Auto := true 
else 
if (Option 
or (Option 
or (Option 
or (Option 
else Name : 
end 
else Name := EMPTY; 
repeat 
if Name = EMPTY then 
begin 
GotoXY(3,21); 
write(’Geben Sie einen Dateinamen ein’); 
GotoXY(54,12); 
BufLen := 24; 
read(Name); 
GotoXY(3,21); 
write(’ 
end; 
assign(t, Name); 
{$I-} reset(t); {$I+) 
if IOresult > O then 
begin 
for i := 1 to 3 do 
begin 
GotoXY(10,21); 
write('’+++++ DATEIFEHLER 


'-b') 

'-B') 

'/b’) 

"/B’) then bin := true 
Option; 


+++44", BEL): 


delay(200); 
GotoXY(10,21); 
write(’ 


delay(200); 
end; 
Name := EMPTY; 
GotoXY(54,12); 
write(’ Tr 
end; 
until Name <> EMPTY: 
for i := 1 to length(Name) do Nameli) := UpCase 
(Nameli]); 5 
i := pos('.',Name); 
if i = 0 then 
begin 
Name := Name + '.'; 
i := length(Name); 
end; 
Ext := copy(Name, i. 4): 
Name := copy(Name, 1, i-1); 
GotoXY(54,12); 
write(Name, Ext); 
TempName := Name + '.$$$'; 
assign(temp, TempName); 
rewrite(temp); 
if bin then 
begin 
assign(f, Name + '.BIN'); 
rewrite(f); 
auto := false; 
end; 
Nummer := 0; 
: end; 


: procedure Pruefe(var z: ZeilenTyp); 


{ Prüfsumme berechnen. Führende Leerzeichen und T 
abulatoren } 

{ werden nicht berücksichtigt. Bei Steuerzeichen 
im Text } 

{ erfolgt eine Warnung 


136: 


137: 


var a, p., i, j: integer; 


138: 


139 


140 


: begin 








:= 0; 
1; 


hile (zlal = SPACE) or (zlal = TAB) doa: 
+ 1 
for i := a to length(z) do 
if zli] < #32 then 
for j := 1 to 3 do 
begin 
GotoXY(3,21); 
write(’ +++++ WARNUNG: Steuerzeichen in 
Zeile ! ", BEL); 
delay(200); 
GotoXY(3,21); 
write’ 
) 


delay(200); 
end 
else p := ((i-a+l) and 7) * ord(zli]) + p: 


ps := 
psli] := 'l'; 
for i := 2 to 4 do 
begin 
psli] := ZEICHEN[(p and 31) + 1]; 
p :=p shr 5; 
end; 
ps[5] := ')'; 


: end; 


: procedure edit(var z: ZeilenTyp); 


: const s = #32; 


var 
x: integer; 
ch: char; 


: procedure schreibe(c: char); 
: begi 


n 
ir length(z) = 255 then write(BEL) 
else 
begin 
insert(c, z, x); 
xı=x + |; 
GotoXY(1,1):; 
write(z); 
end; 


: end; 


: procedure rechts; 
: begin 


if x > length(z) then write(BEL) 
elsex :=x + | 


: end: 


: procedure links; 
: begin 


if x = 1 then write(BEL) 
else x :=x- |]; 


: end; 


: procedure hoch; 
: begin 


if x < 78 then write(BEL) 
else x := x - 77; 


: end; 


: procedure runter; 
: begin 


if x + 77 > length(z) then write(BEL) 
else x := x + 77; 


: end; 


: procedure entf; 
: begin 


if x <= length(z) then 
begin 
delete(z, x. 1); 
GotoXY(1,1); 
write(z.,s); 
end 
else write(BEL); 


: end: 


: procedure del; 
: begin 


if x = 1 then write(BEL) 
else 
begin 
delete(z, x-1, 1); 
x ı:ı=ex - 1: 
GotoXY(1,1); 
write(z,s); 
end; 


: end; 


: procedure posl; 
: begin 


x := 1; 


: end; 


procedure ende; 





DOS 4'88 











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Utilities 


239 


240: 
241: 


: begin 
x := length(z) + 1; 
end; 


242: 


243: 
244: 
245: 


246: 
247: 
248: 
249: 
250: 
251: 
252: 
253: 
254: 
255: 
256: 
257: 
258: 
259: 
260: 
261: 
262: 
263: 
264: 
265: 
266: 
267: 
268: 
269: 
270: 
271: 
272: 
273: 


begin 
GotoXY(3,21); 
write('’ Editieren Sie die Programmzeile 
[RETURN] Ende’); 
window(2,6,78,10); 
ClrSer; 
write(z); 
GotoXY(1,1); 
x.tel: 
repeat 
read(kbd, ch); 
case ch of 
ESC: 
begin 
read(kbd, ch); 
case ch of 
*M’: rechts; 
"K': links; 
"H’: hoch; 
"P’: runter; 
'G': posl; 
’0’: ende; 
'S’: entf; 
end; 
end; 
BS: del; 
CR: ; 
else schreibe(ch); 
end; - 
GotoXY(x mod 77, x div 77 + 1); 


until ch = CR; 
end; 


274: 
275: 


276: 
277: 
278: 
279: 
280: 
281: 
282: 
283: 
284: 
285: 
286: 
287: 
288: 
289: 
290: 
291: 
292: 
293: 
294: 
295: 
296: 


142 


procedure ZeigeZeile; 
begin 
if Auto then 
begin 
check := '[’ + copy(Zeile, I, 3) + ’]'; 
Zeile := copy(Zeile, 4, 255); 
end; 

window(2,6,78,10); 
ClrSer; 
write(Zeile); 
window(1,1,80,25); 
GotoXY(29,12); 
write(Nummer):; 
pruefe(Zeile); 
GotoXY(10,12); 
write(ps); 
if bin then exit; 
if Auto then 

if ps = check then 

begin 
GotoXY(3,21); 
write(’ Prüfsumme OK für Zeile ’, Nummer 


weiter := true; 
end 
else 
begin 
GotoXY(3,21); 
B write(BEL, ' Prüfsummenfehler ! [E) E 
ditieren [RETURN] Weiter [Ctrl-C] Abbrechen’); 
E GotoXY(15,12); 
end 
else 
begin 
GotoXY(3,21); 
write(' [E] Editieren [RETURN] Weiter 
[Q) Quitt [Ctri-C] Abbrechen’); 
GotoXY(15,12); 
end; 


: end; 


: procedure Beenden; 
: var fi: file: 
: begin 
while not eof(t) do 
begin 
readIn(t, Zeile): 
writeln(temp, Zeile); 
end; 
close(t); closeltemp); 
if bin then close(f); 
assign(fi, Name + '.BAK'); 
($1-) reset(fi); ($I+) 
if IOresult = O then erase(fi): 
rename(t, Name + '.BAK'); 
rename(temp, Name + Ext): 
GotoXY1(3.21): 
if bin then Ext := '.BIN': 
write(’ Die Datei ', Name, Ext, ' wurde gespeic 
hert '); 








while WhereX < 78 do write(' '); 
GotoXY(1,25); 
halt; 

: end: 


: procedure Quitt; 
: begin 
GotoXY(3,21); 
write(’ Drücken Sie [J], um die Arbeit zu beend 


GotoXY(48,21); 
read(kbd,ch); 
write(ch):; 
if (ch = 'j') or (ch = 'J') then 
begin 
writeln(temp, Zeile); 
Beenden; 
end: 
: end; 


: begin 
init; 
if bin then 
begin 
GotoXY(3,21):; 
write(’ >>> Binärdatei wird erzeugt <<< 
; 
: end; 
361: while not eof(t) do 
362: begin 
363: readIn(t, Zeile): 
364: repeat 
365: weiter := false; 
366: ZeigeZeile; 
367: if bin then weiter := true; 
368: if not weiter then 
369: begin 
370: read(kbd, ch); 
371: case ch of 
372: CR : weiter := true; 
373: 'e’,'E': Edit(Zeile); 
374: ’q’,'Q': if not Auto then Quitt; 
375: end; 
376: end; 
377: until weiter; 
378: writeln(temp, Zeile); 
379: if bin then 
380: begin 
381: while copy(Zeile, 1, 1) = SPACE do dele 
te(lZeile, 1, 1); 
382: repeat 
383: vall’$' + copy(Zeile, 1, 2), b, code) 
384: if (code > 0) or (b < 0) or (b > 255) 
then 
385: begin 
386: GotoXY(3,21); 
387: write(’ +++++ ABBRUCH WEGEN DATEN 
FEHLER +++++ ); 
388: GotoXY(1,25); 
389: halt; 
390: end; 
391: by := b; 
392: write(f, by): 
393: Zeile := copy(Zeile, 3, 255); 
394: while copy(Zeile, 1, 1) = SPACE do de 
lete(Zeile, 1, 1); 
395: until Zeile = EMPTY; 
396: end; 
397: Nummer := Nummer + 1; 
398: end; 
399: Beenden; 
400: end. 


Listing 1. SCheck prüft jede Zeile auf Fehler 


VERSION = 'Version 2.3’; 
SPACE = #32; 
SPACES = ' 2 
i ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFG 
HKLMNPRSTUVWXYZ'; 
var 
Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Ta 
t, Pruef, HexDump: boolean; 
Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, Druck 
Zeile, Zaehler: integer; 
p. t: text; 


Ss. u2 WN-O 





DOS 4'88 


Utilities 





[MN2] 8: f: BinFile; 
[FB2] 95 LZ: char; 


[PM2] 10: b: byte; 

[YB5] ll: procedure info; 

[BH1] 12: begin 

[922] 13: writeln; 

[EVD] 14: writeln(BEL, '+++++ Fehler bei Parametera 
ngabe !'); 


Listing 2. So werden Pascal-Programme ab sofort gedruckt 





VERSION = 'Version 2.3’; 


SPACE = #32; 
SPACES = ' : 
ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFGHKLMNPRSTUVWUXYZ' 


var 
Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Txt, Pruef, HexDump: boolean; 
Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, DruckZeile, Zaehler: integer; 
p, t: text; 
f: BinFile; 
LZ: char; 
b: byte; 
procedure info; 
begin 
writeln; 
writeln(BEL, "+++++ Fehler bei Parameterangabe !'); 


Listing 3. So müssen Sie das Pascal-Listing eingeben 





V16 VERSION = 'Version 2.3'; 
H42 SPACE = #32; 


262 SPACES = ' Br: 
Y3E ZEICHEN : string[32] = '0123456789ABCDEFGHKLMNPRSTUVWXYZ' 
EMO var 


FIN Nummern, Drucker, Elite, Schmal, Fett, Txt, Pruef, HexDump: bool 
FEL Summe, Breite, Hoehe, ZeilenNummer, DruckZeile, Zaehler: integer 
RG2 p. t: text; 

MN2 f: BinFile; 

FB2 LZ: char; 

PM2 b: byte; 

YB5S procedure info; 

BHI begin 

922 writeln: 

EVD writeln(BEL, '+++++ Fehler bei Parameterangabe !'); 





Listing 4. Pascal-Programme mit Prüfsumme eingegeben 





[PRC] 1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:P 
ALETTE 7,1 

[6U4] 1020 COLORSW=1:GOTO 1100 

[213] 1025 RESUME 1030 

[H3B] 1030 ON ERROR GOTO 0:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW 
=0 

[164] 1040 VY1=199:VY2=150 

[CDK] 1100 LOCATE 10,1:PRINT "Please type the longitude 

of your country" 


Listing 5. Bei der Eingabe müssen Sie auf die Zeilennum- 
mer in eckigen Klammern verzichten 








1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:PALETTE 7,1 

1020 COLORSW=1:GOTO 1100 

1025 RESUME 1030 

1030 ON ERROR GOTO O:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW=O 

1040 VY1=199:VY2=150 

1100 LOCATE 10,1:PRINT "Please type the longitude of your country“ 


Listing 6. Basic-Programme sehen ab sofort in der DOS so 























aus 








PRC 1010 SCREEN 9:KEY OFF:CLS:COLOR 1,0:PALETTE 1,7:PALETTE 7,1 

6U4 1020 COLORSW=1:GOTO 1100 

213 1025 RESUME 1030 

H3B 1030 ON ERROR GOTO O:SCREEN 2:KEY OFF:CLS:COLORSW=O 

164 1040 VY1=199:VY2=150 

CDK 1100 LOCATE 10.1:PRINT "Please type the longitude of your country" 


Listing 7. Auch Basic-Programme können mit Prüfsumme 
eingegeben werden 








4'88 DOS 













COMPILER 


MI-C für CP/M, CP/M 86, MS-DOS 


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Vollständige Version mit 13stelliger BCD-Arithmetik für Gleit- 
kommazahlen 


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MI-C Crossassembler + Linker (Ziel Z80/8080) .. 645,— DM 
MI-C Crosscompiler/Assembler (Ziel 8051) ....... 1495,— DM 
MI-C Crosscompiler/Assembler (Ziel 8096) ...... 1495,— DM 
MI-C Crossassembler (Ziel 68000/68010/68020).. 795,— DM 
MI-C Crossassembler (Ziel Z280).............. 795,— DM 


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143 





Utilities 


Programmierung des Tastatur- 
puffers unter Turbo Pascal 


Der direkte Zugriff auf den Tastaturpuffer ist für be- 
stimmte Programmierprobleme die eleganteste Lö- 
sung. Dieser externe MS-DOS-Befehl hilft Ihnen beim 
Programmieren des Puffers. 


Was bei früheren Computer-Generationen (zum Beispiel 
CBM) ein häufig benutzter Hilfsgriff war, scheint bei der An- 
wendung auf Personalcomputern einen Bene Stellen- 
wert zu besitzen: der direkte Zugriff auf den Tastaturpuffer. 
Dennoch kann auch hier diese Option von ganz beträchtli- 
chem Nutzen sein. 

Der Tastaturpuffer hat die Funktion, gedrückte Tasten zu 
speichern und für den Abruf aufzubewahren. Dies ist nötig, 
um Fehler zu vermeiden, wenn die Tastatur schneller bedient 
wird, als das momentan aktive Programm die Tastatureinga- 
ben verarbeiten kann. Der Puffer ist als sogenannter 
»fifo«-Speicher (first-in-first-out) organisiert, däs heißt, die 
Tastencodes werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens an 
das betreffende Programm weitergegeben. 

MS-DOS besitzt einen Tastaturpuffer mit einer Speicherkapa- 
zität von 15 Tasten. Der Puffer wird im RAM-Bereich von 
0040:001E bis 002Dhex angelegt. Er besitzt also eine Länge 
von genau 32 Byte oder 16 Worten. Jeder Tastendruck wird in 
einem Wort abgespeichert. Im ersten Byte steht der ASCII- 
Wert der Taste Svähre nd das zweite Byte die hardwarespezifi- 
sche Positionsnummer enthält. Das letzte Wort des ers 
bleibt immer frei. Die Stelle mit der ersten zu verwertenden 
Taste steht an der Adresse 001A, die letzte in 001Chex. 

Mit diesen Angaben können Sie direkt auf den Tastaturpuffer 
zugreifen, um entweder bestimmte Tastensequenzen darin 
abzulegen, oder aber, um bisher betätigte Tastendrücke zu 
stornieren. Besonders wichtig ist hier der direkte Zugriff auf 
den Puffer von Batch-Dateien. 

Die Turbo Pascal-Prozedur »keybuffer« (siehe Listing) spei- 
chert eine beliebige Zeichenkette im Tastaturpuffer, wobei 
der bisherige erinhalt gelöscht wird. Das übergeordnete 
Programm dient dazu, die Angaben zum ae ten Puffer- 
inhalt als Parameter in einem Aufruf von MS-DOS aus zu 
übernehmen. Es wird als lauffähiges Programm mit der Op- 
tion »C« (für Com-Dateien) übersetzt. 

Gute Dienste leistet die Routine bei jedem Programm, das 
nach dem Aufruf immer die gleiche Tastenfolge zum Einstel- 
len bestimmter erwünschter Optionen erfordert. Es bietet sich 
BD le an, beim Starten von Turbo Pascal die Frage, 
ob die Fehlermeldungen geladen werden sollen, automatisch 
mit Ja (MD beantworten zu lassen. Der Aufruf von Turbo Pas- 
cal erfo Igt dann über die Batch-Datei »pascal.bat«, die aus den 
beiden Zeilen »key y« und »turbo« besteht. 

Das gleiche ale erreicht Sie natürlich auch mit einem 
»Patch« in der Datei »turbo.com«. Allerdings ist die Manipu- 
lation des Tastaturpuffers sowohl einfacher als auch elegan- 
ter, da Sie das Turbo Pascal-Programm dabei nicht zu verän- 
dern brauchen. 


PROGRAM key; 


: VAR p: 


STRING [255]; 
i: integer; 


CONST segm=$40; 
offs=$1E; 
VAR anfang: integer ABSOLUTE segm: $1A; 
ende : integer ABSOLUTE segm:$1C; 
STRING [255] ABSOLUTE keys; 


0: 
1 
2 
3 
4: 
5: PROCEDURE keybuffer (VAR keys); 
6: 
7 
8 
9 


10: s: 
B BEGIN 
IF length(s)>15 THEN write(#7); 
s:=copy(s,1,15); 
anfang:=offs; ende:=offs; 
WHILE length(s)>O DO 
BEGIN 
mem[segm:ende+0]:=ord(sl1]); 
mem[segm:ende+1]:=0; 
ende:=endet2; 
s:=copy(s,2,length(s)-1); 
END: 








Wollen Sie zum Beispiel bei dBase II Plus immer im Assi- 
stent-Modus arbeiten, so ist in eine entsprechende Batch-Da- 
tei, vor der Stelle des Aufrufs, die Zeile 
key assist!m 
einzufügen. Die Zeichen »!m« stehen dabei für die Tasten- 
‚kombination [Ctrl-M] ([Enter]). 
Einen Haken hat die Routine allerdings: Sie funktioniert nicht 
bei allen Programmen. Wenn Sie beispielsweise bei dem 
Ten verarbeifungspragt um Word zur Voreinstellung im Be- 
fehlsmodus einen Esc-Code in den Tastaturpuffer schreiben, 
so wird das Zeichen lediglich mit dem Code 27 im Textfen- 
ster angezeigt. Dies resultiert daraus, daß Word (wie auch ei- 
nige weitere Programme) nicht nur den Zeichen-Code, son- 
dern auch die Positionsnummer der gedrückten Taste auswer- 
tet. Die Key-Routine setzt die Positionsnummer jedoch immer 
auf Null zurück. Manche Programme wandeln auch das Esc- 
Zeichen in den Code »NUL« um (t@). Wann sich die Methode 
anwenden läßt, müssen Sie deshalb für jedes Programm ein- 
zeln testen. 
Die Prozedur »keybuffer« startet von einem Turbo Pascal-Pro- 
Ban aus jede beliebige Com-, Exe- oder Bat-Datei. Soll eine 
atei namens »datei.com« ausgeführt werden, so lautet der 
Prozeduraufruf: 
s:='"datei'+#13; keybuffer(s) 
»s« ist dabei als nn deklariert. Beachten Sie hier- 
bei, daß solche umgelenkten Aufrufe erst dann erfolgen, 
wenn die Kontrolle normalerweise wieder an den Benutzer 
übergeben wird. Wurde das besagte Turbo Pascal-Programm 
innerhalb einer Batch-Datei gestartet, so hat zunächst diese 
Batch-Datei nach der nn die Kontrolle. 
»datei.com« wird erst nach dem Ende der Batch-Datei akti- 
viert. 
Arbeiten Sie mit Turbo Pascal, beherzigen Sie noch folgenden 
Tip: Mit Hilfe des externen MS-DOS-Kommandos »subst« läßt 
sich der Aufruf von Include-Dateien in strukturierten Directo- 
ries vereinfachen. Steht Turbo Pascal etwa in einem Unterver- 
zeichnis mit dem Namen »pascal« und stehen alle Biblio- 
theks-Module in dem dazu angemeldeten Verzeichnis »pas- 
cal \include«, so kann der Compiler über die folgende Datei 
»turbo.bat« aufgerufen werden: 


e: 

chdir \pascal 
subst e:/d 
subst e: include 


keyy 
turbo 


ci 

subst e:/d 

chdir \ ‚ 

Der Befehl »subst e: include« bewirkt, daß während der Aus- 

führung von »turbo.com« alle Dateien des Unterverzeichnis- 

ses »include« über die logische Laufwerksangabe E angespro- 

chen werden können. Es ist also nicht mehr notwendig, bei 

allen Include-Anweisungen den en Pfad (zum Bei- 

spiel »{$i c: \ pascal \ include \ hercules.bib}«) anzugeben. 
tattdessen genügt der Befehl »f$i e:hercules.bib}«. Es ist nun 

erheblich einfacher, die Struktur eines Festplatten-Directories 

zu verändern oder Include-Dateien von einem anderen Lauf- 


werk zu laden. (Götz Leibrock/sp) 


2» pı=''; 
: FOR i:=1 TO paramcount DO 
BEGIN 
p:=p+paramstr(i); 
IF i<paramcount THEN p:=pt' '; 
END; 
: i:=l; 
: WHILE i<length(p) DO 
BEGIN , 
IF plil='’*’ THEN 
BEGIN _ 
delete(p,i,1); 
IF pli] IN [#64..#95,’a’..’z’] THEN 
plil:=chr(ord(upcase(plil))-64); 
END; 
i:=itl; 
s END; 
: keybuffer(p); 
: END. 


Listing. Der Quellcode des Turbo Pascal-Programms. Mit der Compiler-Option »C« wird daraus die Datei »key.com«, die wie ein externer 


DOS-Befehl zu verwenden ist. 


144 


DOS 4'88 





File Edit Block Format Attribute Korrektur Hilfe WÖORDPLUS File Edit Block Format Attribute Korrektur Graphik ADRDELIS 
H A:\DOCSNBEISPIEL y | A RO SFEATIRES, ARD ı 
ee a | Tsschrrachannshennehern Bershın, Heel 


Ist_Vord_Plus hat außergewöhnliche Leistungsmerkmale: 






. 
ı 


Schneider = 





gun 
I 
( 





Schreiben Sie erster Klasse mit . 


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ST WORD PLUS 
















1oX at 


Ya Punkte 
Schreiben 


* Aeicheeitige Darstellung und 
earbeitung (verschieben, drucken) 
von Text und Graphik; 





* Aleiohzeitige Darstellung von bis 
u_4 Textfenstern; 


FE SUPER|FE SUB ÜAalers 2 
STRICHEN Kürs HELL SCRIPT [SCRIPT AlÄAÄ TE LOESCHEN FUECKEN 


Text und Graphik gleichzeitig darstellen und ausdrucken 













* alle Druckarten genau am Bildschirm *  Rechtschreibhilfe durch einge, |DRUCKARTPROBE Rare glehen 
dargestellt, z. y FREtEOhEIER, ü Wörtern; $erollen 
Pe: und tterstellen, Hellschrift; Breitschrift anachen. 


* Mail Merge für Serienbriefe; 





* Ausschneiden und Einfügen von edruckE, auf 39 
Zoll) 


Dokunentes oder aus einen Te 6,5 Drucken 
v 


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DM 299 - 


Utilities 


Komprimierte Daten 


Ein sensationeller Algorithmus komprimiert Dateien auf 
einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Länge. Eine Utility 
der DOS International wird die Softwarewelt revolutio- 
nieren. 


Vierzehn Disketten bekommen Sie von Micropro, wenn 
Sie den neuen Wordstar kaufen. Word 4.0 umfaßt sieben 
Disketten. Auch die Databox des letzten DOS Extra muß- 
ten wir auf mehrere Disketten verteilen, da die Programme 
einfach zu umfangreich ausfielen. 

Mit SPack gehören diese Probleme der Vergangenheit an. 
Selbst das Softwarepaket Wordstar paßt nun ohne Tricks 
auf eine einzige Diskette. Der restliche Platz auf der Dis- 
kette steht für weitere Utilities zur Verfügung, so daß die 
Produkte der Softwareindustrie unäfangreicher werden 
können - und dabei auch billiger, da die Kosten für Da- 
tenträger und Verpackung deutlich geringer werden. 

Der Hintergrund für diese nahezu sensationell anmutende 
Entwicklung liegt in einem Algorithmus mit dem Namen 
»alternativ-progessiv regressiv-iteratives Linkmodul« 
(APRIL). Hinter diesem zugegeben etwas kompliziert klin- 
genden Wort steckt die Entwicklung des schweizer Mathe- 
matikers Anton Heydenreich. Ihm ist es nämlich gelun- 
gen, binäre Daten über Primzahlen so zu verknüpfen, daß 
aus dem entstehenden Wert problemlos die ursprüngli- 
chen Informationen zurückgewonnen werden können. 
Ein analoges Modell werden alle, die sich etwas mit der 
Mathematik beschäftigt haben, kennen. Wenn Sie den 
Wert »15« in seine Primfaktoren zerlegen, dann sind die 
Ausgangszahlen immer »3« und »5«. Die Zahl »105« ist 
immer aus den Primzahlen »3«, »5« und »7« zusammenge- 
setzt. Aus der Zahl »105« lassen sich also immer die ur- 
sprünglichen Daten problemlos und eindeutig generieren. 
Der Algorithmus von Herrn Heydenreich nutzt nun diese 
Informationen aus und verschlüsselt die Daten iterativ mit 
regressiver Datenkontrolle. Für Daten, die so nicht ein- 
deutig bestimmt werden können, wird eine progessive Al- 
ternative zur Verfügung gestellt. Die so berechneten Daten 
werden gelinkt und als Modul auf den Datenträger ge- 
schrieben. 

SPack aus dem Listing nutzt den Algorithmus mehrfach 
aus, so daß einem KByte genau ein Byte zugeordnet wird. 
Die Daten am Anfang und am Ende der Hauptroutine ent- 
halten die notwendigen Informationen für den Packer. 
Wie die einzelnen Programmzeilen zusammenarbeiten, ist 
im Listing dokumentiert, so daß für das Verständnis hier 
keine weiteren Informationen nötig sind. Allein die bei- 
den Variablen »factor3« und »factor4« müssen gegebenen- 
falls an Ihren Computer angepaßt werden. Doch als erstes 
sollten Sie das Programm so abtippen, wie es abgedruckt 
ist - die Kommentare dürfen Sie natürlich weglassen. 











Bild 2. Auch Word läßt sich auf wenige Bytes komprimieren 











F4 20 69 AD 26 2A FD EE 38 E4 92 Fi 30 34 20 CO CF 7A 91 70 92 DC 
EF DC 3B 20 69 45 9C AA 4D 9E E3 20 92 E8 BE CA 3B EA AC E7 60 E3 
D8 20 3E 5A 88 DB 73 CA 











Bild 3. Selbst integrierte Pakete belegen nur noch wenig Speicher- 
platz (mehrfach gepackt) 


146 








Bild 1. Auf dem Bildschirm wird der Fortschritt der Pack-Routine 
ständig angezeigt 


Eventuelle Anpassungen werden nämlich automatisch auf 
dem Bildschirm angefordert. Das Programm rufen Sie mit 


spack [Laufwerk] [Pfad] <Name.Endung> 


auf. Die gepackte Datei bekommt die Endung ».pac« und 
wird auf die gleiche Datei geschrieben. Aus diesem Grund 
dürfen nur gepackte Dateien aufgerufen werden, die vor- 
her umbenannt wurden - die also eine neue Endung tra- 
gen. Das Verfahren arbeitet somit quasi rekursiv und er- 
laubt es, eine Datei nahezu beliebig oft zu packen und zu 
verkürzen. 

Bild 1 zeigt Ihnen das Bild, daß während der Bearbeitung 
ausgegeben wird. Bild 2 zeigt Word 4.0 als gepackte 
Datei. 

Gepackte Dateien bringen Sie mit 

type <Name> .pac 

auf den Bildschirm. Bild 3 zeigt, wie kurz ein integriertes 
Paket gespeichert werden kann. 

In diesem Rahmen ruft die DOS International nun zu ei- 
nem Programmierwettbewerb auf. Drehen Sie den Algo- 
rithmus einfach um und schreiben Sie die zugehörige 
Routine zum Entpacken. Wer das schnellste Programm 
schreibt, gewinnt Originalsoftware im Wert von mehreren 
tausend Mark - aufeiner Diskette gepackt. Damit wird 
Ihr Programm gleich richtig eingesetzt, denn ohne es kön- 
nen Sie die Programme natürlich nicht benutzen. 
Schicken Sie Ihre Programme an 

Redaktionsbüro Everts & Hagedorn, Redaktion DOS In- 





ternational, Elfenstr. 40, 8000 München 83 (hg) 

[LN4] 0: Program SPack 

[000] Ir 

[VM1] 2: const 

[4ScC] 3: copyright = '(c) 01.04.1988 DOS Internati 
onal'; 

[000] 4: 

[A21] 5: type 

[L77] 6: NamensTyp = string[80]; 

[000] TE 

[EMO] 8: var 

[997] 9: ein, aus : File of Byte; 

[5W4] 10: wert, factor : Byte; 

[632] DI: fac : Byte; 

[PSC] t2: factorl, factor2, factor3, factor4 : Byte 

[D84] 13% kopf, check : Byte; 

[PZ3]) 14: endl, end2 : Byte; 

[A16] 15: pruefl, pruef2 : Byte; 

[WE4] 16: dal, da2 : Byte: 

[804] 17: i. j : Integer; 

[FZ3] 18: datl, dat2 : Real; 

[ZR9] 19: DateiEin, DateiAus : NamensTyp; 

[000] 20: 

LUUF] 21: procedure Info; (* fängt fehlenden Dateinam 
en ab *) 

[BH1] 22: begin 

[NF2] 23% ClrSer; 

[952] 24: WriteLn; 











DOS 4'88 


Utilities 





WritelLn(#7,'***** Dateiname fehlt !!ı *r« [XA6] ! assign(aus, DateiAus); 
a [034] p rewritel(aus):; 
WriteLn: [168) 82: end; (* Ende Prozedur Dateien *) 
WriteLn; [000] 83: 
Halt; [4LR] 84: procedure Steuerzeichen; (* rechnet die nic 
» end: (* Ende Prozedur Info *) htlesbaren Steuerzeichen in *) 
: [30A] 85: const priml = $30; (* ASCII-Werte um 
: procedure Fehler; (* fängt falschen Dateina *) 
men ab *) [3E2] 86: prim2 = $37; 
: begin [BH1] 87: begin 
ClirSer; [cv5] 88: dat! := int(factor/16); 
WriteLn; [434] i dal := trunc (datl); 
WriteLn(#7,'***** Datei kann nicht gelese [7P6] 5 dat2 := 16*(factor/16 - dat!); 
n werden !!! ***u='), [934] H da2 := trunc (dat2); 
WriteLn: [CFE) a if dal<10 then dal := dal + priml else da 
WriteLn; := dal + prim2; 


Halt; . = i 
: end; (* Ende Prozedur Fehler *) rl ; ee a 


A geh f [6D6] ; write(aus, dal, da2, fac); 
BERRESNER Init; (* Initialisierungsroutine [UDA] 95: end; (* Ende Prozedur Steuerzeichen *) 
[000] : 


: begin ö R * " 
a factorl := $70; (* Berechnungsfaktoren fü Be i er ne 


r die Umrechnungs- *) Y F D ien: 

factor2 := $72; (* tabelle *) re ; ee 

factor3 := 969; (* Diese Werte müssen geg [1K8) : for i := I to length (DateiEin) do 
ebenfalls an den *) ri [9B9] 102: DateiEinli] := UpCase(DateiEinlil) 

: _ factor4 := $6c: (* Computertyp angepaßt w [38F] Write('--- Die Datei »', DateiEin,'« wird 

erden *) u gepackt ---'); 
kopf := $41: (* Infowert für Kopf *) [952] WriteLn; 
end! := $20; (* Endkontrolle I *) [952] :  Writeln: 
end2 := $0a: (* Endkontrolle 2 *) [8D1] : i := 0; 
pruefl := $2c; (* Kennziffern für den Prü [G9C] 107: while i < 2 do (* gibt Prüfalgorithmus an 

falgorithmus *) ”) 
pruef2 := $0d; [BH1) 108: begin 
fac := $20: (* Datenfaktor *) [H87] 109: Write(laus, pruef2, end2); 
check := $21: (* Packcheckfaktor *) [9Pı] 110: i := i#l; 
3 := 0: (* Hilfvariable *) [TVo] 111: end; 

: end; (* Ende Initialisierung *) [A6B]l 112: while not eoflein) do (* liest Datei *) 

B [BH1] 113: begin 

: procedure Start; (* baut den Bildschirm auf [HY2) 114: factor := 0; 

“ [8D1] 115: i :=0; 

: begin [21M] 116: while not eoflein) and (i<$400) do (* B 
CirSer; . eschränkung auf 1 KByte - WICHTIG !!ı *) 
WriteLn('SPack 1.4 - eine Utility von DOS [BH1] 117: begin 

International’); [AV4] 118: read(ein, wert); 
Writeln(copyright); [DBD] 119: factor:=factor xor wert; (* Logikprüf 
WriteLn:; ung *) 
WriteLn('Mit diesem Programm können Sie P [2DA] 120: if factor < endl then factor := endl; 
rogramme nahezu beliebig komprimieren’); [9Pı] 121: i :=itl; 
WriteLn('- und damit sehr viel Speicherpl [TUO]) 122: end; 
atz sparen !!!'); [wy4] 123: Steuerzeichen; 
WriteLn: i [GP1) 124: J := jtl; 

: end; (* Ende Bildaufbau *) [KXH) 125: GotoXY(1,9);Write (j:4,' KByte gepackt’ 

E r . ); (* Bildschirmmeldung *) 

: procedure Dateien; (* öffnet die zu lesende [TVUO] 126: end: 

und zu schreibende Datei *) [MFN] 127: Write(aus, pruef2, end2); (* schreibt die 

: var p : Integer: (* Hilfsvariable *) Informationen zum Erkennen *) 

: begin ı [D9D) 128: Write(aus, pruef2, end2); (* der Pack-Rou 
DateiEin := ParamStr(1); (* Übergabe des tine *) 

Parameters als Dateiname *) [H87]) 129: Writelaus, pruef2, end2); 
if DateiEin = then Info; (* Abbruch be [AOM] 130: Writelaus, kopf, factorl, factor2, factor 

i fehlendem Parameter *) \ 3, factor4, pruefl, endl); 
assignlein, DateiEin); (* öffnet die zu | [vGsS) 131: Write(aus, kopf, factorl, factor2, factor 
esende Datei *) 3, factor4, endl, check, pruef2, end2); 
{$I-) resetlein) ($I+); (* Abbruch bei fa [9S2] 132: WriteLln; 
lschem Dateinamen *) [952] 133: WriteLn; 
if IOResult > O then Fehler; [aya] 134: Write( '--- Ende der Pack-Routine ---'); 
DateiAus := DateiEin; (* öffnet die zu sc [952] 135: Writeln; 

hreibende Datei mit Endung .pac *) [952] 136: Writeln:; 
pP := post'.', DateiAus); [KF7]) 137: end. (* Ende Hauptprogramm *) 
if p > O then DateiAus := copy(DateiAus, 

1, p-D); 
DateiAus := DateiAus + '.pac’; Listing. »SPack« komprimiert jede Datei 


Wer — wo — wann? 


Bei Zuschriften bitten wir Folgendes zu beachten: Haben Sie Fragen, Anregungen oder Pro- 
gramme, die Sie der DOS-Redaktion zukommen lassen möchten, adressieren Sie wie folgt: 


Redaktion - DOS International - Elfenstr. 40 - 8000 München 83 - Tel. (089) 602066 


Haben Sie Fragen, die zum Beispiel Abonnements, Kleinanzeigen oder Databox- 
Bestellungen betreffen, wenden Sie sich bitte an den Verlag: 


DMV Verlag GmbH - DOS International - Fuldaer Straße 6 - 3440 Eschwege 
Tel. (05651) 8702 - Telex 993210 dmvd - Telefax 0565 12 07 18 





4'88 DOS 147 


Grafik 


CGA statt EGA: 


16 Farben 


mit der CGA-Karte 


Nur den wenigsten PC-Besitzern ist bekannt, daß 
die CGA-Farbgrafikkarte insgesamt drei verschie- 
dene Grafikauflösungen darstellen kann. Neben 
den Auflösungen von 640x200 und 320x200 Bild- 
punkten existiert nämlich noch eine dritte Auflö- 
sung mit 160x100 Punkten, bei der gleichzeitig 16 
verschiedene Farben zulässig sind. 


Immer wieder hört man gerüchtewei- 
se von einem dritten Modus der CGA- 
Farbgrafikkarte, in dem die Darstel- 
lung von 16 Farben gleichzeitig mög- 
lich sein soll. Diesen Modus gibt es 
tatsächlich in Form einer Grafikauflö- 
sung von 160x100 Bildpunkten. Der 
16-Farben-Modus der CGA-Karte ist 
nur deshalb so wenig bekannt, weil 
er weder von IBM dokumentiert, 
noch vom BIOS des PC oder einer 
Programmiersprache unterstützt 
wird. Doch mit ein paar Basic-Unter- 
programmen können Sie die Farb- 
vielfalt dieses Modus in Ihren eige- 
nen Programmen nutzen. 


Angeblich existieren sogar noch eini- 
ge sehr alte Spiele für den PC, die 
den 16-Farben-Modus der CGA-Karte 
verwenden, allerdings unterstützt 
keine moderne Software mehr diesen 
Modus. Dafür gibt es zwei Gründe: 
Zum einen legen die Hersteller von 
PC-Software heutzutage großen Wert 
darauf, daß ihre Produkte mit jeder 
beliebigen, einigermaßen IBM-kom- 
patiblen Hardware funktionieren, 
und den 160x100-Bildpunkt-Modus 
gibt es nun einmal nur bei vollständi- 
gen Nachbauten der IBM-CGA-Farb- 
grafikkarte. Zum anderen ist eine 
Auflösung von 160x100 Bildpunkten 
(wie Sie später sehen werden, sind es 
sogar noch weniger) gemessen an 
den hochauflösenden EGA- und 
VGA-Karten mit bis zu 640x480 Bild- 
punkten doch sehr grob. Dieser Um- 
stand wird auch IBM dazu bewogen 
haben, nur den mittel- und hochauf- 
lösenden Modus der CGA-Karte soft- 
waremäßig zu unterstützen. 


Das Herz der CGA-Farbgrafikkarte 
bildet der Videocontroller 6845 von 
Motorola. Dieser integrierte Baustein 
enthält zwei Ein-/Ausgaberegister, 
über die sich 18 interne Register an- 
sprechen lassen. Die beiden Ein-/ 
-Ausgaberegister werden mit Index- 
register (Portadresse 03D4hex) und 


148 


Datenregister (Portadresse 03D5hex) 
bezeichnet. 


Um einen Schreib- oder Lesezugriff 
auf eines der internen 6845-Register 
durchzuführen, müssen Sie zuerst 
das gewünschte Register adressieren. 
Dazu schreiben Sie die Nummer die- 
ses Registers in das Indexregister. 
Von Basic aus benutzen Sie dafür den 
Befehl 

out &H3D4 ‚nummer 

Danach laden Sie das Datenregister 
mit dem Wert, den Sie in das ausge- 
wählte Register schreiben möchten. 
Dies geschieht unter GW-Basic mit 
dem Befehl 

out &H3D5, wert 

»wert« bezeichnet dabei den Daten- 
wert, der in das durch »nummer« 
adressierte Register geschrieben wer- 
den soll. 

Der 16-Farben-Modus der CGA-Farb- 
grafikkarte erfordert eine spezielle 
Programmierung der ersten zehn Re- 
gister des Videocontrollers. Tabelle 1 
zeigt die Werte für diese Register. Zu- 
sätzlich muß ein Ersatz für den Basic- 
Befehl »pset« (Setzen eines Bildpunk- 
tes) geschaffen werden, der den Bild- 
schirmspeicher der CGA-Karte direkt 
beschreibt, denn die Grafikbefehle 
von GW-Basic funktionieren in dem 
16-Farben-Modus natürlich nicht. 





— 
Register Wert 


113 
80 
90 
10 

127 

6 
100 
112 

0 

1 








oOoONDUIP@Om—O 





Tabelle 1. Diese Werte müssen Sie in die 
ersten zehn Register des Videocontrollers 
6845 schreiben, um den 16-Farben-Modus 
zu initialisieren 











Bild. Das Ergebnis des Basic-Programms auf einem Farbmonitor, 
der das Intensitätssignal nicht auswertet 


Übrigens beträgt die Auflösung des 
16-Farben-Modus in Wirklichkeit 
nicht 160x100, sondern nur 80x100 
Bildpunkte. Dies kommt daher, daß 
ein Punkt im 16-Farben-Modus im- 
mer 2x1 Bildpunkte groß ist. Sie kön- 
nen demnach effektiv immer nur 
zwei waagerecht nebeneinanderlie- 
gende Bildpunkte ansprechen. (Falls 
Sie dennoch eine Lösung gefunden 
haben, wie man diese Punkte auch 
einzeln adressieren kann, bitte die 
Lösung sofort an DOS International 
schicken!) 


Die reale Grafikauflösung be- 
trägt im 16-Farben-Modus 
sogar nur 80x100 Bildpunkte 


Der 16 KByte große Bildschirmspei- 
cher der CGA-Farbgrafikkarte, der ab 
der Adresse B8000hex beginnt, wird 
im 16-Farben-Modus vollständig ge- 
nutzt. Die Adresse eines Punktpaares 
errechnen Sie mit der Formel 
160*y+2*x+1 

Jedes zweite Byte enthält also die Far- 
be eines Bildpunktpaares. Die einzel- 
nen Bits eines Farbbytes sind wie 
folgt belegt: 

Bit O: nicht benutzt 

Bit 1: nicht benutzt 

Bit 2: nicht benutzt 

Bit 3: nicht benutzt 

Bit 4: B(lau) 

Bit 5: G(rün) 

Bit 6: R(ot) 

Bit 7: I(ntensität) 

Wie Sie sehen, bestimmen die vier 
höchsten Bits mit den Farbanteilen 
für Blau, Grün und Rot sowie dem 
Wert für die Intensität die dargestell- 
te Farbe, während der Inhalt der übri- 
gen Bits ignoriert wird. Diese Farbin- 
formationen gelangen über das Moni- 
torkabel von der CGA-Karte zum Mo- 
nitor. 

Die Farben werden auf einem RGB- 
Monitor, genauso wie bei dem Fern- 
sehgerät, mit Hilfe von drei Elektro- 


Dos 4'88 






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Tastatur, Monitor, MS-DOS 3.2 und GW-Basic 1798.- 


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Grafik a En m nn ran rise rn Per a eu nei 


nenkanonen für die Grundfarben Rot, 
Grün und Blau erzeugt. Für jede 
Elektronenkanone ist eine eigene Lei- 
tung zur Ansteuerung vorgesehen. 
Weil jede dieser drei Leitungen zwei 
logische Pegel (0 und 1) annehmen 
kann, lassen sich damit folglich 2? = 
8 verschiedene Farben darstellen. 
Zusätzlich verfügt die CGA-Farbgra- 
fikkarte über ein viertes Signal, das 
die Intensität anzeigt und ebenfalls 
dem Monitor zugeführt wird. Dieses 
Intensitätssignal bestimmt die Stärke 
der drei Elektronenkanonen und da- 
mit die Helligkeit der Farben. Insge- 
samt kann die CGA-Karte also 2x8 = 
16 verschiedene Farben erzeugen. 


Der 16-Farben-Modus der 
CGA-Karte läßt sich mit we- 
nig Aufwand initialisieren 


Tabelle 2 zeigt die Farben, die sich 
aus der Kombination der vier Signale 
ergeben. Allerdings werten nicht alle 
Farbmonitöre das Intensitätssignal 
aus, so daß auf manchen Farbmonito- 
ren beispielsweise die Farben Hell- 
blau (Intensitätsbit auf 1 gesetzt) und 
Blau (Intensitätsbit auf O gesetzt) 
nicht zu unterscheiden sind. Ein 
Farbmonitor, der das Intensitätssig- 
nal verarbeitet, wird daher auch als 
RGBI-Monitor bezeichnet, während 
ein als RGB-Monitor angebotener 
Farbmonitor das Intensitätssignal oft 
nicht berücksichtigt. 
Um den 16-Far- 
ben-Modus der CGA-Farbgrafikkarte 
in Ihren eigenen Programmen ver- 
wenden zu können, gehen Sie folgen- 
dermaßen vor: 
- Löschen Sie den Bildschirm. 
- Basic: Schalten Sie die Funktions- 
tastenanzeige mit »key off« aus. 
- Schalten Sie die Farbdarstellung 
(color burst) ein (Basic: »screen,1«). 
- Laden Sie die ersten zehn Register 
des Videocontrollers 6845 mit den 
in Tabelle 1 angegebenen Werten. 
- Sorgen Sie für einen Ersatz der im 
16-Farben-Modus unbrauchbaren 
Grafikbefehle. 


Karte 


drücken” 
[T65] 40 IF INKEY$="" THEN GOTO 40 


möchten. 







10 REM Demonstration des 16-Farben-Modus der CGA- 


[LS8] 20 REM (C) 1988 by DOS International 
[7BH)J 30 CLS:PRINT "Zum Programmstart bitte eine Taste 


— Initialisieren 
Sie den Videocon- 
troller mit den al- 
ten Werten, wenn 
Sie den 16-Farben- 
Modus beenden 


Für Basic-Pro- 
grammierer ent- 
hält das abge- 
druckte Listing 
vier Unterpro- 
gramme, die sich 
einfach in eigene 
Programme ein- 
binden lassen und 
das Benutzen des 
16-Far- 
ben-Modus erlau- 
ben. Die vier Un- 
terprogramme beginnen ab Zeile 
1000, 2000, 3000 und 4000 und ha- 
ben folgende Funktionen: 


--4-2-2--2-2-00000000 


0 
0 
0 
0 
1 
1 
1 
1 
0 
0 
0 
0 
1 
1 
1 
1 


ab Zeile 1000: Initialisierung des 
16-Farben-Modus 
Setzen der Randfarbe 
über die Variable 


»rf« 


ab Zeile 2000: 


Setzen eines Bild- 
punktes mit der 
Koordinate (x,y) in 
der Farbe »f«; der 
Wertebereich für die 
X-Ordinate beträgt 0 
bis 78, und der Wer- 
tebereich für die Y- 
Ordinate 0 bis 99 


ab Zeile 3000: 


Beenden des 
16-Farben-Modus 


ab Zeile 4000: 


Das Beispielprogramm demonstriert 
die Verwendung der vier Unterpro- 
gramme, indem es 16 ineinander ge- 
schachtelte Rechtecke mit unter- 
schiedlichen Farben zeichnet (Bild). 


Beim Einsatz des 16-Farben-Modus 
gilt es allerdings auch einige Ein- 
schränkungen zu beachten: 













[EF3] 1040 
[222] 1050 RETURN 
[xvo] 1060 


DEF SEG=&HB800 


[W57] 2000 REM Randfarbe setzen 
[vo7] 2010 IF RF<O OR RF>15 THEN RETURN 
[973] 2020 OUT &H3D9,RF 


Intensitäts-Bit Rot-Bit Grün-Bit Blau-Bit Farbe 


Schwarz 
Blau 

Grün 
Kobaltblau 
Rot 

Violett 
Braun 
Weiß 

Grau 
Hellblau 
Hellgrün 
Hellkobaltblau 
Hellrot 
Hellviolett 
Gelb 
Hellweiß 


-14200-2.-.200--00--00 
-=0-0-0-0-0-0-0-0 





Tabelle 2. Mit den drei Farbsignalen und dem Intensitätssignal 
der CGA-Karte lassen sich 16 verschiedene Farben erzeugen 


1) Der 16-Farben-Modus funktioniert 
nur bei EGA-Karten, die bis auf die 
Registerebene hinab CGA-kompatibel 
sind (die Mehrheit der EGA-Karten 
ist das nicht). Auch auf dem Schnei- 
der PC funktioniert der 16-Farben- 
Modus nicht, weil dieser PC nicht 
mit dem Videocontroller 6845 ar- 
beitet. 


2) Während des Zugriffs auf den Bild- 
schirmspeicher, also beim Setzen ei- 
nes Bildpunktes, ist im 16-Farben- 
Modus gelegentlich »Schnee« auf 
dem Bildschirm sichtbar. Der versier- 
te Assemblerprogrammierer umgeht 
dieses Manko, indem er eine Assem- 
blerroutine schreibt, die nur dann auf 
den Bildschirmspeicher zugreift, 
wenn der Strahlrücklauf der Elektro- 
nenkanonen aktiv ist. 


3) Eine Darstellung von Zeichen aus 
dem ASCII-Zeichensatz ist im 
16-Farben-Modus nicht möglich. 


Trotz dieser drei Nachteile werden 
Sie mit Sicherheit interessante An- 
wendungsmöglichkeiten für den 
16-Farben-Modus der CGA-Farbgra- 
fikkarte finden. 


(Martin Hepp/ma) 























[SCE] 50 GOSUB 1000 'Initialisierungsroutine aufrufen 

[YG6] 60 LET RF=2 'Randfarbe=blau 

[7N2] 70 GOSUB 2000 

{P23]) 80 FOR D=0 TO 15 

[0oD2] 90 LET F=15-D 

[XAA] 100 LET Y=D:FOR X=D+1 TO 78-D:GOSUB 3000:NEXT X 

[9CA]J 110 FOR Y=D TO 98-D+1:G0OSUB 3000:NEXT Y:LET Y=Y-1 

[KUB] en X=78-D TO D STEP -1:G0SUB 3000:NEXT X:LET 
=X+1 

[FA9) 130 FOR Y=98-D TO D STEP -1:G0SUB 3000:NEXT Y 

[xyYı] 140 NEXT D 

[DRS] 150 IF INKEY$="" THEN GOTO 150 

[XS2] 160 GOSUB 4000 

[FV1] 170 STOP 

[YMC] 1000 REM Initialisierung des 16-Farben-Modus 

[zD5] 1010 KEY OFF: SCREEN 0,1:CLS 

[8RB] 1020 FOR A=0 TO 9: READ B:0UT &H3D4,A:0UT &H3D5,B 

:NEXT A 

1030_DATA 


[X12] 2030 RETURN 

[SVO] 2040 ’ 

[DK5] 3000 REM Punkt setzen 

[WE9] 3010 REM x enthält x-Koordinate 

[5F9] 3020 REM y enthält y-Koordinate 

[1D7] 3030 REM f enthält Farbwert 

[DOL] 3040 IF X<O OR X>80 OR Y<O OR Y>100 OR F<O OR F>1 
5 THEN RETURN ’ungültige Werte 

[8U6] 3050 LET ADRESSE=&HAO*Y+&H2*X+1 

[AC3) 3060 LET FARBE=F 

[KF5] 3070 POKE ADRESSE, FARBE 

[D22]) 3080 RETURN 

[8Wo] 3090 ' 

[FZ9] 4000 REM Rückkehr in den Textmodus 

[zZ2] 4010 SCREEN 0,0,0 


















Listing. Dieses Basic-Programm demonstriert die Initialisie- 


sort. ai rung und Anwendung des 16-Farben-Modus der CGA-Karte 





DOS 4'88 


BCi DisAsm erschließt jedes Programm! 


und karın nach Modifizierung oder Änderung durch einen 
Editor mit gängigen Assemblern oder Debuggern wieder 


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welche sich Leim Umgang mit dem Computer ergeben, zu lösen. Und zwar 
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BCi DisAsm - Der intelligente Disassembler 

BCi DisAsm ist ein intelligenter, selbsttätig dokumentierender MS-DOS Disassem- 
bler. Die ausgefeilten Routinen im BCi DisAsm analysieren in kürzester Zeit selbst 
komplexen und umfangreichen Programmcode und zeigen dabei potentielle Pro- 
blempunkte auf. 


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Sie brauchen kein Spezialist in Assembler-Programmierung zu sein. BCi DisAsm 
produziert aus jedem beliebigen Programm ihres IBM-kompatiblen Computers ein 
gut dokumentiertes, leicht verständliches Assemblerlisting. 


BCi DisAsm - Einfach in der Handhabung 

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3. Ändern oder entfernen Sie Programmteile. 

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entfernen Sie ihn. 

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stungsfähigen Prozeduren, mit denen sowohl der Heimprogrammierer als auch der Profi grafisch beein- 
druckende und benutzerfreundliche Turbo Pascal-Programme schreiben können, ohne auf Spezialkenntnisse 


oder zeitraubende Assemblerprogrammierung angewiesen zu sein. 


Mit CGX können aus ein und dem gleichen Quelltext lauffähige Programme für 3 hochauflösende PC-Grafikmodi 
erzeugt werden: 


— Schneider PC 1512 Farbgrafik (640x200 bei 16 Farben) — EGA Farbgrafik (z.B. Schneider PC 1640, Atari) 
(640x200 bei 16 Farben) - CGA Hires-Grafik (640x200 bei 2 Farben) 


Damit ist es ohne weiteres möglich, auf dem Schneider PC 1512 Software für EGA-Rechner zu entwickeln — und 
umgekehrt! 


Die CGX-Prozeduren arbeiten sehr schnell und effektiv, da sie unter Verwendung modernster Grafikalgorithmen 
zu einem großen Teil in kompakten 80886 Inline-Assemblercode realisiert wurden. Sie sind in mehreren Bibliothe- 
ken zusammengefaßt, die als Include-Files problemlos in eigenen Programmen verwendet werden können: 


Die KERNEL - Bibliothek stellt den CGX-Betriebssystem-Kern dar und enthält u. a. einen neuen Bildschirmtrei- 
ber, der verschiedene Schrifttypen und -größen zur Verfügung stellt, weiterhin Unterstreichen, Fettschrift, Expo- 
nenten und Indizes sowie die Textausgabe auf Grafikkoordinaten, Transparent- und XOR-Modus und vieles mehr. 


Die GRAPHIK-Bibliothek enthält zahlreiche Grafikprozeduren, angefangen bei »Plot« und »Draw« bis hin zu Ellip- 
senbögen und Rechtecken mit runden Ecken, Weiterhin finden Sie hier eine Datz Palette von Füllprozeduren für 
Muster und Farben sowie Prozeduren zum Verzerren bzw. Biegen von Bildschirmbereichen. 


Die MOUSE-Bibliothek stellt. die Schnittstelle zum Maustreibe: dar und erlaubt neben der ‚Abfrage und Kontrolle 
der Mausposition 'ind -tasten auf komfortable Weise die Gestaltung eigener Mauszeiger. Zusätzlich gibt sie Hilfen 
zur »Event«-Verarbeitung: »Mausereignisse« können definiert und abgefragt werden. 


Die HARDCOPY-Bibliothek ermöglicht den Ausdruck beliebiger Bildschirmausschrnitte in frei wählbarem Format, 
wobei die 16 Farben durch verschiedene Muster dargestellt werden. 


Die SCREEN-Bibliothek enthält Prozeduren, mit denen Bildschirmbereiche im Speicher oder auf Diskette abge- 
legt und bei Bedarf wieder geladen werden. 

Die WINDOW-Bibliothek stellt ein System zur Verwaltung von Text- und Grafikfenstern zur Verfügung — die 
Grundlage für eine moderne Menuetechnik. 


Weiterhin umfaßt CGX neben Anwendungsbeispielen und einem ausführlichen Handbuch kommentierte Quellpro- 
gramme für einen Füllmuster- und Zeichensatzeditor — eine komfortable Programmierhilfe mit »Pull-Down«- 
Menues und Mausbedienung. 


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Autor: Matthias Uphoff 





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SForth 


System-Vocabulary 
für SForth 


In der Ausgabe 11’87 der DOS International war ein 
erster Vorschlag für ein System-Vocabulary für 
SForth abgedruckt. Hier ist nun eine völlig neue 
Version eines solchen Vokabulars, das Betriebssy- 
stemaufrufe und maschinennahe Programmierung 
ermöglicht. 


Um mit SForth auch größere und komplexe Programme 
angehen zu können, ist unbedingt ein einfacher Zugriff 
auf das MS-DOS-Betriebssystem und auf das BIOS erfor- 
derlich. Die wichtigsten Routinen zum Anlegen und Bear- 
beiten von Dateien sollten dabei als bequem zu handha- 
bende SForth-Worte vorhanden sein. Wünschenswert ist 
schließlich auch die Directory-Manipulation, also das An- 
legen, Löschen, Wechseln und Auflisten von Unterver- 
zeichnissen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der in 
SForth 3.1 nur innerhalb des 64 KByte-Programmseg- 
ments funktionierenden Speicherzugriffsbefehle (»@«, »!«, 
»cmove« und so weiter) auf den gesamten Speicher sinn- 
voll. Alle diese Funktionen und eine Menge mehr stellt 
das neue, komplett überarbeitete System-Vocabulary zu 
SForth (Listing 1) zur Verfügung. Die Funktionen der ein- 
zelnen Worte entnehmen Sie bitte Tabelle 1. 

Das System-Vocabulary 2.0 besteht aus fünf grundlegen- 
den Modulen. Im ersten Modul werden direkte Register- 
zugriffe auf die Prozessorregister als Makros definiert. Ta- 
belle 2 zeigt, wie die einzelnen Register unter SForth be- 
nutzt werden. Wann immer Sie maschinennah program- 
mieren, müssen Sie die Verwendung der Register durch 
SForth genau beachten. Um die Programmierung zu ver- 
einfachen, stehen vordefinierte Makros zur Verfügung, 
um die wichtigsten Register auf dem Return-Stack zu ret- 
ten und sie später wieder zu restaurieren. 


Das zweite Modul des System-Vokabularies erweitert die 
Speicherzugriffsworte von SForth auf den gesamten Spei- 
cher des PCs. Dazu wird jede Adresse in zweigeteilter 
Form als Segment- und Offset-Adresse angegeben. Die 
Speicherzugriffsworte für segmentierte Adressen haben 
den gleichen Namen wie die entsprechenden Worte für 
den einfachen Zugriff, jedoch mit einem nachgestellten 
Prozentzeichen. Das Wort »!%« beispielsweise erwartet 
auf dem Stack an erster Stelle (im TOS) eine Segment- 
Adresse, an zweiter Stelle den Offset und an dritter Stelle 
einen Zahlenwert. Der Zahlenwert wird dann in die Spei- 
cherzelle geschrieben, deren absolute Adresse sich aus der 
Kombination von Segment- und Offset-Adresse ergibt. 
Das dritte Modul enthält verschiedene Erweiterungen zu 
SForth, speziell Schiebebefehle und das Lesen und 
Schreiben von I/O-Ports. Modul vier bildet die Grundlage 
für das Interrupt-Handling beim Aufruf von MS-DOS- und 
BIOS-Routinen. Auf dieser Grundlage baut das fünfte Mo- 
dul auf, das ein komplettes Dateisystem darstellt. Hiermit 
lassen sich Dateien anlegen, bearbeiten und löschen, Un- 
terverzeichnisse neu schaffen, wechseln oder wieder lö- 
schen. Natürlich fehlen auch Funktionen zum Lesen des 
Directories und zur Analyse einzelner Directory-Einträge 
nicht. 

Um einzelne Directory-Einträge zu analysieren, beginnt 
man mit der Funktion »firstfile«. Diese Funktion erwartet 
auf dem TOS ein Attribut-Wort, dessen Bestandteile Sie 
Tabelle 3 entnehmen. An zweiter Stelle auf dem Stack 
muß eine Stringadresse stehen. Der String muß im Stan- 
dard-Forth-Format mit einem führenden Längenbyte vor- 
liegen und ein Namensmuster enthalten, wobei »Wild- 


152 




























!% 
c!% 
@% 
c@a% 


fillYo 
fillw% 










call 
port! 
port@ 
shr 
shl 


doserr 
intr 
?carry 
?err 
??err 
-dos 
-video 








a: (->0) Laufwerk A: 

b: (->1) Laufwerk B: 

c: (->2) Laufwerk C: 

d: (->3) Laufwerk D: 

dta ( - > $80) Disk Transfer Area 

halt (n->) Programm mit Return-Code beenden 

reset (->) Diskettensystem zurücksetzen 

drive (n->) Default-Laufwerk wählen 

?dive (->n) Default-Laufwerk holen 

asciz$ (stri — > str2) MS-DOS-Stringformat herstellen 

mkdir (str->) Unterverzeichnis anlegen 

rmdir (str->) Unterverzeichnis löschen 

chdir (str->) Unterverzeichnis wechseln 

create (str -— > handle) neue Datei anlegen 

open (str -—>n) Datei öffnen 

read (adr count handle »count« Daten-Bytes aus Datei 
->n fer »adr« lesen 

write (adr count handle »count« Daten-Bytes aus Puffer »adr« in Datei 
->n) »handle« schreiben 

delete (str->) Datei löschen 

seek (nhandle ->) Datenzeiger positionieren 

seek+ (nhandle ->) Datenzeiger relativ positionieren 

seekeof (handle ->) Datensatzzeiger auf Dateiende setzen 

>attr (strattr ->) Dateiattribute setzen 

attr> (str — > attr) Dateiattribute lesen 

firstfile 1 attr->) Directorysuche beginnen 

nextfile ->) Directorysuche fortsetzen 

fattr (->n Dateiattribut holen 

ftime (->n Dateizeit holen 

fdate (->n) Dateidatum holen 

flen (->d) Dateilänge holen 

fname (->str) Dateiname holen 

scrpage (->adr) Varfiable für aktuelle Bildschirmseite 

(page) (->n) Bildschirmseite nach BH 

(build (nin2->n3) zwei 8-Bit-Werte in 16 Bit packen 

scrmode (n ->) Bildschirmmodus setzen 

ceursizee (nin2->) Cursorgröße setzen 

locate xy->) Cursorposition setzen 

?cursor (->Xy) Cursorposition holen 

tab (n->) Tabulatorposition setzen 

page (n->) Bildschirmseite setzen 


(nofsseg ->) 
(cofsseg ->) 
(ofsseg - > n) 
(ofsseg -> c) 


cmove% (ofsi segi ofs2 seg2 


n->) 
(ofssegnc ->) 
(ofssegnw->) 


(adr - > n) 
(nadr ->) 
(adr -> n) 
(nin ->n2) 
(nin->n2) 











BX mit TOS laden 
CX mit TOS laden 

DX mit TOS laden 

DI mit TOS laden 

ES mit TOS laden 

BX nach TOS 

DX nach TOS 

DI nach TOS 

ES nach TOS 

CX auf Return-Stack retten 
SI auf Return-Stack retten 
DI auf Return-Stack retten 
DS auf Return-Stack retten 
CX von Return-Stack holen 
SI von Return-Stack holen 
DI von Return-Stack holen 
DS von Return-Stack holen 


Wort an Adresse seg:ofs ableg 


Zeichen an Adresse seg:ofs ablegen 
Wort aus Adresse seqg:ofs holen 
Zeichen aus Adresse seg:ofs holen 


Intersegment-Cmove 
Intersegment-Fill 
Intersegment-Fill wortweise 


Routine TOS aufrufen 
/O-Port schreiben 
/O-Port lesen 

n1 n-mal rechts schieben 
ni n-mal links schieben 





Variable, MS-DOS-Fehlernummer 


Interrupt-Byte 
CPU-Carry-Flag testen 
MS-DOS-Fehler merken 
MS-DOS-Fehlercode holen 
MS-DOS-Funktion aufrufen 
Video-Interrupt aufrufen 
Interrupt-Vektor setzen 
Interrupt-Vektor holen 
Return from Interrupt 
Clear Interrupt Flag 
















en 








»handle« in Puf- 








Tabelle 1. Das System-Vocabulary 2.0 


DOS 4'88 


—— 22200 000000000 —_ Sforth 


cards« erlaubt sind. Um alle Dateien im Verzeichnis zu be- 
kommen, nehmen Sie das Namensmuster »*.*«. Das Wort 
»firstfile« sucht dann nach dem ersten Directory-Eintrag, 
der dem Namensmuster entspricht, und der die angegebe- 
nen Attribute besitzt. Dieser Eintrag wird im von MS-DOS 
verwalteten DTA-Bereich (»Disk Transfer Area«) abgelegt. 


Mit den Worten »fattr«, »ftime«, »fdate«, »flen« und »fna- 
me« wird dieser Eintag weiter ausgewertet. Der Aufruf 
von »nextfile« liefert dann den nächsten passenden Direc- 
tory-Eintrag. Listing 2 zeigt als Demonstration die Anwen- 
dung dieser Technik. 


Das sechste und letzte Modul des System-Vocabularies 
enthält die grundlegenden Worte zur Video-Steuerung im 
Textmodus. Hier lassen sich Bildschirmseiten auswählen 
und Position sowie Form des Cursors einstellen. Die Wor- 
te dieses Moduls basieren auf dem Video-Interrupt des 
BIOS. Mit einigen Kenntnissen über Betriebssystem und 
BIOS Ihres PCs sind Sie sicher in der Lage, auf der Grund- 
lage dieses System-Vocabularies neue, interessante Appli- 
kationen zu entwickeln. 


Nähere Informationen über das Betriebssystem und das 
BIOS Ihres PCs finden Sie in dem DOS Extra 1. 


(ev) 





AX  TOS (Top of Stack) 





BX nur temporär verwendet für Speicherzugriffe 

cx enthält Schleifenzähler für Do-Loops 

DX nur temporär verwendet bei Multiplikation und Division 
SI Daten-Stackpointer 

DI enthält Schleifenendwert bei DO-Loops 

SP Return-Stackpointer 

IP Programmzähler 

cs Codesegment des SForth-Programms 

DS normalerweise wie CS, temporär verändert 

SS normalerweise wie CS 

ES temporär verändert für segmentierte Speicherzugriffe 








Tabelle 2. Belegung der Prozessorregister unter SForth 


00 0 Normal, Lesen und Schreiben 

01 1 Read Only, Datei kann nur gelesen werden 
02 2 Hidden, Datei wird nicht angezeigt 

04 4 System, Datei wird nicht angezeigt 

08 8 Volume, Kennsatz einer Diskette 

10 16 Subdirectory, Unterverzeichnisname 


20 32 Archive, Archiv-Modus gesetzt 











Tabelle 3. Dateiattribute unter MS-DOS 


























[HUE] 0: ( System-Vocabulary für S-Forth, Version 2. [via]! Ar: 
0x) [000] 48: 
[000] 1: [000] 49: 
[MF4] 2: include forth [7YE] 50: : @% ( ofs seg --> n ) ( Wort aus Adresse s 
[oo0] 3: Kenaı = SB:373 holen ) 
R D R es! 
N a a [TS] 52: 1 $89 $c3 ] { mov bx,ax ) 
[000] 5: [AP7] 53:  L[ $26 $8B $07 ] ( mov ax,les:bx] ) 
[689] 7: ( ** Direkte Registerzugriffe ** ) [vıo] 54: 
[000] 8: [000] 55: 
[000] 9; [000] 56: 
[RX9] 10: macro bx! [ $89 $C3 ] ( mov bx,ax ) drop ; [MWF] ST: : c@% ( ofs seg --> c ) ( Zeichen aus Adres 
[XxX9] 11: macro cx! [ $89 $C1 ] ( mov cx,ax ) drop ; se seg:ofs holen ) 
[cY9] 12: macro dx! [ $89 $C2 ] ( mov dx,ax ) drop ; [EDO] 58: es! 
[1W9] 13; macro di! [ $89 $C7 ] ( mov di,ax ) drop ; [TX5] 59: [ $89 $Cc3 ] ( mov bx,ax ) 
[80A] 14: macro es! [ $8E $CO ] ( mov es,ax ) drop ; [9P7] 60: [ $26 $8A $07 ] ( mov al,les:bx] ) 
[000] 15; [6Y4] 61: [ $B4 $00 ] ( mov ah,0 ) 
[xV7] 16: : bx@ dup [ $89 $D8 ] ( mov ax,bx ) ; [vıo] 62: ; 
[YV7] 17: : cx® dup [ $89 $C8 ] ( mov ax,ck ) ; [000] 63: 
[BV7] 18: : dx@ dup [ $89 $DO ] ( mov ax,dx ) ; [000] 64: j 4 
[WT7] 19: : di@ dup [ $89 $F8 ] ( mov ax,di ) ; [YED] 65: cmove% ( ofs.von seg.von ofs.bis seg.bis 
[TW7] 20: : es@ dup [ $8C $CO ] ( mov ax,es ) ; n --> ) } 
[000] 21: [PN6] 66: ex> cx! ( Länge nach cx ) 
[SN7] 22: macro cx> [ $51 ] ( push ex ) ; [TS7] 67: es! ( Zielsegment nach es ) 
[XT7] 23: macro si> [ $56 ] ( push si ) ; [NH8] 68: di> di! ( Zieloffset nach di ) x 
[YN7] 24: macro di> [ $57 ] ( push di ) ; [PHC] 69: bx! ( Quellsegment zwischenspeich 
[6T7] 25: macro ds> [ $IE ] ( push ds ) ; ern ) 
[000] 26: [608] 70: si> ds> ( Register retten ) 
[F27] 27: macro >cx [ $59 ] ( pop cx ) ; [PC5] TE: [ $89 $C6 ] ( mov si,ax ) 
[647] 28: macro >si [ $5E ] ( pop si ) ; [ZES] 72: [ $8E $DB ] ( mov ds,bx ) 
[Y37] 29: macro >di [ $5F ] ( pop di ) ; [NS5] 73: [ $F3 $A4 ] ( rep movsb ) " 
[447] 30: macro >ds [ $IF ] ( pop ds ) ; [GP9] 74: >ds >si ( Register zurückholen ) 
[000] 31: [HC2] I: >di >cx 
[000] 32: [N21] 76: drop 
[BKB] 33: ( ** Segmentierter Speicherzugriff ** ) [vıo] Tr: 
[000] 34: [000] 78: 
[000] 35: [000] 79: 
[W7F] 36: : !% ( n ofs seg --> ) ( Wort an Adresse se [WD6] 80: : fillS ( ofs seg ne --> ) f 
8:ofs ablegen ) [6WA] Bl: dx! ( Zeichen zwischenspeichern ) 
[FY1] 37: es! bx! [8G6] 82: cx> cx! ( Länge setzen ) 
[HB7] 38: [ $26 $89 $07 ] ( mov les:bx],ax ) [HD6] 83: es! ( Segment setzen ) 
[N21] 39: drop [DR6] 84: di> di! ( Offset setzen ) 
[v10] 40: ; [SW5] 85: dxe® ( Zeichen holen ) 
[000] 41: [5T5] 86: [ $F3 $AA ] ( rep stosb ) 
[000] 42: [W68] 87: >di >cx ( Register zurück ) 
[EXF] 43: e!% ( c ofs seg --> ) ( Zeichen an Adress [N21] 88: drop 
e seg:ofs ablegen ) [vıo] 89: 
[FYi]l 44: es! bx! [000] 90: 
[GB7] 45: [ $26 $88 $07 ] ( mov les:bx] ,al ) [000] 91: 
[N21] 46: drop [L47] 92: fillw% ( ofs segnw --> ) 
488 DOS 153 






[VN9] 93: dx! { Wort zwischenspeichern ) 
[866] 94: cx> ca! ( Länge setzen ) 

[HD6] 95: es! ( Segment setzen ) 

[DR6] 96: di> di! ( Offset setzen ) 

[Z95] 97: dx@ ( Wort holen ) 

[TX5] 98: [ $F3 $AB ] ( rep stosw ) 

[W68] 99: >di >cx { Register zurück ) 











drop 





{ ** verschiedene Funktionen ** ) 






: macro call ( adr --> n ) 
U $FF $DO ] ( call ax ) 















: port! ( n adr --> ) 
dx! I $EF ] ( out dx,ax ) 
drop 


[vN5] 







[x45] ) 


in ax,dx ) 


: porte@ ( adr --> n 
dx! dup [ $ED ] ( 
















shr (nin--> n2) 


[L12]) 124: ex> cx! 
[EC5] 125: [ $D3 $E8 ] ( shr ax,cl ) 
>cK 


shl (nin--> n2) 


[L12) 131: ex> ca! 
[0oc5]) 132: [ $D3 $EO ] ( shl ax,cl ) 
>cK 


( ** Interrupt-Handhabung ** ) 


: variable doserr O { MS-DOS-Fehlernummer ) 


: macro intr [ $cd ]J ( Interrupt-Byte ) ; 


: ?earry ( --> flag ) ( CPU-Carry-Flag test 


false 
[ $73 1] ( jne +1) 
1- 


{uv3] 149: 


: ?err ( n --> ) ( DOS-Fehler merken ) 
?carry not 
if drop O endi 


doserr | e 


155: 
156: 


[RT2] 
[MCS] 


















: ??err ( n -- code ) ( Fehlercode holen ) 
dup ?err 
doserr ® 


if drop O endif 





162: 
163: 


[NE2] 
[NF2] 


[000) 167: 

[1zB]l 168: macro -dos ( --> ) ( MS-DOS-Funktion aufruf 
en ) 

[D95] 169: intr [ $21 ] ( int 21h ) 


: macro -video ( --> ) 
ufen ) 
intr [ $10 ] 


( Video-Interrupt aufr 


[285] 174: 


175: ; 


( int 10h ) 


: >int ( n adr --> ) 
tzen ) 
dx! $FF and $2500 or -dos drop 


( Interrupt-Vektor se 


154 










[oKB]) 183: int> ( n --> d ) ( Interrupt-Vektor hole 
n ) 

[UB5] 184: $FF and $3500 or -dos 

[cE3J) 185: drop bx@ es® 


189: 
190: 


[87A] 
[SxX3] 


macro ;intr ( Return from Interrupt ) 
U $CF ] ( iret ) 


: macro (cli) 


[WE3] 195: [$FA) ( eli) 


( ** Datei-System "* ) 
















[000) 201: . 
[9X7) 202: constant a: O ( Laufwerk A: ) 
[LX7] 203: constant b: 1 ( Laufwerk B: ) 
[XX7) 204: constant c: 2 ( Laufwerk C: ) 
[7Y7] 205: constant d: 3 ( Laufwerk D: ) 
: constant dta $80 ( Disk Transfer Area ) 


208: 
209: 


[000] 
[50F] : halt(n-->) 
e beenden ) 


$FF and $4C00 or -dos 


( Programm mit Return-Cod 


213: 
214: 


[000] 
[CHF] 


:ı reset ( --> ) 
tzen ) 


$0DOO -dos 


( Diskettensystem zurückse 


: drive ( n --> ) ( Default-Laufwerk wähle 








) 
dx! $0EOO -dos 


[RAB] 224: : ?drive ( --> n ) ( Default-Laufwerk hole 







) 
$1900 -dos 
[ $B4 $00 ] 


n 
225: 
226: 


[HH1] 


[6Y4] ( mov ah,0 ) 

















[6TH] : asciiz$ ( strl --> str2 ) ( MS-DOS-Strin 
eformat herstellen ) 
[c77) 231: count over + ( Stringende ) 


( Nullbyte eintragen ) 





O swap |! 





236: 


[XGE] : mkdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis anl 
egen ) 

[Y96) 237: asciiz$ dx! ( Pfadname ) 

[RR7) 238: $3900 -dos ( Funktionsaufruf ) 


?err 













243: 


[XME] rmdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis lös 
chen ) 

[Y96] 244: asciiz$ dx! ( Pfadname ) 

[FS7) 245: $3A00 -dos ( Funktionsaufruf ) 


?err 


[000) 249: 

[ZKE] 250: : chdir ( str --> ) ( Unterverzeichnis wec 
hseln ) 

[Y96) 251: asciiz$ dx! ( Pfadname ) 

[KS7] 252: $3B00 -dos ( Funktionsaufruf ) 


?err 







[000] 256: 
[UTC] 257: : create ( str --> n ) ( neue Datei anlege 
n) ö 
[zu5]) 258: ex> O cr! ( Attribut R/W ) 
[Y96] 259: asciiz$ dx! ( Pfadname ) 
[NS7] 260: $3C00 -dos ( Funktionsaufruf ) 
??err 


264: 
265: 
266: 


[000] 
[D89] : open ( str --> n ) ( Datei öffnen ) 


asciiz$ dx! ( Pfadname ) 





DOS 4'88 








Fa al 

[2T7] 267: $3D02 -dos ( Funktionsaufruf ) 

[EF1] 268: ??err 

[v10] 269: ; 

[000] 270: 

[000] 271: 

[E9SD] 272: read ( adr count handle --> n ) ( Daten 
lesen ) 

[744] 273: bx! cx> cx! dx! 

[L33] 274: $3F00 -dos >cx 

[EF1] 275: ??err 

[v10] 276: ; 

[000] 277: 

[000] 278: 

[KSE] 279: : write ( adr count handle --> n ) ( Daten 
schreiben ) 

[744] 280: bx! cx> cx! dx! 

[L13] 281: $4000 -dos >cx 

[EF1] 282: ??err 

[vi0] 283: ; 

[000] 284: 

[000] 285: 

[K9A] 286: : delete ( str --> ) ( Datei löschen ) 

[CX2] 287: asciiz$ dx! 

[zG1] 288: $4100 -dos 

[711] 289: ?err 

[v10] 290: ; 

[000] 291: 

[000] 292: 

[R4F] 293: seek ( n handle --> ) ( Datenzeiger posi 
tionieren ) 

[WK2] 294: bx! cx> cx! 

[2H1] 295: $4200 -dos 

[3D2] 296: >cx ?err 

ia]. 2975 ; 

[000] 298: 

[000] 299: 

[AOL] 300: seek+ ( n handle --> ) ( Datenzeiger rel 
ativ positionieren ) 











SForth 





[WK2] 301: bx! cx> cx! 

[7H1] 302: $4201 -dos 

[3D2]) 303: >ck ?err 

[v10] 304: ; 

[000] 305: 

[000] 306: 

[PTL] 307: seekeof ( handle --> ) ( Datensatzzeiger 
auf Dateiende setzen ) 

[463] 308: bx! cx> O cx! 

[CH] 309: $4202 -dos 

[3D2]) 310: >ck ?err 

[Y10J) 314: ; 

[000] 312: 

[000] 313: 

[KGE] 314: >attr ( str attr --> ) ( Dateiattribute 
setzen ) 

[L12] 315: ex> cx! 

[CX2) 316: asciiz$ dx! 

[AH1] 317: $4301 -dos 

[3D2] 318: >cx ?err 

[vio]) 319: ; 

[000] 320: 

[000] 321: 

[RGE] 322: attr> ( str --> attr ) ( Dateiattribute 
lesen ) 

[DE4] 323: ex> asciiz$ dx! 

[SH1] 324: $4300 -dos 

[6G3] 325: ?err cx@® >ck 

[v10] 326: 

[000] 327: 

[000] 328: 

[MDG] 329: : firstfile ( str attr --> ) ( Directorysu 
che beginnen ) 

[L12] 330: cx> cx! 

[GX2] 331: asciiz$ dx! 

[VK1] 332: $4E00 -dos 

[3D2] 333: >cx ?err 

[v10] 334: ; 








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auf 1024 kB - Taktrate 10 MHz, 
einstellbar auf 6 MHz : keine 
Wartezyklen (O-Waitstait) - Norton 
Faktor: 11,5 - 8 Erweiterungsslots, 
davon 16 Bit-Slots: 6 und 8 Bit-Slots: 
2 lizensiertes BIOS - Uhr und 
Kalender akkugepuffert 
Schnittstellen: 

1 RS 232 (seriell) - 1 Centronix 
(parallel) 

Floppy Disk(FDU)- und Hard 
Disk(HDU)-Controller: 

Western Digital WD-1003, kombinier- 
ter Controller für 2 FDU und 2 HDU 
Floppy Disk: 

1x1,2 MB NEC 1157 C slimline 5 1/4" 
(optional 360 kB NEC 1055 slimline 
5 1/4" oder 720 kBTEAC FD35FN 
slimline 3,5") 

Harddisk: 

21.MB Seagate ST 125, mittlere 
Zugriffszeit <40 ms 






XTET-T-I:T2 
COMPUTER 































Bildschirmadapter: 

monochrom, Herkules kompatibel 
“(optional EGA Wonder) 

Monitor: - 

14" Original ADI DM 14 + bernstein, 
entspiegelt, mit Dreh- und Schwenk- 
fuß (optional zur EGAWonder-Karte 







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[000] 335: 

[000) 336: 

[UXD] 337: : nextfile ( --> ) ( Directorysuche fortse 
tzen ) . 

[YK1] 338: $4F00 -dos 

[711] ?err 


339: 
342: 
343: 


[000] 
[BVB] : fattr ( -> n) 


dta 21 + c@ 


( Dateiattribut holen ) 


[000] 


[zug] 348: : ftime ( --> n ) ( Dateizeit holen ) 


dta 22 + @ 


[6WA] 353: : fdate ( --> n ) ( Dateidatum holen ) 


dta 24 + @ 


[2K9] 358: : flen ( --> d ) ( Dateilänge holen ) 
B dta 26 + de 


[000] 362: 
[KKA) 363: : fname ( --> str ) ( Dateiname holen ) 
[637] 364: dta 29 + ( Adresse Name ) 
[D52) 365: O pad c! 
[vDo] 366: 13 1 
[2A0O] 367: do 
[WL6] 368: dup i + c@ ( Zeichen holen ) 
[YMOJ 369: dup 
[N9O] 370: if 
[RL6] 371: pad ++ { Count erhöhen ) 
[1H8) 372: pad i + c! ( Zeichen speichern ) 
[Alı) 373: else 
[N21]) 374: drop 
[AH] 375: leave 
[FG1] 376: endif 
[R21]) 377: loop 

drop pad 


( ** Video-Steuerung ** ) 


: variable scrpage O0 ( Bildschirmseite ) 
[000] 


387: 
[wual : 


$ (page) ( Bildschirmseite nach bh ) 
:.  serpage @ 8 shl bx! 


[SRA] 393: : (build) 


B ( zwei 8-Bit-Werte --> 16 Bit ) 
8 shl or 













[000] 


LıNnc] 398: : sermode ( n --> ) ( Bildschirmmodus setz 
en ) 

[E95] 399: $FF and -video drop 

[v10]) 400: ; 





: cursize ( ni n2 --> ) ('Cursorgröße setz 
) 

ex> (build) cx! 
$0100 -video 
>cx drop 


{Y62] 405: 


locate ( x y --> ) ( Cursorposition setz 
) 














; (page) 
[TT2] 412: (build) dx! 
172) 413: $0200 -video 
drop 





: ?eursor ( --> x y ) ( Cursorposition hol 
) 






[A42] (page) ca> 


[DD3] 420: $0300 -video >cx 
[NM2] 421: drop dxe 
B dup $FF and 


158 







[032] 423: swap 8 shr 

[vio] 424: ; 

[000] 425: 

[000] 426: 

[6iC]) 427: : tab ( n --> ) ( Tabulatorposition setzen 





[EC8] 
[vıo] 
[000] 
[000] 
[GRB] 


[C86] 
[vıo] 
[000] 
[000] 
[5S2] 
[000] 
[000] 
[621] 
[vıo] 


428: 
429: ; 
430: 
431: 
432: 


?cursor swap drop locate 






















: page ( n --> ) ( Bildschirmseite setzen 
433: 
434: ; 
435: 
436: 
437: 
438: 
439: 
440: : main 
441: ; 


(page) $0500 -video drop 


(save.voc) 


Listing 1. Das Vocabulary System 2.0 zu SForth 3.1 


[3LD] 0: : Demo zum System-Vocabulary von SForth 3.1 

[000] 1: 

[MF4] 2: include forth 

{R45] 3: include system 

[000] 4: 

[000] 5: R 

[N13] 6: : anzeigen 

LıiWc] 7: Ne leading ! ( führende Leerzeichen wähle 
n 

[xv9] 8: doserr @€ ( Fehlerstatus holen ) 

[N90] 9: if 

[MUB] 10: ." Keine (weiteren) Dateien vorhanden" 

[B21] 11: true 

[A11] 12: else 

[AMB] 13: fname count type ( Dateinamen zeigen ) 

[PR1] 14: 12 tab 

[25A] 15: flen 8 d.r ( Dateilänge ausgeben 

































[4B2] 16: ." Byte " 

[399] 17: fdate dup { Dateidatum holen ) 
[Yc8] 18: $1F and ( Tag isolieren ) 
[729] 19: 2u.r ’.’' emit ( und drucken ) 
[YW9] 20: 5 shr dup $0F and ( Monat isolieren ) 
[uA9] 21: 2u.r °.’ emit ( und drucken ) 
[628] 22: 4 shr ( Jahr isolieren ) 
[H67] 23: 1980 + . ( und drucken ) 
[KS9] 24: false ( Flag hinterlassen ) 
[FG1] 25: endif 

[7A0) 26: er 

[vıo] 27: ; 

[000] 28: 

[000] 29: 

[621] 30: : main 

[258] 31: ." Directory von Laufwerk " 

[ESA]) 32: ?drive { Laufwerksnummer holen ) 
[NZ8] 33: 65 + ( in Buchstaben wandeln ) 
[BU6] 34: emit 0. ...und ausgeben ) 

[D4A] 35: ':’ emit ( Doppelpunkt anhängen ) 
[DB1] 36: er er 

[ED4] 37: " Volume ist " 

1669] 38: "a," 8 firstfile ( Volume suchen ) 
[xv9] 39: doserr @ ( Fehlerstatus holen ) 

[N9O] 40: if 

[HY9] Al: ." nicht vorhanden” ( kein Volume ) 
[Ai] 42: else 


[NZC] fname count type ( sonst Namen ausgeben 










[FG1] : endif 
[DB1]) 45: er er 
[KC9] 46: "*,* " O0 firstfile ( Dateien suchen ) 









[TV2] 47: anzeigen \ 
[zP4] 48: if 1 halt endif 

[BHI]) 49: begin 

tsY2] 50: nextfile 

[TV2]) 51: anzeigen 

[DL1) 52: until 

[vı1o] 53: ; 






Listing 2. Directory-Auflistung ganz einfach 


DOS 4'88 


DATABOX 
Die Software zum DOS-Magazin 
Jeden Monatneu! 





Databox 


ist der Softwareservice von 

DOS International, der Ihnen das 
langwierige Eintippen der im Heft 
enthaltenen Superprogramme 
erspart! 


Databox 


enthält sämtliche Listings der jeweili- 
gen DOS International sowohl im Quell- 
code wie als direkt aufrufbares Pro- 
gramm. 


Databox 


gibt es für MS-DOS auf 
5 1/4 Diskette für IBM PCs bzw. 
kompatible Computer. 


Databox 


wird prompt - in der Regel am Tage 
des Bestelleingangs geliefert. 


Inhalt Databox zu Heft 4/88: 


O begleitende Listings zu den Kursen 
TSR-Prozesse, dBase, Assembler 

O GW-Basic-Programm für 16 Farben 
auf der CGA-Karte 

O Super-Eingabehilfe für Listings 

O System-Vocabulary für SForth 

oO Tastaturpuffer in Turbo Pascal 
programmieren 

O Alle Listings aus den Tips & Tricks- 















Rubriken 
Sowie alle Listings aus der Turbo Pascal- ® 
und Open Acces-Werkstatt z 
J 

Einzelbezugspreise Einzelbezugspreise Zahlungshinweise: 
Databox Inland: Databox Ausland: Am einfachsten per Vorkasse (Verrechnungsscheck) 
Diskette 24,—- DM Diskette 24,- DM oder als Nachnahme zuzüglich der Nachnahmegebühr 
zzgl. Versandkosten 3,- DM zzgl. Versandkosten 5,—- DM (in das Ausland ist Nachnahme nicht möglich). 
Endpreis 27,— DM Endpreis 29,- DM 








Bitte benutzen Sie die Bestellkarte 


DMV Verlag - DOS International - Postfach 250 - 3440 Eschwege 





Spiele-Corner _———— ———— 1 


Ja, ja, vielen dauert es immer zu lange, bis auf eine Frage 
geantwortet wird. Es ist eben nun mal ein langer Weg, bis 
eine Zeitschrift erscheint. Wenn ich Eure Tips erhalte, 
werden Sie meist sofort für die aktuelle Ausgabe benutzt! 
Der über allen Redakteuren drohende Redaktionsschluß ist 
der Termin, an dem man als letztes einen Artikel abgeben 


kann. Er liegt meist 6 bis 8 Wochen vor dem Erscheinen 
der jeweiligen Ausgabe der DOS International. Schließlich 
müssen die Artikel korrigiert, Bilder fotografiert und die 
einzelnen Seiten im Layout entworfen werden, und das al- 
les kostet Zeit. Bis die Artikel in Form einer Zeitschrift zur 


Druckerei gehen und endlich am Kiosk ausliegen, ist es 


ein langer Weg. 


Während Ihr diese Zeilen lest, sitze ich bereits wieder über 
den Tips der DOS-International 6/88. Nur die allerschnell- 
sten Schreiber haben eine Chance, sofort in der übernäch- 
sten Ausgabe erhört zu werden. Also nicht zu lange gezö- 
gert und nichts wie ab mit Euren Tips und Tricks zur Spie- 
le-Corner. Ich freue mich schon darauf. 


Viel Spaß wünscht 


Euer Jürgen 





... und wenn Sie nicht mehr weiter wissen ... 


Portal 


Neben Hartmut Mozer sucht 
auch Adrian Iten aus der 
Schweiz nach Hilfe beim 
Spielen von Portal. Beide ha- 
ben Schwierigkeiten mit den 
Kommunikations-Knoten, die 
jede Eingabe verweigern. 


Portal besitzt praktisch kei- 
nerlei Anleitung. Trotzdem 
ist es eigentlich recht ein- 
fach. 


Wenn man den Knotenpunkt 
»Homer« anwählt, erscheint 
eine Mini-Anleitung. Sie er- 
wartet, daß man nach dem 
Lesen dieser Anleitung im 
Homer-Menü einen ganz be- 
stimmten Menü-Punkt an- 
wählt. Also genau lesen! 


Nach der Wahl dieses Menü- 
Punkts passiert immer noch 
nichts, bis man alle übrigen 
Knoten einmal aufgesucht 
hat und die wenigen dürfti- 
gen Meldungen gelesen hat. 
Jetzt plötzlich erwacht »Ho- 
mer« zum Leben und am un- 
teren Bildschirmrand fängt 
es an zu blinken. Nichts wie 
hin zum Homer-Knotenpunkt 
und alle Meldungen lesen. 


Der Rest bei Portal läuft prak- 
tisch von alleine ab. Ständig 
werden neue Knotenpunkte 
aktiv. Selbst die Kommuni- 
kationseinheiten, die einen 
DNA-Code erwarten, werden 
von Homer einfach über- 
brückt. So nach und nach er- 
fährt man die Geschichte der 
verschwundenen Mensch- 
heit. Man kann praktisch kei- 
nen Fehler machen. Falls 
einmal nichts mehr passiert, 
alle Knotenpunkte der Reihe 
nach durchgehen und dann 
Homer besuchen. Auf diese 
Weise kommen immer wie- 
der neue Nachrichten auf den 
Bildschirm. 


160 


Macadam Bumper 


Wie kopiere ich den Maca- 
dam Bumper auf die Fest- 
platte? Wie kann man das 
Spiel beenden, ohne den PC 
ausschalten zu müssen? 


Udo Sauer 


Leider kann man Macadam 
Bumper nur beenden, wenn 
man ein interruptgesteuertes 
Programm vor dem Laden 
von Macadam Bumper instal- 
liert. 


Adventure in 
Serenia 


Wie kommt man an dem 
Frosch vorbei, der im oberen 
Stockwerk des Schlosses den 
»east/west hallway« ver- 
sperrt? 


Heiko Bendrich 


Reisende im Wind II 


Ich besitze einen Schneider 
PC 1640 HD20 mit PC-CD 
Bildschirm. Vor kurzem habe 
ich das Spiel Reisende im 
Wind II von Ariola Soft in 
deutscher Sprache gekauft. 
Auf dem Spiel steht:»IBM PC 
und Kompatible mit 
EGA/CGA/PC1512/Tandy 
1000 und Hercules-Karte«. 
Jetzt mein Problem: Bei der 
zunächst notwendigen Konfi- 
guration funktioniert einiges 
nicht. Bei der Angabe der 
EGA- und Hercules-Konfigu- 
ration hat mein Bildschirm 
zwar einmal kurz gezuckt, 
blieb dann aber völlig 
schwarz. In der CGA-Konfi- 
guration konnte ich einige 
Bilder in schwarz/weiß se- 
hen, kam aber bald zu dem 
Fehler »schreigeschätzter 


Fehler ...« (das »ü« kennt die- 
se Fehlermeldung nicht). 
Denselben Fehler bringt nach 
wenigen Bildern auch die PC 
1512-Konfiguration. 

Wer hat ähnliche Probleme 
mit diesem Spiel, mit seinem 
Schneider PC, oder wer kann 
die Probleme lösen? 


T. Frauteuf 


Hitchhiker’s Guide 
to the Galaxy 


Patrick Scholz hat auf die 
Fragen von Karl-Heinz Kre- 
mer eine Antwort: 

1.Um der Screening Door zu 
beweisen, daß man intelli- 
gent ist, muß man »take tea 
and no tea« eingeben. Selbst- 
verständlich geschieht das in 
dem Raum, in dem man den 
»improbability drive« instal- 
liert hat. 


2. Wenn man aus dem Boot 
klettert und dann nach Nor- 
den geht, findet man - wie 
altbekannt - die »Heart of 
Gold«. Nun wartet man, bis 
Trillian kommt, dann gibt 
man nur noch »Guards, drop 
the rifles« und dann »trillian, 
shoot the rifles« und dann 
endlich »e« ein, um das 
Schiff betreten zu können. 


Asterix auf 
Festplatte 

Ulrich Krautwald hat einen 
Tip zum Installieren von 
Asterix auf der Festplatte. 

1. Kopiert alle Dateien beider 
Disketten einzeln auf die 
Festplatte und zwar jeweils 
mit 

copy a:*.*c:(path)- 


2. Mit dem Debug-Programm 
wird nun die Datei »loa- 
der.com« geändert: 


Startet die Datei »debug.exe« 
von der Systemdiskette (oder 
Festplatte) und zwar mit fol- 
genden Eingaben: 
debug 
-1 loader.com 
-1 
-a BAD5 
xxxx:BAD5 NOP 

BAD6 NOP 

BAD7 NOP 

BAD8 NOP 

BADIY NOP 

BADA NOP 

BADB NOP 


a- BA4O 
xxxx:BA40 NOP 
BA41 NOP 


-W 
-q 
Der Bindestrich » -« ist - 
wie viele wohl bereits wissen 
- das Bereitschaftszeichen 
des Debuggers. »NOP« ist 
nach der erscheinenden 
Adresse einzugeben (xxxx 
hat keine Bedeutung). Ihr 
müßt nur noch beachten, 
jede Zeile mit »return« abzu- 
schließen. Viel Erfolg! 


Dark Castle 
auf Festplatte 


Thomas Schindler stellte ent- 
täuscht fest, daß Dark Castle 
mit »Keydisk« geschützt ist. 
Eine sehr lästige Art des Ko- 
pierschutzes, da man jedes 
Mal seine Originaldiskette 
hervorkramen muß, um dem 
Programm zu beweisen, daß 
man auch wirklich der recht- 
mäßige Besitzer ist. Doch 
Thomas fand eine Möglich- 
keit, das Spiel ohne den Ko- 
pierschutz auf seiner Fest- 
platte zu installieren, auch 
wenn es nicht ganz einfach 
ist: 

Als erstes muß man wohl 
oder übel den Schreibschutz 
der Originaldiskette entfer- 
nen. Dann benötigt man ein 


bos 4'88 


——__Spiele-Corner 


Utility, das die Undelete- 
Funktion unterstützt, wie 
beispielsweise PC Tools oder 
die Norton Utilities - ich 
habe PC Tools verwendet. 


Nach Einlegen der Original- 
diskette in Laufwerk A wird 
eine Datei namens 
»?nstallh.com« angezeigt.Für 
das Fragezeichen ist nun ein 
»I« einzugeben, danach wird 
zuerst mit der Enter-Taste, 
dann mit der F1-Taste bestä- 
tigt. Nun kann man PC Tools 
verlassen und zur Kontrolle 
»dir a:« eingeben. Danach er- 
scheint unter anderem eine 
Datei namens »install.com«. 
Um nun die Eingabesyntax 
zu erfahren, geben Sie ein- 
fach ein »installh«. Sie haben 
nun die zwei Möglichkeiten, 
das Programm entweder mit 
der Eingabesyntax 


installh a:de.exec: 


auf Festplatte zu installieren 
oder aber mit 


installh c:de.exe a: 


auf einer Diskette. In beiden 
Fällen muß sich die Original- 
diskette in Laufwerk A be- 
finden. 


Dazu ist zu sagen, daß die 
zweite Möglichkeit eine Art 
Uninstall-Funktion darstellt 
und nicht etwa dazu dient, 
das Programm auf eine ande- 
re Diskette zu übertragen. Es 
ist also zur Zeit nur eine In- 
stallation auf eine einzige 
Festplatte möglich, die Sie 
allerdings nach einer Dein- 
stallierung beliebig wieder- 
holen können. 


Nach abgeschlossener Instal- 
lation muß man nun noch 
alle andern Dateien des Pro- 
grammpakets auf die Fest- 
platte kopieren. Aber hier ist 
Vorsicht geboten, die Datei 
»dc.exe«, die auf der Origi- 
naldiskette verbleibt, darf auf 
keinen Fall über die instal- 
lierte Datei »de.exe« kopiert 
werden. Das ist auch norma- 
lerweise nicht möglich, da 
sie entsprechend geschützt 
ist. Ebenso soll man sich da- 
vor hüten, die Datei gewalt- 
sam zu löschen, und vor ei- 
nem eventuellen Formatieren 
der Platte installiert man sie 
selbstverständlich zurück. 


Ab sofort könnt ihr Dark 
Castle direkt - wenn das 
Laufwerk C angemeldet ist - 
von der Festplatte starten, 
ohne daß ein Zugriff auf ein 
Diskettenlaufwerk erfolgt. 


4'88 DOS 


Starglider- 
Passwörter 


Ein echter Starglider-Fan ist 
Frank Krause. Er hat sich bei 
jedem Spielen die Passwörter 
aufgeschrieben und dadurch 
eine Menge Zeit gespart. Hier 
ist seine Liste (s = Seite, 
a= Absatz, W = Wort): 
sa w Passwort 

215 nastiness 

239 swashbuckling 
247 bristling 

33 2 ingenuity 

351 hermann 

415 hologram 

5110 combined 

5 10 6 fermented 

512 12 sober 

74 2 sentinels 

814 enormity 

95 4 fittest 

10 3 3 ornithologists 

10 6 8 grunted 

11 2 4 exuberance 

12 4 4 globular 

14 3 8 environmental 
16 1 4 buffering 

17 4.4 sacrileg 

20 1 9 unaccountably 
2148 ingloriously 
2251 vectored 

25 47 contempt 

26 110 capitulated 
312 9 underside 

32 9 9 bloodymindedness 
33 5 3 thruster 

33 12 4 muffled 

3418 cupped 

3522 handling 

35 34 the 

36 56 pod 

37 3 2 brooded 

38 3 8 wrong 

39 4 1 roger 

39 10 4 neutron 

40 3 2 manoeuvring 
4052 peered 

43 3 1 please 

44 3 6 jerked 

45 3 2 walker 

45 6 5 unlucky 

46 2 5 frantically 

46 10 18 outcrop 

47 13 oblivion 

47410 dust 

48 4 6 museum 

49 1 6 beneath 

49 9 4 perambulating 
52591 

53 17 theory 

53 6 6 vengence 

55 15throwing 

55 18 sideways 

55 3 4 ghastly 

56 2 1 starglider 

57 7 6 android 

5913 insane 

61 3 8 powerline 

62 11 bullseye 

63 6 4 unexpected 

64 4 2 strange 


Soweit die Liste. Für Schreib- 
fehler oder deren Richtigkeit 
kann die Redaktion aller- 


dings nicht garantieren, bei 
diesem Umfang haben wir 
nur stichprobenweise gete- 
stet. 

Aber hier hat Frank zu Star- 
glider selbst noch zwei 
Fragen: 

- Wie komme ich an die 
Treibstoff-Säule heran? 

- Was hat es mit der Platt- 
form auf sich, und wie kann 
man auf ihr landen? 


Starglider - so 
kommt man in 
jeden Level 


Michael Konz hat wichtige 
Tips für Starglider anzu- 
bieten: 

1. Die Hopper sind durch ge- 
zielten Raketenbeschuß zu 
zerstören und bringen 1200 
Punkte. Sie sind aber sehr 
schwer zu treffen. 

2. Die Stalker und Walker 
brauchen im höheren Level 
auch mehr Treffer, bis sie 
ausgeschaltet sind. 

3. Der Übertip: Alle Stargli- 
der-Besitzer sollten das Pro- 
gramm mal mit dem Zusatz 
»and make ist snappy« aufru- 
fen. Unterbricht man das 
Spiel mit der Esc-Taste, dann 
bewirken die Tasten 1 bis 5 
wahre Wunder: 

1 - einen Level höher 

2 - Shield wieder volle 
Energie 

3 - Fuel wieder volle 
Energie 

4 - Alle Raketen wieder da 
5 - Überraschung 
Außerdem stehen noch die 
Funktionen »F9« und »F10« 
zur Verfügung. Was sie be- 
wirken, konnte ich noch 
nicht herausbekommen. 

4. Es gibt 99 Level bei Star- 
glider: 

Im übrigen sollte man einmal 
mit den verschiedenen Farb- 
Paletten spielen. Manche Pa- 
letten machen das Spiel er- 
heblich schneller. 


Eden Blues 


Gabriele Simon hat Schwie- 
rigkeiten mit Eden Blues. 
Kann ihr jemand helfen? 


Seit Weihnachten sitze ich 
vor Eden Blues. Meinen Ge- 
fängnis-Insassen habe ich der 
Einfachheit halber Patrick ge- 
nannt. Da Patrick unter mei- 
ner Steuerung mehr tot als le- 
bendig war, widmete sich 
ihm die ganze Familie. Und 
das läuft zur Zeit so ab: 

Mit einer Mark in der Tasche 
legt sich Patrick einstweilen 
schlafen, um dann gegen 17 
Uhr seine Zelle zu verlassen. 









Eintragungen 
im DOS 





Einkaufsführer, 


nach Städten 
geordnet, 
kosten je mm 


Höhe 6,— DM bei 
einer Spaltenbrei- 


te von 58mm. 


mindestens 
6 x innerhalb 
eines 


Nähere 
Informationen: 
Wolfgang Brill 


für die 
Ausgabe 6/88 
von 


Einträge möglich 


Insertionsjahres. 


Tel. (05651) 8702 


Anzeigenschluß 
























DOS International 


ist der 
13.04.88 


Erscheinungstermin 


ist der 
16.05.88 

















161 


Spiele-Coner _————— —————— 


Er wandelt durch die Flure 
zum Hauptausgang und 
überquert bei Mondenschein 
den Gefängnishof, sucht die 
Räume mit den gedeckten 
Tischen auf und leert bei Be- 
darf ein paar Weinflaschen. 
Streng unter Kontrolle der 
Familie, versteht sich. Dann 
macht er sich wieder auf zu 
den Kerkern, um Unter- 
schlupf zu suchen. Sende- 
pause: Da liegt er nun mit 
zwei Mark in der Tasche zu 
ewigem Schlaf verurteilt, 
denn seine Kräfte sind spär- 
lich, und seine Gesundheit 
erlaubt keine weiteren Wan- 
derungen. Zudem kann Pa- 
trick kein Risiko wagen, weil 
er nicht in der Lage ist, Robo- 
ter mit einem durchbohren- 
den Blick zu töten: Es man- 
gelt am hierzu notwendigen 
Kaffee. Wo, bitte, kann Pa- 
trick seinen Kaffee bekom- 
men? Für eine Lösung wäre 
ich sehr dankbar. 


Kings Quest II 


Bernd P. Stadler hat eine Lö- 
sung für Patricia Mautz 


1. Die Nixe findet man natür- 
lich am Meer. Allerdings 
nur, wenn man die erforder- 
lichen Gegenstände bei sich 
hat. Und kennt man nicht die 
Inschrift der ersten Tür, dann 
wird sich die Nixe nicht 
zeigen. 


2. Auch das Boot findet sich 
erst dann, wenn man sich 
entsprechend ausgerüstet 
hat. Wo das Boot ist, ist auch 
der zugehörige Fährmann 
(Ghoul) 


3. Im Antiquitätenladen kann 
man kaufen oder tauschen(!). 
Der Laden öffnet, wenn man 
das geeignete Objekt besitzt. 


4. Die Flasche bekommt man 
mit einem anderen Gegen- 
stand sozusagen als Zugabe. 


5. Das Fischnetz befindet 
sich in einer »anderen Welt«, 


man braucht es nur aufzu- 
heben. 


Kings Quest III 


Und weiter geht’s mit Kings 
Quest III. Bernd Stadler hat 
auch Antworten auf die Fra- 
gen von Daniel Schoch aus 
der Ausgabe 2/88: 


1. In der Taverne trifft man 
in einem Hafen die wichtig- 
sten Leute, wenn man bei- 
spielsweise eine Schiffspas- 
sage braucht. 


2. Zum Herstellen der Zau- 
bertränke braucht man alle 
erforderlichen Zutaten, die 
in der Anleitung beschrieben 
sind. Außerdem ist die Her- 
stellung nicht so einfach, da 
man die Reihenfolge und die 
Verarbeitung der Zutaten ge- 
nau einhalten muß. Schließ- 
lich sind auch noch Zauber- 
sprüche erforderlich, die 
man buchstabengenau zitie- 


ren muß, sonst kann es unan- . 


genehme Überraschungen 
geben! 


3. Alle Versuche, dem bösen 
Zauberer zu entfliehen sind 
zum Scheitern verurteilt, 
wenn man ihn nicht aus- 
schaltet (wozu Magie not- 
wendig ist). Ein Schiff ist 
dann schon rechtzeitig zur 
Stelle. 


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nicht weiter!!! 


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Spiel und trotz quälender 
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Sie nicht auf »die« Lösung? 
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kniffligen Spielsituation 
eine Lösung gefunden? 
Egal, ob Lösung oder Fra- 
ge! Beides ist für andere 
Leser oft von großem Inter- 


esse. 


Oder kennen Sie einen 
Trick, wie man Spiele auf 
die Festplatte bringen 
kann, wo die Speicherstel- 
le für unendliche Leben 
sitzt, wie man die Maus- 
steuerung einbaut? 
Spielen Sie mit, helfen Sie 
mit! Unsere Anschrift: 
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Wir freuen uns auf Ihre Zu- 
schrift! (zu) 





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ist Nachnahme nicht möglich) 


Den Betrag bezahle ich mittels des beigefügten Verrechnungsschecks. 
Ich bitte um Lieferung per Nachnahme zuzüglich der Nachnahmegebühr 


(nur innerhalb der BRD) 





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Unterschrift (bei Minderjährigen des gesetzl. Vertreters) 


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Databox-Bestellung 


Bitte senden Sie mir folgende Databox der Zeitschrift »DOS Interna- 


















































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DU] DATABOX zu DOS Extra Nr. 1 24,— DM/Stck. 
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(nur innerhalb der BRD). 





Datum 


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Unterschrift (Bei Minderjährigen des gesetzl. Vertreters) 






























































































































































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mit der Sie folgendes zur Kenntnis nehmen. Sie haben das Recht, Ihr angefordertes Werk sowie 
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genügt. Sie kommen dadurch von allen Verpflichtungen aus der Bestellung frei. 





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ausreichend 
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Bemerkung: Spielstand ab- 
speicherbar, Fest- 
platten-Installa- 
tion 











Spielspaß: seoeeeee0Pe00 
Grafik: ses eee_0n 
Bedienung: so —.....,.,., N 








Jagd auf Roter 
Oktober 


Alarmstufe 1! Ein russi- 
scher Kapitän will mit 
dem modernsten russi- 
schen Atom-U-Boot in 
die USA überlaufen. Eine 
gnadenlose Hetzjagd be- 
ginnt, bei der die Super- 
mächte alle Register ih- 
rer Technik ziehen. 


Daß eine U-Boot-Simulation 
keineswegs kriegerischen In- 
halt haben muß, zeigt die 
Jagd auf Roter Oktober. Diese 
Simulation wurde nach dem 
Vorbild des Weltbestseller 
»Jagd auf Roter Oktober« 
(Scherz-Verlag, Buch-Nr. 
005975) programmiert. Ein 
aufregender Thriller aus der 
U-Bootszenerie, der meister- 
haft die Unterwasserjagd be- 
schreibt. 


Nicht weniger aufregend ver- 
spricht das Programm zu 
sein: eine fantastische Um- 
setzung des Romans in den 
Computer. Die Geschichte 
hört sich recht einfach an. 
Der sowjetische Kapitän Mar- 
ko Ramius, erfahrenster U- 
Boot-Kommandant der gan- 
zen Sowjetunion, erhält die 
Aufgabe, das neueste Erzeug- 
nis russischer Marinetechno- 
logie zu testen. Ein Atom- 
Unterseeboot, mit einem 
neuen, revolutionären An- 
triebssystem, so leise, daß es 
fast nicht aufzuspüren ist. 


Sie agieren als Marko und 
haben beschlossen, mit die- 
sem U-Boot in die Vereinig- 
ten Staaten überzulaufen. Die 
Offiziere des U-Boots sind 


168 


sorgfältig ausgewählt und 
auf Sie eingeschworen. Die 
Mannschaft weiß aber nichts 
und wird mit gefälschten Be- 
fehlen über die Testfahrt in- 
formiert, um Ihre wahren Ab- 
sichten zu verschleiern. Ha- 
ben Sie diese Befehle erst 
einmal der Besatzung verle- 
sen, dürfen Sie kein unnöti- 
ges Mißtrauen heraufbe- 
schwören. Fahren Sie bei- 
spielsweise in die falsche 
Richtung, müssen Sie Ihrem 
Navigations-Offizier auch 
eine plausible Erklärung da- 
für liefern. 

Da Sie als Kapitän Marko die 
Sowjetunion aus persönli- 
chen Motiven verlassen, ha- 
ben Sie als bester U-Boot-Ka- 
pitän großkotzig das sowjeti- 
sche Oberkommando mit ei- 
nem Brief über Ihre wahren 
Absichten informiert. Der 
Postweg gibt Ihnen den erfor- 
derlichen Vorsprung. Sobald 
der Brief eingetroffen ist, 
können Sie sicher sein, daß 
die Sowjetunion alle Hebel in 








Bewegung setzt, um das Su- 
per-U-Boot wieder in Ihre 
Hände zu bekommen. Und 
auf die Amerikaner können 
Sie sich gleich gar nicht ver- 
lassen: Die sind sich nämlich 
noch nicht sicher, ob Sie hier 
nicht ein doppeltes Spiel 
spielen. 


Sie spielen die Rolle 
des U-Boot-Kapitäns 


Soweit zur Geschichte. Das 
Programm hat eine fast ein- 
malig gelungene Bildschirm- 
darstellung. Sämtliche Funk- 
tionen des U-Boots »Roter 
Oktober« werden über Sym- 
bole aktiviert und erlauben 
sofortige Anweisungen. Er- 
teilt der Kapitän einen Be- 
fehl, so wird er vom zustän- 
digen Offizier sofort bestätigt 
und ausgeführt. 

Wichtigste Faktoren für Le- 
ben und Tod der Mannschaft 
und des U-Boots sind Ge- 
schwindigkeit, Tauchtiefe 

















und Richtung. Diese techni- 
schen Angaben sind perma- 
nent auf dem linken Kon- 
trollpult zu sehen. 


Im Hauptfenster (Bildschirm- 
mitte) wird entweder die nä- 
here Umgebung in Kontur- 
darstellung oder eine umfas- 
sende Nordatlantik-Projek- 
tion gezeigt. In der 
Projektion sieht man auch 
die Position der »Roter Okto- 
ber« und aller bekannten 
Flottenverbände. 


Die gefahrvolle Reise nach 
USA beginnt in der Reykja- 
nes-Kette. In dieser zerklüfte- 
ten Unterwasserlandschaft 
arbeiten Sie sich im Schutz 
der Felsformationen in den 
Atlantik vor. Dazu leistet Ih- 
nen die Kontur-Darstellung 
mehr als gute Dienste. 
Schließlich agieren in die- 
sem Gebiet hauptsächlich so- 
wjetische Schiffe, sowohl 
über als auch unter Wasser! 
Im Spielverlauf ist auch ein 
Ausfall des Atom-Reaktors 
vorgesehen, der Sie zum Auf- 
tauchen und zur Benutzung 
des Dieselantriebs zwingt. 
Wer zu Anfang nicht eine ge- 
nügend weite Strecke zu- 
rücklegt, muß mit einer 
schnellen Entdeckung rech- 
nen. Im aufgetauchten Zu- 
stand können Sie die Umge- 
bung mit einem Periskop ob- 
servieren. Ein spezielles An- 
griffsperiskop fixiert Daten 
für den Feuerleitcomputer 
und gewährleistet damit eine 
größere Treffsicherheit. 


»Roter Oktober« wird mit der 
Maus, einem Joystick 
und/oder per Tastatur ge- 
spielt. Ein Pulldown-Menü 
erlaubt nicht nur das Spiel zu 
jedem Zeitpunkt zu spei- 
chern oder neu zu beginnen. 
Hier findet man auch strate- 
gische Hinweise, Kennkarten 
von Schiffen oder detaillierte 
Informationen, wie »Roter 
Oktober« zu steuern ist! 
Da die sowjetische Taktik 
von Spiel zu Spiel variiert, 
ist jeder neue Spielbeginn 
eine Reise mit Überraschun- 
gen. Jagd auf Roter Oktober 
ist ein packendes Computer- 
spiel, das fesselnde Stunden 
vor dem Bildschirm ver- 
spricht. Mit der hervorragen- 
den grafischen Darstellungen 
und der tollen Simulation hat 
dieses Spiel fast die Note 1 
verdient. 

(zu) 


DOS 4'88 





Spiele 


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ICE HOCKEY 











Name: Superstar Ice 
Hockey 

Typ: Sport-Simulation 

Preis: 79 Mark 

Hersteller: Databyte 

System: PC/XT/AT, 
MS-DOS 

RAM: 256 KByte 

Grafik: CGA, EGA 


Bedienung: Tastatur, Joystick 
Bemer- 








kung: Festplatten-In- 
stallation 
Spielspaß: .......,”:0—00 





Grafik: .s.....o000 


Bedienung: sosse.unoooo 





Superstar 
Ice Hockey 


Die Kufen frisch ge- 
schliffen, den Schläger 
sicher in der Hand: Das 
Spiel kann beginnen. 
Superstar Ice Hockey ist 
eiskaltes Vergnügen, bei 
dem man leicht ins 
Schwitzen kommt. 


Für eine Sport-Simulationen 
ist es das A und O, die spe- 
ziellen Bewegungs- und 
Spielabläufe auch lebendig 
und realistisch auf dem Bild- 
schirm nachzuvollziehen. 
Ohne Zweifel ist das bei Su- 
perstar Ice Hockey gelungen. 
Gespielt wird entweder in 
CGA- oder in hochauflösen- 
der EGA-Farbgrafik. Der Ab- 
lauf des Eishockey-Spiels ist 
flott, die Spielfiguren bewe- 
gen sich lebensecht und auch 
an Animation wurde nicht 
gespart. 


3'’88 DOS 


Das Spielfeld ist immer nur 
teilweise zu sehen. Statt sanft 
den Bildschirm zu scrollen, 
wird blitzschnell der ganze 
Bildausschnitt gewechselt, 
was aber dem Spielcharakter 
von Eishockey nahekommt. 
Die taktischen Einstellungen 
sind im unteren Bildschirm- 
bereich eingeblendet. 


Zur Bedienung sollte man 
unbedingt einen Joystick be- 
nutzen, da mit der Tastatur 
das Spielvergnügen zur 
Schwerarbeit ausartet und 
auch recht schwierig ist. 


Der Spieler vor dem Compu- 
ter steuert den Mittelstürmer 
eines Teams, ein weiterer 
Mitspieler übernimmt den 
Gegenpart bei der anderen 
Mannschaft. Ungemein hilf- 
reich, um einige Tricks ken- 
nenzulernen, sind ein paar 
Matches gegen den Compu- 
ter-Gegner. 


Auf Wunsch steht es auch 
frei, die Rolle des Torwarts 
und des Trainers zu überneh 
men. Das beinhaltet, daß 
man auch in punkto Spiel- 
taktik mitmischt und für die 
Aufstellung der eingesetzten 
Spieler verantwortlich ist. 


Gespielt wird in einer Liga 
von fünf Mannschaften. Nur 
die ersten beiden Teams er- 
reichen die Endrunde um 
den Super-Cup und damit 
die Chance, die höchsten Eis- 
hockey-Lorbeeren zu errin- 
gen. Der Spielstand wird 
nach jedem Eishockey-Spiel 
auf Diskette gespeichert. 


Ein Sport-Spiel, das gerade 
zu zweit einen Mordsspaß 
macht. 


(zu) 




















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[] Kobyashl GAT 29. 
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IPSI STrading Company ARC 59.- 
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[1 Soltalre Royal KSP 59. 
[l Space Quest AAT 89.- 
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[e] Stargiider ARC 59.- 
©] Starflight (dt.) SIM 88. 
[1 Street Sports Basketball SPS 79.- 
E] Sub Battle Simulator SIM 69. 
El Superstar Icehockey SPS 79.- 
[] Tass Times In Tone Town GAT 59. 
0 Tracker ARC 69.- 
[] Tau Cotl GAT 59.- 
[] Test Drive SIM 99- 
{] The World Greatest (3 Spiee)SPS 89.- 
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E Ultima I GAT 79.- 
E] Ultima Ill Exodus GAT 69.- 
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£] Wintergames SPS 59.- 
El World Tour Golf SPS 79.- 
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170 











PP ku—_ fi 3 — en 
eg 



























r 
Name: Kobayashi Naru 
Typ: Grafik-Aben- 

teuer 
Preis: "29,90 Mark 
Hersteller: Mastertronic 
System: PC/XT/AT 
RAM: 256 KByte 
Grafik: CGA 
Bedienung: Tastatur, Joy- 
stick 
Bemerkung: 
Spielspaß: .voeo...——o.0000 
Grafik: vo....00000 
Bedienung: ......—. .OO 








Kobayashi 
Naru 


Auf der Suche nach der 
Unsterblichkeit sind 
gleich drei verschiedene 
Abenteuer in einem Pro- 
gramm zu lösen. Hinter 
der goldenen Straße der 
Götter wartet das unend- 
liche Leben - oder der 
Tod. 


Auf einem fernen Planeten in 
einer unbekannten Galaxie: 
Drei verschlossene Pforten 
warten auf den mutigen Ein- 
dringling, die Pforte der 
Weisheit, des Wissens und 
die Pforte des Verstehens. 
Wer alle drei Pforten mit Er- 
folg durchschritten hat, auf 
den wartet das unendliche 
Leben. 

Es ist gleich, durch welches 
der Tore man als Computer- 
spieler zunächst tritt. Hat 
man sich erst einmal für ei- 





nen Weg entschieden, 
kommt man nur zurück, 
wenn man das dahinter lie- 
gende Abenteuer bestanden 
hat. Ziel von Kobayashi Naru 
ist es in allen drei Fällen, ei- 
nen Gegenstand zu finden 
und zum Ausgangspunkt zu- 
rückzukehren. 


Billig, aber noch 
lange nicht 
schlecht 


Kobayashi Naru gehört mit 
29,90 Mark in die Klasse der 
Billigspiele. Billig heißt in 
diesem Fall keineswegs 
schlecht! Die Benutzerfüh- 
rung ist ausgezeichnet, für 
bestimmte Aktionen braucht 
man keine Texteingabe, son- 
dern nur das entsprechende 
Sinnbild (Icon) anzuwählen. 
Bei der anschließenden Text- 
ausgabe in einem Textfenster 
gibt man nur die gewünsch- 
ten Worte an und erhält dar- 
aufhin eine genauere Be- 
schreibung. Lästiges Herum- 
raten, welches Wort nun 
gleich wieder das richtige ist, 
entfällt. Auf diese Weise las- 
sen sich alle Eingaben allein 
mit dem Joystick erledigen. 


Die grafische Darstellung ist 
sehr einfach, und das Pro- 
gramm arbeitet auch nur mit 
der CGA-Grafikkarte. 


Die drei Abenteuer sind nicht 
allzu komplex und auch für 
Anfänger geeignet. Der 
Spielstand läßt sich jederzeit 
speichern, damit man nicht 
wieder von vorn beginnen 
muß. Leider gibt es keine 
deutsche Übersetzung: Wer 
Kobayashi Naru spielen will, 
muß die englische Sprache 
verstehen. 


(zu) 


DOS 4'88 


FunkRauetugeng. "7 HEBCORETESNE 
h4 =100 u :so & Er: } ): =15 
et =ıo ® * 03 + 1 “ =8 
„u =3 A =5 & =9 10 =198 

Farben best innen 3 
Denonstrat lo 
Construot on Bet k 


Spielstart 
Ende des Spiels 


FE von Harkaut Pfarr, Nov, 87 


vanpyı 
u SCORE :01370 LEVEL:00025 BALLS:{T] 








.. SPIEL STARTEN 
N EN | FARBEN BESTIMMEN 
+ PUNKTETAFEL ZEIGEN 
1 AR > SPIEL VERLASSEN 
DEMO 
MAUSTASTE KLICKEN k 
BOUNGER VON HARTMUT PFARR (1989 
anche Brücl ri x uf Ihre rue 


ud 


Une 





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Lauffähig auf allen kompatiblen PC’s unter WESBIORWESCHT- TWIN oLSIKelistelnlatzitel:]d 1045) 
auch per Maus. 





DFU 


Thomas Van-derbild 
oder Big Mailbox Business 


»Die Konkurrenz schläft nicht!« »Das 
Geschäft ist hart«; das sind Zitate aus 
einem Artikel mit Tips für zukünftige 
Mailboxanbieter, den Ihr auf diesen 
Seiten findet. (Siehe »Einmal Sysop 
und zurück oder von der Idee, mehr 
als nur ein User zu sein«) 


Wenn man sich das so anhört, dann 
sollte man meinen, es gäbe jede Men- 
ge Kohle zu verdienen mit dem Be- 
treiben einer Mailbox. Daß dem 
(noch) nicht so ist, müssen aber sogar 
diejenigen Anbieter erfahren, die das 
tatsächlich vorhaben - oder, genau- 
er gesagt, vorgehabt haben. 


Den vielen hundert Hobby-Sysops — 
und auch dem Autor des besagten Ar- 
tikels - stellt sich die Frage aber so- 
wieso nicht. Sie wollen ja gar kein 
Geld haben für Ihren Einsatz an Ar- 
beitszeit und Material. Es ist erstaun- 
lich: Die Beglücker scheinen sich in 
der DFÜ um die zu Beglückenden zu 
schlagen. Es scheint ähnlich zuzuge- 
hen wie der harte Konkurrenzkampf 
zwischen dem Roten Kreuz und dem 
Arbeiter Samariterbund: Nach einer 
halsbrecherischen Jagd zum Unfallort 
prügeln sich die Fahrer der verschie- 
denen Rettungswagen um die drei 
oder vier ungläubig staunenden Ver- 
letzten im Straßengraben - ein 
wahrhaft hartes Geschäft. 


Liebe zu einer einzigen 
Mailbox ist Usus 


Umgekehrt verlieben sich die DFÜ- 
Kunden oft so heftig in einen be- 
stimmten Anbieter, daß Sie gar keine 
Augen mehr für eine andere Mailbox 
haben, höchstens um die Telefon- 
nummer der Lieblingsschachtel der 
noch unwissenden Öffentlichkeit be- 
kannt zu machen. Diese Verletzten 
bestehen auf dem Liebesdienst des, 
sagen wir, Malteserhilfsdienstes und 
verbluten lieber, als sich von irgend- 
jemand anderem helfen zu lassen. 


Aber wo wir gerade beim Geschäft 
sind: Warum ist es eigentlich nicht 
möglich, daß ich von jemandem eine 
private Mail in eine Mailbox bekom- 
men kann, der dort kein eingetrage- 
ner User ist? Das Thema »Gastfreund- 
schaft« hatten wir ja schon des öfte- 
ren, ich will es nicht vertiefen, aber 
es nervt doch. Nehmen wir einmal 


172 


an, ich bin privilegierter User in der 
UHU-Box (Unheimlich Heimliche 
Usergemeinde) Kattenvenne. Mein 
Kollege aus Osnabrück möchte mir 
mal einen Text so mitten in der Nacht 
ans private Postbrett nageln. Ich will 
diesem immerhin schon fast Ostfrie- 
sen aber mein ultrageheimes Pass- 
wort nicht verraten, da ich dasselbe 
zusammen mit meinem berühmten 
Usernamen ja überall benutze. Was 
tun? Als Gast darf mein Freund in 
den meisten Boxen nichts schreiben, 
und schon gar nichts Persönliches. 
Auf der anderen Seite sollen die Post- 
bretter ja auch nicht von jedem Idio- 
ten zugemüllt werden dürfen, freier 
Schreibzugriff für alle Gäste ist also 
aus diesem und vielen anderen Grün- 
den wohl kaum die Lösung. Für den 
programmierenden Sysop müßte es 
jedoch eine Kleinigkeit sein, ein 
»Post-Passwort« einzubauen, das ich 
als User selbst bestimme, und das ei- 
nem Gast meiner Wahl erlaubt, mir 
einen Brief zu schreiben. 


Ich stelle mir das so vor, daß ich je- 
mandem ein persönliches Passwort 
gebe und dieser dann auch als Gast in 
mein Postbrett schreiben kann. Denkt 
mal drüber nach! 


Auch uns passieren hin und 
wieder Fehler - 
und hier die Korrektur 


In eine ähnliche Richtung geht auch 
mein nächster Vorschlag, den ich 
gleich mit einer Korrektur verbinden 
möchte. Beim Datex-Netz der Post 
gibt es die Möglichkeit des »Reverse 
Charging«, das heißt, die Gebühren 
werden von der angerufenen NUA 
bezahlt. 


Der Anrufer muß keine eigene NUI 
haben und kann trotzdem die Kosten- 
vorteile von Datex-P (gilt nur für wei- 
te Strecken) nutzen. Das funktioniert 
natürlich nur mit eingetragenen 
Usern, denen man dann später die 
Rechnung präsentieren kann. Eine 
kleine und feine kommerzielle Mail- 
box, die diesen Service bereits anbie- 
tet, ist das PC-Billboard in Diez an 
der Lahn. 


Und damit wäre ich auch schon bei 
der Berichtigung. In der Ausgabe 
12’1987 wurde ein falsche Nummer 
abgedruckt und nicht einmal ein hal- 
bes Jahr später wird sie schon korri- 
giert: PC Billboard, das ich der wer- 








ten Leserschaft noch einmal wärm- 
stens ans Herz legen möchte, hat die 
Telefonnummern: 

06432 - 7384 (300/1200 Baud) 

oder 7132 (1200 Baud). 


Nachdem in der Januar-Ausgabe ein 
Aussteiger zu Wort gekommen ist, 
bleibt diese Ausgabe den Einsteigern 
vorbehalten. 


Ein Sysop berichtet aus seiner Per- 
spektive vom Aufbau und Betrieb ei- 
ner Mailbox. Vielleicht regt das ja 
den einen oder anderen Leser an, 
sich ebenfalls bei den Anbietern ein- 
zureihen. 


Und zum Schluß noch ein Gastkom- 
mentar von Lisa van Tastisch: In der 
nächsten oder übernächsten Nummer 
geht es Euch an den Kragen! Wem? 
Den DFU-Machos, Monitor-Span- 
nern, Modem-Rüpeln. 


Frauen sind gefordert, auch 
in der DFÜ 


Wir planen nämlich einen echten 
Kampfartikel! Die genervten Reaktio- 
nen der wenigen Frauen, die an der 
DFÜ-Szene teilhaben, kennt ja nun 
fast jeder, aber welche Erfahrungen 
dahinterstecken, welchen Schwach- 
sinn sie sich oft anschauen müssen, 
das wissen die wenigsten. Es ist zum 
Weinen! Wir möchten hiermit alle 
DFÜ-interessierten Frauen einladen, 
an einer möglichst offenen Diskus- 
sion teilzunehmen und uns ihre Mei- 
nung zu sagen. 


Wie in vielen anderen Bereichen ist 
es wohl mit der Forderung »Neue 
Männer braucht das Land« nicht ge- 
tan, wir brauchen auch neue (und vor 
allem viel mehr) Frauen. 


Dieser Aufforderung schließt sich an 


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Einmal Sysop und zurück 
oder 
Von der Idee, mehr als »nur« ein User zu sein 


Wieder besetzt. Nächster Versuch. 
Gleiches Ergebnis! Man müßte es so 
ut haben wie die Leute, die 24 Stun- 
en in einer Mailbox zubringen kön- 
nen. Das auch noch kostenlos und 
außerdem mit der besten Priorität - 
die Sysops. Dann bräuchte man sich 
nicht mehr die Finger wund zu wäh- 
len und mit den Eltern über die Tele- 
fonrechnung zu streiten ... aber wie 
werde ich Sysop? 
Ganz einfach, werden viele sagen, 
man braucht nur 
- einen Computer 
- ein Mailboxprogramm 
- einModem 
- ein Telefon? 
Theoretisch stimmt das schon, aber 
Be Nein, da fängt es schon 
eim Computer an: Für fast alle gän- 
gigen Heimcomputer bekommt man 
heutzutage Mailboxsoftware, vom 
Commodore 64 bis zum MS-DOS- 
Rechner. Nur ruft heute keiner mehr 
64er-Boxen an, wenn eine MS-DOS- 
Box am Ort residiert. Speicherplatz, 
Geschwindigkeit, Bedienungsfreund- 
lichkeit und sicherlich auch »Image« 
sind die Gründe für diese Bevorzu- 
gung. Wer also bei der Einrichtung 
seiner Box auf das falsche System 
setzt, riskiert, daß seine Mühen von 
vornherein nicht richtig gewürdigt 
werden. 
Um dies zu verhindern, ist es sinn- 
voll, sich mal in die Lage eines künf- 
tigen Sysops hineinzuversetzen: 
- Habe ich Konkurrenz? 
- Wie sieht sie aus? 
- Was bietet sie? 


Weil es in Deutschland nichts 
Passendes gibt, greift man 
halt wieder auf ein Modem 
aus den Staaten zurück 


Schon bei ehrlicher Beantwortung 
dieser Fragen weißt Du, was Du lei- 
sten mußt, damit Deine zukünftige 
Box Erfolg hat. Es ist aber nicht allein 
damit en sich einen großen, 
schnellen Computer mit viel Spei- 
cher hinzustellen und ein Modem 
und Mailboxsoftware zu kaufen. 

Die wichtigste Eigenschaft eines 
Mailboxanbieters ist seine Fantasie. 
Er muß in der Lage sein, »seine« Leu- 
te zu unterhalten. Fällt Dir heute 
schon das Schreiben in anderen Mail- 
boxen schwer oder wärst Du nicht in 
der Lage, ein Thema anzuschneiden, 
über das andere Leute dann diskutie- 
ren können, so wird Dir auch das Be- 
treiben der eigenen Mailbox eher zur 
Qual als zur Freude gereichen. Siehst 
Du hier keine Probleme, dann kannst 


174 


Du loslegen. Du hast also einen Com- 
puter, den Du Deiner Userschaft 24 
Stunden am Tag zur Verfügung stel- 
len willst. Nun fangen die nächsten 
Probleme mit dem Modem an. 

Wer 300 und 1200 Baud fahren 
möchte, kommt nicht um ein illega- 
les Modem herum, denn die Post bie- 
tet leider immer noch nichts an (und 
hat daher auch noch nichts anderes 
zugelassen), was so leistungsfähig 
wie ein »Hayesmodem« ist. 

»Hayes« ist ein amerikanischer Mo- 
demhersteller, der (wie IBM für ihre 
PCs) einen Standard für Modems ge- 
setzt hat. Diese Modems lassen sich 


‚spielend durch Klartextbefehle (soge- 


nannte »AT-Kommandos«) steuern 
und können im Gegensatz zu den er- 
hältlichen Postmodems mehrere Ge- 
schwindigkeiten fahren. Zudem sind 
sie sehr günstig in der Anschaffung 
- aber eben nicht postzugelassen, 
aber das ist ein Thema, das uns auf 
diesen Seiten immer wieder beschäf- 
nen wird. Wem hier die Skrupel 
fehlen, dem fehlt dann eigentlich nur 
noch das geeignete Mailbox-Pro- 


gramm. 

Auch hier gibt es einen Standard, 
nämlich den »Geonet«-Standard des 
Geonet-Mailboxverbundes. Viele pri- 
vate Mailboxautoren orientieren sich 
mit ihrer Software an dieser Benut- 
zeroberfläche. Das hat den Vorteil, 
daß auch neue User nach einer sehr 
kurzen »Inspektionsphase« der Mail- 
box schon klarkommen, ohne sich 
30mal den Hilfstext rauszuziehen 
und anschließend wegen Zeitlimit 
rauszufliegen. 

Eine gute MS-DOS-Mailbox (und 
nicht nur die) bietet daher diesen 
»Geonet«-Standard an. Er ist leicht 
erlernbar und sehr leistungsfähig. 
Manche Mailboxautoren verbessern 
ihn sogar noch nach eigenen Bedürf- 
nissen, um den Usern die Benutzung 
der Box so »angenehm« wie möglich 
zu gestalten (man ist ja verwöhnt und 
die Konkurrenz schläft auch nicht). 
Ein gutes Beispiel für diese Benutzer- 
oberfläche ist das Programm derin 
dieser Nummer vorgestellten Snoo- 
py-Box in Essen. Es bietet über den 
normalen Mailboxbetrieb hinaus 
noch die Möglichkeit des Zusammen- 
schlusses mit anderen Boxen dessel- 
ben Systems - also eine regelrechte 
Mailboxvernetzung. 

In der Abteilung »LOCALmail« kann 
jede Box ihr eigenes Gesicht aufbau- 
en - in der »NETmail« dagegen ist 
der Inhalt aller Boxen gleich. Die dort 
hineingeschriebenen Nachrichten er- 
reichen automatisch auch die ent- 
sprechenden Bretter im NETmail-Teil 


der angeschlossenen Systeme (wun- 
derbare Technik!). 

Wie geht’s nun weiter ? Die Grund- 
ausstattung steht bereit, der feste 
Wille zum ausdauernden Betrieb ei- 
ner Mailbox ist auch vorhanden. Du 
hast Dir bereits Gedanken über Bret- 
ter Besen sie eingerichtet, erste 
Mails in die Bretter geschrieben und 
dann ... ja dann steht sie an, die 
Mailboxwerbung! 


In der Mailbox-Szene ist es 
wie überall: Ohne Werbung 
geht gar nichts 


Hier zählst Du alle Vorteile der Box 
fein säuberlich auf: Was für ein Com- 
puter, was für Parameter, wieviele 
Bretter und was für tolle Themen Du 
Dir ausgedacht hast. Diese Werbung 
sollte sich nicht über 50 und mehr 
Zeilen erstrecken und schon gar 
nicht mit Sternchen umrahmt sein, 
sondern knapp und informativ sein. 
Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich 
nur die wenigsten User eine 50 Zei- 
len-Werbung durchlesen. Kurze Sa- 
chen, wie: 
SNOOPY Essen - 0201/763508 - 24h - 300 & 
1200 8N1 - IBM/40 MB - 10 MB Freeware 
sind vielen Leuten lieber als viel Ge- 
schwafel - und die eigentliche Ruf- 
nummer kommt dann endlich nach 
78 Zeilen. 
So weit, so gut. Die Box ist online, 
die Werbungen sind verteilt und Du 
sitzt vor der Kiste und wartest sehn- 
süchtig darauf, daß nun das Telefon 
klingelt und auf dem Bildschirm 
Dein gerade mühevoll gemaltes Box- 
Logo erscheint. Aber es tut sich 
nichts. Schließlich müssen in den an- 
deren Boxen auch erst Leute anrufen, 
und Deine Mailboxwerbung lesen 
(und registrieren). Nach einiger Zeit 
(zwischen einer Stunde und einem 
Tag) wird sich ein User in Deine Box 
verirren. Wenn Du Pech hast, schaut 
er sich den Inhalt an, geht in dieses 
oder jenes Brett und haut dann gefru- 
stet wieder ab: »Iss ja nix drin inner 
Box !«. Aber Du bist geduldig und 
wartest ab. Jetzt läutet das Telefon 
schon öfter, manche User schreiben 
sogar. Je mehr geschrieben wird, 
umso mehr antworten auch andere 
Leute auf vorhergehende Messages. 
Geht irgendwann mal ein Thema aus, 
bist »Du« derjenige, der für ein neues 
zu sorgen hat. Läßt die Beteiligung 
trotzdem nach, dann fehlt es ein we- 
nig an der Zusammenarbeit zwischen 
Dir und Deinen Usern. Läßt Du den 
Usern dagegen völlig freie Hand, ist 
Deine Box in sehr kurzer Zeit »zuge- 
müllt«. Es sind viele Dinge, die man 
als User überhaupt nicht mitbekommt. 
Manche jungen Sysops halten es 
durch, und manche geben den Löffel 
nach relativ kurzer Zeit wieder ab 
und en sich mehr denn je an 
der Mailbox in der Nachbarschaft... 
(Ingo Richardt/rm) 


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BACKCHART 2000 macht PC-Software präsentationsgraphikfähig 


So perfekt viele Programme Zahlen berechnen und am Bild- 
schirm anzeigen, so schwierig ist es oft, diesen „Zahlen- 
salat“ zu deuten, oder außenstehanden Parsanen verständ- 
lieh zu machen. 

Zumal oft die Grafik in Softwarepaketen nicht das hält, was 
sie auf den ersten Blick verspricht oder das Arbeits- 
Programm besitzt überhaupt keine grafischen Fähigkeiten 


Per Knopfdruck kann BACKCHART 2000 während laufender 
Apalikallanan aktiviert Und genutzt werden (ähnlich dem 
bekannten SIDEKICK'* von Borland), 

BACKCHART 2000 ist ständig im Hintergrund des PC's 
Verfügbar, und kann jederzelt „normale" MS-DOS Software 
grafisch „aufrüsten“. 


BACKCHART 2000 macht nahezu jede MS-DOS Software, 
egal ob Tabellenkalkulation oder Branchensoftware etc., 
voll präsentationsgrafikfähig! 


Das Besondere an BACKCHART 2000: 

Die in hochwertige Diagramme umzusetzenden Zahlen 
werden DIREKT vom Bildschirm eingelesen. 

So ist endlich der einfache und problemlose DATENIMPORT 
von nahezu jedem MS-DOS Programm möglich. 


Ab sofort 
übersetzt der 


Grafiksoftwars, die nur bestimmte Dstenlormate (z.B. ASCII) 
verarbesten kann, gehört jatzt dar Vergangenheit an. 


BACKCHART 2000 erschließt handelsüblicher DOS-Soft- 
ware die hervorragenden grafischen Möglichkeiten der 
GEM-Benutzeroberfläche, ohne unter GEM entwickelt zu 
sein 


(Die DTP-Software des Jahres 1987, der Ventura Publisher!", 


nutzt ebanfalis die GEM-Benutzeroberlläche.) 


Hard- und Software Voraussatzung; 
Hardware: |BM PC-XT/AT oder kompätible Festplatte 
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und Kamera 


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- Balkendiagramm mit ausgerückten 
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@ 37 verschiedene Füllmuster frei wählbar 
® 5 verschiedene Textarten für Textausgabe im Diagramm 
® Farbdarstellung je nach verwendeter Grafikkarte 
Nutzt voll EGA, Hercules und CGA-Grafikkarten 
@ Hochwertige Ausgabe aul Matrix-, Farb-, Laserdrucker, 
Plotter oder Kamera - Stapeldruck möglich 
®@ Eingabe von Daten ohne Auslesen vom Bildschirm 
® Freie Wahl von Dlagramm-Hinteratunglartie und Muster 
Fraie Farb- und Musistwenl im Diagramm 
@ Individuelle Gestaliungsenäglichkailen 
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Turbobox aus Hamburg 


»Hamburg - Home of the 
Chaos Computer Club«. Kei- 
ne Hamburger Mailbox, die 
nicht vom Ruhm - und dem 
Material - des CCC profitie- 
ren würde. Das gilt auch für 
die Turbo-Box, die aber an- 
sonsten zu den eher unge- 
wöhnlichen Boxen zählt. 

Es gibt hier zum Beispiel kei- 
ne »Schwarzen« Bretter mit 
»Suche-Biete-Kontakte« und 
ähnlichem. Es fehlen auch 
die beliebten Download-Me- 
gabytes mit den immer glei- 
chen Public Domain Pro- 
grammen. Stattdessen findet 
man wirklich eine gewisser- 
maßen reinrassige Themen- 
box vor, in der mehr oder 
weniger sorgfältig betreute 
Themenbereiche vorherr- 
schen. Das Logo der Box 
wird nur mit der Verwen- 
dung eines VT100-Terminals 
oder einer entsprechenden 
Emulation sichtbar. Im Ka- 
sten oben sehen Sie das 
Hauptmenü der Turbo-Box. 
Die Gastfreundschaft der 
Turbo-Box hat ein akzepta- 
bles Niveau, man bekommt 
nur leider recht wenig zu se- 
hen. Die in runden Klam- 
mern eingeschlossenen Bret- 
ter (siehe oben) sind für Gä- 
ste nicht zugänglich. 

Die Themenauswahl der 
Bretter ist ungewöhnlich und 
sicherlich anregend: Koch- 
kunst, Geschichte und Gar- 
tenarbeit findet man sonst 
wohl eher selten in einer 
Mailbox so friedlich vereint. 
Das verwundert um so mehr, 
wenn man bedenkt, daß wir 
hier ja keine der bekannten 
Großboxen mit 80 Themen- 
brettern vor uns haben. Dort 
findet man schon einmal 
eher exotische Bretter, die 
dann aber meist leer sind. 
Die Bedienung der Box ent- 


176 


spricht weitgehend dem Geo- 
net-Standard. Es werden al- 
lerdings keine Hilfstexte oder 
Menüoptionen angezeigt. 
Wer solche Boxen kennt, der 
wird sich aber sofort zurecht- 
finden. Für unerfahrene Gä- 
ste gibt es wirklich gute 
Hilfstexte und eine kurze 
Einführung am Anfang. Be- 
merkenswert auch die vielen 
verschiedenen Optionen für 
den verwendeten Zeichen- 
satz: 

DIN-ASCII, 

IBM-ASCI, 

»Transparent« und »Simula- 
tion«. Der Sinn der beiden 
letzten blieb uns bei unseren 
Kurzbesuchen allerdings 
schleierhaft, was aber eher 
unserer Testmethode als der 
Box zuzur uveiben ist. 


Ein weiterer Pluspunkt der 
Benutzeroberfläche: Der User 
kann einmal vorgegebene 
Abläufe, zum Beispiel das 
Auslesen der neuesten priva- 
ten Post und dann Rückkehr 
in das »Garten«-Brett sozusa- 
gen als Makro abspeichern 
und bei Bedarf vollautoma- 
tisch ablaufen lassen. 


Zum Schluß noch die tradi- 
tionelle Bewertung der Witz- 
ecke: Gar nicht mal so 
schlecht, das heißt also weit 
über dem Durchschnitt, denn 
der ist schlecht. Unser Tip, 
eine Datei, die als »Insider- 
witz« (engl.) bezeichnet ist. 
Sie enthält eine ganz speziel- 
le englische Wordstar-Rezen- 


sion. (rm) 


Name: Turbo-Box 
Nummer: 040/8704094 
Standort: Hamburg 


Öffnungs- 
zeiten: 
Parameter: 3008N 1 


24 Stunden 








sNDOP 


EEE 0231-763588 308 & 1288 Baud 8-N-1 ... 24h. am Y 





Snoopy aus Essen 


ANSI-Animation ist ange- 
sagt! Selten sahen wir in ei- 
ner Mailbox so ein originel- 
les Titelbild. Es ist hier oben 
im Kasten zu bewundern und 
erscheint wie von Geister- 
hand auf dem Bildschirm, ... 
wenn der Anrufer über einen 
ANSI-Terminal verfügt. Wer 
es nicht weiß, das ist kein 
sündhaft teurer Monitor, son- 
dern ein Bildschirmtreiber. 
Wer ihn noch nicht installiert 
hat, kann das nachholen. 
Man fügt einfach die Zeile 
Device=ANSI.SYS 

in die Datei »config.sys« ein. 
Um ein Chaos zu vermeiden, 
wird der Anrufer nach dem 
Login zunächst gefragt, ob 
sein Terminal ANSI-Steuer- 
zeichen versteht. Wer die 
Frage bejahen kann, kommt 
in den Genuß des Titelbildes 
und einiger anderer »Spielfil- 
me« in einem besonderen 
Brett. 

Snoopy ist so etwas wie eine 
Zentralbox der Essener Sze- 
ne. Das liegt wohl nicht zu- 
letzt an dem eigenen »NET- 
Mail«-Konzept, das einige 
Boxen aus der Umgegend 
miteinander verbindet, und 
das zu den Highlights dieser 
Box gehört, doch dazu 
später. 

Die Box ist übersichtlich und 
kinderleicht zu bedienen. 
Gleich zu Anfang kann der 
User auswählen, ob er eine 
Befehlsstruktur nach dem 
mittlerweile etablierten Geo- 
net-Standard oder eine 
schlichtere Nummernrevue 
möchte. Der Rest erklärt sich 
dann wirklich fast von selbst, 
denn die Box ist menüge- 
führt. 

Als Gast (Username »Gast«) 
hat man nach dem Login für 
zehn Minuten zehn Bretter 
(von derzeit etwa 40) zur 
Auswahl. Richtet man sich 
jetzt ein Postfach ein (Befehl: 


»Postfach«), sind es schon 20 
Bretter. Spätestens jetzt ist 
aber für den Gast die Zeit in 
der Regel schon um. Einen 
Eintrag als vollwertiger User 
erhält man auch ohne ma- 
schinenlesbaren Personalaus- 
weis und normalerweise in- 
nerhalb von 24 Stunden. 

In den Brettern, oft als Dis- 
kussionsforen angelegt, fin- 
det man das, was man von ei- 
ner »anständigen« Box erwar- 
tet: Tips, Tricks, Programme 
und der Sysop Cliff scheut 
sich auch nicht, kontroverse 
Themen anzubieten. Schwer- 
punkte bei der angebotenen 
Software sind Utilities, Spie- 
le und Kommunikation, aber 
das ist eigentlich auch nahe- 
liegend. 

Ein Knüller ist die sehr be- 
nutzerfreundliche Vernet- 
zung mehrer Boxen. Zum ei- 
nen bedeutet das, daß alle 
angeschlossenen Boxen ge- 
meinsame Bretter haben, die 
allen zur Verfügung stehen, 
zum anderen kann man Brie- 
fe in alle Boxen verteilen. 
Gibt man zum Beispiel nach 
der Eingabe eines Briefes an, 
daß man damit »ins Netz« 
möchte, muß man nur noch 
die Boxen »ankreuzen«, an 
die der Text gehen soll. 

Das ganze Programm kann 
man im übrigen vom Sysop 
für lumpige 250 Mark erwer- 
ben, wem die Box ohne Netz- 
modul genügt, der zahlt nur 
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auf aufmerksam, daß indi- 
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Impressum 


Impressum 














































































































Herausgeber 
Christian Widuch 

Chefredaktion 

Andreas Hagedorn (hg), Volker Everts (ev) 
Redaktion 

Martin Aschoff (ma), Eva-Maria Hierlmeier (hi), 
Ralph Möllers (rm), Christian Rogge (rg), 

Andrea Scheding (as), Christian Spitzner (sp), 
Jürgen Zumbach (zu) 

Schlußredaktion 

Eva-Maria Hierlmeier, Andrea Scheding 
Koordination 

Stefan Ritter 

Produktionsleitung 

Gerd Köberich 

Satz r 

Claudia Küllmer, Silvia Führer, 

Martina Siebert, Gabriela Joseph 

Lektorat 

Susanne Mias 

Gestaltung 

Manuela Eska, Yvonne Hendricks, Mohamed Hawa 
Reprografie 

Helmut Skoupy. Margarete Schenk 

Illustration 

Heinrich Stiller 

Fotografie 

Christian Heckmann 

Anzeigenverkaufsleitung 

Wolfgang Schnell 

Anzeigenverkauf 

Wolfgang Brill 

Anzeigenverwaltung und Disposition 

Andrea Giese, Karina Ehrlich 

Anzeigenpreise 

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 1 vom 22.09.1987 
Anzeigengrundpreise 5 

1/1 Seite s/w DM 4.800, -.. Farbzuschlag: erste und 
zweite Zusatzfarbe aus Europaskala je DM 700, -. 
Vierfarbzuschlag DM 2.100, -. 

Anschrift Redaktion: 

Redaktion DOS International, 

Elfenstr. 40, 8000 München 83 

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DMV - Daten & Medien Verlagsges. mbH 

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3440 Eschwege 

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Vertrieb 

Verlagsunion 

Friedrich-Bergius-Straße 20 

6200 Wiesbaden 

Druck 

Druckerei Jungfer, 3420 Herzberg 

Bezugspreise 

DOS International erscheint monatlich. 
Einzelpreis DM 6,50/sfr. 6,50/ÖS 52, - 
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lich Porto und Verpackung 

Inland: 

Jahresbezugspreis: DM 64, - 
Halbjahresbezugspreis: DM 32, - 

Europäisches Ausland: 

Jahresbezugspreis: DM 90, - 
Halbjahresbezugspreis: DM 45, — 
Außereuropäisches Ausland: 

Jahresbezugspreis: DM 120, -— 
Halbjahresbezugspreis: DM 60, - 
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Die Abonnementbestellung kann innerhalb einer 
Woche nach Auftrag beim Verlag schriftlich wider- 
rufen werden. Zur Wahrung der Frist reicht der 
Poststempel. Das Abonnement verlängert sich auto- 
matisch um 6 bzw. 12 Monate, wenn es nicht min- 
destens 6 Wochen vor Ablauf beim Verlag schrift- 
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Manuskripte, Programme: 

bitte an die Redakion DOS International, 

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Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Da- 
tenträger sowie Fotos übernimmt der Verlag und die 
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liegt ausschließlich beim Verlag. Nachdruck sowie 
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nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion 
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Mitglied der Informationsgemeinschaft 
zur Feststellung der Verbreitung von 
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Bad Godesberg. 

ISSN 0933-1557 








Die Gesamtausgabe enthält eine Beilage der Fa. Ecosoft 
Economy Software AG. Teile dieser Ausgabe enthalten 
Beilagen des Vogel Verlags, des Lehrinstituts Onken und 
der Fa. Softshop. 


180 




















abc Computer-Vertrieb.............- 

Albatros-Computer GmbH.......... 170 
Bemi-Computer GmbH...............- 79 
Ing.- Büro Bitter... 101 
BSB Datentechnik............ ..102 







Bühler-Elektronik....................- 104 
GEP/TIM «u... 11 
CID Hamburg..................- BEINE 139 
Comal-Vertrieb......................... 115 
Computer-Solution ................- 119 
Computerversand CWTG........... 102 
Cosolt.. a ae 101 


CSV Riegelt..........eeneeeeeennereeenn 20 
Das Software Stübchen.............. 123 
Data-Becker........... 





































Eco Institut......... Por 
Eco-Soft RER 
EDV-Buchversand Delf Michel....... 9 


Filipiak..:..... unse 162 
Ing.-Büro Fricke....................... 105 
Fujitsu .....ceeeneeeeeeeeenennnn BEE TNFREE 7 
GAS san 17 
Geosoft 
GFA Systemtechnik... : 
Giga-Soft............ iin 101 
Göttinger Rechenzentrum.......... 103 
Goto Computerkurse................. 105 
Griesmayr........ EFT EERTERPECPRRN, 105 
Gwemner..........e ehren 102 
Haaga-Soft............. eilisesı 101 
Haase & Menrad..... 
L. Habersetzer........ 
Hashagen......... re re ned 77 
Hermann-Elektronik............... ...101 
HMC GmbH............. een 105 
Hofacker............eeneeeneeeeeenenenn 15 






HW-Elektronik ........ BEER 102 






Imperial Software Systems.........109 
Imtec GmbH...............- TR 103 
Individuelle Datentechnik.......... 104 
Infex GmbH............... ne: 139 
Interest-Verlag ...... heuer 167 


Interlög: ..:=...2.:.. er 










Kirschbaum-Software.... i 
Klingberg Computer GBR............. 67 
Köpfer........... RER SEREHTER 103 
Kopierservice Public Domain......104 
Krischer.......... ee BR ECHRENEAN 9 
Kühn. UT HER 104 









Die Inserenten 









Lauer + Wallwitz.............. EREFFUPE 23 
L + W Computer...... BEE TNRE 104 
Ing.- Büro Maier......... BESTENLFRINREN 102 







Melchior + Viethen... 
Microsoft.. i 
Mischke..............- 
MLS Computer-Systeme............ 102 
MPI Computer GmbH...............- 








Müller + Stühmeyer................- 
NC-Team.......... aelneret BENFERTELEN 102 
Pacific. sa. sel 31 


PDS-Service...........0csessser nennen 














Peksoft.................- PR EU EERRRENES 169 
PR8 Softwaredienst ...143 
Print-Technik..................-- ...103 
Prosoft GmbH... ..149 
Ratev-Elektronik .......................- 37 
Redysoft....n..e een 57 
Rose... ee 143 


R+P GmbH..................e 105 
Schenk KG Computertechnik....... 17 
Science Ware...........usneesenereeeen 111 
SFK Elektro GmbH...................- 108 





Star Division 
Stippler Elektronik... 





Strauß Elektronic......................- 
Telbit:.......88# en 
Tutorsoft...................... EEESFEN 102 
Ueding...............eeneeneenen 104 
Vehrenberg .................. nen 65 
Vortex. acer 125 


Westcomp .....sesseerserseneneenennn ne 105 





Wichmann-Datentechnik ........... 155 
Wilski-Software-Entwicklung.....103 
W + O Computertechnik...........104 
Ing.- Büro Zoschke................... 104 


DOS 4'88 


Ein Blick genügt. 


Lassen Sie sich von Ihrer Software nicht mehr überraschen. Mitten bei der Arbeit am 
Rechner fehlt Ihnen beispielsweise ein bestimmter Befehl. Und schon geht die Sucherei 
los. Wo war er doch gleich? Im Handbuch? Also erst einmal alles durchblättern. Halt! 
Jetzt ein Blick in den DATA BECKER Führer zur Software, und Ihr Problem ist schon 
fast gelöst. Hier finden Sie alle Informationen übersichtlich geordnet: nach Sachgruppen, 
alphabetisch, nach Kurzsyntax oder nach Stichworten. Der gesuchte Befehl ist schnell 
gefunden. Und Sie können Ihre Arbeit ohne lange Sucherei wieder fortsetzen. 


Die DATA BECKER Software -Führer: 


Der DATA BECKER Führer 


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Utilities Perfect 


















































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d Base Ill 
III Plus 





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Führer zu Lotus 1-2-3 Führer zu Framework Il Führer zu Open Access Il Führer zu 

142 Seiten 160 Seiten 222 Seiten dBase Ill/Ill Plus 

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Die DATA BECKER Führer. Programmwissen pur im Westentaschenformat. Kompetent, 
schnell und immer griffbereit. Fragen Sie auch nach den DATA BECKER Führern zu anderen 


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Vorschau 








Spielen mit dem PC 


Lange Zeit paßten Spiele auf dem PC einfach nicht zum professionellen PC- 
Image. Inzwischen hat das Bild sich grundlegend gewandelt. Die Spiele wur- 
den grafisch und inhaltlich um Größenordnungen interessanter. Intelligente 
Abenteuer, lebensechte Simulationen und reizvolle Geschicklichkeitsspiele 
bestimmen das Bild der heutigen PC-Spiele. Viele Anbieter verkaufen inzwi- 
schen mehr MS-DOS-Versionen ihrer Spiele als für alle anderen Computer- 
klassen. Der Spieleschwerpunkt in der neuen DOS International glänzt mit 
vielen Tips und Tricks zum Flugsimulator und zu anderen Spielen. 


Drucker 
sind für alle da 


Wenn Sie zu den PC-Besitzern gehö- 
ren, die noch keinen Drucker haben, 
dann finden Sie in der großen Markt- 
übersicht bestimmt den richtigen 
Drucker unter 2000 Mark für Ihre 
Zwecke. Sie haben schon einen 
Drucker? Dann zeigen wir Ihnen in 
der großen Drucker-Werkstatt, wie 
Sie Ihren Drucker noch besser und ef- 
fizienter einsetzen können. 














Programmier- 
sprachen 


Die Programmierer unter den DOS-Le- 
sern dürfen sich jetzt schon freuen. Im 
großen Programmiersprachen-Schwer- 
punkt der nächsten DOS International 
finden Sie Werkstattberichte und na- 
türlich jede Menge Tips und Tricks zu 
Quick Basic, Turbo Pascal und Turbo 
Basic. Einen besonderen Service be- 
kommen Sie mit der Vorstellung der 
interessantesten Programmiersprachen 
der Public Domain geboten. Ganz gleich ob Sie sich für Pascal, Modula 2, Forth, Lisp 
oder Prolog interessieren - Sie finden hier interessante Sprachen für wenig Geld. 














182 





DOS International 
Ausgabe 5/88 
erscheint am 
18. April 1988 














Ein Assembler zum 
Abtippen 


Endlich ist er da - der SAM II Ma- 
kro-Assembler von DOS Internatio- 
nal. SAM II assembliert den gesam- 
ten Befehlssatz des 8086-Prozessors, 
versteht Makros und erzeugt echte 
Exe-Dateien. Der Assembler unter- 
stützt eine Teilmenge der MASM-Di- 
rektiven, so daß der Großteil aller 
veröffentlichten Assembler-Listings 
mit keiner oder wenig Nacharbeitung 
assembliert werden kann. Und das 
Beste: Diesen Assembler finden Sie 
komplett im Basic-Quellcode abge- 
druckt. 


Werkstatt-Berichte 


Mit Werkstatt-Berichten über Pro- 
grammiersprachen und Drucker ist 
das Thema »Werkstatt« noch lange 
nicht am Ende. In der nächsten DOS 
International kommen auch die 
Freunde der Anwendersoftware auf 
ihre Kosten. In neuen Werkstattbe- 
richten zu den Themen Textverarbei- 
tung und Datenbanken finden Sie 
jede Menge Informationen sowie Tips 
& Tricks, die nicht im Handbuch 
stehen. 


Tips und Tricks 


DOS International ist bekannt für die 
vielen Tips und Tricks aus allen Be- 
reichen der Anwendersoftware und 
der Programmiersprachen. Hier fin- 
den Sie Tips und Tricks nicht in ho- 
möopatischer Dosierung, sondern 
gleich seitenweise. Auch in der näch- 
sten Ausgabe haben wir für Sie wie- 
der ein ganzes Füllhorn an interes- 
santen Hinweisen, kurzen Utilities 
und hilfreichen Tips ausgeschüttet. 


DOS 4'88 


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2 Jahre Vollgarantie 
auf alle 
CITIZEN-Drucker 
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Die vollendete Druckerpalette! 





Spezifikationen: 

































































































































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LSP 120D) ® 80 120 25 o.® ee Do 
MSP 10E MSP 10E | @ 160 ao |e|e eo 
MSP15E | ® 160 „0 |e ® eo 
Msp40 | ® 80 |240/200 | 50/40 eo eo| x eeoe 
MsP45 | ® 136 |240/200| soo |@|® eo x ee eo 
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MMEL 











Star-Planer PC läuft unter PC-DOS/' 
MS-DOS 2.11 (aufwärtskompatibel) auf 
jedem IBM-kompatiblen PC ab 256 kB'RAM 
in Farbe und monochrom. Seinen hohen 
Komfort für den Anwender entwickelt 
Star-Planer PC bei vollem Speicherausbau 
und mit einem Grafiktreiber — 

Hercules, EGA oder CGA. 


Vergleichen Sie gern die Leistung von 
Star-Planer PC auf Ihrem privaten System 
mit dem besten Programm, das an Ihrem 
beruflichen Arbeitsplatz auf einem 
Professional-System verfügbar ist. 


Tabellenkalkulation 


Mit Star-Planer PC können Sie auch 
zuhause und unterwegs problemlos auf 
die Daten vieler anderer Programme. 
zugreifen und sie weiterverarbeiten ; 
denn Star-Planer PC ist Files- und Makro- 
kompatibel zu Lotus 1-2-3, Vers. 1.1A - dem 
Standard in Sachen Tabellenkalkulation. 
Damit gehen Sie auf Nummer Sicher ! 

Und kompatibel heißt für STAR-DIVISION 

- die Macher von Star-Planer PC und 
anderen Software-Delikatessen - auf deutsch 
„zusammenpassend/ vereinbar’. 








Das deutsche, 
professionelle 
Kombiprogramm 
für Tabellen- 
kalkulation /Daten- 

„ bank/Grafik zum 
Überraschungspreis! 








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Ber DM AT 2ER 





Star-Planer PC besitzt den Standard inter- 
nationaler Spitzenprodukte — einfach top. 
Star-Planer PC ist die deutsche Tabellen- 
kalkulation mit rechnender Grafik-Simultan- 
Anzeige und Datenbank. 








Alles*), was Sie über und mit 
professioneller Tabellenkalkulation gelernt 
haben, können Sie bei Star-Planer PC 
anwenden: Das Arbeitsblatt eröffnen, 
einfügen, löschen, radieren, benennen, 
fensterin, formatieren, justieren, neu- 
berechnen, kopieren, versetzen, 
transferieren, grafisch aufbereiten, 
verwalten, suchen, finden, analysieren, 
zurücksetzen. .. Alles, was Ihnen fremd 
geblieben ist, wird mit der deutschen 
Benutzerführung und einem phantastisch 
guten Handbuch in deutscher Sprache zur 
schnellen Routine. 


*) Fast alles! Die Faxen mit Kopierschutz 
und Original-Startdiskette dürfen Sie getrost 
vergessen. Sie starten ab Floppy oder Fest- 


platte — schwupp-di-wupp! 


Hinweis: Lotus 1-2-3 ist eingetragenes Warenzeichen der Lotus-Development Corp., USA; 
MS-DOS der Microsoft Corporation, USA; PC-DOS der IBM Corp., USA. 





00 
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de 
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co 
=) 


© 
x 


a 


Star-Planer PC ist das Tabellen- 
kalkulationsprogramm für Leute, die auch 
dann rechnen können, wenn's um den 
Anschaffungspreis für Spitzensoftware geht. 
Und für die Preisdifferenz zwischen 
Star-Planer PC und in der Leistung ver- 
gleichbarer Software erwerben sie eine 
Festplatte zum superschnellen Arbeiten — 
oder fliegen in den fälligen Urlaub. Aber 
verraten Sie Ihrem Chef nicht, für 
welchen Preis Sie Star-Planer PC erworben 
haben, falls er Ihnen die Heimarbeit- 
stunden vergütet. .. 


Raubkopieren lohnt nicht — denn 
Star-Planer PC kostet Sie lediglich ein 
Lächeln und nur 


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| 





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einen Briefumschlag stecken und an STAR-DIVISIO 
GmbH, Postfach 2830 in 2120 Lüneburg abschicket